Tessa Korber Zum Sterben schön

(11)

Lovelybooks Bewertung

  • 10 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 8 Rezensionen
(1)
(4)
(4)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Zum Sterben schön“ von Tessa Korber

Tante Hedwig reicht es. Jahrelang hat sie sich um ihre Familie und das gemeinsame Bestattungsinstitut gekümmert. Nun will sie endlich Zeit für sich und flüchtet in eine Kur. Dabei bräuchte ihr Neffe Viktor dringend Unterstützung, denn Onkel Wolfgang jagt einem Urnendieb hinterher. Und auch Viktor selbst ist gerade mit einem brisanten Fall beschäftigt: In Nürnberg treibt ein Serienkiller sein Unwesen, der hübsche Floristinnen ermordet und ihre Leichen pietätvoll mit Blumen dekoriert. Zusammen mit seiner Freundin Miriam lässt Viktor es sich selbstverständlich nicht nehmen, auf eigene Faust zu ermitteln. Ahnungslos, dass der Mörder es bereits auf Miriam abgesehen hat …

Schöner zweiter Fall für Viktor und sein Team :)

— jasbr
jasbr

Spannende Unterhaltung, zwischen Asche, Urnen und Särgen.

— twentytwo
twentytwo

Recht unterhaltsam für zwischendruch, aber nicht sehr anspruchsvoll!

— tootsy3000
tootsy3000

Der Roman ist ganz nett geschrieben, manchmal hatte ich aber zu tun, dass ich dem Verlauf folgen konnte.

— Schneeapfel91
Schneeapfel91

Für meinen Geschmack zu wenig Krimi und zu viel Privates der Beteiligten

— Aglaya
Aglaya

Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Krimi voller Humor, bei dem dieses Mal auch die Spannung nicht zu kurz kommt und kurzweilig erzählt wird.

— Bellexr
Bellexr

Stöbern in Krimi & Thriller

Durst

Sehr spannende Fortsetzung

Bjjordison

Die Party

Ein spannender Gesellschaftsroman, der die Seiten von Arm und Reich gut beleuchtet und zum Nachdenken anregt.

SteffiKa

Kalte Seele, dunkles Herz

Sehr spannend und psychologisch hoch-interessant. Das Buch hat mich völlig überzeugt und in den Bann gezogen!

MissRichardParker

Scherbengericht

Ein typischer Heinichen, wie man ihn kennt und liebt!

Ascari0

Nachts am Brenner

Kommissar Grauners neuer Fall bekommt eine beklemmende private Dimension.

Bibliomarie

Böse Seelen

Ein weiterer fulminanter Fall für Chief Burkholder!

Chrissie007

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gelungener 2. Fall

    Zum Sterben schön
    jasbr

    jasbr

    20. July 2016 um 17:40

    Auch wenn der zweite Fall in sich abgeschlossen ist und man die Bände auch einzeln lesen könnte, empfehle ich, vorher den ersten Teil zu lesen. Denn sofort zu Beginn trifft man nicht nur auf Viktor und seine Familie, sondern auch auf seine Freundin Miriam und die knallharte Kommissarin Karoline Schneid. Es geht nicht alleine um den Fall. Auch das Privatleben der einzelnen Personen mit allen Problemen rückt wieder in den Mittelpunkt. Um alles zu verstehen, sollte man den ersten Teil kennen. Ansonsten verpasst man einige tolle Entwicklungen, was wirklich schade wäre. Anders als im ersten Fall geht es diesmal um einen brutalen Serienkiller. Das wollte für mich auf den ersten Blick gar nicht in das beschauliche Nürnberg passen. Aber dennoch: Und Viktor ist bei der Ermittlung wieder ganz vorne mit dabei, wenn auch auf den ersten Blick etwas unfreiwillig. Schön ist, dass er diesmal nicht gegen, sondern mit Kommissarin Schneid zusammenarbeitet. Die Frau war mir schon im ersten Fall sehr sympathisch und ich hatte so gehofft, dass sich die beiden jetzt etwas besser verstehen. Juhu! Viele neue Personen tauchen nicht auf. Natürlich ein paar Verdächtige, diese bleiben aber wirklich nur Randfiguren. Im Mittelpunkt stehen ganz klar die bereits bekannten Personen. Das hat mich nicht gestört, denn sie machen diese Reihe aus.  Gut gefallen hat mir auch, dass diesmal Tante Hedwig und Onkel Wolfgang ihre eigene kleine Geschichte in der Geschichte bekommen. Sie zeigen ihre menschliche Seite und vor allem Wolfgang, den ich im ersten Teil gar nicht gemocht habe, hat sich etwas in mein Herz geschlichen.  Der Fall an sich ist gut aufgebaut. Es gibt mehrere Morde, von denen schon einige passiert sind. Wir steigen also direkt in die Ermittlungen mit ein. Während des Lesens habe ich natürlich mitgerätselt und hatte auch die ein oder andere Idee, wer der Mörder sein konnte. Ich lag aber leider total daneben. Die Auflösung ist sehr überraschend, aber in sich schlüssig.  Fragen zum Fall bleiben am Ende nicht, aber natürlich würde ich gern wissen, wie es mit den Protagonisten weitergeht. Leider gibt es noch keinen dritten Teil, aber ich werde die Augen offen halten, denn jetzt habe ich Blut geleckt. Hoffentlich dauert es nicht so lange... Der Sprachstil war wieder gewohnt angenehm, man konnte das Buch schnell weglesen. Es gab keine großen Zeitsprünge oder Perspektivenwechsel, sodass man immer genau wusste, wo man ist. Der zweite Teil hat mir besser gefallen als der erste, ich werde zum Viktor-Anders-Fan und vergebe 4 Sterne. 

    Mehr
  • Zu schön zum sterben

    Zum Sterben schön
    twentytwo

    twentytwo

    04. March 2016 um 17:14

    Eine mutige Frauenärztin, immerhin verstößt sie gegen die ärztliche Schweigepflicht, bringt den Stein ins Rollen, indem sie kurzentschlossen mit Miriam, einer Freundin von Viktor, in dessen Bestattungsinstitut aufkreuzt um sich das letzte Opfer des Serienkillers anzusehen. Nachdem Viktor vor einiger Zeit schon einmal sein Talent als Detektiv beweisen konnte, ist es nicht besonders schwer ihn dazu zu überreden jetzt nach dem Killer der Floristinnen zu suchen. Die Suche gestaltet sich spannend, nicht zuletzt deshalb weil Viktor jetzt endlich einen Grund hat die Kommissarin, die er während seines ersten Falls kennengelernt hat, wieder einmal anzurufen. So geht es dann auch nicht nur um die Suche nach dem Mörder, sondern auch um das Privatleben der Protagonisten mit den dazugehörigen Themen wie Abhängigkeit und Sucht oder Autismus. Als am Ende plötzlich alle Fäden zusammenlaufen, wird es immer schwieriger zu unterscheiden, wer sich nur verdächtig macht und wer der tatsächliche Mörder ist. So gestaltet sich die Aufklärung des Falles nicht nur sehr turbulent, sondern ist am Ende auch eine ziemliche Überraschung. Fazit Ein Krimi, der sich dank seines flüssigen und klaren Schreibstils schnell liest und spannende Unterhaltung bietet. Die Charaktere sind sehr lebendig beschrieben und wirken, bis auf wenige verständliche Ausnahmen, sympathisch und glaubhaft. Für einen unterhaltsamen Leseabend absolut empfehlenswert.

    Mehr
  • Zum Sterben schön

    Zum Sterben schön
    Themistokeles

    Themistokeles

    30. December 2015 um 21:57

    Ein Bestatter-Krimi, mein erster Krimi, der so einen Untertitel trägt und ich muss sagen, es hat sich durchaus gelohnt diesen zu lesen, denn er verspricht genau das, was man von diesem Untertitel und dem Cover irgendwie erwartet: Ein wenig wie ein Regionalkrimi, eine Assoziation, die irgendwie vom Cover ausging, und ein wenig mehr Humor, als in vielen anderen Krimis, denn sowohl der Untertitel, als auch der Klappentext haben das einfach versprochen. Diese beiden Dinge erfüllt der Roman einfach auf ganzer Länge. Er ist allein vom Schreisbtil ähnlich dem der Regionalkrimis, läst sich verdammt leicht und locker lesen, hat angenehm kurze Kapitel und Charaktere, die meiner Meinung nach eine sehr bunte Mischung bilden.Vor allen Dingen, Victor und seine Familie bildet allein schon einen Haufen sehr verrückter Charaktere, wobei es interessant ist, welche unterschiedlichen Motive und Gründe allesamt hier in diesem Roman habe. Dabei kann ich selbst Victor noch am besten verstehen, die Handlungen seines Onkels waren mir teils ein wenig unverständlich, auch wenn seine Beziehung zwischen ihm und seiner Frau Hedwig sehr niedlich ist. Allgemein haben die Familienmitglieder und ihre Beziehungen zueinander aber durchaus ein wenig etwas skuriles, was aber auf jeden Fall für einige sehr amüsante Stellen sorgt. Die häufigsten Lacher erzeugt jedoch Viktor bei seinen eigenständigen Ermittlungen in dem Fall des Serienkillers, da er an sehr absurden Orten landet, sich in diverse Gefahren begibt etc. Was ich ein bisschen irritierend fand, sind die Hinweise und Anekdoten, die auf den ersten Band hinweisen, denn wenn man diesen, wie ich, nicht gelesen hat, dann bleiben einem einige dieser Anspielungen sehr schleierhaft. Wären es nur ein oder zwei Stellen gewesen, hätte ich diesen Aspekt nicht so irritierend empfunden, jedoch gab es leider einige mehr davon, was irgendwann einfach zu viel wurde. Allgemein ein gelungener Krimi, der für kurzweilige Unterhaltung und einige Schmunzler und Lacher sorgt. Möchte man also einen amüsanten Krimi, mit skurilen Charakteren und einigen verrückten Begebenheiten hören möchte, dem kann ich diesen Krimi auf jeden Fall empfehlen.

    Mehr
  • Recht unterhaltsam aber ausbaufähig

    Zum Sterben schön
    tootsy3000

    tootsy3000

    24. May 2015 um 18:26

    Das Bestattungsunternehmen Anders ist anders. Neffe Viktor begibt sich auf Mörderjagd, nachdem seine Jugendfreundin Miriam und ihre Frauenärztin einen Blick auf eine Laich werfen wollen, welche sich im Institut befindet und für die Beerdigung fertig gemacht wird. Zur selben Zeit läuft Onkel Walter  Max Mertens über den Weg und konfrontiert ihn unliebsam mit seiner Vergangenheit. Tante Hedwig begibt sich in eine Kurklinik. Sie ist völlig abgebrannt und überfordert mit der Pflege von Tobias……. Erwartungen über die Geschichte hatte ich keine großen. Gewünscht hatte ich mir eine kurzweilige humorvolle Unterhaltung mit etwas Spannung in der Handlung. Bekommen habe ich dann im Großen und Ganzen auch dann genau das. Richtig zufrieden stellte mich der Roman schlussendlich dann aber doch nicht.  Die Geschichte ist einfach gehalten. Die Kapitel kurz, ideal um ein paar Seiten vor dem Schlafengehen zu lesen. Die Protagonisten sind gut gewählt und abwechslungsreich. Gestört hat mich an der Erzählung vor allem, dass man als Leser immer wieder auf dem vorangegangenen Fall geführt wird. Ich hab den nicht gelesen und finde es auch nicht nötig. Der Roman und der Fall ist in sich abgeschlossen, warum kommen manche Autoren immer auf frühere Geschichten zurück? Vor allem, da der Krimi keine 300 Seiten umfasst und die Darsteller nicht wirklich komplex sind, sondern einfach gestrickt und man ihr Verhältnis zueinander dem Leser eh schnell klar ist. Was ich als Leser dann doch wissen wollte, und darauf ist die Autorin nicht eingegangen, spielte sich auch in der Vergangenheit ab (hat mit der Schwester von Viktor zu tun). Das Warum? und Wieso? blieb mir ein Geheimnis. Die Lösung steht vielleicht im Vorgängerroman. Auf diese “Sache” hätte die Autorin aber auch in “Zum Sterben schön” einmalig eingehen können. Vom Schreibstil her unterscheidet sich der Bestatter-Krimi nicht wirklich von den momentan recht modernen Alpen- oder Regionalkrimis. Er liest sich recht flüssig und ist auch recht amüsant. Die Geschichte lebt vor allem von seinen nicht-alltäglichen Ermittlern, schrägen Charakteren und vor allem seinen schwarzhumorigen witzigen Handlungen und Klischees (ich sag nur Navi!). Mein Fazit: Alles in Allem habe ich mich recht gut unterhalten gefühlt. Die Handlung und die Protagonisten sind nicht sehr anspruchsvoll und somit ergibt sich ein recht netter und witziger Krimi.

    Mehr
  • Ganz nett für Zwischendurch

    Zum Sterben schön
    Schneeapfel91

    Schneeapfel91

    21. May 2015 um 21:56

    Ich habe das Buch in einer Wühlkiste im Supermarkt für 2,99 € aufgestöbert, da der Postbote mal wieder zu lange auf sich warten ließ und ich bzgl. einer Lektüre auf dem Trockenen saß. Der Roman handelt vom Bestatterunternehmen Anders. Als LEser kann man schnell Einblick gewinnen, dass die Familie recht skuril ist :D Einer der Protagonisten ist Viktor, der das Unternehmen einmal erben wird. Er geht nebenbei gerne detektivichen Tätigkeiten nach, so wie in diesem Roman auch. Sein Cousin Tobias ist Autist, aber wird sehr liebenswürdig dargestellt. Seine Lieblingsbechäftigung ist es, über glatte Oberflächen zu lecken - egal ob Grabsteine oder Köpfe glatzköpfiger Männer. [Als ich davon las, musste ich wirklich laut loslachen] Viktors Tante Hedwig reicht es, da sie sich jahrelang um ihre Familie und das gemeinsame Bestattungsinstitut gekümmert hat. Nie erhält sie Hilfe von ihrer Familie und natürlich ist sie auch mit Tobi überfordert. Nun will sie endlich Zeit für sich und flüchtet in eine Kur. Jedoch bräuchte Viktor ebenfalls dringend Unterstützung, denn Onkel Wolfgang jagt einem Urnendieb hinterher. Am Ende stellt sich allerdings heraus, dass dieser Urnendieb die eigene Familie des Verstorbenen war. Aus monetären Gründen haben sie den Opa im eigenen Garten zwischen sämtlichen verblichenen Haustieren beigesetzt. Viktor selbst ist gerade mit einem brisanten Fall beschäftigt: In Nürnberg treibt ein Serienkiller sein Unwesen, der hübsche Floristinnen ermordet und ihre Leichen pietätvoll mit Blumen z.B. in Form von Rosenkronen oder "Bepflanzungen" im zuvor ausgehöhlten Bauchraum dekoriert. Zusammen mit seiner (Ex)Freundin Miriam lässt Viktor es sich selbstverständlich nicht nehmen, auf eigene Faust zu ermitteln. Ahnungslos, dass der Mörder es bereits auf Miriam abgesehen hat … Für einen Wühltischfund fand ich den Roman ganz okay. Mir persönlich treten allerdings zuviele Personen auf, sodass ich manchmal zu tun hatte, dass ich dem Geschehen folgen konnte. Ständig wurde jemand anderes verdächtigt. Irgendwie fehlte mir der "rote Faden" durch den Fall. Abgesehen davon ist der Text ordentlich geschrieben. Überwiegend parataktisch, d.h. wenig verschachtelt. Diese Tatsache ermöglicht einen angenehmen Lesefluss. Die Charkatere werden auch schön dargestellt und wirkten auf mich sympathisch.

    Mehr
  • Weisse Lilien

    Zum Sterben schön
    Aglaya

    Aglaya

    30. April 2015 um 17:36

    In Nürnberg werden reihenweise Floristinnen ermordet. Da die Polizei nicht weiterkommt, versucht der Bestattungsunternehmer Viktor, den Täter zu finden. Gleich zu Beginn erfährt der Leser, dass es sich hier nicht um den ersten Fall von Viktor Anders handelt. Die wiederholten Anspielungen auf das vorher Geschehene haben mich etwas genervt (da ich den ersten Band nicht kenne), insbesondere, da „Zum Sterben schön“ in sich abgeschlossen ist und mit dem vorherigen Fall nichts zu tun hat; die Kenntnis des Vorgängers ist daher zum Verständnis nicht nötig. Dem Leser wird aber immer wieder eingehämmert, dass er etwas verpasst habe. Manche mag dies neugierig auf den Vorgänger machen, mich hingegen schreckt es eher ab. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, beinahe jedes Kapitel hat einen anderen Protagonisten. Die Autorin Tessa Körber nutzt dabei jeweils die Beobachterperspektive. Die Kapitel sind angenehm kurz, sodass man, wenn man vor dem Einschlafen noch schnell ein Kapitel lesen will (und es auch tatsächlich bei einem belassen kann), nicht gleich gefühlt die halbe Nacht dafür opfern muss. Obschon die Handlung in einem Bestattungsunternehmen spielt, ist die Grundstimmung von „Zum Sterben schön“ eher heiter, voll mit (bisweilen auch schwarzem) Humor. Das Privatleben der Beteiligten nimmt viel Raum ein –etwas zu viel für meinen Geschmack. Ich mag es zwar, wenn ich auch neben der Lösung des Falles etwas über die verschiedenen Personen erfahre, der Kriminalfall sollte aber dennoch im Mittelpunkt stehen, was bei „Zum Sterben schön“ nicht der Fall ist. Zudem verstrickt Tessa Körber viele verschiedene Handlungsstränge, die eigentlich gar nichts miteinander zu tun haben, in ihr Buch. Dies hat wohl dazu geführt, dass sich der Krimi eher zäh las, die Motivation dranzubleiben kam nicht von alleine.   So amüsant der Kriminalroman zu lesen ist, konnte er mich dennoch nicht wirklich packen. Ich kann nicht mal einen genauen Grund dafür angeben, er riss mich einfach nicht mit. Positiv anmerken möchte ich aber die Auflösung des Falles, diese war für mich ziemlich überraschend, obschon ich nach zwei Dritteln des Buches dachte, ich hätte den Täter entlarvt (ich lag falsch, wie sich herausstellte). Für Interessierte empfehle ich die Leseprobe, die auf der Homepage des Verlags zu finden ist.   Zitat: S. 23: „Waren die Kevins jetzt schon so gross?, dachte sie. Eben noch ein Beleg für den schlechten Filmgeschmack ihrer Eltern und ein Synonym für Schulprobleme, hatten sie jetzt studiert und steckten in teuren Anzügen. Was hatte sie verpasst?“

    Mehr
  • Eine spannende Fortsetzung

    Zum Sterben schön
    horrorbiene

    horrorbiene

    30. May 2014 um 09:35

    Der Auftaktband dieser Reihe hat mir sehr gut gefallen, hatte er doch einen außergewöhnlichen Hauptcharakter, von dem das Buch lebte und ich gut darüber hinweg sehen konnte, dass der eigentliche Fall, um den es geht, etwas in den Hintergrund gedrängt wurde. Im Vordergrund stand Victors Vergangenheit, wieso er vor zehn Jahren mit seiner Familie brach und ein sehr unstetes Leben überall auf der Welt führte, bis er zurück kam um das Erbe seines Vaters anzutreten und in dessen Fußstapfen im familieneigenen Bestattungsinstitut zu treten. Nach einem gelösten Fall und beleuchteter Verangenheit – an die ich mich leider nicht mehr wirklich erinnern konnte, da die Lektüre von Band eins schon lang zurück liegt - wird in der Kühlung des Bestattungsistituts ein Mordopfer gefunden und es dauert nicht mehr lang und Victor wird erneut in die Ermittlugen mit einbezogen… Im Gegensatz zum ersten Band hatte ich hier eindeutig das Gefühl einen Krimi zu lesen. Dieses Bedürfnis den Fall zu lösen, war unheimlich ausgeprägt von mir, da ich dachte Frau Korber hat den Mörder schon sehr früh entlarvt – was mich schon fast enttäuschte – aber wie es sich für einen guten Krimi gehört, kommen noch mehr Verdächtige hinzu und es endet mit einem Paukenschlag. Da das Buch zudem sehr leicht zu lesen ist, flogen die Seiten nur so dahin und nachdem ich vorher einen schlechten Krimi gelesen habe und mich auf einen guten gefreut habe, hab hier einen guten Griff gemacht. Man sollte, um an diesem Buch Freude zu haben, allerdings den ersten Band gelesen haben, sonst entstehen zu viele Fragezeichen. Selbst ich dachte machmal, mir sei etwas entgangen, weil mir Details der zwischenmenschenlichen Beziehungen der Charaktere entfallen sind. Hat man den ersten Band gar nicht gelesen, so vermute ich, hat man nicht mehr sehr viel Freude daran – was für einen Reihenteil aber absolut in Ordnung ist. Dieser Punkt bestärkt mich allerdings in meinem Eindruck, dass hier vielleicht vom Verlag etwas gekürzt wurde. Die Nebenhandlung um Onkel Wolfgang hätte wesentlich ausführlicher gestaltet werden können, um noch mehr Tiefe in die Vergangenheit zu bringen. Die Charaktere hätten noch näher beleuchtet werden können, vor allem die neuen Charaktere Kerstin, Malte, aber auch die Beziehung zwischen der Kommissarin und Viktor zueinander blieb trotz aller Brisans etwas flach. Außerdem, wenn zwei Bücher über fast identische Seitenzahlen verfügen, finde ich es etwas sehr konstruiert und die Vermutung liegt eben Nahe, dass hier gekürzt wurde. Zwar wirkt das Buch nicht zu kurz, sondern tatsächlich schön “knackig”, aber das eine oder andere ausgearbeitete Detail wäre schön gewesen. Dafür war die Einbindung der verschiedenen Verdächtigen jedoch wirklich grandios! Fazit: Zum Sterben schön ist eine gelungene und knackig-kurze Fortsetzung der Bestatter-Krimi-Reihe, der mir einige sehr spannende Lesestunden bereitet hat, da die Tätersuche sich wirklich für mich sehr gelungen gestaltet hat. Man sollte allerdings den ersten Band gelesen haben, damit die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Charakteren kein Neuland darstellen. Dies ist eine Reihe, der ich mit Sicherheit treu bleiben werde!

    Mehr
  • Der Blumenmädchen-Mörder

    Zum Sterben schön
    Bellexr

    Bellexr

    18. April 2014 um 18:35

    In Nürnberg werden junge Floristinnen ermordet und anschließend mit Blumen äußerst pietätvoll hergerichtet. Nachwuchs-Bestatter Viktor wird in den Fall verwickelt und von Neugier getrieben, ermittelt er zusammen mit Freundin Miriam auf eigene Faust. Was die Beiden allerdings nicht wissen ist, dass der Serienmörder bereits Miriam ins Visier genommen hat. Währenddessen schlägt sich Victors Onkel Wolfgang mit einem Urnendieb herum und Tante Hedwig hat endgültig die Nase voll und packt ihre Koffer. Nur wohin nun mit Neffen Tobi?   Nachdem Victor nach zehn Jahren Vagabundenleben nach Nürnberg zurückgekehrt ist und das Erbe seiner Eltern angetreten hat, arbeitet er nun im Bestattungsunternehmen seines Onkels mit. Nebenbei gerät Victor aber immer wieder mehr oder weniger ungewollt in einen Mordfall. Und dieses Mal wird es ganz schön kompliziert.   Während Victor und Miriam mit tatkräftiger Unterstützung der ruppigen Kommissarin Karoline Schneid nach dem Blumenmädchen-Mörder suchen und hierbei den unterschiedlichsten Spuren nachgehen, wird Onkel Wolfgang erpresst. Ein ehemaliger Freund seiner Nichte Hannah scheint irgendetwas zu wissen, was für sein Bestattungsunternehmen den Ruin bedeuten würde. In dem ganzen Chaos fühlt sich Tante Hedwig hoffnungslos überlastet und fährt kurzerhand zur Kur. Nun obliegt die Verantwortung für Tobis Betreuung, der Autist ist, alleine bei Miriam und Victor. Aber da scheint es Hilfe zu geben. Und während Victor auf Mördersuche ist, gerät er auch noch unfreiwillig in das Visier der Ermittler.   Tessa Korber präsentiert im Verlauf ihres spannenden, humorvollen,  unterhaltsamen und warmherzig erzählten Bestatter-Krimis einige Verdächtige, die durchaus ein Motiv hätten und so ist Rätselraten von Anfang an gegeben, zumal sich die Geschichte recht vielfältig entwickelt. Die Story präsentiert sich nachvollziehbar und wird durchweg kurzweilig und fesselnd von der Autorin erzählt, wobei sich der Kriminalfall mit dem Privatleben der Protagonisten gut die Waage hält.   Wie schon im ersten Band lebt der vorliegende Krimi definitiv von seinen authentisch agierenden und stellenweise recht eigenwilligen Charakteren. Dreh- und Angelpunkt des Krimis sind wieder Victor und seine Familie, deren Leben dieses Mal ziemlich turbulent verläuft. Aber auch über Karoline erfährt man einiges und die nach außen hin so kühle, disziplinierte Kommissarin hat mit Problemen zu kämpfen, welche ihr den Job kosten könnten.   Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Krimi voller Humor, bei dem dieses Mal auch die Spannung nicht zu kurz kommt und kurzweilig erzählt wird.

    Mehr