Tess Sharpe

 4,3 Sterne bei 70 Bewertungen
Autorin von River of Violence, Mein wildes Herz und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tess Sharpe

Powerful Voices: Tess Sharpe, geboren in Nordkalifornien, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie studierte Theaterwissenschaft an der Southern Oregon University, bevor sie die Bühne für eine Laufbahn als professionelle Köchin aufgab. Zu dieser Zeit fing sie dann an eigene Kurzgeschichten zu schreiben, die erstmals in der Kurzgeschichten Anthologie All Out veröffentlicht wurden. Ihren Durchbruch schaffte die Autorin mit der feministischen Anthologie über Hexen, die unter dem Namen Toll & Trouble erschien. Mit Mein wildes Herz gab sie ihr  RomanDebüt. Darauf folgten dann mehrere Auftritte auf den Shorlists von renommierten Zeitschriften. Heute lebt die Schriftstellerin in Kalifornien mit ihren Hunden und Katzen.

Neue Bücher

Cover des Buches The Girls I've Been (ISBN: 9783551584472)

The Girls I've Been

 (1)
Erscheint am 21.10.2021 als Taschenbuch bei Carlsen.

Alle Bücher von Tess Sharpe

Cover des Buches River of Violence (ISBN: 9783423790451)

River of Violence

 (35)
Erschienen am 22.03.2019
Cover des Buches Mein wildes Herz (ISBN: 9783570309094)

Mein wildes Herz

 (26)
Erschienen am 10.03.2014
Cover des Buches River of Violence (ISBN: 9783423230155)

River of Violence

 (5)
Erschienen am 24.07.2020
Cover des Buches The Girls I've Been (ISBN: 9783551584472)

The Girls I've Been

 (1)
Erscheint am 21.10.2021
Cover des Buches Mein wildes Herz (ISBN: 9783641133924)

Mein wildes Herz

 (0)
Erschienen am 10.03.2014
Cover des Buches River of Violence (ISBN: B07PK4MGL8)

River of Violence

 (0)
Erschienen am 22.03.2019
Cover des Buches Far from You (ISBN: 9781423184621)

Far from You

 (1)
Erschienen am 08.04.2014

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Neue Rezensionen zu Tess Sharpe

Cover des Buches River of Violence (ISBN: 9783423790451)fallingstar_91s avatar

Rezension zu "River of Violence" von Tess Sharpe

River of Violence
fallingstar_91vor 7 Monaten

„Ich bin neun, als mir Daddy das Töten beibringt.“ 🙊

(Aus dem Buch River of Violence  zitiert)


Bei River of Violence geschrieben von Tess Sharpe geht es um die Geschichte von Harley McKenna. Sie ist die Erbin eines Imperiums. Ihr Vater kontrolliert den Drogenhandel und die Waffendeals im North County. Harley wurde von klein an von ihrem Vater geformt, gedrillt und ihr wurde die Sprache der Gewalt beigebracht. Dabei entwickelt sie einige gute Talente. Dennoch hat sie viele unschöne Dinge erlebt. 

Für sie ist die Ruby sehr wichtig. Es ist eine Unterkunft für Frauen. Welche die Drogenprobleme haben, andere die vor ihren brutalen Ehemännern abgehauen sind oder sonstige Problemen haben. Harley kümmert sich um diese Frauen und deren Kinder sehr behutsam. 

Durch ein Schicksalsschlag muss Harley über das Leben das sie führt entscheiden. Will sie ihr Erbe? Möchte sie so werden wie ihr Vater? Harley steht vor der schwierigsten Wahl ihres Lebens: Familie oder Freiheit. 

😬

Mir hat der schreibstill 📖 von der Autorin sehr gut gefallen. Er ist leicht und verständlich. Sie schreibt in der Ich-Perspektive von Harley. Dadurch wirkte sie für mich in dieser weise authentisch, was ich toll fand. 

Ich hatte gleich ein 🎥 Film in meinem Kopf laufen und konnte mir alles gut vorstellen. Einer der Gründe, warum ich dieses Buch sehr gerne gelesen habe.😍


Im Buch gibt es zwei abwechselnde Zeitstränge; ein Mal lesen wir von Harley im Gegenwart und ein anderes Mal lesen wir von ihrer Vergangenheit. Also wird Kapitel zu Kapitel abgewechselt. 

Somit gibt Tess Sharpe uns die Chance ihre Protagonistin Harley besser kennenzulernen.👍

 

Fazit: 

Mir hat die Geschichte supergut gefallen. 

Ich fand sie spannend, brutal und emotional. Es war gut blutig und voller Action.🔫🔪🪓🪦🩸🧼 Was ich erhofft habe und dabei nicht enttäuscht wurde. 

Darüber hinaus fand ich es toll, dass eine weibliche Figur so eine große Rolle gespielt hat. 💪👩🏻

Ich kann euch mit einem sehr guten Gewissen dieses Buch weiterempfehlen!👍

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Cover des Buches River of Violence (ISBN: 9783423230155)Lovely_Lilas avatar

Rezension zu "River of Violence" von Tess Sharpe

2,5* Gute Grundidee, Feminismus und starke Heldin, aber leider enttäuschende Umsetzung!
Lovely_Lilavor 8 Monaten

Gute Grundidee, Feminismus und starke Heldin, aber leider enttäuschende Umsetzung! 

 

* Spoilerfreie Rezension! *

 ~ „River of Violence“ konnte mich leider nicht überzeugen. Das lag am langweiligen, lieblosen Schreibstil, der kaum vorhandenen Spannung, den unsympathischen, teilweise blassen Figuren, der spärlichen Handlung, den vielen Rückblenden (mit sich wiederholendem Inhalt) und daran, dass in einigen Szenen zu dick aufgetragen wurde. Die Stärken des Buches – seine interessanten Themen, die teilweise sogar tiefgründige Umsetzung, die starke, mutige Protagonistin und der deutlich spürbare Feminismus – können die Schwächen nicht ausgleichen. „River of Violence“ konnte das Potential einer guten Grundidee leider nicht nutzen, was sehr schade ist. Eine Leseempfehlung kann ich hier nur aus feministischer Sicht aussprechen, da mich das Buch ansonsten leider insgesamt enttäuscht hat. ~

 

Inhalt
 

Als kleines Kind hat Harley zum ersten Mal gesehen, wie ihr Vater, ein mächtiger Drogenbaron, einen Menschen tötet. Gewalt, Drogen Revierkämpfe – in Gefahr zu sein, ist für Zwanzigjährige Alltag. Mithilfe von harten Lektionen wird sie von ihrem Vater auf ihre Zukunft vorbereitet – denn eines Tages soll sie seine Nachfolgerin werden…

 

Übersicht

Einzelband oder Reihe: Einzelband
Erzählweise: Ich-Erzähler, Präsens
Perspektive: weibliche Perspektive
Kapitellänge: kurz bis mittel
Tiere im Buch: +/- Es wird gejagt, ein Hirsch wird angeschossen und danach getötet, es gibt einen leichten Fall von Tierquälerei (die Hunde können aber gerettet werden), Fleisch wird gegessen.
Triggerwarnung: Gewalt, Tod von Tieren, Tod von Menschen, Folter, Gewalt gegen Frauen und Kinder, sexualisierte Gewalt (Vergewaltigung, Belästigung, Missbrauch von Kindern), Blut, Übergeben, Krankheit, Rape Culture, Rassismus, Sexismus, Sucht, Drogen, Alkohol;

 

Warum dieses Buch?
 

Der Klappentext klang spannend und nach einer starken, mutigen Protagonistin!

 

Meine Meinung

 

Einstieg (2 Lilien)

 

„Ich bin acht, als ich zum ersten Mal erlebe, wie mein Daddy einen Mann umbringt. […]
Auf irgendeine Art musste ich es ja erfahren. Was er war. Und was ich werden würde.“ “ E-Book, Position 22 & 61

 

Im ersten Kapitel sehen wir durch Harleys Augen, wie ihr Vater einen Menschen tötet – und das ist natürlich spannend. Ab da ging es leider bergab – bis ich dann wirklich im Buch angekommen war und in die Geschichte gefunden hatte, dauerte es bis weit über die Hälfte.

 

Schreibstil (2 Lilien)

 

Mit Tess Sharpes Schreibstil konnte ich mich leider bis zum Ende nicht anfreunden. Ich habe an sich nichts gegen eine einfache und schnörkellose Sprache, aber den Erzählstil fand ich irgendwie uninspiriert, langweilig und lieblos. Er hat es nicht geschafft, mich mitzureißen – und wenn ich den Schreibstil nicht mag, hat es ein Buch bei mir schwer.

 

Idee, Ausführung & Themen (2 Lilien)

 

„‘Er will mich doch bloß beschützen.‘
‚Es liegt nur an ihm, dass du überhaupt in Gefahr bist, Harley‘, gibt Jake leise zurück.“ E-Book, Position 2717

 

An „River of Violence“ bin ich eigentlich ohne große Erwartungen herangegangen. Trotzdem hat mich das Buch leider sehr enttäuscht. Das lag unter anderem auch seinem Aufbau. Das Buch besteht nämlich zur Hälfte aus Rückblenden. Nun bin ich generell kein riesengroßer Fan von Rückblenden, aber wenn sie gut gemacht sind, habe ich nichts dagegen. Das Problem bei „River of Violence“ ist allerdings, dass die Rückblenden nicht nur zu zahlreich sind, sondern dass die verschiedenen Episoden aus Harleys Leben nicht chronologisch erzählt werden; sie ist z. B. in einem Kapitel 16, im nächsten aber 5. Die Zeitstruktur ist dadurch verwirrend (man weiß irgendwann nicht mehr, was Harley wann schon erlebt hat und was erst in der Zukunft passiert) und es gelingt nicht, eine Verbindung zur jungen Harley aufzubauen. Zudem behandeln fast alle Rückblenden sehr ähnliche Situationen (Harley wird von irgendeinem Mann bedroht oder gerät in eine gefährliche Situation), wodurch es auch zu vielen Wiederholungen kommt, die bei mir wiederum zu Langeweile geführt haben. 

 

Generell hat das Buch für seinen Seitenumfang wenig Handlung, was die Geschichte zäh macht. Man hätte es wahrscheinlich um die Hälfte kürzen können und es wäre trotzdem nichts Wichtiges verloren gegangen. Dass das Buch stellenweise sehr blutig und brutal ist, stört mich überhaupt nicht, denn wer den Klappentext gelesen hat, weiß, worauf er sich einstellen muss: auf ein knallhartes Leben im kriminellen Milieu. Leider waren mir viele Stellen einfach „too much“, oft wurde so dick aufgetragen, dass ich das Buch nicht mehr ernst nehmen konnte bzw. die Authentizität verloren ging. Hier wäre weniger mehr gewesen. Das wird auch beim Blick auf die lange Trigger-Liste deutlich.

 

Ich habe die Geschichte gemeinsam mit einer Blogger-Kollegin gelesen und eigentlich nur deshalb bis zum Schluss durchgehalten. Bis weit über die Hälfte habe ich mit der zähen und langweiligen Geschichte gekämpft und permanent überlegt, sie abzubrechen. Den Spannungsbogen habe ich meist vergeblich gesucht. Die Genre-Bezeichnung „Thriller“ ist hier meiner Meinung absolut falsch gewählt.

 

„River of Violence“ hat natürlich aber auch Stärken! Dass die Umsetzung nicht so gut gelungen ist, ist sehr schade, da die Grundidee sehr gut ist und viel Potential hatte. Auch die Themen des Buches (Erwachsenwerden, Emanzipation von der Familie, Mut, Freundschaft, Verantwortung, Liebe, schwere Entscheidungen, schwierige Beziehung zu den Eltern) und ihre teilweise sogar tiefgründige Umsetzung konnten mich überzeugen. Zudem enthält das Buch durchaus einzelne starke, gelungene Momente und steigert sich im Verlauf der Geschichte immer mehr. Das letzte Viertel mit seinen unerwarteten Wendungen und seiner endlich aufkeimenden Spannung war für mich der beste Teil des Buches – und auch das Ende hat mir gefallen. 

 

Protagonistin & Figuren (4 Lilien & 3 Lilien)

 

„Vielleicht wäre ja Entsetzen, bei jeder Frau, bei jeder Prellung, jeder Platzwunde, die angemessene Reaktion.
Vielleicht ist ein unempfindliches Herz nicht die Lösung, sondern das Problem.“ E-Book, Position 501

 

Die Protagonistin Harley war mir vor allem in der ersten Hälfte ein Dorn im Auge. Ich empfand sie als unsympathisch und scheinheilig. Es hat lange gedauert, bis ich angefangen habe, sie zu verstehen, mit ihr mitzufühlen und mich mit ihr anzufreunden. Meine liebste Hauptfigur aller Zeiten ist sie zwar immer noch nicht, aber: Am Ende des Buches fand ich sie ziemlich cool und habe sie anfeuert und ihr für ihren Mut applaudiert. 

 

Die anderen Figuren sind verschieden gut gelungen. Es gibt komplizierte, interessante Personen, die sich nicht wirklich in Gut und Böse einteilen lassen (wie Harleys Vater), aber auch Charaktere, die sehr blass und flach bleiben. Wer übrigens ein Buch mit sympathischen Leuten sucht, ist hier definitiv an der falschen Adresse. Außer Will, Brooke und Jake mochte ich eigentlich niemanden – und wenn plötzlich alle gestorben wären außer Harley und Jake (der ist echt mein Favorit!), ich hätte nicht einmal mit der Wimper gezuckt, so egal war mir das Schicksal der meisten Figuren. 

 

Spannung (1 Lilie) & Atmosphäre (3 Lilien)

 

Da ich mich stellenweise so durchs Buch gequält habe, kann ich leider nicht mehr als eine Lilie für die (fehlende) Spannung vergeben. 

 

Die bedrohliche Atmosphäre im Buch fand ich stellenweise durchaus gelungen, auch wenn manche Orte und Szenen schon recht klischeehaft beschrieben wurden. 

 

Feministischer Blickwinkel (4 Lilien)
 

Bechdel-Test (zwei Frauen mit Namen sprechen miteinander über etwas anderes als einen Mann): bestanden!

Frauenfeindliche / gegenderte Beleidigungen: Schla+++, Fo+++, Hu++, Miststück, Bitch, Bordsteinschwalbe

 

„‘Die wichtigste Lektion war: Sogar ein Mann, der dich liebt und der sein ganzes Leben damit zugebracht hat, etwas Starkes und Mächtiges aus dir zu machen, sogar dieser Mann wird dich höllisch unterschätzen, nur weil du eine Frau bist.‘“ E-Book, Position 22

 

Ich würde „River of Violence“ insgesamt als feministisches Buch bezeichnen und zwar vor allem wegen seiner starken, mutigen, intelligenten Protagonistin, die gegen häusliche Gewalt kämpft und sich in einer Welt aus toxischer Männlichkeit behaupten muss und das auch schafft. Harley ist eine Heldin, die nicht gerettet werden muss, sondern die sich selbst rettet! Der Thriller enthält viele „empowernde“ und feministische Sätze, kritisiert Sexismus, weibliche Unterdrückung und (sexualisierte) Gewalt, besteht den Bechdel-Test und zeigt, wie eine Frau zur knallharten Herrscherin über ein Drogenimperium erzogen wird. Mit „River of Violence hat Tess Sharpe also zumindest diesbezüglich sehr viel richtig gemacht – dafür gibt es von mir ein großes Lob und eine halbe Lilie extra.

 

Manches hat mich aber auch gestört: Das waren zum einen die unzähligen Szenen, in denen Frauen bedroht, verletzt, belästigt oder vergewaltigt wurden, die ausufernden frauenfeindlichen Beleidigungen (irgendwann habe ich aufgehört, zu zählen) und die Tatsache, dass gefühlt 90% der Männer in diesem Buch ungepflegte, dumme Sexisten sind, die ständig Frauen schlagen und/oder vergewaltigen. Ein paar Szenen hätten hier doch gereicht, um das Problem zu verdeutlichen, hier hätte also nicht (gefühlt) alle zwei Seiten eine Frau beim Leiden gezeigt werden müssen. 

 

Mein Fazit

 

„River of Violence“ konnte mich leider nicht überzeugen. Das lag am langweiligen, lieblosen Schreibstil, der kaum vorhandenen Spannung, den unsympathischen, teilweise blassen Figuren, der spärlichen Handlung, den vielen Rückblenden (mit sich wiederholendem Inhalt) und daran, dass in einigen Szenen zu dick aufgetragen wurde. Die Stärken des Buches – seine interessanten Themen, die teilweise sogar tiefgründige Umsetzung, die starke, mutige Protagonistin und der deutlich spürbare Feminismus – können die Schwächen nicht ausgleichen. „River of Violence“ konnte das Potential einer guten Grundidee leider nicht nutzen, was sehr schade ist. Eine Leseempfehlung kann ich hier nur aus feministischer Sicht aussprechen, da mich das Buch ansonsten leider insgesamt enttäuscht hat.

 

Bewertung

Idee: 5 Lilien ♥
Inhalt, Themen, Botschaft: 2 Lilien
Umsetzung: 2,5 Lilien
Worldbuilding: 3 Lilien
Einstieg: 2 Lilien
Ende / Auflösung: 5 Lilien
Schreibstil: 2 Lilien
Protagonistin: 4 Lilien
Figuren: 3 Lilien
Spannung: 1 Lilie
Atmosphäre: 3 Lilien
Emotionale Involviertheit: 2 Lilien
Feministischer Blickwinkel: 4 Lilien
Einzigartigkeit / Chance, dass ich das Buch nie vergessen werde: niedrig


Insgesamt:

❀❀,5 Lilien

 Dieses Buch bekommt von mir zweieinhalb Lilien! 

Kommentare: 14
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Cover des Buches River of Violence (ISBN: 9783423230155)c-birds avatar

Rezension zu "River of Violence" von Tess Sharpe

Brutal, aber leider nicht fesselnd
c-birdvor 9 Monaten

Harley McKenna ist die Tochter eines Drogenbarons und aufgewachsen in einem Umfeld, das geprägt ist von Gewalt, Waffenhandel und  Machtmissbrauch. Bereits als 8jährige muss Harley mitansehen, wie ihr Vater einen Mann tötet. Doch mittlerweile ist Harley erwachsen und führt das Ruby, eine Art Frauenhaus. Ihr Vater, Duke McKenna hat sie zu einer knallharten Frau herangezogen, in der Hoffnung dass Harley eines Tages die Führung des Clans übernimmt. Denn der Clan muss sich ständig neu behaupten gegenüber dem Erzfeind und der größten Konkurrenz im Drogenhandel, derSpringfield-Familie. Zwischen ihnen  und den McKenna  kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen  Harley selbst jedoch hat noch andere Pläne und muss sich entscheiden, welchen Weg sie gehen will…

 

Das Buch besteht aus zwei Erzählsträngen. Der eine ist in der Gegenwart angesiedelt und verläuft chronologisch geordnet über einen Zeitraum von drei Tagen. Der andere führt immer wieder zurück in die Vergangenheit und beschreibt Erlebnisse, die Harley in verschiedensten Episoden in ihrem Leben hatte. Diese sind meist von Gewalt geprägt und sollen wohl erklären, wie Harley zu der jungen Frau wurde, die sie heute ist. Als positiv will hier noch die Protagonistin Harley anmerken. Ihre Figur war gut ausgearbeitet und man empfindet tatsächlich so etwas wie Sympathie für sie. Eine starke Frau, die sich in einer von Männern dominierten Welt behaupten kann.

Alles in allem ist das Buch sehr brutal. Leider konnte nicht so richtig Spannung aufkommen. Der ständige Wechsel zwischen dem Jetzt und dem damals, der mich normalerweise an ein Buch fesseln kann, hatte hier eher eine negative Wirkung und ich empfand das Buch eher als langweilig. Gerade auch die vielen Seiten waren meiner Meinung nach einfach zu viel und weniger wäre mehr gewesen.

 

 

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Gespräche aus der Community

Furios, raffiniert und definitiv hochspannend! Der Jugendroman "The Girls I've Been" handelt von Nora, der Tochter einer Hochstaplerin, von der sie über die Jahre viel gelernt hat. Die Protagonistin muss tief in die Trickkiste ihrer zahlreichen Alter Egos greifen, als sie sich mit ihrem Ex-Freund Wes und ihrer neuen Liebe Iris als Geisel in einem Banküberfall brutaler Gangster wiederfindet ...

Für unsere LovelyBooks Premiere suchen wir 30 Leser*innen, die Lust haben,
das Jugendbuch zu lesen und auf LovelyBooks und drei weiteren Seiten zu
rezensieren.

Auf Netflix als Verfilmung mit "Stranger Things" Darstellerin Millie Bobby Brown angekündigt und schon bald in unseren Bücherregalen:

Herzlich Willkommen zu unserer LovelyBooks Premiere von Tess Sharpes "The Girls I've Been"!

Die rasante Story überrascht und begeistert als hochspannender Thriller zum Mitfiebern, atemlose Escape-Story und vielschichtiger Coming-of-Age-Roman mit einer taffen Protagonistin. 

Gemeinsam mit Carlsen verlosen wir 30 Exemplare des Jugendromans für unsere LovelyBooks Premiere.

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Was ist Freiheit?

Harley ist acht, als sie ihrem Vater das erste Mal dabei zusieht, wie er einen Widersacher abknallt. Der Drogenbaron hat mehr Waffen geschmuggelt, mehr Meth gekocht, mehr Männer getötet, als irgendwer anders in der Gegend. Nun, da sie erwachsen ist, arbeitet Harley für ihn, stützt sein System und wird als seine Nachfolgerin gehandelt, obwohl sie den ewigen Kreislauf aus Mord, Leid und Rache hasst und durchbrechen möchte. Gleichzeitig tritt die mächtige Springfield-Familie auf den Plan, Dukes größte Konkurrenz im Drogengeschäft, und inmitten dieses blutigen Revierkampes muss Harley sich entscheiden: Für die Familie, ihren Vater, das System – oder für ihr Leben und ihre Freiheit.

Über Tess Sharp

Tess Sharpe, Tochter einer Punkrock-Mutter, geboren in einer Berghütte, wuchs im ländlichen Norden Kaliforniens auf, der Gegend, in der auch ihr Roman spielt.
Jetzt lebt sie irgendwo in der tiefsten Provinz mit einem Rudel Hunde und einer stetig wachsenden Kolonie an verwilderten Katzen. »River of Violence« ist ihr erstes belletristisches Buch.

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