Terry Pratchett Das Mitternachtskleid

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Inhaltsangabe zu „Das Mitternachtskleid“ von Terry Pratchett

Eine junge Hexe wird erwachsen
Tiffany Weh, vielversprechende Junghexe im Teenageralter, hat es nicht leicht. Denn die alltägliche Hexerei erweist sich als ziemlich anstrengend, und ganz bestimmt ist es nicht damit getan, den lieben langen Tag fröhlich auf einem Besen herumzusausen. Dennoch gibt Tiffany ihr Bestes – bis etwas uraltes Böses aus einem tiefen Schlaf erwacht und mit ihm allerlei alte Schauergeschichten über böse Hexen. Bald kann man sich kaum noch mit einem spitzen Hut auf die Straße wagen. Und dann fängt dieses uralte Böse auch noch damit an, gezielt Jagd auf eine ganz spezielle Junghexe zu machen …

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  • Spannende Jugendfantasy-Reihen gesucht (wie Harry Potter, Percy Jackson, Gregor und Co.)

    Daniliesing

    Hi, ich habe in den letzten Tagen mit Begeisterung die Percy-Jackson-Bücher verschlungen, nachdem sie mich lange Zeit nicht so recht interessiert hatten. Natürlich liegen nun auch schon die anderen Bücher von Rick Riordan bereit. Jetzt suche ich nach Nachschub und zwar sollten es bestenfalls mindestens 4-bändige Reihen sein (3 sind auch ok), von denen auch schon mehrere Bände erschienen sind. Eine Mischung aus Fantasy, Abenteuer, Freundschaftsgeschichte und Spannung fände ich toll, so wie es eben auch bei Percy Jackson, Harry Potter oder den Gregor-Büchern von Suzanne Collins der Fall ist. Was ich nicht suche, sind die eher romantischen Mädchenreihen, wo sich das unscheinbare Mädchen in das unfassbar gutaussehende männliche Wesen verliebt, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Auch zu kindlich sollte es nicht sein - beispielsweise war mir "Charlie Bone" dann doch zu einfach gestrickt. Mit "Artemis Fowl" wiederum konnte ich nichts anfangen und auch mit Kai Meyer habe ich es schon häufiger vergeblich probiert. Vielleicht habt ihr ja trotzdem noch ein paar schöne Tipps für mich?

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  • Das Mitternachtskleid

    Das Mitternachtskleid

    Aleshanee

    30. December 2013 um 08:01

    „Es ist wichtig, dass wir wissen, woher wir kommen, denn wenn man nicht weiß, woher man kommt, weiß man nicht, wo man ist, und wenn man nicht weiß, wo man ist, weiß man nicht, wohin man geht. Und wenn man nicht weiß, wohin man geht, geht man wahrscheinlich in die Irre.“ Zitat aus dem Nachwort von Terry Pratchett Zum Inhalt Tiffany Weh hat es als Hexe des Kreidelandes nicht leicht. Ständig ist sie unterwegs um zu helfen, natürlich immer mit ihrem spitzen Hut, denn davor haben die Menschen Respekt. Sie muss sich nicht nur um die Alten und Kranken kümmern, die Gebärenden nicht zu vergessen, sondern auch um diejenigen, die im Geist nicht mehr ganz wachsam sind. Und selbst, wenn der Alte Micker seine Tochter halb tot schlägt, ist es die Hexe Tiffany Weh, die den Mob davon abhalten muss, den Alten vor einem Galgenstrick in seiner Scheune zu bewahren. „Als Hexe musste man Entscheidungen treffen, und oft waren es solche, denen ein normaler Mensch lieber aus dem Weg ging, wenn er nicht gleich ganz die Augen vor ihnen verschloss.“ S. 63 Denn woher kommt das Böse überhaupt, fragt sich die junge Hexe. Wo nimmt es seinen Anfang? Aber viel Zeit zu überlegen bleibt ihr nicht. Der alte Baron stirbt vor ihren Augen und das Schicksal nimmt seinen Lauf – aber etwas scheint es zu überholen. Etwas Böses, das aus tiefem Schlaf erwacht und hinter unserer jungen Hexe her ist. Aber natürlich sind die „Wir-sind-die-Größten“ wieder mit von der Partie und lassen Tiffany Weh keine Sekunde aus den Augen. Doch noch jemand anderes steht auf ihrer Seite und sie hätte sich nie zu träumen gewagt, dieser Person jemals gegenüber zu stehen. Meine Meinung Auch wenn ich (leider) schon länger keinen Scheibenweltroman mehr gelesen habe, konnte ich mich sofort wieder in dieser bizarren Welt zurecht finden. Mit seinem genialen Schreibstil schafft es Pratchett gekonnt, mit Wortwitz, Metaphern und einer einzigartigen, bildhaften Sprache einen tiefsinnigen Hintergrund in einen Satz zu packen – und das Buch ist voll von solchen Sätzen. Seine Geschichten bestehen aus Wortzaubereien und ich kann seinen Stil mit keinem anderen vergleichen. Trotzdem war es für mich ein etwas untypisches Buch aus der Scheibenwelt, dessen Handlung mit leisen Sohlen daherkommt, aber immer mehr an Fahrt aufnimmt. Ein tiefgreifendes Thema, bei dem der Humor aber nicht auf der Strecke bleibt. Die Substanz, die Moral, die man sich aus dieser Geschichte herauslesen kann, ist wieder einmal breit gefächert. Wichtigster Punkt für mich war die latente Frage, wie Menschen übereinander urteilen. Aus welchem Grund urteilen sie, zu welcher Zeit schlagen Unstimmigkeiten in Gehässigkeiten um und verdient es ein brutaler Säufer, in ihm auch seine gute Seite zu sehen. Alles Fragen, die sich unsere junge Protagonistin, die Hexe Tiffany Weh in ihrem zarten Alter von 16 Jahren stellen muss und die ihre Aufgabe wieder einmal mit Bravour lösen kann. Der Charakter der jungen Hexe ist sehr eindringlich beschrieben und trotzdem sie unnahbar bleibt, fühlt man in jeder Situation mit ihr mit. Was mich an den Scheibenweltromanen begeistert, ist auch die Begegnung anderer Charaktere am Rande, die in anderen Büchern eine wichtige Rolle spielen: hier z. B. ein kurzer Auftritt von Samuel Mumm von der Stadtwache und den Hexen Oma Wetterwachs und Nanny Ogg - natürlich in gewohnter, verschrobener Manier. Schwermütige Themen für einen humorigen Fond, deren Mischung Pratchett wieder einmal sehr gekonnt gelungen ist. Allein wegen der vielen geistreichen Wortschöpfungen lohnt sich jedes Buch aus seiner Feder und auch wenn es anfangs etwas mürbe war, hat es mich sehr gut unterhalten. Zitate „Ein junger Mann stieg aus, auf seine Art nicht unansehnlich, aber so steif, dass man auf ihm Hemden hätte bügeln können.“ S. 25 „Das war das Problem mit den Gedanken. Sie dachten sich selbst, und ehe man sich´s versah, drangen sie einem in den Kopf und wollten einen dazu bringen, das Gleiche zu denken.“ S. 62 * „Erde und Salz waren ein uralter Brauch zur Abwehr von Geistern. Da Tiffany noch nie einem Geist begegnet war, schien der Trick zu funktionieren.“ S. 100 „In den Augen der Wir-sind-die-Größten ist die Wahrheit ein derart kostbares Gut, dass man sparsam damit umgehen muss“, sagte sie entschuldigend.“ S. 179 „Aus der abgelegenen Burgküche gellte ein Entsetzensschrei. In der Reaktion auf ein solches Ereignis zeigt sich der Unterschied zwischen Mensch und Tier: Der Mensch läuft hin und sucht das Opfer, das Tier läuft weg und sucht das Weite.“ S. 247 „Aber ein Buch kann doch wohl niemandem schaden, oder? Andererseits enthalten Bücher Ideen, und Ideen können gefährlich sein.“ S. 301 Fazit Ein ungewöhnliches Buch mit einem tiefsinnigen Thema. Wie gewohnt sehr spezielle Charaktere, anfangs etwas träger Handlung, aber wie immer mit sehr schrägem Humor und unvergleichlichem Wortwitz! Nicht eins meiner Lieblingsbücher der Scheibenwelt aber auf jeden Fall lesenswert! © Aleshanee blog4aleshanee.blogspot.de

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  • Tiffany Wehs viertes Abenteuer

    Das Mitternachtskleid

    PMelittaM

    15. August 2013 um 19:58

    Tiffany Weh hat sich im Kreideland als Hexe etabliert. Doch schon lauert eine neue Gefahr, der Tückische erwacht. Er sät Unzufriedenheit und Hass in die Herzen der Menschen und da e selbst besonders Hexen hasst, hetzt er die Menschen gegen sie auf und ist ganz besonders hinter Tiffany her. Tiffany ist ein sympathisches Mädchen, die schon einiges erlebt hat. Und Hexe zu sein ist auch kein leichter Job, es wird von ihr erwartet, zu sehen, was andere nicht sehen und dann zu handeln – und das kann dann schon mal dazu führen, dass sie Fußnägel schneiden muss. Tiffany meistert das alles gut und erwartet gar nicht mal unbedingt Dankbarkeit. Umso tragischer, als sie erkennen muss, dass sie trotz allem angefeindet und dass die Menschen schnell dabei sind zu verurteilen, wenn Sündenböcke gesucht werden. Gut, wenn man dann Freunde hat, auf die man sich verlassen kann, auch wenn die einem das Leben manchmal zusätzlich schwer machen. Pratchett gelingt es sehr gut, dem Leser Tiffanys Leben nahezubringen, ihre Gedanken und Gefühle, ihren Stress, ihr Hingezogensein zu gewissen Personen des anderen Geschlechts (sie ist jetzt immerhin fast 16 Jahre alt!). Auch die anderen Figuren sind lebendig gezeichnet und wirken authentisch. Pratchetts Geschichte ist dieses Mal ungewohnt düster, es geschehen Dinge wie Kindesmisshandlung und Selbstmord und Tiffany muss einigen Menschen eine Menge Schmerzen nehmen. Die Geschichte ist mit Tiffany erwachsener geworden, die Leser hoffentlich auch. Aber Pratchett wäre nicht Pratchett, gäbe es nicht auch eine gute Prise Humor. Für den sorgen u. a. die Größten, die ich im ersten Tiffany-Band noch ziemlich nervig fand, doch mittlerweile sind sie mir sehr ans Herz gewachsen. Ein ganz besonderes Highlight war für mich jedoch Frau Prust, die in Ankh-Morpork einen Laden für Hexenzubehör und Scherzartikel führt. Pratchett schlägt mit diesem Buch auch einen Bogen zu seinen anderen Scheibenweltbüchern. Nicht nur Oma Wetterwachs und Nanny Ogg (die man beide schon bei Tiffany treffen konnte) tauchen auf, nein, Tiffany reist sogar nach Ankh-Morpork, wo sie u. a. einigen Mitgliedern der Wache begegnet, Angua, Karotte und sogar Mumm haben ein Gastspiel. Und die Größten, die sie selbstverständlich begleiten, finden dort sogar einen Artgenossen. Dass hier jemand anders als der gewohnte Übersetzer am Werk ist, fiel mir am Anfang nur am Rande auf. Ab der Hälfte des Romans störte es mich allerdings dann doch immer mehr, dass statt des gewohnten „Du“, das ich an der Scheibenwelt immer sehr mochte, jetzt auf einmal öfter das „Sie“ benutzt wurde. Das passt einfach nicht. Der vierte (und womöglich letzte) Tiffany-Band lässt die junge Hexe noch einmal zur Höchstform auflaufen – und am Ende bahnt sich für Tiffany nicht nur eine Beziehung zu einem netten jungen Mann an, nein, sie trägt auch das Mitternachtskleid … Für mich kommen die Tiffany-Bände nicht ganz an die originären Scheibenweltromane heran, ich lese sie aber auch gerne, als Pratchett-Fan kommt man eh nicht darum herum.

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  • Rezension zu "Das Mitternachtskleid" von Terry Pratchett

    Das Mitternachtskleid

    HelmuthSantler

    18. February 2013 um 14:28

    Tiffany Weh, mittlerweile offizielle Hexe des Kreidelands, bekommt es in ihrem 4. Auftritt mit dem Tückischen zu tun. Der Tückische, das ist das Gift des Bösen selbst. Es schleicht sich ein, es setzt sich ab, es ist immer da und hat alle Zeit der Welt, auf die Schwäche eines Menschen zu warten: “Hetze findet immer ein Ohr”. In der physisch kaum präsenten, dafür umso bestialisch stinkenderen Gestalt des vagen Schattens eines längst verstorbenen Hexenjägers, der sich wie ein Körperfresser von einem Opfer zum nächsten bewegt, hat sich der Tückische Tiffany als neuestes Ziel seiner nie endenden Hatz auserkoren. Wie die meisten, die tun, was getan werden muss, sich ehrlich und selbstvergessen um andere kümmern, um Toleranz, Redlichkeit und Wahrhaftigkeit bemüht sind und mit einem Wort stets danach streben, es “richtig” zu machen, sieht sich auch Tiffany einer letzten schweren Prüfung ausgesetzt, bevor sie mit dem Überstreifen des titelgebenden Mitternachtskleids endgültig zur Vollhexe werden wird. Es ist, wie alle Bücher mit Junghexe Tiffany, ein Märchen von der Scheibenwelt – spöttisch und voller Weisheit und Witz wie alle Pratchetts, aber eben auch ein wenig verträumter und noch liebevoller als andere Scheibenwelt-Geschichten. Seit der Alzheimer-Diagnose bei (seit 2009) Sir Terence David John “Terry” Pratchett im Jahr 2008 bangt seine riesige Fangemeinde mit jedem Monat mehr darum, ob der Meister noch weiter … kann, will, wird … Mit dem Erwachsenwerden von Tiffany könnte nun tatsächlich das letzte originäre Werk erschienen sein, und dass er es darin literarisch mit dem Bösen selbst aufnimmt, ist so gesehen ein mehr als würdiger Abschluss seines Lebenswerks. Sir Terry führt nämlich seinen allerletzten Kampf: Terry Pratchett: Choosing to Die hieß eine im Juni 2011 ausgestrahlte BBC-Sendung mit ihm, in der er sich für Sterbehilfe ausspricht. Der große alte Weise möchte seine letzte Reise aus eigenem Entschluss antreten und nicht warten müssen, bis er als demente, geistlose Hülle entsorgt wird. WARUM MACHST DU DANN NICHT EINFACH EINEN TERMIN? Einfach so? Und das funktioniert? DAS WIRST DU DANN JA SEHEN. DU HAST ABER GUTE CHANCEN, DASS ICH MIR DIE ZEIT NEHME. HAB DICH SCHON LÄNGER IM AUGE. Du hast doch gar kein Auge … DU WARST AUCH SCHON ORIGINELLER. Mag sein, aber das gilt auch für deine Metaphern. Liegt das vielleicht daran, dass du schon so lange im Grunde immer dasselbe machst? WOLLTEST DU NICHT WAS VON MIR? Ich hätte dich für humorvoller gehalten. ICH WEISS. ICH HABS GELESEN, ALS ICH DAFÜR NOCH ZEIT HATTE. ABER DER JOB WIRD IMMER STRESSIGER, EHRLICH GESAGT. ICH KOMM DER VERMEHRUNG NICHT MEHR NACH. Ein Grund mehr, ein bisschen Platz zu schaffen. AM DONNERSTAGABEND KÖNNTE ICH MIR ZEHN MINUTEN ABZWACKEN. Sollten wir das nicht mit Handschlag und Spucke besiegeln? SPUCKE HABE ICH AUCH KEINE. ABER ICH HALTE IMMER WORT.

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  • Rezension zu "Das Mitternachtskleid" von Terry Pratchett

    Das Mitternachtskleid

    Saralonde

    09. November 2011 um 16:15

    I shall wear midnight“ ist der mittlerweile vierte Roman über die junge Hexe Tiffany Aching. Diese ist mittlerweile fast 16 und voll als Hexe auf dem Chalk (einer Region, die eindeutig mit Teilen von Wiltshire in Südengland zu identifizieren ist, übrigens die Gegend, aus der Terry Pratchett kommt) etabliert. Sie kümmert sich um den Kummer und die kleinen und großen Wehwehchen der Bewohner und fungiert natürlich auch als Hebamme. Doch irgendetwas stimmt nicht, Tiffany stößt plötzlich mancherorts auf Ablehnung, ja Feindseligkeit, sogar bei Roland, dem Sohn des alten Barons, mit dem sie doch eigentlich befreundet war. Und der darüber hinaus mit einer reichen jungen Adligen verlobt ist. Und so muss Tiffany – natürlich mit tatkräftiger Unterstützung der MacFeegles (eine Art Pixies mit herrlichem schottischen Dialekt) ein weiteres Mal gegen das Böse antreten… Ein weiterer wunderbarer Scheibenwelt-Roman von Terry Pratchett voll warmem Humor, Spannung und sogar einem Hauch Romantik, der mir auf diese Weise ja sooo viel besser gefällt, als wenn er die Hauptrolle in einem Buch spielt. Die Liebenswürdigkeit der Charaktere ist für mich neben seinem genialen Hum0r das Aushängeschild von Terry Pratchett, man hat diese Figuren einfach gern. Den ersten Auftritt der MacFeegles, die für einen Großteil des Humors verantwortlich sind, kann man kaum erwarten. Und auch manch eine neue Figur gibt es, darunter eine die zuerst gar nicht so sympathisch ist, dann aber zunehmend interessanter und liebenswürdiger wird. Das Einzige, das mich ein bisschen gestört hat: Zwischendurch dachte ich manchmal, die Geschichten um Tiffany ähneln sich ein bisschen zu sehr. Aber dann ist doch wieder alles ganz anders. Kenner der Reihe dürfen sich außerdem nicht nur über Gastauftritte von Granny Weatherwax und Nanny Ogg freuen, sondern auch über eine gaaanz alte Bekannte aus einem der ersten Bücher Was mir außerdem sehr gut gefällt, ist, dass die Geschichte dieses Mal hauptsächlich auf dem Chalk angesiedelt ist, eine magische, alte und wunderschöne Landschaft. Tiffanys Verwurzelung in dieser Landschaft spielt eine wichtige Rolle in dem Buch. Alles in allem ein gelungener, wenn auch nicht überragender Scheibenwelt-Roman. Ich freue mich schon darauf, Neues von Tiffany zu hören. CRIVENS!

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  • Rezension zu "Das Mitternachtskleid" von Terry Pratchett

    Das Mitternachtskleid

    agent-I

    27. September 2011 um 11:31

    leider leider ist es nun mit den Tiffany Wee Geschichten vorbei, denn gern hätte ich geuwsst, was die kleinen freien Männer denn noch so alles anstellen! Die Übersetzung ist leider grottengruselig, da sich die Figuren SIEZEN! Geht gaaar nicht! Ansonsten ein typsicher Pratchett - zynisch, seitenhiebig und zum schreien komisch!

  • Rezension zu "Das Mitternachtskleid" von Terry Pratchett

    Das Mitternachtskleid

    Abraxandria

    01. August 2011 um 17:49

    Inhalt: Tiffany Weh ist die Hexe des Kreidelands, mit kräftiger Unterstützung der Wir-sind-die-Größten. Mit ihren 16 Jahren hat sie viel zu tun, kommt kaum zur Ruhe und kaum zum Essen und Schlafen. Sie ist Dorfarzt und Dorfpolizist in einem. Überall scheinen die Menschen ihre Hilfe zu benötigen. Doch plötzlich beginnen diese, sich merkwürdig zu verhalten. Sie gehen Tiffany lieber aus dem Weg und fürchten sich sogar vor ihr. Vorurteile und Gerüchte über Hexen sind im Umlauf. Etwas altes Böses ist erwacht und macht nun auch Jagd auf Tiffany. Eine Hetzjagd aus Hass beginnt. Tiffany ist in Lebensgefahr... Meine Meinung: Endlich gibt es einen neuen Band von Tiffany Weh! Das Mitternachtskleid ist der vierte Teil aus dieser Reihe. Ich liebe bereits die Vorgänger: Kleine freie Männer, Ein Hut voller Sterne und Der Winterschmied. Auch der vierte Band hat meine Erwartungen nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, ich bin begeistert. Überhaupt mag ich die Tiffany Weh Geschichten von allen Büchern von Terry Pratchett am liebsten. Ich hoffe sehr, dass es noch einen weiteren Band geben wird. Ich bin geradezu süchtig nach Tiffany Weh. Mir gefällt auch die Aufmachung des Buches. Aussen- sowie Innencover sind mit Tiffanys Mitternachtskleid und den kleinen blauen Männern gestaltet. Als Special läßt sich ein Teil des Innencovers abtrennen und als Lesezeichen verwenden. Super! Bereits auf den ersten Seiten legt der gute Pratchett mit einer ordentlichen Portion Humor los und hält diesen Level durch die gesamte Geschichte hindurch. Dieses Buch ist zugleich spannend, weise und vor allem unterhaltsam. Der Autor nimmt alles unter die Lupe und ebenfalls alles auf die Schippe. Beim Lesen kann einem bei so viel intelligenten Witz gar nicht langweilig werden. Von allen Charakteren in diesem Buch ist mir Tiffany am meisten ans Herz gewachsen, gefolgt von den Größten und den anderen Hexen. "Jeder braucht eine Hexe, auch wenn das nicht jeder weiß." (S. 15) Welch ein Satz! Ich möchte mit diesem Zitat Werbung für dieses tolle Buch machen. Liebe Leser, auch wenn ihr es noch nicht wißt, ihr müßt dieses Buch lesen, denn auch ihr braucht eine Hexe! Ich für meinen Fall brauche Pratchetts Hexen, und ich brauche Tiffany! Denn Pratchetts Hexen sind so sympathisch und einfach liebenswert. Tiffanys Lieblingselement ist das Feuer. Und das kann sie in diesem Abenteuer wahrlich gut gebrauchen. "Die Häsin läuft ins Feuer. Das Feuer, es verschlingt sie; sie brennt nicht." (S.87) Das ist der rote Faden in dieser Geschichte. Tiffany hat viel zu tun. Wo Hilfe gebraucht wird, ist sie zur Stelle. Es ist eine alte Hexentradition, dass Hexen allein arbeiten. Doch zur Zeit fühlt sich die Junghexe damit sehr einsam und auch überarbeitet. Die Menschen um Tiffany herum sind grausam. Sie verurteilen schnell mal jemanden zu Tode. Nicht immer kann Tiffany sie aufhalten. Zudem gehen gerade miese Gerüchte über Hexen um. Die Menschen sind in Furcht und voller Hass. Und dann ist da auch noch der Tückische, den Tiffany mit dem Kuss des Winterschmieds geweckt hat und der jetzt eine Hetzjagd auf sie beginnt. Der Tückische ist ein Mann ohne Augen und ohne Schatten. Er war einst ein Hexenjäger und hat auch jetzt nichts anderes im Sinn, als alle Hexen zu vernichten. Kann Tiffany diesen Kampf aufnehmen? Ein spannendes Abenteuer beginnt, in dem man auf jede Menge altbekannte Hexen trifft, auf Oma Wetterwachs, Nanny Ogg, Eskarina Schmied, Frau Prust... Amber und Lätitia, stand ich zunächst skeptisch gegenüber, aber dann wuchsen auch sie mir schnell ans Herz, vor allem Lätitia. Tiffany begegnet den beiden Mädchen immer wieder und diese sind nicht das, was sie zunächst scheinen. Über ein Wiedersehen mit den Größten habe ich mich sehr gefreut, denn die machen einfach Spaß. Allein ihre Art zu reden ist einfach herrlich. Die Größten wohnen in der Nähe von Oma Wehs alter Schafshütte und bewachen die Schafe dort um ihre Höhle herum. Sie sind Viehhirten und Freigeister, und eine Art von Feen. Sie beherrschen eine alte Art von Magie. Ihre Kelda ist mächtig. Jene ist sehr besorgt um Tiffany, sieht große Gefahr voraus und beauftragt die Größten, immer ein Auge auf Tiffany zu werfen. Ich freue mich jedesmal, wenn die Größten in der Geschichte auftauchen. Sie sind so herrlich chaotisch. Der Titel des Buches kommt erst ganz zum Schluß zum Ausdruck. Am Ende von Kapitel 15 heißt es: "Der Besen hob und senkte sich sacht, getragen von lauen Lüften. Von Müdigkeit und Dunkelheit umfangen, breitete sie die Arme aus, und in diesem einen Augenblick, während die Welt sich einfach weiterdrehte, trug Tiffany Weh das Mitternachtskleid." (S. 406) Und schließlich im Epilog... Aber ich will euch nicht zuviel verraten. In diesem Buch geht es um Vorurteile gegen Hexen, um Hass auf sie und um Hetzjagd auf sie. Die Hexen sind die Sündenböcke für alle Probleme, ihnen schreibt man die Schuld an allem zu, sie sind der Prügelknabe. Der Tückische, der einst ein Mensch war, seit mehr 1000 Jahren nur noch ein Geist ist und jetzt nichts mehr als eine Idee, hat diesen Hass in die Köpfe der Menschen gesät. Eine Idee, die Hass sät, das läßt viel Raum für Interpretationen. Ich habe das Buch genossen. Es ist schön, wieder einmal mit Tiffany durch die Scheibenwelt zu ziehen, übers Kreideland zu streifen, in Ankh Morpor durch die Strassen zu schlendern, mit dem Besen durch die Lüfte schweben... Viele wunderbare und schlaue Sätze habe ich mir aus diesem Roman notiert, wie diesen hier: "In der letzten Zeit habe ich mir manchmal sehnlichst gewünscht, die Vergangenheit ändern zu können. Ich musste einsehen, dass ich das nicht kann. Aber die Gegenwart kann ich ändern, damit sie - wenn sie zur Vergangenheit geworden ist - eine Vergangenheit ist, die sich gelohnt hat." (S. 399) Die Geschichte ist spannend geschrieben und liest sich flüssig. Ich habe mir beim Lesen gewünscht, ich hätte mehr Zeit zum Lesen zur Verfügung und könnte mehr Zeit mit diesem Buch verbringen. Ja, eigentlich müßte man sich hinsetzten und es in einem Rutsch durchlesen. Und während ich so über Das Mitternachtskleid diese Rezension hier verfasse, muß ich sagen, ich liebe dieses Buch! Und ich kann nicht leugnen, dass ich mir sehnlichst eine Fortsetzung wünsche! Zum Schluss noch ein Zitat, bei dem ich schmunzeln mußte: "Was für ein Geräusch machen drei Hexen? Lautes Zetern." (S. 360) Fazit: Ein weiterer großartiger Band aus der Welt der Tiffany Weh. Ein Buch, dass mit Vorurteilen aufräumt. Absolut lesenswert!

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  • Rezension zu "Das Mitternachtskleid" von Terry Pratchett

    Das Mitternachtskleid

    -Sirona-

    25. July 2011 um 10:33

    Tiffany Weh ist 16 Jahre alt und die Hexe vom Kreideland. Sie kümmert sich um all deren Bewohner, sei es ein verletztes Bein zu verbinden, Zehennägel zu schneiden oder das Volk von den Wir-sind-die-Größten im Zaum zu halten. Als der alte Baron verstirbt macht sich Tiffany auf die Suche nach seinem Sohn, der momentan in Ankh-Morpork ist, und findet nicht nur ihn, sondern auch ein neues Problem, welches sich nicht mit dem Winterschmied oder der Elfenkönigin vergleichen läßt und die Hilfe der Wir-sind-die-Größten nicht viel ausrichtet. Wenn sie verliert, könnte es ihr Leben oder noch schlimmer das Ansehen der anderen Hexen kosten. Mein Fazit: Ein neues Meisterwerk aus der Feder von Terry Pratchett und es hat mich nicht im Mindesten enttäuscht! Die Geschichte ist, wie die anderen Werke, sehr gut und flüssig zu lesen. DIe Charaktere nehmen einen mit in die Geschichte und man fiebert um den Ausgang derer. Wobei neben der Spannung, der typische humorvolle Teil nicht zu kurz kommt. Und ein überraschendes Ende ist zusätzlich enthalten. Dieses Buch ist jedem Fan von Terry Pratchett zu empfehlen und auch solchen, die ihn kennenlernen wollen.

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  • Rezension zu "Das Mitternachtskleid" von Terry Pratchett

    Das Mitternachtskleid

    Rahel1102

    02. June 2011 um 12:26

    Tiffany Weh, mittlerweile 16, ist die Hexe von Kreideland. Ausgebildet wurde sie unter anderem von Nanny Ogg und Oma Wetterwachs behandeln sie sie alle mit Respekt und mit Furcht, wie es sich gehört. Sie behandelt Kranke und hilft bei Geburten oder versucht einen gewalttätigen Ehemann und Vater, der seiner Tochter ihr Baby aus dem Leib geprügelt hat, zu fliehen, bevor die Dorfbewohner ihn aufknüpfen. Immer stehts zuverlässig und nervig zur Stelle sind die Wir - sind -die - Größten, das blaue Koboldvolk aus den Hügel mit ihrer Kelda, die auch magisch ein Auge auf ihre Hexe hat. Nun sieht die Kelda das nach dem Tiffany den Winterkönig mit einem Kuss vertrieben hat, das ein anderes Wesen dadurch zum Leben erweckt wurde und hinter Tiffany her ist. Als der Baron stirbt muss sie nach Ankh - Morpok um ihren ehmaligen besten Freund und den Sohn vom Baron Roland zu finden, aber in der Stadt gibt es natürlich wegen den Kobolden Schwierigkeiten und Hexen werden gehasst. Das liegt am Tückischen, das Wesen welches hinter Tiffany her ist, er flüstert den Menschen ein das Hexen alle hässlich und böse sind. So denkt auch Roland, dessen Verlobte und deren Mutter. Nur im Kreideland mögen sie die Leute, unteranderm der intelligente Preston, ein Wächter vom neuen Baron. Tiffany muss den Tückischen besiegen, aber eignet sich einen Hochzeit dafür...

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