Die Farben der Magie

von Terry Pratchett 
4,0 Sterne bei822 Bewertungen
Die Farben der Magie
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (618):
J

Ich liebe Terry Pratchett, ein muss für alle Fans. Wie immer spannend, witzig und etwas gesellschaftskritisch ;-)

Kritisch (39):

Ich weiß, Pratchett ist/war einer der intelligentesten Autoren. Aber dieser 1. Teil hat mich mit seinen ganzen Phantastereien mürbe gemacht.

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Inhaltsangabe zu "Die Farben der Magie"

Seit mehr als dreißig Jahren begeistern Terry Pratchetts Romane von der bizarren Scheibenwelt Millionen Leser weltweit. Die neun ersten Scheibenweltbände zählen unbestritten zu den besten. Sie liegen nun vollständig neu bearbeitet und aktualisiert vom Originalübersetzer Andreas Brandhorst vor - mit Sammelcover und in einzigartiger Ausstattung, die das Regal jedes Fans zum Pratchett-Schrein werden lässt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492280624
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:11.05.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.10.2013 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Simba99s avatar
    Simba99vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ganz nett... mein erster Scheibenweltroman... schon sehr interessant... hatte aber etwas mehr erwartet.
    Schön geschrieben, hatte aber mehr erwartet...

    Ein schön geschriebenes und interresanenter Einblick in die Scheibenwelt, hatte aber doch irgendwie etwas mehr erwartet.

    Die Arbenteuer der beiden Hauptdarstelller sind auch sehr spannend und interresant, aber irgendwie geht mir alles ein bisschen zu schnell... von einem Unglück geraten sie ins nächste, da kommt man kaum mit. :)

    Dies ist mein erster Roman von Terry Pratchett.
    Sein Schreibstil gefällt mir sehr! Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und die Bildung der Sätze ist super!

    Bin gespannt auf das nächste Buch, hoffe das es ein wenig ausführlicher ist und man die Charaktere etwas besser kennenlernen kann... ich glaube der Autor hat auf jeden Fall das Potenzial zu einem meiner Lieblingsautoren zu werden...

    ... bin ich mal gespannt!

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    Tina_s_Leseeckes avatar
    Tina_s_Leseeckevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mich nicht wirklich überzeugt. War stellenweise davor abzubrechen und musste mich an manchen Stellen zum Weiterlesen zwingen.
    Leider nicht so mein Fall

    Das Buch "Die Farben der Magie: Ein Scheibenwelt-Roman" ist der 1. Teil der Scheibenwelt-Reihe von Terry Pratchett.
    Der Band handelt vom Zauberer Rincewind, der eigentlich kein richtigerer Zauberer ist und dem ersten Touristen auf der Scheibenwelt, Zweiblum.
    Die beiden erleben auf ihrem Weg durch die Scheibenwelt so einige Abenteuer.


    Mein Fazit:
    Den Schreibstil fand ich stellenweise etwas gewöhnungsbedürftig. Gerade die ständigen Klammern, in denen noch etwas zusätzlich erklärt wurde oder genauer definiert. Ebenso die Beschreibung der Scheibenwelt und die dazugehörige Wissenschaft. 

    Das Cover ist in einem Rotton gehalten und im unteren Bereich steht groß der Titel der Reihe. Ganz oben am Buchrand steht der Autor und darunter ist ein Bild aus dem Buch. Hier ist der Zauberer Rincewind mit dem Tod abgebildet und dahinter sieht man Häuser.
    Ich hatte eine Ausgabe mit Illustrationen von Stephan Player.

    Die Erzählform ist der auktoriale Erzähler. Man hat nicht nur eine Sichtweise, sondern mehrere. Auch wenn man nicht unbedingt einen Ausblick auf die weitere Handlung erhält, so scheint der Erzähler allwissend zu sein.

    Die Idee der Geschichte fand ich neu und interessant, weswegen ich mir das Buch aus der Leseliste von Ravenclaw ausgesucht hatte. Leider hat es mich nicht überzeugen können und ich musste mich mehr durchquälen, als das ich mit Freude gelesen habe. Lediglich die letzten Seiten konnte ich recht zügig lesen, vermutlich da ich wusste, dass ich es bald geschafft habe.

    Im Verlauf des Buches ist Zweiblum alleine und sagt:
    "Ich weiß, dass jemand hier ist. Ich habe euch gerade beim Würfelspiel gehört."
    (Buch S. 122, ganz oben)

    Mit dem vorherigen kurzen Kapitel über das Würfelspiel der Götter, weiß man, dass die Figuren kein eigenes Leben haben, sondern nur Spielfiguren der Götter sind. Mit denen sich diese die Zeit vertreiben. Dies ist etwas mit dem ich mich so gar nicht anfreunden kann.
    Ich weiß, dass es viele gibt, welche die Scheibenwelt lieben, aber mich konnte sie nicht überzeugen. Die anderen Bücher werde ich mir wohl nicht ausleihen.

    Aus meiner Sicht kann ich dir das Buch nicht empfehlen. Aber da jeder einen anderen Geschmack hat und wenn du mehr auf komplett erdachte Welten stehst, dann ist dieses Buch vielleicht was für dich.

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    miahs avatar
    miahvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Es hat eine Weile gedauert, sich einzufinden, aber diese irre und bizarre Geschichte über eine merkwürdige Welt hat Sogwirkung!
    Die Farben der Magie

    Inhalt:
    Der Magier Rincewind trifft auf den ersten Touristen in der Scheibenwelt und soll ihn begleiten und herumführen. Doch anstatt entspannter Stunden geraten die beiden von einer Katastrophe in die nächste.

    Meine Meinung:
    Ich habe dieses Buch schon vor vielen Jahren mal angefangen, aber schließlich abgebrochen. Ich lese ohnehin eher selten Fantasy. Die Welt ist so bizarr und merkwürdig, es braucht einfach seine Zeit, bis man sich halbwegs zurechtfindet. Auch die Handlung selbst ist unvorhersehbar und irre. Doch einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören.

    Die Kapitel sind sehr lang, werden aber durch Absätze noch geteilt, sodass man auch zwischendrin eine Pause einlegen könnte. Allerdings habe ich jeweils ein Kapitel nach dem anderen gelesen. Zu Beginn hatte ich noch große Schwierigkeiten, die Ereignisse zeitlich einzuordnen und mir die äußerst merkwürdigen Namen zu merken. Aber das gibt sich nach einer Weile und schon im zweiten Kapitel kam ich viel besser zurecht. Die Seiten flogen nur so dahin und wenn ich das Buch einmal in der Hand hatte, war so ein eigenlich recht langes Kapitel doch sehr schnell gelesen.

    Ich besitze eine illustrierte Ausgabe. In jedem Kapitel gibt es daher eine Seite mit einem Bild, das ein Schlüsselerlebnis in dem jeweiligen Kapitel zeigt. Ich hätte mir mehr Illustrationen gewünscht.

    Die Protagonisten sind sehr eigen. Der Zauberer Rincewind ist eigentlich gar keiner, denn er hatte seine Ausbildung sehr schnell wieder abgebrochen. Er ist ein Tollpatsch und ziegt den Ärger scheinbar an. Außerdem ist der Tod hinter ihm her. Das ist allerdings sehr amüsant, denn der Tod wird als eine recht humorvolle Gestalt beschrieben. Die Szenen mit dem Tod ließen mich immer wieder schmunzeln.

    Zweiblum ist der erste Tourist der Scheibenwelt. Er wirkt sehr naiv und blauäugig und scheint nie Angst zu haben. Seine Zuversicht und sein Optimismus sind oftmals irgendwie absurd, aber auch komisch. Auch in völlig auswegslosen Situationen bleibt er entspannt.

    Der Schreibstil ist ebenfalls außergewöhnlich. Der Autor verwendet hin und wieder sehr komplizierte Wörter. An seine Art, sich auszudrücken, musste ich mich erst gewöhnen. Allerdings gefiel mir, wie er die Welt beschrieb. So konnte ich mir die Reise von Rincewind und Zweiblum sehr gut vorstellen und hatte auch an sich ein sehr gutes Bild der Scheibenwelt im Kopf.

    Die Handlung konzentriert sich hauptsächlich auf beiden Reisenden, es tauchen aber auch noch viele andere interessante Personen auf. Auch die Götter der Scheibenwelt spielen eine nicht unbedeutende Rolle.

    Das Ende bleibt offen, war für mich aber trotzdem stimmig. Immerhin gibt es noch viele weitere Bände, in denen Rincewind und Zweiblum hoffentlich irgendwann wieder auftauchen werden.

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    Doschos avatar
    Doschovor einem Jahr
    Rezension "Die Farben der Magie"

    Aufruhr herrscht in Ankh-Morpok. Denn die Stadt wird von Zweiblum, dem ersten Touristen der Scheibenwelt, besucht. Kurzerhand wird der Zauberer Rincewind dazu verdonnert, Fremdenführer zu spielen. So macht sich das ungleiche Paar auf eine abenteuerliche Reise, in der sie von einer brenzligen Situation in die andere geraten.

    Nachdem ich mich schon recht lange für Terry Pratchett und seinen Kosmos der Scheibenwelt interessiere, stellt "Die Farben der Magie" nun meinen Start in diese Welt dar.
    Wenn man zum ersten mal Terry Pratchett liest, kommt man wohl nicht umhin, seinen Schreibstil zu loben. Denn dieser lebt von Humor und Sprachwitz. Man merkt dem Autor den Spaß an, den er beim Schreiben hatte, so scheint es, dass sich weder die Charaktere, noch der Erzähler großartig ernst nehmen, am allerwenigsten wohl Pratchett selbst. Zudem schafft er es, lebendige und packende Geschichten zu erzählen.
    Doch noch einen Punkt gibt es bei Terry Pratchett zu beachten. Denn er parodiert sehr gerne Dinge aus der realen Welt und flechtet sie in seine Scheibenwelt ein.
    Dies tut er in "Die Farben der Magie" jedoch nur bedingt. Während das erste der vier Kapitel vor Realanspielungen nur so strotzt, sind das zweite und dritte Kapitel reine Fantasygeschichten. Und im letzten Kapitel wird lediglich ein Thema mehr beiläufig eingeflochten. So wird jener Aspekt, der Pratchetts Stil ausmacht, hier eher selten bedient.

    Dies ist auch der Grund, warum "Die Farben der Magie" von mir nicht die volle Punktzahl bekommt. Man hat es hier natürlich mit einem absolut lesenswerten Buch zu tun, doch ich bin sicher, dass Pratchett hier sein ohnehin hohes Potenzial noch nicht vollends entfaltet hat.

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: *re-read* Ein sehr bizarrer und verwirrender Einstieg - aber trotzdem genial und ich freu mich schon auf die weiteren Bände!
    Trotz re-read find ich den Band ja immer noch etwas verwirrend :D

    Ich hab sie ja schon alle gelesen, die Scheibenweltromane! Aber ich bin einfach ein Riesenfan und möchte jetzt alle Revue passieren lassen und nochmal lesen.

    Die Farben der Magie war auch mein erstes Buch überhaupt von Terry Pratchett und ich war damals etwas verwirrt von dem Buch *lach* Wenn man sich in bzw. mit der Scheibenwelt nicht auskennt, kann es schon etwas irritierend sein, denn da kommt soviel zusammen, dass man sich da erstmal reinfinden muss.

    Die Schildkröte Groß A´Tuin schwimmt durch das All, auf ihrem Rücken stehen vier Elefanten, die die Scheibenwelt tragen - alleine das Szenario ist schon genial! Überhaupt die Welt als Scheibe und wie Pratchett das ganze Prinzip erklärt ist einfach super! Und mittendrin die Hauptstadt Ankh Morpork, in der die Verbrechergilden ihr Unheil treiben und alles unter der strengen Ordnung des "Patriziers" liegt - der allerdings seine eigene Vorstellung davon hat, wie er die Gesellschaft am Laufen hält.

    Hier im ersten Band bekommt Ankh Morpork Besuch vom Gegenkontinent, dem Achatenen Reich. Der Kontakt besteht eigentlich nur aus wenigen schriftlichen Floskeln, doch als der Tourist Zweiblum nun den Hafen betritt, gerät die ganze Stadt aus den Fugen. Denn Zweiblum kommt nicht alleine: mit ihm reist eine Truhe, in der er all sein Hab und Gut befördert - und noch einiges mehr. Die Truhe ist alles andere als gewöhnlich, denn sie ist aus intelligentem Birnbaumholz gefertigt. Das übersteigt alle magischen Künste, die man auf dem Kontinent kennt und die ersten Diebe stehen schnell auf dem Plan - aber auch Rincewind, der Zauberer! Ein gescheiterter Zauberer wohl gemerkt, der nur einen einzigen Zauberspruch kann. Doch nicht mal den hat er in aller Regel gelernt, sondern durch eine unbedachte Wette gestohlen; und das auch noch aus einem sehr gefährlichen Buch ...
    Jedenfalls erkennt Rincewind sofort, um was es sich bei der Truhe handelt und nimmt sich Zeiblum als Reisebegleiter an - wodurch natürlich alles schief geht, was nur schief gehen kann. Dabei ist Zweiblum ja gerade auf Abenteuer aus, denn er möchte natürlich zuhause etwas aufregendes von seiner Reise berichten können!

    Die Charaktere sind allesamt sehr kurios, aber auch treffend, nicht alltäglich, aber man kann sich immer wieder mit ihnen identifizieren; auf die ein oder andere makabere Art. Ich hab ja im Laufe der Zeit einige Figuren aus der Scheibenwelt sehr ins Herz geschlossen; Rincewind steht da leider etwas hinten an, aber trotzdem hat auch er etwas reizvolles.

    Wir begegnen bei der abenteuerlichen Mission aber auch Hrun, dem Barbaren, den Göttern der Scheibenwelt, die um das Schicksal der Menschen würfeln und natürlich auch dem TOD, der immer wieder in den Scheibenweltbüchern auftaucht und ein ganz besonders reizendes Gemüt an den Tag legt *g*

    Der Schreibstil, den Pratchetts Bücher auszeichnen, ist total genial! Auf verschlungenen Pfaden, mit einem ins Auge springenden Humor (wobei er sich dabei manchmal festkrallt als würde ihn das irgendwie helfen, unentdeckt zu bleiben), mit einer unendlichen Vielzahl an kuriosen Ideen und kleinen philosophischen Hintertürchen, die man zwischen den Zeilen finden kann.

    Ich war damals von dem ersten Besuch auf der Scheibenwelt wie gesagt total verwirrt und bin heute zwar sehr begeistert, aber ich weiß, dass es noch einige Geschichten gibt, die mich noch einen Tick mehr in den Bann gezogen haben. Deshalb nicht die volle Punktzahl, aber trotzdem ein tolles Buch! Für den Einstieg in die Scheibenwelt aber vielleicht etwas kompliziert ...

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

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    tragalibross avatar
    tragalibrosvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderbare Fantasy-Geschichte!
    Rezension zu "Die Farben der Magie" von Terry Pratchett

    Rincewind, seines Zeichens Zauberer, der nur einen Spruch beherrscht, oder besser von ihm beherrscht wird, der feige ist und sich aus jedweder Gefahr windet wie ein Wiesel, trifft auf den ersten Scheibenwelttouristen Zweiblum. Dieser ist das genaue Gegenteil des Zauberers und so schlittern die beiden, gefolgt von einer Kiste aus intelligentem Birnbaumholz mit hunderten Beinchen, von einem schrägen Abenteuer ins nächste...

    Ich bin absolut begeistert! Noch nie habe ich bisher einen weiteren Fantasy-Roman gelesen, der auch nur annährend an "Herr der Ringe" oder anderen Tolkien-Bücher herangekommen ist. Aber Terry Pratchetts Buchreihe über die Scheibenwelt ist mit dem ersten Teil bei mir wie eine Bombe eingeschlagen.
    Mit viel Humor und unglaublich tollen und amüsanten Charakteren sowie einer so vielschichtigen und durchdachten magischen Welt, hat dieses Buch alles, was wahre Fantasy braucht.
    Das Buch liest sich schnell, macht Spaß und ist mit viel sprachlichem Geschick geschrieben, sodass man sich völlig in der Handlung verliert.
    Die Scheibenwelt, wie auch die Zusammenhänge des gesamten (fiktiven) Universums, der Magie und anderer Dinge, sind mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, werden aber nicht langweilig.
    Die Protagonisten sind durchweg sympathisch und amüsant, sogar der Tod, der hier ab und an seinen Auftritt hat.

    Alles in allem kann ich hier eine klare Bewertung geben: 5 Sterne!
    Ich habe mich beim Lesen äußerst gut unterhalten gefühlt und konnte in der magischen Welt von Terry Pratchett regelrecht versinken. Schade, dass er im vergangenen Jahr verstorben ist. :(

    Da ich mir auch das Hörbuch zu "Die Farben der Magie" angehört habe, möchte ich an dieser Stelle auch den Sprecher, Volker Niederfahrenhorst, mit 5 Sternen bewerten. Er verleiht allen Personen eine eigene Stimme und liest mit so viel Elan, dass man einfach gern zuhört.

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    RueSars avatar
    RueSarvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: „Die Farben der Magie“ von Terry Pratchett ist ein wirklich bizarrer, aber verwirrender und nicht gerade einfacher Fantasyroman.
    Die Farben der Magie von Terry Pratchett

    Terry Pratchetts erster Scheibenwelt-Roman „Die Farben der Magie“ hinterlässt bei mir sehr gemischte Gefühle. Einerseits fand ich den Roman irgendwie toll, andererseits fragte ich mich speziell am Anfang, ob ich wirklich weiter lesen sollte.

    Am Anfang lernt der Leser zuerst etwas über die bizarre Scheibenwelt und wird dann relativ schnell mit den beiden Hauptprotagonisten Rincewind und Zweiblum bekannt gemacht. Rincewind ist ein Pseudo-Zauberer und Zweiblum verkörpert einen Touristen, der sämtlichen Gefahren zum Trotz alles sehen möchte. Diese beiden Charaktere sind sehr originell und besitzen auch Tiefgang. Allerdings war mir der tollpatschige Rincewind gerade in den Kämpfen manchmal etwas zu gut und daher nicht ganz glaubwürdig.

    Man kann über die Scheibenwelt sagen was man will, aber eines muss man Terry Pratchett lassen: seine Welt ist wirklich außergewöhnlich, originell und bizarr. Nichts ist wie es scheint.
    Aber was den Schreibstil des Autors betrifft, fand ich diesen doch mehr als gewöhnungsbedürftig und sehr kompliziert. Mir ist natürlich bewusst, dass genau dieser Schreibstil den Stil bzw. Flair von Terry Pratchett ausmacht, aber mir persönlich waren doch etwas zu viele „komplizierte“ Wörter und Formulierungen eingebaut. Speziell am Anfang hatte ich teilweise keinen Überblick, wo sich die Charaktere gerade befanden und war einfach nur komplett verwirrt. Im späteren Verlauf hatte ich damit immer weniger Probleme. Die Story ist zwar irgendwie interessant, wirkt aber sehr vollgestopft und unzusammenhängend. Dadurch geht stellenweise der rote Faden der Geschichte etwas verloren.

    Der Grund wieso ich trotzdem (beinahe wie besessen) weiter gelesen habe, ist die wirklich faszinierende und komplett bizarre Welt. Der Roman ist einfach so abgedreht, dass er irgendwie schon wieder gut ist und ich immer weiter und weiter las. Dennoch wünschte ich mir sehr oft einfachere und ausführlichere Formulierungen.

    Fazit

    „Die Farben der Magie“ von Terry Pratchett ist ein wirklich bizarrer, aber verwirrender und mit nicht gerade einfachen Formulierungen vollgestopfter Roman. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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    Mohnbluts avatar
    Mohnblutvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Es hat sich gelohnt
    Die Reise des ersten Touristen der Scheibenwelt

    Zweiblum ist der erste Tourist der Scheibenwelt. Zusammen mit Rincewind gerät in allerhand Schlamassel. Von den Göttern bis zum Tod sind alle mit verwickelt.

    Die ersten Scheibenweltromane sind nicht gerade leicht zu lesen. Wenn man hier mit Terry Pratchett anfangen will, ist man vielleicht schlecht beraten. Aber als Fan der Hexenromane und vor allem von Tiffany Weh, wollte ich doch auch alle anderen Bücher von der Scheibenwelt lesen. Es war anstrengend, wirklich ein Buch, dem man beim Lesen seine volle Aufmerksamkeit schenken muss, nichts, aber es hat sich wirklich gelohnt. Ich freue mich sehr, dass ich mich durch "Die Farben der Magie" durch gearbetet habe.

    Terry Pratchetts Witz schien mir hier um einiges versteckter zu sein. Wenn ich nicht bereits andere Bücher von ihm gelesen hätte, wäre mir so manches vermutlich nicht oder negativ aufgefallen. 

    Allerdings muss ich zugeben, dass es mir manchmal schwer fiel, die Zusammenhänge zwischen den Abenteuern zu verstehen. Teilweise habe ich ganze Passagen mehrmals gelesen und habe doch den Eindruck, dass manches nicht im Buch stand.

    Ist das Wesen im Fotoapparat nun ein Dämon, Kobold oder Homunkulus? Liegt es an der Übersetzung, oder werden auch im Original mehrere Begriffe verwendet?

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    badische_lesenaerrins avatar
    badische_lesenaerrinvor 2 Jahren
    Bizarre Scheibenwelt

    Die Farben der Magie: Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt

    Bizarr ist sie allerdings. Die Scheibenwelt von Terry Pratchett.
    Als ich das Buch angefangen habe zu lesen,fand ich es interessant,war neugierig. So las und las ich. Normale weise sind Fantasieromane nicht grad mein Ding,aber ich hab von dem Autor gehört bzw. gelesen und wollte  aus Neugier seine Bücher oder eines seiner Bücher lesen.

    Bei ca. nur ein viertel des Buches hab ich leider aufgehört zu lesen.
    Ist wohl nicht mein Ding. Obwohl die Geschichte an sich interessant ist.

    Trotzdem 4 Punkte von mir und eine Leseempfehlung! :-)

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    tschulixxs avatar
    tschulixxvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Diese Scheibenwelt hat mich echt begeistert!
    Fantastisch!


    Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar bekommen.

    Wie sieht denn eigentlich die Farbe von Magie aus? Geht eure Vorstellung eher ins rötliche oder ins bläuliche? Terry Pratchetts Roman beschreibt die diese spezielle Farbe der Magie und das Abenteuer das dahinter steckt.

    Das ist der erste Band der komplett überarbeiteten Neuausgaben, in der man sich in der Scheibenwelt wiederfindet. Es ist auch mein erster Roman von Pratchett, und ich bin von seiner fantastischen Welt und seinen einzigartigen Schreibstil begeistert.

    Ich weiß nicht, wie viele von euch die Scheibenwelt kennen, aber es ist etwas ganz Komplexes und Spezielles. Eine besondere Idee, die so liebevoll und mit so viel Details ausgearbeitet wurde, wie ich es noch nicht gelesen habe. Das ist eine Fantasiewelt mit komplett neuen Regeln der Natur. Beispielsweise befindet sich die Welt auf einer Schildkröte, die durchs Universum gleitet. Irre! Die Welt könnte verrückter nicht sein, denn es gibt nichts, was es nicht gibt! Egal ob der Sensenmann persönlich der einen Zauberer verfolgt, oder verrückte Verbrecher, die einem Touristen das Leben schwer machen. Diesen Tourist darf man auf keinen Fall vergessen!  Er handelt mit Versicherung und hat eine Kamera. Das kennt in dem Land in dem er landet niemand. Ein kleiner Mann mit merkwürdigen Verhalten.

    Skurril und abenteuerlich beschreibt das Buch wohl am besten. Ich weiß schon, was die Farbe der Magie ist, und war komplett begeistert! Wollt ihr es auch herausfinden? Dann mal los! ;)

    Ich glaube, zur Idee brauche ich gar nicht mehr viel zu sagen, sondern der Name Terry Pratchett sagt schon mehr als genug aus. Ein Autor, der vor Fantasie nur so strotzt und seine Gedanken auf wundervolle Weise auf die Seiten bringt. Der Autor hat ja sehr viele Roman die in der Scheibenwelt spielen geschrieben, was ich jetzt vollkommen nachvollziehen kann! In dieser Welt stehen so viele Möglichkeiten offen, und man kann seinen Gedanken freien Lauf lassen. Der Autor ist an nichts gebunden, denn er hat sich sein Universum mit seinen eigenen Regeln selbst erschaffen.

    Ich als Leser war von der Komplexität des Buches und dieser fantastischen Welt mehr alles angetan. Ich habe schon viel von dem Autor gehört, habe aber bis jetzt noch kein Buchvon ihm gelesen. Im Nachhinein bereue ich es erst so spät in diese Welt eingetaucht zu sein. Aber alles zu seiner Zeit. ;)

    Um auf die Idee dieses Buches einzugehen: ich fand das Buch sehr durchdacht und die Länge angemessen. Durch den Touristen bekommt man als Leser einen wirklich sehr guten Einblick in die Scheibenwelt. Man reist mit ihm durch einen kleinen Teil von Terry Pratchetts Welt und kann sie so besser kennenlernen.

    Also die Idee mit dem Touristen für das erste Buch wirklich perfekt.

    Ich fand es am Anfang sehr schwierig mich in die Geschichte hinein zu finden. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach sehr gewöhnungsbedürftig, was mich auch ein bisschen daran gehindert hat, mich komplett in dieser Welt zu verlieren. Es passieren sehr viele Dinge gleichzeitig und man muss sich sehr konzentrieren, damit man nicht den Anschluss verpasst. Außerdem kommen sehr viele Namen vor, die man leicht verwechseln kann. Für mich waren sie, weil sie sehr ungewöhnlich sind, sehr schwer zu merken. Ich musste anfangs hin und her blättern, um wieder zu wissen, um wen es sich jetzt genau handelt. Circa ab der Seite 60, nimmt die Geschichte ihren Lauf und man hat es nicht mehr mit einer Vorgeschichte zu tun. Ab da war ich voll in dem Buch versunken und begab mich mit dem Touristen und dem Magier auf die Reise. Ein verrücktes und turbulentes Abenteuer.

    Wie schon erwähnt war für mich der Anfang des Buches schwer, weil die Handlung sehr um her gehüpft ist. Die Geschichte beginnt und bricht dann abrupt ab. Irgendwann kommt man wieder auf diesen Anfang zurück und versteht ihn besser. Ich fand es jedoch nicht so deutlich dargestellt und wurde deswegen ein bisschen langsamer beim Lesen. Als dann alles, wie gesagt ab Seite 60, wieder in normale rReihenfolge geschah, konnte ich komplett in die Welt eintauchen. Ich glaube ich hatte am Anfang deswegen Schwierigkeiten, weil ich auch mit dieser Scheibenwelt gar nicht vertraut war.

    Ich glaube ich habe noch nie so verrückte Charaktere wie in diesem Buch kennen gelernt. Es ist wirklich alles mit bei: vom verrückten Schurken, über einen Versicherungsmakler, bis hin zu Gevatter Tod höchstperönlich. Grausame Gestalten, sowie zuckersüße Neulinge. Je verrückter desto besser. Obwohl ich sagen muss, das auch ein Versicherungsmakler sehr sehr eigenartig und komisch in dieser Welt erscheint.

    Ich habe in diesem Buch jeden Charakter gemocht, egal ob gut oder böse. Denn auch der Tod selbst hat einen Humor, der mir sehr gut gefiel. Auch brachten mich die Charaktere oft zum Lachen, denn die Aussagen verschiedener Personen sind sowohl sehr klug als auch teilweise dumm gewählt. Ein wirklich großartiger Humor des Autors.

    Spannend war für mich das Buch so ab Seite 60, weil ich erst dort richtig hinein gefunden habe. Ab da wurde es wirklich von Seite zu Seite spannender, denn die Reise der beiden ist sowohl komisch als auch total abenteuerlich.  Als Leser wie kann ich durch die Reise einen tollen Einblick in die Welt des Autors. Ich wollte einfach immer mehr von der Scheibenwelt sehen. Seien es neue  Landschaften oder neue Charaktere. Wenn was neues vorkam, und das war oft, wurde die Spannung deutlich spürbar.

    Vor allem die Landschaften haben mich überzeugt. Der Autor lässt den Leser sehr viel Spielraum was die Landschaft betrifft und führt den Leser sozusagen nur in die richtige Richtung. Mit „Eckdaten“. So tauchte immer mehr von dieser Welt auf, das ich zu der großen Landkarte in meinem Kopf tun konnte.

    Der Schreibstil ist, wie oben schon erwähnt, einzigartig und ich habe so etwas noch nicht gelesen. Die Sätze sind wahnsinnig hochwertig und machen einfach nur Spaß. Jeder Satz hat seine eigene Note und ich bekam einfach nicht genug davon.

    Ich vergebe dem Buch 5 von 5 Weltentaucher, weil es wirklich das ist, was ich mir von einem Fantasy Buch wünsche: in die Welt hinein zu tauchen! <3

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