Terry Pratchett Eine Insel

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Inhaltsangabe zu „Eine Insel“ von Terry Pratchett

Mau ist der letzte Überlebende seiner Nation, die von einem Sturm hinweggespült wurde. Er sitzt auf einer Insel, die völlig unbewohnt zu sein scheint, bis das Geistermädchen Daphne erscheint, Überlebende des Untergangs der Sweet Judy . Nach und nach suchen andere Überlebende auf der Insel Zuflucht. Zu ihnen gesellen sich auch Plünderer und mordlüsternde Meuterer.

Eine kleine Geschichte voll mit großen Weisheiten. Gelesen vom König der Hörbucher als sei es ein Hörspiel.

— PrinzessinMurks
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  • Rezension zu "Eine Insel" von Terry Pratchett

    Eine Insel
    Reever

    Reever

    05. June 2010 um 23:09

    Es ist schon toll wenn man in dem Archiv seiner Kids solche Schätze findet, Eine herrliche Geschichte, Ein Tsunami leert alle Inseln und dezimiert die Bevölkerung, ein Junge auf dem Weg zurück mit seinem Kanu findet seine Insel menschenleer vor. Da taucht ein Geistermädchen auf das selbst Schiffbrüchig als einzige überlebt hat. Sie nähern sich an und lernen sich ihre Sprachen, so nach und nach tauchen weitere Überlebende der anderen Inseln auf. Das Mädchen eine Thronfolgerin und der Junge müßen nun Verantwortung übernehmen, sie trotzen selbst Piraten und Menschenfressern. Meine Bewertung: gerne wieder

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  • Rezension zu "Eine Insel" von Terry Pratchett

    Eine Insel
    gra

    gra

    24. March 2010 um 19:47

    Das Leben von Mau auf einer Insel in der Südsee ist geregelt von Riten, Glauben und Tabus: jeder hat seinen Platz und seine Aufgabe und ist damit glücklich. Als der Junge alt genug ist, um ein Mann zu werden, wird er auf einer anderen Insel ausgesetzt und muss ohne Hilfe zurück kommen, um sich würdig zu erweisen. Es gelingt ihm, ein Kanu zu bauen und voller froher Erwartung, seine "Männerseele" zu bekommen, rudert er heim. Da rollt ein Tsunami über das Meer und verwüstet alles, was sich ihm in den Weg stellt. Mit einem Mal ist Mau allein. Zunächst versucht er noch, sich an die Regeln zu halten, bis er feststellt, dass ohne andere Menschen Regeln völlig sinnlos sind. In den folgenden Tagen und Wochen retten sich viele Menschen auf die Steininsel, die als einzige der Welle widerstanden hat. Es kommen Alte, Kranke und Schwangere, Angeber und Ängstliche. Unter den Neuankömmlingen ist auch Daphne, ein Mädchen aus der Welt der "Hosenmenschen" dh der Welt der moderneren Menschen. Sie konfrontiert Mau mit einer anderen Sicht auf die Dinge, wird aber auch ihrerseits vor Herausforderungen gestellt: was am Hof von England nützlich und richtig ist, kann einem in der Südsee wenig helfen. Mau muss Verantwortung übernehmen, Streit schlichten und kämpfen - und er lernt, dass seine eigenen Entscheidungen und sein Verstand und nicht Regeln oder Glauben das sind, was sein Schicksal bestimmt. Obwohl das (Hör)Buch mir gut gefiel, muss ich sagen, dass es nicht an die Scheibenweltromane ran kommt. Dort ist Prattchets Stil witzig und intelligent und erscheint doch leicht und selbstverständlich. Hier dagegen hatte ich oft das Gefühl, das ernstere Thema und die Grenzen der Realität in der Rundwelt beschränken den Autor zu sehr. Auch die Aussage der Eigenverantwortlichkeit war für meinen Geschmack etwas zu aufdringlich. Sehr gut dagegen (und das gibt den 4. Stern) war der Sprecher, der es schaffte, jeder der wichtigsten Figuren eine eigene markante Stimme zu verleihen.

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  • Rezension zu "Eine Insel" von Terry Pratchett

    Eine Insel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2010 um 20:05

    Pratchett und Kaminski? Das kann ja nur gut sein, dachte ich. Nach dem Hören bin ich aber eher zwiegespalten... Terry Pratchett konnte mich zum ersten Mal nicht 100prozentig von seiner Geschichte überzeugen. Vielleicht liegt es ja an der gekürzten Lesung (das Buch kenne ich in diesem Fall nicht), dass mir die Story manchmal eher eintönig und stellenweise sehr langweilig vorkam? Ich weiß es nicht... Auch haben mir Pratchetts Witz, seine intelligenten Anspielungen und witzigen Ideen gefehlt. Nur selten schimmert etwas davon in dieser Geschichte durch. Dabei ist sie eigentlich gut aufgebaut. Zwei Völker, die zunächst in Person von Mau und Daphne aufeinander treffen. Kuriose Mißverständnisse und Erlebnisse, vollkommen unterschiedliche Leben, Götter, die ihre Machtpositionen einbüßen müssen... Das klingt gut. Doch irgendwie wirkt alles viel nachdenklicher, dumpfer als ich es von Pratchett kenne. Manchmal kam es mir eher wie ein historischer Roman vor, passagenweise auch sehr düster und bedrückend. Ich denke, ich werde das Hörbuch irgendwann noch einmal hören und dann mit den richtigen Erwartungen an die Sache rangehen. Denn ein typischer Pratchett ist "Eine Insel" jedenfalls nicht. Vielleicht hat diese Erwartungshaltung mein Urteil verschlechtert. Über den Sprecher Stefan Kaminski kann ich dagegen wieder nur Gutes schreiben. Wie man es von ihm gewohnt ist, geht er voll in der Story auf. Besonders die Götterstimmen und den Papagei spricht oder besser, spielt er toll. Durch seinen Vortrag gewinnt die Geschichte und erwacht zum Leben. Ohne ihn als Sprecher hätte ich das Hörbuch vielleicht nicht bis zum Schluß gehört, und er hat mich wieder einmal überzeugt.

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  • Rezension zu "Eine Insel" von Terry Pratchett

    Eine Insel
    Cibo95

    Cibo95

    28. June 2009 um 18:26

    Eine Riesenwelle braust über eine Insel im Pelagischen Ozean hinweg. Nur zwei Halbwüchsige scheinen den gewaltigen Sturm zu überleben – Inselbewohner Mau sowie die Europäerin Daphne, deren Segelschiff von der Riesenwelle auf das Eiland geworfen wird. Auch wenn es sogleich ums nackte Überleben geht, steht der eigentliche Todeskampf erst noch bevor. Ähnlich wie Robinson und Freitag und ein wenig wie Adam und Eva begegnen sich Mau und Daphne auf der fiktiven Inselkette am anderen Ende der Welt. Umrahmt wird die Geschichte mit Versatzstücken aus der Realität. Denn es ist das England der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, von wo aus die „Hosenmenschen“ über die Meere fahren. Die Figurenwahl des Autors spricht sowohl Teenager als auch Erwachsene jeden Alters an, dem Leser begegnen selbst speiende Großvatervögel oder eine strenge Großmutter. So erweist sich Terry Pratchett als fesselnder Erzähler, der sehr schnell Fahrt aufnimmt und das Tempo weitgehend halten kann. Wer anfängt, sein Buch zu lesen, legt es jedenfalls so schnell nicht wieder weg, sondern will wissen, wie es weitergeht, wenn es in der Inselhöhle zu knistern und zu knacken beginnt. Meine Meinung: Ich habe zuerst fast nicht in die Geschichte reingefunden. Die wunderbare Lesestimme von Stefan Kaminski hat mich durchhalten lassen und nach etwas 1,5 Stunden begann für mich das große Hörvergnügen. Zuerst denkt man, ah, eine neue Robinson-Geschichte. Aber Eine Insel ist viel mehr. Im Vordergrund steht immer wieder der Glaube, der Glaube an Gott? an Götter? an die Natur? an die Menschen? Daphne ist als einzige Überlebende auf der Insel gelandet und tritt Mau erst verschreckt und ängstlich gegenüber, sagt sich aber bald "Mach das beste aus der Sache und freunde Dich mit ihm an". Beide sprechen natürlich nicht die gleiche Sprache, was am Anfang ihrer Begegnung zu teilweise lustigen Erlebnissen führt. Für Mau ist sie ein "Hosenmensch", ein "Geistermädchen" und auch er hat zuerst Angst vor ihr ... doch die beiden freunden sich an. Nach und nach kommen weitere Überlebende auf die Insel, darunter auch ein Priester, der sagt, Mau habe keine Seele und wäre ein Dämonenjunge. Die Ureinwohner der Insel glauben an ihre Götter und Imo, der alles erschaffen hat und erscheinen auf den ersten Blick für uns Europäer sehr primitiv ... doch hinter ihren Göttern steckt viel mehr, was am Ende der Geschichte zu einer - wie ich finde - wundervollen Auflösung führt. Daphne ist besonders begabt im Umgang mit den Menschen und freundet sich schnell mit allen an. In ihr steckt viel Kraft und eine Gabe andere zu führen. Die Frauen der Ureinwohner verehren sie bald sehr und auch Mau kommt ihr immer näher. Doch die beiden sind noch sehr jung. Gefahr zieht auf, als noch andere "Hosenmenschen", böse Menschen auf die Insel kommen und die Kannibalen mitbringen. Werden Mau und Daphne es schaffen, die neuen Bewohner der Insel vor diesen Angreifern zu schützen? Kommt es zum Kampf oder siegt die Intelligenz? Sehr spannend ... Immer wieder taucht im Roman die Frage auf, welche Menschen denn nun die besseren sind. Die "ungebackenen" also die hellen Menschen oder die Ureinwohner der Inseln? Auch auf die Kolonialisierung hält Pratchett einen kritischen Blick. Werden die Bewohner der "Nation" (so heißt die Insel) im Empire aufgenommen? Wollen sie das überhaupt? Ich möchte nicht zu viel verraten. Mich hat die Geschichte nach Anfangsschwierigkeiten gepackt und ich habe heute den ganzen Nachmittag des Rest gehört, weil es so schön war. Am Ende wird es sehr traurig, zart besaitete sollten - wie ich - ein Taschentuch parat haben

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