Fliegende Fetzen

von Terry Pratchett 
4,2 Sterne bei206 Bewertungen
Fliegende Fetzen
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Neue Kurzmeinungen

Zyrins avatar

Wieder ein gelungener Scheibenwelt-Roman und ein unterhaltsames Wiedersehen mit Mumm und Karotte. Kurzweile garantiert!

flaschengeist1962s avatar

Gute Story. Einfach lesenswert.

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Inhaltsangabe zu "Fliegende Fetzen"

Ein neues Land taucht auf im Runden Meer der Scheibenwelt. Die Bewohner von Ankh-Morpork sind der Meinung, dass die Insel ihnen gehört, bedauerlicherweise glauben das aber auch die Bewohner von Klatsch. Es kommt zu diplomatischen Wirren, und als auf einen klatschianischen Abgesandten ein Attentat verübt wird, droht die Lage zu eskalieren. Schon setzen sich die Schiffe beider Seiten in Bewegung, um dem Gegner zu zeigen, wer das Sagen hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442456390
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:01.03.2004
Das aktuelle Hörbuch ist am 31.10.2016 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    flaschengeist1962s avatar
    flaschengeist1962vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Story. Einfach lesenswert.
    Wieder ein tolles Buch von Terry Pratchett

    Ich habe nun schon einige Bücher von diesem Autor gelesen und bin jedesmal begeistert. Auch dieses Buch war wieder super. Nicht ganz so gut und verrückt, wie die die ich kenne, aber lesenswert. Da kann man mal sehen, wie man einen Krieg beginnt und auch wieder beenden kann, ohne großes Gemetzel. Schön wäre es, wenn man das so umsetzen könnte. Tolles Buch, tolle Story.

    Kommentare: 1
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    Ines_Muellers avatar
    Ines_Muellervor 5 Jahren
    Rezension zu "Fliegende Fetzen" von Terry Pratchett

    "Veni, vidi, vici. Ich kam, ich sah, ich siegte. Als Kommentar erschienen Mumm diese Worte viel zu glatt. So etwas fiel einem nichts auf Anhieb ein. Es klang vielmehr sorgfältig überlegt. Wahrscheinlich hatte Taktikus lange Abende in seinem Zelt in Wörterbüchern nach kurzen Ausdrücken gesucht, die mit V begannen."

    Seitdem ich vor ungefähr vier Jahren meinen ersten Scheibenwelt-Roman "Gevatter Tod" las, habe ich immer wieder zu weiteren Romanen von Terry Pratchetts weltbekannter Reihe gegriffen. In diese, inzwischen sehr lang gewordene Liste, reiht sich auch "Fliegende Fetzen", ein Roman um die Stadtwache Ank-Morporks, ein.

    Es ist eine allgemein bekannte Tatsache unter Lesern der Scheibenwelt-Romane, dass der Autor sich in jedem Band ein Thema vornimmt, das er mithilfe seines unverwechselbaren Humors lächerlich macht. In diesem Band hat Pratchett sich dem Thema des Krieges zugewandt, denn zwischen Ank-Morpork und Klatsch ist eine Insel aus dem Meer aufgetaucht, die jedes Land für sich beanspruchen möchte. Fortan gerät die Situation immer mehr außer Kontrolle, während Samuel Mumm, der Kommandeur der Wache, versucht alles Fäden zusammenzuführen.

    In gewohnter Manier entfaltet sich die Geschichte und schon bald tauchte ich ab in die Scheibenwelt , welche mir inzwischen so vertraut ist als hätte ich sie besucht. Viele bekannte Charaktere aus den Bändern tauchen wieder auf und dem Leser bleibt nichts anderes übrig, als diese in sein Herz zu schließen. Sei es der immerfreundliche Karotte, der unbeschreibliche Nobby Nobbs oder der unfassbar logisch denkende Kommandeur Mumm. Jeder von ihnen ist ein Individuum, mit eigenen Fehler, Schwächen, aber auch guten Seiten. Während ich immer weiter in die Geschichte vorstieß, musste ich mich immer wieder vor Lachen kringeln, den der sarkastische Humor Terry Pratchetts ist schlicht und einfach einzigartig. Indem er alles auf die Schippe nimmt, gelingt es ihm, unsinnige Handlungsweisen von Menschen aufzuzeigen.

    Doch so sehr ich die Scheibenwelt-Romane des Autoren liebe, kann ich "Fliegende Fetzen" leider nicht mehr als drei Sterne zuzusprechen. Wohlgemerkt, es ist knapp an der Vier-Sterne-Marke vorbegesegelt, doch hat mir an manchen Stellen einfach etwas gefehlt, das ich nicht recht benennen kann.

    Fazit: Ein weiterer amüsanter Teil des Scheibenwelt Zyklus´, allerdings nicht ganz so gut wie gewohnt.

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    Valkyrie Kanes avatar
    Valkyrie Kanevor 5 Jahren
    Rezension: Fliegende Fetzen von Terry Pratchett

    Nachdem ich mich in der letzten Zeit sehr lange und oft mit Geri über die Scheibenwelt unterhalten und büchertechnisch 2 ½ Nieten gezogen habe, hatte ich mal wieder Lust auf ein wirklich verdammt gutes Buch. Eines, bei dem ich weiß, dass nichts schief geht, dass ich extrem gut unterhalten werde und das sich „einfach so wegliest“, ohne mich mit flachen Charakteren, schwachsinnigen Dialogen, dämlichen und nicht nachvollziehbaren Wendungen und/oder einem komplett einfallslosen, langweiligen Schreibstil zu ärgern.

    Da lag ein Terry Pratchett Buch aus der „Stadtwache“-Serie nahe. Eines, das ich schon mehrmals gelesen, über das ich aus unerfindlichen Gründen aber noch nie eine Rezension geschrieben habe.

    Natürlich ist das alles Ansichtssache, aber MEINER Ansicht nach (und um nichts anderes geht es in einer Rezension) hat man all dies oben genannte nicht bei diesem Buch von Terry Pratchett.

    Die Handlung des Buches (drohender Krieg mit Klatsch – also der Türkei bzw. dem nahen Osten) ist erstaunlich aktuell und vor allem akkurat. Terry Pratchett fängt, so glaube ich, wirklich ALLE in irgendeiner Weise möglichen Reaktionen auf so eine Situation ein. Die der „Landesführer“, die der Politiker (was manchmal ein und dasselbe ist), die der Polizisten, die der Lobbyisten, die der „Leute von der Straße“, die der „Feinde“, der Diplomaten, der Wissenschaftler und von denen, die einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Leute, die Krieg doof finden und gar nicht mitmachen WOLLEN, und durch Umstände, Familie, Obrigkeiten oder sonstwas dazu gezwungen werden. So, wie ich glaube, dass es in einem Krieg tatsächlich der Fall wäre.

    Und das gelingt ihm so unglaublich gut, dass man, obwohl man sich in einer Fantasiewelt befindet, immer noch einen Spiegel vorgehalten bekommt, und alles ohne große Schwierigkeiten komplett auf unsere Welt und die Gegenwart übertragen kann. Ehrlich. Ohne groß nachzudenken. Die Ähnlichkeiten springen einen quasi an. Allerdings hält Pratchett einem nie den Spiegel so vor, dass man sich am Ende hässlich findet oder verärgert ist. Er vergisst nie den „menschlichen Faktor“, was, wie ich finde, seinen Schreibstil und seine Geschichten so einzigartig macht.

    Es ist eine Art von Satire, allerdings eine – wie ich finde – „milde“ Form. Normalerweise kann ich mit gesellschaftspolitischen Satiren nichts anfangen. Aber durch den wundervoll humorvollen Schreibstil Pratchett’s und die bereits bekannten Charaktere (die inzwischen auch jeder eine gewisse Weiterentwicklung durchmachen durften) ist es ein absolutes Lesevergnügen, das ich jedem nur empfehlen kann.

    Im Grunde genommen ist es ein Krimi, nichts anderes. Auf ein hohes politisches Oberhaupt aus Klatsch wird in Ankh-Morpork ein Attentat verübt und Sir Samuel Mumm, Kommandant der Stadtwache, versucht herauszufinden, wer das warum getan hat – auch wenn er und die halbe Stadtwache dadurch seine Marke verliert, er ein Regiment gründen und nach Klatsch segeln muss.

    Sowas hat man schon in vielen Romanen gelesen und in vielen Filmen gesehen, und trotzdem wage ich hier zu behaupten: SO noch nicht!

    Ich weiß nicht, ob es als „Einstieg“ für Noch-nicht-Terry-Pratchett-Kenner geeignet ist (bis jetzt habe ich dafür eigentlich immer „MacBest“ empfohlen), aber mit Sicherheit ist es nicht die schlechteste Wahl, wenn man sich zum ersten mal auf die Scheibenwelt begibt.

    Besonders spannend finde ich immer die Beziehung zwischen Sam Mumm und dem Patrizier, die grundsätzlich beide dasselbe wollen, aber auf komplett anderen Wegen zu diesem Ziel gelangen – und sich dabei perfekt ergänzen.

    Ich wünschte, es gäbe mehr davon.

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    Dubhes avatar
    Dubhevor 7 Jahren
    Rezension zu "Fliegende Fetzen" von Terry Pratchett

    In der Nacht erhebt sich aus dem Nichts plötzlich ein ganz neuer Kontinent auf der Scheibenwelt.
    Doch was passiert mit diesem Kontinent?
    Wer regiert ihn?
    Gibt es dort neue Lebensformen?
    Ein Krieg bricht aus. Krieg um den neuen Kontinent, hier heißt es, jeder gegen jeden.
    Und dann macht sich auch noch der Erfinder von der Scheibenwelt auf den Weg...
    .
    Ein weiterer genialer Roman um den Kommandant der Stadtwache, Sam Mumm. Dieser hat nämlich alle Hände voll zu tun, wieder einmal!
    Noch immer sind die Geschichten um Sam Mumm meine Liebsten von Terry Pratchett.
    Ich kann nichts an diesem Buch aussetzen, nur an ein oder zwei Stellen zieht sich das Buch schon ein bisschen...

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    Zhunamis avatar
    Zhunamivor 8 Jahren
    Rezension zu "Fliegende Fetzen" von Terry Pratchett

    Mit herrlich viel Zynismus und schwarzem Humor beschreibt Pratchett in diesem Scheibenwelt-Roman das Auftauchen einer neuen Insel aus dem Meer der Scheibenwelt. Plötzlich erheben alle Anspruch auf dieses Eiland und ein kurioser Streit darum entbrennt. Das Ende ist ebenso logisch wie lustig, und die Tatsache, dass diese Geschichte eigentlich alles andere als realitätsfern ist, macht das Buch nur noch besser. Zwar fällt der Roman natürlich, wie alle anderen Scheibenwelt-Bücher auch, in die Sparte der Fantasy-Literatur, mit ein wenig eigener Fantasie aber fällt es dem Leser nicht schwer, die richtigen Schlüsse zu ziehen und die Realitätsbezüge zu erkennen. Unbedingt lesenswert!

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    Avataruss avatar
    Avatarusvor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Man kann jetzt schon sagen, ist einer der witzigeren aber auch kopflastigeren Bücher :)
    Rezension zu "Fliegende Fetzen" von Terry Pratchett

    Für mich eines der besseren Pratchett Bücher. Viele Charaktere finden hier etwas mehr Aufmerksamkeit, wie z.B. der 71h Stunden Ahmed, Leonard von Quirm und der Patrizier bekommt auch mehr Aufmerksamkeit. Eine Insel im Meer taucht auf, die Ankh-Morporkianer und die Klatschianer sind sich nicht ganz einig, wem sie gehören soll. Die Angehörigen der Wache spielen eine wichtige Rolle in der Schlichtung. Und Mumm bewegt sich wieder auf auf BotschafterMissionen, wo er eigentlich gar nich hin möchte...

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    Buecherviechs avatar
    Buecherviechvor 9 Jahren
    Rezension zu "Fliegende Fetzen" von Terry Pratchett

    Terry Pratchett ist genial, sarkastisch, zynisch, liebevoll und besitzt typisch britischen schwarzen Humor.
    Er schrreibt Fantasieparodien, heisst es, grundsätzlich hat er aber einen wunderbaren Blick auf das Menschliche und Allzumenschliche, das er in die Scheibenwelt transferiert.
    Sie wird zu einem Spiegel unserer Welt, damit wir klarer sehen.

    Bei fliegende Fetzen taucht plötzlich ein Kontinent im runden Meer auf. Daraufhin geraten Ankh-Morpork und Klatsch in einen erbitterten Streit, wem dieser neue Flecken Land den gehört... die Geschehnisse eskalieren...
    Dieser neue Ort hat aber noch einige Überraschungen parat!

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    BurningChillas avatar
    BurningChillavor 9 Jahren
    Rezension zu "Fliegende Fetzen" von Terry Pratchett

    Zwischen Ankh-Morpork und Klatsch "fliegen die Fetzen" und die Helden der Stadtwache sind mittendrin. Auch Lord Vetinari läßt sich diesen Spaß nicht entgehen..

    Wie zu erwarten ein gelungenes humorvolles Werk..

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    Krizzles avatar
    Krizzlevor 10 Jahren
    Rezension zu "Fliegende Fetzen" von Terry Pratchett

    Ich liebe die Scheibenwelt. Allerdings fand ich diesen Roman von Terry Prachett etwas langatmig..

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    Hellbillys avatar
    Hellbillyvor 11 Jahren
    Rezension zu "Fliegende Fetzen" von Terry Pratchett

    Die Stadtwache schlägt wieder zu... über und unter wasser

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