Tessa Hennig Bea macht blau

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Inhaltsangabe zu „Bea macht blau“ von Tessa Hennig

Hasta la vista, Schwesterherz! Bea reicht's: Die Tochter ist ausgezogen, der Mann nimmt sich dennoch keine Zeit für sie und hat auch noch eine Affäre. Kurzerhand macht sie sich auf den Weg zu ihrer Schwester Karin ins Baskenland. Und plötzlich findet sie sich an einem Ort voller Künstler, Surfer und hängengebliebener Hippies wieder, die das Leben eher entspannt sehen. Deutsche Tugenden treffen auf gepflegtes Chaos und spanische Lässigkeit. Zwischen Tapas, Strand und Vino findet Bea tatsächlich wieder Spaß am Leben und einen Mann, bei dem sie ins Träumen gerät. Doch dann kommt es erstens anders und zweitens als sie denkt ... Baskenland olé: Der neue Roman der Spiegel-Bestsellerautorin!

Taffe und warmherzige Protagonistin, die absolut die Nase voll hat und an den Ferienort ihrer Kindheit geht und Überraschungen erlebt!

— Edelstella
Edelstella

Ein tolle, leicht zu lesender Sommer-Roman. Spielort ist das Baskenland, das sehr bildlich beschrieben wird.

— Odenwaldwurm
Odenwaldwurm

Ein kurzweiliger, amüsanter Sommerroman. Leichte Lektüre!

— Hennie
Hennie

Unterhaltsamer Sommer-Roman!

— baerin
baerin

Unterhaltsame Ferienunterhaltung über eine Frau in der Lebenskrise

— Tine13
Tine13

Perfekt für den Strand oder als Ablenkung nebenbei.

— skaramel
skaramel

Schöner Sommerroman

— DanielaGesing
DanielaGesing

Witzige Sommerlektüre die sich nicht nur um Träume, sondern auch Familie und Freundschaft dreht.

— MeSa_90
MeSa_90

Kurzweilige Sommerlektüre, die super unterhält und dabei sogar für ein bisschen Urlaubsgefühl zu sorgt!

— Danni89
Danni89

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— Lesezeichen16
Lesezeichen16

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  • Eine Frau wandert aus!

    Bea macht blau
    Edelstella

    Edelstella

    24. July 2017 um 20:06

    Ein Titel, der an Schule erinnert und ein Cover, das Lust auf Urlaub macht. Eine Protagonistin, die nach all den Jahren des Familienmanagement endlich die Nase gestrichen voll hat. Das Nest ist leer, die Tochter mit neuem Lover am Studienort und der verwöhnte Ehemann, hat eine Geliebte. Sie wird nicht mehr gebraucht und so macht sie sich auf an den früheren Urlaubsort der Familie, wo sie Sommer voller Gück und Wärme verlebte, San Sebastian im Baskenland. Dort lebt ihre Schwester Karin ein Aussteigerleben und natürlich kracht es sofort wieder zwischen den ungleichen Schwestern. Aber das ist noch nicht alles, sie wird von Alba, Marias Schwester im Gästehaus empfangen, denn Maria lebt nicht mehr. Dann gibt es da ein Testament und das ist nicht ohne. Karin ist auch nicht allein in San Sebastian angekommen, ein etwas verlorener junger Mann wurde von ihr aufgelesen, aber falsch war das nicht. Alle krempeln erst einmal die Ärmel hoch und bringen das alte Haus wieder zum Leuchten und langsam wächst eine Gemeinschaft heran und dann lernt Bea auch noch einen interessanten Kurator kennen, der ihr etwas über Malerei vermitteln kann und ….. Ein frischer, aufrüttelnder und warmherziger Roman über eine Frau, die sich neu sortieren muss, neue Bekanntschaften schließt und sich wieder auf ihre Kräfte und ihre kreativen organisatorischen Fähigkeiten besinnt. Über Beziehungen zwischen Schwestern und tollen Menschen allgemein und die heilsame Wirkung neuer Projekte und über die Hoffnung wieder glücklich zu werden und an den Enttäuschungen gewachsen zu sein. Und natürlich über das Verzeihen und die Abenteuer, die das Leben jeden Tag neu schreibt. Tessa Hennig hat ein schönes Sommerbuch fürs Herz geschrieben, aber nie abdriftend in Kitsch, sondern mit Wortwitz, einfühlsamen Worten und einer taffen und sympathischen Protagonistin. Die Autorin mag ihre Figuren und legt sie uns ans Herz und genau das kommt beim Lesen so gut rüber! 4 Sterne für eine tollen Lesegenuss!

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  • Nette und unterhaltsame Urlaubslektüre

    Bea macht blau
    Andrea-Leseratte

    Andrea-Leseratte

    24. July 2017 um 12:37

    Der Schreibstil ist spritzig, einfach, klar und humorvoll. Das Buch lässt sich super lesen. Die Charaktere werden schön beschrieben, ebenso wie die Umgebung und die Begebenheiten. Die Autorin erzählt alles in einer schönen bildhaften Sprache. Bea ist sympathisch; sie versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen, die so plötzlich über sie hereingebrochen ist. Ich habe sehr mit ihr mitgefiebert. Auf den Inhalt möchte ich nicht eingehen, um nichts zu verraten. Nur soviel, es gibt in der Geschichte immer wieder Wendungen; manche sind leider doch etwas vorhersehbar, andere wiederum nicht. Insgesamt hat das Buch mir wirklich gut gefallen, auch das Ende. Fazit: Eine tolle lockere und leichte Urlaubslektüre, die ich wirklich empfehlen kann. Mir hat das Buch vergnügliche und unterhaltsame Lesestunden beschert.

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  • Humorvoller Sommerroman

    Bea macht blau
    tigerbea

    tigerbea

    23. July 2017 um 20:01

    Bea hat die Nase gestrichen voll von ihrem Leben. Ihr Mann betrügt sie und ihre Tochter beschließt nach dem Abitur das Elternhaus in Richtung Passau zu verlassen um dort zu studieren. Bea beschließt ins Baskenland zu fahren, in den Ort, wo sie immer glücklich war. Und dort wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt... Tessa Henning hat es wieder einmal geschafft: sie hat einen wundervollen Sommerroman geschrieben. Bea werden die Herzen der Leser wohl nur so zufliegen. Ihr Charakter ist absolut sympathisch und ihre Handlungsweise nachvollziehbar, wenn auch sehr mutig. Denn wer hat schon den Mut, einfach alles hinter sich zu lassen? Der Schreibstil ist einfach toll zu lesen und der Humor genial. Die Autorin schafft es, den Leser ins Baskenland zu versetzen, denn sie fängt die Stimmung auf brillante Art und Weise ein. In diesem Roman ist alles vereint: Humor, Liebesgeschichte und Urlaubsfeeling. Kurz gesagt: perfekte Strandkorblektüre!

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  • Flucht nach vorn.

    Bea macht blau
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    23. July 2017 um 15:19

    Bea ist allein. Ihr Tochter - ausgezogen. Zusammen mit einem Freund, den Bea nicht wirklich gutheißen kann. Und dann auch noch schwanger. Ihr Mann? Weg. Zu einer anderen gegangen. Nach all den Jahren Ehe, nach all den Jahren Aufopferung für die Familie hat Bea nichts mehr. Also packt sie ihre Sachen, ist zum ersten Mal seit langem mutig, lässt ihr altes Leben hinter sich und bricht auf - Richtung Süden, nach Spanien. Auf der Suche nach dem Glück."Bea macht Blau" hält im Endeffekt genau das, was das Genre verspricht. Eine locker leichte Urlaubslektüre, ohne viel Tiefgang, super um sie mal nebenbei zu lesen mit einer netten Geschichte.Hennig schreibt gut und angenehm, das Lesen macht Spaß. Ihre Begeisterung für das Baskenland schwappt quasi mit jedem einzelnen Satz ein bisschen mehr auf den Leser über - Fernweh ist quasi vorprogrammiert. Man wünscht sich mehr als einmal mitten rein ins Geschehen, möchte sich von Angel in seiner Tapasbar mit Seelenfutter verwöhnen lassen und mit den surfenden Jungs gemeinsam die Wellen erkunden. Woher kommt also der fehlende Stern, wenn ich doch bis hier voll des Lobes war? Das kleine Problem offenbart sich im letzten Drittel, wenn alles langsam zu einem Ende findet. Hier wirkt alles zu konstruiert, jeder Topf findet seinen Deckel und alle Puzzlestücke fallen, Wunder oh Wunder, an den richtigen Platz. Ja, solche Romane haben meistens ein Happy End und das ist auch ok. Aber letztendlich muss ich die Sache nachvollziehen können. Wenn das Glück quasi aus dem Hut gezaubert wird, wie ein Zauberer das mit einem Kaninchen machen würde werde ich immer ein bisschen unglücklich. Auch das große Geheimnis zwischen den beiden Schwestern ist, gelinde gesagt, naheliegend.Aber das ist ok - denn letztendlich liest man solche Bücher nicht der Spannung und der Authentizität wegen, beides wäre nur ein netter Pluspunkt. Die Lektüre lässt abschalten, träumen und wohlfühlen. Definitiv lesenswert. 

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  • Schöner Sommerroman

    Bea macht blau
    Jule_liest

    Jule_liest

    22. July 2017 um 13:40

    Rezension zu „Bea macht blau“ von Tessa HenningInhalt: Beas Tochter ist ausgezogen und ihr Mann hat eine Affäre. Bea reicht´s und fährt spontan nach San Sebastián, wo sie schon viele glückliche Wochen verbracht hat. Außerdem lebt dort ja auch noch ihre Schwester. Ein gefährliches Unterfangen, denn Karin ist überzeugte Aussteigerin und gerät mit Kontrollfreak Bea sofort wieder aneinander. Aber in der Not müssen sich beide zusammenraufen. Bea findet zwischen Tapas, Strand und Vino wieder Spaß am Leben und gerät nebenbei an einen Mann, der sie zum Träumen bringt. Ganz so einfach lässt sich ihr altes Leben aber nicht abschütteln.Meinung:Der Erzählstil ist leicht und flüssig. Die Begeisterung der Autorin für das Baskenland ist spürbar und ansteckend. Ich hatte das Gefühl, mich selbst dort zu befinden und habe seitdem den Wunsch, nach San Sebastián und Bilbao zu fahren. Auch die Begeisterung für Kunst weiß Tessa Henning zu wecken.Der Roman besticht vor allem durch seine vielseitigen, sympathischen Charaktere, die den Roman lebendig und unterhaltsam machen. Auch wenn mir zu Beginn die Identifikation mit Bea fehlte, so gefiel sie mir im Verlauf des Romans immer besser. Der Kontrast zwischen Bea und ihrer Schwester Karin ist gut gelungen. Kontrollfreak trifft auf Aussteiger. Die Spannung des Romans wird unter anderem durch den Konflikt der Schwestern aufrechterhalten. Mit Fortschreiten der Geschichte ergibt sich ein immer vollständigeres Bild der beiden, ihrer Wünsche und Sehnsüchte und natürlich auch des Grundes ihres jahrelangen Streits. Unbedingt erwähnen möchte ich auch Angel und Alba. Schon nach der ersten Szene, in der Angel auftaucht, haben ich den liebenswerten, fröhlichen Tapasbar-Besitzer ins Herz geschlossen. Er ist die gute Seele, die so ein Sommerroman braucht.Bei Alba hat es etwas länger gedauert, bis ich sie ins Herz geschlossen hatte, aber vor allem zum Ende hin musste ich häufig schmunzeln. Worüber verrate ich nicht, dann würde ich zu viel der Handlung vorwegnehmen. Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen, auch wenn mir in ein, zwei Situationen die Handlung etwas zu schnell ging. Vor allem die Charaktere haben mich überzeugt. „Bea macht blau“ ist eine schöne, leichte Sommerlektüre, die ich weiterempfehlen kann.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1003
  • Leichte Urlaubslektüre

    Bea macht blau
    maulwurf789

    maulwurf789

    21. July 2017 um 20:05

    "Bea macht blau" ist der neue Roman der Bestsellerautorin Tessa Henning und spielt im wunderschönen Baskenland. Die 50-Jährige Protagonistin Bea hat es gerade nicht leicht: Zuerst zieht ihre Tochter Caro - trotz guter und fürsorglicher jahrelanger Brutpflege - aus und dann erfährt sie auch noch von der Affäre ihres Mannes. So macht sie sich kurzentschlossen auf den Weg zu ihrer Schwester Karin nach San Sebastian. Die beiden haben nicht viel gemeinsam: Bea als absoluter Kontrollfreak und Karin als überzeugte Aussteigerin geraten immer recht schnell aneinander. Aber in der Not muss man sich eben zusammenraufen. Ob das gut geht? Wie schon das Cover deutlich zeigt, handelt es sich hier ganz klar um einen Urlaubsschmöcker. Perfekt geeignet für faule Tage am Strand oder Pool. Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und fiel mir recht leicht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, locker zu lesen. Bea als Kontrollfreak und "Glugge" handelt schlüssig, auch wenn es mir persönlich eher etwas schwer fiel, mich in sie hineinzuversetzen. Leider flacht die Geschichte nach gut der Hälfte des Buches immer mehr ab, die Handlungen wirken routiniert. Ein Problem wird schon nach guten zehn Seiten wieder irgendwie gelöst, sodass notwendige Spannung verloren geht. Die Geschichte liest sich nur so dahin. Das ist zwar eine nette, leichte Lektüe für zwischendurch, aber leider auch nicht mehr.

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  • Empty-Nest ... und was jetzt?

    Bea macht blau
    FlotterAnton

    FlotterAnton

    21. July 2017 um 19:43

    Beas Tochter hat gerade ihr Abitur gemacht und verlässt das Elternhaus, um zu studieren. Bea fällt in ein schwarzes Loch und weiß nichts mit der gewonnen Freizeit anzufangen, fühlt sich überflüssig. Diese Situation kennen sicherlich viele Mütter. Das Haus ist plötzlich so leer und ruhig, der bisherige Lebensinhalt fällt praktisch weg. Der Auszug der Tochter ist es aber nicht allein; auch sonst läuft einiges anders als geplant. So geschieht es, dass sich Bea plötzlich auf dem Weg nach San Sebastián befindet. Hier hat sie viele Urlaube verbracht und ihre Schwester lebt dort. Der teilweise sehr humorvolle Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Erwähnenswert sind die detaillierten Stadt- und Landschaftsbeschreibungen; insbesondere Bilbao habe ich genau vor Augen gehabt. Sehr authentisch sind die Protagonisten. Gerade Bea ist mir sehr sympathisch. Wie sie diese für sie sehr schwierige Situation meistert, sich von der Hausfrau und Mutter zu einer selbständigen und selbstbewussten Frau entwickelt, ist glaubhaft dargestellt. Dieser Roman ist wie aus dem Leben gegriffen und hat mich sehr gut unterhalten. Wer nach einer schönen Sommerlektüre Ausschau hält, ist mit „Bea macht blau“ ganz gut bedient.

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  • Leserunde zu "Bea macht blau" von Tessa Hennig

    Bea macht blau
    tessahennig

    tessahennig

    Es ist wieder Zeit für eine neue Leserunde. Wer hat Lust gemeinsam mit Bea im Baskenland blau zu machen? Grund genug hat sie allemal. Es warten nicht nur leckere Pintxos auf Euch, sondern ein junger Aussteiger, ein "Tapas-Medizinmann", eine Operndiva, sexy Beachboys und Beas Schwester, die es Bea ordentlich "kocht" - sprich, jede Menge Turbulenzen und die wohl heißeste Versuchung, die es in Bilbao gibt. Doch lest selbst... :-) Viel Spaß in einer der schönsten Gegenden Spaniens!

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  • Ein tolle unterhaltsamer Sommer-Roman

    Bea macht blau
    Odenwaldwurm

    Odenwaldwurm

    21. July 2017 um 08:16

    Drei Hiobsbotschaften für Bea kurz hintereinander. Die erste ist das ihre Tochter Caro jetzt doch nicht in München studieren will, sondern nach Passau will. Die Zweite viel schlimmere ihr Mann hat eine Affäre und will sich trennen. Aber das war nicht die letzte Bea besucht ihre Tochter in Passau und muss erfahren das sie schwanger ist. Dies ist alles zu viel für Bea und sie flüchtet nach San Sebastian das sie von früher gut Kennt und eine alte Freundin dort hat. Leider kann Maria, die alte Freundin, keine Trost spenden. Sie ist vor ein paar Tagen verstorben. Wer hilft ihr jetzt über alles hinweg, vielleicht ihr Schwester die auch dort lebt? Wird ihr San Sebastian gut tun? Was wird sie alles in San Sebastian erleben? ……Ich bin gut in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und sehr flüssig und humorvoll geschrieben. Das Buch hat mir von Anfang bis Ende gefaselt. Die Charaktere der einzelnen Personen sind sehr bildlich und liebevoll beschrieben. Man meint einzelne Personen schon lange zu kennen. Aber auch die Orte und Landschaften im Baskenland sind sehr detailliert geschrieben. Am liebsten will man seine Koffer packen, Bea nach San Sebastian folgen und dort Urlaub machen. Die Autorin hat toll die Wandlung von der Übermutter zur selbstbewussten Frau geschrieben. Das überraschende Ende fand ich eine tolle Idee von der Autorin und hat mir sehr gut gefallen. Damit hatte ich gar nicht gerechnet.Die Story, ist eine witzige kurzweilige Sommerlektüre die sich nicht nur um die Verwirklichung der eigenen Träume dreht, sondern auch die Themen Auszug der erwachsenen Kinder dreht.Ich kann das Buch nur sehr empfehlen. Ich habe es sehr gerne gelesen und es wurde an keiner Stelle langweilig.

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  • Beas Neustart im Baskenland

    Bea macht blau
    Hennie

    Hennie

    20. July 2017 um 23:52

    Tessa Hennig schrieb mit „Bea macht blau“ einen kurzweiligen, amüsanten Roman.Die Hauptfigur Bea Völker glaubte ihr Familienleben voll im Griff zu haben. Sie hatte einen im Beruf erfolgreichen Mann, ein schönes Haus, eine scheinbar intakte Ehe und einen einwandfrei funktionierenden Haushalt. Besonders stolz war die Vollzeit-Mama auf ihre Tochter Caroline, die das Abitur gerade mit gutem Ergebnis absolviert hatte. Sie freut sich sehr auf die gemeinsame Zeit mit ihr bis zum Studienbeginn. Doch Caro verfolgt ganz andere Pläne. Statt in München, eröffnet sie ihren Eltern, wird sie in Passau studieren. Dort wohnt und studiert ihr Freund Jonas. Die Tochter zieht sofort aus und bei ihm ein. Diese Blitzentscheidung überrumpelt Bea völlig. Sie fällt in ein „Loch“, denn auch ihr Mann Matthias scheint nicht mehr sonderlich an ihr interessiert zu sein. Diese Ahnung bestätigt sich bald als Tatsache. Ihr Mann hat eine Affäre. Auch von Caro in Passau erfährt sie nicht gerade die Dinge, die sie aufbauen würden.Der gekränkten Bea reicht es und sie packt kurzerhand ihre Koffer und düst ab nach San Sebastián. Als Kind verbrachte sie jedes Jahr in dem spanischen Touristenort in einem wunderschönen Gästehaus bei Maria unbeschwerte Sommerferien. Wie geht es nun weiter im Leben von Bea, das sich von heute auf morgen veränderte? Sie besinnt sich zunächst wieder auf ihr Hobby Malen. Das lehrt sie nach und nach ihre allzu große Perfektion zu überwinden, Emotionen zuzulassen und auf die Leinwand zu bringen. Wie sie das letztendlich auch im Alltag meistert und es ihr gelingt ihren langgehegten Traum zu erfüllen, läßt sich in einem Rutsch durchlesen. Dabei gibt es natürlich Schwierigkeiten zu überwinden. Eine gewichtige Rolle dabei spielt ihre Schwester Karin, die seit vielen Jahren als Aussteigerin in Spanien lebt. Sie empfand ich als schwierigen Charakter. Fast am Ende des Buches wartet die Autorin mit einem überraschenden Knalleffekt auf. Und das Schönste: Es gibt ein Happy-End!Ich fühlte mich von Tessa Hennigs heiterem Schreibstil gut unterhalten. „Bea macht blau“ ist eine Geschichte, die sehr schön die Gefühle einer Mutter beschreibt, die Knall auf Fall von ihren Hauptaufgaben entbunden wird. Wie ihr der Neustart mit über Fünfzig in Spanien gelingt, liest sich vergnüglich, amüsant und angenehm. Eine leichte Sommerlektüre! Dafür 4 Sterne!

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  • Unterhaltsamer Sommer-Roman!

    Bea macht blau
    baerin

    baerin

    20. July 2017 um 21:37

    Bea dachte eigentlich, sie wäre glücklich und zufrieden mit ihrem Leben. Doch dann zieht ihre Tochter gleich nach dem Abitur mit ihrem Freund zusammen nach Passau, um dort zu studieren. Das "Leere-Nest-Syndrom" macht ihr schwer zu schaffen. Dann ereilt sie der nächste Hammer: ihr Mann hat eine Neue! Das ist zu viel des Guten und Bea beschließt, eine Auszeit von ihrem bisherigen Leben zu nehmen, Sie fährt mit ihrem Auto nach Spanien, ins Baskenland, zum Gästehaus von Maria. Dort hat sie in ihrer Kindheit die schönsten Urlaube verbracht. Dort in der Nähe lebt auch ihre Schwester Karin, die Aussteigerin und somit ihr ganzes Gegenteil, zu der sie schon seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr hat.Bea ändert ihr Leben radikal, schließt viele neue Freundschaften und nähert sich nach einigen Differenzen auch wieder an ihre Schwester an. Gemeinsam widmen sie sich dem Projekt Gästehaus und Bea beschließt, ganz in Spanien zu bleiben. Tessa Hennig hat einen schönen und  unterhaltsamen Sommer-Roman geschrieben, den man sehr gut im Urlaub als leichte Lektüre genießen kann. Bea, die Hauptperson, ist sehr sympathisch dargestellt und man leidet und freut sich mit ihr. Wie schön, dass ihr der Neuanfang in ihrem Alter so gut gelingt. Es zeigt sich, nach jedem Tief folgt wieder ein Hoch!

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  • Das Leben lässt sich nicht planen!

    Bea macht blau
    Tine13

    Tine13

    20. July 2017 um 13:47

    Eigentlich führt Bea ein perfektes Leben, netter Mann , schönes Haus am Tegernsee, und eine wohlgeratene Tochter mit hervorragendem Abiturnoten. Doch plötzlich läuft nichts mehr wie geplant ! Tochter Caro zieht es statt an die Uni nach München, mit ihren neuem Freund nach Passau und ihren Mann Matthias erwischt sie noch dazu beim Fremdgehen! Von Matthias und auch Tochter Cora in Stich gelassen flüchtet sie ins Baskenland an ihren Lieblingsferienort um dort Kraft zu tanken! Ist sie wirklich so ein Kontrollfreak und eine Spaßbremse wie ihre Lieben meinen…..!?Tessa Hennigs Protagonistin Bea ist mir zu Beginn der Lektüre nicht sonderlich sympathisch, denn sie ist solch ein Kopfmensch. Jeder Schritt wird hinterfragt und analysiert. Doch im Verlauf des Buches taut Bea nach und nach auf und findet heraus das sich vieles im Leben eben nicht planen lässt! Ihre Erlebnisse öffnen ihr die Augen um Neues auszuprobieren und zu wagen. Auch durch Kontakt zu ihrer Schwester Karin die Aussteigerin, gehen Bea viele Lichter auf. das leben bietet so viel Möglichkeiten.Eine unterhaltsame Familiengeschichte die in einer wundervollen Gegend Spaniens zu spielen scheint. man möchte sich am liebsten auch gleich ins Auto setzen und losfahren um in Beas charmanten Gästehaus einzuchecken:)Unterhaltsame Geschichte mit einem recht kuriosen Ende. Empfehlenswerte Sommerlektüre für Urlaub und Terrasse!

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  • Leichte Lektüre für zwischendurch

    Bea macht blau
    skaramel

    skaramel

    19. July 2017 um 13:41

    Manchmal muss man einfach raus, die eigene Welt hinter sich lassen und zu sich selbst finden. So geht es Bea, als ihr Mann sie für seine Affäre verlässt und ihre Tochter nach dem Abitur auszieht und ungeplant schwanger wird. Da kann der Kopf schon mal voll werden und man sich selbst verlieren. Daher macht sich Bea auf in den Urlaub, nach San Sebastian, wo sie ihre Kindheit verbracht hat. Dort will sie ihr Leben ordnen, wieder zu ihrer Schwester finden und endlich mal durchatmen. Doch es kommt anders als man denkt: Sie ordnet nicht ihr Leben, sie kriegt gleich ein ganz Neues. Tessa Henning sagte mir vor ihrem Roman „Bea macht blau“ noch nichts, doch die Leseprobe rief Erinnerungen an „Die Dienstagsfrauen“ von Monika Peetz hervor. Alles, was daran erinnert, kann am Ende nur gut zu lesen sein und so war es auch. Die Geschichte von Bea zieht einen direkt in den Bann, gekoppelt mit der Kurzweiligkeit des Romans habe ich gerade einmal zwei Tage für Beas Selbstfindung gebraucht. Rein vom schreiblichen Können kann an Tessa Henning nichts ausgesetzt werden. Sie weiß, was sie kann und fesselt gekonnt den Leser mit dem spanischen Flair. Wer träumt nicht von einer Existenz in einem kleinen Dorf am Meer? Doch auch wenn der Einstieg geschmeidig war, der Schreibstil stimmt und die Story fesselnd ist, blinken dort oben drei Sterne und nicht fünf. Woran das liegt? Am Ende. Die Kunst eines Autors ist es zum einen eine gute Idee zu haben und diese umzusetzen – das schafft Tessa Henning fabelhaft. Ihre Figuren sind durchdacht und mit Liebe zum Detail. Zumindest die Hauptakteure. Das Andere, was ein Autor können muss, ist ein Ende finden, die losen Fäden einer Geschichte verbinden und ein großes Ganzes erschaffen. Leider ist das die größte Schwachstelle in diesem Buch, denn in dem letzten Viertel wirkt es nicht mehr rund. Da ist auf einmal Xavier, Beas Flirt, der viel zu konstruiert und maßgeschneidert in die Situation passt. Auch Caro, die sowie das ganze Buch wie eine farblose Konstruktion mit jeglichen Klischees wirkt, und ihre Geschichte kriegen ein passendes Puzzlestück, was auch viel zu vorhersehbar war, als dass man diese Wendung „genießen“ könnte. Gleiches gilt für das „große Endgeheimnis“, das Bea lüftet. Ein aufmerksamer Leser dürfte den Braten schon bei Beas Ankauft in Spanien erkannt haben. Schade, schade, schade – denn so bleibt „Bea macht blau“ eine leichte, angenehme Lektüre für zwischendurch, überwindet aber leider nicht den Punkt ein Buch mit Substanz zu werden. Trotzdem eine gute Unterhaltung mit gelungenem Schreibstil. Perfekt für den Strand oder eine Ablenkung nebenbei.

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  • Undank ist der Welten Lohn

    Bea macht blau
    anyways

    anyways

    19. July 2017 um 07:59

    Bea, Anfang fünfzig, verheiratet mit Matthias und Mutter einer gerade erwachsenen Tochter, freut sich wie verrückt auf deren Abiball. Sie platzt fast vor Stolz, hat ihre „Lütte“ doch einen traumhaften Zensuren Durchschnitt, der es ihr ermöglicht sich in München einschreiben zu lassen, damit ist sie zwar von zu Hause weg, aber nicht so weit, dass man sich nicht gegenseitig fix besuchen könnte, auch an den Unterhaltskosten kann die Familie so sparen. Doch Beas blumige Tagträume werden jäh zerstört, denn ihre Tochter denkt gar nicht daran nach München zu gehen. Sie geht nach Passau mit ihrem Freund! Nachdem Bea diesen Schock noch nicht ganz verdaut hat, und ihr der Trennungsschmerz sehr zu schaffen macht, findet sie heraus, dass ihr Mann sich seit geraumer Zeit auch mit einer anderen Frau vergnügt. Der Eine unterstellt ihr auch nicht mehr glücklich in der Ehe gewesen zu sein, die Andere wirft ihr einen mütterlichen Kontrollzwang vor. Tief verletzt will Bea eigentlich nur noch fort, an einen Ort wo sie wieder Kraft und Energie tanken kann. Da fällt ihr ihr Lieblingsort aus der Kindheit ein, San Sebastian im Baskenland. Früher war sie jeden Sommer dort, zusammen mit ihrer Schwester. Hals über Kopf bricht sie auf. Tessa Hennigs Bücher sind mir durch vorablesen bekannt und auch ein wenig ans Herz gewachsen. Die Autorin schafft es Alltägliches gut zu verpacken und unterhaltsame Romane mit viel Humor zu kreieren. In "Bea macht blau" kommt ein Thema zur Sprache, das mich auch schon seit einiger Zeit umtreibt: die Kinder werden flügge und brechen in ihr eigenes selbständiges Leben auf. Mein Fall in das berühmte Loch wird abgepuffert durch einen Vollzeitjob, bei der Protagonistin eher nicht. Was mir sehr deutlich aufgefallen ist, sind die wirklich vielen Aneinanderreihungen von Klischees vom untreuen Ehemann, über die aufmüpfige Tochter, die zankhafte Schwester bis hin zur Helikopter-Mama. Ich empfinde das nicht ganz unrealistisch und Tessa Hennig versteht es auch sehr gut aus all diesem trotzdem ein sehr unterhaltsames Buch zu machen. Besonders gefallen haben mir die Beschreibung der Naturschönheiten, der Kunst und Kultur und auch der kurze politische Abriss des Baskenlandes. Da wurde meine Neugier doch sehr geweckt. Etwas zu dick aufgetragen, und deshalb ziehe ich der sonst ganz gut gelungenen Story einen Punkt ab, ist die wirklich haarsträubenden Aufklärung der Familienverhältnisse der Protagonistin.

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