Terry Pratchett Rollende Steine

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Inhaltsangabe zu „Rollende Steine“ von Terry Pratchett

Gevatter Tod kriegt die Midlifecrisis. Als er von einem Tag auf den anderen spurlos verschwindet, muss seine Enkelin Susanne das Geschäft für ein paar Tage übernehmen. Bei ihrer neuen Arbeit bekommt sie es nur zu bald mit einem merkwürdigen Phänomen zu tun, das jede Menge Turbulenzen verursacht: Es geht um eine neue Musik, die ein Barde, ein Zwerg und ein Troll erfunden haben. Die magischen Melodien stellen Tods Enkelins vor ungeahnte Probleme: Nicht nur, dass sie im deprimierenden Haus vom Tod wohnen muss, sie verliebt sich auch noch unsterblich in den Gitarrenspieler dieser „Band mit Steinen Drin“. Doch das Trio wird Geschichte machen – wobei Ähnlichkeiten mit lebenden Personen und Musikgruppen, siehe Titel, einmal mehr rein zufällig und völlig unbeabsichtigt sind.

Köstliche Parodie auf die Welt der Rockmusik!

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer

Mein erstes Buch von Terry Pratchett und ich habe es von der ersten Seite an geliebt

— Minni
Minni

Ein Buch mit besonders vielen Anspielungen und Wortwitzen, die in der Übersetzung leider verloren gehen.

— KainAutor
KainAutor

Das Buch ist witzig und voller Rock`n`Roll - etwas Besseres kann man sich nicht vorstellen!:)

— Hutmacherin
Hutmacherin

Wie immer hart witzig.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich sag nur: Rock`n`roll

— annlu
annlu

Der Tod hat's echt drauf. Witziges Buch.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Trotzdem, nach “Steife Prise” ist “Rollende Steine” wieder ein “Scheibenwelt”-Roman, der mir wirklich gut gefallen hat.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Pratchett...genial wie immer

— PaulaLupin
PaulaLupin

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  • Musik mit Steinen Drin

    Rollende Steine
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    06. August 2017 um 15:18

    Der Tod fällt in eine Sinnkrise und verschwindet spurlos. Also muss seine Enkelin Susanne das Geschäft übernehmen. Sie bekommt es mit einem merkwürdigen Phänomen zu tun, das die Welt auf den Kopf stellt. Eine neue Art von Musik, erfunden von einem Barden, einem Zwerg und einem Troll. Und dann verliebt sie sich auch noch in den Gitarristen der „Band mit Steinen Drin.“ Die Romane, die in der Scheibenwelt angesiedelt sind, haben mittlerweile Kultstatus. Dieser hier thematisiert die Musik, besonders die Rockmusik, ihre Anhänger und die Geschäfte, die in diesem Zusammenhang gemacht werden, ebenso die Auswüchse der Fankultur. Eine köstliche Parodie!Meine Lieblingsfigur von Pratchett, Tod, darf hier seine gewichtigen Sätze wieder in Blockbuchstaben sprechen und er erscheint eine Spur menschlicher, hat er doch jetzt Familie. Susanne ist eine unerschrockene, würdige Vertreterin im tödlichen Geschäft, auch wenn sie die Ordnung gehörig durcheinanderbringt.Wunderbar auch die drei Bandmitglieder, die nicht so recht wissen, wie sie überhaupt zu solcher Berühmtheit gelangen. Die vielen Querverweise zu realen Rockbands sind natürlich gewollt. Pratchetts ironisch-witziger Schreibstil ist zwar nicht immer ganz hundertprozentig ins Deutsche übertragbar, aber trotzdem für manches Schmunzeln gut. Dass es keine Kapiteleinteilung gibt, irritiert ab und zu und einige Schauplatz- und Perspektivenwechsel geschehen ziemlich abrupt. Aber man hat das Gefühl, einen Film zu sehen, so deutlich entstehen die Bilder im Kopf.Fantasy vom Großmeister!

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  • Rock`n`Roll gepaart mit einer Prise Magie...

    Rollende Steine
    Hutmacherin

    Hutmacherin

    13. June 2016 um 15:31

    In dem Buch geht es um den Tod der Scheibenwelt. Dieser leidet gerade an einer kleinen Krise und verschwindet spurlos. Zudem kommt in der Scheibenwelt plötzlich eine merkwürdige, neue Musik heraus, welche alle Menschen in ihren Bann schlägt. Für alle, die Rock`n`Roll lieben und gerne lachen ist dieses Buch perfekt. Auf nichts ist man mehr gespannt, als darauf, welche Fakten der neuartigen Musik als nächstes auf Korn genommen werden. Der Humor in dem Buch ist intelligent und bewegt den Leser dazu, mitzudenken und zu schmunzeln, sobald man begriffen hat, was genau in dem Buch gerade lustig beschrieben worden ist. Und auch die Tatsache, dass die Menschen in der Geschichte quasi sich selbst vergessen, sobald sie die derben Gitarrentöne hören - einfach herrlich!:)

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.
    stebec

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Die Scheibenwelt rockt

    Rollende Steine
    Flatter

    Flatter

    12. April 2015 um 14:34

    Über den Autor: Terry Pratchett, geboren 1948, fand im zarten Alter von 13 Jahren den ersten Käufer für eine seiner Geschichten. 1983, viele Erzählungen und Bücher später, schrieb der kleine Mann mit dem großen schwarzen Schlapphut dann seinen ersten Scheibenwelt-Romane – ein großer Schritt auf seinem Weg zu einem der erfolgreichsten Autoren Großbritanniens und einem der populärsten Fantasy-Autoren der Welt.  Viel zu früh verstarb Terry Pratchett am 12.3.2015 im Alter von nur 66 Jahren.    Zum Inhalt: (Klapptext) Gevatter Tod steckt in der Midlifecrisis. Als er von einem Tag auf den anderen spurlos verschwindet, muss daher seine Enkelin Susanne das Geschäft übernehmen. Anfangs kein Problem für die begabte junge Dame, bis sie es mit einem merkwürdigen magischen Phänomen zu tun bekommt: Eine neue Musikrichtung erobert die Scheibenwelt. Mit seiner »Brocken-Troll-Bande« und den Klängen einer ganz besonderen Gitarre löst der junge Barde Imp Y Celyn nicht nur regelmäßig Massenhysterien aus, sondern verändert auch den Lauf der Geschichte – und macht damit Susanne das Leben schwer. Denn ausgerechnet Imp hätte eigentlich längst das Zeitliche segnen sollen. Doch statt ihn endlich abzuführen, verliebt sich Tods Enkelin unsterblich in den Shooting-Star …   Meine Meinung: Da kommt doch glatt der Rock´n´Roll in die Scheibenwelt. Obwohl es erst für Imp so gar nicht nach einer musikalischen Karriere aussieht.  Nachdem er den Harfenwettbewerb gewonnen hat, geht er nach Ank-Morpork, weil er denkt, dass seine Kunst hier am meisten Beachtung findet. Aber, da gibt es auch noch das Gildensystem, die ihm erst mal einen Strich durch die Rechnung macht. Dann gibt es noch Susanne, die sich in ihrer Internatsschule am liebten unsichtbar macht und auch noch den Tod als Großvater hat. Dieser widerum bekommt eine Midlifecrisis und Susanne muß helfen. Das passt ihr zwar nicht wirklich in den Kram, aber was tut man nicht alles.  Die Charaktere sind so einzigartig wie der Schreibstil des Autors selbst. Typischer englischer Humor mit viel Ironie. Die Geschichte enthält viele Irrungen und Wirrungen und ist ein sehr unterhaltsames Werk von Terry Pratchett. Er entführt uns in eine phantastische Welt mit sehr schrägen und doch liebenswerten Charakteren. Cover: Das Cover ist einfach nur cool und passt super zur Geschichte. Fazit: Unterhaltsame und schräge Geschichte aus der Scheibenwelt. So kennen und lieben wir Terry Pratchett.

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  • Rezension zu Rollende Steine von Terry Pratchett

    Rollende Steine
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. October 2014 um 23:51

    Mehr Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Was passiert, wenn sich der Tod in der Midlifecrisis befindet und sich auf Sinnsuche begibt? Oder wenn er vergessen will, weil das Gewicht der Ewigkeit auf seinen Schultern ruht? Vor so ziemlich genau dieser Frage steht der Tod der Scheibenwelt in “Rollende Steine” von Terry Pratchett, während parallel die Entstehung der Rock Musik in der Scheibenwelt beschrieben wird. Und das ging leider nicht so 100% zusammen. Während mir der Handlungsstrang mit Tod, dem Rattentod und Susanne wirklich sehr gut gefallen hat, mit der philosophisch-melancholisch angehauchten Seite von Tod und den teils haarsträubenden Situationen, in die Susanne gerät, als sie ihren Großvater vertreten soll, hatte ich mit dem anderen Handlungsstrang um den Barden Imp und seine Band so meine Probleme, sie war irgendwie einfach nicht so recht mein Fall, ohne dass ich sagen könnte, woran genau das gelegen hat. Trotzdem, nach “Steife Prise” ist “Rollende Steine” wieder ein“Scheibenwelt”-Roman, der mir wirklich gut gefallen hat. Der Part mit Tod und Kumpanen hat meine Probleme mit dem anderen Teil dann doch wieder aufgewogen und natürlich sind die beiden Teile nicht völlig unabhängig voneinander sondern stehen miteinander im Zusammenhang. Und natürlich ist Terry Pratchetts Schreib- und Erzählstil einfach großartig. Voller scharfem Humor und bissigem Sarkasmus und mit vielen Seitenhieben auf Geschichte, Kultur, Gesellschaft, etc. unserer Welt erzählt er in“Rollende Steine” von Sinnsuche und Rock’n’Roll – humorvoll, spannend und trotz einiger Schwierigkeiten schlicht und ergreifend wahnsinnig unterhaltsam!

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  • Brocken-Roll Musik

    Rollende Steine
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    21. October 2014 um 11:39

    Brocken-Roll Musik Ja, auch die Scheibenwelt wird ihre Rock´n Roll Erweckung erleben, wobei es zunächst nach solcher musikalischen Karriere für Imp gar nicht aussieht. Klar, er hat den Harfenwettbewerb gewonnen, eine wunderbare, neue Harfe nennt er sein eigen und wo, wenn nicht in der größten denkbaren Stadt der Scheibenwelt Ank-Morpork würde seine Kunst am meisten gewürdigt werden. Wenn nicht, naiv wie Imp ist, er die Rechnung ohne das Gildensystem der Stadt gemacht hätte. So wird das nicht. Die Harfe wird die ersten Tage in der Stadt ebenso nicht überstehen und jener Troll (der mit Steinen Geräusche hervorruft, die er Musik nennt) und jener Zwerg (mit dem Blechinstrument) scheinen ja zunächst auch keine große Hilfe zu sein. Bis es eben losgeht mit dem wilden „Getrommel der Steine“, mit dieser neuen Gitarrre in Imps Händen und den mehr und mehr werden Fans vor der Bühne. Unter denen auch Susanne sich befindet. Die sich in ihrer Internatsschule sowieso am besten darauf versteht, sich unsichtbar zu machen und die ein wenig schon noch von den Erinnerungen an den Garten ihres Großvaters geprägt ist. Und er hat schon den Tod als Großvater? Zumindest in irgendeiner stief-verwandten Art und Weise. „Weißes Pferd und schwarzer Garten“, das Großvaters Ort. Der sich dort aber gerade aktuell nicht befindet und damit so einiges durcheinanderbringen wird, mit dem Tod und der Welt. „Liegt ein Sinn darin? Ist nicht letztlich alles vergeblich?“, das sind die Fragen, die den Tod beschäftigen, Für deren Antwort sogar den vermeintlich „weisesten Mann der Welt“ aufsucht ( eine Szene, die stark an Douglas Adams Sicht der Dinge erinnert, wenn nicht gar Monthy Python hier unter der Decke hervor lugen). Aber sei´s drum, deprimiert macht der Tod sich auf die Suche nach dem „Fluss des Vergessens“. Es nervt ihn gewaltig (und drückt ihn nieder), sich an jedes Detail der Ewigkeit erinnern zu können. Das muss aufhören. Während auch in der großen Stadt so mancher denkt, dass das aufhören sollte, dieser moderne Lärm, diese kreischenden Fans, dieses naiv-unbedarfte musikalische Energiebündel, diese „Band der Steine“, die ansonsten das gesamte Volk in Verzücken zu versetzen scheinen. Während auch der Helfer des Todes, „Rattentod“ das Seine gedenkt, zu tun, um die Dinge mit der Ewigkeit ein stückweit wieder zu recht zu rücken. Wozu er umgehend Susanne in die Pflicht nimmt, was ja schon einmal zu vielfachen Verwicklungen geführt hat. Überbordend in der ironischen Überspitzung, wie gewohnt seine Figuren oft das eine denken, umgehend aber das andere tun lassen, sein griesgrämiger Tod, ein Seitenhieb auf all die Gurus dieser Welt und immer wieder die Kraft des Rock´n Roll mit leichtem Augenzwinkern, ein durchaus unterhaltsames und anregendes neues Buch aus der „Scheibenwelt“, das Terry Pratchett hier vorlegt. Wenn auch das System, die Sprache, die Verwirrungen, die ständige Ironie dem eifrigen Pratchett Leser bestens bekannt vorkommen werden und daher nicht viel überraschend Neues im Buch vorliegt.

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  • Rollende Steine

    Rollende Steine
    Nurija

    Nurija

    03. March 2014 um 17:19

    Die Gitarre mit der die Anfangsakkorde der Geschichte gespielt wurden, gekauft im Pfandleihhaus der Zeit. Und damit beginnt die heißeste Musik der Scheibenwelt: Die rollenden Steine (Rock'n'Roll). Aber als wäre das nicht genug Neues auf einmal verschwindet auch noch der Tod von einem Tag auf den anderen und seine Enkelin Susanne muß seine Arbeit aushilfsweise übernehmen. Das beschert ihr einen Haufen Probleme. Nicht nur das sie im deprimierenden Haus vom Tod wohnen muß, von Pratchett wirklich toll und in den düstersten Farben geschildert, sie verliebt sich auch noch in den Gitarrenspieler dieser einen Band, der nur noch durch Musik am Leben erhalten wird und doch sehr an Jerry Lee Lewis erinnert. In diesem weiteren Meisterwerk von Terry Pratchett treten wieder viele der mir liebgewordenen Figuren auf: Treibe mich selbst in den Ruin Schnapper, der die Vermarktung der Musik übernimmt (was auch sonst) und natürlich Ridcully der Erzkanzler, der mal wieder fast nichts kapiert. Es ist ein wunderbares Buch, man sollte aber vorher die anderen Bücher um den Tod (Alles Sense und Gevatter Tod) gelesen haben, dann ist das Vergnügen fast nicht mehr Steigerungsfähig!

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  • Rezension zu "Rollende Steine" von Terry Pratchett

    Rollende Steine
    rallus

    rallus

    10. July 2012 um 21:59

    TOD ist wieder auf Sinnsuche. Seinen Platz muss seine Enkelin Susanne ausfüllen die schon bei ihrem ersten Auftrag aus der Reihe tanzt. Der Leadgitarrist von der "Band Mit Steinen Drin" bleibt am Leben und zwar nur wegen der Musik und dem Blick den er mit TODES Vertreter austauschte. Auch der Bibliothekar spielt eine pianistische Rolle und die Zauberer spielen verrückt. Netter Spass aus der Feder von Pratchett, mit kleinen Seitenhieben auf die Musikwirtschaft, aber ohne tiefgehendere Weisheit und deshalb auch nur 6 von 10 Punkten, hier gute 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Rollende Steine" von Terry Pratchett

    Rollende Steine
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Gitarre mit der die Anfangsakkorde der Geschichte gespielt wurden, gekauft im Pfandleihhaus der Zeit. Und damit beginnt die heißeste Musik der Scheibenwelt: Die rollenden Steine (Rock'n'Roll). Aber als wäre das nicht genug Neues auf einmal verschwindet auch noch der Tod von einem Tag auf den anderen und seine Enkelin Susanne muß seine Arbeit aushilfsweise übernehmen. Das beschert ihr einen Haufen Probleme. Nicht nur das sie im deprimierenden Haus vom Tod wohnen muß, von Pratchett wirklich toll und in den düstersten Farben geschildert, sie verliebt sich auch noch in den Gitarrenspieler dieser einen Band, der nur noch durch Musik am Leben erhalten wird und doch sehr an Jerry Lee Lewis erinnert. In diesem weiteren Meisterwerk von Terry Pratchett treten wieder viele der mir liebgewordenen Figuren auf: Treibe mich selbst in den Ruin Schnapper, der die Vermarktung der Musik übernimmt (was auch sonst) und natürlich Ridcully der Erzkanzler, der mal wieder fast nichts kapiert. Es ist ein wunderbares Buch, man sollte aber vorher die anderen Bücher um den Tod (Alles Sense und Gevatter Tod) gelesen haben, dann ist das Vergnügen fast nicht mehr Steigerungsfähig! Buchgesichter-Meinung:

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    • 2
    Munro

    Munro

    17. February 2012 um 12:17
  • Rezension zu "Rollende Steine" von Terry Pratchett

    Rollende Steine
    Dubhe

    Dubhe

    17. September 2011 um 19:23

    Susanne lebt in einem Internat für Mädchen. Ihr ganzes Leben lang dachte sie, dass sie ein ganz normales Mädchen sei, bis eines Tages ein Rattenskelett mit schwarzem Umhang und Sense bei ihr auftaucht, der Rattentod! Und dann ist da ja noch das fliegende Pferd Bínky. Währenddessen macht eine ungleiche Truppe, ein Barde, ein Troll, und ein Zwerg, ganz neue Musik: Die Musik mit den Steinen! Diese begeistert jeden, egal ob alt oder jung, reich oder arm. Schließlich kommt Susanne drarauf, dass ihr Großvater der Tod ist. Und dieser ist spurlos verschwunden. Da bleibt dem armen Mädchen nichts anderes übrig, als seinen Job zu übernehmen, doch sie möchte die Welt zu einem besseren Ort machen und versucht den Barden zu retten. Doch dieser wird von der mmusik gerettet, welche Susanne nun einige Scherereien bereitet. Und dann ist da ja noch die Suche nach dem Tod... . Wieder einmal ein gelungenes Buch von Terry Pratchet! Da braucht man ja eigentlich gar nicht mehr viel zu sagen. In´diesem Band dreht sich halt alles um die Musik.

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  • Rezension zu "Rollende Steine" von Terry Pratchett

    Rollende Steine
    Zhunami

    Zhunami

    10. August 2010 um 07:47

    Dieser Scheibenwelt-Roman ist defintiv einer meiner allerliebsten. Es geht um die Entstehung der "Musik mit Steinen drin" auf der Scheibenwelt, und das Ganze ist so faszinierend und kurios geschrieben, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Ein absolutes Muss für alle Pratchett-Fans und alle, die den Rock'nRoll im Blut haben. Pratchett liefert mit diesem Werk den Beweis, dass Rockmusik die Welt verändert. Absolut lesenswert!

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  • Rezension zu "Rollende Steine" von Terry Pratchett

    Rollende Steine
    Chris (Shorty)

    Chris (Shorty)

    13. April 2010 um 22:41

    Kult, einfach nur: Kult!
    Die entstehung der Rockmusik, allerdings nicht auf der Erde, sondern in der Version der Scheibenwelt.
    Herrlich absurd, immer schräg und nie langweilig!

  • Rezension zu "Rollende Steine" von Terry Pratchett

    Rollende Steine
    BurningChilla

    BurningChilla

    23. January 2010 um 17:03

    Tod hat genug von seinem Job und seine Enkelin Susanne muss für ihn einspringen. Außerdem erobert die Rockmusik Ankh-Morpork.

    Susanne ist hier das absolute Highlight. Die junge Dame ist eine würdige Vertretung für ihren "Großvater".

  • Rezension zu "Rollende Steine" von Terry Pratchett

    Rollende Steine
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. August 2009 um 17:42

    Bin eben damit fertig geworden. Ein absoluter Hit. In diesem Buch gibt es so viele lustige Querverweise in die Welt des Rock und Roll und die meisten funktionieren sogar in der deutschen Übersetzung. Werde mir wohl mal noch die Originalfassung holen müssen, ich schätze, dann kann man Pratchett erst komplett schätzen. Absolute Kaufempfehlung für alle, die gerade darauf warten, dass Christopher Moore wieder was auf den deutschen Markt wirft oder aber noch immer die Hoffnung haben, dass von Tom Robbins doch nochmal was kommt.

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  • Rezension zu "Rollende Steine" von Terry Pratchett

    Rollende Steine
    Nana84

    Nana84

    19. June 2009 um 08:25

    Eines der bisher besten Pratchett-Bücher, das ich gelesen habe!

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