Tessa Korber Die Katzen von Montmartre

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Inhaltsangabe zu „Die Katzen von Montmartre“ von Tessa Korber

Sie liegen auf den Steinen des Friedhofs, streunen durch die Straßen von Paris und sonnen sich auf den Treppenstufen, die zu Sacré-Coeur hinaufführen. Die Katzen von Montmartre sind überall und erschnuppern oder erfühlen mit ihren Schnurrhaaren so einiges, was den menschlichen Bewohnern der Stadt nur zu leicht entgeht. Als die Leiche eines jungen Mädchens auf dem Friedhof von Montmartre gefunden wird und zudem noch die Katze Grisette, der Schwarm aller Kater, von einem auf den anderen Tag verschwunden ist, beginnen die Katzen auf eigene Pfote zu ermitteln. Hat der Mord etwas mit dem plötzlichen Verschwinden von Grisette zu tun? Und wie tief müssen die Katzen in die Geschichte des Montmartre hinabsteigen, um dieses Geheimnis zu lüften?

Charakterreiche Katzen und Pariser Flair - ein netter Katzenkrimi.

— Icelegs
Icelegs

Ein interessantes und spannendes Buch mit vielen Katzen :)

— Schneeflocke2013
Schneeflocke2013

Wunderbar leichter Krimi mit Pariser Charme!

— Eori
Eori

Humorvoll mit viel Pariser Charme und liebenswerten Charakteren

— bibibuecherverliebt
bibibuecherverliebt

Kein Krimi im engeren Sinne, jedoch sehr schöne Unterhaltung.

— TanteEvi
TanteEvi

Spannung gepaart mit einer Prise Humor machen diesen tierischen Krimi unvergesslich!

— pantaubooks
pantaubooks

Eine außergewöhnliche und atemberaubende Reise durch Paris.

— NataschaSuennen
NataschaSuennen

Eine schöne Geschichte mit viel französischem Flair und Charme.

— Literaturwerkstatt-kreativ
Literaturwerkstatt-kreativ

Schönes Katzenabenteuer, aber leider kein richtiger Krimi

— Condessadelanit
Condessadelanit

Nicht der spannendste und grausamste aller Krimis - aber zweifelsohne einer der Berührendsten, der wirklich zum Nachdenken anregt.

— _Hekate_
_Hekate_

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  • Ein tierischer Krimi

    Die Katzen von Montmartre
    Buchwellenreiter-Martin

    Buchwellenreiter-Martin

    10. August 2017 um 12:59

    Noch bis vor einiger Zeit konnte ich mit der Gegend um Montmartre wenig anfangen, weil mir schlicht der Bezug dazu fehlte. Aber dann kam PARIS, DU UND ICH von Adriana Popescu. Durch diese tolle Liebesgeschichte um Emma und Vincent habe ich gespürt, dass die Neugierde auf diese Gegend wächst. Und als ich im Internet auf diesen Krimi gestoßen bin, in dem auch noch die Ermittler so völlig anders sind, als sonst, war mir klar, dass ich dieses Buch lesen möchte, dass ich zurück nach Montmartre muss und schauen muss, wie andere Autorinnen diese Gegend umsetzen, sie beschreiben und den Leser in ihren Bann ziehen. Tessa Korber hat das leider in meinem Fall nicht so gut geschafft, wie Adriana Popescu. Natürlich wurde auch hier die Umgebung toll beschrieben, auch hier wurden Plätze mit viel Liebe skizziert und dem Leser näher gebracht. Aber dennoch ist der Funke in dem Krimi nicht so auf mich übergesprungen, wie damals im Jugendroman. Vielleicht waren es auch die vielen Wechsel der Sichtweisen, die mir den Lesefluss etwas ins Stocken bringen ließen. In nahezu jedem Kapitel lernte man neue Charaktere kennen. Irgendwann war jede Sichtweise dran und die bereits bekannten tauchten wieder auf. Aber für mich persönlich war es etwas zu viel. Die Kapitellänge hingegen fand ich sehr angenehm und man konnte auch gut während der Mittagspause oder kurz vorm Schlafen noch ein einzelnes Kapitel lesen, ohne sich den gesamten Abend frei machen zu müssen.Die Idee, Katzen als Ermittler einzusetzen und zu beschreiben, wie die kleinen und großen Artgenossen so über Menschen und andere Tiere denken, fand ich sehr witzig, sehr erfrischend und absolut lesenswert. Als Jemand, der nicht mit Katzen unmittelbar aufgewachsen ist, musste ich mich zwar erst daran gewöhnen, aber dies war nach sehr kurzer Zeit gut gelungen. Ich musste an so vielen Stellen schmunzeln und den kleinen Tiegern Recht geben. Die Autorin hat da auf sehr humorvolle Art gezeigt, wie seltsam sich Menschen manchmal benehmen, ohne es direkt zu merken, weil sie die Augen oft auch vor den kleinsten Dingen verschließen. Außerdem wird in diesem Buch auch deutlich, egal ob bei Katze oder bei Mensch, wie wichtig Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt sind. Gerade dann, wenn das Leben uns mal wieder vor schwierige Aufgaben stellt. Und schwierige Aufgaben hatten auch die kleinen Vierbeiner zu lösen. Da war zum einen die plötzlich verschwundene Artgenossin, Grisette. Zum Anderen war aber auch ein richtiger Mord aufzuklären, denn eines Tages wurde eine Person tot aufgefunden. Und weder die Katzen, noch die Menschen konnten sich einen Reim darauf machen. Haben beide Fälle etwas miteinander zu tun? Können die Katzen völlig allein und ohne die Hilfe der Menschen das Rätsel lösen? Wird Grisette gefunden? All diese Fragen sind natürlich Fragen, auf die ich in einer Rezension keine Antwort geben will und werde. Dafür müsst ihr, eure Interesse vorausgesetzt, dieses Buch bei eurer Buchhandlung bestellen und in die Geschichte abtauchen.Solltet ihr euch zum Abtauchen in die Geschichte entschließen, wünsche ich euch viel Spaß und tolle Lesestunden. Die Tatsache, dass es von mir 3,4 Sterne bekommt, zeigt allerdings nur, dass es nicht mein Jahreshighlight wird. Es soll aber in keinem Fall euch die Motivation nehmen, selbst literarisch nach Montmartre zu gehen und mit den Katzen die Ermittlungen aufzunehmen.(weitere Infos & Fotos auf dem Blog)

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  • Selbst ist die Katze!

    Die Katzen von Montmartre
    Schneeflocke2013

    Schneeflocke2013

    19. June 2017 um 17:51

    Autor: Tessa KorberVerlag: btb ISBN: 978-3-442-71444-5Erschienen: 2016Preis: 9,99 €Seiten: 252Zitat: "Meine Aufgabe ist eine andere." [S. 11, Z.13]Inhalt:Eine tote, junge Frau auf dem Friedhof und eine hübsche Katze die von heute auf morgen verschwindet. Ein ganzes Rudel Katzen das in der Nähe von Montmartre lebt. Die Probleme der Menschen stören sie wirklich nicht, aber als eine der Ihren verschwindet müssen sie auf einen Pfoten ermitteln.Meine Meinung:Das war mein erstes Buch der Autorin. Durch eine andere Rezension bin ich auf die Geschichte aufmerksam geworden.Ich muss sagen das Buch hat mir sehr gut gefallen. Zwar war es am Anfang anstrengend die ganzen unterschiedlichen Sichtweisen zu unterscheiden. Aber nach ein paar Seiten hatte sich auch das Problem erledigt.es war spannend diese verschiedenen Charakter kennenzulernen: Suzanne, Matisse, Bonnard, Grisette, Dégas, Pablo und Miro.Dazu die ganzen Zweibeiner, die das ein oder andere Kapitel haben.Hier in dieser Geschichte gibt es zwei Fälle aufzuklären. Den Tod der jungen Madleine und das Verschwinden von Grisette. Beides hängt irgendwie zusammen und doch nicht.Mit viel Spaß und Neugier bin ich diesen Tieren auf den Seiten gefolgt um heraus zu finden wer hinter den Vorfällen steckt.Bei der Sache mit Grisette hat sich die Person selbst verraten. Doch was den Tod Madleines anging war ich am Ende sehr überrascht.Wen ich wirklich gern mochte war Bonnard. Der Friedhofskater. Das Tier was alles mitbekommt ohne zu viel zu sagen. Geheimnisse durch zuhören erfährt. So einen Kater möchte ich auch bei mir am Fußende liegen haben.In meinen Augen haben Katzen sowieso eine faszinierende, einnehmende Art. Es ist schwer ihnen zu widerstehen.Tessa Korber hat eine wunderbare Art gefunden den ganzen Katzen Leben einzuhauchen. Sie auch wirklich wie Katzen wirken zu lassen. Nicht wie Menschen.Durch die richtigen Worte, Verhaltensarten und Details war ich selbst eine Katze. Das war eine schöne Erfahrung!Auf den Seiten bin ich den meisten Gefühlen begegnet: Freude, Trauer, Hass, Mitleid, Liebe, Übermut, Abenteuerlustig und Freundschaft.In der Geschichte wird auch auf das Eingegangen was sich bei uns 'Klüngel' nennt. Eine Katze kennt eine Katze, die einen kennt, der auch wen kennt, der wiederum einen kennt...Durch ein gutes Netz und regelmäßigen Treffen kommen unheimlich viele, unterschiedliche Ergebnisse dabei raus.Ich hoffe noch mehr Katzenromane der Autorin in Zukunft zu finden! Eine schöne Geschichte die mir ein paar tolle Stunden beschert hat.4 FlockenDanke an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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  • Buchglück auf leisen Pfoten

    Die Katzen von Montmartre
    KerstinAckermann

    KerstinAckermann

    18. June 2017 um 20:57

    Der Krimi muss in das Bücherregal eines jeden Katzenliebhabers,und ins Regal der Freunde der Stadt der Lieben-und in die Regale von allen, die Bücher mit dem gewissen Extra an Charme lieben-Die Protagonisten, egal ob menschlicher oder tierischer Natur,sind allesamt so scharf gezeichnet, wie es sein muss,und so weich, dass noch Platz für die Fantasie des Lesers bleibt-ich vermisse Bonnard und seine Freunde jetzt schon 

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  • Wunderbar leichter Krimi mit Pariser Charme!

    Die Katzen von Montmartre
    Eori

    Eori

    11. June 2017 um 18:06

    Klappentext Mein Name ist Bonnard. Ich wohne auf dem Friedhof von Montmartre. Hier enden die Geschichten nicht nur, es fangen auch welche an. Inhaltsangabe Sie liegen auf den Steinen des Friedhofs, streunen durch die Straßen von Paris und sonnen sich auf den Treppenstufen, die zu Sacré-Coeur hinaufführen. Die Katzen von Montmartre sind überall und erschnuppern oder erfühlen mit ihren Schnurrhaaren so einiges, was den menschlichen Bewohnern der Stadt nur zu leicht entgeht. Als die Leiche eines jungen Mädchens auf dem Friedhof von Montmartre gefunden wird und zudem noch die Katze Grisette, der Schwarm aller Kater, von einem auf den anderen Tag verschwunden ist, beginnen die Katzen auf eigene Pfote zu ermitteln. Hat der Mord etwas mit dem plötzlichen Verschwinden von Grisette zu tun? Und wie tief müssen die Katzen in die Geschichte des Montmartre hinabsteigen, um dieses Geheimnis zu lüften? Erster Eindruck / Cover Das Buch ist optisch schon richtig schön. Die Katze, die so aufmerksam in der dunklen Pariser Gasse sitzt, nur von der Laterne über ihr beleuchtet. Jede Kapitelnummer ist mit einem Schatten einer Katze hinterlegt, richtig niedlich. Zu Beginn werden die wichtigsten Katzen kurz in wenigen Sätzen charakterisiert. Mein Fazit Das Buch ist ein leicht zu lesender, unblutiger Kriminalroman, bei dem nicht unbedingt die Gewalttat im Vordergrund steht, sondern die Katzen und ihre Menschen und wie diese zueinander stehen. Ich habe das Buch innerhalb eines Nachmittags im Liegestuhl im Garten gelesen, und dafür ist der lockere Schreibstil der Autorin bestens geeignet. Schön finde ich, dass viele Kapitel aus Sicht der Katzen geschrieben sind und dies dabei keineswegs kindisch wirkt. Jede der Katzen hat ihre ganz eigene Persönlichkeit und diese kommen alle unglaublich gut zur Geltung. Außerdem finde ich, gibt es einige Testpassagen aus den Unterhaltungen der Katzen, die bei genauerem Hinsehen zum Nachdenken anregen. Dies sind auch zugleich einige meiner Lieblingszitate. Lieblingszitate S. 82 „Wir brauchen alle mehr Liebe, als wir verdienen.“ S. 86 „Die Menschen töteten alles, was schön war.“ S. 141 „Gut oder Böse?“ „So etwas ist schwer zu sagen. […] Manchmal ist es fast das Gleiche. Und manchmal fast das Gegenteil von sich selbst.“

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  • Humorvoll mit viel Pariser Charme und liebenswerten Charakteren

    Die Katzen von Montmartre
    bibibuecherverliebt

    bibibuecherverliebt

    13. May 2017 um 22:21

    Titel: Die Katzen von MontmartreAutor: Tessa KorberVerlag: btbSeiten: 252Preis:    9,99 [D] (Taschenbuch)               10,30 [A]ISBN: 978-3-422-71444-5Inhalt:Sie liegen auf den Steinen des Friedhofs, streunen durch die Straßen von Paris und sonnen sich auf den Treppenstufen, die zu Sacré-Coeur hinaufführen. Die Katzen von Montmartre sind überall und erschnuppern oder erfühlen mit ihren Schnurrhaaren so einiges, was den menschlichen Bewohnern der Stadt nur zu leicht entgeht. Als die Leiche eines jungen Mädchens auf dem Friedhof von Montmartre gefunden wird und zudem noch die Katze Grisette, der Schwarm aller Kater, von einem auf den anderen Tag verschwunden ist, beginnen die Katzen auf eigene Pfote zu ermitteln. Hat der Mord etwas mit dem plötzlichen Verschwinden von Grisette zu tun? Und wie tief müssen die Katzen in die Geschichte des Montmartre hinabsteigen, um dieses Geheimnis zu lüften? Meine Meinung:Einen Krimi zu lesen, bei dem Katzen in die Rolle der Ermittler schlüpfen und einen beziehungsweise zwei Verbrechen aufklären, war eine interessante und gleichzeitig amüsante Erfahrung für einen Katzenliebhaber wie mich, denn mehr als einmal konnte ich Parallelen zu meinem eigenen Kater ziehen. Zu Beginn des Buches lernt man die vierfüßigen Charaktere der Geschichte kennen. Bonnard, den Friedhofskater mit dem sonnigen Gemüt, der sich gerne die Ängste und Sorgen der Friedhofsbesucher erzählen lässt. Suzanne, die sich um die melancholische Madame Valladon sorgt. Dégas, den düsteren, alten Künstlerkater, der heimlich die Katzendame Grisette anhimmelt, die sich am liebsten von einem Künstler malen lassen würde. Matisse, den jungen Kater, der sich neugierig herumtreibt und so auf den schwarzen Straßenjungen Navid trifft. Zu guter Letzt wären da noch Pablo und Miró, die frechen Söhne von Suzanne, die während ihrer Spiele auf die Leiche des jungen Mädchens stoßen. Alle diese Katzen sind mir auf ihre besondere Weise ans Herz gewachsen, da man durch den ständigen Perspektivwechsel jede von ihnen persönlich kennenlernen konnte. Auch wenn es sehr viele Charaktere gibt, da natürlich auch einige Menschen eine Rolle spielen, fiel es mir relativ leicht, den Überblick zu bewahren. Das Setting, also das Künstlerviertel Montmartre mit den gepflasterten Straßen, den Straßenmusikern und -malern, Touristen und kleinen Cafés aus Katzensicht beschrieben, ist etwas ganz besonderes, denn der Leser wird nicht nur in entlegene Ecken geführt, sondern bekommt einen vielfältigen Eindruck der unglaublich scharfen Sinne der Samtpfoten.Die Handlung ist, verbunden mit dem lebendigen, detailreichen Schreibstil, ziemlich ansprechend. Durch die wechselnden Perspektiven wird der Leser von einer Szene in die nächste gelotst, ohne dabei den roten Faden aus den Augen zu verlieren und die ganze Zeit über habe ich gegrübelt, welchen Zusammenhang es zwischen dem Mord und Grisettes Verschwinden gibt. Die Methoden, mit denen die Katzen sich die Menschen des Montmartre zu eigen machen, haben mich oft zum Schmunzeln gebracht, aber mir auch gezeigt, wie viel die Tiere tatsächlich von der menschlichen Psyche verstehen. Die Auflösung am Schluss kam dann ziemlich überraschend und es wird noch einmal spannend. Für mich ist dieses Buch der Beleg, dass ein Krimi auch ohne blutige Szenen und Psychoterror durchaus spannend sein kann, kombiniert mit Pariser Flair, Humor und liebenswerten Charakteren. 

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  • Für Katzenliebhaber, Krimi-Fans und Verfallene von Paris eine absolute Leseempfehlung

    Die Katzen von Montmartre
    Elfendy

    Elfendy

    11. May 2017 um 03:07

    Ein Kriminalroman geschrieben aus der Sicht einer Vielzahl von verschiedenen Katzen: Bonnard, der auf dem Friedhof lebt und den Menschen Trost spendet. Suzanne sorgt sich sehr um die melancholische Patissiere, die für sie die Dosen öffnet. Grisette, die allen Katern den Kopf verdreht. Degas, der mysteriöse und kluge Einzelgänger. Matisse, der großes Interesse an einem Straßenjungen zeigt. Eines Tages verschwindet Grisette ohne auch nur eine Spur zu hinterlassen. Was ist mit ihr geschehen, befindet sie sich etwa in Gefahr? Doch nicht nur in der Katzenwelt gibt es Anlass zur Sorge. Auf dem Friedhof wird die Leiche eines Mädchens gefunden. Hier gilt es einen Mord aufzuklären. Neben den tierischen Charakteren, spielen natürlich auch deren Menschen eine große Rolle. Es zeigt sich jedoch schnell wie viel ausgeprägter die Sinne einer Katze sind. Allein durch ihren Geruchssinn fällt ihr bedeutend mehr auf als den Ermittlern im Mordfall. Humorvoll beschrieben wurde auch die Sicht der Katzen auf den Menschen, die oft ein wenig hochnäsig, aber dennoch liebenswürdig ist. Katzen wissen einfach, wie sie die Menschen um die Pfote wickeln müssen, um ihren Willen zu bekommen. Als Katzen-Mama konnte ich einige Parallelen zu meinen Fellnasen erkennen. Jede Katze hat ihren eigenen detailliert ausgearbeiteten Charakter mit besonderen Eigenarten und Denkweisen. Man bemerkt teilweise sogar am Schreibstil, dass die Perspektive gewechselt hat. Dies hat einen lockeren, leichten und abwechslungsreichen Lesefluss garantiert. Im Buch werden allerdings nicht nur die aktuellen Ereignisse thematisiert, auch in der Vergangenheit sind schlimme Dinge passiert, welche die Protagonisten jetzt wieder einholen. Es verweben sich viele Schicksalsfäden zu einem großen Kunstwerk, von denen jeder einzelne einiges an Spannung und teilweise auch Schrecken birgt. Dadurch, dass die Handlung im Pariser Künstlerviertels spielt, ist es natürlich eine wahre Liebeserklärung an eben jene Stadt. Alles ist sehr authentisch und atmosphärisch dargestellt und versprüht den typischen Pariser Charme. Für Katzenliebhaber, Krimi-Fans und Verfallene von Paris eine absolute Leseempfehlung!

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  • Katzen und Parisliebhaber aufgepasst

    Die Katzen von Montmartre
    TanteEvi

    TanteEvi

    06. May 2017 um 23:31

    Worum geht es?Sie liegen auf den Steinen des Friedhofs, streunen durch die Straßen von Paris und sonnen sich auf den Treppenstufen, die zu Sacré-Coeur hinaufführen. Die Katzen von Montmartre sind überall und erschnuppern oder erfühlen mit ihren Schnurrhaaren so einiges, was den menschlichen Bewohnern der Stadt nur zu leicht entgeht. Als die Leiche eines jungen Mädchens auf dem Friedhof von Montmartre gefunden wird und zudem noch die Katze Grisette, der Schwarm aller Kater, von einem auf den anderen Tag verschwunden ist, beginnen die Katzen auf eigene Pfote zu ermitteln. Hat der Mord etwas mit dem plötzlichen Verschwinden von Grisette zu tun? Und wie tief müssen die Katzen in die Geschichte des Montmartre hinabsteigen, um dieses Geheimnis zu lüften?Meine MeinungKrimis sind ja eigentlich nicht so mein Ding. Aber Paris, Katzen und der Klappentext haben dann doch meine Neugierde geweckt und ich habe angefangen zu lesen. Direkt von den ersten Seiten an war ich begeistert von der Geschichte. Unheimlich schöne Beschreibung der Katzencharacktere -als Katzenbesitzer kann mich sich sehr gut einfühlen!- und die Beobachtungen der Katzen werden liebevoll umschrieben. Zu Beginn des Leseabenteuers hatte ich etwas bedenken, dass ein Krimi aus Katzensicht etwas kindlich oder albern sein könnte. Aber das ist er mitnichten. Man ist sofort in die Geschichte involviert und vergisst sehr schnell, dass es sich bei den Protagonisten um Katzen handelt. Paris wird aus den verschiedenen Winkeln der Katzen ganz wunderbar beschrieben.FazitIch gehe davon aus, dass echte Krimi Fans nicht von einem klassischen Krimi sprechen werden Aber es ist eine wunderbar, unterhaltsame Erzählung. Für Katzen und Paris Fans ein absolutes Muss!

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  • Die Katzen von Montmartre

    Die Katzen von Montmartre
    Buecher_Welt2016

    Buecher_Welt2016

    30. April 2017 um 13:38

    Die Katzen von Montmartre Fakten Name: Die Katzen von Montmartre Autor: Tessa Korber Verlag: btb Anzahl der Seiten: 253 Genre: Kriminalroman ISBN: 978-3-442-71444-5 Preis: 9,99€ ( Taschenbuch ) Inhalt Ermittler auf leisen Pfoten über den Dächern von Paris. Mein Name ist Bonnard. Ich wohne auf dem Friedhof von Montmartre. Hier enden die Geschichten nicht nur, es fangen auch welche an. Meine Meinung Zu dem Cover: Das Cover ist wunderschön. Es ist eine rote Katze abgebildet, die an einer Mauer eines Hauses im dunkeln sitzt. Im Hintergrund ist ein weiteres Stück der Gegend zu sehen welche, in einem wunderschönen blau gehalten ist. Sieht man auf das Cover, merkt man die düstere Aura, welche die Geschichte umgibt. Ich finde das Cover passt perfekt zu der Geschichte und spricht vor allem Katzenliebhaber und Jugendliche an. Zu dem Inhalt: In dieser Geschichte sind die Katzen die Hauptpersonen und die meiste Zeit wird auch aus der Sicht der Katzen geschrieben. Sowohl wie bei den Katzen als auch bei den Menschen passiert etwas furchtbares, was sie auf ihre Art und Weiße versuchen zu lösen. Das Buch ist wirklich süß geschrieben, das ist keine Frage, dennoch finde ich dass es nicht sehr interessant war. Ich hatte große Mühe das Buch fertig zu lesen, da ich nur in kleine Schritte vorwärts gekommen bin. Dennoch finde ich toll, das man sieht, wie sich die Katzen in der nähe von ihren Besitzern und den Menschen überhaupt fühlen. Es gibt viele Kapitel. Bei jedem neuen Kapitel, wird eine Sicht einer anderen Katze und ab und zu auch mal von einem Menschen erzählt. Um die Kapiteln sind Katzen abgebildet, was ich ebenfalls richtig schön finde. Es passt einfach zum Inhalt. Dennoch finde ich, das wenn die Sicht eines Menschen dargestellt wird, hätte man anstatt einer Katze einen Menschen abbilden können. Das wäre vielleicht für diejenigen, denen die französischen Namen unbekannt sind, einfacher die Menschen mit den Katzen auseinander zu halten. Fazit: Ein wirklich süß geschriebenes Buch in dem man ein wenig von der Gefühlswelt der Katzen und das zusammenleben mit den Menschen erfährt. Für alle die Katzen lieben und es nicht so Gewalttätig mögen sondern eher ruhiger, dann ist es ein wirklich gutes Buch. Bewertung 3 von 5 Sternen

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  • Spannung gepaart mit einer Prise Humor machen diesen tierischen Krimi unvergesslich!

    Die Katzen von Montmartre
    pantaubooks

    pantaubooks

    18. April 2017 um 23:21

    Nachdem ich von dem Schafkrimis Glennkill und Garou von Leonie Swann begeistert war, hat mich an Tessa Korbers Krimi die Idee fasziniert, Katzen zu Ermittlern in einem Mordfall zu machen. Meine Erwartungen waren demensprechend hoch und obwohl mir eigentlich die typisch seichten Romane aus Katzenperspektive gar nicht gefallen, hatte ich beim Lesen von Die Katzen von Montmartre ziemlich viel Spaß. Das Setting des Romans hat genau meinen Geschmack getroffen: Das Pariser Künstlerviertel Montmartre wird im gesamten Roman sehr authentisch und unverfälscht geschildert, was dazu geführt hat, dass meine Sehnsucht nach Frankreich wiedererwacht ist! Gepflasterte Gassen, dichtgedrängte Künstlerstände, Touristen, Straßenmusiker und gemütliche Cafés prägen das Bild des Montmartre und damit auch die Heimat der vierbeinigen Protagonisten des Krimis. Das Viertel aus Katzenperspektive kennenzulernen war wahnsinnig interessant, denn man lernt nicht nur entlegene Ecken kennen, sondern bekommt auch einen Eindruck von den unglaublich geschärften Sinneseindrücken einer Katze. "Und da war es wieder, unter dem, was die Menschen Stille nannten: Das ewige Lied der Mäuse und all der Lebewesen, die klein waren und verborgen." (S. 50) Die Katzen von Montmartre werden zu Beginn der Geschichte nacheinander vorgestellt und gleichzeitig ihre Verbindungen untereinander und zu den Menschen des Viertels deutlich gemacht. Bonnard der Friedhofskater lässt sich gerne die Ängste und Nöte der Friedhofsbesucher erzählen, Suzanne macht sich Sorgen um ihre melancholische Besitzerin Madame Valladou, der junge Kater Matisse verfolgt einen schwarzen Straßenjungen und der Streuner Dégas himmelt die kleine graue Katzendame Grisette an, die sich gerne von einem fremden Künstler malen lassen würde. Korbers Vorgehen hier hat mir sehr gut gefallen, denn obwohl es viele Figuren sind, die man als Leser auf den ersten Seiten kennenlernt, behält man trotzdem gut den Überblick. Alle Katzen sind von Korber mit vielfältigen Charakterzügen ausgestattet worden, was sie gut unterscheidbar und individuell macht. Jede einzelne ist mir während der Geschichte ans Herz gewachsen, denn durch die Perspektivwechsel hat man als Leser die Möglichkeit, sich in jede von ihnen hineinzuversetzen. "Unwillkürlich fiel er in ihr Geschnurre mit ein. So spannen sie beide ein Netz aus Wohlbehagen, ein dünnes Fädchen der Sympathie, aus dem ein Kokon der Zuneigung wurde." (S.39) Die Handlung der Geschichte an sich war durchweg ansprechend und spannend. Durch den ständigen Wechsel der Perspektive wurde man zwar immer wieder aus einer Szene heraus- und in die nächste hinein katapultiert, trotzdem ging der rote Faden der Handlung nicht verloren und man hat als Leser permanent versucht, den großen Zusammenhang zwischen dem Mord des Mädchens und dem Verschwinden der Katze zu sehen. Die Aufklärungsversuche der Katzen waren dabei oft einfach witzig. Sehr schön beschrieben war auch, mit welchen Mitteln die Katzen sich die Menschen des Montmartre zu eigen machen und immer das bekommen, was sie von ihnen wollen. Das hat wunderbar gezeigt, wie viel Katzen wahrscheinlich von der menschlichen Psyche durchschauen und  hat mich gleichzeitig sehr an meine eigenen Erfahrungen mit Katzen erinnert. Die Auflösung des Falls am Ende war meiner Meinung nach ein bisschen abrupt, trotzdem wurde es letzten Endes noch einmal richtig brenzlig, sodass man mit einem spannenden Höhepunkt aus der Geschichte entlassen wurde. "Denn nun roch Suzanne es auch, wie ein Kuppel lag es über allem, durchsichtig, hoch unüberwindbar: Der Tod." (S.79) Tessa Korbers Schreibstil war lebendig und abwechslungsreich, sodass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen hatte. Korber hat es mit Worten geschafft, die Gedankengänge der Katzen so echt und humorvoll wirken zu lassen, dass man als Leser das Gefühl hat, selbst die Katze zu sein, die Gerüche zu riechen, die sie umgibt und die Geräusche zu hören, die sie wahrnimmt. Fazit & Bewertung Die Katzen von Montmartre ist ein Krimi, der ohne grausige Szenen und unheimlichen Psychoterror auskommt. Die witzige Zeichnung der ermittelnden Katzen hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung war auch aufgrund der Katzenperspektive vielschichtig und interessant. Ein Krimi, der zwar keine allzu komplizierten Verwicklungen hat, trotzdem mit viel Humor und Spannung punktet.

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  • Die Katzen von Montmartre

    Die Katzen von Montmartre
    NataschaSuennen

    NataschaSuennen

    06. April 2017 um 01:43

    Ermittler auf leisen Pfoten über den Dächern von Paris."Mein Name ist Bonnard. Ich wohne auf dem Friedhof von Montmartre. Hier enden die Geschichten nicht nur, es fangen auch welche an."Dieses Buch nimmt den Leser auf eine außergewöhnliche und atemberaubende Reise durch Paris mit. Die Geschichte wird aus der Sicht der vierbeinigen Bewohner des Pariser Viertels Montmartre erzählt. Da wären der besonnene Bonnard, der auf dem Friedhof lebt; Matisse, der sich am liebsten im Andenkenladen seines Besitzers herumtreibt; Grisette, der Schwarm aller Katzen; der allwissende Dégas; die mütterliche Suzanne und deren Söhne Pablo und Miró, die nur Flausen im Kopf haben. Am Anfang lernt man die verschiedenen Charaktere der Katzen und deren Besitzer kennen. Doch dann wird ein Mädchen auf dem Friedhof getötet und Grisette verschwindet. Die Katzen beschließen, den Menschen unter die Arme zu greifen und ermitteln auf eigene Pfote. Hängen die beiden Verbrechen vielleicht zusammen?Ich mochte dieses französische Flair, das sich durch die ganze Geschichte gezogen hat und man hat Paris ganz anders kennenlernen dürfen. Die Katzen sind so verschieden, dass es nie langweilig geworden ist und ich wusste bis zum Ende nicht, wer der oder die Täter war/waren. Das Buch wird zwar als Kriminalroman vorgestellt, aber für eingefleischte Krimileser wird es wohl nichts sein. Das Pariser Leben steht definitiv mehr im Mittelpunkt, als der Mord. Ich mochte das Buch sehr gerne, weil man die Bemühungen und die Sorgfältigkeit der Recherchen der Autorin in jeder Zeile dieses Buches gespürt hat. Der Schreibstil ist sehr bedacht und wortgewandt. Die Katzen von Montmartre kann auch ohne viel Tamtam begeistern. Das Cover passt perfekt, schlicht und doch außergewöhnlich. Diese Geschichte ist etwas ganz besonderes und ich wünsche mir, dass dieses Buch noch mehr Anerkennung bekommt, denn es hat es sich verdient. Auf jeden Fall mein bisheriges Highlight in diesem Jahr.

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  • „Mein Name ist Bonnard. Ich wohne auf dem Friedhof von Montmartre".

    Die Katzen von Montmartre
    Literaturwerkstatt-kreativ

    Literaturwerkstatt-kreativ

    26. March 2017 um 17:24

    „Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert"Die Katzen von Montmartre" von Tessa Korber Mit einem wunderschönen Einstieg beginnt Tessa Korber ihr Buch: „Mein Name ist Bonnard. Ich wohne auf dem Friedhof von Montmartre. Hier enden die Geschichten nicht nur, es fangen auch welche an“. Das sagt Friedhofskater Bonnard zu Beginn und am Ende des Buches. Und somit beginnt auch die Geschichte des Buches. Schauplatz ist das Pariser Viertel Montmartre mit seinen liebenswerten Katzen und Menschen. Neben dem Friedhofskater Bonnard lernen wir noch Degas, Matisse, Suzanne - ihre beiden Kinder Miro und Pablo - und Grisette den Schwarm aller Kater, kennen.Wir lernen die Katzen mit all ihren liebenswerten Eigenarten kennen. Aber auch auch die Geschichten der zugehörigen Menschen bringt uns die Autorin nahe. So dass beide Welten ineinander über gehen. In dem Viertel passieren nun merkwürdige Dinge. Auf dem Friedhof wird ein junges Mädchen ermordet, die Katzendame Grisette verschwindet spurlos, der arabische Waisenjunge Navid steckt in großen Schwierigkeiten und ein fremder Maler taucht plötzlich auf und quartiert sich in eine Gruft auf dem Friedhof ein. Die Katzen beginnen nun Grisette zu suchen, Kater Matisse kümmert sich um Navid während Commissaire Bonenfant versucht den Mord aufzuklären. Am Ende laufen alle Fäden zusammen und ein dunkles Geheimnis wird gelüftet. Fazit Das Buch besticht allein durch seine Gestaltung. Der Blauton zieht einen magisch an und man fühlt sich förmlich hinein versetzt ins Milieu des Künstlerviertels. Das Buch selbst ist flüssig, poetisch, humorvoll und verständlich geschrieben. Tessa Korbers Liebe zum Details spiegelt sich auch in der Sprache wieder. Man merkt schnell dass sie Katzenfreundin ist, aber auch der Montmartre ihr nicht fremd ist. Auf dem Cover steht „Kriminalroman“. Das streift für mich allerdings das Genre nur am Rande. Eher eine Liebeserklärung an Paris, dem Viertel Montmartre und seinen Katzen. Eine schöne Geschichte mit viel französischem Flair und Charme. Mein Wunsch ist auf jeden Fall gewachsen den Montmartre kennenzulernen. „Die Katzen von Montmartre“ ein kleiner Geheimtipp – nicht nur für Katzenliebhaber !!! Dank an den BtB Verlag für das Rezensionsexemplar.

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    • 5
  • Ein außergewöhnlicher Katzenkrimi

    Die Katzen von Montmartre
    zauberblume

    zauberblume

    22. March 2017 um 06:06

    "Die Katzen von Montmatre" ist der erste Katzenkrimi der Autorin Tessa Korber. Sie entführt uns nach Paris und hier dürfen wir mit einer Vielzahl von Vierbeinern ein großes Abenteuer erleben.Sie liegen auf den Steinen des Friedhofs, streunen durch Paris und sonnen sich auf den Stufen von Sacre Coer. Die Katzen von Montmatre sind etwas ganz besonderes. Sie erschnuppern und erfühlen einiges, was den Menschen entgeht. Eines Tages wird auf dem Friedhof ein Mädchen ermordet und die Katze Grisette verschwindet. Sie ist der Schwarm aller Katzen. Hat der Mord an dem Mädchen auch etwas mit dem Verschwinden von Grisette zu tun? Die Katzen beginnen  auf eigene Faust zu ermitteln und stoßen dabei auf manch dunkles Geheimnis.Wenn ich die Augen schließe, befinde mich sofort mitten in Paris - meiner Lieblingsstadt. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut, erlebt die Geschichte einfach mit. Ich genieße mit den Katzen die Ausflüge durch die Stadt und ganz besonders Montmatre hat eine besondere Wirkung auf mich. Das ist ja eine ganz besondere Truppe, de ist Matisse, der im Andenkenladen von Monsieur Martis lebt und die Streuner Bonnard, Grisette, Degas und noch viele mehr. Ich muss sagen Bonnard hat es mir besonders angetan. Und dann passiert ja noch dieser Mord. Es ist schon etwas ganz besonderes wie die Katzen versuchen, den Fall zu lösen. Und es ereignet sich ja noch einiges, wo ihr besonderes Gespür gefragt ist. Sie haben schon ganz besondere Antennen für gewisse Dinge. Es ist einmal etwas anderes eine Geschichte aus der Sichtweise der Tiere zu lesen. War wirklich hochinteressant. Und die Geschichte hat es ja auch in sich, denn es passiert so einiges in Paris.Ein wirklich gelungener unterhaltsamer und spannender Katzenkrimi, der für interessante Lesestunden gesorgt hat. Das Cover ist ein absoluter Hingucker, könnte nicht besser sein. Gerne vergebe ich 4 Sterne und freue mich auf die nächste Geschichte der Autorin

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  • Schönes Katzenabenteuer, aber leider kein richtiger Krimi

    Die Katzen von Montmartre
    Condessadelanit

    Condessadelanit

    06. March 2017 um 12:31

    Die Katzen von Montmartre geschrieben von Tessa Korber Inhalt: Sie liegen auf den Steinen des Friedhofs, streunen durch die Straßen von Paris und sonnen sich auf den Treppenstufen, die zu Sacré-Coeur hinaufführen. Die Katzen von Montmartre sind überall und erschnuppern oder erfühlen mit ihren Schnurrhaaren so einiges, was den menschlichen Bewohnern der Stadt nur zu leicht entgeht. Als die Leiche eines jungen Mädchens auf dem Friedhof von Montmartre gefunden wird und zudem noch die Katze Grisette, der Schwarm aller Kater, von einem auf den anderen Tag verschwunden ist, beginnen die Katzen auf eigene Pfote zu ermitteln. Hat der Mord etwas mit dem plötzlichen Verschwinden von Grisette zu tun? Und wie tief müssen die Katzen in die Geschichte des Montmartre hinabsteigen, um dieses Geheimnis zu lüften? Meinung: Aufgefallen ist mir das Buch vor allem durch das schöne Cover. Ich mag Katzen und hier ist diese wunderschön, mit der Laterne und der kleinen Gasse, in Szene gesetzt worden. Von Tessa Korber ist das auch mein erstes Buch. Zwar hab ich schon den ein oder anderen Katzenroman gelesen, aber noch keinen von ihr. Daher war ich sehr gespannt darauf. Zu Anfang war ich etwas verwirrt, da es doch sehr viele Katzen sind, die in diesem Buch vorkommen. Aber jede hat so ihre Eigenheiten und man hat sie ganz schnell ins Herz geschlossen. Geholfen hat mir dabei vor allem der Vorspann, in dem die einzelnen Katzen kurz vorgestellt werden. Sonst wäre ich wohl ein wenig durcheinander gekommen. Dass es sich hier um einen Kriminalroman handelt, merkt man auf den ersten 60 Seiten kaum. Es geht hier viel mehr darum, sich mit den Katzen und ihren Menschen vertraut zu machen, wo und wie sie leben, welche Gewohnheiten sie haben und wie die Katzen dieses sehen. Dies schreibt Tessa Korber mit viel Liebe und Humor. Jeder, der eine Katze zu Hause hat, wird hier das ein oder andere wieder erkennen und sich vielleicht auch fragen, macht meine das auch so? Interessant fand ich dieses Buch vor allem, weil es nicht nur um die Zwei, schon im Klappentext erwähnten, Geschichten geht. Während der Commissaire Jules Bonenfant den Mord an dem kleinen Mädchen auf den Grund geht, sucht die Katzengang fieberhaft nach Grisette. Während der Suche freundet Kater Matisse sich mit dem Waisenjungen Navid an, der in großen Schwierigkeiten steckt, und befreit ihn kurzerhand aus einer gefährlichen Situation. Madam Valladons möchte diesen Jungen adoptieren und geht dabei nicht ganz legal vor. Nebenbei hat sie sich auch noch mit einem Straßenkünstler angefreundet, dessen Leben eng mit ihrem verknüpft ist. In all diesen Geschehnissen sind die Katzen mittendrin und bringen so das ein oder andere mit ans Licht. Ein kleines Manko muss ich anmerken. Leider kenne ich mich in Paris und der Umgebung von Montmartre nicht aus. So konnte ich viele Orte nicht ganz mit verfolgen. Sind die Straßen und Orte weit weg vom Friedhof oder nur um die Ecke? Laufen die Katzen eine lange Strecke oder sind es nur wenige Meter? Eine kleine Karte mit der Umgebung wäre hier sehr hilfreich gewesen. Fazit: Auch wenn auf dem Cover Kriminalroman steht, ist es im Grunde kein richtiger Krimi, da es sich vielmehr um die Geschehnisse im Viertel dreht als um den Mord an dem kleinen Mädchen. Aber dennoch hat mir die Geschichte viel Spaß gemacht. 4 von 5 Sternen

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  • Schöne Geschichte über die Samtfoten und die Menschen von Montmartre

    Die Katzen von Montmartre
    katze267

    katze267

    05. March 2017 um 19:46

    Im Pariser Viertel Montmartre geschehen 2 Verbrechen : auf dem Friedhof wird ein junges Mädchen ermordet aufgefunden und die Katze Grisette, der Schwarm aller Kater des Viertels, verschwindet spurlos. Besteht da etwa ein Zusammenhang?Während sich die menschlichen Ermittlungen unter Kommissar Bonenfant mehr auf den Mord konzentrieren, versucht die Katzengemeinschaft Grisette zu finden. Zu Beginn des Buches stellt uns die Autorin zunächst die samtpfotigen Hauptcharaktere des Buches vor : den philosophischen Friedhofskater Bonnard, dem die Menschen gern ihre Schicksale anvertrauen, die mütterliche Suzanne, die bei Madame Valladon, der Bäckerin, wohnt, den weisen alten freilebenden Künstlerkater Degas, die reizende Grisette der Kioskbesitzerin, den halbstarken Kater Matisse von Monsieur Matisse und die beiden Lausbuben Miro und Pablo.Doch auch die Geschichten und die Persönlichkeiten der zugehörigen Menschen bringt sie uns nahe, so dass man sich beiden Welten verbunden fühlt. Der Autorin gelingt es, den Leser tief in die Atmosphäre des Montmartre eintauchen zu lassen, durch Katzenaugen mal ganz anders gesehen aber auch durch die Menschen, die schon lange dort leben und im Viertel beheimatet sind. Auch wenn ich das Buch nicht als „Thriller“ oder spannungsgeladenen klassischen Krimi bezeichnen möchte, so gibt es dennoch genug Spannungselemente,die den Leser fesseln. Emotional ist das Buch aber noch berührender. Die menschlichen, aber auch die „kätzischen“ Schicksale gehen dem Leser zu Herzen, sie sind einfühlsam geschildert, vielschichtig und weisen auch einige Überraschungen auf. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, die Beschreibungen von Orten , Menschen und Katzen sind liebevoll und bieten genügend Nahrung für das Kopfkino. Ein sehr schönes Buch, nicht nur für Katzenfreunde, aber für diese besonders geeignet.

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  • Am Friedhof von Montmartre enden Geschichten nicht nur...

    Die Katzen von Montmartre
    _Hekate_

    _Hekate_

    27. February 2017 um 13:29

    ...sondern hier beginnen sie auch. So begrüßt uns der rote Friedhofskater Bonnard, der stets da ist für die Besucher des Friedhofs, und all ihre Geschichten kennt. Seine Augen blicken bis auf den Grund der menschlichen Seele. Doch dann geschieht ein Mord - mitten auf Bonnards Friedhof. Zugleich taucht ein schwarzer Junge auf, der nach einer Familie sucht. Und als ob das nicht genug wäre, verschwindet auch noch eine der Katzen von Montmartre. Spätestens da wird Bonnard klar, dass die Menschen nicht nur Hilfe brauchen, sondern dass sich die Katzen auch allein um die Rettung ihrer verschwundenen Artgenossin Grisette kümmern müssen - denn sonst ist niemand da, der sie noch retten könnte. Manche anderen Leser haben bemängelt, dass dieser Krimi nicht spannend genug sei. An dieser Stelle möchte ich klarstellen, dass man das Buch durchaus manchmal gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Spannung kommt zwar weniger von actionreichen Verfolgungsjagden oder atemberaubenden Kämpfen (obwohl letztere durchaus auch vorkommen), dafür aber von einer - ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll - tieferen Ebene. Von der Vergangenheit der Figuren und ihrer Verbindung zur Gegenwart. Von ungelösten Rätseln, die ans Licht kommen. Was aber das besonders einzigartige an dem Buch ist, das besonders rührende und berührende, ist das Ende. Hier wird klar, dass jede Wortwahl und jede Szene, jede Figur und jede Handlung durchdacht war. Und vor allem ist dies eines der seltenen Bücher, in denen das Ende wirklich ein Ende ist. Alle Fragen finden hier eine Antwort, alle Geschichten finden hier zur Ruhe. Worauf ich kurz hinweisen möchte: Bei mir bekommen auf Lovelybooks nur maximal fünf Bücher gleichzeitig 5 Sterne. Nur die fünf besten, die ich je bei Lovelybooks-Leserunden gelesen habe. Das hier ist eines davon.

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