Tess Gerritsen Der Anruf kam nach Mitternacht

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Inhaltsangabe zu „Der Anruf kam nach Mitternacht“ von Tess Gerritsen

Nichts Gutes passiert nach Mitternacht … Nacht in einem Haus in Washington, D.C. Das Telefon klingelt. Als Sarah Fontaine kurz darauf das Gespräch beendet, ist ihre Welt eine andere: Man hat ihr gerade mitgeteilt, dass ihr Mann Geoffrey bei einem Hotelbrand ums Leben gekommen ist. In Berlin. Dabei sollte er doch auf Geschäftsreise in London sein! Zusammen mit dem Botschaftsmitarbeiter Nick O`Hara macht Sarah sich vor Ort auf die Suche nach Antworten. Was sie findet ist ein perfider Racheplan ... "Tess Gerritsen ist eine der besten in ihrem Metier" - USA Today

Zitat:"Wir gehen das einen Tag nach dem anderen an, einen Moment zurzeit. Mehr können wir nicht tun."

— Selest
Selest

Schlichter Stil und einfach gestrickte Story!

— Die-Rezensentin
Die-Rezensentin

Tess Gerritsen in ihrem Thrillerdebüt. Nicht die knisternde Spannung der heutigen Bücher, aber doch auch interessant.

— ginnykatze
ginnykatze

Ein Romantic-Thriller, der durchaus spannend ist aber der Aspekt des Liebespaares war mir dann doch ein Ticken zu viel und zu schnell.

— AnjaSc
AnjaSc

Spannend und einfach zu lesen! Fällt in die Sparte Urlaubslektüre!

— steffiZDF
steffiZDF

Unterhaltende Spannung, aber doch leichte Urlaubslektüre ist dieser neuaufgelegte Thriller von 2001.

— Sigismund
Sigismund

typisch amerikanische Strickmuster, aber unterhaltsam

— Renken
Renken

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    Der Anruf kam nach Mitternacht
    Selest

    Selest

    03. September 2017 um 18:19

    Zitat:"Wir gehen das einen Tag nach dem anderen an, einen Moment zurzeit. Mehr können wir nicht tun."Anrufe mitten in der Nacht bringen selten was Gutes. So geht es auch Sarah sie erfährt, dass ihr Mann bei einem  Brand ums Leben kam. Seltsam daran. an einem Ort wo er gar nicht sein sollte. Zusammen mit den Botschaftsmitarbeiter Nick macht sie sich auf die  Suche  nach Antworten.Ob ihr das gefällt was sie findet?Ein richtig gutes Buch aus der Abteilung Romantik-Thrill. Mehr Thriller als Romantik fängt das ganze mit dem bitteren Anruf an und nimmt dann schnell an fahrt auf. Es kommt eine Story über Agenten, alte Rache und eine große Liebe zu Tage, die eigentlich nur tragisch Enden kann, oder ? Das Buch macht von der ersten Seite an Spaß, ist flüssig zu lesen und wirklich spannen geschrieben.Ich mag es wie die Story aufgebaut ist, es kommt nie langweile auf, der Liebesteil ist klein, aber sehr gut gemacht.Wie gesagt weniger ist oft mehr. Das Buch wird aufgelockert ohne das es gleich in die Erotik abrutscht. Perfekt.Ein Exemplar von netgally.de .Also gibt's hier 5 Sterne.

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  • Gab es schon mal !!

    Der Anruf kam nach Mitternacht
    Die-Rezensentin

    Die-Rezensentin

    31. August 2017 um 07:38

    Nach nur zwei Monaten Ehe kommt Sarahs Ehemann Geoffrey bei einem Brand ums Leben. Erst nach seinem Tode erfährt sie nach und nach Dinge über ihn, die ihr klarmachen, dass sie ihren Mann überhaupt nicht kannte.Anscheinend führte er ein Doppelleben, hatte ordentlich Dreck am Stecken und Sarah fühlt sich benutzt und hintergangen. Als sie auch noch von Nick O`Hara von der Botschaft befragt wird, als hätte sie mit ihrem Mann unter einer Decke gesteckt, ist sie ganz verzweifelt.Das Buch fängt schön spannend an, doch nach und nach entwickelt es sich immer mehr zu einer Räuberpistole. Plötzlich haben die Behörden, aber auch gefährliche Kriminelle, Sarah im Visier und sie flieht quer durch Europa, teilweise zusammen mit Nick, immer auf der Suche nach Antworten und nicht wissend, wem sie trauen darf.Ein paar Klopse sind aber darin, z.B. ein hauptberuflicher Killer wird von ihr mehrmals ausgetrickst und als er mit einer Waffe auf sie zukommt, zu Fall gebracht. Das fand ich alles schon etwas an den Haaren herbeigezogen.Ich habe mich ziemlich über den Schreibstil gewundert, denn ich kenne Tess Gerritsen als geniale Autorin. Später hörte ich, dass dieses ihr Erstlingswerk war und neu aufgelegt wurde. Das finde ich ziemlich daneben, dem Leser vorzugaukeln, es handele sich um eine Neuerscheinung, denn auf der Seite steht 1.Auflage 2017.Das erklärt natürlich auch den relativ schichten Stil und die doch einfach gestrickte Story.Trotzdem ließ sich der Thriller flüssig lesen und war auf eine Art auch spannend. Ich bezeichne `Der Anruf kam nach Mitternacht` als eine Art Spionageroman mit einer Mischung aus Love and Crime.

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  • „Sie versuchte zu schlucken, aber ihr Mund war trockener als die Wüste“.

    Der Anruf kam nach Mitternacht
    ginnykatze

    ginnykatze

    29. August 2017 um 17:58

    „Sie versuchte zu schlucken, aber ihr Mund war trockener als die Wüste“.Sarah Fontaine ist die glücklichste Frau in Washington, das jedenfalls glaubt sie. Sie hat einen gutaussehenden Mann und weiß eigentlich gar nicht, wie schnell das Glück über sie hereinbrach. Kurz nach ihrem Kennenlernen, waren sie auch schon verheiratet. Er ist viel unterwegs und als sie dann eines Nachts einen Anruf bekommt, droht ihr der Boden unter den Füßen zu entreißen. Ihr wird von Nick O`Hara, einem Botschaftsmitarbeiter, mitgeteilt, dass Geoffrey bei einem Hotelbrand in Berlin ums Leben kam. Komisch nur ist, dass er eigentlich in London sein sollte.Von nun an ist nichts mehr wie es war. Ihr scheinbar einfaches Leben ist plötzlich von Gefahren umgeben und sie versucht herauszubekommen, was passiert ist. Und dann klingelt nachts wieder ihr Telefon. Der Anrufer sagt nur ein paar Worte und jetzt gerät ihre ganze Welt ins Wanken. Sarah weiß nicht, wem sie noch glauben oder trauen soll.Einzig Nick O`Hara steht ihr zur Seite. Aber Sarah ist inzwischen so misstrauisch geworden, dass sie auch an seinen Worten zweifelt.Nichts ist so wie es scheint und als die Jagd eröffnet wird, sind Sarah und Nick plötzlich mittendrin und sie bringt Gefahr für ihr Leben mit sich.Fazit:Die Autorin Tess Gerristen schreibt hier ihr Thrillerdebüt. Der HaperCollinsVerlag hat ihn im August 2017 neu aufgelegt. Sofort hat die Autorin mich gefangen und ich kann nicht aufhören zu lesen, bis die letzte Seite durch meine Finger gleitet.Der Schreibstil ist nicht vergleichbar mit den heutigen Thrillern von Tess Gerritsen. Er ist noch ein wenig hölzern und nicht so verfeinert und abgerundet. Das ändert aber nichts daran, dass man ihn leicht und flüssig lesen kann. Die Charaktere beschreibt die Autorin sehr genau. Ich habe zu jedem ein klares Gesicht. Mir hat am besten die Verwandlung von Sarah gefallen. Eine unscheinbare Mikrobiologin, geradlinig und treu, entwickelt sich im Lauf der Geschichte zu einer wirklich interessanten, ideenreichen und kämpferischen Figur. Auch die bösen Protagonisten werden sehr gut beschrieben. Hier hat sie mich mit „Kronen“ am meisten überzeugt. Ein fieser Killer, der immer an sein Vergnügen beim Morden denkt. Der Spannungsbogen ist wie ein Gummiband, geht auf und ab. Der Thrilleranteil kommt ein wenig zu kurz finde ich. Vielleicht noch etwas unreif und manchmal auch unglaubwürdig, aber doch auch interessant und aufklärend zugleich. Die Liebesgeschichte bekommt für mich teilweise zu viel Raum in diesem Buch, aber sie hat mich jetzt nicht wirklich gestört.Ich vergebe hier knappe 4 Sterne und eine Leseempfehlung. 

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  • Ein frühes Werk der Autorin und ein Romantic-Thriller

    Der Anruf kam nach Mitternacht
    AnjaSc

    AnjaSc

    24. August 2017 um 18:19

    Inhalt: Die Biologin Sarah Fontaine glaubt mit Ihrem Mann Geoffrey das große Los gezogen zu haben.Frisch und glücklich verheiratet ist sie fest davon überzeugt, den Mann ihrer Träume gefunden zu haben und endlich nicht mehr alleine sein zu müssen.Sarah muss auf tragische Art und Weise erfahren, dass Geoffrey ein Doppelleben geführt hat und nicht nur in London ebenfalls verheiratet war, sondern sie anscheinend auch nur benutzt hat zur Tarnung.Sarah kann das alles nicht ertragen. Nach einem Anruf ist  sie fest davon überzeugt, dass Ihr geliebter Mann nicht tot ist. Sie beschließt ihn auf eigene Faust zu suchen. Nick o´Hara ist der Ritter in weißer Rüstung und eilt hinter ihr her, um sie zu unterstützen.Ein Katz- und Mausspiel zwischen den beiden Protagonisten, dem CIA und einem Kartell beginnt. Wem können Nick und Sarah trauen, kann Sarah Nick überhaupt trauen?Wer war Ihr Mann wirklich?Lebt Ihr Mann oder ist er tot?Wer will Ihren Tod?Obwohl Sarah ja den Verlust bzw. den Betrug Ihres Mannes verarbeiten muss, sie nicht weiß wem sie trauen kann,  kommen Nick und sie sich auf Ihrer Odyssee näher. Fazit: Dieser Roman ist eine Neuveröffentlichung eines bereits 1987 in den USA erschienen Buches von Tess Gerritsen und daher vor Ihrem großen Durchbruch mit Ihrer Reihe um Rizzoli & Isles entstanden.Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Handlung gut durchdacht.Die Auflösung kommt nicht hopplahopp sondern zeichnet sich vorher ab und alles löst sich stimmig auf.Während die spannende Seite mich wirklich begeistern konnte, ist die Liebesgeschichte für mich einfach zu viel, zu gewollt und viel zu schnell reden wir von wirklich echter und wahrer Liebe...Aber das ist meine persönliche Meinung, denn ich bin kein wirklicher Fan von dieser Art Romantic-Thrillern.Von mir gibt es für dieses frühe Werk in Neuauflage 3,5 von 5 Punkten aber eine klare eine Leseempfehlung für alle Freunde die Liebe und Spannung mögen.

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  • Spannend

    Der Anruf kam nach Mitternacht
    steffiZDF

    steffiZDF

    21. August 2017 um 13:23

    Tess Gerritsen schrieb mit diesem Thriller ein sehr gutes Debüt in diesem Bereich! Spannend von der ersten bis zur letzten Seite kann sich der Leser auf verschiedene Orte und Protagonisten einstellen. Sarah lernt man von allen am besten kennen. Sie mausert sich von einer unsicheren Frau zu einer selbstständigen Persönlichkeit, die besonders zum Ende hin aus sich heraus wächst. Die Handlung ist toll und lädt zum mit rätseln ein. Zwar hat man verschiedene Vermutungen, was den Täter betrifft, doch die Wahrheit birgt dann doch noch einige Überraschungen! Mir persönlich hat es großen Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und konnte es kaum aus der Hand legen.

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  • Unterhaltende Spannung

    Der Anruf kam nach Mitternacht
    Sigismund

    Sigismund

    14. August 2017 um 11:36

    Wie wohl alle ihre Romane ebenfalls sehr SPANNEND war der vor einer Woche in Neuauflage(!) bei Harper Collins veröffentlichte Thriller "Der Anruf kam nach Mitternacht" der Bestseller-Autorin Tess Gerritsen, der 2001 im Original und 2007 erstmals auf Deutsch erschien. Von Washington über London und Berlin und Amsterdam wird die anfangs biedere, im Laufe der Handlung immer cleverere US-Forscherin Sarah Fontaine von Agenten der CIA und Killern gehetzt. Vielleicht stören manchmal die doch etwas abgegriffenen Klischees in der Charakterisierung der handelnden Personen. Aber bei einem Unterhaltungsthriller muss/darf man Abstriche machen. Durch einige unerwartete Wendungen in der Handlung (Wem darf sie vertrauen, wem nicht?) wird Sarah immer selbständiger, mutiger, cleverer. Irritierend ist im ersten Moment bei heutigem Lesen die [seit bald 30 Jahren aufgehobene] Teilung Berlins in Ost- und Westsektor, doch ist dies dem Alter des Buches (2001) geschuldet, das in diesem Punkt allerdingsv schon bei seiner Erstveröffentlichung überholt war. Wie gesagt, eine zeitgeschichtliche Marginalie, die der Spannung nicht schadet. Insgesamt ist dieser Thriller gute und wirklich spannende Unterhaltung. Spannende Urlaubslektüre!

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  • Typisch amerikanisch, solide und unterhaltsam

    Der Anruf kam nach Mitternacht
    Renken

    Renken

    13. August 2017 um 22:01

    „Der Anruf kam nach Mitternacht“ von Tess Gerritsen wirft zwei ganz normale Menschen in das Agenten- und Spionagemilieu, was den besonderen Reiz dieser Geschichte ausmacht. Dieser Thriller ist durchaus unterhaltsam und kurzweilig, bedient sich aber vieler bereits aus Hollywood bekannter Strickmuster.Zum Inhalt:Sarah Fontaine erhält eines Nachts einen Anruf. Ihr Mann Geoffrey ist bei einem Hotelbrand in Berlin ums Leben gekommen. Diese traurige Nachricht erhält sie von Nick O’Hara, der im U.S. Außenministerium arbeitet. In seinen Aufgabenbereich fällt routinemäßig das Überbringen von Todesnachrichten und die Überführung der Leichname zurück in die USA. Dieser Fall ist aber anders. Geoffrey Fontaine sollte sich eigentlich in London aufhalten. Warum ist er aber in einem Hotel in Berlin bis zur Unkenntlichkeit verbrannt ?Nick führt einige nicht ganz offizielle Untersuchungen durch und folgt Sarah, die kurz nach der Beerdigung ihres Mannes nach London fliegt. Was folgt, ist eine temporeiche Suche in Europa nach Geoffrey Fontaine, wobei Sarah und Nick als Amateure ins Fadenkreuz des CIA und in einen kriminellen Rachefeldzug hineingeraten.Mein Eindruck:Der Thriller folgt mehr oder weniger dem typischen amerikanischen Muster, das man bereits aus zahlreichen Kino- und Fernsehserien kennt. Dennoch ist diese Geschichte sehr unterhaltsam und kurzweilig. Die damit verbundenen Actionszenen sind temporeich und bildhaft beschrieben. Die Handlung verläuft rasant und ohne größere Pausen quer durch das Buch.Die Bösewichte könnten ebenso aus bekannten Filmen entspringen und ähneln daher sehr den bekannten Stereotypen mit einem entsprechenden Gewaltpotential.Die in diesem Thriller verarbeitete Liebesgeschichte zwischen Sarah und Nick hat mich dann doch etwas verwundert. War Sarah nicht gerade noch auf der Suche nach ihrem Ehemann ? Dessen ungeachtet bedient das "Zueinanderfinden" der beiden Hauptcharaktere dann die bekannten Klischees.Die Charaktere sind solide gestaltet und werden durch den angenehmen Schreibstil gut in Szene gesetzt. Sie gehen nur soweit in die Tiefe, wie es für diese Art von Thriller notwendig ist.Da es sich um ein Werk handelt, dass bereits vor der Wende (1987) entstanden ist, darf man sich um die noch präsente Berliner Mauer in diesem Buch nicht wundern. Mein Fazit:Solider und unterhaltsamer Thriller im Geheimdienstmilieu nach bekannten Mustern.

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  • Lügengerüst

    Der Anruf kam nach Mitternacht
    MelE

    MelE

    10. August 2017 um 06:22

    Für mich war es das erste Buch der Autorin, da aber meine Schwester immer wieder schwärmte, wie gut die Bücher sind, erwachte meine Neugier. Ich freute mich sehr darüber, nun auch einen Thriller der Autorin lesen zu dürfen und war im Gesamtergebnis auch nicht unzufrieden. Die Story ist zwar reichlich überspitzt und de eingeflochtene beginnende Liebesgeschichte hier und da auch sehr übertrieben, dennoch handelt es sich um einen Thriller, der einige Zeit beschäftigt halten kann. Sarah Fontaine, die anfangs sehr blass und unscheinbar erscheint, beginnt sich im weiteren Verlauf der Handlung zu wandeln. Sie wirkt letztendlich wie Superwoman und das ist natürlich doch sehr unglaubwürdig, macht aber dennoch Spaß ihren Eigensinn und Überlebenswillen zu verfolgen. Anstatt zu akzeptieren, dass ihr Mann Geoffrey verstorben ist, hegt Sarah einige Zweifel und als sie dann auch noch einen Anruf erhält, fliegt sie sofort nach Berlin. Dort entdeckt sie viele Ungereimtheiten bezüglich ihres Mannes und anstatt zusammenzubrechen, entwickelt sie echte Stärke. Niemand hätte ihr dies zugetraut. Am wenigsten diejenigen, die sie immer im Blick haben. Letztendlich sind die 304 Seiten des Thrillers rasch gelesen, was auch ein klein wenig an der Schriftgröße gelegen hat. Mich hat "Der Anruf kam nach Mitternacht" einige vergnügliche Lesestunden bescheren können. Es gab recht nette Spannungsmomente, die ich in einem Thriller auch erwartet hatte und einige Momente, die eher etwas auflockern. Im Gesamteindruck  konnte mich der Schreibstil und Story doch begeistert zurückblicken lassen. Ein Thriller, der in vielen Handlungen der Protagonisten sehr überspitzt dargestellt werden, am Ende dann aber doch überzeugen konnten. Wenn ein Lügengerüst zusammenbricht, reagieren Hinterblieben mitunter eben unvorhersehbar, was auch in "Der Anruf kam nach Mitternacht" recht deutlich wird. Sarah muss vieles verarbeiten und erkennen, was ich doch als recht schmerzhaft wahrnehmen konnte. Sie bekommt aber letztendlich etwas geschenkt, was sie zuvor nicht besessen hat und zwar Anerkennung, Respekt und wahre Liebe. Letztendlich hat sie sich dieses auch verdient und der Glanz der von ihr letztendlich ausgehen konnte, hat eine eigene wichtige Ausstrahlung für den Leseeindruck dieses Thrillers. Sehr gerne eine Leseempfehlung!

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  • Enttäuschend

    Der Anruf kam nach Mitternacht
    Ignatia

    Ignatia

    06. August 2017 um 17:48

    CoverFür einen Thriller ehrlich gesagt nichts besonderes, etwas altmodisch wie ich finde. Es zeigt einfach eine Taschenuhr, die uhrzeitmässig nicht mal zum Titel passt. Ein paar rote Blutspritzer sollen das ganze wohl etwas thrillerhaft anhauchen. Aber ich finde es nicht wirklich gut gelungen, macht nicht neugierig.Meine MeinungEin neuer Tess Gerritsen dachte ich und der zweite Gedanke: muss ich lesen. Aber irgendwie kam es mir bekannt vor. Entweder das gab es schon mal in nahezu identischer Story und ich habe es bereits vor Jahren gelesen oder es ist eine neue Auflage, wobei diese hier die erste sein soll. Das werde ich definitiv nochmal nachforschen. Das wurmt mich etwas. Laut Amazon gibt es bereits seit 2015 Rezensionen zu diesem Buch. Wenn jemand was näheres dazu weiß darf er es mir gerne mitteilenEDIT: Gelesen dass dieses Buch bereits eher erschienen ist. Es ist im Cora Verlag schon einmal als Print veröffentlicht worden mit einem anderen Cover. Ehrlich gesagt finde ich das alles ein wenig irreführend!!! Im englischen Original ist es ihr Debütroman, erschienen 1987.Es ist kurz nach Mitternacht als bei Sarah Fontaine das Telefon klingelt. Botschafter Nick O´Hara ist am Apparat und teilt ihr mit, dass ihr Mann Geoffrey, mit dem sie gerade mal zwei Monate verheiratet ist, bei einem Brand in einem Berliner Hotel ums Leben gekommen kam.Doch sie wundert sich, denn Ihr Mann sollte nicht in Berlin, sondern auf einer Londoner Geschäftsreise sein. Sie ist misstrauisch und geht dem ganzen auf den Grund. Sie reist mit Nick O´Hara nach Europa um heraus zu finden, wer Ihr Mann wirklich war. Denn Geoffrey gab es bis vor ein paar Jahren gar nicht. Was treibt Ihr Mann für ein Spiel? Sarah ist auf der Flucht als sie realisiert, dass sie viel tiefer in Problemen steckt, als Sie sich jemals zu träumen gewagt hat. Sie hat keine Ahnung was die Company von ihr will, in wie weit sie Nick vertrauen kann und wer Ihr nach dem Leben trachtet. Wird sie das ganze lebend überstehen?Alles in allem ist dies nicht der beste Thriller den es von der Autorin gibt. Wenn es wirklich ein Debüt ist erklärt es, warum der Schreibstil bei weitem nicht so ist wie der, den man heutzutage von ihr gewöhnt ist. In diesem Thriller ist er noch etwas abgehakt und nicht flüssig wie man es erwartet.Ebenso ist der Spannungspegel eher flach, steigt kaum an und vieles an Ereignissen kann man im Vorfeld bereits erahnen. Thriller würde ich das ganze auch nicht nennen, da man keinen Nervenkitzel bekommt, wie man es eigentlich erwartet. Die Protagonisten sind nicht wirklich gut ausgearbeitet, naiv, eigentlich etwas langweilig. Dass hier ähnelt zeitweise eher einer Liebesgeschichte, die man auch vorhersehen kann und den Leser nicht vom Hocker reißt. In einem Thriller erwarte ich Spannung, Action, Nervenkitzel und Gänsehaut und nicht eine Frau auf der Flucht, die unüberlegte Dinge tut und sich dem erstbesten an den Hals wirft.Die Handlung ist zeitweise etwas langatmig und man kommt nicht in das Gefühl mitraten zu wollen was als nächstes geschieht. Man weiß es eigentlich und wird dann nur bestätigt.Gott sei Dank hat die Autorin Ihren Schreibstil in der Zwischenzeit perfektioniert, sich weiter entwickelt, kann Spannungen und Nervenkitzel aufbauen. Aber ehrlich gesagt: Wenn dies hier das erste Buch gewesen wäre was ich von ihr gelesen hätte wäre ich mehr als enttäuscht und würde eher kein weiteres zur Hand nehmen. Zum Glück ist dies nicht der Fall und ich werde in Zukunft darauf achten wann es ursprünglich erschienen ist.Sterne**

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  • Muss nicht sein...

    Der Anruf kam nach Mitternacht
    Dreamworx

    Dreamworx

    29. July 2017 um 16:20

    Sarah Fontaine ist mit ihrem Ehemann Geoffrey gerade mal zwei Monate verheiratet, als sie mitten in der Nacht einen Anruf vom Botschafter Nick O‘Hara erhält, ihr Mann wäre bei einem Brand in Berlin ums Leben gekommen. Sarah ist erst völlig aufgelöst, doch dann realisiert sie die Nachricht und wird misstrauisch. Ihr Mann weilte doch in London und nicht in Berlin, also kann er auch nicht tot sein. Sarah hofft darauf, dass alles ein Missverständnis ist und versucht, die Dinge aufzuklären. Kurz nach der Beerdigung reist sie mit Nick O’Hara durch Europa, nachdem sie erfahren hat, dass es Geoffrey Fontaine bis vor einigen Jahren gar nicht gegeben hat, und ist ständig auf der Flucht, denn es gibt anscheinend Menschen, die sie töten wollen. Wird Sarah die Wahrheit über Geoffrey herausfinden und kann sie Nick trauen?Tess Gerritsen hat mit „Der Anruf kam nach Mitternacht“ 1987 ihren Debütroman vorgelegt. Inzwischen ist sie als Thrillerautorin weltbekannt und ihre Rizzoli & Isles-Romane sind sogar verfilmt worden. Der Schreibstil ist in diesem Roman noch nicht so fein geschliffen wie in ihren neuen Büchern, wirkt fast schon ein wenig einfältig und wenig spannungsgeladen. Die Geschichte ist recht vorhersehbar und ohne geschickte Winkelzüge. Sie lässt nicht viel Spielraum für eigene Gedanken und Vorstellungen, was wohl als nächstes passieren wird. Auch wirkt das Buch nicht wie ein Thriller, sondern eher wie ein romantisch angehauchter Kriminalroman, dem es neben der Spannung am gewissen Biss fehlt.Die Charaktere sind hier auch nicht sehr differenziert ausgestaltet, wirken eher simpel, naiv und 08/15. Sie sind in ihren Reaktionen regelrecht vorhersehbar, bleiben dabei blass und wenig interessant. Die merkwürdige On-Off-Beziehung zwischen den beiden Hauptprotagonisten und die ständig wechselnden Gefühle wirken nicht sehr glaubwürdig. Wie gut, dass Tess Gerritsen inzwischen ihren Stil weiterentwickelt hat und zu einer festen Größe in meinem Bücherregal wurde. Diesen ersten Roman kannte ich noch nicht, werde ihn aber auch nicht wirklich im Gedächtnis behalten, dafür sind die Folgeromane einfach zu genial ausgetüftelt. Als Fan sollte man das Buch vielleicht gelesen haben, als Thrilleranhänger aber die Hände davon lassen.

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