Terry Pratchett The Long Earth

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Inhaltsangabe zu „The Long Earth“ von Terry Pratchett

1916: the Western Front. Private Percy Blakeney wakes up. He is lying on fresh spring grass. He can hear birdsong, and the wind in the leaves in the trees. Where has the mud, blood and blasted landscape of No Man's Land gone? (Quelle:'Flexibler Einband/09.05.2013')

Spannendes Buch - tolles Gedankenexperiment - ich bin gespannt auf die Fortsetzung!

— Mrs_Nanny_Ogg
Mrs_Nanny_Ogg

Toll geschrieben, klasse Idee, gut umgesetzt, aber Schwachstellen bleiben

— Eva-Maria_Obermann
Eva-Maria_Obermann
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  • Der Auftakt - es kann nur besser werden

    The Long Earth
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    09. May 2014 um 16:16

    The long Earth macht den Auftakt zu einer ganzen Reihe. Im Jahr 2015 entdecken die Menschen dank einer Erfindung eines „verrückten“ Wissenschaftlers, dass es unzählige Parallelwelten gibt, die sie nun bereisen können. Mittels eines kleines Geräts können sie nach Westen oder Osten „step“ (weil ich das englische Buch gelesen habe, weiß ich nicht genau, wie es ins Deutsche übersetzt wurde). Die Polizistin Monica Janson war dem Wissenschaftler auf der Spur, doch nun ist er verschwunden. Dafür lernt sie Joshua Valienté kennen, einen aufgeweckten Jungen, der als einziger der ersten „stepper“ keine Probleme zu haben scheint, denn sonst wird jedem nach einem Sprung sofort schlecht. Tatsächlich ist Joshua ein „natural stepper“, er braucht keine Maschine, sondern kann zwischen den Welten springen, wie es ihm passt. Und er tut es auch gerne, um den Menschen zu entkommen, denn Joshua liebt die Stille. Doch sein Geheimnis muss er hüten, den die Menschen sind misstrauisch und vor allem die, die auch mit Gerät „datum earth“, die Heimat der Menschen nicht verlassen können, planen bald Böses. Als fünfzehn Jahre später Lobsang, ein in einen Computer übergetretenes Bewusstsein eines Menschen, Joshua aufspürt und ihm anbietet, mit ihm „the long earth“ zu erkunden, ist Joshua darum schnell überzeugt. Auf ihrem Weg sehen sie die unterschiedlichsten Erden, mit Varianten an Tieren und schließlich treffen sie auch auf andere Humanoide. Doch diese sind in Panik und fliehen durch die Erden in die entgegen gesetzte Richtung. Als die beiden auf Sally, die Tochter des Wissenschaftlers treffen, kommen sie dem Grund der Panik auf die Spur. Wie die Geschichte ausgeht, ist schwer zu sagen, denn ihr Ende liegt nicht in diesem Band. Joshua, Sally und Lobsang finden zwar den Grund der Panik, doch ob sie sie aufhalten können, wird nicht beantwortet. Vielmehr endet das Buch in der Schwerelosigkeit, denn Sally und Joshua entdecken eine Katastrophe und der verloren geglaubte Lobsang ruft an. Zwischenzeitlich ist es schwer, dem Roman zu folgen. Immer wieder gibt es Rückblenden und Geschichten anderer Figuren werden aufgezeigt, die Joshuas Weg kreuzen (werden). Außerdem wirkt Joshuas Reise zunächst ziellos, und auch am Ende ist sie nicht wirklich befriedigend aufgelöst. Gerade durch die verschiedenen Geschichten entsteht aber eine tolle Atmosphäre und die Überschneidung der Handlungsstränge löst vieles auf.

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  • Sprung durch die Welten

    The Long Earth
    Mrs_Nanny_Ogg

    Mrs_Nanny_Ogg

    14. January 2014 um 10:36

    Stell dir vor, du brauchst nur eine Kartoffel, ein paar einfache Drähte und einen Dreifachschalter - schon kannst du deine gewohnte Welt verlassen! Nachdem die Bauanleitung für diesen "Stepper" im Internet verbreitet worden ist, kommt es zu unglaublichen Vorfällen - denn niemand weiß eigentlich, was man damit machen kann. Legt man den Schalter in eine Richtung um, so steht man von einem Moment auf den anderen zwar am geographisch gleichen Platz und doch in einer anderen Welt. Durch den Schalter kann man in zwei Richtungen springen, nach Osten oder Westen. Es dauert eine Weile,  bis man verstanden hat, dass es sich dabei nicht um Zeitsprünge handelt, sondern eher um Sprünge zu möglichen Welten. Joshua ist ein sogenannter natürlicher Stepper, er braucht zum Reisen zwischen den Welten kein Gerät, er hat auch nicht unter den üblichen Folgen wie Schwindel oder Erbrechen zu leiden, die das Reisen sonst mit sich bringt. So kann er sich durch eine unendliche Zahl von möglichen Welten bewegen und genießt das Alleinsein auf einer unberührten Erde. Nachdem diese Möglichkeit des Reisens der Öffentlichkeit bekannt wurde, entsteht ein Strom neuer Kolonialisten, die Richtung Westen ziehen (warum niemand nach Osten zieht, bleibt unbeantwortet...) um dort neue Welten zu beziehen. Noch ist unklar, wem das Land gehört, ob die Regierungen dort noch Einfluss haben usw. Außerdem gibt es einige Menschen, denen das Steppen unmöglich ist, weil sie unter zu starken Nebenwirkungen leiden. Sie müssen zurückbleiben. Joshua macht sich zusammen mit Lobsang, einem tibetischen Motorradmechaniker, der in einen Computer reinkarniert ist, auf den Weg um zu erforschen, wie weit man in neue Welten übertreten kann. Auf ihrem Weg treffen sie viele interessante Lebensformen, die allerdings auf der Flucht zu sein scheinen. Doch wovor?

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