Tessa Hennig Alles außer Austern

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Inhaltsangabe zu „Alles außer Austern“ von Tessa Hennig

Eigentlich möchte Anne nach dem Tod ihres Mannes einfach nur ihre Ruhe haben. Ihre besten Freundinnen, Christine und Karin, überzeugen sie aber, die Ferien wieder in der Bretagne zu verbringen. Gute Traditionen bricht man nicht. Doch dieses Jahr ist irgendwie der Wurm drin: Karins Ehe steckt in der Krise, und Christine liegt im Clinch mit ihrer aufmüpfigen Tochter. Anne will die Wogen glätten und schlägt eine Fahrradtour vor. Eine gute Idee, aber Christine ist es zu anstrengend, und Karins Mann legt sich prompt mit der Polizei an. Nur Anne blüht auf. Liegt das vielleicht an ihrem neuen Tandempartner, mit dem sie die bretonische Küste erkundet?

Ein Buch, was den Leser zum Lachen bringt, zum Nachdenken anregt und auch stellenweise einfach nur schön-traurig ist :-)

— beautifulbookworld

Leseempfehlung

— Amber144

Schöne Geschichte- die vor allem auch die Schwierigkeiten im Alltag eines Blinden beschreibt. Da ich bessere Bücher von Tessa Hennig kenne,

— Julchen77

Am Anfang sehr witzig und unterhaltsam, hat gegen Mitte hin allerdings nachgelassen. Das Ende war wieder etwas flotter.

— KerstinTh

Unterhaltsame Bretagnereise mit Tiefgang.

— tardy

Ein unterhaltsamer und chaotischer Roman. Sehr lesenswert! :-)

— Blackrapunzel

Emotionsgeladene Urlaubslektüre mit Happy End.

— DonnaVivi

Weichgespült und unrealistisch, nichts für mich.

— Huschdegutzel

Ein Buch was zum Sommer passt :)

— Darkwonderland

Gehaltvolle und mit Tiefgang ausgestattete Urlaubslektüre die große Lesefreude bereitet

— Anne2801

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  • Tessa Hennig - Alles außer Austern

    Alles außer Austern

    beautifulbookworld

    12. June 2017 um 21:48

    Klappentext: Einmal Bretagne, immer Bretagne Eigentlich möchte Anne nach dem Tod ihres Mannes einfach nur ihre Ruhe haben. Ihre besten Freundinnen, Christine und Karin, überzeugen sie aber, die Ferien wieder in der Bretagne zu verbringen. Gute Traditionen bricht man nicht. Doch dieses Jahr ist irgendwie der Wurm drin: Karins Ehe steckt in der Krise, und Christine liegt im Clinch mit ihrer aufmüpfigen Tochter. Eine gemeinsame Fahrradtour soll die Wogen glätten, aber Christine ist es zu anstrengend, und Karins Mann legt sich prompt mit der Polizei an. Nur Anne blüht auf. Liegt das vielleicht an ihrem neuen Tandempartner, mit dem sie die bretonische Küste erkundet? Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut und passt in meinen Augen super zum Inhalt des Buches. Man sieht es sich an und bekommt direkt Lust darauf, das Buch anzufangen. Die Einführung in die Handlung hat mir auch gut gefallen und es war ein guter Einstieg, um in die Handlung des Buches hereinzukommen. Die Spannung hält sich über die ganze Handlung gleichmäßig und das Buch ist zu keiner Zeit langweilig.  Der Schreibstil von Tessa Hennig ist angenehm zu lesen. Er kommt leicht und locker rüber und passt perfekt zu der Handlung der Geschichte. Die Charaktere sind gut durchdacht und auch alle wichtig für die Handlung. Sie sind mir soweit symphatisch gewesen, auch wenn natürlich der ein oder andere Charakter auch mal ungemütliche Züge an sich hat. Die Anzahl der handelnden Personen ist angemessen.  Die Idee der Geschichte wurde super umgesetzt und ich habe so eine Geschichte auch noch nicht gelesen. Ein roter Faden war durch die Handlung gut erkennbar und hat es leicht gemacht, der Geschichte zu folgen.  Die Handlung hat mich vollständig überzeugt und an vielen Stellen auch immer mal wieder überrascht, genauso wie das Ende, welches absolut nicht so vorherzusehen war. Das Buch bleibt bis zum Schluss spannend und man möchte es gar nicht weglegen.  Falls ich euch neugierig auf das Buch machen konnte, werdet ihr hier fündig: https://www.amazon.de/Alles-au%C3%9Fer-Austern-Tessa-Hennig/dp/3548612490/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1497296364&sr=8-1&keywords=alles+au%C3%9Fer+Austern Einen schönen Abend, Nadine :-)

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  • Leseempfehlung

    Alles außer Austern

    Amber144

    12. April 2017 um 19:09

    Ein wirklich tolles Buch.Ich habe es innerhalb weniger Tage verschlungen und war begeistert.Ein toller Schreibstil und gerade das auch mal die Probleme in langen Beziehungen und Ehe auf die Weise beschrieben werden fand ich toll. Alles war sehr authentisch geschrieben und fesselt einen bis zur letzten Seite.Toll fand ich die Idee, dass die Geschichte eine blinde Person mit einbezieht und auch auf die Probleme als Blinder, aber auch die nun anderen, ausgeprägteren Sinnesorgane beschreibt.Ein schönes Buch für den Sommerurlaub oder um einfach mal vom Alltag abzuschalten.

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  • Anfangs sehr unterhaltsam, lässt gegen Ende leider nach

    Alles außer Austern

    KerstinTh

    21. July 2016 um 12:23

    Anne lebt in München, ihr Mann Jörg wurde tragischer Weise von einem Golfball erschlagen. Nun steht der traditionelle Bretagne Urlaub an. Diesen verbrachten die beiden immer mit dem Anwaltsehepaar Karin und Andreas, die in Straßburg leben und dem Pariser Ehepaar Christine und Bernd. Da nun Jörg fehlt und Christines Tochter Suzanne sich gerade von ihrem Freund getrennt hat, tritt diese in Jörgs Fußstapfen. Nach etwas Überzeugungsarbeit geht es in die Bretagne zu Leclerc, einen Freund von Annes Großvater. Die Freunde treffen auf Leclercs blinden Enkelsohn, mit dem sie eine aufschlussreiche Fahrradtour beginnen. Anne fühlt sich immer wohler und blüht auf, dafür verfinstert sich die Stimmung bei den anderen und es scheinen die Probleme der letzten Jahre ans Tageslicht zu kommen. Somit wird aus einem erhofften erholsamen Urlaub schnell pures Chaos.   Der Roman beginnt sehr witzig und unterhaltsam. Zur Mitte hin lässt dies leider etwas nach, weswegen meine anfängliche Begeisterung verschwand. Gegen Ende zieht die Geschichte noch einmal an und es kommt Schwung auf, worauf ein unverhofftes Ende folgt. Der Schreibstil von Tessa Henning ist sehr gut und angenehm. Das Buch lässt sich sehr leicht lesen und man kann es ohne Unterbrechung durchlesen. Dieses Buch ist, meiner Meinung nach, leider das am wenigsten gute Buch von Tessa Henning. Mein Fazit ist, da Anfang und Schluss sehr gut sind, kann dieses Buch sehr gut als Urlaubslektüre benutzt werden.

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  • Leserunde zu "Alles außer Austern" von Tessa Hennig

    Alles außer Austern

    tessahennig

    "Du musst Deine Bücher unbedingt auch bei Lovelybooks" vorstellen, hieß es von Kolleginnen, die das Portal in den höchsten Tönen loben. Das habe ich nun gemacht und schon startet die erste Leserunde für meinen aktuellen Roman, der ganz gut in die Urlaubssaison der Bretagne passt. Ich bin gespannt auf Euer Feedback, denn nur wenn ich weiß, was sich Leserinnen und Leser wünschen, kann ich Viele mit meinen Geschichten erreichen. Bitte haben Sie etwas Geduld mit mir, falls ich das eine oder andere versemmle, oder mal nicht gleich antworte. Ich muss mich hier erst einmal einarbeiten. Einen Trailer zum Buch gibt es zum Einstimmen auf: https://vimeo.com/119800694. Viel Spaß in der Bretagne !!!

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  • Alles außer Austern

    Alles außer Austern

    tardy

    18. August 2015 um 15:04

    Nach dem Tod ihres Mannes würde Anne am liebsten auf den alljährlichen, gemeinsamen Bretagne-Urlaub mit ihren Freunden Karin, Andreas, Christine und Bernd verzichten. Aber nach einiger Überredungskunst ihrer Freundinnen fährt sie trotzdem mit. Vor allem auch, weil ihre Patentochter Suzanne, die diesmal mit von der Partie ist, an schrecklichem Liebeskummer leidet. In diesem Jahr werden alle sonstigen Gewohnheiten beiseite gelegt und anstatt faul am Strand zu liegen machen sie zusammen eine Radtour. Christine hat Stress mit ihrer Tochter und Karin mit ihrem Mann. Anne dagegen, als Tandempartnerin des blinden Michel, blüht richtig auf. Das schöne, stimmungsvolle Cover hat mich gleich angezogen und war auch mit einer der Gründe, warum ich mich für diese Leserunde beworben habe. Erwartet habe ich eine leichte, humorvolle Sommerlektüre und wurde positiv überrascht. Bekommen habe ich eine sehr schöne Geschichte über Freundschaft und Liebe, über Verrat und Vertrauen, voller Humor, aber auch mit dem nötigen Tiefgang. Die Charaktere sind glaubwürdig dargestellt und mehr oder weniger sympathisch. Die anstrengende Fahrradtour bringt so manche unangenehme Eigenschaft einiger Protagonisten ans Licht, sie macht aber auch manche Figuren noch viel liebenswerter als vorher und schenkt ihnen neuen Lebenswillen. Die Landschaft ist sehr detailliert beschrieben, man glaubt fast selbst da zu sein. Dies ist für mich ein weiterer Grund, warum mir das Buch so gut gefällt. Tessa Henning gelingt es auch den Leser zu packen, ihr solider Schreibstil ist leicht zu lesen und ihre Liebe zu Details macht den Roman zu einem kurzweiligen Lesevergnügen. Für mich war das Buch wie ein kleiner Urlaub in die Bretagne. Ich gebe absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.

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  • Wie eine Radtour das Leben verändert...

    Alles außer Austern

    Donauland

    12. August 2015 um 16:01

    Als ich das Cover von „Alles außer Austern" sah, war meine Neugier geweckt, ich wollte unbedingt diesen Urlaubsroman lesen und in die traumhafte Atmosphäre eintauchen. Eigentlich möchte Anne heuer auf den gemeinsamen Urlaub mit ihren Freundinnen Christine und Karin in der Bretagne verzichten, denn sie leidet sehr plötzlich allein zu sein, sie vermisst ihren verstorbenen Mann Jörg und sie möchte nicht „alleine“ neben den beiden Pärchen ihren Urlaub verbringen. Suzanne, ihr Patenkind leidet an Liebeskummer, so lädt sie Christine zu sich ein. Ihr gelingt es Anne zu überreden, mit ihnen ins Ferienhaus zu fahren. Doch dieses Jahr verläuft ihre Auszeit anders, statt am Strand zu entspannen, unternehmen sie eine Radtour. Dabei werden ihre Kondition aber auch ihre Freundschaft auf die Probe gestellt, denn neue "Wahrheiten" kommen ans Licht! Wird ihre Freundschaft diese Krise überwinden? Die Autorin Tessa Hennig hat mich mit ihrem Roman gut unterhalten. Diesmal geht es um Freundschaft, Trauerbewältigung, Veränderungen, Lebensfreude und natürlich auch um die Liebe. Mit ihrem angenehmen, lockeren und spritzigen Schreibstil hat sich mich an die französische Küste entführt. Ich begleitete Anne und ihre Freunde und ihre Patentochter in die Bretagne, am liebsten wäre ich gleich in sie malerische Bretagne gereist. Die Charaktere sind ziemlich unterschiedlich, die Freundinnen haben sich während ihres Studiums kennengelernt und genießen seit vielen Jahren gemeinsam ihre Auszeit im Ferienhaus. Der Autorin gelingt es, die Freundinnen authentisch und liebenswert zu beschreiben. Während die beiden Freundinnen Karin und Christine mit ihren Männern in einer Krise stecken, blühen Anne und ihre Patentochter Suzanne richtig auf. Ich durchlebte mit den Freundinnen ein regelrechtes Gefühlschaos und wurde auch immer wieder überrascht. Mir gefiel, dass die Autorin auch zwischen den drei Freundinnen die Perspektive wechselte, so erfuhr man mehr über ihre Gefühle und Gedanken und lernte sie viel besser kennen. Ich konnte Anne verstehen, dass sie auf den gemeinsamen Urlaub lieber verzichten wollte, denn sie würde sich ständig an ihrem Mann erinnern. Ihre Freundinnen versuchen sie so gut wie geht abzulenken und ihr Programm auch etwas abzuändern. Anne leidet seit jeher an Ängsten, die sie immer wieder einschränken, doch während ihrer Radtour an der Küste entlang blüht sie immer mehr auf. Liegt es an der traumhaften Gegend oder an ihrem blinden Tandempartner, dem sie während ihrer Tour die Landschaft so detailliert beschreibt? Alles außer Austern ist ein unterhaltsamer Roman, der einem in die Bretagne entführt und einem beim Lesen überrascht und auch zum Nachdenken einlädt.

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  • Ein heiterer Frauenroman mit ernsten Tönen

    Alles außer Austern

    Cherry-Mae

    Eigentlich möchte Anne dieses Jahr auf den gemeinsamen Urlaub in der Bretagne mit ihren Freunden Karin, Andreas, Christine und Bernd verzichten, denn zu schmerzlich ist der Verlust ihres plötzlich verstorbenen Mannes Jörg. Da aber Suzanne, Annes Patenkind, unter schrecklichem Liebenskummer leidet und deshalb mit Christine und Bernd in die Bretagne fahren soll, lässt sich auch Anne überreden, dort ihrem Patenkind tröstend zur Seite zu stehen. Doch meistens kommt alles anders, als man denkt. Denn nach einer abenteuerlichen Fahrradtour mit blindem Tandempartner und französischem Surflehrer, werden die Rollen getauscht. Während Anne und Suzanne mit ihren neuen Bekanntschaften richtig aufblühen, stehen Karin, Andreas, Christine und Bernd am Scheideweg ihres Lebens. Ein sehr unterhaltsamer Roman, den man erst nach der letzten gelesenen Seite, aus der Hand legen möchte. Tessa Hennig überzeugt durch ihren kurzweiligen Schreibstil und ihre charmante Art, ernste Themen in eine humorvolle Handlung einzufügen. Der heitere Frauenroman, in traumhafter Kulisse der wilden Bretagne und mit meist liebenswerten Protagonisten, hat fünf Sterne verdient.

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    • 2
  • Rezension: Alles ausser Austern von Tessa Hennig

    Alles außer Austern

    Blackrapunzel

    02. August 2015 um 22:32

    Fakten Taschenbuch: 350 Seiten Verlag: List Taschenbuch Sprache: Deutsch Genre: Roman Klappentext Eigentlich möchte Anne nach dem Tod ihres Mannes einfach nur ihre Ruhe haben. Ihre besten Freundinnen, Christine und Karin, überzeugen sie aber, die Ferien wieder in der Bretagne zu verbringen. Gute Traditionen bricht man nicht. Doch dieses Jahr ist irgendwie der Wurm drin: Karins Ehe steckt in der Krise, und Christine liegt im Clinch mit ihrer aufmüpfigen Tochter. Anne will die Wogen glätten und schlägt eine Fahrradtour vor. Eine gute Idee, aber Christine ist es zu anstrengend, und Karins Mann legt sich prompt mit der Polizei an. Nur Anne blüht auf. Liegt das vielleicht an ihrem neuen Tandempartner, mit dem sie die bretonische Küste erkundet? Meine Meinung Die Geschichte Ich habe mir von dem Buch eine unterhaltsame und chaotische Geschichte erhofft - und genau das, habe ich auch bekommen. Bei zweieinhalb Ehepaaren und einer Tochter ist Chaos ja schon quasi vorprogrammiert. Ich fand es sehr unterhaltsam, das Gefühlschaos der drei Freundinnen mitzuerleben und mitzufühlen. Es waren so einige unerwartete Wendungen dabei, die mich immer wieder total überrascht haben und vor allem gegen den Schluss konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch hätte genauso gut eine Serie von Desperate Housewives sein können, einfach genial! Gerade am Anfang hatte ich das Gefühl, dass es sehr humorvoll sein würde. Es stellte sich dann aber heraus, dass doch auch eine gewisse Ernsthaftigkeit vorhanden war. Was mir an der Geschichte besonders gut gefallen hat, waren die wunderbaren Beschreibungen der Umgebung. Ich habe mich richtig so gefühlt, als wäre ich selber dort, konnte es mir sehr gut vorstellen! Die Charaktere Anfangs brauchte ich eine Weile, um mir merken zu können, wer mit wem zusammen gehörte. Im Verlauf des Buches ging es aber immer besser und man konnte es eigentlich immer auch am Inhalt herauslesen. Mit Anne hatte ich manchmal etwas Mitleid. Sie hatte es von allen wohl am schwersten in die Bretagne zu reisen, weil ihr Mann zum ersten Mal nicht dabei war. Obwohl es natürlich sehr schwer ist einen solchen Verlust zu verdauen, hätte ich mir dennoch gewünscht, dass sie sich etwas schneller für etwas Neues geöffnet hätte. Ansonsten war sie aber eine sympathische und hilfsbereite Protagonistin. Bei so vielen Figuren gab es natürlich auch welche, die ich nicht sonderlich mochte, wie zum Beispiel Karins Mann, oder Christine. Ich möchte aber nicht zu viel verraten, lest selbst :-) Der Schreibstil Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es ließ sich schnell und leicht lesen und wirkte durch die bereits angedeuteten Umgebungsbeschreibungen sehr realistisch. Der Erzähler war zwar auktorial, dennoch wechselte die Perspektive zwischen den drei Freundinnen, was der Geschichte einiges an Tiefe verlieh. Der Titel Bei dem Titel dachte ich zuerst an einen humorvollen Roman. Ich finde er klingt sehr frisch und witzig, den Bezug zur Geschichte konnte ich aber nicht wirklich herstellen. Ein Titel muss aber auch nicht die Geschichte wiedergeben, sondern den Leser neugierig machen und das hat er mich definitiv! Das Cover Wer mich gut kennt, weiss, dass ich solche gezeichneten Figuren, wie auch bei Ellen Bergs Bücher, liebe! Das Cover passt zwar nicht unbedingt zur Geschichte, aber eindeutig zur Umgebung und Atmosphäre dort. Mir gefällt es! Fazit Ein unterhaltsamer und chaotischer Roman, welcher sich super für eine Urlaubslektüre eignet. Unerwartete Momente sind auf jeden Fall vorprogrammiert. Sehr lesenswert! Bewertung 4 von 5 Sternen.

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  • Das Beste kommt erst am Schluss, auch die Austern

    Alles außer Austern

    DonnaVivi

    31. July 2015 um 09:32

    In Tessa Hennigs Buch bedeutet das tatsächlich, dass man die Austern „verdienen“ muss. Die Belohnung erwartet nur die Sieger und aus den heiklen Ereignissen stolz herauszukommen ist nicht leicht. Die Protagonisten sind erwachsene Menschen, eigentlich schon jenseits der üblichen altersbedingten Krisen, dennoch mit schwerwiegenden Problemen. Sie geben sich Jahr für Jahr einer Illusion hin, sie fahren in ihr geliebtes Ferienhaus nach Frankreich und verdrängen dabei die langjährigen Alltagssorgen, als gäbe es sie gar nicht. Es scheint so, als hätten sie in ihrem Leben gar nichts mehr, nur dieses Haus. Sie würden daran ewig festhalten, nur kommt es plötzlich eine „erleuchtende“ Radtour dazwischen, die ungeahnte Emotionen freisetzt. Die Autorin bringt menschliche Abgründe in den Mittelpunkt, ohne die Frage selbst beantworten zu wollen, was gut oder böse ist. Die Spannung lässt sie dabei perfekt nachempfinden. Ob die langjährige Freundschaft und die Ehen so viel Lügen, Lüsternheit, Untreue, Gier, Verbissenheit, Eingeschränktheit und (sexuellen) Frust noch aushalten? Folglich kommt es zu Extremsituationen und die Auseinandersetzungen werden ins Unermessliche getrieben. Man kann dieses Buch nicht ganz reglos mitverfolgen. Schließlich geht es hier um die große Suche nach einem Ausweg aus aussichtslosen Lebenslagen in mehreren Fällen. Eine bildhafte, geradlinige Erzählung, eine alltagsnahe, bodenständige Sprache und kleine beläufige Weisheiten machen Tessa Hennings Roman lesenswert.

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  • Weichgespült und unrealistisch, nichts für mich.

    Alles außer Austern

    Huschdegutzel

    Eigentlich möchte Anne nach dem Tod ihres Mannes einfach nur ihre Ruhe haben. Ihre besten Freundinnen, Christine und Karin, überzeugen sie aber, die Ferien wieder in der Bretagne zu verbringen. Gute Traditionen bricht man nicht. Doch dieses Jahr ist irgendwie der Wurm drin: Karins Ehe steckt in der Krise, und Christine liegt im Clinch mit ihrer aufmüpfigen Tochter. Anne will die Wogen glätten und schlägt eine Fahrradtour vor. Eine gute Idee, aber Christine ist es zu anstrengend, und Karins Mann legt sich prompt mit der Polizei an. Nur Anne blüht auf. Liegt das vielleicht an ihrem neuen Tandempartner, mit dem sie die bretonische Küste erkundet? So besagt es der Klappentext und da merkt man schon, dass es sich hier nicht wirklich nur um seichte, locker plätschernde Urlaubslektüre handelt. Jeder der Protagonisten hat sein Päckchen zu tragen, sodass zwischendurch immer wieder ernsthaftere Untertöne zu hören sind. Autorin Tessa Henning schreibt in wirklich wunderbarer Sprache und auch die Landschaftsbeschreibungen führten mich mitten hinein in die Bretagne. Das Buch liest sich mal eben so runter und ist sehr vorhersehbar. Trotzdem hat es mir keinen Spaß gemacht. Ich konnte die Figur der Anne einfach nicht glauben - sie verliert nach 25 Jahren Ehe ihren Mann und fällt von Trauer nach 7 Monaten sofort wieder in den Alltag, verliebt sich, vergibt mit Leichtigkeit jeden noch so großen Verrat und fungiert nebenbei noch als Seelenabfalleimer für den Rest. Denn auch die anderen Pärchen haben große Probleme, die sich zum Ende hin allerdings in Luft und Liebe auflösen.... nicht nachvollziehbar in meinen Augen. Für mich war dieses Buch weder Fisch noch Fleisch - eher weichgespülter Tofu. Bei all den hier angesprochenen Themen hätte es für mich entweder ernsthafter sein müssen und mit einem realistischeren Handlungsablauf; oder aber nur locker leicht, dann aber ohne Tod, sich auseinanderlebende Ehepaare und Fremdgehen. 2 Sterne vergebe ich einzig für die Person des Michel, eines blinden Künstlers, den ich sehr gut beschrieben fand und der mir die Welt ohne Augenlicht näher brachte. Von mir leider keine Leseempfehlung.

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    • 3
  • Dieses Buch gehört gelesen..

    Alles außer Austern

    Darkwonderland

    24. July 2015 um 18:24

    Dieses Buch gehört gelesen. Es ist wider mit viel Liebe zum Detail geschrieben und man kann sich sehr gut drauf einlassen. Es kommt direkt ein Urlaubsgefühl auf. Es ist leicht zu lesen und hat einen angenehmen Schreibstil...es geht weg wie warme Semmel. Ich bin total begeistert von diesem Buch. Es geht um die Trauer Bewältigung..in einem sehr schönen Stil. Und um die Freundschaft. Mehr verrate ich nicht ;)  Leute ich sage es euch lest es genießt dieses Buch es lohnt sich. Ich werde es auf jeden Fall noch einmal lesen. Und es passt zu jeder Jahreszeit.  Also Sonnenliege aufgestellt Handtuch drauf Sonnenbrille an und los gelesen. Es lohnt sich :)

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  • Alles außer Austern

    Alles außer Austern

    Nik75

    21. July 2015 um 19:24

    Als ich das Cover vom Buch das erste Mal gesehen habe, habe ich gedacht: „Wie schön, eine schöne leichte Sommerlektüre erwartet mich.“ Aber so leicht war die Lektüre gar nicht und doch war sie genau richtig für meinen Geschmack. Es ist ein wunderbarer Roman über Freundschaft, Beziehungsproblemen, neue und verflossene Liebe. Ein Roman bei dem man mit den Protagonisten gut mitfiebern und mitleben konnte. Die Protagonisten, die ich namentlich gar nicht aufzählen möchte, haben die verschiedensten Charaktere. Frau Hennig hat alle Personen sehr lebhaft und bildhaft beschrieben, dass ich keine Probleme hatte mir die Personen vorzustellen. Jede Person hatte so ihre Ecken und Kanten und die Charaktere wurden nicht schön geschrieben. In meinem Kopf sind alle lebendig geworden. Mich hat der Roman von Anfang an gefesselt und ich bin sofort gut in den Lesefluss gekommen. Frau Hennig hat es in dem Roman geschafft, dass man beim Lesen die Spannungen zwischen den Protagonisten spürt. Es hat regelrecht geknistert beim Lesen. Man hat gespürt wenn Streit in der Luft lag, aber man hat auch gespürt, dass sich bei Anne eine neue Liebe anbahnt. Der Roman war wirklich voller Emotionen und hat zum Nachdenken über das Leben angeregt. Es war schön zu sehen was Freundschaft alles aushalten kann und dass durch Liebe einiges gekittet werden kann. Mir hat in dem Roman besonders die gemeinsame Radtour gefallen. Da haben die Protagonisten so richtig schön ihre wahren Gesichter gezeigt und man konnte alle sehr gut kennen lernen. Ich war von dem Roman angetan und kann ihn nur weiterempfehlen. Von mir bekommt das Buch 5 Sterne.

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  • Urlaubslektüre mit Tiefgang

    Alles außer Austern

    Anne2801

    21. July 2015 um 15:20

    Klappentext "Eigentlich möchte Anne nach dem Tod ihres Mannes einfach nur ihre Ruhe haben. Ihre besten Freundinnen, Christine und Karin, überzeugen sie aber, die Ferien wieder in der Bretagne zu verbringen. Gute Traditionen bricht man nicht. Doch dieses Jahr ist irgendwie der Wurm drin: Karins Ehe steckt in der Krise, und Christine liegt im Clinch mit ihrer aufmüpfigen Tochter. Eine gemeinsame Fahrradtour soll die Wogen glätten, aber Christine ist es zu anstrengend, und Karins Mann legt sich prompt mit der Polizei an. Nur Anne blüht auf. Liegt das vielleicht an ihrem neuen Tandempartner, mit dem sie die bretonische Küste erkundet?" Inhalt Obwohl sich Anne noch mitten in der Trauerphase über ihren toten Mann Jörg befindet, ringt sie sich dazu durch mit ihren besten Freundinnen Karin und Christine und deren Männern Andreas und Bernd und zusätzlich der Tochter Suzanne wie jedes Jahr in die Bretagne in ihr Ferienhaus zu fahren. Doch dieses Jahr ist alles anders und anstatt die Zeit am Strand zu verbringen und sich vollkommen zu entspannen, bricht die Reisetruppe gemeinsam mit dem Enkel des Ferienhausbesitzers zu einer Radtour auf. Vollkommen ungeübt - sowohl was das Radeln betrifft, als auch das zwischenmenschliche Taktgefühl. Es tun sich Abgründe auf und die Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt und Anne ist im ersten Moment die einzige, die es schafft etwas Positives aus dem Trip zu ziehen. Doch auch sie erlebt einige Rückschläge und die Frage ist, wie viele Wahrheiten und welche Entwicklungen eine Freundschaft überstehen kann... Leseeindrücke/Meinung "Alles außer Austern" sieht auf den ersten Blick aus, wie ein typischer Urlaubsroman, den man als seichte Unterhaltung an Pool oder Strand lesen kann, doch in diesem Buch steckt so viel mehr: Hier werden Themen aufgegriffen, über die gern auch mal geschwiegen wird und vor allem der Aspekt der Freundschaft wird hier ganz eindringlich betrachtet. Die Hauptcharaktere - hauptsächlich die Frauen - könnten eigentlich unterschiedlicher nicht sein und doch sind sie seit dem Studium befreundet und fahren jedes Jahr gemeinsam mit ihren Männern in die Bretagne. jeder einzelne Charakter ist sehr gut greifbar, wenn auch manchmal etwas anstrengend und nicht unbedingt auf den ersten Blick sympathisch, allerdings ist jeder einzelne für die ganz besondere Figurendynamik wichtig, die diesen Roman so besonders macht. Tessa Hennings Schreibtstil ist herrlich fließend und verzichtet auf unnötig ausschweifende Beschreibungen und trotzdem gelingt es ihr, dass man stellenweise das Gefühl hat, selbst in der Bretagne zu sein und an der Radtour teilzunehmen. Es gibt lustige Momente, aber auch Momente in denen man sich fremdschämt oder einem der Protagonisten gern eine Backpfeife geben würde - das volle Gefühlsrepertoire wird ausgeschöpft. Neben der Unterhaltung stecken in diesem Buch auch einige tiefgründige Gedankenanstöße und Lehren, die ganz wunderbar verpackt sind. Der Fortgang der Geschichte scheint etwas vorhersehbar, steckt aber dennoch immer wieder voll Überraschungen. Fazit Dieses Buch ist eine schöne Sommerlektüre, die den Leser in die Bretagne entführt, aber eben nicht nur das: wer sicht einfach nur nach oberflächlicher und seichter Unterhaltung sehnt, der sollte vielleicht lieber die Finger von den Austern lassen, denn hier gibt es viel Tiefgang und viel Zwischenmenschliches. Ich für meinen Teil habe diese Mischung als perfekt empfunden und war mehr als positiv überrascht und es war mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Tessa Henning. Insgesamt eine wunderbare Urlaubsgeschichte über Freundschaft, Wendepunkte im Leben, den Alltag und alles was damit zu tun hat

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  • Fahrradtour mit ungeahnten Folgen - Lesenswerte Urlaubslektüre mit viel Zwischenmenschlichem

    Alles außer Austern

    roterrabe

    15. July 2015 um 21:41

    Die Freundinnen Anne, Karin und Christine sind alle bereits über 50 und haben ihr Leben im Griff. Ihren jährlichen gemeinsamen Urlaub in der Bretagne möchte Anne am Liebsten ausfallen lassen. Zu schmerzlich ist noch immer der Verlust ihres Ehemannes Jörg. Und als fünftes Rad am Wagen möchte sie auch nicht enden. Mit ein bisschen Überredungskunst und dem Hinweis, dass Annes Patentochter Suzanne Liebeskummer hat und in diesem Jahr auch mit in die Bretagne fährt, gelingt es den Freunden, Anne zum Mitkommen zu bewegen. Auf einer Fahrradtour läuft dann nach und nach einiges aus dem Ruder und schließlich ist Anne die einzige, die so richtig aufblüht, wie es scheint... Ich fand dieses Buch von Tessa Hennig wieder einmal sehr unterhaltsam. Das Gefühl beim Lesen war unbeschreiblich schön. Selbst als die Themen ernster wurden und die Stimmung der Figuren zu kippen drohte, hatte ich die ganze Zeit die wunderschöne Landschaft der Bretagne vor Augen. Manches Mal hätte ich die ein oder andere Person im Buch schütteln und ihr die Augen öffnen mögen, aber hinterher stellte sich manches dann anders dar, als es zunächst den Anschein hatte. Das Buch bleibt nicht oberflächlich, im Stil einer kurzweiligen Urlaubslektüre, sondern hat auch ernstere Zwischentöne, die eine Anregung zum Nachdenken bieten. Realistische Themen, die auch Menschen der Ü50-Generation bewegen dürfte: Ehe, Freundschaft, Tod eines geliebten Menschen, Treue, Trauer. Mir hat auch sehr gefallen, wie die Autorin mir ein Gefühl dafür vermittelt hat, was es heißt, blind zu sein. Nichts SEHEN zu können. Denn das ist ein anderes Thema im Buch, das ganz geschickt in die Handlung mit einbezogen wird. Sehr sehr schöne Szenen im Buch, die mich zum Lächeln brachten. Unterhaltsam und beflügelnd!

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  • Wie jedes Jahr, Bretagne?

    Alles außer Austern

    Simi159

    15. July 2015 um 21:20

    Annas Mann ist tragisch verstorben. Auf dem Golfplatz, durch einen kleine weißen Ball. Und so muss Anna ihr Leben neu ordnen. Zuerst fährt sie, wie all die Jahre zuvor, mit zwei befreundeten Ehepaaren in den Urlaub. Nicht ganz aus freien Stücken, doch mit einem kleinen Schubser einer Freundin freut sie sich sogar auf die Bretagne. Dort, in einem schicken Ferienhaus, verbrachte sie Sommer um Sommer, seit ihrer Kindheit. Der Besitzer des Hauses ist mit Anna familiär verbandet Doch nicht nur Annas Mann fehlt, auch bei den beiden anderen Paaren kriselt es in der Beziehung. Als sie alles zusammen, mit dem blinden Nachbarn sich auf eine Fahrradtour begeben, kommen nach und nach Geheimnisse ans Licht, die nicht für alle positiv sind. Fazit: Dies ist mal mehr als ein heiterer Frauenroman, bei dem ein paar Freundinnen ihr Leben neu ordnen. Dies mag vielleicht auch daran liegen, dass Anna jetzt keinen Mann mehr hat und man als Leser sie durch einen Teil der Trauer begleitet. Lustige Stellen und Situationen gibt es dennoch jede Menge. Die Autorin, Tessa Henning, versteht ihr Handwerk und hat ein gutes Händchen für Personen und Situationen, und es macht einfach Spass ihre Bücher zu lesen und die Gruppen darin zu begleiten. Die Charakter sind auch hier in "Alles außer Austern" gut beschrieben, lebensnah und authentisch. Alles vor an Anna, die man sehr gut verstehen kann, mit ihren Ängsten, ihren Erinnerungen an ihren Mann und die immer mehr aufblüht, je weiter die Radtour geht. Mit hat das alles sehr gut gefallen, vor allem, dass nicht alles friede, Freude Eierkuchen ist und es an vielen Stellen so herrlich normal zu geht. Von mir gibt es dafür 4 STERNE.

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