Terry Pratchett Raising Steam

(37)

Lovelybooks Bewertung

  • 35 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 2 Leser
  • 19 Rezensionen
(7)
(9)
(18)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „Raising Steam“ von Terry Pratchett

To the consternation of the patrician, Lord Vetinari, a new invention has arrived in Ankh-Morpork – a great clanging monster of a machine that harnesses the power of all of the elements: earth, air, fire and water. This being Ankh-Morpork, it’s soon drawing astonished crowds, some of whom caught the zeitgeist early and arrive armed with notepads and very sensible rainwear. Moist von Lipwig is not a man who enjoys hard work – as master of the Post Office, the Mint and the Royal Bank his input is, of course, vital . . . but largely dependent on words, which are fortunately not very heavy and don’t always need greasing. However, he does enjoy being alive, which makes a new job offer from Vetinari hard to refuse . . . Steam is rising over Discworld, driven by Mister Simnel, the man wi’ t’flat cap and sliding rule who has an interesting arrangement with the sine and cosine. Moist will have to grapple with gallons of grease, goblins, a fat controller with a history of throwing employees down the stairs and some very angry dwarfs if he’s going to stop it all going off the rails . . .

Eher eine schwächere Scheibenwelt-Geschichte. Leider konnte sie nicht mit den anderen mithalten.

— Moosbeere
Moosbeere

Ziemlich belang- und humorlos. Leider merkt man mittlerweile sehr, dass Pratchett aufgrund seiner Krankheit nicht mehr so kann wie früher.

— Originaldibbler
Originaldibbler

Oft verlor ich bei der Geschichte den Faden, da ich einfach abschweifte und mich die Geschichte nicht fesseln konnte.

— Julia_20
Julia_20

Worst Discworld novel I've ever read.

— kalanthia
kalanthia

Stöbern in Fantasy

Die Magie der Lüge

Eine detailreiche fantastische Geschichte, die ich kaum aus der Hand legen konnte.

jaylinn

Nevernight

Ab der Hälfte stand fest: Mein Jahreshighlight!

CallaHeart

Coldworth City

Eine neue Seite von Mona Kasten. Vielleicht etwas kurz, aber dennoch fesselnd.

Lrvtcb

The Chosen One - Die Ausersehene: Band 1

Der Schreibstil ist flüssig, es fehlt aber leider der Spannungsbogen. Ansonsten eine nette Geschichte.

SteffiVS

Spinnenfalle

Gin ist wie immer großartig

weinlachgummi

Blätter der Unsterblichkeit

Ich liebe es!

Leseratte_H4

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Raising Steam: (Discworld novel 40)" von Terry Pratchett

    Raising Steam
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Terry Pratchett hat mit seinen Scheibenwelt-Büchern eine der berühmtesten, aber auch lustigsten Fantasyreihe geschaffen und begeistert damit seit Jahrzehnten weltweit die Fans! Jetzt endlich erscheint der 40. Band "Raising Steam": To the consternation of the patrician, Lord Vetinari, a new invention has arrived in Ankh-Morpork – a great clanging monster of a machine that harnesses the power of all of the elements: earth, air, fire and water. This being Ankh-Morpork, it’s soon drawing astonished crowds, some of whom caught the zeitgeist early and arrive armed with notepads and very sensible rainwear.  Moist von Lipwig is not a man who enjoys hard work – as master of the Post Office, the Mint and the Royal Bank his input is, of course, vital . . . but largely dependent on words, which are fortunately not very heavy and don’t always need greasing. However, he does enjoy being alive, which makes a new job offer from Vetinari hard to refuse . . . Steam is rising over Discworld, driven by Mister Simnel, the man wi’ t’flat cap and sliding rule who has an interesting arrangement with the sine and cosine. Moist will have to grapple withgallons of grease, goblins, a fat controller with a history of throwing employees down the stairs and some very angry dwarfs if he’s going to stop it all going off the rails . . . Read an extract here Gemeinsam mit dem Doubleday Verlag (Random House Group UK) suchen wir nun 25 Testleser, die dieses wortwörtlich fantastische Erlebnis mit uns teilen und den neuen Band gemeinsam mit uns lesen und diskutieren wollen und im Anschluss daran eine Rezension schreiben! Ihr könnt Euch bis einschliesslich 13. November dafür bewerben!  Terry Pratchett is the acclaimed creator of the global bestselling Discworld series, the first of which, The Colour of Magic, was published in 1983. Raising Steam is his fortieth Discworld novel. His books have been widely adapted for stage and screen, and he is the winner of multiple prizes, including the Carnegie Medal, as well as being awarded a knighthood for services to literature. After falling out with his keyboard he now talks to his computer. Occasionally, these days, it answers back. Homepage

    Mehr
    • 255
  • Gelungenes Buch mit einem Hauch von Abschied

    Raising Steam
    Counti

    Counti

    16. April 2014 um 13:11

    Wie schon so viele angemerkt haben ist dies nicht das stärkste Buch aus der Scheibenwelt Reihe, dennoch lohnt es sich, den 40. Band zu lesen. Denn unterhaltsam und fesselnd ist das Buch dennoch. Es so weit, das Zeitalter der Dampflokomotiven ist angebrochen und das gibt dem Buch ein gewisses Steampunk Flair. Gefürchtet und geliebt wird die Erfindung des jungen Dick Simmel, und wie es nun einmal so ist läuft nicht alles ganz glatt. Erwähnenswert ist auch ein weiterer Handlungsstrang: ein Aufruhr unter den Zwergen. Ein unterhaltsamer Roman, in dem immer wieder Pratchett's grandiose Wort- und Sprachwitze auftauchen. Dennoch hatte es für mich ein wenig das Gefühl des Auswiedersehen sagens, denn im Laufe der Geschichte trifft man viele alte Bekannte wieder. Auch wenn diese keinen Einfluss auf die Geschichte in diesem Buch haben, etwas nostalgisch lässt es einen trotzdem werden.

    Mehr
  • Nett!

    Raising Steam
    Nicky15

    Nicky15

    28. March 2014 um 22:21

    "Seit sein Vater bei einer Explosion in seiner Schmiede verstarb hat Dick den Traum, den Dampf, der seinen Vater das Leben gekostet hat, zu beherrschen. Mit Hilfe einer umfassenden Schulbildung, findet er heraus, was der Grund war, weshalb sein Vater damals verunglückt ist. Als er seiner Mutter den Prototypen einer Lokomotive vorstellt, hat sie zwar keine Ahnung, was sie da sieht, aber sie weiß, dass der Moment gekommen ist, um Dick das Erbe seines Großvaters zu überreichen. Damit kann er seine Pläne weiter „schmieden“ und begibt sich auf eine Reise um nach Ankh-Morpork und die Welt zu verändern. Man steigt, wie bei den meisten Scheibenweltromanen mitten in der Geschichte ein. Der Anfang verspricht mehr, als der Rest des Buches halten kann. Die Handlung kommt nicht zum Höhepunkt und bleibt immer auf der gleichen Ebene. Nur ab und zu geht die Spannungskurve nach oben. Die Charaktere sind sehr sympathisch und man gewinnt sie schnell lieb, auch wenn sie nicht sehr spektakulär sind.  Pratchetts Schreibstil ist dennoch sehr angenehm und wirklich gut zu lesen. Auch wenn die Handlung den Leser nicht mitreist liest man den Roman deshalb gerne. Insgesamt bekommt der Roman dreieinhalb Sterne von mir, da ich ihn gut zu lesen und als nette Lektüre, aber nicht überragend fand!"

    Mehr
  • Dampfmaschinen & Zwerge in der Scheibenwelt.

    Raising Steam
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    25. March 2014 um 22:12

    Dampfmaschinen! Steampunk! Modernitääät schreit es aus allen Ecken. Der junge Ingenieur Dick Simnel fängt die Arbeit seines Vaters zu übernehmen und entwickelt dabei die erste funktionsfähige Dampflokomotive der Scheibenwelt. Lord Vetinari spielt das geradezu in die Hände, da sich unter den Zwergen der Scheibenwelt gerade ein Bürgerkrieg anbahnt - also heuert er seine Helfer  Moist von Lipwig und Commander Samuel Vimes an, für ihn dreckige Arbeit zu erledigen. In Pratchetts „Raising Steam“  gibt es eine Menge "altbekannter" Figuren auf die mir als Leserin, die zwar einige Bände des Autoren kennt, aber diese bestimmte Reihe Pratchetts noch nicht, Grund zum Nachdenken gaben - zugleich gibt es viele unterschiedlicher Handlungsstränge. Es war dementsprechend nicht leicht, in den Roman hineinzufinden, und so kam ich nicht umhin eine ganze Weile dafür zu brauchen. (Deshalb gibts jetzt auch erst die Rezension.) Der Schreibstil Pratchetts ist eloquent und sehr gelungen, aber im großen und ganzen konnte mich der Roman nicht komplett überzeugen -  die Geschichte entwickelt sich langsam und schleppend, viele Szenen haben keinen direkten Zusammenhang zueinander und die Charaktere sind nicht mmer durchwegs überzeugend. Auch der Auftritt vom Tod ist nett - mehr aber auch nicht. Irgendwie passt er nicht ganz hinein, das Bild hängt irgendwie schief: Der neue Roman ist ziemlich sozialkritischer und trotz seiner Bewohner kommt er nicht an die Magie und die Phantastik der ersten Romane heran. Ich denke, es waren vor allen meine Erwartungen, die mein Lesevergnügen trübten - wie viele andere Rezensenten muss ich zugaben gefühlte Ewigkeiten für den Roman gebraucht zu haben. Nichtsdestotrotz ist Raising Steam ein unterhaltener Roman auf hohem Niveau, wie alle Romane des Autoren und durchaus lesenswert.

    Mehr
  • Der bisher schwächste Scheibenweltroman

    Raising Steam
    Slev

    Slev

    22. March 2014 um 15:04

    Nachdem bereits das Post- und Bankwesen von Herrn Lipwick revolutioniert wurden, soll dieser nun die neuste Erfindung eines gewissen Dick Simnel für Ankh-Morpok beanspruchen: Die Eisenbahn... Als großer Terry Pratchett und Lipwick Fan war ich anfangs begeistert, einen neuen Teil der Geschichte lesen zu können, dazu sogar im englischen Original. Leider bemerkte ich bereits sehr früh, dass dieser Roman, immerhin der 40. Scheibenweltroman, nicht so ist wie die anderen. Genauso wie bei anderen Scheibenweltromanen steigt man quasi mitten in die Geschichte ein: Die Erfindung der Dampfmaschine bringt Ankh-Morpok zum Staunen. Leider bilden dieses Ereignis, genauso wie die politischen Machtspiele der Reiche, lange Zeit die einzigen Höhepunkte einer eher mittelmäßigen Geschichte. Die Handlung plätschert vor sich hin, während Kenner der Scheibenwelt mit dem ein oder anderen lieb gewonnenen Charakter vertröstet werden. Leider nimmt die Geschichte nicht so schnell Fahrt auf wie die beschriebene Dampflok, die Charaktere bleiben blass und sind nur für Scheibenwelt-Kenner von Interesse. Im Gesamtpaket überzeugte mich der Roman nicht. Einzig die von Pratchett bekannten humoristischen Einlagen, wenn auch viel zu selten, reißen den Roman aus der Bedeutungslosigkeit.

    Mehr
  • Leider nur mittelmäßig.

    Raising Steam
    Ivy209

    Ivy209

    21. March 2014 um 18:50

    Ich bin eigentlich ein sehr großer Pratchett Fan und habe fast seine gesamten Scheibenweltromane (+das ein oder andere Extra) auf deutsch in meinem Regal stehen. So habe ich mich riesig gefreut, ein Buch von Ihm bei lovelybooks zu gewinnen. Und das ganze auf englisch, wo mir doch einige sprachbegabte Freunde immer vorgeschwärmt haben wie toll er im Original wäre. Nun gut, mein Englisch ist nicht gut genug und so zooog sich das Buch dahin. Positiv ist zu bemerken, dass so ziemlich alle Figuren der Discworld einen Auftritt in Raising Steam haben, allerdings führt diese Tatsache dazu, dass die Geschichte keinen richtigen Hauptdarsteller hat. Man hat das Gefühl als würde man ein Best-Off der bisherigen Bücher von Pratchett lesen, in dem noch einmal viele Charaktere Mini-Rollen haben. Es wird die Geschichte der Erfindung der Dampflokomotive erzählt und damit die industrielle Revolution aber irgendwie kommt die Handlung nicht so richtig ins Rollen. Ich habe mich mittendrin gefragt, was genau die Handlung eigentlich ist. Das Buch hat mich nicht wirklich mitgerissen! Da bin ich einfach besseres gewöhnt! Fazit: Kann man mal lesen, aber wird nicht mein Favorit werden.

    Mehr
  • Schwächer als erhofft

    Raising Steam
    Jashrin

    Jashrin

    11. February 2014 um 23:28

    Auch vor der Scheibenwelt macht der technische Fortschritt nicht halt. Der junge Dick Simnel entwickelt die erste Dampflock und wie erwartet läuft natürlich nicht alles glatt. Feucht von Lipwig und Commander Vimes mischen dabei mit, wenn auch nicht ganz freiwillig – doch wer will schon Lord Vetinari eine „Bitte“ abschlagen? Den zweiten wichtigen Handlungsstrang bildet ein Aufruhr unter den Zwergen, der in einer mehr oder weniger überraschenden Offenbarung sein Ende findet. In „Raising Steam“ tauchen zwar viele altbekannte Figuren auf und das Grundthema war auch nicht schlecht, doch irgendwie fehlte mir die typische Stimmung, die bislang für mich die Scheibenwelt-Romane ausmachten. Hin und wieder blitzt zwar Terry Pratchetts genialer Wort- und Sprachwitz auf und einige Szenen sind sehr gelungen, aber über weite Strecken hinweg konnte ich nur einen Hauch dessen erahnen, was mich sonst so begeistert hat. Es gibt keine hundertprozentige Hauptfigur, die Geschichte entwickelt sich eher schleppend und viele Szenen stehen irgendwie lose im Raum, so wie etliche Auftritte altbekannter Figuren für mich meist leider keine Bedeutung für die Handlung hatten. Nett fand ich dennoch, dass Tod mal wieder dabei war. Leider passt er nicht mehr so gut in die Scheibenwelt der neueren Romane. Diese sind halt wesentlich sozialkritischer und trotz der ganzen skurilen Einwohner und Eigenheiten der Scheibenwelt fehlt quasi ein wenig das Fantastische und Magische der ersten Romane. Ich glaube mein Lesevergnügen wurde vor allem dadurch gestört, dass ich von Terry Prattchett einfach anderes erwartet habe. So lange habe ich selten für einen Roman und noch nie für die Scheibenwelt gebraucht. Dennoch: Auch wenn es bislang anders klang, war „Raising Steam“ durchaus unterhaltend. Trotz der Tatsache, dass dies für mich bislang der schwächste Scheibenwelt-Roman ist, so ist Terry Pratchett dessen ungeachtet immer noch ein Meister seines Faches und durchaus lesenswert.

    Mehr
  • Es dampft und zischt in Pratchetts Scheibenwelt

    Raising Steam
    franzzi

    franzzi

    08. February 2014 um 16:39

    "People went looking to find themselves and what they found was somebody else." (S. 245) Die Scheibenwelt kommt in der Moderne an. Oder die Moderne kommt in Terry Pratchetts Scheibenwelt an. Im 40. Band seiner Scheibenwelt-Reihe "Raising Steam" soll die Erfindung der Dampflok neuen Schwung ins Land bringen. Und der Anfang stimmt eigentlich sehr zuversichtlich. Da ist dieser junge, geniale Erfinder aus dem Dorf, der in der Welt von Cosinus und Tangens lebt und der Tag und Nacht an seiner Erfindung schraubt: Iron Girder. Die erste Dampflok des jungen Talents, die er immer wieder verbessert und ausbaut und die schon bald als Touristenattraktion über ein Gelände in Ankh-Morpok Probekreise dreht, um die Welt von der Innovation des Reisens zu überzeugen. Die, die man überzeugen muss, sind auch schnell im Boot. Der Toiletten-Kaiser Harry King gibt Geld und Leute. Schlitzohr Moist von Lipwig wischt die diplomatischen Überredungshürden gegenüber Grundbesitzern und fremden Herrschern vom Tisch. Und der Tyrann der größten Stadt der Scheibenwelt (sofern ich das bei meiner ersten Reise in jene schildkrötengetragene Welt und mithilfe einiger Landkarten überblicken konnte), Lord Vetinari, ist so begeistert, dass er auf seinen Staatsbesuchen zu Zwergen, Trollen und Vampiren nicht mehr über hippelig-hoppelige Schlaglochwege gurken muss, dass es ihm gar nicht schnell genug gehen kann. Soweit, so harmonisch. Natürlich muss es, wie im richtigen Leben, auch die Gegenseite geben. Die wohnt bildlicherweise vor allem im Dunkeln, unter Tage nämlich. Eine konservative Gruppe der Zwerge, die Grags, finden die Eisenbahn nun wirklich den Gipfel der Innovationen, nachdem alle Welt schon Sonderlinge wie Goblins als vollwertige Mitbewohner anerkannt und Telegrafentürme zur Kommunikation eingeführt hat. Eine Eisenbahn, samt Bahnhof in ihrem Hoheitsgebiet und den König juckt es nicht? Das geht den Grags zu weit, sie proben den Aufstand (ob Terry Pratchett da an bestimmte konservative politische Parteien der gar nicht schildkrötengetragenen Erde gedacht haben könnte, hust?). Und auch die Zauberer krausen mehr die Stirn, als dass sie freudig Feuerwerke ob des neuen Reisewegs zünden. Allerdings gehen sie im Gegensatz zu den Grags auch nicht so weit, den Bau der Bahnstrecke zu sabotieren. In diesem Spannungsfeld beginnt das Schienenverlegen und Streckenplanen. Der neu in die Scheibenwelt eingeführte Dick Simnel, seines Zeichens Eisenbahnerfinder, rutscht dabei leider ziemlich schnell an den Rand. Obwohl schlagfertig und liebenswert, räumt ihm Pratchett kaum Redezeit ein. Stattdessen ist der Halunke Moist von Lipwig meist im Zentrum der Planung, Umsetzung und Anti-Eisenbahn-Gruppen-Bekämpfung. Es könnte spannend werden, es könnte der magische Funke überspringen, der so vielen guten und vor allem schräg-komischen Fantasy-Romanen innewohnt, es könnte die Komik und Tragik dieser unseren Welt durch die Karikatur in der Parallelwelt verdeutlicht werden. Doch der Konjunktiv verrät es schon: Das passiert viel zu selten. Wer, wie ich, Jasper Ffordes Thursday Next für eben genau jene Seitenhiebe gen unserer Welt, Querverweise und zauberhaft schräger Einfälle liebt, der wird bei diesem 40. Scheibenwelt-Roman eher hungrig bleiben.* (*Ich habe mir allerdings von vorbildlichen Scheibenwelt-Touristen sagen lassen, die die Reihe vorschriftsmäßig von vorn begannen und nicht wie ich mit dem neusten Abenteuer, dass das eine neue und durchaus bedauernswerte Entwicklung bei Pratchett ist und man es als Neu-Scheibenweltianer doch mit eben jenen früheren Werken versuchen soll.) Wer sich dennoch in den neusten Band vertiefen will (etwa, weil er schon alle anderen kennt), der wird eine nette Geschichte finden, die aber viel zu viele in eröffneten Handlungssträngen versprochene Geschichten und Konflikte nicht auflöst und an seiner bedingungslosen Harmoniesucht scheitert. Kurz zusammengefasst: Ein vielversprechender Anfang, liebenswerte Figuren, die ein oder andere Schmunzelei über schräge Dialoge und schließlich die Enttäuschung über zu viele lose Enden und die nicht logisch auserzählte Geschichte. So ist es mit "Raising Steam" wie mit der Eisenbahn: Man sucht nach Pratchett selbst und seinem viel gepriesenen Humor und findet jemand völlig anderen.

    Mehr
  • Review: Raising Steam - Terry Pratchett

    Raising Steam
    Valkyrie Kane

    Valkyrie Kane

    Effing finally! God, this book was hard work! But, please: If this was the very first Terry Pratchett book you’ve ever read, please don’t give up! He CAN write, and brilliantly so. I don’t know what went wrong with “Raising Steam”, but try “Thud!” (auf Deutsch “Klonk!”) or “Jingo” (auf Deutsch “Fliegende Fetzen”) and you’ll see he’s a wonderful writer. That said... I’ve won “Raising Steam” on an LR. I tried for that LR because I had read “Going Postal”, liked it a lot and wanted to know what’s become of Moist, Adora Belle and everyone else. I mean, it was Terry Pratchett and I liked the characters already. What could go wrong? I don’t even know where to start. Like I said, I have no idea what happened, but this is by far the most boring Terry Pratchett book I’ve ever read. It takes ages for the story to develop, then it’s moving veeeeery slowly. Whenever it takes up the slightest bit of steam (pun intended), it’s thwarted yet again by descriptions of building trains, making steam, how to lay tracks and/or things like “there’s-an-older-lady-who-should-totally-write-books-about-her-journeys-on-the-train”. I don’t love trains, but I really think even Dr. Sheldon Cooper would’ve found that taxing. There are pages of landscape- and/or village-descriptions, there are so many “extras” introduced, only to be never mentioned again, many already established characters pop up to do or say something completely irrelevant, there are seemingly endless – and imo pointless – monologues (especially from Dick Simnel and Vetinari), which sounded more and more like the same monologue during the course of the book, only dressed in slightly different words. Some of the (very) important characters are off. I’m not sure about Moist (though he also tended more to wax poetically about completely unimportant things than he did in “Going Postal” imo), but WTF Vetinari? And Vimes? He was ALMOST himself, but not, and that was off-throwing. At least for me. The storyline I would’ve loved to hear way more about – the conflict between the grags and the Low King – was practically a subplot; and though that might actually be fitting for a dwarf ;) I think it would’ve done the book a world of good, if that had been the main plot. I really loved to see the Low King dealing with everything – in about the last quarter of the book. THAT was when it began to feel like the Terry Pratchett books I’ve read before. There were wonderful speeches, great and witty dialogues, schemes, life-changing solutions... Everything came together, and it was awesome to watch. Still. A quarter does not a whole book make, and... Well, I’ve made it a policy to round up if I’m giving half a star, so 3 stars it is, though it really is no more than 2,5 stars. And only because the book made good a LOT during the last 100 or so pages. The first ¾ were really hard work for me, and if I hadn’t had to read that for an LR, I don’t think I would’ve made it to that last quarter. But yes, I’m looking forward to the next Terry Pratchett book. Nobody’s perfect, and I’m sure the next one will be a great read again.

    Mehr
    • 7
    Valkyrie Kane

    Valkyrie Kane

    31. January 2014 um 22:03
  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

    Mehr
    • 1684
  • Nicht der beste Scheibenwelt-Roman - aber dennoch unterhaltsam

    Raising Steam
    Estel90

    Estel90

    26. January 2014 um 14:32

    Inhalt: Auf der Scheibenwelt hat ein Funke Modernität Einzug gehalten: Die Eisenbahn wurde erfunden – aber das lässt bereits der Titel des Buches vermuten. Die Frage ist nun, was passiert, wenn sich auf der Scheibenwelt plötzlich etwas verändert? Die Antwort ist einfach: Der Patrizier versucht alles zu regeln, Feucht von Lipwig muss hierfür quer über die gesamte Scheibe reisen und hat dabei natürlich überall seine Finger mit im Spiel und die Zwerge tun einmal mehr nicht das, was von ihnen erwartet wird. Und Dick Simnel will einfach nur in Ruhe seine Eisenbahn optimieren und den Fortschritt auf der Scheibe für alle zugänglich machen. Mein Eindruck: Was mir an diesem Scheibenwelt-Roman besonders gefiel, war, dass es so viele unterschiedliche Figuren gab, die mal kleinere und mal größere Bedeutung hatten. Meine Lieblingsfiguren Tod und Rincewind wurden beispielsweise ebenfalls einmal am Rande erwähnt – ebenso der Rest der Zauberer der Unsichtbaren Universität – und auch wenn Truhe leider nicht auf vielen Füßen daher trippelte, so hat doch die erste Eisenbahn ein erstaunliches Eigenleben entwickelt… Schade fand ich jedoch, dass die Beschreibungen stellenweise recht langatmig waren, manch eine Figur den Anschein hatte, nur deswegen erwähnt worden zu sein, damit sie nun mal erwähnt wurde und insgesamt muss ich sagen, dass ich schon lustigere Scheibenwelt-Romane gelesen habe. Nichtsdestotrotz habe ich mich aber die ganze Zeit über gut unterhalten gefühlt und wirkliche Langeweile kam trotz einiger Spannungsabfälle nicht auf. Fazit: Der 40. Scheibenwelt-Roman mag nicht der Beste sein, um in die Welt auf dem Rücken der Elefanten bzw. der Schildkröte einzusteigen – aber er ist ein angenehmer Zeitvertreib, wenn man wieder einmal auf die Scheibe reisen möchte. 3 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Zug um Zug in der Scheibenwelt

    Raising Steam
    elisabethjulianefriederica

    elisabethjulianefriederica

    22. January 2014 um 11:11

    Raising Steam von Terry Pratchett Dieser Band 40 der Scheibenwelt-Reihe ist ein wenig anders. Die Dampflok hält Einzug, darum dreht sich alles, ein paar Zwergen gefällt dies absolut nicht- ein Zwergenaufstand bahnt sich an ... Dieses Buch war schwierig für mich, zumal es mein erster Scheibenwelt-Roman im englischen Original war. Die Eisenbahn-Thematik war nicht so ganz meins, leider. Mancher Faden in der Geschichte war jedoch auch lustig, manche Episoden mit bekannten Figuren erfreuten mich wiederum, deshalb 3 Sterne und die Empfehlung, für Neulinge der Scheibenwelt, auf jeden Fall mit einem anderen Band der Reihe anzufangen.

    Mehr
  • Enttäuschend !

    Raising Steam
    Julia_20

    Julia_20

    16. January 2014 um 10:45

    Die Scheibenwelt entwickelt sich weiter und mit der Industrialisierung kommt die Dampflock. Der junge Dick Simnel hat sich zur Aufgabe gemacht, dieses neue technische Werk zu entwickeln - siehe da, schon bald entsteht die erste Dampflock der Scheibenwelt. Natürlich darf ein gutes Marketing, eine Probefahrt und ein großes Aufsehen nicht fehlen - die Scheibenwelt ist begeistert - nur ein paar Zwergen gefällt dies nicht. Der Zwergenkönig versucht alles, um sein Volk zusammenzuhalten, doch diese wollen ihn entmachten... Wie auch schon die Inhaltsangabe ist das Buch mehr als enttäuschend. Ich hätte mir viiiel mehr Ereignisse erwartet - das ganze Buch dreht sich einfach nur um die Erfindung, Entstehung und Produktion der Dampflock gemischt mit den Zwergenauständen. Dem Buch fehlt einfach eine richtige Geschichte. Ich habe noch nie so lange gebraucht ein Buch zu lesen. Da ich bereits mehrere Werke von Terry Pratchett gelesen habe und diese eigentlich recht gut fand (nicht übertrieben, aber doch gut zu lesen), hatte ich durchaus einige Erwartungen. Oft verlor ich bei der Geschichte den Faden, da ich einfach abschweifte und mich die Geschichte nicht fesseln konnte - was aber überhaupt nicht schlimm war, den ein paar Seiten weiter geht es noch immer um das gleiche, und diese überlesenen Zeilen fehlten mir nicht einmal. Hier kann ich leider nicht mehr wie 2 Sterne vergeben, einen fürs Cover und einen für den gutgemeinten Versuch. Schlussendlich kann ich nur sagen, dass ich froh bin, endlich fertig zu sein.  

    Mehr
  • Treffen mit netten Bekannten

    Raising Steam
    CorneliaTravnicek

    CorneliaTravnicek

    03. January 2014 um 21:42

    Ich behaupte einfach, ich hätte alle Scheibenwelt-Bücher gelesen und darüber hinaus noch fast alles andere, war Pratchett jemals produziert hat, vieles davon in Originalsprache. Mit dieser Behauptung lüge ich nicht, ich habe nur noch nie nachgezählt. Wie ordnet sich "Raising Steam" in diese Reihe ein? Auf der Scheibenwelt wird die Dampflock erfunden. (Ähnliche Geschichten wie die Erfindung des Filmes gab es schon in anderen Scheibenweltromanen.) Man trifft jede Menge alte Bekannte und einige neue Gesichter - die Figurenzeichnung ist Pratchett wie immer hervorragend gelungen. Die ganze Geschichte hat auch einen Plot, nämlich: Ärger mit den Zwergen. Mittendrinnen im Buch hatte ich immer Spaß und es bestand nie die Gefahr, dass ich die Lust am Lesen verliere, am Ende jedoch bleibt kein großartiger Eindruck zurück. Ich habe allerdings vollstes Verständis dafür, dass nicht jedes Buch, das man schreibt, genial sein kann, und manchmal erzählt man eben nur. Genau das macht also Pratchett: Einfach erzählen. Seine Wortspiele und Beobachtungen sind dabei immer wieder für ein Schmunzeln gut. Das Lesegefühl bleibt: gemütlich. So lässt man sich gerne durch die dahinplätschernde Geschichte tragen und freut sich am Ende auf das nächste, vielleicht wieder etwas rasantere Buch.

    Mehr
  • Nothing but hot air

    Raising Steam
    kalanthia

    kalanthia

    01. January 2014 um 10:24

    Content Dick Simnel is a young inventor who develops his father’s ideas about an engine to move things – the steam engine is born. His invention causes quite a stir in Anch Morpock: Lord Vetinari wants to get his royal fingers on the train, and Harry King, King of the latrines, wants a piece of the cake, too. Meanwhile the dwarfs, already disgruntled by the Clacks (the telegraphing network), plan an uprising and attempt to bring the promising business of public transport to an end by attacking the newly built train tracks.   Comment Maybe the 40th Discworld novel sentenced the whole series to death. Speaking of Death: his very short appearance was, more or less, my only highlight in the whole book. “Raising Steam” starts promising with the introduction of Dick, a young science nerd and tinkerer; Harry King, whose business literally is everbody’s business, enters the story as a shady person who might or might not take advantage of Dick. Up until now the novel has a nice steampunk flair. Sadly, all technology advances and so does the steam engine, turning one train track into a whole network while public transport and tourism evolve. Sounds familiar? Well, sure, because we all occasionally paid attention in school. The dwarfs’ attacks on the trains fail to interrupt the spreading dullness that from now on characterises the book. The love story between Dick and Harry’s niece would have raised interest for a change if it hadn’t been dealt with in tiny paragraphs, but whole pages.   Conclusion For me, this was the worst Discnovel I’ve ever read. Seldomly a book has been so disappointing after the first 100 pages. If Pratchett intended to have a subtext between the lines – I failed to see it. That people are small-minded, sometimes afraid of new technologies and mean to each other, well, I already knew that.

    Mehr
  • weitere