Terry Pratchett Ab die Post

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Inhaltsangabe zu „Ab die Post“ von Terry Pratchett

In 27 Sprachen übersetzt, wurden bisher mehr als 32 Millionen Bücher aus Terry Pratchetts Feder verkauft. In seinem jüngsten Roman sieht sich der Betrüger Moist von Lipwig schier unüberwindbaren Herausforderungen gegenüber: Vor die Wahl gestellt, mit dem Tod oder der Stelle als Postvorsteher von Ankh-Morpork bestraft zu werden, entscheidet sich Moist für die Leitung des Postamtes - was Furcht erregender ist als der Tod. Das Postamt quillt über vor Briefen, die seit Jahrzehnten nicht zugestellt wurden. Ein Grabmal des lebendigen Wortes, beginnt das verwahrloste Postamt langsam auch Raum und Zeit zu beeinflussen, und Moist ist der Einzige, der dem sich ausbreitenden Verfall Einhalt gebieten kann ... "Skurriler Hörspaß, herrlich augenzwinkernd gelesen von Peer Augustinksi." Young "Peer Augustinski ist als Sprecher die perfekte Wahl als Profi in Sachen Humor."

Herr Feucht und Herr Pumpe ... mein neues Dreamteam

— pueppie
pueppie

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  • Hörbuch-Rezension: "Ab die Post" von Terry Pratchett

    Ab die Post
    pueppie

    pueppie

    29. October 2014 um 13:12

    Ich höre abends vor dem Einschlafen momentan am liebsten Hörbücher über die Scheibenwelt. Dabei gehe ich nicht unbedingt in Reihenfolge vor, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass man die Bücher auch gut ohne einen Verständnisverlust durcheinander hören/lesen kann. „Ab die Post“ handelt von Feucht von Lipwig einem ehemaligen Trickbetrüger, welcher von dem Patrizier Vetinari vor die Wahl gestellt wird: Stirb oder werde der neue Postminister von Ankh-Morpork! Und so kommt es, dass Herr von Lipwig Postminister wird, ohne auch nur die geringste Ahnung von dem Metier des Postaustragens zu haben. Ihm zur Seite bzw. zur Beaufsichtigung steht sein neuer Bewährungshelfer Pumpe 19. Dieser ist ein Golem und schläft nie. Fazit: An Flucht ist nicht zu denken und Feucht ergibt sich seinem neuen Schicksal. Mit viel Wortgewandtheit und „um-die-Ecke“-denken gelingt es ihm sogar den bisher unangefochtenen Vorreitern der Nachrichtenübertragung, den Klackertürmen, starke Konkurrenz zu machen. Ich muss sagen, dass „Ab die Post“ neben den „Tiffany Weh-Geschichten“ mein neues Lieblingsbuch von Terry Pratchett ist. Von Anfang an fand ich das Setting und die Charaktere in ihrem Zusammenspiel einfach genial. Feucht von Lipwig hat eine sehr originelle Denkweise und ein Talent dafür Leute von sich zu begeistern. Dabei greift er natürlich letztlich auf bekannte Werbemittel zurück, aber diese mögen uns vielleicht gängig sein, für die Bewohner von Ankh-Morpork sind sie jedoch totales Neuland. Da mag selbst so eine simple Idee, wie das Einführen von Briefmarken schon als Geniestreich daherkommen. Gerade die Entdeckung und Entwicklung von uns so bekannt und simple erscheinenden Systemen macht einen unglaublichen Charme des Buches aus. Natürlich sind die Charaktere auch wieder auf Terry Pratchett’s typische Art skurril und originell. Feucht von Lipwig ist ein Mann voller Ideen zum Betrügen. Diese Gabe kann er aber auch sehr gut zum Guten nutzen. Daraus ergibt sich eine spannende Kombination aus betrügerischen Gedanken, denen stets gute Taten folgen. Etwas was nur bei Terry Pretchett kein Widerspruch in sich sein kann. Auch die anderen Akteure, dieses Possenspiels sind hochinteressant gestaltet. Adora Belle Liebherz ist die Vorsitzende der Golemstiftung und ihr Name ist wohl das einzig liebliche an ihr. Sie ist eine absolute Kettenraucherin und hat stets eine flotten Spruch auf den Lippen. Pumpe 19 ist, ganz seinem Wesen als Golem entsprechenden, ein stoischer Befolger von Befehlen. Doch durch sein gradliniges Handeln bringt er ein ganze neue Art von Humor in die Geschichte und ich habe ihr sehr schnell ins Herz schließen können. Dank des herrvoragenden Erzähltalents von Peer Augustinski wird das Buch zu einem tollen Hörgenuss. Mit einer vielseitigen Stimmmodulation haucht er jedem einzelnen Charaktere Leben ein.   Fazit: Wer auf Gaunergeschichten mit einer gehörigen Portion Humor steht, ist mit diesem Hörbuch gut beraten. Aber auch jedem anderen, der sich für Geschichten abseits des Normalen begeistern kann, wird an diesem Hörbuch seinen Spaß haben.

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  • Rezension zu "Ab die Post" von Terry Pratchett

    Ab die Post
    Reever

    Reever

    19. June 2010 um 18:31

    Witzig spritzig, toll erzählt, eine Post die keine Briefe verteilt. Feucht von Lipwig muß die Post übernehmen nachdem er erhängt wurde, klingt komisch... ist es auch, nun ist er Postminister und findet die Post von mehr als 50 Jahren die nie verteilt wurde. So beginnt er die Post auszutragen und kämpft gegen die Klacker-Gesellschaft, eine Konkurrenz die auch vor Mord und Brandstiftung nicht zurückschreckt. Pratchett führt hier die Machtspiele von Politik und Wirtschaft vor, das ganze mit Humor für jung und alt.

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