Das Erbe des Zauberers

von Terry Pratchett 
4,0 Sterne bei338 Bewertungen
Das Erbe des Zauberers
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Snowshadows avatar

Ein Klassiker unter den Scheibenwelt-Romanen

Drahtesels avatar

Charmante Charaktere und eine fesselnde Welt.

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Inhaltsangabe zu "Das Erbe des Zauberers"

Als der Magier Drum Billet seinen Zauberstab gemäß guter Sitte an den achten Sohn eines achten Sohnes übergeben will, macht er einen folgenschweren Fehler: Denn das Neugeborene ist ein Mädchen, und diesen ist der Zutritt zur Unsichtbaren Universität verwehrt. Nun kann nur noch Oma Wetterwachs den Zauberern in Sachen Gleichberechtigung auf die Sprünge helfen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492280600
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:11.05.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.05.2016 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Shiro_91s avatar
    Shiro_91vor 3 Jahren
    Ein Erbe mal ganz anders

    MEINE MEINUNG

    Der Zauberer Drum Billet ahnt, dass es Zeit wird den Zauberstab nieder zu legen bzw. ihn an einen anderen jüngeren aufstrebenden Nachwuchszauberer abzugeben. Wie es brauch ist, wird der Stab einem achten Sohn eines achten Sohnes vermacht. So begibt dich Drum Billet zum Schmied, dessen Frau in Erwartung eines achten Kindes ist. Doch kaum ist das Kind auf der Welt, unterlauft Billet ein folgenschwerer Fehler, denn es ist nicht der achte Sohn eines achten Sohnes, sondern ein Mädchen. Doch kaum ist der Stab übergeben, ist es unmöglich dies wieder rückgängig zu machen. Oma Wetterwachs, die als Hebamme zugegen war, nimmt sich dieser Sache an.

    Terry Pratchett schafft wes wieder einen ausgesprochen gelungene Geschichte aus der Scheibenwelt zu erzählen. Zwar ist das Buch schon etwas älter, aber mit dieser Neuauflage ein wirklich toller Hingucker. Eine fantastische Story die, wie alle anderen Romane aus dieser Reihe, mit sehr viel Wortwitz, allerlei Kuriose Charakter und einer Erzählstruktur die ihres Gleichen sucht. Leider ist Herr Pratchett im März diesen Jahres verstorben aber, wie es so schön heißt, lebt er in seinen Büchern weiter.

    Storyline der Geschichte und Hauptfigur ist die kleine Eskarina, der achte Sohn oder eher das erste Mädchen nach sieben Söhnen eines achten Sohnes. Ihr vermacht der Zauberer Drum Billet aus versehen seinen Zauberstab und die Fähigkeit Zauberei zu bewirken. Doch eigentlich ist es nur den Männern vorbehalten an der Unsichtbaren Universität zu studieren und es Frauen dort auch verboten ist, denn ein ungeschriebenes Gesetz besagt, dass Zaubern für Männer und Hexen für Frauen vorgesehen ist. Gemeinsam mit Oma Wetterwachs der Ortsansässigen Hexe - wobei auch sie der Meinung ist, das Frauen ausschließlich das Hexenhandwerk erlernen sollen - macht sich Esk auf den Weg zur Unsichtbaren Universität. Aber erst einmal soll Eskarina die Grundlagen der Hexerei erlernen und wie es so mit Kindern ist, gibt es auch hier wieder sehr viele Probleme, aber keines so groß, dass Oma Wetterwachs nicht damit fertig wird und auch auf dem Weg zur Universität gibt es allerlei Kurioses und einige unerwartete Wendungen.

    Wie bereits erwähnt, wieder ein toller Lesespaß. Figuren die man wirklich gernhaben muss und eine Handlung die mal etwas ruhiger vonstatten geht. Besonders gut gefallen hat mir hier Oma Wetterwachs. Sie ist ein ziemlich starker Charakter und weiß auch was sie will und hat mit Eskarina eine Teilzeit Schülerin gefunden die ihr Leben ganz schön durcheinander bringt. Zumal ich immer noch herzlich über ihre Flugversuche mit einem Besen lachen muss. Aber auch die Figuren wie der Erzkanzler Knallwinkel, der Bibliothekar, die Zauberer der Unsichtbaren Universität oder der Tod (der aber hier nur einen ganz kurzen Auftritt hat). Das Buch lässt sich mühelos lesen und der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig.

    Alles in Allem, ist das Erbe des Zauberers wieder eine tolle Fortsetzung im weiten Universum der Scheibenwelt. Ein älterer Titel, aber dennoch nicht weniger interessant und lesenswert. Definitiv ein witziges Erlebnis und für absolute Pratchett-Fans ein muss. Wie bei allen anderen Romanen kann man diesen aber auch gerne als Einzelband lesen.

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    Xirxes avatar
    Xirxevor 5 Jahren
    Die Emanzipation zieht auch in die Scheibenwelt ein

    Statt wie es der Tradition entspricht, sein Erbe dem achten Sohn eines achten Sohnes zu vermachen, fällt die Wahl des Zauberers Drum Billett auf die erste Tochter des Schmiedes nach sieben Söhnen. Kein leichtes Los für die kleine Eskaterina, denn Zauberinnen gibt es nicht und hat es auch noch nie gegeben. Doch mit Hilfe der Hexe Oma Wetterwachs, die, wenn auch nur widerstrebend, das Zauberinnenschicksal Esakterinas akzeptiert hat, machen sie sich auf den Weg in die Unsichtbare Universität, wo aber der Tradition gemäß nur Zauberer ausgebildet werden.
    Im Gegensatz zu anderen Romanen von Pratchett läuft diese Geschichte hier eher ruhig ab. Nur wenige außergewöhnliche Figuren (die sonst immer die Scheibenwelt bevölkern) tauchen auf und die geschilderten Abenteuer bleiben bis auf das Ende eher verhalten. Auch der Wortwitz ist nicht in der Menge wie in anderen Scheibenwelt-Büchern vorhanden, aber trotzdem liest sich das Ganze ausgesprochen amüsant, unter anderem auch da die Parallelen zur 'echten' Welt unübersehbar sind. Eskaterinas und Oma Wetterwachs' Eindringen in diese jahrhundetealte Männerdomäne kommt einem ebenso wie die dazugehörigen Argumente sehr bekannt vor: Tradition steht über allem, es gibt keinen Präzedenzfall, es war schon immer so, so etwas ist noch nie geschehen.
    Richtig schöne Unterhaltung!

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    LindyBookss avatar
    LindyBooksvor 5 Jahren
    Rezension: "Das Erbe des Zauberers" von Terry Pratchett

    "Das Erbe des Zauberers" ist das dritte Buch der Scheibenwelt-Romane und es hat mir gut gefallen. Ich war von Anfang an in der Handlung drin (bei Buch 1 und 2 war es noch anders) und es war spannend und lustig bis zum Ende. Der Schreibstil ist sowieso klasse. Ich freue mich sehr auf alle weiteren Romane, die auf der Scheibenwelt spielen.

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    FabAustens avatar
    FabAustenvor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Erbe des Zauberers" von Terry Pratchett

    Das Erbe der Zauberer
    …..
    Eine Welt, flach wie ein Pfannkuchen, getragen von vier Elefanten auf dem Rücken einer Schildkröte durch die Weite des Alls schwebend, kann nur von Zwergen, Hexen, Zauberern und anderen fantastischen Gestalten bevölkert werden.
    ….
    In diesem Abenteuer richtet sich Terry Prachtetts Augenmerk auf die Gilde der Zauberer. Das von Männern dominierte Bündnis duldet keine Frauen in seinen Reihen. Frauen werden Hexen. Punktum. Doch der Magier Drum Billet ändert diese alte Väter Sitte unfreiwillig. Statt dem achten Sohn eines achten Sohnes den obligatorischen Zauberstab zu überantworten, überreicht er die Insignie der Magie fälschlicherweise an eine Tochter. Tja, Pech gehabt, denn das Mädchen Eskarina hat ein paar Jahre später keineswegs vor, Hexe zu werden. Sie möchte vielmehr die Unsichtbare Universität besuchen, um das Zauberwesen zu studieren und einen Abschluss zu erwerben. Die Verantwortlichen beabsichtigen jedoch, die Tradition zu wahren und es ihr zu verwehren. Doch sie haben nicht mit der energischen Hexe Oma Wetterwachs gerechnet, die sich an Eskarinas Seite stellt und ihr auf tatkräftige Weise helfen will, ihren Wunsch zu realisieren. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Ankh Morpork, um den Zauberern zu zeigen, dass sich die Zeiten geändert haben und Frauen sehr wohl Zauberinnen werden können.
    ….
    Dies war der zweite Scheibenwelt-Roman, den ich gelesen habe. Nachdem mir Das Licht der Phantasie nicht so gut gefallen hatte (eigene Rezension vorhanden), wollte ich Terry Pratchett dennoch eine weitere Chance geben. Wie der Zufall wollte, befand sich Das Erbe der Zauberer in einem Band mit Das Licht der Phantasie.
    Tatsächlich gelang es Terry Pratchett, mein Interesse für die von ihm geschaffene Welt und ihre Bewohner wach zu halten. Es war leichter, sich in der Geschichte zurecht zu finden und sich mit den Protagonisten anzufreunden. Oma Wetterwachs erhielt ihren ersten Auftritt und bewies sogleich die Tragfähigkeit ihres Charakters. Sie ist sympathisch, selbstbewusst, mitfühlend und verbirgt hinter ihrer harten Schale einen weichen Kern. Zu erleben, wie sie sich gegen die verknöcherten Zauberer durchsetzt, macht einfach Spaß.
    Insgesamt strotzten die Geschichte und die verwendete Sprache vor irr-witzigen Einfällen. Dennoch hat man nicht den Eindruck, dass es sich um puren Nonsens handelt, sondern es wird noch die ein oder andere „message“ verpackt.
    ….
    Nichtsdestotrotz fehlte mir bei Das Erbe der Zauberer immer noch das gewisse Etwas. Ich fand es recht unterhaltsam, aber um mich an die Scheibenwelt zu fesseln, war ich nicht genug in die Geschichte involviert. Dennoch sollte ich es mit Total verhext ein weiteres Mal versuchen, doch das ist eine andere Geschichte….

    Kommentare: 4
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    Abraxandrias avatar
    Abraxandriavor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Erbe des Zauberers" von Terry Pratchett

    Die Geschichte ist nett und macht großen Spaß, jedoch zum Ende hin geht sie sehr ins Detail und wird dann doch etwas langatmig. Mir wurde es zu langweilig und ich habe den Schluß nicht zu Ende gelesen. Deshalb nur 3 Sterne.

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    Anidays avatar
    Anidayvor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Erbe des Zauberers" von Terry Pratchett

    Kann ein Mädchen Zauberin werden? Auf der Scheibenwelt scheint das unmöglich. Mädchen werden Hexen, Jungen Zauberer - Punkt.
    Doch was, wenn ein Mädchen als Baby von einem Zauberer seinen Zauberstab vererbt bekommt? Als Drum Billet überzeugt ist, dass das Neugeborene der achte Sohn eines achten Sohnes ist kommt es zu diesem Versehen...
    Nach einiger Zeit sieht Oma Wetterwachs ein, dass Magie ihren eigenen Willen hat und will der kleinen Eskarina den Weg in die Unsichtbare Universität ebnen. Ein scheinbar unmögliches Unterfangen beginnt.
    Ein herrlich schräges Abenteuer, in dem mich die kindlich eigensinnige Hauptperson Eskarina immer wieder bezaubern konnte. Hier und da hätte ich mir ein wenig mehr Geschehen gewünscht, doch die Geschichte war flüssig und hat mich gut unterhalten. Auch Oma Wetterwachs und Erzkanzler Knallwinkel haben ihren Weg in mein Herz gefunden, sodass ich mir wünschen würde, ihnen später in weiteren Büchern noch einmal zu begegnen.
    Man kann alles erreichen, wenn man will und auch Traditionen sind da um gebrochen zu werden!

    Kommentare: 2
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    wollsoeckchen88s avatar
    wollsoeckchen88vor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Erbe des Zauberers" von Terry Pratchett

    'Das Erbe des Zauberers' war für mich das bisher schwächste Buch von Terry Pratchett. Vermutlich liegt dies daran, dass ich mich nicht wirklich mit Eskarina identifizieren konnte und sie auch nicht sonderlich sympathisch fand. Daher hat mich ihre Geschichte nicht sehr interessiert. Die Situationskomik, gerade in Szenen mit Oma Wetterwachs, hingegen war wie immer göttlich, sodass ich dem Buch trotzdem 4 Punkte geben kann. Noch einmal lesen würde ich es allerdings nicht.

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    Zhunamis avatar
    Zhunamivor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Erbe des Zauberers" von Terry Pratchett

    Dieser Scheibenwelt-Roman ist auch einer meiner Favoriten. Allein die Grundidee, dass in die patriarchische Welt der Zauberer plötzlich ein magisch hochbegabtes kleines Mädchen tritt, das mal für richtig Wirbel sorgt, ist absolut großartig. Mit viel Humor, Sarkasmus und jeder Menge Fantasie beschreibt Pratchett den Weg der kleinen Eskarina, die eigentlich eine Hexe werden sollte (denn Frauen können keine Zauberer sein), aber eigentlich eine waschechte Zauberin ist. Traumhaft schön geschrieben und absolut zu empfehlen.

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    Ines_Muellers avatar
    Ines_Muellervor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Erbe des Zauberers" von Terry Pratchett

    Wie es die Tradition verlangt, will Drum Billet seinen Zauberstab an den achten Sohn eines achten Sohnes weitergeben. Doch dieser Sohn ist kein Sohn, sondern das Mädchen Esk. Später beginnt sie eine Ausbildung bei der Hexe Granny Wetterwachs, diese wil Esk nun helfen in die Unsichtbare Universität aufgenommen zu werden, aber diese darf nur von Männern besucht werden....
    Wieder einmal ist Terry Pratchett ein wunderbarer Scheibenwelt-Roman gelungen. Ich liebe seine sarkastisch-ironische Art mit der er immer wieder alle möglichen Sachen durch den Dreck zieht und mich so zu lachen bringt. Doch trotz seines Humors verarbeitet Pratchett in seinen Büchern immer Kritik an der Gesellschaft. Dieses mal beschäftigt er sich mit der Benachteiligung von Frauen. Von mir gibt es wie bei fast allen Scheibenwelt-Romanen, die ich gelesen habe fünf Sterne.

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    ralluss avatar
    rallusvor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Erbe des Zauberers" von Terry Pratchett

    Leider ist der achte Sohn eines achten Sohns ein Mädchen. Nichtsdestotrotz erhält Eskarina den Zauberstab und so macht sie sich weg in die unsichtbare Universität um die erste stattlich geprüfte Zauberin zu werden. Köstlicher Scheibenwelt Spass

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