Tessa Hennig Lisa geht zum Teufel

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Inhaltsangabe zu „Lisa geht zum Teufel“ von Tessa Hennig

Das Glück kommt selten allein

Lisa macht seit Jahren Urlaub in Marbella. Nur dieses Mal ist alles anders: Ihr Stiefsohn macht ihr das Wohnrecht in der Villa ihres Exmannes streitig. Als sie sich weigert auszuziehen, quartiert er den obdachlosen Rafael und die ehemalige Prostituierte Delia dort ein. Stampfende Flamencoschritte mitten in der Nacht und ein Heer streunender Katzen sollen Lisa das Leben zur Hölle machen. Ein häuslicher Kleinkrieg entbrennt, bei dem deutscher Perfektionismus auf spanische Lockerheit trifft. Doch dann stellt Lisa überrascht fest, dass aus Feinden Freunde werden können. Und wer solche Freunde hat, kann es sogar mit einem Teufel von Exmann aufnehmen …

Weiblich, ledig, Ü50, startet noch einmal durch!

— Katjuschka

Ich bin begeistert =)

— Darkwonderland

Unterhaltsames,mit etwas tiefgang am Ende,sehr schön wars zu lesen

— Moorteufel

Für meinen Geschmack zu seicht. Aus der Idee hätte man ein viel frecheres witzigeres Buch machen können. Ich hab´s nicht fertig gelesen

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich habe mich gut amüsiert beim Lesen. Zwischendurch kam auch gut die Schadenfreude durch, wenn sich Lisa nicht einschüchtern ließ.

— scarlettomanu

Aus Feinde werden Freunde! Was ein Urlaub in Marbella alles bewirken kann!

— ChattysBuecherblog

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  • Themen
  • Top und zum lachen komisch =)

    Lisa geht zum Teufel

    Darkwonderland

    Ich muss dieses Buch wider Loben...ich habe mich gekringelt vor Lachen. Lisa bekommt da sie sich ja weigert aus der Villa aus zu ziehen echt interssante neue Mitbewohner (naja eigenntlich neue Mitmiter). Ein Obdachloser und eine Prostitueirte wer kann sich den vorstellen von jetzt auf gleich mit denen zusammen zu wohnen??? Niemand oder doch???? Na wird es klappen mit dieser Interssanten Gemeinschaft?? Lest und lacht selber. Die Autorin Tessa Hennig hat wider mit diesem Buch einen Volltreffer gelandet. Ich kann es nur empfehlen mit einem leisen großen Grinsen auf denn Lippen. Also probiert es aus und erfahrt selbt ob es funktioniert oder nicht =)

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    • 3
  • Perfekt nicht nur für einen Urlaub in Spanien

    Lisa geht zum Teufel

    Katjuschka

    31. July 2015 um 15:33

    Tessa Hennig schreibt Bücher über Frauen der Generation Ü50. Die stehen mitten im Leben, haben Erfahrungen und lassen sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Hier ist es Lisa, die sich gegen Ex-Ehemann und Ex-Stiefsohn gegenüber sieht. Mit aller Macht soll Lisa also aus ihrem Ferienhaus vertrieben werden. Aber das lässt sie sich nicht einfach so gefallen und schlägt zurück. Und mit der Zeit werden nicht nur Feinde zu Freunden, auch ihre alten Freunde sind nicht die, für die sie diese gehalten hat. Und dann denkt Lisa über ihr Leben nach. Und über Rafael....

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  • Endlich Urlaub

    Lisa geht zum Teufel

    Moorteufel

    Lisa freut sich auf ihren alljährlichen Urlaub in Marbella.Sie kann dort in der Villa ihres Exmannes wohnen,hat sich doch bei der damaligen Scheidung die Villa für sich beanspruchen können.Jedenfalls das sie die Villa für ihre Zeit in Marbella ganz allleine genießen kann. Nur möchte nun ihr Stiefsohn Andreas ,ihr gerne die Villa abschwatzen.Weil die Villa seiner Verlobten so gut gefällt.Aber Lisa will nicht auf die Villa verzichten. Deswegen überredet Andreas ,den obdachlosen Rafael und ehemalige Prostituierte Delia ,das sie in die villa dort einziehen und Lisa zum verkauf überreden/überzeugen sollen. Schon der Einzug der beiden,bringt Lisa zum kochen,und auch die aktionen die die zwei starten,bringen sie noch halb um den Verstand. Lisa vermutet das hinter all dem ihr Exmann steckt und nicht der nette stiefsohn andreas.Und weil sie nicht klein beigeben möchte ,sondern ihren Exmann zeigen will das man das alles auch drehen kann,freundet sie sich erstmal mit Delia und Rafael an.Und dann kommt alles anders,als Lisa es sich auch nur hätte träumen können. Ein unterhaltsames Buch ,was einen in die Sonne Spaniens entführt,mit Witz und am Ende sogar einigen tiefgang,mit einer Szene die mich schon zu Tränen rührte,hach war die schön.Genau das richtige für trübe Nebeltage

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    • 3

    Sabine17

    16. November 2014 um 14:22
  • Spieglein, Spieglein an der Wand

    Lisa geht zum Teufel

    coffee2go

    08. July 2014 um 15:12

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Lisa verbringt nach ihrer Trennung von ihrem Freund Rainer kurz vor Urlaubsantritt ihren jährlichen Urlaub in Marbella im Haus ihres Exmannes, wo sie ein Wohnrecht hat. Obwohl auch ihre Freunde, mit denen sie sich jedes Jahr in Marbella trifft, schon vor Ort sind, verläuft dieser Urlaub ganz anders als bisher. Der Sohn ihres Exmannes möchte Lisa das Wohnrecht strittig machen um das Haus für seine Freundin zu kaufen und engagiert Delia, eine ehemalige Prostituierte und Raffael, einen Obdachlosen um Lisa aus dem Haus zu vertreiben. Doch wieder überschlagen sich die Ereignisse und am Ende kommt alles anders als geplant, aber trotzdem ist es für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung und ein ungewöhnlicher Sommer. Meine Meinung zum Buch: Die Autorin hat es geschafft, auch ernste Themen mit einer gewissen Portion Witz und Ironie zu verpacken und zusätzlich durch eine Brise Urlaubsflair einen sehr lesenswerten Sommerroman zu gestalten. Recht witzig fand ich die Streiche und Kriegereien, die sich Delia, Raffael und Lisa einfallen haben lassen um sich gegenseitig zu verärgern und in Wirklichkeit sind sie sich dadurch näher gekommen und haben sich angefreundet. Die Charaktere im Roman werden teilweise sehr stark schwarz oder weiß dargestellt, aber die HauptakteurInnen waren facettenreicher und haben mir sehr gut gefallen. Vor allem Lisa hat sich im Laufe der Geschehnisse positiv entwickelt. Zu Beginn machte sie sich und ihr Selbstwertgefühl stark von ihrem damaligen Freund Rainer abhängig, der sie ausnutzte, obwohl sie selbst mit beiden Beinen im Leben steht und beruflich sehr erfolgreich ist. Ebenfalls war ihr der äußere Schein um ihr Aussehen, Kleidung und Make up besonders wichtig, aber durch Delia entdeckte sie zunehmend andere, interessante und natürliche Seiten an ihr. Sie wurde ausgelassener, hatte mehr Spaß im Leben und konnte sich auch mit ihrem Exmann wieder aussöhnen. Schlussendlich war sie dann auch wieder bereit für eine neue Liebe. Auch Lisas Exmann hat sich durch ihr Verhalten mitreißen lassen und durch Lisas Entgegenkommen und Wiederannäherung andere Seiten von sich gezeigt. Im Grunde haben sich alle Hauptakteure durch ihre Erfahrungen weiterentwickelt und sind für die LeserInnen und auch sich selbst sympathischer und authentischer geworden. Titel und Cover: Das Cover und die gesamte Aufmachung des Buches erinnern sofort an Tessa Hennig und somit hat das Buch für mich einen sehr hohen Wiedererkennungswert! Mein Fazit: „Lisa geht zum Teufel“ ist gewohnt witzig, charmant, aber hat auch ernstere Themen gut verpackt, sodass eine erfrischende Sommerlektüre daraus entstanden ist, bei der sich das Lesen lohnt.

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  • eine schöne Sommerlektüre

    Lisa geht zum Teufel

    ulla_leuwer

    26. June 2014 um 14:41

    Meine Meinung: Ich habe das Gefühl, dass es sich im Prinzip in allen Büchern der Autorin immer um dasselbe Thema dreht. Aber die Geschichte drum herum ist immer anders und das macht es so interessant. Allerdings habe ich auch festgestellt, dass es vielleicht besser gewesen wäre, nicht sofort alle Bücher hintereinander zu verschlingen. Das ist aber wohl  nur ein Problem von mir, denn ich nehme mal an, dass die meisten Leser das Buch nach dem Erscheinen erwerben und lesen und somit automatisch einen zeitlichen Abstand haben. Auf jeden Fall habe ich auch dieses Buch verschlungen und viel Spaß dabei, obwohl es stellenweise auch sehr ernst war. Lisa will wie jedes Jahr von ihrem Wohnrecht Gebrauch machen und in einer wunderschönen Villa ihren Urlaub verbringen. Leider hat es sich der Sohn ihres Ex-Mannes zum Ziel gesetzt, genau dieses Haus haben zu wollen. Die Mittel, die er wählt, sind  nicht sehr nett, aber ich hatte beim  Lesen sehr viel Spaß. Delia und Rafael versuchen mit Lärm Lisa zu vertreiben. Dass Delia hinterher ihre Füße schmerzen, weil sie stundenlang nach sehr lauter Musik Flamenco tanzte, war eine Genugtuung. Aber auch die anderen Ideen waren sehr gut, nur schlugen sie eben auch sehr oft ins Gegenteil um. Naja, wer nun denkt, alles ist vorhersehbar, mag nicht Unrecht haben, aber es traten reichlich Wendungen ein, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Im Großen und Ganzen hat mich dieses Buch sehr gut unterhalten. Tessa Hennig hat in diesem Buch so viele Personen mit den unterschiedlichsten Charakteren untergebracht, das fand ich klasse. Aus allen Gesellschaftsschichten  waren sie dabei. Wie ich schon schrieb, hinter der humorvollen Handlung verbarg sich auch vieles, worüber man nachdenken kann. Was ist wichtig im Leben, was geht im Laufe der Jahre verloren? Ich fand es klasse, dass manche, wenn auch sehr spät, zur Einsicht gekommen sind und Antworten auf Fragen fanden. Und im nachhinein konnte festgestellt werden, dass einige richtig gehandelt haben. Wie sagte Felipe doch so schön, Lisa hat in vieler Hinsicht Schicksal gespielt. Fazit: Auch dieses Buch kann ich weiter empfehlen, es eignet sich ebenfalls als leichte Sommerurlaubslektüre.

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  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 1017
  • Spanische Intrigen

    Lisa geht zum Teufel

    uli123

    02. November 2013 um 19:09

    Die 58jährige Münchenerin Lisa macht wie schon die vergangenen 30 Jahre seit der Scheidung von ihrem spanischen Mann Felipe Urlaub in Marbella, in der Villa, in der sie sich ein Wohnrecht im Rosenkrieg mit Felipe hart erkämpft hat. In diesem Jahr aber sieht sie sich den Intrigen von Felipes Sohn ausgesetzt, der sie mit Hilfe des obdachlosen Rafael und der ehemaligen Domina Delia aus dem Haus ekeln will. Lisa vermutet dahinter Felipe als Drahtzieher. Sie gibt nicht auf und am Ende sind alle miteinander ausgesöhnt. Lisa selbst findet endlich eine wahre Liebe.   Mehr als eine seichte Unterhaltungslektüre bietet das Buch leider nicht. Insbesondere kann ich es nicht als „witzig und charmant“ einstufen, wie es auf der Buchrückseite geschieht. Die Geschichte ist allzu konstruiert – welche geschiedene Ehefrau wird ein Jahrzehnte zurückliegendes Scheidungsdrama aufarbeiten wollen? Zu lange wird der eigentliche Grund für die Scheidung von Lisa und Felipe im Verborgenen gehalten. Am Ende nimmt alles für jeden Beteiligten einen zu positiven Ausgang, der zudem frühzeitig vorhersehbar ist. Die Romanfiguren werden sehr klischeehaft dargestellt, etwa Felipe als der stolze Spanier. Gefallen hat mir eigentlich nur, dass die Geschichte unter südlicher Sonne in Marbella spielt und die eine oder andere Insider-Information dieser Gegend preisgegeben wird sowie spanische Vokabeln eingestreut werden. Dazu passt das schöne Cover mit einer spanischen Ferienvilla, typischer Zypressenbepflanzung und einer landestypisch gekleideten Frau.   Keine Lektüre für mich, obwohl ich zum Kreis der vom Buch angesprochenen Frauen um die 50 gehöre.

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  • Leichte Urlaubslektüre

    Lisa geht zum Teufel

    gaby2707

    02. November 2013 um 14:27

    Die Münchnerin Lisa Köhler, 58, im Verlagswesen tätig ist verliebt - in ihren um 10 Jahre jüngeren Arbeitskollegen Rainer. Mit ihm zusammen plant sie ihren jährlichen Urlaub in ihrem Haus mit Wohnrecht in den Hügeln von Marbella, das sie ihrem Ehemann Felipe Comez bei der Scheidung abgerungen hat. Nun könnte es losgehen - aber Rainer macht per SMS Schluss. Lisa ist am Boden zerstört, will sich aber nicht unterkriegen lassen und macht sich auf nach Spanien... Was sie hier alles erlebt und mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hat, das erfahren wir in dieser reizenden Geschichte. Wer die Bücher von Tessa Henning kennt, wird auch von ihrem neuen Roman nicht enttäuscht. Allerlei Verwicklungen nehmen ihren Lauf und Lisa findet schlussendlich wieder zu sich selbst und einer neuen Liebe. Sehr kurzweilig geschrieben, die Personen deutlich gezeichnet, was sie sehr plastisch macht. Da hat mein Kopfkino einiges zutun und fühlt sich im Süden Spaniens sehr wohl. Die Geschichte ist zwar sehr verwickelt, aber dennoch vorhersehbar, was aber dem Lesegenuss keinen Abbruch tut. Immer wieder mit einem kleinen Zwinkern kommen auch Lebensweisheiten zutage, über die man auch mal nachdenken kann. Alles in allem eine gelungene Freizeitlektüre ohne viel Tiefgang aber mit hohem Unterhaltungswert.

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  • Buchverlosung zu "Lisa geht zum Teufel" von Tessa Hennig

    Lisa geht zum Teufel

    silkedb

    10. October 2013 um 22:59

    Seit einigen Monaten gibt es in meinem Blog jede Woche eine Verlosung zu einem anderen Buch. Mitmachen kann man per Kommentar (nur im Blogeintrag zur Verlosung) oder per E-Mail an die hinterlegte Adresse in meinem Blog "S.D. blogt Buch und Test": http://esdeh.blogspot.de/ Diese Woche gibt es den Roman "Lisa geht zum Teufel" von Tessa Hennig als Taschenbuch aus dem List Verlag zu gewinnen. Hier eine kurze Inhaltsangabe: "Lisa macht seit Jahren Urlaub in Marbella. Nur dieses Mal ist alles anders: Ihr Stiefsohn macht ihr das Wohnrecht in der Villa ihres Exmannes streitig. Als sie sich weigert auszuziehen, quartiert er den obdachlosen Rafael und die ehemalige Prostituierte Delia dort ein. Stampfende Flamencoschritte mitten in der Nacht und ein Heer streunender Katzen sollen Lisa das Leben zur Hölle machen. Ein häuslicher Kleinkrieg entbrennt, bei dem deutscher Perfektionismus auf spanische Lockerheit trifft. Doch dann stellt Lisa überrascht fest, dass aus Feinden Freunde werden können. Und wer solche Freunde hat, kann es sogar mit einem Teufel von Exmann aufnehmen …" Hat Euch das neugierig gemacht? Dann versucht Euer Glück und springt in den Lostopf (Bitte oben nochmal nachlesen, wie ihr mitmachen könnt!). Wichtig ist noch, dass der Einsendeschluss am letzten Tag jeweils schon um 20 Uhr ist und nicht erst um Mitternacht! Der Gewinner wird am nächsten Tag bekannt gegeben. Wer seine E-Mail Adresse nicht mit angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost. Teilnehmen können aus Kostengründen leider nur Personen mit einer Adresse in Deutschland.

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  • Lisa geht zum Teufel

    Lisa geht zum Teufel

    butterflyinthesky

    17. August 2013 um 17:16

    Zusammenfassung: Lisa ist 58 Jahre alt und endlich wieder verliebt. Reiner und sie planen einen gemeinsamen Urlaub in Marbella, in der Villa die sie von ihrem Ex-Mann hat (sie darf im Sommer dort wohnen). Kurz bevor der Flug losgeht macht Reiner per SMS Schluss. Lisa lässt sich dadurch aber nicht unterkriegen und fährt trotzdem nach Spanien. Auf einmal stehen ein Mann und eine Frau in der Villa die Lisa nicht kennt. Andreas ist der Sohn ihres Ex-Mannes, Mercedes seine Verlobte. Sie wollen das Haus unbedingt haben um später dort zu wohnen und eine Familie zu gründen. Lisa gibt es aber nicht so einfach her. Andreas setzt Delia und Rafael auf sie an, sie sollen Lisa das Leben zur Hölle machen und sie zwingen das Haus zu verkaufen. Nach und nach begraben die drei ihr Kriegsbeil und werden richtig gute Freunde. Lisa ist nun gestärkt es auch mit ihrem Ex-Mann aufzunehmen. Meine Meinung: Ich habe das Buch in einem Tag fertig gelesen. Ich fand es recht witzig und der Schreibstil gefällt mir auch sehr. Es geht um Liebe, Intrigen und den Spaß den man jenseits der 50 haben soll, selbst wenn man denkt man kann es nicht. Es gibt natürlich auch Sachen die mich genervt haben (Andreas, hat sich am Ende aber gelegt) und vor allem Lisas Freundinnen Vroni und Claudia gingen für mich leider gar nicht.

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  • Lisa geht zum Teufel

    Lisa geht zum Teufel

    Themistokeles

    12. August 2013 um 20:43

    Ein verdammt tolles Buch für den Sommer und den Urlaub. Es ist einfach so, dass sowohl der Ort, an dem die Handlung spielt, sowie auch der Schreibstil und Handlung selbst, ein gewisses Gefühl von Sommerurlaub heraufbeschwören. Die spanische Sommerstimmung macht auf jeden Fall schon mal eine richtig tolle Atmosphäre aus, die einen selbst bei Regen in sommerliche Stimmung versetzt, und das auch noch zusammen mit den doch sehr skurrilen Aktionen von Rafael und Delia, um Lisa aus dem Haus zu bekommen, ist einfach klasse. Ich musste einige Male richtig Lachen oder auch Schmunzeln bei den Aktionen der beiden, denn was sie sich einfallen lassen, um Lisa aus dem Haus zu ekeln, ist schon sehr einfallsreich. Und ich war ehrlich erstaunt, wie locker der Charakter der Lisa, die man eindeutig nicht sofort so einschätzt, damit umgeht, denn eins kann ich sagen, hätte das einer mit mir gemacht, ich glaub ich wäre an die Decke gegangen bei so manchem Versuch und das nicht zu knapp! Aber irgendwie ist es dabei auch so, dass mir alle drei immer sympathischer wurden, denn bei Delia ist klar erkennbar, dass hinter ihrer schroffen und eher burschikosen Art, eigentlich ein gutes Herz versteckt ist, auch wenn das wohl sehr gut und auch bei Rafael, mit seiner eher ruhigen und schüchternen Art, ist es auch nicht viel anders. Und Lisa als Protagonistin und ihre verdammt doofe Situation schließt man durch ihre irgendwie sympathisch wirkende Art sofort ins Herz. Und allein wer hier so alles auf welche Art und Weise gegen wen spielt und welche Leute ausnutzt für seine Zwecke und Ziele, ist einfach sehr amüsant. Trotzdem ist es auch so, dass der Roman auch ab und an ein paar ernstere Töne anschlägt, wodurch der Roman noch eine weitere tolle Ebene neben dem Humor bekommt, die vor allem auch dafür sorgt, dass der Roman nicht durch zu viel Witz und Schalk ins leicht lächerliche driftet, sondern eher einfach angenehm zu lesen und locker von der Stimmung ist, aber nicht affig. Einfach ein super Roman für den Sommer, den Urlaub und laue Sommernächte, mit dem man Spaß haben kann und der eine lockere und leichte Unterhaltung bietet, in einer ganz tollen Atmosphäre.

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  • Charmant und witzig

    Lisa geht zum Teufel

    scarlettomanu

    07. August 2013 um 16:17

    Lisa macht seit Jahren Urlaub in Marbella. Nur dieses Mal ist alles anders. Ihr Stiefsohn macht ihr das Wohnrecht in der Villa ihres Exmannes streitig. Als sie sich weigert, auszuziehen, quartiert er den obdachlosen Rafael und die ehemalige Prostituierte Delia dort ein. Stampfende Flamencoschritte und ein Heer streunender Katzen sollen Lisa das Leben zur Hölle machen. Doch dann stellt Lisa überrascht fest, dass aus Feinden Freunde werden können. Und wer solche Freunde hat, kann es sogar mit einem Teufel von Exmann aufnehmen. Tessa Hennig hat mal wieder mit viel Charme, Witz und Gefühl eine schöne Geschichte geschrieben, in die man sich sofort hineinversetzen kann. In dieser Geschichte geht es um Liebe, Hass, Verzeihen. Es zeigt, dass Freunde nicht immer wirkliche Freunde sind und Feinde nicht immer wirkliche Feinde sind. Das Buch ist kurzweilig und flüssig geschrieben. Die Beste Vorbereitung auf den Sommer. Die Characteren dieses Buches sind alle sehr authentisch und mehr oder weniger sympatischer Natur. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

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  • Lisa geht zum Teufel

    Lisa geht zum Teufel

    manu62

    26. May 2013 um 14:41

    Lisa, Ende 50, reist nach einer geplatzten Liebschaft nach Marbella in das Haus ihres Exmannes, um sich dort zu erholen. Kurz nach ihrer Ankunft erscheint dann auch der Sohn ihres Exgatten, Andreas mit seiner Freundin und gemeinsam verbringen sie dann auch einige Zeit miteinander. Andreas möchte das Haus gerne für sich haben. Um Lisa davon zu überzeugen, dass sie auf ihr lebenslanges Wohnrecht verzichtet, heuert Andreas den Obdachlosen Rafael und eine ehemalige Prostituierte namens Delia an, um Lisa das Leben schwer zu machen und ihr den Auszug leichter machen sollen. Dies ist mein erstes Buch von Tessa Hennig und ich fand es ganz witzig, wenn auch ein wenig vorhersehbar. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht lesbar. Für Leser, die kein Spanisch sprechen ist es bestimmt etwas nervig, dass teilweise die Übersetzungen der immer wiederkehrenden spanischen Begriffe entweder ganz fehlen oder erst später kommen. ansonsten finde ich, ist es ein Roman der Lust auf Urlaub macht und ist eine kurzweilige Unterhaltungslektüre.

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  • Urlaubslektüre

    Lisa geht zum Teufel

    Mimi19

    11. May 2013 um 18:27

    "Wie geht es Ihnen?", fragte Lisa und klang dabei auch ziemlich besorgt. "Bestens. Danke für die Grenzerfahrung. Ich wollte schon immer mal wissen, ob man tatsächlich Licht am Ende des Tunnels sieht, wenn man dabei ist zu krepieren." S. 140 Die 58-jährige Lisa ist gerade dabei, ein letztes Sommerkleid für ihren alljährlichen Urlaub zu packen, als ihr Lover per SMS Schluss macht. Tief getroffen flüchtet Lisa dennoch nach Marabella in ihr Haus, in dem sie lebenslängliches Wohnrecht im Erdgeschoss hat. Doch diesmal ist alles anders. Der Sohn ihres Ex-Mannes hat es sich in den Kopf gesetzt, genau dieses Haus zu kaufen und macht Lisa das Leben zur Hölle. Er setzt ihr einen Penner und eine Domina ins Haus, die Lisa entgültig vertreiben sollen... Von Tessa Henning kannte ich bisher nur "Elli gibt den Löffel ab", welches ich nach wenigen Seiten bereits abbrach. Bei "Lisa geht zum Teufel" bewies ich allerdings mehr Durchhaltevermögen und wurde dafür belohnt. Liebevoll gezeichnete, außergewöhnliche Charaktere gestalteten das Buch zu einer heiteren Urlaubslektüre, dessen wunderschön beschriebene Landschaft einen schönen Rahmen bildete. Dennoch hatte auch dieses Buch einige Schwachstellen, die heftigste meiner Meinung nach fehlende Spannung. Oftmals war es wirklich eine Qual jetzt weiterzulesen, obwohl es im nächsten Moment schon wieder lustig wurde. Mein Fazit: Ein heiteres, schönes Buch für nette Stunden - aber kein absoluter Muss.

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  • Zu viele Klischees und zu vorhersehbar.

    Lisa geht zum Teufel

    kvel

    01. May 2013 um 21:43

    Inhalt: Lisa möchte in ihren Urlaub wieder in ihrem Ferienhaus in Spanien entspannen. Für dieses hat sie das Wohnrecht von ihrem Exmann Felipe überlassen bekommen. Allerdings ist nun Felipes Sohn auf die Villa scharf. Deshalb engagiert er die Prostituierte Delia und den Obdachlosen Rafael, um Lisa aus dem Haus zu ekeln. Aber so leicht gibt Lisa nicht auf und es entstehen einige Verwicklungen. ------------------------------------- Zu viele Klischees und zu vorhersehbar. Natürlich muss nicht jedes Buch den Anspruch haben, möglichst tiefschürfend zu sein. Sondern ein gutes Buch kann und soll einfach auch nur mal unterhaltend sein und dem Entspannen dienen. Und natürlich kann und soll ein guter Roman auch eine Traumwelt bieten, so dass man sich als Leser auch mal dem Träumen hingeben kann. Aber dennoch machte mich dieses Buch teilweise innerlich aggressiv beim Lesen. Ganz besonders im ersten Drittel: Es ging immer nur um Lisas Exmann Felipe: Wie schrecklich und schlimm damals die Zeit mit ihm gewesen war. Es wird aber nie erklärt, was denn genau so schrecklich und schlimm an dieser Beziehung gewesen sein soll. Gefühlt jeder dritte Satz war, Felipe es war so schlimm – das nervt. Mir ging dieses selbstgerechte Denken von Lisa (sie ist die Gute und Felipe ist der Schlimme) ganz schön auf die Nerven. Und diese Selbstbeweihräucherung zog sich viel zu lange hin. Da überlegte ich noch, dass das Ganze vielleicht als Hörbuch beim Autofahren (als ganz leichte Unterhaltung) ertragbar wäre, aber als Buch fand ich, hatte es eindeutig zu viele Seiten. Und diese ganzen Klischees: Lisas Exmann Felipe ist natürlich sehr reich. Und was macht er? Er züchtet natürlich Pferde. Und der Obdachlose Rafael? Er ist natürlich nett und gebildet. Ich fand das alles sehr realitätsfern. Das Ende? Ein Happy End auf allen Ebenen. Alle, die sich vorher bekriegt haben, konnten sich verzeihen und leben nun in völligen Einklang miteinander. Da hätte mich doch zu Guter Letzt interessiert, wer denn nun weiterhin das Leben von Raphael und Lisa finanziert - wie sie nun weiterhin leben werden. Für mich ist diesbezüglich das Ende offen geblieben. Einziger Pluspunkt: Der Roman lässt sich aufgrund der modernen Sprache sehr angenehm und locker lesen.

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