Tessa Hennig Elli gibt den Löffel ab

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Inhaltsangabe zu „Elli gibt den Löffel ab“ von Tessa Hennig

„Elli gibt den Löffel ab“ – witzig, augenzwinkernd und mitten aus dem Leben gegriffen. Ein unerwarteter Brief aus Italien stellt Ellis Leben völlig auf den Kopf: Die liebenswerte 60-Jährige hat eine kleine Pension auf der Ferieninsel Capri geerbt. Als ihr museumsreifer VW-Käfer auf dem Weg in den Süden schlappmacht, bekommt sie ausgerechnet Hilfe von Aussteiger Heinz, der Elli in seinem klapprigen Wohnmobil nach Capri bringt. Aber dort wartet eine unangenehme Überraschung auf sie: Ellis ältere Schwester Dorothea hat es ebenfalls auf das Erbe abgesehen. Ein Schwesternstreit entbrennt, bei dem es nicht nur um die Pension, sondern natürlich auch um Männer geht!

Lustig wie auch der Vorgänger macht uns Hennig eines klar: Das Leben ist mit sechzig noch lange nicht vorbei!

— kassandra1010
kassandra1010

Leichte Lektüre für zwischendurch. Konnte aber leider nicht 100%ig überzeugen.

— Kristin84
Kristin84

Leicht, spannend und lustig!

— Synapse11
Synapse11

gut als Urlaubslektüre

— Kattel82
Kattel82

Lustiges Sommerbuch, das mit Michala May (Elli) und Charlotte Schwab (Doro) auch witzig verfilmt wurde.

— Katjuschka
Katjuschka

Wer ein Buch für den Sommer sucht, der mit Schwesternzickerei, Naivität und viel Charme sucht, der sollte dieses Buch lesen.

— trollchen
trollchen

Aberwitzig und urkomisch!

— chrossy007
chrossy007

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  • Wenn man das Leben satt hat!

    Elli gibt den Löffel ab
    kassandra1010

    kassandra1010

    08. December 2016 um 22:03

    Elli hat ihr Leben satt. Das alte Kino ist weg und der DVD-Verleih geht so langsam pleite. Aber was will sie noch Sechzig groß erreichen. Einsam und mit bester Freundin spinnt sie den ganzen lieben langen Tag herum und ist doch abends nicht zufrieden mit der Welt. Doch als sie schon alles an sich vorbeiziehen sieht, kommt es doch anders als gedacht. Ein Brief stellt ihre gesamte langweilige Zukunft auf den Kopf und schon geht es los nach Italien, denn dort erwartet sie ein altes Erbe. Es wäre allerdings zu schön, wenn Elli das Los ohne ihre schreckliche Schwester Doro gemacht hätte....Lustig wie auch der Vorgänger macht uns Hennig eines klar: Das Leben ist mit sechzig noch lange nicht vorbei!

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  • Sehr unterhaltendes Buch

    Elli gibt den Löffel ab
    KerstinTh

    KerstinTh

    21. June 2016 um 17:55

    Elli, die eigentlich Eleonore heißt, ist sechzig Jahre alt, ihr Mann ist tot und ihre Geldeinnahmequelle – eine Videothek – ist dem Ruin nahe. Doch dann wendet sich das Blatt und es sieht rosig aus für Elli. Sie hat eine kleine Pension auf Capri geerbt. Es ist keine unbekannte Pension: hier hat sie schon als Kind Urlaub gemacht. Doch wer vererbt ihr nun dieses Haus? Doch kaum auf Capri angekommen, der nächste Tiefschlag. Elli erblickt ihre Schwester Dorothea. Die beide sind nicht gerade ein Herz und eine Seele. Da beide es auf die schöne Pension abgesehen haben ist Streit vorprogrammiert. Allerdings artet dieser ziemlich aus. Und was passiert noch mit Heinz, den Elli auf der Fahrt nach Italien kennen gelernt hat? Als i-Tüpfelchen taucht dann auch noch Dorotheas Tochter Anja auf. Und es kommt zusätzlich zum Schwesternstreit auch noch zu einem Mutter-Tochter-Streit. Und was hat es eigentlich mit dem Titel auf sich? Nachlesen lohnt sich!   Ich finde die Bücher von Tessa Henning immer sehr lustig, witzig und unterhaltsam, so wie auch dieses. Es eignet sich hervorragend als leichte Lektüre zwischendurch, zum Beispiel im Urlaub oder für die Bahnfahrt.

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  • Elli auf Capri

    Elli gibt den Löffel ab
    CabotCove

    CabotCove

    26. December 2015 um 13:00

    Der Titel wäre mir auch im Buchhandel aufgefallen - anhand des Covers vermutet man trotz des Titels dann natürlich keinen Krimi und Tessa Hennig tat auch gut daran, keinen zu schreiben, denn "Elli gibt den Löffel ab" war großartig ! Elli ist 60 Jahre alt und führt nach dem Tod ihres Mannes und dem gemeinsamen Kino mehr schlecht als recht eine kleine Videothek. Die Online-Konkurrenz ist einfach zu groß. Dann sterben auch noch ihre Freundinnen nach und nach bzw. dezimiert sich ihr Kegelclub dadurch und ihrem mobiles Kino, mit dem sie Alterheim-Bewohnern wöchentlich eine große Freude gemacht hat, werden die Fördermittel entzogen. Kein Wunder also, dass Elli neugierig wird und sich auf den Weg nach Capri macht, als sie der Brief eines gewisssen Fabrizio erreicht, mit dem sie sich erinnert als kleines Kind in den Urlauben immer gespielt zu haben. Er kündigt ihr geheimnisvoll eine Erbschaft an... Doch Fabrizio hat auch Dorothea, ihrer Schwester, geschrieben, mit der sie seit Jahren zerstritten ist. Auch diese macht sich auf den Weg nach Italien und verfolgt eigene Pläne... Auf dem Weg nach Capri lernt Elli den 58-jährigen Heinz und seinen süssen Hund Oskar kennen. Heinz und sie haben auf den ersten Blick nicht wirklich viel gemeinsam und doch fühlen sie sich gleich zueinander hingezogen. Turbulent wird das Ganze, als auch noch Doro´s Tochter Anja auf Capri auftaucht und dort ihre Jugendliebe Paolo wiedertrifft, der mit seinem Vater im Clinch liegt, der großes Interesse an der Erbschaft der Schwestern hat. Tessa Hennig gelang ein amüsantes, kurzweiliges Buch, das durch einfache Sprache, Emotionen und sympathische Charaktere besticht, Mir hat gut gefallen, dass man sich so gut in die Protagonisten versetzen konnte, obwohl man weit jünger ist. Elli ist von Anfang an sympathisch, auch wenn sie nicht immer alles richtig macht/entscheidet, aber man kann sich ihrem Charme irgendwie nicht entziehen. Auch wenn ich keine Schwester habe, konnte ich auch die Streitigkeiten gut nachvollziehen dank der Gabe der Autorin. Für Freunde von Frauenromanen mit Charme genau das richtige Buch !

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  • Für Ältere Damen die passende Urlaubslektüre

    Elli gibt den Löffel ab
    Kattel82

    Kattel82

    13. August 2015 um 13:00

    Eleonore, kurz Elli genannt, ist nicht mehr die Jüngste, gehört aber noch längst nicht zum alten Eisen. Und so wundert es wenig, dass sie nicht kampflos ihre geliebte, aber nicht mehr so gut laufende Videothek retten möchte. Und dafür fährt sie sogar mit einem Käfer in Richtung Capri bis dieser beim Brenner seinen Geist aufgibt und sie notgedrungen mit Heinz und seinem Hund Oscar trampt. Denn schließlich soll in Capri die rettende Erbschaft auf sie warten. Doch so einfach ist es alles dann doch nicht, was ihre Schwester, deren Tochter und der ein oder ander Capreser damit zu tun hat und ob Elli wirklich den Löffel abgibt all das kann man im selbigen Buch nachlesen. Für mich hat das Buch die an es gestellten Erwartungen vollkommen erfüllt. Die da waren eine kurzweilige Unterhaltung, mit Witz und Humor. Nicht zu viel schwere Kost und ein Happy End, aber eigentlich gab es ja nicht nur eines. Das Buch kann man zwischendurch auch gut zur Seite legen und wieder in die Hand nehmen, alles kein Problem. Es gibt einige Wendungen, auch wenn manche sehr vorhersehbar waren. Alles im allem gut für eine Reise in Urlaub, wenn der Kopf frei werden soll und man sich einfach nur ein wenig unterhalten werden möchte. Da ich Capri und Italien insgesamt nicht wirklich kenne, kann ich nicht angeben in weit getroffene Beschreibungen zutreffend sind, in mein Bild haben sie allerdings gepasst und auch der Seitenhieb auf den Massentourismus hat mir gefallen als Freund von individuelleren Touren.

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  • Elli gibt den Löffel ab

    Elli gibt den Löffel ab
    AKRD

    AKRD

    12. June 2015 um 20:43

    Elli, eine ältere Dame um die 60,  arbeitet in einer kleinen  Videothek, die ihre besten Jahre schon hinter sich hat aufgrund Online-Videotheken und anderer Konkurrenz. Als dann auch noch die Zuschüsse für ihr „mobiles Kino“ gestrichen werden, mit dem die den Bewohnern einen Altenheims gelegentlich eine Freude gemacht hat, zögert sie nicht lang, sich auf den Weg nach Capri zu machen, als sie ein mysteriöser Brief erreicht, der ihr eine Erbschaft offeriert.   Auf dem Weg lernt sie Heinz kennen, der so ganz anders lebt als sie und zu dem sie sich trotzdem irgendwie hingezogen fühlt. Auf Capri stösst Elli dann auf ihre Schwester, mit der sie im Streit liegt.   Tessa Hennig ist mit „Elli gibt den Löffel ab“ ein zwar nicht übermäßig witziges, aber doch recht unterhaltsames Buch gelungen, das sich rasch und flüssig lesen ließ. Die Protagonisten sind glaubwürdig, wenn sie auch oft für mich etwas steif wirkten. Ich jedenfalls kenne einige ältere Menschen, bei denen das nicht so ist . Das machte sie für mich teilweise ein wenig unsympathisch und leider auch recht langweilig. Fazit: ein typischer Frauenroman, dem es aber leider etwas an Witz und Charme mangelt, daher nur drei Sterne.  

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  • Leicht und unterhaltsam, trifft jedoch nicht meinen Geschmack.

    Elli gibt den Löffel ab
    Yenny

    Yenny

    07. April 2015 um 17:51

    Die liebenswerte Elli hat ihr Leben lang geackert. Durch die Erbschaft in Italien sieht sie ihren Ruhestand plötzlich in einem anderen Licht. Als ihr klappriger Käfer unterwegs verreckt, läßt sie sich von dem Aussteiger Heinz in seinem Wohnmobil mitnehmen. Ein kleiner Flirt entfacht, doch Elli verdrängt jegliche Gefühle. Auf Capri angekommen entbrennt nicht nur ein Schwesternstreit. Denn ein gewiefter Itlaiener hat es ebenfalls auf die Pension abgesehen und legt Elli einige Steine in den Weg. Wird sie es trotzdem schaffen, die kleine Pension zu retten? Und warum taucht Heinz plötzlich auf Capri auf? Läßt sie sich vielleicht doch auf ihre Gefühle ein?

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  • Das perfekte Buch für den Sommer mit Lacheffekt.

    Elli gibt den Löffel ab
    trollchen

    trollchen

    02. August 2014 um 10:51

    Elli gibt den Löffel ab Cover: Das Cover hat es mir sehr angetan, denn es hatte ein kleines Highlight. Denn es war aufklappbar, erst sieht man nur Tante Elli und wenn man das aufklappt, dann sieht man zwei reizende ältere Frauen. Eine im roten Kleid und eine im blauen, wahrscheinlich die gute und schlechte Seite von Tante Elli, ist nur meine Interpretation, aber es könnte auch die Schwester von Elli sein,die ein wenig im Clinch liegen. Beide mit Handtasche, eine mit weißen Söckchen zum Kleid und die andere mit Hut. Das Cover passt hervorragend zum Inhalt des Buches, witzig, voller Esprit. Herausgeber ist List Taschenbuch (11. März 2011) und es hat 384 Seiten. Kurzinhalt: Ein unerwarteter Brief aus Italien stellt Ellis Leben völlig auf den Kopf: Die liebenswerte 60-Jährige hat eine kleine Pension auf der Ferieninsel Capri geerbt. Als ihr museumsreifer VW-Käfer auf dem Weg in den Süden schlappmacht, bekommt sie ausgerechnet Hilfe von Aussteiger Heinz, der Elli in seinem klapprigen Wohnmobil nach Capri bringt. Aber dort wartet eine unangenehme Überraschung auf sie: Ellis ältere Schwester Dorothea hat es ebenfalls auf das Erbe abgesehen. Ein Schwesternstreit entbrennt, bei dem es nicht nur um die Pension, sondern natürlich auch um Männer geht! Meine Meinung: Was will man sagen, dieses Buch ist so herrlich schräg, dass man eigentlich gleich zum nächsten Buch von Tessa Henning greifen möchte. Die Charaktere sind so plastisch und praxisnah beschrieben, dass man denken könnte, es sind deine Freundinnen, die um die Ecke wohnen könnten. Elli ist ein Unikum und obwohl sie auch manche Fehlentscheidungen tätigt, tut das ihrem Charme keinen Abbruch, sie ist einfach liebenswert. Die Streitigkeiten mit ihrer Schwester kann man nachvollziehen, auch wenn ich keine Schwester habe. Aber durch diesen Streit werden die Protagonisten erst richtig lebendig. Capri wird dem Leser ein wenig näher gebracht, auch wenn ich dort noch nie war, aber es lädt ein, Capri mal zu erleben. Mein Fazit: Wer ein Buch für den Sommer sucht, der mit Schwesternzickerei, Naivität und viel Charme sucht, der sollte dieses Buch lesen, denn dies alles bietet das Buch. Auch wenn es manchmal ein wenig zu überzogen wirkt, macht vieles den Charme der Tante Elli wett. Das perfekte Buch für den Sommer mit Lacheffekt.

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  • Rezension zu "Elli gibt den Löffel ab"

    Elli gibt den Löffel ab
    sternthaler75

    sternthaler75

    14. May 2013 um 14:59

    Capri, Erbschaft, Videothek, Pleite, . . . Elli weiß gar nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Eine Erbschaft auf Capri, das wäre die Lösung für die 60-jährige Witwe. Die Bank will ihren Kredit vorzeitig beenden, weil die Videothek nicht mehr genügend Einnahmen sichert. Im Altenheim wurde der Filmabend kurzerhand gestrichen- kein Geld für Kultur. Elli hat keine Ahnung, wie es weiter gehen soll. Was hat es nur mit dieser Erbschaft auf sich? Um das heraus zu bekommen, muss sie wohl oder übel den langen Weg mit dem uralten Käfer auf sich nehmen, denn Fliegen ist zu teuer. Als der Brenner-Pass dem mitleiderregenden Vehikel den Rest gibt, bricht für Elli das letzte bisschen Hoffnung zusammen. Und dann dieser langhaarige, alte, übriggebliebene Junghippie mit seinem Wohnmobil und diesem kläffenden Minihund. Aber was soll's? Um nach Capri zu kommen, nimmt sie sogar die Einladung von diesem Heinz, sie nach Neapel mit zunehmen, in Kauf. Der Rest wird sich schon ergeben. Dass Heinz ihr unterwegs zusehends sympathischer wird, nein, damit hatte sie nicht gerechnet. Als sie zu allem Überfluß dann auch noch ihre Schwetser Doro auf der Fähre nach Capri trifft, ist ihr inneres Chaos perfekt. Meine Meinung Herrlich erfrischend, naiv ohne Ende, zickig, tränenreich, Liebe, Drama- wer das sucht, wird hier auf jeden Fall fündig. Tessa Hennig setzt hier sehr ausgeprägte Charakter ein, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dabei beschränkt sie sich auf maximale 8 Personen, bleibt damit also sehr übersichtlich. Die Beschreibungen der einzelnen Personen ist der Autorin meines Erachtens sehr gut gelungen, ich zumindest konnte mir während des Lesens schnell ein gutes Bild machen. Und so ganz nebenbei ist auch die Insel Capri sehr bildhaft beschrieben, lädt förmlich zum Urlaub machen ein. Das Ganze ist sehr flüssig geschrieben, es ist eine nette Lektüre für zwischendurch, nicht unbedingt anspruchsvoll, aber auf jeden Fall unterhaltsam. Lediglich das Cover passt meiner Meinung nach nicht besonders gut. Es sieht zwar ganz witzig aus, mit diesen beiden hochnäsigen alten Damen, aber wirklich passend finde ich es nicht. Unterm Strich Unterhaltsame leichte Lektüre mit Herzschmerz und Schmunzeleffekt

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  • Elli gibt den Löffel ab

    Elli gibt den Löffel ab
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. April 2013 um 12:05

    Eleonore, genannt „Elli“ ist sechzig Jahre alt und Witwe. Sie merkt, dass es mit ihrem Leben immer mehr bergab geht: ihre Freundinnen sterben und auch ihre Videothek läuft nicht mehr so richtig. Als nichts mehr klappt, wie es soll, erhält sie einen Brief aus Capri. Darin steht, dass sie geerbt haben soll. Sie packt also ihre Sachen und reist dort hin. In der Zwischenzeit reisen aber auch ihre Schwester und deren Tochter nach Capri, welche natürlich auch scharf auf das Erbe sind. Die Frage bleibt offen: Wer hat denn nun geerbt? Viele Zwischenfälle geschehen; Streitereien zwischen den Schwestern müssen gemeistert werden, gibt es doch kein Erbe … ? Die Geschichte von Elli ist zwar unterhaltsam, ich musste ab und zu schmunzeln, jedoch fand ich es insgesamt etwas langweilig und viel zu voraussehend. Das Buch lässt sich, durch den einfachen Schreibstil, sehr leicht und schnell lesen. Wenn man also etwas Leichtes für den Urlaub zum Lesen sucht, ist dieses Buch wohl genau das Richtige. Es ist sowohl für Jung als auch für Alt geeignet. Den Titel und das Coverbild finde ich unpassend. Da man sich unter „den Löffel abgehen“ wohl etwas anderes vorstellt. Bei der Leseprobe fand ich das Cover noch total witzig, da es mich selbst an meine beiden Omis erinnert hatte, jedoch passt es so gar nicht zum Buchinhalt.

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  • Rezension zu "Elli gibt den Löffel ab" von Tessa Hennig

    Elli gibt den Löffel ab
    ASchmitz

    ASchmitz

    24. March 2012 um 20:50

    Ein bisschen SAT1-Film ... Elli gibt den Löffel ab ... Ellis Welt geht regelrecht aus den Fugen, mit 60 verwitwet sitzt sie mit ihrer letzten Kegelschwester und Freundin auf der Beerdigung einer Freundin. Dann eröffnet ihre verbliebene Freundin auch noch, dass diese nach Frankfurt zu ihrer Tochter zieht. So nimmt das Schicksal seinen Lauf. Zu Hause wartet ein Brief von der Bank auf sie, dass sie mehr oder weniger vor der Privatinsolvenz steht. Aber da ist noch ein Brief aus Italien, sie könnte eventuell etwas geerbt haben, aber dazu in Italien mehr. So kratzt sie spontan ihr letztes Erspartes zusammen und fährt mit einem geerbten alten VW-Käfer Richtung Capri.Was hat sie schon zu verlieren. Tessa Henning schreibt aus dem Leben gegriffen und treibt die Tatsachen gekonnt auf die Spitze. So kann man doch oft schmunzeln. So traurig wie es ist, aber ich fand die Ideen der alten Damen einfach herzlich den Friedhof als Sinlgebörse für das gewisse Alter zu nutzen. Aber Elli trautert ihrem Josef hinterher und kann sich auf ihre Naive Art gar nicht vorstellen, dass ihr mal ein anderer Mann ins Haus kommt. Zum Schluss hin, als sich die Ereignisse ein wenig überschlagen, wirkt mir die Story schon ein wenig zu überladen. Weniger wäre mehr gewesen. Und zum Teil auch konstruiert. Man darf da einfach nichts in Frage stellen. Wie kommen die Briefe der Mutter an eine Freundin, wieder in die Hände der Schwestern? Wie kann es sein, dass Doro sich von ihrer Schwester nur wegen Josef distanziert hat, wo doch bei Kindheitserinnerungen schon Gemeinheiten zwischen den unterschiedlichen Schwestern waren? Die Figur Elli nimmt für meine Begriffe zum Ende hin Züge an, wie ich sie mir anfangs nicht vorgestellt habe. Aber so sei es, man muss nicht immer alles hinterfragen. Dafür ist es kein Buch. Es soll unterhalten und das tut es auf seine Weise. Ich habe den Roman gerne gelesen, er ist unterhaltend und seicht, vielleicht die richtige Urlaubslektüre oder für kurz davor um in Urlaubsstimmung zu kommen. Wenn man nicht zuviel davon erwartet und einfach mal unterhalten werden will, berieselt werden - dann bitte zugreifen. Die Geschichte ist nett, unterhaltend und charmant - wie Elli

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  • Rezension zu "Elli gibt den Löffel ab" von Tessa Hennig

    Elli gibt den Löffel ab
    monitor

    monitor

    07. September 2011 um 14:17

    Auch wenn ich mit meiner Meinung scheinbar alleine da stehe.: Dieses Buch fand ich absolut schlecht und langweilig. Ich kann die Bücher, die ich nicht zu Ende gelesen habe an einer Hand abzählen, aber dieses gehörte seit langem dazu. Aufgrund des Covers und der Beschreibung habe ich mir originelle, etwas schrullige Protagonistinnen und lustige Begebenheiten oder Verwicklungen vorgestellt und wurde schwer enttäuscht. Ich fand das Ganze einfach nur flach. So stelle ich mir den klassischen Groschenroman vor. Nur hat der den Vorteil, das diese Heftchen kürzer sind. Das Buch eignet sich wahrscheinlich gut für eine sonntägliche ZDF-Verfilmung mit einer dackelblickigen Christine Neubauer.

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  • Rezension zu "Elli gibt den Löffel ab" von Tessa Hennig

    Elli gibt den Löffel ab
    gaby2707

    gaby2707

    07. August 2011 um 16:11

    Die Welt der 60-jährigen Eleonore "Elli" gerät langsam aus den Fugen: Die Kunden ihrer Videothek bleiben langsam aus, das Altenheim streicht ihren wöchtlichen Kinonachmittag aus Geldmangel, ihre Kegelschwester hat einen Schlaganfall und verstirbt, ihre beste Freundin zieht zu ihrer Tochter nach Frankfurt und die Bank kündigt für die Videothek den Kredit. Und dann kommt ein Brief von der Insel Capri, auf der sie mit ihrer Schwester Dorothea "Doro" und ihren Eltern in ihrer Kindheit und Jugend immer Urlaub gemacht hat und verspricht eine Erbschaft. Mit ihrem klapprigen VW, der unterwegs einen Motorschaden erleidet, macht sie sich Richtung Italien auf. Unterwegs lernt sie Heinz mit seinen Chihuahua Oskar kennen, der mit seinem Wohn- mobil Richtung Süden unterwegs ist - und verliebt sich ein bischen. In Neapel trennen sich ihre Wege aber wieder. Und auf Capri läuft es erst ganz anders als gedacht... Hessa Henning hat einen Roman geschrieben, so voller spritzigem Humor und Lebensfreude, aber auch manchmal etwas nachdenklich. Ein wunderbares Buch für den jetzt kommenden Frühling.

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  • Rezension zu "Elli gibt den Löffel ab" von Tessa Hennig

    Elli gibt den Löffel ab
    Tanja18

    Tanja18

    07. August 2011 um 14:49

    Elli ist eine 60 Jährige Frau, die ein tristes Leben in der Videothek von ihr und Ihren verstorbenen Mann fristet. Eines Tages erhählt sie einen geheimnisvollen Brief, in dem es heißt sie solle nach Capro kommen. Elli erinnert sich sofort an die Urlaube mit Ihrer Familie zurück. Sofort macht sie sich auf den Weg. Doch auf der Fahrt macht Ihr alter Käfer schlapp und es scheint alles verloren. Gott sei dank nimmt sie Heinz mit. Nach anfänglichen schwierigkeiten entsteht eine Freundschaft. Aber nicht nur Elli hat einen Brief bekommen, sondern auch Ihre Schwester Doro. Sofort entstehen alte Streitigkeiten. Aber nicht nur ums Erbe sondern auch um Männer. "Elli gibt den Löffel ab" ist ein super erfrischendes Werk Die Geschichte um Elli und Ihre Schwester ist super unterhaltsam und ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Selbst die vielen Charaktere die im Buch vorkommen tuen der Geschichte keinen ab. Stück für Stück verbinden sich die einzelnen Schicksale der Charaktere. Außerdem hilft es einen die Story besser nachzuvollziehen. Tessa Henning hat eine lustige, nachdenkliche, romantische Geschichte erschaffen die einen super Unterhält

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  • Rezension zu "Elli gibt den Löffel ab" von Tessa Hennig

    Elli gibt den Löffel ab
    Eeyorele

    Eeyorele

    31. July 2011 um 18:28

    Elli, 60 Jahre, mit schlecht laufender Videothek, gekündiktem Dispokredit und fehlendem Einkommen aus ihrem Wanderkino, mit dem sie vor allem einmal die Woche die Senioren im Altersheim mit einem Eintauchen in die Kinowelt beglückt, kann es nicht fassen, als ihr plötzlich ein Brief aus Italien ins Haus flattert, der ihr eine Erbschaft auf Capri verspricht. Sofort macht sie sich auf den Weg und lernt auf ihrer Reise Heinz kennen, der zusammen mit seinem Hund Oskar ein Leben auf der Straße führt und in seinem Wohnmobli lebt. Eine ungewöhnlich Bekanntschaft, die in Elli ungewöhnliche Gefühle hervorruft - obowhl sie sich doch nach dem Tod ihrers Mannes Josef in keinen anderen Mann mehr verlieben wollte und schon gar nicht in ihrem Alter. Auf Capri wartet dann schon die nächste Überraschung: Auch ihre Schwester, mit der der Kontakt seit Jahren abgebrochen und das Verhältnis schon immer irgendwie schlecht ist, hat den Weg nach Capri gefunden. Rund um die Erbschaft entwickelt sich nun eine Geschichte in der es vor allem um Beziehungen, die Liebe und Eltern geht, sowie auch um Ehrlichkeit und die Wirkungen, die ein offenes Gespräch haben kann. Tessa Hennig hat einen sehr einfühlsamen und wirklich witzigen Roman geschrieben, der aber an keiner Stelle lächerlich wirkt. Oft habe ich vergessen, wie alt Elli oder die anderen Protagonisten schon sind und mich mit meinen 22 Jahren komplett in ihnen erkannt. Erfrischend ist die ehrliche Art, mit der die Konflikte in diesem Buch gelöst werden, ohne das ich je das Gefühl hatte, das die Geschichte kitschig werden würde. Gerade durch das Alter der Protagonisten, nimmt man ihnen die Einsichten, die sie durch die Ereignisse in diesem Buch bekommen ab, denn sie können schon auf ein Leben zurückblicken und habe Erfahrungen gemacht, die es ihnen erlauben Ereignisse in einem ganz bestimmten Licht zu sehen und zu bewerten. Besonders schön finde ich in dieser Geschichte die Entwicklungen, die sich zwischen Mutter und Tochter / Vater und Sohn und den beiden Schwestern abspielen, da sie für mich in diesem Roman sehr ehrlich rüberkamen und vor allem nicht überanalysiert wurden. Insgesamt ein sehr gelungenes Buch, welches mir die letzten grauen Tage sehr versüßt hat und welches ich wärmsten weiterempfehlen kann, an jung und an alt - denn es ist nie zu spät zu einer Einsicht zu kommen.

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  • Rezension zu "Elli gibt den Löffel ab" von Tessa Hennig

    Elli gibt den Löffel ab
    isag

    isag

    27. July 2011 um 15:14

    Das Buch ist sehr unterhaltsam und kurzweilig geschrieben. Man erlebt die ganze verworrene Erbangelegenheit inklusive vieler Auf's und Ab's zusammen mit Elli - und nicht nur mit ihr, sondern auch den anderen Hauptpersonen aus ihrem meist familiären Umfeld. Die Handlung nimmt einen von Anfang an mit und man fühlt richtig mit Elli. Der Anfang der Geschichte erscheint einem zum Schluß genauso fern wie es Elli ergehen muß und man freut sich mit ihr über das insgesamt gesehen gute Ende. So aussichtslos die Handlung beginnt, so zuversichtlich hört sie auf und man wäre gerne weiter mit dabei. Zumindest mir geht's so, daß ich gerne sehen würde, wie Elli nach ihren Veränderungen weiter aufblüht, denn das ist im Laufe des Buchs mehr und mehr zu erkennen. Das Buch ist flüssig zu lesen und hat wie ich finde ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Details, Spannung und rotem Faden. Mir hat's Spaß gemacht zu lesen, zumal auch ein bißchen Urlaubs-Feeling aufkommt ;)

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