Terry Pratchett Schweinsgalopp

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Inhaltsangabe zu „Schweinsgalopp“ von Terry Pratchett

Auch auf der Scheibenwelt gibt es so etwas Ähnliches wie einen Weihnachtsmann: Er hat einen Bart und eilt alljährlich mit einem Schlitten voller Gaben durch die Lüfte herbei. Dieses Jahr bleibt er allerdings verschwunden, und so muss niemand Geringerer als Tod für ihn einspringen. In der Zwischenzeit begibt sich seine Enkelin Susanne auf die Suche nach dem Verschollenen ...

Für mich das beste Scheibenweltbuch überhaupt - witzig und weise! Habe es schon mehrfach gelesen und komme immer wieder gern darauf zurück!

— Voronwe

Ein Buch mit fantastisch Tiefen philosophischen Einblicken.

— KainAutor

Eine wunderbar andere Weihnachtsgeschichte!

— jessysmomente

Mein erster Pratchett und ich habe ihn geliebt. So viel Charme und Witz und gleichzeitig so ein Gänsehaut-Erlebnis. Hut ab, Sir Pratchett!

— MsBookpassion

zum Schreien komisch

— annlu

TOD als Schneevater. Großartig! HO HO HO!

— ullli23

Witzig, phantastisch und mit einem tieferen Sinn, den nur Pratchett in seiner bizarren Welt so versteckt offenlegen kann

— Aleshanee

Wunderbar witzig!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich LIEBE Terry Pratchett!!!

— PaulaLupin

Wieder ein toller Pratchett!!!

— Kiara

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  • Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

    Schweinsgalopp

    Zyrin

    21. January 2017 um 09:14

    In diesem sehr amüsanten Roman nimmt sich Pratchett dem Weihnachtsfest, dem Glauben und all den Traditionen an, die um diese Zeit herum immer noch am Leben erhalten werden. Im Gegensatz zu manch anderem Scheibenwelt-Roman kann dieser wirklich außerhalb einer bestimmten Reihenfolge gelesen werden. Zwar wird man die eine oder andere Anspielung nicht ganz verstehen, das tut aber der Geschichte, die sehr witzig und im zügigen Tempo daherkommt keinen Abbruch. Lustig sind zudem die Tippfehler in dieser GOLDMANN-Ausgabe. Es fehlen an einigen Stellen einfach Buchstaben. Eigene MeinungDieser Scheibenwelt-Roman ist mal eine ganz andere Weihnachtsgeschichte und eignet sich wunderbar für die kalte Jahreszeit vor oder nach Weihnachten. Zudem ist Pratchett in diesem Buch auch der Geschichtenstrang mit den Zauberern, der Unsichtbaren Universität und Hex sehr gut gelungen.Zwar sind die Themen, die er in diesem Roman verarbeitet nicht ganz so anspruchsvoll wie in einigen anderen vorherigen Büchern, dies kommt dem Unterhaltungswert aber sehr zugute. Für Urlaub und Feiertage angenehme, leichte und sehr unterhaltsame Lesekost.Fazit: Ein toller und sehr lustiger Fantasy-Roman. Für Freunde von Tod ein Muß!

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  • Im Schweinsgalopp auf Weihnachten zu

    Schweinsgalopp

    jessysmomente

    25. December 2015 um 11:36

    Schweinsgalopp ist ein wunderbar lustiges Buch, das einen aufmerksamen Blick auf unsere Weihnachtsgewohnheiten wirft und dem TOD endlich eine Rolle gibt, die er begeistert erfüllt. Es mutet sehr komisch an, wie das Skelett versucht, allen Kindern pünktlich und vor allem mit der richtigen Festtagsstimmung ihre Päckchen zu bringen. Gleichzeitig wartet die Geschichte mit allen möglichen und unmöglichen magischen Gestalten auf, die das Glaubensloch füllen, das der Schneevater hinterlassen hat. Die Handlung spielt auf drei Ebenen. Die Revisoren (die Mächte der Scheibenwelt) und die Assassinen kümmern sich darum, den Schneevater loszuwerden. TOD ersetzt diesen mehr oder weniger erfolgreich auf seiner Schlittenreise und seine Enkelin Susanne macht sich auf die Suche nach dem alten Mann im roten Mantel. An anderen Stellen der Scheibenwelt hadern besonders die Zauberer der magischen Universität mit den ziemlich unsinnigen Figuren, die nun auftauchen, um das Glaubensloch wieder zu füllen. Das mag alles durcheinander klingen, aber ich bin der Meinung, man muss einfach weiter lesen und manche Dinge, besonders die magischen, einfach hinnehmen. Denn sie sind gut durchdacht, witzig an unsere Welt angelehnt und irgendwie wundervoll. TODs Geschichte ist für die lustige Seite des Buches zuständig und nicht zuletzt für den kritischen Blick auf unseren Weihnachtskonsum. Ich finde die Figur einfach nur gelungen, sie hadert selbst mit den Menschen und ihren merkwürdigen Neigungen und hat hier endlich einmal Spaß. Susanne treibt die Lösung des Falls voran, sie macht sich aktiv auf die Suche und trifft dabei auf Gestalten und Geheimnisse der Scheibenwelt, die sie nicht für möglich gehalten hätte. Ihre Episoden sind spannend und handlungsgetrieben. Ich wage zu behaupten, dass Pratchetts Figuren anders zu lesen sind als die anderer Bücher. Es geht hier (und in den weiteren Scheibenweltromanen) nicht um das Streben, das Verhalten oder die Entwicklung der Charaktere, sondern darum, wofür sie stehen. Sie verkörpern Ängste oder den Mut der Menschen, sie sind die Platzhalter für die Dinge, die der Autor für wichtig erachtet. Oft sind sie nicht die wichtigen Dinge, stattdessen sagen sie diese oder diskutieren über das Verhalten der normalen Menschen. Man muss nicht interpretieren, wie sie sind, sondern welchen Stellenwert sie in der gesamten Geschichte einnehmen. Der Schreibstil Pratchetts ist wie immer extrem lustig und auf hohem Niveau. Er ist allerdings, würde ich sagen, Geschmacksache. Zusammengefasst kann ich alle Terry Pratchett Romane empfehlen, diesen aber besonders, vor allem aufgrund der Thematik und der Figuren. TOD ist sowieso meine Lieblingsfigur und ihn einmal außerhalb seines bisherigen Metiers zu erleben (abgesehen von seiner Zeit als richtiger Mensch) ist wunderbar.

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  • Eines der besten Bücher aus der Scheibenwelt!

    Schweinsgalopp

    Aleshanee

    17. December 2014 um 07:14

    "Ich meine, es ist die letzte Nacht des Jahres und so. Der Schneevater saust mit seinem Schlitten hin und her. Die Finsternis wird besonders finster und dergleichen. Der ganze okkulte Kram des Jahres stapelt sich. Unter solchen Umständen kann natürlich eine ganze Menge passieren." S. 127 Zum Inhalt Ho! Ho! Ho! Ja, auch auf der Scheibenwelt zieht ein rotbepelzter Mythos auf einem von vier Schweinen gezogenen Schlitten über den Nachthimmel des letzten Jahrestages und verteilt Geschenke in die Strümpfe, die am Kaminsims hängen. So sollte es zumindest sein. Doch dieses Mal ist alles anders. Die Revisoren, die Verwalter des Universums, beauftragen Lord Witwenmacher, den Vorstand der Assassinengilde, den Schneevater zu inhumieren - und wer wäre dafür besser geeignet, als der selbst von den Assassinen gefürchtete Herr Kaffeetrinken. Dieser hat auch recht schnell einen Plan ausgeheckt, den Glauben an den Schneevater verschwinden zu lassen, denn anders lässt sich diese anthropomorphe Personifizierung nicht aus der Welt schaffen. Doch die Natur weiß sich oft selbst zu helfen und das Vakuum, das durch die immer größer werdende Leere des Glaubens entsteht, wird mit etwas anderem aufgefüllt, das vor allem die Zauberer der Unsichtbaren Universität zu spüren bekommen. Dass ausgerechnet TOD die Rolle des Schneevaters übernimmt, um den Plan von Herrn Kaffetrinken zu vereiteln und mit seinem Diener Gnom Albrecht die Kinder beschert, hätte nun wirklich niemand ahnen können. Erst Recht nicht TODs Enkelin Susanne Sto Helit, die allen "unnormalen Dingen" den Rücken gekehrt hat. Als Gouvernante für die beiden Kinder des Ehepaars Gamasche führt sie ein recht beschauliches Leben, wenn man davon absieht, dass sie die Monster, die sich unter den Betten der Kinder verstecken, mit Schürhaken davonjagt. Als sie ihren Großvater TOD allerings in der Rolle des Schneevaters entdeckt, spürt sie sofort, dass sie handeln muss: denn sollte der Schneevater für immer verschwinden, wäre das Chaos vorprogrammiert. Meine Meinung Auch wenn es nicht danach aussieht - das ist ein tolles Buch für die Weihnachtszeit und eines der vielen besten Bücher aus der Scheibenwelt! Terry Pratchett hat hier wieder so viel Witz, Fantasie und Tiefgründigkeit hineingesteckt, dass man sich völlig in der Geschichte verliert. Die Perspektiven wechseln zwischen den Figuren und man erhält Einblick in die unterschiedlichen Ereignisse, die bizarrer, lustiger und bedeutungsvoller nicht sein können. Der TOD ist eine meiner liebsten Figuren auf der Scheibenwelt. Er verkörpert den Schrecken schlechthin und doch ist er in seiner trockenen, humorvollen Art und seinem Bestreben, sich den Menschen anzupassen so rührig, dass man ihn einfach gernhaben muss! Als Skelett mit schwarzem Kapuzenmantel und Sense hat er es nicht leicht und somit gefällt er sich in der Rolle Schneevaters, denn endlich freuen sich die Menschen, wenn sie ihm begegnen ;) Seine Enkelin Susanne hingegen möchte ein normales Leben führen, ohne das lästige Erbe, durch das sie die Zeit beeinflussen oder durch Wände gehen kann. Trotzdem lässt sie sich nicht einmal von TOD abhalten, dem Verschwinden des Schneevaters auf die Spur zu kommen und erhält sogar unerwartete Hilfe vom O Gott des Katzenjammers, einem altklugen Raben und dem Rattentod. Wenn sich das für euch schon seltsam anhört, was glaubt ihr, wie es den Zauberern der Unsichtbaren Universität geht, als plötzlich ihren Worten Taten folgen und der Warzengnom, die Haarausfallfee oder der Sockenvertilger erscheint! Grandios finde ich auch die Idee von HEX, dem "Computer", den der Zauberer Ponder Stibbons um Rat frägt. Eine Maschine, die aus vielen Röhren besteht, in denen die Ameisen geschäftig hin und her laufen, die eine lebendige "Maus" beherbergt und die Unmengen an Daten sammelt - und die sich zu Weihnachten einen Flauschigen Teddybären wünscht, kurz FTB - dürfte wohl für Computerfreaks ein bekannter Begriff sein ^^ Terry Pratchett appelliert in dieser Geschichte an die Macht des Glaubens und was passiert, wenn man diesen verliert. Warum faszinieren den Menschen die kindlichen Phantasien von der Zahnfee, dem Nikolaus oder dem Weihnachtsmann? Warum hängen gerade Kinder ihr Herz an die Märchen und Wunder, die scheinbar unmöglich sind und nicht existieren? Ist es nicht vielleicht so, dass sie damit lernen, an das Unmögliche zu glauben, an ihre Wünsche und Träume, damit sie auch später der festen Überzeugung sind, diese erfüllen zu können? Nur weil die Existenz mancher Dinge nicht sichtbar ist, heißt das nicht, dass sie nicht existieren - denn wir alle wissen, dass es Hoffnung gibt, und Mut und Güte und Liebe. Fazit Ein sehr spezielles, unterhaltsames und nachdenkliches Weihnachtsbuch, in dem Terry Pratchett wieder einmal beweist, wie genial er schreiben kann. Ich kann nur jedem ans Herz legen, es mal damit zu versuchen - die Scheibenwelt wird euch danach nicht mehr loslassen ;) © Aleshanee

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  • Ein unglaublich grandioses Weihnachtsbuch

    Schweinsgalopp

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. December 2013 um 13:20

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Ich muss sagen, in letzter Zeit hat Sir Terry Pratchett es mir irgendwie angetan. Schuld daran ist nicht zuletzt die einfach herrliche Verfilmung von "Schweinsgalopp", die mich überhaupt erst darauf gebracht hat, das Buch auch zu lesen. Und es steht dem zweiteiligen TV-Film eindeutig in nichts nach. Das Cover des Buchs ist ein Graus und einer der Gründe, warum ich kurz davor war, das Buch dann doch nicht zu lesen, obwohl ich natürlich weiß, never judge a book by its cover - trotzdem ist es so nur als eBook bei mir gelandet, ins Regal kommen statt dessen die neuen Schmuckausgaben der "Discworld Collector's Library", die der Gollancz seit November nach und nach herausbringt (*KLICK*) Aber zur Geschichte hinter Schweinsgalopp: Da dies, von meinem bereits Jahre zurückliegenden ersten und wenig herausragenden Ausflug in die Scheibenwelt einmal abgesehen, mein erster Scheibenweltroman ist, kann ich nicht sagen, wie genau das Buch einzuordnen ist, ich kann aber durchaus sagen, dass es mir auch ohne irgendwelche Vorkenntnisse sehr leicht gefallen ist, in die Geschichte einzutauchen und ich keinerlei Verständnisprobleme hatte. Und "Schweinsgalopp" ist eine herrlich amüsante Geschichte, mit der Terry Pratchett das Weihnachtsfest gekonnt auf die Schippe nimmt. Denn auch die Scheibenwelt hat eine Art Weihnachtsfest, statt Rentieren gibt es hier aber Schweine, weshalb der Titel durchaus wörtlich zu nehmen ist. Dumm nur, wenn der Weihnachtsmann plötzlich nicht mehr aufzufinden ist. Da der Tod in dieser Abwesenheit allerdings mehr Gefahr sieht, als nur ein ausgefallenes Fest, springt er kurzerhand ein und übernimmt, ausgestattet mit weißem Rauschebart und rotem Fellcape, kurzerhand das Verteilen der Geschenke. "Antropromorphe Personifizierungen" sind es, die in dieser Geschichte im Mittelpunkt stehen. Dazu gehören neben dem Tod eben auch der Schneevater (Weihnachtsmann) oder die Zahnfee. Und solche Wesen sollten nicht sterben. Tun sie das - und tauchen an ihrer Stelle plötzlich Gestalten wie der "o Gott des Katzenjammers" oder der Sockenfresser auf -, dann sorgt das unweigerlich für riesengroßes Chaos. Und dass Tod mit seiner Einmischung die ganze Sache nur begrenzt besser macht, ist vermutlich auch nicht allzu verwunderlich. Also muss seine Enkelin Susanne sich auf die Suche nach dem verschwundenen Schneevater machen, in der Hoffnung, die Scheibenwelt doch noch irgendwie zu retten. Alles in allem ist "Schweinsgalopp" ein absolut herrliches und unglaublich amüsantes Buch. Es geht hier rasant und abenteuerlich zur Sache und dank des genialen Wortwitzes bin ich aus dem Lachen kaum herausgekommen. Das wird definitiv nicht mein letzter Scheibenwelt-Roman gewesen sein und ich kann das Buch nur jedem Fantasyfan ans Herz legen. Und die Verfilmung im übrigen auch ;)

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  • Rezension zu "Schweinsgalopp" von Terry Pratchett

    Schweinsgalopp

    LaLecture

    05. February 2013 um 18:08

    Blödsinn in Buchform Inhalt Die Scheibenwelt gerät durcheinander, als der Schneevater kurz vor Silvester plötzlich verschwindet. Dabei müssen die Kinder doch Geschenke bekommen! Und während seine Enkelin Susanne versucht, der Sache auf den Grund zu gehen, die Zauberer in der Unsichtbaren Universität plötzlich die Anwesenheit diverser, nie dagewesener Gottheiten bemerken und der geheimnisvolle Assasine Kaffetrinken seinen nicht weniger geheimnisvollen Machenschaften nachgeht, übernimmt Tod kurzerhand den Job des Schneevaters. Meinung Zu allererst möchte ich sagen, dass "Schweinsgalopp" mein erster Terry-Pratchett-Roman war. Für Scheibenwelt-Fans ist diese Rezension daher eher nicht geeignet, da meine Meinung sich vermutlich auf die Scheibenwelt an sich und weniger auf diesen Roman im speziellen bezieht. Wollte ich meine Meinung zu "Schweinsgalopp" in wenigen Wörtern zusammenfassen, so würde sie vermutlich "Blödsinn in Buchform" lauten. Ich weiß nicht, ob es überhaupt eine Art Einführungsband in die Scheibenwelt gibt, doch jemand, der völlig unvorbereitet sein erstes Terry-Pratchett-Buch liest, ist mit diesem Roman sicherlich ebenso wie ich überfordert. Es fängt schon bei der Handlung an, die zunächst überhaupt keinen roten Faden zu besitzen scheint und nicht gerade gradlinig verläuft. Das Buch beginnt damit, dass die Assasinen-Gilde den Auftrag bekommt, den Schneevater umzubringen. Anschließend springt die Handung zu Susanne, dann wieder zur Unsichtbaren Universität und dem Erzkanzler Ridcully, dann wieder zu Tod, der angestrengt versucht, seinen Job als Schneevater zu meistern. Bis man verstanden hat, wie die Geschichten der einzelnen Figuren zusammenhängen (und selbst dann ist mir noch schleierhaft, was die Zahnfee jetzt damit zu tun hat) ist man auch schon fast am Ende des Buches angekommen und selbst dann stellt sich immer noch die Frage, ob dieses Buch überhaupt einen Sinn hat. Die Charaktere sind ebenso wenig ernst zu nehmen. Bei einigen Figuren, beispielsweise Tod, gelingt es Pratchett noch, sie in wenigen Sätzen amüsant zu charakterisieren, andere jedoch, wie der Assasine Kaffetrinken, wirken einfach nur entsetzlich albern und nervig. Das einzig positive, dass mich schließlich auch dazu gebracht hat, dem Buch noch einen 2. Sterne zu geben, ist der ironische, mit witzigen Fußnoten gespickte Schreibstil. Über einige Dialoge und Formulierungen (z.B. "eine erstaunlich flexible Einstellung gegenüber der Realität haben" für "lügen") musste ich schmunzeln und eines muss man dem Autor lassen: Er schafft es teilweise sogar, dass kompletter Blödsinn sich recht angenehm liest. Zudem hat Pratchett eine wunderbar ironische Einstellung gegenüber den Menschen und verbindet seine gute Beobachtungsgabe mit einigen sarkastischen Bemerkungen über diese Spezies. Fazit Mein erster (und vermutlich auch letzter) Scheibenwelt-Roman "Schweinsgalopp" konnte mich leider nicht begeistern. Terry Pratchett überzeugt zwar mit seinem ironischen Schreibstil und einigen witzigen Ideen, doch die absolut verwirrende und sinnfreie Handlung sowie die nicht ernst zu nehmenden Charaktere sind einfach nur anstrengend. Möglicherweise gilt für Pratchett-Fans etwas anderes, doch ich kann leider nur 2 Sterne vergeben.

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  • Rezension zu "Schweinsgalopp" von Terry Pratchett

    Schweinsgalopp

    Uschiinnutellatown

    10. August 2010 um 21:46

    Hohoho

  • Rezension zu "Schweinsgalopp" von Terry Pratchett

    Schweinsgalopp

    callunaful

    19. July 2010 um 14:18

    Schweinsgalopp ist bisher einer meiner Lieblingsscheibenweltromane. Das liegt zum einen daran, dass man sich in diesem Buch wieder mit Tod, einem meiner Lieblingscharaktere der Scheibenwelt, auseinander setzen kann. Und zum anderen daran, dass dieser Scheibenweltroman eine ganz besondere Atmosphäre aufbaut. Aber zunächst etwas zum Inhalt: Wieder einmal haben die Revisoren ihre Hände im Spiel. Die beauftragt nämlich die Assassinengilde den Schneevater (in unserer Welt vergleichbar mit dem Weihnachtsmann) zu beseitigen. Diese Aufgabe erscheint unlösbar, denn wie vernichtet man schon einen Gott? Andererseits scheint diese Aufgabe wie geschaffen für Herrn Kaffeetrinken, einem Typen, den man lieber nicht über den Weg laufen möchte. Und dieser hat tatsächlich einen Plan... Das Verschwinden des Schneevaters fällt natürlich Tod als Erstes auf. Und damit die Welt nicht in Chaos versinkt übernimmt er mit seinem Gehilfen Albert prompt die Rolle des Schneevaters und beauftragt seine Enkelin Susanne herauszufinden was passiert ist und den Schneevater noch rechtzeitig zu retten. Das interessante an diesem Werk: Man begleitet alle Charaktere, sogar Herrn Kaffetrinken durch die ganze Geschichte. Dennoch versteht man nicht, wie der Plan von Herrn Kaffeetrinken aussieht oder wie das Verschwinden vom Schneevater mit dem Verschwinden der Zahnfee zusammenhängt! Man fiebert mit Susanne mit, um das Rätsel über den Schneevater und sämtlich anderen Rätseln die im Verlauf des Romans auftauchen zu lösen und zeitgleich lacht man über Tod, wie der seine Rolle als Schneevater sehr ernst nimmt und Albrecht versucht ihm den Sinn vom Silvesterabend zu erklären. Das besondere an diesem Werk: Wie gewohnt versucht Terry Pratchett mit seinem Scheibenweltroman auf unsere eigene Welt hinzuweisen. Und parodisiert mit einem Augenzwinker unser Weihnachtsfest, indem er genialerweise auf die Kommerzialisierung des Weihnachtsfest, Weihnachtsbräuche, Weihnachtshasser, Weihnachtsliebhaber und den eigentlichen Sinn von Weihnachten aufmerksam macht. Das Ende ist mal wieder sehr philosophisch und bringt einen zum Nachdenken (zum Beispiel wenn Tod erklärt was das Besondere am Menschen ist oder was passiert, wenn der Schneevater nicht mehr existieren würde). Wobei bei den ganzen philosophischen Ansätzen niemals Terry Pratchetts Humor verloren geht. Im Gegenteil: Terry Pratchett versteht sich prima solche Dinge hinter einem durchsichtigen Schleier von Humor zu verstecken.

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  • Rezension zu "Schweinsgalopp" von Terry Pratchett

    Schweinsgalopp

    Chris (Shorty)

    14. April 2010 um 17:00

    In Schweinsgalopp muss der Tod den Job des Schneevaters übernehmen, der unter mysteriösen Umständen spurlos verschwunden ist. Wieder einmal ein kultiges Buch von Terry Pratchett, das übrigens auch verfilmt wurde. Der Film trägt den Titel "Hogfather" und hält sich sehr dicht an die Buchvorlage. Sehr schön umgesetzt und auch sehenswert! Kleines Gimmick: Terry Pratchett hat eine kleine Nebenrolle im Film!

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  • Rezension zu "Schweinsgalopp" von Terry Pratchett

    Schweinsgalopp

    BurningChilla

    23. January 2010 um 16:56

    TOD schlüpft hier in eine für ihn etwas ungewöhnliche Rolle, in die des Schneevaters und seine Enkelin Susanne versucht herauszufinden weshalb..

    Eines der komischsten Scheibenweltwerke und nicht zu unrecht eine der ersten Verfilmungen..

  • Rezension zu "Schweinsgalopp" von Terry Pratchett

    Schweinsgalopp

    Becks

    02. November 2009 um 18:41

    Es ist nicht ganz leicht zu lesen, aber die Mühe lohnt sich. Schweinsgalopp ist ein weiteres Meisterwerk aus Terry Pratchetts Reihe der Scheibenweltromane. Ich persönlich war begeistert von dem Bösewicht Herr Kaffeetrinken und der Lösung am Ende. Das Buch kann man allerdings nicht jedem empfehlen, da diese Romane doch etwas anders... sehr speziell sind.

  • Rezension zu "Schweinsgalopp" von Terry Pratchett

    Schweinsgalopp

    Ines_Mueller

    14. August 2009 um 09:07

    Schweinsgalopp ist ein weiteres Buch aus der Tod-Reihe. Diesmal setzen die Revisoren einen Assasinen auf den Schneevater an, deshalb muss Tod in seine Rolle schlüpfen und versucht das HO HO HO autentisch rüberzubringen. Eine sehr amüsante Story, die zudem auch verfilmt wurde. Eins der besten Bücher aus der Tod-Reihe! Ein MUSS für jeden Terry Pratchett-Fan.

  • Rezension zu "Schweinsgalopp" von Terry Pratchett

    Schweinsgalopp

    Leserrezension_2009

    13. August 2009 um 17:13

    Diese Rezension wurde von baby-and-the-zombies einreicht. Für gewöhnlich habe ich Probleme damit, mich Massenphänomen hinzugeben, oft kann ich sie nur belächeln. Es ist dann so, dass ich von den Konsumenten auf das Konsumprodukt schließe – selbst wenn ich es eigentlich besser weiß. So war es auch lange mit Terry Pratchett. Ich hatte zwar schon ein paar Werke von ihm gelesen und erinnerte mich, dass sie mir mehr als nur ein Lächeln, vielmehr ein breites Grinsen entlockt hatten – und doch ist mir der Fehler unterlaufen, ihn zu unterschätzen. Da wir aber in einer medienorientierten Welt leben konnte ich mich letztes Jahr nicht der „Hogswatch“-Verfilmung entziehen und hatte, da ich diese äußerst unbefriedigend, dafür aber die Handlung an sich als eine hochamüsante Idee empfand, den Plan gefasst mir dieses Buch zu besorgen und es gierig zu verschlingen. Entgegen aller Planung ist ein dreiviertel Jahr ins Land gezogen, ohne dass ich mir dieses Meisterwerk zu Gemüte zu führen schaffte, hauptsächlich aufgrund fehlender Zeit und zu hoher Verkaufspreise. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht alles Geld, was ich habe, für Bücher ausgeben würde, und so habe ich diese Ausgabe endlich getätigt, das Buch bestellt und, nach langem Warten auf das Päckchen, in dem es sich befinden sollte, verschlungen. Die nächsten drei Tage über (denn leider ist meine Zeit knapp bemessen und ein Buch zu lesen zieht sich derzeit ziemlich bei mir hin) fragte mich meine Familie also immer wieder, worüber ich denn so lauthals lachte, was denn so komisch sei, und ihr könnt euch denken, dass es nichts mit Comedy-Sendungen oder Lachgas zu tun hatte, sondern die Geschichte um Susanne, die zu Weihnachten unerwarteten Familienbesuch bekommt. Nun könnte man sagen „Weihnachten und unerwarteter Familienbesuch, das ist doch ein Paradoxon, die Familie gehört doch zu weihnachten wie die Banane zum Affe!“, aber man muss an dieser Stelle wissen, dass Susannes Familie mehr als ungewöhnlich. Und als ihr Großvater, Tod persönlich, plötzlich in einem hahnebüchenen rotweißen Kostüm aus dem Kamin kriecht, da riecht sie, dass etwas faul sein muss. Denn eigentlich bringt zu Weihnachten, oder eher: Silvester, wie es in diesem Buch genannt wird, kein grinsendes Skelett die Geschenke, sondern vielmehr der gutmütige dicke Schneevater. Der ist aber verschwunden, was eigentlich nicht passieren darf… Während überall auf der Welt jede Menge absurde Personifizierungen von Alltagsdingen (so zum Beispiel die Fee der Fröhlichkeit – ein dickes kleines Mädchen, das immer weint, wenn irgendjemand nicht fröhlich ist -, ein Sockenfresser und der Warzengnom) auftauchen, macht sich Susanne also auf die Suche nach dem Schneevater und entdeckt ein teuflischen Plan hinter all diesen Vorgängen, den sie zu stoppen gedenkt – auch wenn das den Verlust ihrer Normalität bedeutet…

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  • Rezension zu "Schweinsgalopp" von Terry Pratchett

    Schweinsgalopp

    Rahel1102

    23. February 2009 um 11:19

    Unterhaltsam geschrieben wie alles von Pratchett

  • Rezension zu "Schweinsgalopp" von Terry Pratchett

    Schweinsgalopp

    Krizzle

    01. February 2009 um 15:50

    Ich liebe dieses Buch!

  • Rezension zu "Schweinsgalopp" von Terry Pratchett

    Schweinsgalopp

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. January 2009 um 17:08

    Terry Pratchett! Muss ich dazu noch etwas sagen?

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