Alles Sense

von Terry Pratchett 
4,4 Sterne bei498 Bewertungen
Alles Sense
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (434):
EveniaBlackTears avatar

herrlich humorvoll, noch nie war der Tod so witzig

Kritisch (13):
Amilyns avatar

Ich bin ein großer Scheibenwelt-Fan ... aber nicht in diesem Buch

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Inhaltsangabe zu "Alles Sense"

Ein Klassiker der Scheibenwelt-Serie in neuer Übersetzung und Gestaltung – erstmals im Taschenbuch.

Tod, der Sensemann der Scheibenwelt, hat einen klar umrissenen Arbeitsauftrag: Unparteiisch und regungslos soll er diejenigen abholen, deren Lebensuhr der Sand ausgegangen ist. Doch in letzter Zeit hat er dabei etwas zu viel Interesse für die Spezies Mensch gezeigt. Seinen Vorgesetzten gefällt das nicht, und so schicken sie Tod ungefragt in den Ruhestand. Dem Schnitter bleibt nur, sich als Farmgehilfe zu betätigen – und auf der Scheibenwelt bricht prompt das Chaos aus, schon allein wegen der Unmengen nicht abgeholter Lebensenergie. Zeit für eine Untoten-Selbsthilfegruppe ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442483778
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:19.10.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    Amilyns avatar
    Amilynvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ich bin ein großer Scheibenwelt-Fan ... aber nicht in diesem Buch
    Ich habe das nicht verstanden

    Der Tod geht in Rente und fortan kann auf der Scheibenwelt nicht mehr ordentlich gestorben werden. Das muss auch der Zauberer Windle Poons am eigenen Leib erfahren. Dessen Kollegen versuchen verzweifelt, den eigentlich Verstorbenen zur letzten Ruhe zu schicken und stolpern dabei von einem Unglück ins nächste, denn die angestaute Lebensenergie stürzt die ganze Hauptstadt ins Chaos.

    Was nun eigentlich passiert ist? Fragt mich nicht, ich habe es nicht verstanden.

    Was habe ich mich kurz vor Beginn des Buches gefreut: endlich wieder zurück in die Scheibenwelt! Endlich wieder Tod! Nach fast einer Ewigkeit der Abstinenz hatte ich nun endlich wieder Lust auf Skurrilität, Schrulligkeit und einen ordentlichen Haufen Schwachsinn. Aber am Ende ... was soll ich sagen. Keine Ahnung ...

    Aus welchen Gründen kann man nun ein Buch nicht mögen? Es gefallen einem die Figuren nicht, es ist unlogisch, der Schreibstil passt nicht, man hat Probleme mit der Moral und und und. Das war jedoch hier alles nicht der Fall. Ich mochte dieses Buch nicht, weil ich es schlicht und ergreifend nicht verstanden habe. Ich hab's nicht gerallt. Ich hatte keine Ahnung, nicht mal ein kleines bisschen, nichts, absolut null.

    Es begann schon mal mit der Grundahnungslosigkeit: warum wurde der Tod eigentlich in Rente geschickt? Keine Ahnung! Ist es möglich, dass es erklärt wurde und ich es einfach nicht mitbekommen habe? Ja, klar! Oder auch nicht. Ich weiß es nicht! Plötzlich war der Tod pensioniert und los ging die Geschichte. So war ich direkt zu Beginn nicht so wirklich drin.

    Dass nicht mehr richtig gestorben werden kann, wird anhand eines Zauberers aus der Unsichtbaren Universität gezeigt, der nach seiner rauschenden Abschiedsparty zwar tot ist, aber immer noch umherirrt. Seine Kollegen versuchen verzweifelt, den Armen zu verschachern, und die haben auch alle einen Titel (Dekan, Erzkanzler, Bibliothekar, etc) sowie einen Vor- und einen Nachnamen. Und Terry Pratchett nutzt das schamlos aus. Jedesmal, wenn die Zauberer-Gang auftaucht, wirft er mit so vielen Namen und Berufsbezeichnungen um sich, dass man meinen könnte, es handelten zwanzig Mann, wo in Wirklichkeit vielleicht drei oder vier Personen sind. Oder auch nicht? Weiß ich nicht, kann ich nicht sagen, ich habe es ja nicht herauslesen können. Man möchte dem Autor zurufen: "Wenn du ihnen Namen gibst, dann benutze sie!!" Es nutzt ja nichts. Gedruckt ist gedruckt ...

    Hinzu kommt, dass die Zauberer sich natürlich über alles unterhalten, nur nicht über das, was gerade Sache ist, und allgemein war ich mir nie sicher, wo sie sich eigentlich befinden, bis auf die eine Szene, in der sie den unglückseligen Windle Poons an einer Straßenkreuzung begraben wollen. Ansonsten kann ich leider nicht mit Sicherheit sagen, wie oft und ob sie überhaupt ihren Standort gewechselt haben. 

    Das hatte sicherlich auch damit zu tun, dass die Szenen alle sehr kurz und sehr hektisch gehalten wurden. Ich schätze, es gab im ganzen Buch vielleicht zwei oder drei längere Szenen, in denen man mal etwas zur Ruhe kommen und versuchen konnte, das Geschehene wirklich zu verstehen. Alles andere war ein einziger großer Orts-, Personen- und Handlungswechsel. Es hatte ja nicht mal jede Personengruppe mit derselben Sache zu kämpfen, sondern jeder machte eben irgend etwas. Während man in Ankh-Morpork, der Hauptstadt, mit der überschüssigen Lebensenergie zu kämpfen hat, ist auf dem Land, wo sich der Tod einen Job als Aushilfe auf einer Farm gesucht hat, eigentlich kaum was los, und der untote Zauberer hat sowieso anderes im Kopf.

    Außerdem ist die Konsequenz auf ein Nicht-Sterben in Alles Sense! eine komplett andere als in seinem Vorgänger Gevatter Tod. Na ja, muss man nicht verstehen. Ich verstehe ja schon lange nichts mehr, zumindest nicht hier.

    Fazit: Ich bin ein großer Scheibenwelt-Fan ... allerdings nicht in diesem Buch. Die Szenen sind kurz und hektisch, die Figuren reden wirres Zeug, das Grundkonzept hat sich mir schon gar nicht erschlossen. Was will uns der Autor hier sagen? Möglicherweise etwas total tiefgründiges, ich konnte es aber nicht entziffern, und deshalb gibt es von mir großzügige 2,5**, weil ich die Idee hinter der Geschichte großartig finde und die Sympathie für die Scherbenwelt und deren Tod einfach da ist. Also: schnell einen anderen Teil der Reihe lesen, das kann man ja nicht auf sich sitzen lassen ...

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    Bluesky_13s avatar
    Bluesky_13vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Irgend etwas läuft hier total schief. Die Sanduhr vom Tot läuft ab und das nimmt der sensible Tod sehr ernst.
    Was passiert, wenn der Tot streikt??

    <><><>Meine Meinung<><><>

    Ich lese ja hin und wieder mal ein Buch von Terry Prachett, aber dieses hier übertrifft alles. Selten habe ich so gelacht, wie bei diesem Buch.

    Es ist ja schon ein etwas heikles Thema, das da beschrieben wird und es lässt einen schon manchmal etwas in Zweifel geraten, aber der Spaßfaktor ist doch sehr hoch.

    Es ist schon sehr interessant, über was so mancher Autor sich doch Gedanken macht und was er dann so alles zu Papier bringt.

    Ich fand das Buch sehr gut, weil es etwas beschreibt, worüber man sich nie Gedanken machen würde. Aber es ist schon gigantisch, einen kleinen Einblick zu bekommen, was passiert, wenn die Normalität plötzlich nicht mehr da ist.

    Ich fand die Geschichte sehr gut geschrieben, weil eine Gestalt wie der Tod in diesem Buch auf einmal Menschen, die in Not geraten hilft und er plötzlich Freunde bekommt. Er engagiert sich plötzlich sehr und er ist ein aufrichtiger Mensch, oder so.

    Frau Flinkwert fühlt sich auf eine seltsame Art und Weise auf einmal zu ihrem Bill hingezogen, das man schon den Eindruck gewinnt, sie ist verliebt und sieht in Bill den neuen Bauern für den Hof. Als Bill diese seltsame Zuneigung nicht so richtig deuten kann, wird er doch etwas ängstlich und auch unsicher, hat er so etwas ja auch noch nie erlebt.

    Auch ist es sehr witzig beschrieben, wie sich diese selbsternannte Selbsthilfegruppe versucht gegenseitig zu unterstützen. Sie beschießen dann doch irgendwann zu den Zauberer nach Ankh-Morpork zu gehen und diese Herren zu bitten, sie ins Reich der Toden gehen zu lassen. Tja, aber die können ja auch nicht helfen, wenn es keinen Tod mehr gibt, und der macht ja Urlaub.

    Ich finde, dass es ein sehr gelungenes Buch von Terry ist, weil es mit soviel Witz und Humor geschrieben ist und dennoch ein sehr ernstes Thema ist. Terry schreibt ja durch seine Scheibenwelt Romane Geschichten die in einer anderen Welt geschehen.

    Man muss schon ein Fan von Scheibenwelt-Romanen sein, um dieses Buch gut und witzig zu finden. Ich glaube durchaus, dass es auch Menschen gibt, die mit so einer Art von Humor rein gar nichts anfangen können. Aber dafür gibt es hier ja Ciao und da kann man sich ja über so ziemlich jedes Buch vorher schlau machen und dann für sich entscheiden, ob man es lesen will oder nicht.©Bluesky_13

    Ich finde das Buch eine gelungene Abwechslung für unsere manchmal doch etwas chaotische Welt, lässt das Buch uns doch in die Fantasie reisen und eine etwas andere Welt kennen lernen. Man braucht manchmal eine doch etwas andere Welt um abschalten zu können und da sind Scheibenwelt-Romane genau das richtige. Wer mal so richtig abschalten will und das übliche mal vergessen will, für den ist so ein Buch genau das richtige. Man kann den tristen Alltag doch mal für einen Moment vergessen.


    Also Leute, ran an das Buch. Traut Euch ruhig mal etwas gewagtes zu und lest das Buch.

    Ich vergebe hier für dieses Buch die vollen Sterne, weil es mich den Alltag so richtig vergessen ließ. Ich fühlte mich in eine andere Welt versetzt und hatte sehr viel Spaß dabei.


    Eure Bluesky_13

    Rosi

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    Ruby Summers avatar
    Ruby Summervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tod als Bill Tür ist sexy und eloquent - das macht den Charme diese Buches aus. Die bedrohlichen Supermärkte sind nicht so mein Ding.
    Tod in sexy

    Für jemanden, der noch nie einen Scheibenwelt-Roman gelesen hat, empfehle ich anderswo eine kurze Einführung, da mir das an dieser Stelle zu weit geht.
    Tod wird in den Ruhestand geschickt und hat plötzlich seine eigene Lebensuhr in den Händen. Er fühlt, wird müde und empfindet Hunger - was ganz Neues für ihn. Seine Erfahrungen als Landarbeiter sind poetisch, sprachlich brillant geschildert, witzig und nicht zuletzt - ich erwähnte es bereits: sexy!
    Der andere Handlungsstrang reizte mich nicht ganz so, es geht dabei um den plötzlich wider Erwarten untoten Zauberer Windle Poons und so etwas wie die Entdeckung der Supermärkte - wobei Supermärkte als etwas Bedrohliches gelten (was natürlich eine mögliche Sichtweise ist - ich fand es nur als nahezu zweites Hauptthema etwas übertrieben).
    Sagen wir mal so: Generell liebe ich alle Scheibenwelt-Romane und würde sie sehr gut bewerten, aber es sind halt auch welche dabei, die - gemessen an den anderen - eben nicht ganz so spitze sind. Deshalb verteile ich an dieser Stelle nur drei Sterne. Wahre Fans hält das eh nicht vom Lesen ab :)

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    Bones avatar
    Bonevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Humorvoll groteske Fantasy vom Großmeister des Genres
    Humorvoll groteske Fantasy vom Großmeister des Genres

    Ein Scheibenwelt-Roman. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Dieser Band ist ungewöhnlich philosophisch (was wäre wenn es keinen Tod mehr gäbe) und zeigt am Ende sogar romantische Züge, etwas was man von Pratchett nicht unbedingt gewöhnt ist.

    Thema ist dieses Mal der TOD oder das Untot-Sein. Hauptcharaktere sind der stets in Großbuchstaben redende TOD selbst, der diesmal sogar menschliche Züge entwickelt, und Windle Poons, der nun nicht mehr älteste Zauberer der Unsichtbaren Universität, der zwar gestorben aber nicht tot ist und zu Hochform aufläuft. Erzählt wird diesmal i. W. in zwei Handlungssträngen, die jeweils einen der beiden o. g. Protagonisten begleiten. Meine Lieblingscharaktere aus diesem Buch sind das Medium Frau Kuchen, die immer auf Fragen antwortet noch bevor sie gestellt sind, und natürlich die Mitglieder der Untoten-Selbsthilfegruppe.

    Wer skurrilen Humor in einem verrückten Fantasy-universum mag, wird hier sicher auf seine Kosten kommen. Von mir gibt es 4 Sterne, da ich den Erzählstrang zum Thema „Stadtentwicklung“ zu scheibenweltfremd fand. Unterhaltsam war es aber trotzdem.

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    thesmallnobles avatar
    thesmallnoblevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine surreale witzige Geschicht für Fantasy - Kenner
    Eine surreale witzige Geschicht für Fantasy - Kenner

    In diesem Scheibenwelt-Roman von Terry Pratchett wird TOD, das metaphorische Skelett mit seiner Sense und den Lebens-Sanduhren das diese Funktion auf der Scheibenwelt innehat, abgesetzt, weil er "Gefühle" für seine "Opfer" entwickelt. Zuerst geht Tod zufrieden in den Ruhestand und nimmt einen Job als Gehilfe auf einem Bauernhof an (Korn mähen mit der Sense). Während TOD jedoch seinen Ruhestand genießt, geht es auf der Welt drunter und drüber, da die Menschen plötzlich nicht mehr sterben; die Erlebnisse eines dieser Untoten (des Zauberers Windle Poons) füllen einen Teil des Buches. Am Schluss nimmt TOD seine Tätigkeit - nach einer Auseinandersetzung mit seinem Nachfolger - seine Tätigkeit wieder auf und die Welt nimmt wieder ihren normalen Lauf.
    Für alle Kenner von Fantasy - Literatur besonders zu empfehlen, da Terry Pratchett gerne Klischees auf die Schippe nimmt, aber auch für alle anderen ein Lesevergnügen der besonderen Art.

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    flaschengeist1962s avatar
    flaschengeist1962vor 3 Jahren
    Wieder ein toller Pratchett. Klasse!!!

    Was für eine abgefahrene Story wieder und diesmal mit dem Tod, der eine Zwangspause bekommt. Ich musste viel lachen und schmunzeln über die Story, wie Tod mit dem Leben zurecht kommt, dass er auf einmal hat. Ich liebe die verrückten Scheibenweltromane. Klasse geschrieben!!! Empfehlenswert.

    Kommentare: 1
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    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    Wenn der Tod plötzlich menschlich wird

    Was macht eigentlich der Tod,wenn er in Rente geht, bzw. wenn er stirbt? Wer wird sein Nachfolger? Also wenn man Pratchett Glauben schenkt, wird der Tod zum Farmer und mischt sich unter die Leute, gleichzeitig gerät die Welt aus den Fugen, weil sich niemand um die Toten kümmert und die Geister feiern high life ... uuups.
    Viel Spaß, der Tod ist so herrlich naiv, wie immer. Er kennt sich kaum aus in der Welt der Menschen und einige Dinge gefallen ihm sogar ganz gut. Das Buch hat mir auch ziemlich gut gefallen, kurzweilig, symphatisch, nett.

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    Nurijas avatar
    Nurijavor 5 Jahren
    Wenn der Tod in den Ruhestand geht

    Wenn etwas eine Persönlichkeit entwickelt, so beginnt es automatisch damit Fehler zu begehen - das ist zumindest die Ansicht der Verwaltung des Multiversums. Und da der Tod eine Persönlichkeit entwickelt hat, sieht die Verwaltung keine andere Möglichkeit, als Gevatter Tod in den Ruhestand zu schicken. Eine Übergangszeit bricht an, die solange andauern wird, bis ein neuer Scheibenwelt-Tod mit der Arbeit beginnt. Dies hat allerdings den Nachteil, dass sich die Lebensenergie auf der Scheibenwelt staut und selbst unbelebte Dinge ein Eigenleben zu führen beginnen.


    "Alles Sense" ist ein unglaublich witziger Roman bei dem kein Auge trocken bleibt. Erstaunlicherweise schafft Pratchett es doch tatsächlich, dass man ausgerechnet mit Gevatter Tod mitfiebert.
    Die Ideen Pratchetts - etwa die Selbsthilfegruppe für Untote, Tods Namensfindung als Bill Tür, die skurilen Auswirkungen des sich stauenden Lebenskraft auf unbelebte Dinge, wie z.B. einen Komposthaufen etc.pp. - sind noch abgehobener geworden, gleichsam ist die Zahl der verschiedenen Charaktere gewachsen. Die plastische, äußerst anschauliche Erzählweise Prachetts jedoch hält die Geschichte stets am Fließen und wahrt die Übersicht.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Der Tod ganz alltäglich...

    Wenn der Philosoph unter den Fantasy-Autoren sich Gevatter Tod vornimmt, wird man hin- und hergerissen zwischen lachen und nachdenken, glucksen und grübeln.

    Ein wunderbares Buch, das mich gefesselt hat. Der Ideenreichtum von Terry Pratchett weckt immer wieder ehrfürchtiges Erstaunen in mir. Selbst einem so heiklen Thema wie Tod und Sterben wird der Stachel genommen und man kann zurücktreten und das Feuerwerk Pratchettscher Fantasie genießen.

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    Wortweltens avatar
    Wortweltenvor 5 Jahren
    Humorvoll und philosophisch - ein höchst unterhaltsamer Scheibenweltroman

    Die Scheibenwelt ist eigentlich wie alle anderen Welten auch: chaotisch, wandelbar, aber gleichzeitig durch eine feste Ordnung strukturiert. Zu dieser Ordnung gehört auch der Tod, der seine Aufgabe immer zuverlässig und präzise erfüllt. Doch von heute auf morgen wird er pensioniert und muss nun selbst sehen, wie man als Lebender zurechtkommt. Für die ihm verbleibende Zeit richtet er sich als Farmer ein und lernt dabei so einiges über das Leben der Menschen.

    Gleichzeitig verstirbt der Zauber Windle Poons, kehrt jedoch kurz darauf als Untoter in seinen Körper zurück. Denn irgendwas stimmt mit den Sterbenden nicht, denn natürlich geht so einiges schief, wenn es keinen Tod gibt, um sie abzuholen.

    Terry Pratchett hat ein Händchen dafür, grundlegende Elemente unserer Realität in seiner Scheibenwelt satirisch widerzuspiegeln. Alles Sense! besticht mit einer beeindruckenden Mischung aus intelligentem Humor, interessanten Figuren, Situationskomik und subtil philosophischen Betrachtungen über das Leben und das Sterben. Unterhaltsam zu lesen und hervorragend geschrieben.

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