Terry Pratchett Heiße Hüpfer

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Inhaltsangabe zu „Heiße Hüpfer“ von Terry Pratchett

Irgendwo am Ende der Scheibenwelt gibt es einen Kontinent, der nur als missratene Schöpfung bezeichnet werden kann. Es gibt dort vor allem Unmengen von rotem Sand, irrsinnig viel starkes Bier und ausschließlich gefährliche Tiere. Und während der linkische Zauberer Rincewind auf seiner Reise dorthin das Raum-Zeit-Kontinuum durcheinander bringt, verschlägt es seine Kollegen von der Unsichtbaren Universität auf eine riesige einsame Insel zu Beginn der Schöpfung. Als dort nun endgültig alles auszutrocknen und wegzuwehen droht, kommt als Retter nur noch jener Rincewind in Frage ...

Mal wieder unser Freund Rincewind. Gewohnt komisch.

— Angelinchen

Ich feier Terry Pratchett immer noch ;)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Pratchett ist für gewöhnlich intellektuell anspruchsvoll, aber hier regelrecht verwirrend

    Heiße Hüpfer

    Alexander_Christian

    22. February 2017 um 13:26

    Ich bin ein großer Fan von Fantasy-Großmeister Terry Pratchett und habe schon viele seiner Scheibenwelt-Romane gelesen. Seine Geschichten sind immer intellektuell recht anspruchsvoll, seine cleveren Formulierungen und verrückten Gedankenspielchen erfordern die volle Aufmerksamkeit des Lesers. Manchmal muss man sich einen Satz mehrmals zu Gemüte führen, um die volle Tragweite von Pratchetts Querdenkerei zu erfassen, und das macht zumeist eine Menge Spaß. Leider gehört "Heiße Hüpfer" zu denjenigen Scheibenwelt-Romanen, bei denen Pratchett für meinen Geschmack über die Stränge schlägt, wobei ich nicht weiß, ob es an ihm oder an den oft überforderten deutschen Übersetzern liegt. "Heiße Hüpfer" driftet jedenfalls oft in Schilderungen ab, deren Logik ich beim besten Willen nicht nachvollziehen kann. Die erzählten Geschehnisse sind äußerst abstrakt und kaum zu deuten, oftmals verlor ich den Überblick. Das Ende war dann mehr als kryptisch und hinterließ bei mir nicht den vom Autor offensichtlich angestrebten Eindruck. Außerdem gehört der Plot nicht zu Pratchetts Höhenflügen. Zwar mag ich alle Geschichten, die sich um den vom Unglück geplagten Dauerläufer-Zauberer Rincewind drehen, aber die Story fühlte sich für mich eher belanglos an, verglichen mit anderen Scheibenwelt-Romanen. Abgesehen von diesen Kritikpunkten ist es wie immer unmöglich, über Pratchetts genial-trockenen Humor, seine lebendigen Charaktere und seine kreativen Einfälle zu meckern. Diese Aspekte führen mich immer wie zu ihm zurück und zum Glück habe ich noch eine ganze Menge Bücher vor mir, bevor ich mit seinem Lebenswerk durch bin.

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  • Rezension zu "Heisse Hüpfer" von Terry Pratchett

    Heiße Hüpfer

    Bücherwahnsinn

    27. July 2010 um 17:42

    Zum Buch -------------- Einerseits: Der Bibliothekar der unsichtbaren Universität ist krank, keiner weiss so genau was ihm fehlt und daher machen sich der Erzkanzler, der Dekan und noch andere Zauberer auf die Suche nach dem Geografen. Doch leider finden sie ein Tor zu einem anderen Ort, doch der Gesucht bleibt verschwunden. Aber da sie schon mal an dem geheimnisvollen Ort sind, oder besser an dem Strand werden sie das ganze mal erkunden, vielleicht findet man den Geografen ja doch noch. Doch im laufe ihrer Suche bemerken sie, dass die Pflanzen nicht so sind wie man es erwartet, eigentlich ist alles etwas komisch. . Andererseits: Am Arsch der Welt, äh, auf dem letzten Kontinent irrt Rincewind umher, auf der Suche nach... Wasser. Auch hier scheint alles irgendwie eigenartig zu sein. Ein sprechenden Känguru das aus einer Zeichnung an deiner Felswand hüpf verfolgt ihn, erst findet er nichts gescheites zu essen dann aber unter einem Stein ein Tost, oder sonst was leckeres... Nur Wasser, hier scheint es seit Urzeiten nicht mehr geregnet zu haben und schuld ist?!? Natürlich Rincewind. Denn mit seinem auftreten an diesem Ort hat er alles durcheinander gebracht, die Zeit, den Raum... Und dummer Weise ist er es ganz alleine der das ganze wieder in Ordnung bringen kann oder besser muss! Also hat der alte, schlechte Zauberer wieder mal ein Grosses Abenteuer vor sich das sich gewaschen hat! . Am Ende: Finden die Zauberer auf der Insel heraus wie sie wieder nach Hause kommen? Findet Rincewind eine Möglichkeit die Zeit und den Raum wieder ins Gleichgewicht zu bringen und von allem, findet er noch Wasser? Was keiner von allen weiss ist, es hängt doch alles zusammen. . . Erster Satz: . ... Eine Schildkröte zieht vor den Sternen vorbei, viel Elefanten auf ihrem Rücken. . . . Meine Meinung --------------------- Was soll ich sagen, erst kam ich nicht wirklich in die Geschichte rein, dann gings ne Weile gut dann verlor ich ständig wieder den Fanden. Irgendwie scheint mir diese Geschichte noch abgedrehter zu sein als die anderen. Das Thema an sich, Evolution und Zeit und Raum, war eigentlich eine geniale Idee, doch es war mir einfach dieses mal zu viel des Guten. . Der Lesefluss war dem entsprechend, manchmal ziemlich harzig. Fand ich total schade, auch wenn es wieder den ein oder andere Lacher gab. Aber wie gesagt, ich hab schon bessere von Pratchett gelesen. . . Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.

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  • Rezension zu "Heiße Hüpfer" von Terry Pratchett

    Heiße Hüpfer

    BurningChilla

    22. January 2010 um 18:37

    Rincewind ist zurück! Diesmal auf dem Kontinent XXXX. Auch einige Mitglieder der Unsichtbaren Universität treiben sich dort rum...

    Rincewind in voller Aktion. Lustig wie immer :)

  • Rezension zu "Heiße Hüpfer" von Terry Pratchett

    Heiße Hüpfer

    Ameise

    02. January 2010 um 22:51

    Die Zauberer der Unsichtbaren Universität (UU) sind um den Bibliothekar besorgt, dem es gar nicht gut geht. Ständig muss er niesen, wobei er jedesmal ungewollt seine Gestalt ändert. Ein Zauber könnte helfen, für den man allerdings den Namen des Patienten braucht. Früher, als der Bibliothekar noch kein Orang Utan, sondern ein Mensch war, hatte er auch mal einen Namen, nur kann sich niemand mehr daran erinnern. Der völlig talentlose Zauberer Rincewind könnte den Namen wissen, leider hat es ihn in am Ende des Romans "Echt zauberhaft" in das Land Viericks verschlagen. Während die Zauberer der UU sich auf die Suche nach Rincewind machen und auf einer höchst eigenartigen Insel landen, schlägt sich Rincewind durch die Wildnis von Viericks (das übrigens erstaunliche Parallelen mit Australien aufweist). Das sprechende Känguru Scrappy macht ihm klar, dass Rincewinds Ankunft verheerende Auswirkungen hatte: Die Zeitlinie wurde geändert, worauf das letzte bisschen Wasser des ohnehin schon trockenen Kontinents endgültig zu versiegen droht. Scappy betont, dass Rincewind Viericks retten muss, und Rincewind reagiert, wie er immer reagiert: mit Flucht. Aber das Känguru lässt sich nicht so einfach abschütteln... Die Rincewind-Romane sind zwar nicht meine liebsten Scheibenwelt-Bücher, aber trotzdem habe ich den Antihelden schlechthin in mein Herz geschlossen, und natürlich auch die Zauberer der Unsichtbaren Universität. "Heiße Hüpfer" ist ebenso lesenswert wie alle Discworld-Romane, aber ein Highlight ist es nicht. Dem Scheibenwelt-Fan wird zu wenig Neues geboten: Sowohl die UU-Zauberer als auch Rincewind handeln genauso, wie man sie in früheren Romanen schon erlebt hat. Trotzdem ist das Buch vor allem für Leser geeignet, die schon ein paar Scheibenweltromane kennen. Neulingen dagegen empfehle ich als Einstieg eher den Sammelband "Rincewind, der Zauberer". "Heiße Hüpfer" ist ein typischer Scheibenweltroman, und das ist positiver gemeint als es klingt. Wie immer gibt es hier jede Menge skurrile Figuren, witzige Dialoge und haarsträubende Szenarien. Der Höhepunkt war für mich die Begegnung der Zauberer mit dem Gott der Evolution, der nicht so ganz kapiert hat, worum es bei der Evolution wirklich geht - einfach herrlich! Für Australien-Kenner ist dieser Roman ganz sicher noch viel witziger als für mich, die noch nie dort war, denn das ganze Buch wimmelt nur so vor Anspielungen auf den fünften Kontinent. Fazit: Zwar gibt es bessere Scheibenwelt-Romane, aber wer Terry Pratchetts Stil mag, der kommt auch um "Heiße Hüpfer" nicht herum.

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  • Rezension zu "Heiße Hüpfer" von Terry Pratchett

    Heiße Hüpfer

    Ines_Mueller

    11. September 2009 um 17:33

    In Heiße Hüpfer thematisiert Terry Pratchett diesmal den ,,letzten" Kontinent Australien. Bereits im letzten Band ist Rincewind auf dem Kontinent gelandet - allerdings in der Vergangenheit. Damit nicht die ganze Zeit durcheinander gerät, muss sich Rincewind diesmal richtig ins Zeug legen. Währenddessen gelangen die Zauberer der Unsichtbaren Universität auf der Suche nach Rincewind auf eine einsame, kleine Insel - ebenfalls in der Vergangenheit. Ein weiteres Mal ist Terry Pratchett ein witziger, aber genauso hintergründiger Roman gelungen. Ohne Zweifel gehört ,,Heiße Hüpger" zu den besten Romanen aus der Scheibenwelt. Ein Buch, das man einfach gelesen haben muss!

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