Terry Pratchett Die Farben der Magie: Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt (Terry Pratchetts Scheibenwelt)

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Inhaltsangabe zu „Die Farben der Magie: Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt (Terry Pratchetts Scheibenwelt)“ von Terry Pratchett

Seit mehr als dreißig Jahren begeistern Terry Pratchetts Romane von der bizarren Scheibenwelt Millionen Leser weltweit. Die neun ersten Scheibenweltbände zählen unbestritten zu den besten. Sie liegen nun vollständig neu bearbeitet und aktualisiert vom Originalübersetzer Andreas Brandhorst vor - mit Sammelcover und in einzigartiger Ausstattung, die das Regal jedes Fans zum Pratchett-Schrein werden lässt.

*re-read* Ein sehr bizarrer und verwirrender Einstieg - aber trotzdem genial und ich freu mich schon auf die weiteren Bände!

— Aleshanee
Aleshanee

Diese Scheibenwelt hat mich echt begeistert!

— tschulixx
tschulixx
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  • Trotz re-read find ich den Band ja immer noch etwas verwirrend :D

    Die Farben der Magie: Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt (Terry Pratchetts Scheibenwelt)
    Aleshanee

    Aleshanee

    02. April 2017 um 10:06

    Ich hab sie ja schon alle gelesen, die Scheibenweltromane! Aber ich bin einfach ein Riesenfan und möchte jetzt alle Revue passieren lassen und nochmal lesen. Die Farben der Magie war auch mein erstes Buch überhaupt von Terry Pratchett und ich war damals etwas verwirrt von dem Buch *lach* Wenn man sich in bzw. mit der Scheibenwelt nicht auskennt, kann es schon etwas irritierend sein, denn da kommt soviel zusammen, dass man sich da erstmal reinfinden muss.Die Schildkröte Groß A´Tuin schwimmt durch das All, auf ihrem Rücken stehen vier Elefanten, die die Scheibenwelt tragen - alleine das Szenario ist schon genial! Überhaupt die Welt als Scheibe und wie Pratchett das ganze Prinzip erklärt ist einfach super! Und mittendrin die Hauptstadt Ankh Morpork, in der die Verbrechergilden ihr Unheil treiben und alles unter der strengen Ordnung des "Patriziers" liegt - der allerdings seine eigene Vorstellung davon hat, wie er die Gesellschaft am Laufen hält.Hier im ersten Band bekommt Ankh Morpork Besuch vom Gegenkontinent, dem Achatenen Reich. Der Kontakt besteht eigentlich nur aus wenigen schriftlichen Floskeln, doch als der Tourist Zweiblum nun den Hafen betritt, gerät die ganze Stadt aus den Fugen. Denn Zweiblum kommt nicht alleine: mit ihm reist eine Truhe, in der er all sein Hab und Gut befördert - und noch einiges mehr. Die Truhe ist alles andere als gewöhnlich, denn sie ist aus intelligentem Birnbaumholz gefertigt. Das übersteigt alle magischen Künste, die man auf dem Kontinent kennt und die ersten Diebe stehen schnell auf dem Plan - aber auch Rincewind, der Zauberer! Ein gescheiterter Zauberer wohl gemerkt, der nur einen einzigen Zauberspruch kann. Doch nicht mal den hat er in aller Regel gelernt, sondern durch eine unbedachte Wette gestohlen; und das auch noch aus einem sehr gefährlichen Buch ...Jedenfalls erkennt Rincewind sofort, um was es sich bei der Truhe handelt und nimmt sich Zeiblum als Reisebegleiter an - wodurch natürlich alles schief geht, was nur schief gehen kann. Dabei ist Zweiblum ja gerade auf Abenteuer aus, denn er möchte natürlich zuhause etwas aufregendes von seiner Reise berichten können!Die Charaktere sind allesamt sehr kurios, aber auch treffend, nicht alltäglich, aber man kann sich immer wieder mit ihnen identifizieren; auf die ein oder andere makabere Art. Ich hab ja im Laufe der Zeit einige Figuren aus der Scheibenwelt sehr ins Herz geschlossen; Rincewind steht da leider etwas hinten an, aber trotzdem hat auch er etwas reizvolles.Wir begegnen bei der abenteuerlichen Mission aber auch Hrun, dem Barbaren, den Göttern der Scheibenwelt, die um das Schicksal der Menschen würfeln und natürlich auch dem TOD, der immer wieder in den Scheibenweltbüchern auftaucht und ein ganz besonders reizendes Gemüt an den Tag legt *g*Der Schreibstil, den Pratchetts Bücher auszeichnen, ist total genial! Auf verschlungenen Pfaden, mit einem ins Auge springenden Humor (wobei er sich dabei manchmal festkrallt als würde ihn das irgendwie helfen, unentdeckt zu bleiben), mit einer unendlichen Vielzahl an kuriosen Ideen und kleinen philosophischen Hintertürchen, die man zwischen den Zeilen finden kann. Ich war damals von dem ersten Besuch auf der Scheibenwelt wie gesagt total verwirrt und bin heute zwar sehr begeistert, aber ich weiß, dass es noch einige Geschichten gibt, die mich noch einen Tick mehr in den Bann gezogen haben. Deshalb nicht die volle Punktzahl, aber trotzdem ein tolles Buch! Für den Einstieg in die Scheibenwelt aber vielleicht etwas kompliziert ... © AleshaneeWeltenwanderer

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  • Bizarre Scheibenwelt

    Die Farben der Magie: Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt (Terry Pratchetts Scheibenwelt)
    Badenserin

    Badenserin

    14. September 2016 um 00:06

    Die Farben der Magie: Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt Bizarr ist sie allerdings. Die Scheibenwelt von Terry Pratchett. Als ich das Buch angefangen habe zu lesen,fand ich es interessant,war neugierig. So las und las ich. Normale weise sind Fantasieromane nicht grad mein Ding,aber ich hab von dem Autor gehört bzw. gelesen und wollte aus Neugier seine Bücher oder eines seiner Bücher lesen. Bei ca. nur ein viertel des Buches hab ich leider aufgehört zu lesen. Ist wohl nicht mein Ding. Obwohl die Geschichte an sich interessant ist. Trotzdem 4 Punkte von mir und eine Leseempfehlung! :-)

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  • Fantastisch!

    Die Farben der Magie: Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt (Terry Pratchetts Scheibenwelt)
    tschulixx

    tschulixx

    09. August 2016 um 10:27

    Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar bekommen.Wie sieht denn eigentlich die Farbe von Magie aus? Geht eure Vorstellung eher ins rötliche oder ins bläuliche? Terry Pratchetts Roman beschreibt die diese spezielle Farbe der Magie und das Abenteuer das dahinter steckt.Das ist der erste Band der komplett überarbeiteten Neuausgaben, in der man sich in der Scheibenwelt wiederfindet. Es ist auch mein erster Roman von Pratchett, und ich bin von seiner fantastischen Welt und seinen einzigartigen Schreibstil begeistert.Ich weiß nicht, wie viele von euch die Scheibenwelt kennen, aber es ist etwas ganz Komplexes und Spezielles. Eine besondere Idee, die so liebevoll und mit so viel Details ausgearbeitet wurde, wie ich es noch nicht gelesen habe. Das ist eine Fantasiewelt mit komplett neuen Regeln der Natur. Beispielsweise befindet sich die Welt auf einer Schildkröte, die durchs Universum gleitet. Irre! Die Welt könnte verrückter nicht sein, denn es gibt nichts, was es nicht gibt! Egal ob der Sensenmann persönlich der einen Zauberer verfolgt, oder verrückte Verbrecher, die einem Touristen das Leben schwer machen. Diesen Tourist darf man auf keinen Fall vergessen!  Er handelt mit Versicherung und hat eine Kamera. Das kennt in dem Land in dem er landet niemand. Ein kleiner Mann mit merkwürdigen Verhalten.Skurril und abenteuerlich beschreibt das Buch wohl am besten. Ich weiß schon, was die Farbe der Magie ist, und war komplett begeistert! Wollt ihr es auch herausfinden? Dann mal los! ;)Ich glaube, zur Idee brauche ich gar nicht mehr viel zu sagen, sondern der Name Terry Pratchett sagt schon mehr als genug aus. Ein Autor, der vor Fantasie nur so strotzt und seine Gedanken auf wundervolle Weise auf die Seiten bringt. Der Autor hat ja sehr viele Roman die in der Scheibenwelt spielen geschrieben, was ich jetzt vollkommen nachvollziehen kann! In dieser Welt stehen so viele Möglichkeiten offen, und man kann seinen Gedanken freien Lauf lassen. Der Autor ist an nichts gebunden, denn er hat sich sein Universum mit seinen eigenen Regeln selbst erschaffen.Ich als Leser war von der Komplexität des Buches und dieser fantastischen Welt mehr alles angetan. Ich habe schon viel von dem Autor gehört, habe aber bis jetzt noch kein Buchvon ihm gelesen. Im Nachhinein bereue ich es erst so spät in diese Welt eingetaucht zu sein. Aber alles zu seiner Zeit. ;)Um auf die Idee dieses Buches einzugehen: ich fand das Buch sehr durchdacht und die Länge angemessen. Durch den Touristen bekommt man als Leser einen wirklich sehr guten Einblick in die Scheibenwelt. Man reist mit ihm durch einen kleinen Teil von Terry Pratchetts Welt und kann sie so besser kennenlernen.Also die Idee mit dem Touristen für das erste Buch wirklich perfekt.Ich fand es am Anfang sehr schwierig mich in die Geschichte hinein zu finden. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach sehr gewöhnungsbedürftig, was mich auch ein bisschen daran gehindert hat, mich komplett in dieser Welt zu verlieren. Es passieren sehr viele Dinge gleichzeitig und man muss sich sehr konzentrieren, damit man nicht den Anschluss verpasst. Außerdem kommen sehr viele Namen vor, die man leicht verwechseln kann. Für mich waren sie, weil sie sehr ungewöhnlich sind, sehr schwer zu merken. Ich musste anfangs hin und her blättern, um wieder zu wissen, um wen es sich jetzt genau handelt. Circa ab der Seite 60, nimmt die Geschichte ihren Lauf und man hat es nicht mehr mit einer Vorgeschichte zu tun. Ab da war ich voll in dem Buch versunken und begab mich mit dem Touristen und dem Magier auf die Reise. Ein verrücktes und turbulentes Abenteuer.Wie schon erwähnt war für mich der Anfang des Buches schwer, weil die Handlung sehr um her gehüpft ist. Die Geschichte beginnt und bricht dann abrupt ab. Irgendwann kommt man wieder auf diesen Anfang zurück und versteht ihn besser. Ich fand es jedoch nicht so deutlich dargestellt und wurde deswegen ein bisschen langsamer beim Lesen. Als dann alles, wie gesagt ab Seite 60, wieder in normale rReihenfolge geschah, konnte ich komplett in die Welt eintauchen. Ich glaube ich hatte am Anfang deswegen Schwierigkeiten, weil ich auch mit dieser Scheibenwelt gar nicht vertraut war.Ich glaube ich habe noch nie so verrückte Charaktere wie in diesem Buch kennen gelernt. Es ist wirklich alles mit bei: vom verrückten Schurken, über einen Versicherungsmakler, bis hin zu Gevatter Tod höchstperönlich. Grausame Gestalten, sowie zuckersüße Neulinge. Je verrückter desto besser. Obwohl ich sagen muss, das auch ein Versicherungsmakler sehr sehr eigenartig und komisch in dieser Welt erscheint.Ich habe in diesem Buch jeden Charakter gemocht, egal ob gut oder böse. Denn auch der Tod selbst hat einen Humor, der mir sehr gut gefiel. Auch brachten mich die Charaktere oft zum Lachen, denn die Aussagen verschiedener Personen sind sowohl sehr klug als auch teilweise dumm gewählt. Ein wirklich großartiger Humor des Autors.Spannend war für mich das Buch so ab Seite 60, weil ich erst dort richtig hinein gefunden habe. Ab da wurde es wirklich von Seite zu Seite spannender, denn die Reise der beiden ist sowohl komisch als auch total abenteuerlich.  Als Leser wie kann ich durch die Reise einen tollen Einblick in die Welt des Autors. Ich wollte einfach immer mehr von der Scheibenwelt sehen. Seien es neue  Landschaften oder neue Charaktere. Wenn was neues vorkam, und das war oft, wurde die Spannung deutlich spürbar.Vor allem die Landschaften haben mich überzeugt. Der Autor lässt den Leser sehr viel Spielraum was die Landschaft betrifft und führt den Leser sozusagen nur in die richtige Richtung. Mit „Eckdaten“. So tauchte immer mehr von dieser Welt auf, das ich zu der großen Landkarte in meinem Kopf tun konnte.Der Schreibstil ist, wie oben schon erwähnt, einzigartig und ich habe so etwas noch nicht gelesen. Die Sätze sind wahnsinnig hochwertig und machen einfach nur Spaß. Jeder Satz hat seine eigene Note und ich bekam einfach nicht genug davon.Ich vergebe dem Buch 5 von 5 Weltentaucher, weil es wirklich das ist, was ich mir von einem Fantasy Buch wünsche: in die Welt hinein zu tauchen! <3

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