Terry Pratchett Thud!

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Inhaltsangabe zu „Thud!“ von Terry Pratchett

With his beloved Watch crumbling around him and war-drums sounding, Commander Sam Vimes must unravel every clue, outwit every assassin and brave any darkness to find the solution. And darkness is following him. At six o'clock every day, without fail, with no excuses, he must go home to read "Where's My Cow?" to his little boy.

Guter schwacher Nachfolger des schwer übertreffbaren NIGHT WATCH, nicht perfekt, aber wie üblich lesenswert. Also sollte man es ruhig lesen.

— brudervomweber
brudervomweber
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  • It goes THUD!

    Thud!
    brudervomweber

    brudervomweber

    16. August 2014 um 23:17

    Nach dem großartigen NIGHT WATCH war dieser vergleichsweise schwache Nachfolger in der Reihe der Watch-Romane zu erwarten. THUD! ist jedoch beileibe nicht schlecht, heißt: es ist keineswegs Zeitverschwendung, diese Discworld-Novel zu lesen. Aber mit seinen gelegentlichen Längen und einem plötzlichen und wenig plausiblen Ortswechsel im letzten Drittel kann sich THUD! nicht aus dem Schatten seines mitreißenden, dichten und durchweg spannenden Vorgängers befreien. Dennoch handelt es sich auch nicht bloß um "noch so eine Fortsetzung" oder einen mehr oder minder gelungenen Marketingstreich für das THUD!-Brettspiel und Pratchetts Discworld-Kinder-Bilderbuch WHERE'S MY COW? THUD! spricht - wie bei Pratchett nicht anders zu erwarten - erneut einen aktuellen Aspekt unserer "wirklichen", globalisierten und multikulturellen Welt an, der sich im inzwischen ebenfalls multikulturellen Ankh-Morpork widerspiegelt und mit dem sich der Ordnungshüter Vimes und seine ebenfalls multikulturelle Wache zwangsläufig auseinandersetzen müssen. Es geht um das Fremde anderer Kulturen, um den Ballast der Geschichte, um Vorurteile und Konflikte, die aus Unkenntnis der Kultur des jeweils "Anderen" erwachsen, um Fundamentalismus, Integrationsprobleme und die Hoffnung auf eine neue Kultur des Miteinanders. Keine Sorge: Natürlich geht es auch wieder um Mord. Der Kriminalfall, den Vimes und seine Watchmen diesmal zu knacken haben, ist untrennbar mit dem Jahrestag der (prä-)historischen Schlacht von Koom Valley verknüpft, bei der Trolle und Zwerge blutig aufeinandertrafen und welche die uralte Fehde zwischen beiden Rassen durch gegenseitige Schuldzuweisungen der Teilnehmer zementierte. Es ist Brauch, diese Schlacht mit stumpfen und scharfen Waffen nachzuspielen, aber daß dieses Re-Enactment nun in Ankh-Morpork stattfinden soll, paßt Vimes alles andere als in den Kram. Der Mord an einem fundamentalistischen Zwergenführer, einem der Deep-Downer, der allem Anschein nach auch noch von einem Troll verübt wurde, entschärft die Situation keineswegs. Und so wird Sam Vimes, der am liebsten das Pflaster seines Stadtviertels durch die zu dünnen Schuhsohlen spürt, wieder einmal zur Schlüsselfigur eines ehrlichen Maklers in einer Angelegenheit, die die gesamte Discworld angeht. Das ist - trotz der bereits erwähnten Längen gegen Ende - lesenswert und spannend. Und nicht zuletzt geht es in THUD! darum, sich einzulassen auf das Andere. Ein bißchen Toleranz also, wenn ich bitten darf! Und viel Vergnügen.

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  • Review THUD!

    Thud!
    Valkyrie Kane

    Valkyrie Kane

    23. July 2013 um 16:55

    I’ve read that book already a while ago, but in German. And while I’m the first to say that German translation did – for once – one hell of a brilliant job, I also have to say that reading Terry Pratchett books in English is just as brilliant. Because often it is just impossible to translate English word play into German, without losing its “joke”. (And vice versa, of course.) Translations, sadly, don’t work that way. So if you read “THUD” only in German, you’ll never see gems like this: "War, Nobby. Huh! What is it good for?" he (Fred Colon) said. "Dunno, Sarge. Freeing slaves, maybe?" "Absol--well, okay." You just don’t get that joke in German, since it is, of course, translated and won’t be funny anymore, because the song reference is lost. You also don’t get that joke in English, if you don’t know the song. Anyway. A wonderful book. I just love it when Commander Sam Vimes is all righteous and candid and scarily just. (And when he kind of faces off the Patrician, even though they’re – mostly – on the same side. Just with more, respectively less, politics.)

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  • Rezension zu "Thud!" von Terry Pratchett

    Thud!
    Satariel

    Satariel

    24. March 2009 um 06:21

    Ein weiterer Band zur Nachtwache und unserem lieben Sam Vimes. Gelungen wie immer. Ein Pratchett eben!^^