Terry Pratchett Die Farben der Magie

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Inhaltsangabe zu „Die Farben der Magie“ von Terry Pratchett

Der Magier Rincewind ist vom Pech verfolgt – erst wird er von einem geltungssüchtigen Zauberspruch befallen, dann verliert er seine Stelle an der Unsichtbaren Universität. Fortan verdingt er sich als Fremdenführer für den ersten Touristen auf der Scheibenwelt. Und natürlich geht auf der Reise so ziemlich alles schief … – Mit diesem Band beginnt Terry Pratchetts legendärer 'Scheibenwelt'-Zyklus.

Die Scheibenwelt mit all seinen Kreaturen hat schon wirklich was, aber die Geschichtensprünge waren verwirrend. Mehr Humor bitte!

— Tine_Tren

Irre, aber gut.

— Samantha92

Total verrückt. Sehr gut :)

— Laura_M

Wunderbare Fantasy-Geschichte!

— tragalibros

„Die Farben der Magie“ von Terry Pratchett ist ein wirklich bizarrer, aber verwirrender und nicht gerade einfacher Fantasyroman.

— RueSar

Es hat sich gelohnt

— Mohnblut

Ich liebe Terry Pratchett und seine Scheibenwelt. Super Fantasy, die kein Ende zu nehmen scheint...

— laurilein24

Schön :-)

— sternchennagel

Ein toller Einstieg in die Scheibenwelt, der schon einen Vorgeschmack auf die späteren Bücher gibt.

— m4xwll

Ein guter Einstieg in eine skurrile und ungemein fantasievolle Welt.

— lacrimosadiesilla

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  • Rezension "Die Farben der Magie"

    Die Farben der Magie

    Doscho

    19. May 2017 um 14:09

    Aufruhr herrscht in Ankh-Morpok. Denn die Stadt wird von Zweiblum, dem ersten Touristen der Scheibenwelt, besucht. Kurzerhand wird der Zauberer Rincewind dazu verdonnert, Fremdenführer zu spielen. So macht sich das ungleiche Paar auf eine abenteuerliche Reise, in der sie von einer brenzligen Situation in die andere geraten.Nachdem ich mich schon recht lange für Terry Pratchett und seinen Kosmos der Scheibenwelt interessiere, stellt "Die Farben der Magie" nun meinen Start in diese Welt dar.Wenn man zum ersten mal Terry Pratchett liest, kommt man wohl nicht umhin, seinen Schreibstil zu loben. Denn dieser lebt von Humor und Sprachwitz. Man merkt dem Autor den Spaß an, den er beim Schreiben hatte, so scheint es, dass sich weder die Charaktere, noch der Erzähler großartig ernst nehmen, am allerwenigsten wohl Pratchett selbst. Zudem schafft er es, lebendige und packende Geschichten zu erzählen.Doch noch einen Punkt gibt es bei Terry Pratchett zu beachten. Denn er parodiert sehr gerne Dinge aus der realen Welt und flechtet sie in seine Scheibenwelt ein. Dies tut er in "Die Farben der Magie" jedoch nur bedingt. Während das erste der vier Kapitel vor Realanspielungen nur so strotzt, sind das zweite und dritte Kapitel reine Fantasygeschichten. Und im letzten Kapitel wird lediglich ein Thema mehr beiläufig eingeflochten. So wird jener Aspekt, der Pratchetts Stil ausmacht, hier eher selten bedient.Dies ist auch der Grund, warum "Die Farben der Magie" von mir nicht die volle Punktzahl bekommt. Man hat es hier natürlich mit einem absolut lesenswerten Buch zu tun, doch ich bin sicher, dass Pratchett hier sein ohnehin hohes Potenzial noch nicht vollends entfaltet hat.

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  • Rezension zu "Die Farben der Magie" von Terry Pratchett

    Die Farben der Magie

    tragalibros

    13. March 2017 um 15:26

    Rincewind, seines Zeichens Zauberer, der nur einen Spruch beherrscht, oder besser von ihm beherrscht wird, der feige ist und sich aus jedweder Gefahr windet wie ein Wiesel, trifft auf den ersten Scheibenwelttouristen Zweiblum. Dieser ist das genaue Gegenteil des Zauberers und so schlittern die beiden, gefolgt von einer Kiste aus intelligentem Birnbaumholz mit hunderten Beinchen, von einem schrägen Abenteuer ins nächste... Ich bin absolut begeistert! Noch nie habe ich bisher einen weiteren Fantasy-Roman gelesen, der auch nur annährend an "Herr der Ringe" oder anderen Tolkien-Bücher herangekommen ist. Aber Terry Pratchetts Buchreihe über die Scheibenwelt ist mit dem ersten Teil bei mir wie eine Bombe eingeschlagen. Mit viel Humor und unglaublich tollen und amüsanten Charakteren sowie einer so vielschichtigen und durchdachten magischen Welt, hat dieses Buch alles, was wahre Fantasy braucht. Das Buch liest sich schnell, macht Spaß und ist mit viel sprachlichem Geschick geschrieben, sodass man sich völlig in der Handlung verliert. Die Scheibenwelt, wie auch die Zusammenhänge des gesamten (fiktiven) Universums, der Magie und anderer Dinge, sind mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, werden aber nicht langweilig. Die Protagonisten sind durchweg sympathisch und amüsant, sogar der Tod, der hier ab und an seinen Auftritt hat. Alles in allem kann ich hier eine klare Bewertung geben: 5 Sterne!Ich habe mich beim Lesen äußerst gut unterhalten gefühlt und konnte in der magischen Welt von Terry Pratchett regelrecht versinken. Schade, dass er im vergangenen Jahr verstorben ist. :(Da ich mir auch das Hörbuch zu "Die Farben der Magie" angehört habe, möchte ich an dieser Stelle auch den Sprecher, Volker Niederfahrenhorst, mit 5 Sternen bewerten. Er verleiht allen Personen eine eigene Stimme und liest mit so viel Elan, dass man einfach gern zuhört.

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  • Die Farben der Magie von Terry Pratchett

    Die Farben der Magie

    RueSar

    16. February 2017 um 18:52

    Terry Pratchetts erster Scheibenwelt-Roman „Die Farben der Magie“ hinterlässt bei mir sehr gemischte Gefühle. Einerseits fand ich den Roman irgendwie toll, andererseits fragte ich mich speziell am Anfang, ob ich wirklich weiter lesen sollte. Am Anfang lernt der Leser zuerst etwas über die bizarre Scheibenwelt und wird dann relativ schnell mit den beiden Hauptprotagonisten Rincewind und Zweiblum bekannt gemacht. Rincewind ist ein Pseudo-Zauberer und Zweiblum verkörpert einen Touristen, der sämtlichen Gefahren zum Trotz alles sehen möchte. Diese beiden Charaktere sind sehr originell und besitzen auch Tiefgang. Allerdings war mir der tollpatschige Rincewind gerade in den Kämpfen manchmal etwas zu gut und daher nicht ganz glaubwürdig. Man kann über die Scheibenwelt sagen was man will, aber eines muss man Terry Pratchett lassen: seine Welt ist wirklich außergewöhnlich, originell und bizarr. Nichts ist wie es scheint.Aber was den Schreibstil des Autors betrifft, fand ich diesen doch mehr als gewöhnungsbedürftig und sehr kompliziert. Mir ist natürlich bewusst, dass genau dieser Schreibstil den Stil bzw. Flair von Terry Pratchett ausmacht, aber mir persönlich waren doch etwas zu viele „komplizierte“ Wörter und Formulierungen eingebaut. Speziell am Anfang hatte ich teilweise keinen Überblick, wo sich die Charaktere gerade befanden und war einfach nur komplett verwirrt. Im späteren Verlauf hatte ich damit immer weniger Probleme. Die Story ist zwar irgendwie interessant, wirkt aber sehr vollgestopft und unzusammenhängend. Dadurch geht stellenweise der rote Faden der Geschichte etwas verloren. Der Grund wieso ich trotzdem (beinahe wie besessen) weiter gelesen habe, ist die wirklich faszinierende und komplett bizarre Welt. Der Roman ist einfach so abgedreht, dass er irgendwie schon wieder gut ist und ich immer weiter und weiter las. Dennoch wünschte ich mir sehr oft einfachere und ausführlichere Formulierungen. Fazit „Die Farben der Magie“ von Terry Pratchett ist ein wirklich bizarrer, aber verwirrender und mit nicht gerade einfachen Formulierungen vollgestopfter Roman. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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  • Die Reise des ersten Touristen der Scheibenwelt

    Die Farben der Magie

    Mohnblut

    19. January 2017 um 18:17

    Zweiblum ist der erste Tourist der Scheibenwelt. Zusammen mit Rincewind gerät in allerhand Schlamassel. Von den Göttern bis zum Tod sind alle mit verwickelt.Die ersten Scheibenweltromane sind nicht gerade leicht zu lesen. Wenn man hier mit Terry Pratchett anfangen will, ist man vielleicht schlecht beraten. Aber als Fan der Hexenromane und vor allem von Tiffany Weh, wollte ich doch auch alle anderen Bücher von der Scheibenwelt lesen. Es war anstrengend, wirklich ein Buch, dem man beim Lesen seine volle Aufmerksamkeit schenken muss, nichts, aber es hat sich wirklich gelohnt. Ich freue mich sehr, dass ich mich durch "Die Farben der Magie" durch gearbetet habe.Terry Pratchetts Witz schien mir hier um einiges versteckter zu sein. Wenn ich nicht bereits andere Bücher von ihm gelesen hätte, wäre mir so manches vermutlich nicht oder negativ aufgefallen. Allerdings muss ich zugeben, dass es mir manchmal schwer fiel, die Zusammenhänge zwischen den Abenteuern zu verstehen. Teilweise habe ich ganze Passagen mehrmals gelesen und habe doch den Eindruck, dass manches nicht im Buch stand.Ist das Wesen im Fotoapparat nun ein Dämon, Kobold oder Homunkulus? Liegt es an der Übersetzung, oder werden auch im Original mehrere Begriffe verwendet?

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  • Geniale Welt und Figuren, etwas schwache Handlung

    Die Farben der Magie

    Jisbon

    10. June 2016 um 00:30

    "Die Farben der Magie" lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Auf der einen Seite ist das Buch großartig. Pratchetts Stärke ist ganz klar das World Building; die Scheibenwelt ist kreativ, bizarr, verrückt, abenteuerlich, farbenfroh und schlicht und einfach faszinierend. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, diese Welt wieder zu erkunden, und um ehrlich zu sein ist alles andere für mich an diesen Büchern zweitrangig - nicht unwichtig, aber nicht ganz so interessant. Deshalb hat mir an "Die Farben der Magie" gut gefallen, dass Rincewind (einer der Protagonisten und ein recht typischer Antiheld) in diesem Band den Fremdenführer spielen muss. Dadurch lernt man die Welt in diesem Buch ziemlich gut kennen, der Aufbau sowie viele Sonderlichkeiten und Eigenarten des Universums werden vorgestellt. Aus diesem Grund ist diese erste Geschichte über die Scheibenwelt auch gut für den Einstieg geeignet und es ist mir sehr leicht gefallen, mich in den ganzen liebevollen und verrückten Details, die gerade auch in Bezug auf das Alltagsleben der Bewohner eingearbeitet wurden, zu verlieren. Auf der anderen Seite konnte "Die Farben der Magie" mich nicht fesseln. Die Welt und auch die Figuren sind großartig (vor allem TOD hat es mir angetan, aber auch die anderen sind mir ans Herz gewachsen und gerade mit Rincewind konnte ich mich überraschend gut identifizieren), aber es war für mich anstrengend, der Handlung zu folgen. Bei mir kam kein Lesefluss auf und der Schreibstil kam mir unnötig verwirrend und kompliziert vor - ganz anders als zum Beispiel in "Wachen! Wachen!", weshalb die Vermutung nahe liegt, dass es ein Problem der ganz frühen Werke ist. Die Geschichte ist dabei keineswegs schlecht; sie ist durchaus spannend, definitiv humorvoll und voll passender Gesellschaftskritik, aber mir persönlich war sie zu überladen, da die Figuren von einer Katastrophe in die nächste geworfen werden. Es gibt tolle Ansätze und gerade das Ende macht auf jeden Fall neugierig auf mehr, aber trotzdem fand ich die Handlung nicht so überragend wie das World Building und die Ausarbeitung der Figuren. Insgesamt bekommt das Buch von mir 3,5/5 Sternen. Ich bin schon gespannt auf den offiziell zweiten Band, da die Geschichte von "Die Farben der Magie" darin fortgesetzt wird.

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  • Der erste Tourist der Scheibenwelt und der Magier Rincewind

    Die Farben der Magie

    Zyrin

    21. May 2016 um 10:44

    Im Grunde genommen beginnt alles ganz normal, zuerst wird eine Stadt zerstört, die fester Bestandteil der bizarren Scheibenwelt ist, die wiederum auf den Rücken vierer Elefanten ruht, die selbst auf dem Rücken einer Riesenschildkröte das ganze Konstrukt balancieren, während sie durch das Weltall „schwimmt“.Doch letztendlich erfährt man als Leser, wie es zu diesem Unglück kommt, also das mit der Stadt, nicht das mit den Elefanten und der Schildkröte, deren Geschlecht unbekannt ist. Denn wie aus dem Nichts taucht der erste Tourist, den die Scheibenwelt gesehen hat auf und bringt auch noch eine seltsame Truhe mit. Nicht das die Unmengen an Füßen die Truhe zu einem Unikat machen würden, nein auch ihr Inhalt und Eigenleben bringen im Laufe der Geschichte Zweiblum, den unbedarften Touristen und seinen Begleiter Rincewind in Schwierigkeiten.Der erste Roman zur Scheibenwelt kann beim Leser zu folgenden stark ausgeprägten Symptomen führen: Sofortige Sucht nach weiteren Büchern von Terry Pratchett., Lautes Lachen beim Lesen selbst., Zitieren der Werke., Absolutes Unverständnis des Humors und gelangweiltes Weglegen der Lektüre. Eigene Meinung:Noch nie ist mir eine so geniale Kombination aus Humor und Fantasy untergekommen. Eine Mischung aus herrlicher Phantasie, die den Alltag so authentisch darstellt, dass man in der Scheibenwelt versinkt, selbst Tourist oder Magier sein will und mit den Protagonisten alle Abenteuer bestreitet. Wer keine Probleme mit mehreren Handlungssträngen hat, Einwürfe im Lesefluss liebt und gerne Passagen einige Male liest, der wird Terry Pratchett und die Scheibenwelt vergöttern.Man muss aber dazu sagen, dass nicht jedem dieser Humor liegt. Entweder man liebt es oder kann mit solcher Schreibe nix anfangen. Ich persönlich kriege davon nicht genug!

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    • 2
  • Etwas andere Fantasy in einer verrückten Welt!

    Die Farben der Magie

    -nicole-

    Da ich schon viel über Terry Pratchetts berühmte Scheibenwelt-Romane gehört habe, bin ich sehr neugierig geworden und habe nun den ersten Band der Reihe gelesen. Eine herrlich verrückte Welt! Eine kurze Erklärung: Die Scheibenwelt wird auf den Schultern von vier Elefanten getragen, die wiederum auf dem Rücken einer Riesenschildkröte stehen, die langsam durch das All gleitet. In dieser Welt passiert allerlei Verrücktes und natürlich ist auch Magie im Spiel. Eines Tages bekommt die Zwillingsstadt Ankh-Morpork Besuch, der irgendwie alles durcheinander bringt. Der Tourist Zweiblum ist zusammen mit seiner lebenden Truhe von weither angereist, um die Gegend kennen zu lernen. Prompt stößt er auf den Zauberer Rincewind, der zurzeit vom Pech verfolgt wird: Verbotenerweise hat er an der Unsichtbaren Universität ein gefährliches Buch geöffnet, aus dem ihn ein mächtiger und unbekannter Zauberspruch befallen hat. So wird er nun der Reiseführer von Zweiblum, der -stets freundlich- grundsätzlich nie eine Gefahrensituation erkennt. So reisen die beiden durch die Scheibenwelt und erleben allerhand Abenteuer. Auch die geheimnisvolle Truhe mit ihren hundert Füßchen ist immer dabei... Dieses war mein erster Roman von Terry Pratchett und ich muss sagen: Was für eine verrückte Welt! Sehr interessant sind wirklich die Figuren und Gegenstände, die der Autor hier erschaffen hat, wie z.B. eine laufende Truhe, ein sprechendes Schwert und natürlich der TOD in Gestalt. Hauptfigur ist in diesem Band der magisch unbegabte Zauberer Rincewind, der so allerlei Probleme hat. Mein Fazit: Sehr speziell, manchmal seltsam, verrückt und mit viel Fantasy zum schmunzeln. Der erste Band bietet einen tollen Einstieg in die Scheibenwelt und nach einigen Seiten findet man sich in der Geschichte gut zurecht. Sehr gut geschrieben mit noch etwas Luft nach oben. Mir hat es gefallen! Empfehlenswert für Leser, die mal etwas andere Fantasy lesen möchten.

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    • 2
  • Kreativ, aber nicht mitreißend

    Die Farben der Magie

    Somaya

    12. August 2015 um 20:27

    Schon lange hatte ich mir vorgenommen, etwas von Terry Pratchett zu lesen. Man hörte immer wieder von seinen Büchern und natürlich wurde ich da neugierig. Zu Beginn war das Lesen vollkommen ungewohnt. Denn wer meinem Blog eine Weile folgt, hat sicher schon bemerkt, das High Fantasy nun nicht so richtig mein Genre ist. Neugierig war ich hier trotzdem, gerade weil mich mal interessierte, was genau man sich denn unter humoristischer Fantasy vorstellen darf. Trotz dem für mich ungewohnten Schreibstil und einer komplexen neuen Welt fiel mir der Einstieg in die Geschichte recht leicht. Es dauerte nicht lange, bis ich über die Kreativität die der Autor hier an den Tag legte, vollkommen erstaunt war. Nicht nur, dass er eine ganz eigene komplexe Welt schafft, was ja viele Fantasyautoren tun. Nein, sie ist auch noch so skurril und verdreht, dass man sich wundert, wie er da über alles den Überblick behält. Doch genau das scheint ihm zu gelingen. Dennoch ... mir fehlte etwas. Zum einen hatte ich in Sachen Humor irgendwie mehr erwartet. Auch wenn ich zugegebenermaßen hier und da schon Schmunzeln musste.  Zum anderen fehlte mir ein wenig der rote Faden, der mich durch die Geschichte führte. Zwar führten die einzelnen Abschnitte irgendwann zu einem gemeinsamen Ziel, dennoch war es mir manches Mal einfach zu sprunghaft und konnte mich daher nicht wirklich mitreißen. Ich fand es schade, konnte ja aber nichts dran ändern. Auch wenn ich durch dieses Buch nun nicht zum Pratchett-Fan mutiert bin, denke ich, dass ich ein wenig verstehen kann, was sein Fans an seiner Reihe finden. Gegebenenfalls werde ich ihm auch noch mal eine weitere Chance geben. Er hat ja tatsächlich eine Welt geschaffen, die so komplex ist, dass es sicher auch Aspekte geben wird, welche genau meinen Nerv treffen. 

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  • Die Welt ist eine Scheibe!

    Die Farben der Magie

    StMoonlight

    02. June 2015 um 13:33

    "Dort kommt die Schildkröte Groß-A-`Tuin. Langsam schwimmt sie durch den interstellaren Ozean - Wasserstoffeis klebt an ihren mächtigen Beinen, und Meteore haben zahllose Krater im gewaltigen alten Panzer hinterlassen. Aus meeresgroßen tränenden Augen blickt er einzig und allein zum Ziel. ... Für das Gewicht sind in erster Linie Berilia, Tubul, Groß-T´Phon und Jarakeen verantwortlich, die vier riesigen Elefanten, auf deren breiten Schultern die Scheibenwelt ruht. Ein langer Wasserfall schmückt ihren Rand, und darüber wölbt sich das himmelblaue Firmament." [S. 7] So beginnt dieser Roman. Ich finde es super, dass man als Leser nicht einfach in diese skurrile Welt geworfen, sondern erst einmal eingeführt wird. Die Idee an sich, eine Welt durchs Al gleiten zu lassen, ist endlich mal etwas anderes und die Beschreibungen sind so verständlich, dass ich mir auch als absolute "Scheibenweltlaiein" alles bildlich vorstellen konnte. Manches lag zwischen den Zeilen, so dass meine Fantasie bei diesen Stellen angeregt wurde. (Genau das was ich mir von einem (Fantasy-)Roman wünsche.) Vielleicht trage ich auch einfach die acht Farbe in mir. ;) "Es wurde bereits darauf hingewiesen: Wer imstande ist, das ferne Oktarin zu sehen - die achte Farbe, das Pigment der Phantasie -, kann Dinge wahrnehmen, die anderen verborgen bleiben." [S. 72]Glücklicherweise hat der Autor nicht nur auf Fantasie, sondern auch stark auf Humor gesetzt. Alle paar Seiten musste ich mindestens schmunzeln. Mit Kleinigkeiten brachte mich Pratchett zum Lachen. Hier zwei Beispiele: "Sein Begleiter war noch immer damit beschäftigt, sich zu nähern; er hatte eine besondere Methode des Reitens entwickelt, die es von ihm verlangte, in Abständen von einigen Sekunden aus dem Sattel zu fallen." [S. 14] "Ymors reche Hand zu sein ... Es war so, als werde man mit parfümierten Schnürsenkeln langsam zu Tode geprügelt." [S. 22] Aber nicht nur Fantasie und Humor schafft der Autor zu erwecken. Er gibt sogar kleine philosophische Denkanstöße. "Er wäre sicher noch weitaus beunruhigter gewesen, wenn er gewusst hätte, dass es sich nicht um den üblichen Scheibenwelt-Drehschwindel handelte, sondern um die rückwirkende Erinnerung an ein Ereignis, das in der Zukunft wartete und ihn so nachhaltig entsetzen würde, dass die Schwingungen der Furcht weit bis ins vergangene Leben zurückreichten." [S. 154] Alles in allem ein sehr schöne abwechslungsreiche Mischung. Auch die Touristengeschichte, die Zusammenführung der beiden und natürlich die intelligenten Truhe, sorgen für eine Mischung aus so ziemlich jedem Genre. (Super für alle die eine leichte Lektüre mit Spannung suchen.)~ Schreibstil ~ Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Ich finde das es auch durchaus für Jugendliche schon geeignet ist. Der Autor schreibt klar verständlich. Begriffe die der Scheibenwelt entspringen, werden erklärt. So lernt der Leser Stück für Stück die Welt kennen, auf der er sich dort bewegt.Die Abenteuer die Rincewind und Zweiblume erleben geschehen Schlag auf Schlag. Rasant stürzen sie von einer Katastrophe in die andere, dennoch hat der Leser zwischendurch kurz Zeit Atem zu holen. Die Spannung bleibt so erhalten. Ich konnte gar nicht anders, als schnell umzublättern und weiter zu lesen. Einziges Manko: Auf Seite 13 gibt es eine Fußnote. Als Begründung fügt der Autor an, dass in dieser näher auf die Scheibenwelt eingegangen werden soll. Soweit, so gut. Ist ja auch nicht verkehr zu wissen in was für einer Welt man sich bewegt. Nur leider ist die Fußnote länger geworden, als der Romantext auf der Seite. Da die Schrift auch kleiner gehalten ist, fand ich es sehr mühsam zu lesen. Der Inhalt ist zwar sehr interessant, aber ich finde er hätte genauso gut, oder sogar noch besser, in den Roman selbst eingebaut werden können. In diesem Fall muss ich schreiben, dass der Autor dies leider auch getan hat und zwar alle paar Kapitel lang. Ich weiß nicht, ob Pratchett der Meinung war, dass der Leser schnell ermüdet, unter mangelndem Erinnerungsvermögen leidet oder das Buch zwischenzeitlich einen längeren Zeitraum an die Seite legt. Aber irgendwann weiß wohl auch der Dümmste Leser, wie die Scheibenwelt aussieht. Ebenfalls erfährt der Leser, dass Rincewind sich während seines Studiums auf eine Wette eingelassen hat. Sie erwies sich als fatal, denn einer der "großen Zaubersprüche" hat sich in ihm verankert, weshalb er keine anderen Zaubersprüche mehr lernen kann. Leider erfährt der Leser auch das gefühlte zehnmal in diesem Roman... Mich persönlich haben diese ständigen Widerholungen ("Es ist eine Welt auf einer Schildkröte, auf der Elefanten, ... blablabla") schnell nur noch genervt.~°~ Fazit ~°~ Die Geschichte um Rincewind und Zweiblume ist einfach und dennoch spannend. Viele kleine Stellen mit Denkanstößen und philosophischen Fragen bewegen den Leser hier zum mitmachen. Der Humor kommt dank des lockeren Schreibstils nicht zu kurz und dank der schnellen Folge von - sehr unterschiedlichen - Schwierigkeiten in denen die beiden geraten, ist auch für eine Menge Spannung gesorgt. Verpackt ist das Ganze in einem schönen Cover und einen Aufkleber gibt es noch obendrauf. Wer über die vielen Wiederholungen der Erklärungen hinwegsehen kann, bekommt hier ein humorvolles, spannendes und etwas anderes Fantasybuch.

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  • Noch nicht Pratchetts Höchstform, aber auf jeden Fall 100% lesenswert

    Die Farben der Magie

    Dunkelblume

    16. April 2015 um 20:09

    Mit diesem Buch habe ich die Scheibenwelt-Reihe angefangen und lieben gelernt.  Zweiblum landet als erster Tourist der Scheibenwelt überhaupt mitten in Ankh Morpork. In seiner grenzenlosen Naivität wäre er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unter die Räder gekommen, hätte nicht die Truhe ein wachsames Birnbaumauge auf ihn geschraubt und wäre ihm nicht Rincewind, der unterirdisch schlechte Zauberer als Reiseführer zur Seite gestellt worden. Leider (oder zum Glück?) haust in Rincewinds Hinterstübchen ein ziemlich mächtiger Zauberspruch, der gerne mal sein Eigenleben entwickelt und sich die Geschehnisse etwas zurecht biegt.  Unter diesen Umständen bleibt kein Auge trocken und Pratchetts wunderbarer, warmer und gleichzeitig scharfzüngiger Schreibstil ist auf jeden Fall das Buch wert. Der Autor ist (noch) nicht in Höchstform, allerdings sind einige seiner Spätwerke meiner Ansicht nach qualitativ deutlich unter den Erstlingen.  Ein guter Einstieg in die Reihe finde ich. Fantasy sollte man auf jeden Fall mögen und sich bewusst sein, dass in diesen Büchern alle Klischees des Genres gnadenlos aufs Korn genommen werden. 

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  • Noch nicht so überzeugend wie die Nachfolger

    Die Farben der Magie

    Miserable

    04. December 2014 um 14:34

    Die Scheibenwelt ist in heller Aufruh, wenn der Tourist Zweiblum die Stadt Ankh Morpork besucht, begleitet von einer Truhe auf unzähligen Füßen, welche Unmengen Gold enthält. Rincewind erklärt sich bereit, Zweiblum durch die Stadt zu führen. Doch Leute sind hinter der Truhe her, und schon bald stürzen die beiden von einem Abenteuer in das nächste. Die Farben der Magie ist Terry Pratchetts erster Roman über die grandiose Scheibenwelt. Die Geschichten der Scheibenwelt werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt: Rincewind, die Hexen, die Stadtwache, Tod. Bisher habe ich hauptsächlich Romane mit den Hexen und der Stadtwache gelesen. Nach dieser Lektüre habe ich beschlossen, dass das auch erst einmal so bleibt. Für mich war das jetzt der 7. Scheibenweltroman (wenn ich richtig gezählt habe), und ich hatte beim Lesen alte, bekannte Probleme. Ich finde das Wesen der Scheibenwelt großartig und liebe den Humor, allerdings kann ich nie so wirklich viel mit der Handlung anfangen. So auch hier. Für mich war der Inhalt teilweise sehr sprunghaft. Rincewind und Zweiblum sind von einem Abenteuer ins nächste gestürzt, und selten bin ich rechtzeitig mitgekommen. Orte und Situationen werden teilweise gar nicht so ausführlich beschrieben, sodass ich mich nie so richtig in die Geschehnisse und Figuren hineinversetzen konnte. Es war einfach alles ein bisschen überstürzt und hätte für meinen Geschmack etwas langsamer erzählt werden müssen, sodass man genug Zeit dafür hat, die neuen Umstände kennenzulernen. Weil alles so rasch und irgendwie distanziert passiert, hat sich für mich auch nie so richtig Spannung aufgebaut. Ich war milde interessiert, wurde aber nicht wirklich mitgerissen, obwohl die Abenteuer an sich, wenn man sie grob hört oder nacherzählt, äußerst spannend klingen. Weder Rincewind noch Zweiblum werden dem Leser so vorgestellt, dass man sie wirklich kennenlernen kann. Man ahnt zwar, dass hinter ihnen ganz viel steckt, vor allem Rincewind hat Raum für viele weitere Erzählungen, aber die Beschreibungen kratzen in diesem Band nur an der Oberfläche, sodass es für mich schwer war, für irgendeinen von ihnen wirklich Sympathie zu empfinden. Rincewind ist tollpatschig und ziemlich feige. Er hilft Zweiblum nur, um an die Kiste und an das Holz, woraus sie gemacht ist, zu kommen. Durch seine Unfähigkeit, Zauber zu wirken, siegt er meistens mit mehr Glück als Verstand. Zweiblum zeichnet sich durch seine große Neugier aus. Er möchte alles erleben, was es zu erleben gibt, und freut sich über lebensbedrohliche Situationen. Seine Sorglosigkeit treibt Rincewind regelmäßig in den Wahnsinn. Ich war beim Lesen etwas traurig, dass es nicht so viele Fußnoten gibt. Diese sind in den Folgebänden meistens besonders witzig und lesenswert. Auch vermisse ich noch ein bisschen den Humor, welcher in anderen Büchern viel prominenter ist. Doch trotzdem gab es wieder zahlreiche wirklich komische Stellen, wenn Zweiblum beispielsweise ein Wörterbuch zu Rate zieht, um sich mit den Bewohnern Ankh Morporks zu unterhalten. Man sieht an Pratchetts Erstlingswerk der Scheibenwelt, was später noch viel mehr ausgeschöpft wird. Die grandiosen Ansätze, die ich aus seinen späteren Büchern kenne, sind bereits da, dieses Werk finde ich aber ein bisschen durchschnittlich, weil die Geschehnisse einfach etwas zu viel abgefrühstückt werden. Aber zum Glück weiß ich, dass Herr Pratchett das noch viel, viel besser kann!

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  • Farben der Magie

    Die Farben der Magie

    Slaol

    04. November 2014 um 17:56

    Meine Meinung Spätestens nachdem ich in der Ausbildung vor ein paar Monaten mal die Dokumentation zur aktiven Sterbehilfe von Terry Pratchett ('Choosing to Die') sah, war es um mich geschehen. Dieser wunderbare, empathische Autor hatte schon vor Jahren mein Herz erobert, als ich mir den gleichnamigen Film zu seinem 20. Scheibenwelt-Roman Schweinsgalopp ansah, worin er übrigens auch einen tollen Cameoauftritt hatte.  Und Choosing to Die hat in meiner Klasse für mächtige Gefühlsregungen gesorgt, nach denen wahrscheinlich kein Auge mehr trocken war. Danke dafür nochmals an unseren damaligen Dozenten! Wer Pratchett nicht sympathisch findet, muss wohl eine Schraube locker haben. Ich werde mal versuchen, mir demnächst irgendwie The Colour of Magic zu besorgen, welcher auf Die Farben der Magie und Das Licht der Fantasie, dem 2. Scheibenwelt-Roman, basiert. So, genug geschwärmt und gequatscht, jetzt auch mal zum Buch: Ich fand es anfangs ein wenig schwierig in die Geschichte reinzukommen, einfach weil diese in einer ganz anderen Welt spielt. Die Namen, die teilweise vollkommen skurril mit Ausrufezeichen mittendrin geschrieben werden, die ganze Welt, die aus furchtbar vielen Naturgesetzen und Wissenschaft besteht und ich versteh ja nicht mal die unsrige. :D Alles in allem bin ich dann doch recht zügig vorangekommen, nachdem ich mich nach ca. 50 Seiten eingewöhnt hatte. Das wäre definitiv ein Nachteil gewesen, wenn die Scheibenwelt-Romane nur aus 1 -3 Büchern bestanden hätte, denn ich bin auf keinen Fall bereit, mich durch 50 Seiten zu quälen um überhaupt eine klitzkleine Ahnung davon zu bekommen, wovon hier überhaupt die Rede ist. Aaaber da es ja weit über 40 davon gibt, ist das meiner Meinung nach nur ein kleiner Preis, außerdem ist mit Sicherheit nicht jeder so durcheinander wie ich. ;) Was mir ein wenig merkwürdig und suspekt vorkam, waren die wie schon erwähnten etwas seltsamen Namen, die Ausrufezeichen enthielten, was aber ein wenig erklärt wird, sowie Sätze, die gesprochen werden (nehme ich jedenfalls an?!) aber teilweise nur Fragezeichen enthielten. Ich wusste damit nicht so recht etwas anzufangen und hab mir dann vorgestellt, dass es möglicher Weise den Gesichtsausdruck (der fragend sein soll!?) darstellen könnte. Sehr schön fand ich, dass im Roman Dinge wie Fotoapparate, Versicherungen oder auch Raumfahrt vorkommen, obwohl es eben nun mal ein Fantasyroman ist und bleibt. Natürlich kommen diese Dinge nicht in ihren ursprünglichen Formen vor, sondern etwas verquer, aber genau das macht den Charme des Buches aus, außerdem nimmt es sich selbst ganz gern auf die Schippe, empfand ich zumindest so. Fazit Ein schöner und sehr gelungener Auftakt für mich in die große Umgebung der Scheibenwelt. Lesenswert allemal und ich hoffe doch, irgendwann mal alle 40 Bücher zu besitzen, wobei bis dahin sicherlich immernoch mehr dazukommen werden. (: Textstellen '"Der Krieger gehört mir. Die beiden anderen Reisenden kannst du haben.  Einer von ihnen scheint eine Art Zauberer zu sein", fügt sie aufmunternd hinzu. Ach, du weißt ja, wie das mit Zauberern ist, grollt der Drache. Nach einer halben Stunde möchte man noch einen.' (S. 133) '"Wenn du's genau wissen willst", sagte der Troll mürrisch, "ich leide an chronischen Gezeiten."' (S. 205)

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  • der zweite Scheibenwelt-Roman

    Die Farben der Magie

    dominona

    25. October 2014 um 10:39

    Damit legt Pratchett also los - in den ersten Bänden der Scheibenwelt geht es hauptsächlich um die Zauberer. In meinem Fall muss ich sagen: leider, denn sie stehen mir oft ein wenig zu sehr neben der Spur, aber der sympathische Vorzeige-Tourist Zweiblum und die Gastauftritte von Tod reißen es dann noch heraus. Trotzdem hoffe ich, dass die späteren Romane interessanter werden.

  • irre geschichte

    Die Farben der Magie

    natti_ Lesemaus

    29. August 2014 um 09:31

    Einmal eine völlig andere Geschichte wie man sie sonst liest. Estwas wirr, verrückt und zuerst muss man sich erst reinlesen. aber nach einer weile ecjt lesenswert. Aber trotzdem habe ich nur das eine gelsen, die anderen Teile sind mir dann doch zu viel. Wer so eine andere, verrückte Geschichte mag, sollte sie unbedingt lesen.

  • Verrückt und skurril - der perfekte Einstieg in den "Scheibenwelt"-Zyklus!

    Die Farben der Magie

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    „Die Farben der Magie“ ist mein erster Scheibenweltroman. Nachdem ich lange nur Gutes (und Skurriles) über die Bücher von Terry Pratchett gehört habe, habe ich mir den ersten Band des „Scheibenwelt“-Zyklus besorgt und angefangen zu lesen. Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Auf der Scheibenwelt (die auf den Rücken von vier Elefanten ruht, die wiederum auf einer Riesenschildkröte stehen, die sich langsam durch das Universum bewegt) ist der Begriff des Unmöglichen die Normalität - ganz gleich, ob es sich dabei um selbst denkende Truhen, ungebetene Reisen in andere Universen oder brettspielspielende Götter handelt. Der ziemlich unfähige Zauberer Rincewind erlebt ein Bruchteil dieser Unmöglichkeiten auf seiner – größtenteils unfreiwilligen - Reise durch die Scheibenwelt. Als wäre es für ihn nicht schon schlimm genug sich mit einem Seelenfresser, nicht real existierenden Drachen und alter Magie herumzuschlagen, muss er auch noch auf den Grund seiner Abenteuer aufpassen – Zweiblum, der Gegengewichtskontinent-Tourist, der eben so viel Glück und Gold besitzt, wie er naiv und gutgläubig ist. Rincewinds Probleme werden auch nicht gerade dadurch gemindert, dass Tod - der durch die Straßen wandelnde höchstpersönliche Sensenmann - sich anscheinend ein neues Hobby zugelegt hat: Rincewind auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Doch irgendwie ist der Zauberer daran auch selbst schuld – Ich meine, wie kann man nur so unhöflich sein und immer wieder Verabredungen nicht einhalten? Ich an Tods Stelle wäre auch ungehalten über so ein respektloses Verhalten... Verrückt, skurril, wahnsinnig und ganz und gar nicht möglich ist Rincewinds Reise in „Die Farben der Magie“. Empfehlen kann ich das Buch an Leser, die sarkastisch veranlagt sind, eine gehörige Portion Fantasie besitzen (für die, die ihrem Kopfkino das nicht ganz zutrauen ist die illustrierte Sonderausgabe vielleicht die bessere Wahl...) und sich nicht von Verwirrungen verwirren lassen. Mich hat der erste Band des „Scheibenwelt“-Zyklus' jedenfalls überzeugt und ich freue mich schon darauf den nächsten Band „Das Licht der Phantasie“ zu lesen!

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