Tessa Korber Die Karawanenkönigin

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Inhaltsangabe zu „Die Karawanenkönigin“ von Tessa Korber

Tessa Korber entführt uns in diesem meisterhaften Roman in die Welt des spätrömischen Reiches. Die junge Zenobia, bildschön und blitzgescheit, hat nach der Ermordung ihres Ehemannes die Herrschaft in Palmyra übernommen. Die Lebensgeschichte einer überragenden Frauengestalt, die ihre Zeitgenossen durch ihre Schönheit und Klugheit gleichermaßen bezauberte. Zenobia ist neben Kleopatra die bedeutendste Frauengestalt der Antike.

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  • Palmyra wird lebendig

    Die Karawanenkönigin
    Angel10

    Angel10

    04. August 2013 um 18:42

    Tessa Korber enführt den Leser nach Palmyra (im heutigen Syrien), einer antiken Oasenstadt, die aufgrund ihrer Lage an einer Handelsstrasse zu Reichtum gelangte. Zenubia, Fürstentochter, wird als junges Mädchen aus taktischen Gründen mit dem viel älteren Stadtfürsten Odanaethos verheiratet. Offiziell steht Palmyra unter römischer Hoheit, aber Odanaethos hat viele Sonderrechte und kann sehr autonom herrschen, der römische Kaiser ernannte ihn zu seinem Stellvertreter im Orient. Nur schwer fügt sich Zenubia ihrem Schicksal, bekommt aber bald den gewünschten Thronfolger und widmet sich ihren Interessen: sie nimmt Unterricht in Philosophie, Sprachen, Mathematik, Steuerrecht und später auch Kiregskunst. Als ihr Mann stirbt, lässt sie sich als neue Regentin ausrufen, bevor man sie wieder verheiraten kann. Volk und Armee liegen ihr zu Füßen, sie ist eine Amazone, die Palmyra noch reicher macht. Sie führt selbst einen Feldzug nach Ägypten an. Dann wird Aurelius Roms neuer Kaiser. Obwohl Rom von allen Seiten in Bedrängnis gerät, sieht Aurelius Palmyra als ernste Bedrohung an und schickt Legionen. Die Stadt wird dem Erdboden gleich gemacht. Zenubias Schicksal ist laut Geschichtsschreibung nicht eindeutig, sie ist als Kriegsbeute nach Rom gekommen und starb im Kerker oder konnte fliehen. Im Roman überlebt sie und schreibt ihre Erinnerungen in Form von Briefen an ihren Jugendfreund Odu. Eine Nebenfigur, Ume, eine nubische Badefrau, fand ich sehr bemerkenswert. Mein Fazit: Zenubia ist eine selbstbewusste junge Frau, meines Erachtens trägt sie zu viele Züge der heutigen Frauen. Für mich wäre es interessanter gewesen, wie sie ihre Ziele in dieser Zeit (3. Jahrhundert) hat umsetzten können, welche Kompromisse sie hat eingehgen müssen. Eine Empfehlung für alle Leser, die diese Zeilen neugierig gemacht haben, möchte ich geben: Die Königin von Saba von Tessa Korber.

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  • Rezension zu "Die Karawanenkönigin" von Tessa Korber

    Die Karawanenkönigin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. August 2009 um 07:17

    Das Buch war eingängig und flüssig zu Lesen.
    Für meinen Geschmack war zuviel Sex darin und die geschichtlichen Hintergründe wurden zu wenig geschildert.
    Keineswegs biographisch zu sehen, sondern eher ein unterhaltender Roman, der Königin Zenobia nur als Grundlage für eine Erzählung nimmt.
    Guter Versuch, aber leider doch eher Mainstream.