Einfach göttlich: Ein Scheibenwelt-Roman

von Terry Pratchett 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Einfach göttlich: Ein Scheibenwelt-Roman
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Mrs_Nanny_Oggs avatar

Ein etwas anderer Scheibenweltroman - voll mit Fragen zum Thema Kirche, Glaube, Religion, aber auch Philosophie. Exzellent!

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Inhaltsangabe zu "Einfach göttlich: Ein Scheibenwelt-Roman"

Ein Klassiker von Terry Pratchett in neuer Übersetzung. Der große monotheistische Gott Om hat ein Problem: Ihm sind die Gläubigen abhandengekommen. Und da im Götterhimmel weniger Gläubige auch weniger Macht bedeuten, findet sich der einst in Stiergestalt auftretende Gott plötzlich im Körper einer leicht lädierten einäugigen Schildkröte wieder. Zum Glück führt ihn das Schicksal zum Tempelgärtner Brutha, der zwar nicht der Hellste ist, aber immerhin Oms letzter wahrer Anhänger. Gemeinsam machen sich die beiden auf, Om wieder zu alter Macht zu verhelfen. Ein abenteuerliches Unterfangen, bei dem sie nicht nur gegen den mächtigen Exquisitor Vorbis bestehen müssen, sondern auch gegen die Epheber und deren unsinnigen Irrglauben von einer scheibenförmigen Welt... Meisterhaft gelesen von Jens Wawrczeck.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B00O1RXG90
Sprache:Deutsch
Ausgabe:herunterladbare Audio-Datei
Verlag:Der Hörverlag
Erscheinungsdatum:10.10.2014

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    Mrs_Nanny_Oggs avatar
    Mrs_Nanny_Oggvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein etwas anderer Scheibenweltroman - voll mit Fragen zum Thema Kirche, Glaube, Religion, aber auch Philosophie. Exzellent!
    Götter, Glaube und Gelehrte

    Dies ist ein etwas anderer Scheibenweltroman. Zum einen spielt er nicht in der turbulenten Metropole Ankh-Morpok, sondern in Omnien und Ephebe. Auch die bekannten Figuren Tod, Treibe mich selbst in den Ruin Schnapper, der in der Neuübersetzung leider anders heißt, kommen nur am Rande vor. Trotzdem brilliert Terry Pratchetts facettenreicher Verstand hier an den großen Fragen Kirche, Glaube, Religion und Weltansichten. Ich habe beim Hören mehrmals gestoppt, um mir einige Stellen nochmal anzuhören, sie haben Zitatpotential.

    Worum geht es diesmal?
    Der große Gott Om, einst eine große und mächtige Gottheit, die in ganz Omnien verehrt wurde, landet in Gestalt einer einfachen Schildkröte vor den Füßen Bruthas. Brutha ist ein dümmlich wirkender Novize und offensichtlich der einzige, der tatsächlich noch an Om glaubt. Denn nur er kann die Stimme seines Gottes hören. Omnien selbst wird von der omnianischen Kirche beherrscht, die mit Hilfe der Quisition, vor allem durch den strengen Vorbis, die Regeln und Gesetze des Om einfordert und alle Nichtgläubigen bestraft und tötet. Statt des wahren Glaubens herrscht Furcht und Machtverlangen. Hier könnte man Parallelen zu den großen monotheistischen Weltreligionen ziehen.

    Brutha soll nun mit Vorbis und einer kleineren Delegation nach Ephebe reisen, um einen Friedensvertrag auszuhandeln. In Wahrheit möchte Vorbis die ungläubigen Epheber vernichten. Ephebe könnte mit dem antiken Griechenland verglichen werden. Die Staatsstrukturen sind ähnlich und vor allem sind jede Menge badende und in Fässern wohnende Philosophen vorhanden. Diese haben übrigens bewiesen, dass die Erde eine Scheibe ist, die auf dem Rücken einer Schildkröte liegt. ("Die Schildkröte bewegt sich" als Anspielung auf Galieo Galileis Ausspruch "und sie bewegt sich doch".)

    Om möchte mit Hilfe von Brutha wieder zum mächtigen Gott werden. In der Bibliothek von Ephebe hofft er auf Informationen. Brutha, der sich dank seines eidetischen Gedächtnisses den Inhalt einiger Schriftrollen vor der Niederbrennung der Bibliothek merken kann, versucht zusammen mit dem Philosophen Didaktylos und dessen Neffen Urn zu retten, was zu retten ist. Denn Vorbis ist unerbittlich und vernichtet die ganze Stadt. Es folgt ein langer, einsamer Kampf, bei dem Brutha jedoch nicht seinen Glauben an Om und an das Gute im Menschen verliert.
    Absolut lesenswert und immer wieder lesbar!

    Kommentare: 3
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