Terry Pratchett Making Money

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Inhaltsangabe zu „Making Money“ von Terry Pratchett

Who would not to wish to be the man in charge of Ankh-Morpork's Royal Mint and the bank next door? It's a job for life. But, as former con-man Moist von Lipwig is learning, the life is not necessarily for long. The Chief Cashier is almost certainly a vampire. And there's something nameless in the cellar.

Unterhaltsame Parallelwelt, in der Terry Pratchett samt hiesiger Ökonomietheorien das Papiergeld erfindet und Intrigenlabyrinthe spinnt.

— franzzi

Insgesamt eine unterhaltsame Fortsetzung von Going Postal - lediglich die Widersacher lassen die Klasse des Vorgängers vermissen.

— Fussel1986

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  • Wie man mal eben ne Bank saniert

    Making Money

    franzzi

    Ach ja, Terry Pratchetts Scheibenwelt ist eine tolle Erfindung. Alles lässt sich hier durch den Wolf drehen, karikieren, ad absurdum führen, zuspitzen, demaskieren. Und Pratchett macht das hinreißend. Dieses Mal: Ein kurzer Exkurs ins Bankwesen und seine volkswirtschaftlichen Grundideen. Hauptdarsteller: Der charismatische wie gerissene Post-Direktor Moist von Lipwig, ein Hund, der eine Bank leitet - und der Tyrann und Ankh-Morpork-Beherrscher Lord Vetinari. Es ist mein dritter Pratchett: Nach der für mich eher enttäuschenden Nummer eins und dem neusten Abenteuer "Raising Steam" versuchte ich mich an "Making Money". Der zu Beginn der Discworld-Romane noch so blasse Vetinari ist inzwischen schon mal eine meiner Lieblingsfiguren. Er verfährt nach dem Regierungsmotto: Ein Mann, eine Stimme - und er ist der Mann mit jener einen Stimme. Er mag ein Tyrann sein, aber nicht in dem schlimmsten Wortsinne, denn er ist fast schon ein Herrscher Platon'schen Ideals: Verantwortungsvoll und vorausschauend lenkt er die Geschicke seiner Stadt, weiß, wo welcher kluge Kopf zu platzieren und wo das Recht zum Sinne aller zu, naja, sagen wir mal, äh, modifizieren ist. Auch Moist von Lipwig verdanken wir Vetinaris Rechtsanpassungen. Denn dieser sollte eigentlich als Ganove unter seinem Decknamen Albert Spangler gehängt werden. Doch da Vetinari die Nützlichkeit des schlauen Schurken erkannte, verschonte er ihn, wenn Lipwig ihm de facto seine Seele - und sein Können verkaufte. Das tat der junge Mann und rettete für Vetinari zunächst die vor sich hinsiechende Post (im mir leider noch unbekannten Abenteuer Going Postal) und soll jetzt das Gleiche mit der Bank tun. Denn seine verstorbene Vorgängerin hat ihn zum Geschäftsführer erklärt - und ihren Hund Mr. Fusspot zum Bankdirektor. Moist von Lipwig kümmert sich nun um Hund und Bank, will das teure Münzgeld durch Scheine ersetzen und das Bankkontosystem für Priviligierte für alle öffnen. Allerdings findet das nicht nur sein Chefkassierer eine selten dämliche Idee. Und außerdem holt ihn plötzlich auch noch seine dunkle Vergangenheit wieder ein. Sehr unterhaltsam und mit liebevoll aus der Fantasy- und Literaturgeschichte zusammengeklauten Figuren erzählt Pratchett von Lipwigs Irrungen und Wirrungen. Es ist spaßig in sich selbst und wird noch witziger durch die Parallelen in die unserige Rundwelt. Allerdings werde ich einen Fehler künftig nicht mehr begehen: Immer wieder heißt es: Ach, die Discworld-Romane sind in sich abgeschlossen, die kann man völlig nach Gutdünken lesen. Und ja, ich habe den Text verstanden. Aber ich bin sicher, ich hätte noch deutlich mehr Spaß daran gehabt, wenn ich alle Anspielungen an bisherige Geschichten von der Scheibenwelt überhaupt als solche erkannt hätte. Deswegen: Nichts mehr durcheinander, schön der Reihe nach lesen. Sind ja nur 41 Teile. Und dann werde ich hoffentlich auch besser darüber hinwegsehen können, dass die Schatten aus Lipwigs Vergangenheit dann doch überraschend harmlos und seine blutrünstigen Gegner am Ende doch ziemlich unbewaffnet und unspektakulär die Bühne der Geschichte räumen.

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  • Rezension zu "Making Money" von Terry Pratchett

    Making Money

    Andreás

    26. June 2009 um 12:51

    Noch vor dem Finanzdebakel geschrieben, zeigt auch TP wie fragil Banken, der Glaube an Geld(macht) oder Gold sein kann.
    Eine scheinbar leichte Kost aus zähem Leder gemacht.

  • Rezension zu "Making Money" von Terry Pratchett

    Making Money

    AndreaBottlinger

    03. July 2008 um 23:49

    Obwohl ich Moist von Lipwig in "Going postal" nicht leiden konnte, war "Making Money" nicht schlecht. Das lag für mich vor allem daran, dass der Patrizier eine wichtige Rolle spielte. Lipwig finde ich immer noch leicht nervig.

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