Windjammer

von Tessa Millard 
3,6 Sterne bei9 Bewertungen
Windjammer
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Diana182s avatar

Interessanter Einstig in eine Buchreihe

Vampir989s avatar

unterhaltsamer Seefahrerroman

Alle 9 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Windjammer"

Winter 1723.
Als der Schiffsjunge Evan sein Quartier im eisigen Saint Harbour bezieht, gibt es für ihn nur ein Ziel: Er muss ein neues Schiff finden. Denn zurück nach Europa kann er auf keinen Fall. Gut, dass das Hausmädchen Gwen allerlei Kontakte zu den anderen Seefahrern unterhält. Doch je näher er Gwen kennenlernt, umso unwahrscheinlicher wird seine Abreise. Erst recht als er von ihrer besonderen Gabe erfährt und ihn eine dunkle Ahnung überkommt, dass in der Seefahrerstadt nicht alles ist, wie es scheint. Und dann ist da ja auch noch sein bester Freund Lenny, der Gwen mit aller Macht für sich gewinnen will.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746010120
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:220 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:28.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Diana182s avatar
    Diana182vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Interessanter Einstig in eine Buchreihe
    Windjammer

    Das Cover mutet etwas märchenhaft an. Es ist in Gelb gehalten und zeigt ein altes, historisches Schiff. Dieses ist mit einem schönen Rahmen verziert. Dieses Gesamtbild viel mir direkt ins Auge und ich wollte gern mehr erfahren.


    Auch die Buchbeschreibung klingt direkt interessant und lies mich mit dem lesen beginnen…


    Schnell lernt man die einzelnen Figuren kennen und schließt natürlich Evan und Gwen sehr schnell ins Herz. Doch sie habe ein paar Geheimnisse, welche sie durch das das Buch begleiten. Und schon bald wird die menschliche Neugier geweckt und man möchte erfahren, was sie verbergen…


    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen. Er ist schön flüssig und lässt sich stets gut verfolgen. Die Schauplätze werden sehr gut dargestellt und so konnten auch in meinem Kopf sehr schnell Bilder entstehen.


    Die Spannung steigt kontinuierlich an und ich war natürlich tierisch gespannt auf die Auflösung und Hintergründe der einzelnen Geheimnisse, welche die Figuren verbergen. Leider werden diese nur zum Teil aufgedeckt und das Buch endet ziemlich offen. Doch dies macht neugierig auf die Fortsetzung, auf die ich schon sehr gespannt bin.


    Mein Fazit:
    Ein spannender Einstig in eine Buchreihe. Allerdings werden viele Fragen aufgeworfen, aber nicht alle direkt beantwortet.


    Mir hat der erste Teil gefallen, da er die historische Atmosphäre sehr gut einfangen konnte. Auch die Figuren haben sehr schnell mein Herz erobert und lassen mich mit Vorfreude auf den nächsten Teil blicken.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: unterhaltsamer Seefahrerroman
    unterhaltsamer Seefahrerroman

    Klapptext:
    Winter 1723. 
    Als der Schiffsjunge Evan sein Quartier im eisigen Saint Harbour bezieht, gibt es für ihn nur ein Ziel: Er muss ein neues Schiff finden. Denn zurück nach Europa kann er auf keinen Fall. Gut, dass das Hausmädchen Gwen allerlei Kontakte zu den anderen Seefahrern unterhält. Doch je näher er Gwen kennenlernt, umso unwahrscheinlicher wird seine Abreise. Erst recht als er von ihrer besonderen Gabe erfährt und ihn eine dunkle Ahnung überkommt, dass in der Seefahrerstadt nicht alles ist, wie es scheint. Und dann ist da ja auch noch sein bester Freund Lenny, der Gwen mit aller Macht für sich gewinnen will.

    Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch und wurde nicht enttäuscht.Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.
    Die Autorin entführte mich in das 18.Jahrhundert.Dort lernte ich Gwen und Evan kennen.Ich fand ihre Charaktere sehr interessant.Ich habe die beiden begleitet und dabei einige spannende Momente erlebt.Beide haben viele Geheimnisse und im Laufe der Handlung werden sie teilweise aufgedeckt.Viele Szenen wurden detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mit gerätselt und mit gefiebert.Fasziniert haben mich die ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zuerleben.Die Handlung blieb von Anfang bis zum Ende interessant.Das Ende hat mir gut gefallen.Einige Geheimnisse sind noch geblieben,Aber das macht Vorfreude auf die Fortsetzung.
    Das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.
    Ich hatte lesnswerte Momente mit dieser Lektüre und freue mich schon auf den nächsten Teil.

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    Blintschiks avatar
    Blintschikvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine gute Idee mit vielen Mysterien
    Winterpause vom Meer

    Der Schiffsjunge Evan ist aus Frankreich geflohen, doch es ist Winter und bis zum Frühling sucht er dringend ein neues Schiff, auf dem er mitfahren kann. Der Ort, an der er überwintert, scheint jedoch nicht der zu sein für den er ihn hält und als er Gwen kennenlernt, die eine besondere Gabe besitzt und in die er sich hoffnungsvoll verliebt, wird alles nur noch komplizierter.

    Die Idee der Geschichte hat mir auf anhieb gefallen, auch wenn ich etwas Zeit brauchte, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, der für mich durch die vielen, kurzen Sätze etwas abgehackt gewirkt hat. Doch wenn man erstmal in der Geschiche drin ist, fällt das garnicht mehr auf.
    Die Handlung ist sehr spannend und mysteriös und es gibt viele Geheimnisse. Ich wollte das Buch garnicht mehr weglegen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Hier wurde ich jedoch etwas enttäuscht, denn letztendlich ist viel offengeblieben, was ich doch etwas unzufriedenstellend fand, da die Geheimnisse so spannend waren, dass ich auf Antworten gebrannt habe. Für die Antworten werde ich wohl auf den zweiten Teil warten müssen.
    Bei den Charaktere bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits waren sie total sympathisch und interessant und zwischendurch gab es schöne teils romantische Momente. Auf der anderen Seite blieb die Geschichte der Personen doch sehr schwammig und man erfährt nur sehr oberflächig von den Beweggründen und Hintergründen, was ich sehr schade finde, da man merkt, dass hinter all dem eine spannende Geschichte steckt, die nur offenbart werden muss.

    Zusammengefasst war es eine Geschichte, die ich sehr interessant fand, auch wenn sie nicht immer ganz in die Tiefe gegangen ist. Und auch die Mysterien fand ich gut, jedoch war es zuviel des Guten und die Auflösungen fehlen einfach, wodurch ich noch mit ein paar Fragezeichen zurückbleibe.
    Trotz allem ist das nur der erste Teil einer Reihe und ich denke in zweiten Teil erfährt man mehr und ich bin schon gespannt darauf.

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    Yassmin_Ems avatar
    Yassmin_Emvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Geheimnisse. Hass, der zu Liebe wird. Neid und Rivalität. Das 18. Jahrhundert. Die Seefahrt. Na… Neugierig geworden?
    Windjammer...Jammerschade!

    Geheimnisse. Hass, der zu Liebe wird. Neid und Rivalität. Das 18. Jahrhundert. Die Seefahrt.
    Na… Neugierig geworden?

    Der junge Seefahrer Evan trifft auf das Hausmädchen Gwen. Zunächst scheinen sich die beiden regelrecht voneinander abgeneigt zu sein…doch, wie es der Zufall immer so will, entwickelt sich mehr und Beide erkennen ihre Gefühle für einander. Leider ist die Aussicht auf Glück aber vergebens. Es stellt sich heraus, dass es Geheimnisse zwischen ihnen gibt. – Das stellt die Beiden vor eine harte Probe…

    MEINE MEINUNG
    Ich muss sagen, dass das Buch vielversprechend angefangen hat und mich direkt in den Bann ziehen konnte. Nicht zuletzt aufgrund des tollen, flüssigen und angenehmen Schreibstils. Nach einiger Zeit jedoch, konnte ich der Geschichte nicht mehr viel entnehmen…Evan scheint sich für Gwen zu interessieren, gibt es selbst zwar nicht zu, ist aber sichtlich zu ihr hingeneigt. An einigen Stellen war es dann leider ziemlich unangenehm, diese Beziehung mitzuverfolgen… Das Ende hat mich leider auch nicht zufrieden stellen können, was ich sehr schade finde. Ich hätte unheimlich gerne einiges mehr erfahren… Geheimnisse hätten aufgedeckt werden sollen. Dies blieb jedoch aus. Nichtsdestotrotz bin ich nicht abgeneigt von der Geschichte und habe mich auch dazu entschieden, die Folgebände zu lesen, sobald sie erhältlich sein sollten. Ich möchte der Geschichte noch einmal eine Chance geben, da ich denke, dass das Potenzial hier nur nicht richtig ausgeschöpft wurde. 
    Da ich mich beim Lesen unterhalten gefühlt habe und die Geschichte im Großen und Ganzen ganz ansprechend war, bekommt das Buch 3,5 Sterne! 
    Als Lektüre zwischendurch ist es alle Male zu empfehlen! 

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    A
    Annalena_Blackvor 7 Monaten
    Eine Zeitreise in das Jahr 1723


    Zunächst bedanke ich mich recht herzlich an die Autorin Tessa Millard für ein Exemplar und dem interessanten Austausch bei der Leserunde! 


    Der Klappentext hat mich auf Anhieb angesprochen und ich wollte unbedingt erfahren, wie es um Evan weitergeht.


    Durch die detailreichen Beschreibungen hatte man sofort das Gefühl, im 18. Jahrhundert und konnte mich dadurch sehr gut in die Zeit hineinversetzen. 
    Die Protagonisten Evan und Gwen haben beide eine Menge Geheimnisse, die leider nicht alle aufgelöst werden. Dadurch wirken sie für den Leser unerreichbar und man kann viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen. Es bleiben meiner Meinung nach zu viele Fragen offen und ich habe mich deswegen an manchen Stellen etwas ratlos gefühlt und konnte in diesen Momenten nichts mit den Charakteren anfangen. 
    Man liest zwar die gesamte Geschichte aus Evans Sicht, aber letztendlich erfährt man so gut wie nichts über ihn. Leider konnten mich auch die Nebencharaktere nicht überzeugen, da sie für mich zu wenig vorkamen und ich das Gefühl hatte, es dreht sich alles nur um Evan und Gwen.


    Mein Fazit:
    Trotz der oben genannten negativen Aspekte, gefiel mir die Geschichte durch den flüssigen Schreibstil der Autorin und der trotzdem gut umgesetzten Idee. Deswegen gibt es von mir gute 3 Sterne.

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    Wuschels avatar
    Wuschelvor 7 Monaten
    Grundidee super, Umsetzung ausbaufähig.

    Beschreibung:

    Winter 1723
    Der Schiffsjunge Evan legt mit seiner Crew in Saint Harbour an. Sein Ziel ist es über den Winter ein neues Schiff zu finden, da er nicht zurück nach Europa kann. Gemeinsam mit seinem Freund Lenny nehmen sie sich ein Zimmer. Doch das Hausmädchen Gwen des Gasthauses scheint einen Groll gegen Fremde zu hegen. Während alle mit offenen Armen empfangen werden, stößt Evan auf eine Wand. Er merkt schnell, dass in dem Ort seltsame Dinge vor sich gehen. Während Lenny versucht um die Gunst von Gwen zu werben, steckt Evan seine Nase immer tiefer in Angelegenheiten, die ihn nichts angehen. 

    Meinung:

    Zu Anfang war ich wirklich begeistert von der Geschichte und auch die Idee gefiel mir von vornherein gut. Ins Buch kam ich recht schnell. Tessa Millard hat einen flüssigen und einfachen Schreibstil, der gut bebildert die Umgebung darstellt – ohne jedoch zu langweilen. Man fühlt sich direkt in die Zeit zurück versetzt. Selbst an Spannung mangelt es anfangs nicht, da jeder so seine Geheimnisse hat, die es zu lüften gilt. 

    Der Fantasyanteil wurde in meinen Augen sehr gut in die Geschichte integriert, sodass alles in gewisser Weise trotzdem noch realistisch wirkt. Das Übernatürliche hat die Autorin in meinen Augen auch sehr gut begründet, da es auf die indianischen Wurzeln, der dort lebenden Personen zurückführt. 

    Ab der Hälfte des Buchs hatte ich dann so meine Probleme. Der Protagonist wirkte mehr oder weniger wie ein kleines Hündchen. Obwohl er von Gwen nicht wirklich was will, so redet er es sich ein, rennt er ihr dennoch hinterher.
    Zudem erfährt man zwar viel über Gwen, aber Evan kommt ganz klar zu kurz. Das ist sehr schade, da die Geschichte aus seiner Sicht spielt.  Hier hätte ich mir etwas mehr Zeichnung des Charakters gewünscht. Er plagt sich nur mit Gedanken herum, die ihn sehr naiv wirken lassen, aber als Mensch bekommt er kaum Kontur. 

    Fazit:

    Die Grundidee ist gut, der Anfang sehr gut gelungen, doch nach der Hälfte wird es etwas träge. Ich konnte somit nur einen mäßigen Zugang zu der Geschichte finden. 

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    Mary-and-Jocastas avatar
    Mary-and-Jocastavor 8 Monaten
    Schuld, Geheimnisse und eine Prise Magie

    An dieser Stelle möchte ich zuerst einmal ein herzliches Dankeschön an die Autorin richten, die mir ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat. Der Roman basiert auf einer äußerst interessanten Idee, die den Leser sofort miträtseln lässt. Viele Geheimnisse und eine ordentliche Prise Seefahrtsstimmung machen den Charme dieser Geschichte aus.

     

    Dank eines lebendigen und sehr flüssigen Schreibstils ohne Rechtschreibfehler kommt man sehr schnell und gut in den Roman. Besonders haben mir dabei die atmosphärischen Beschreibungen des Ortes gefallen, die einen sofort in die Stimmung eintauchen lassen.

     

    Bei den Charakteren bin ich leider nach wie vor zwiegespalten. Gwen hat mir persönlich mit ihrer eher unnahbaren Art gut gefallen. Dickköpfig, stur und ab und nicht selten schlecht gelaunt hatte sie doch irgendwie einen gewissen Charme und die Geheimnisse, die sie umgeben, machen die Geschichte ja erst spannend. Bei Evan allerdings hätte ich mit etwas weniger Geheimnisse und etwa mehr Offenheit gewünscht – immerhin ist er derjenige, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird und in den man sich einfühlen soll. Allerdings fiel mir das ziemlich schwer, nachdem man zu seiner Vergangenheit nur vage Andeutungen erhält und sich seine Gedanken und Gefühlswelt in der Gegenwart nahezu nur um Gwen drehen. Als eigenständige Person bleibt er somit leider sehr bleich und erschien mir beinahe etwas schwach und mädchenhaft. Zu den Nebencharakteren kann ich gar nicht viel sagen, da diese kaum eine große Rolle spielen.

     

    Spannung ist zu Anfang durch so einige Geheimnisse auf jeden Fall gegeben. Leider wird man als Leser dann sehr lang hingehalten. Erst am Ende gibt es ein paar Antworten, doch selbst dann bleiben noch viele Fragen offen. Das Ende ist für meinen Geschmack sehr knapp geraten, sodass der Leser gefühlt mitten in der Handlung einfach über das Wort Ende stolpert. Meiner Meinung nach wurde hier zu viel für den Folgeband offen gelassen. Besser wäre es gewesen – besonders, da der Roman insgesamt recht kurz ist – beide Teile als einen längeren Roman zu gestalten, sodass sich alle Fragen klären und man ein besseres Bild von Evan bekommt.

     

    Alles in allem ist Windjammer dennoch ein guter Roman. Die atmosphärischen Beschreibungen und der eigenwillige Charakter von Gwen konnten mich überzeugen Leider lässt der Roman bis zum Ende etwas nach, da der Leser viel zu wenige Informationen bekommt und somit die Spannung nicht erhalten bleibt.

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    Meine_Magische_Buchwelts avatar
    Meine_Magische_Buchweltvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Die Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen. Bei den Charakteren fehlte mir der Tiefgang & die Thematik blieb mir zu sehr im Dunklen.
    Bei mir ist der Funke leider nicht übergesprungen

    Winter 1723. Als der Schiffsjunge Evan sein Quartier im eisigen Saint Harbour bezieht, gibt es für ihn nur ein Ziel: Er muss ein neues Schiff finden. Denn zurück nach Europa kann er auf keinen Fall. Gut, dass das Hausmädchen Gwen allerlei Kontakte zu den anderen Seefahrern unterhält. Doch je näher er Gwen kennenlernt, umso unwahrscheinlicher wird seine Abreise. Erst recht als er von ihrer besonderen Gabe erfährt und ihn eine dunkle Ahnung überkommt, dass in der Seefahrerstadt nicht alles ist, wie es scheint. Und dann ist da ja auch noch sein bester Freund Lenny, der Gwen mit aller Macht für sich gewinnen will.

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten und lässt sich gut lesen. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Evan, dennoch konnte ich mich nicht richtig in ihn reinversetzen. Den Charakteren fehlte es allgemein an Tiefgang, so dass ich mich einfach nicht mit ihnen anfreunden konnte.

    Evan wirkte auf mich sehr naiv und seine Schwärmerei für Gwen konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Sie war fast nur unfreundlich zu ihm und ihr ganzes Verhalten war mehr als seltsam. Das mag in gewisser Weise einen Grund haben, den man allerdings erst ganz am Ende erfährt und der nur unzureichend erklärt wird. 

    Die Geheimnisse rund um Gwen blieben weitestgehend im Dunklen und warfen jede Menge Fragen auf, die auch bis zum Ende teilweise unbeantwortet oder nur ansatzweise beantwortet wurden. Mir war das zuviel Geheimniskrämerei auf einmal, so dass ich einfach nicht richtig in die Handlung eintauchen konnte. Am Ende blieb leider nur Enttäuschung zurück.

    Fazit:

    Obwohl die Grundidee und der Klappentext durchaus interessant klangen, konnte mich das Buch einfach nicht überzeugen. Ich habe etwas mehr Handlung und weniger Geheimniskrämerei erwartet, so dass ich am Ende irgendwie enttäuscht war. Von mir gibt es daher leider nur knappe 2,5 Sterne.

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    helenscreativeobsessions avatar
    helenscreativeobsessionvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wirklich tolles Buch voller Seefahrtsstimmung, das Lust auf mehr macht!
    Rezension Windjammer

    Meine Meinung
    Cover und Titel: Das Cover erinnert von der Aufmachung her an eine alte Seemanns-Schatzkarte und ist ein echter Blickfänger! Die Schrift sowie die Zeichnung des Schiffes sind sehr filigran gestaltet und wirken etwas geheimnisvoll. Ich persönlich schätze es immer, wenn man bei einer Buchreihe gleich auf den ersten Blick erkennt, um welchen Band es sich handelt, was auf dem Cover von «Windjammer» klar ersichtlich ist. Allgemein die Gestaltung sowie die Schrift konnten mich überzeugen. Der Titel passt zu dem ganzen Schifffahrt-, Seemannthema und klingt auch wirklich schön.

    Schreibstil: Der Schreibstil in Windjammer unterscheidet sich im positiven Sinne doch ziemlich von ihrem anderen Roman «Auf Nach folgt Tag», denn in diesem Buch war der Schreibstil für mich zu oberflächlich und gefühlslos. Das ist in «Windjammer» aber ganz anders! Das Buch steckt voller Emotionen und der Schreibstil ist richtig packend!

    Inhalt: Ganz ehrlich, als ich zum ersten Mal die Inhaltsangabe durchgelesen habe, hatte ich mir etwas ganz anderes vorgestellt. Ich dachte es gäbe wesentlich mehr Action, Kämpfe, Verschwörungen und was weiss ich noch alles. Damit lag ich aber komplett daneben.

    Das Buch beschreibt eigentlich viele damals alltägliche Situation und enthält eher wenig nervenaufreibende Geschehnisse, das hat mich allerdings gar kein bisschen gestört. Für mich hat eine gute Geschichte so etwas gar nicht immer nötig. Da es aber ein Fantasyroman ist, ist aber doch nicht ganz alles so. Als Leser habe ich ziemlich schnell gemerkt, dass Gwen mehr als nur ein Geheimnis hütet. Dieses versucht Evan ständig zu lüften. Für mich hätte die grosse Auflösung vielleicht etwas früher kommen und etwas spektakulärer seien dürfen.

    Ansonsten hat mir aber die Entwicklung zwischen Gwen und Evan sehr gut gefallen. Denn eigentlich hat die Autorin recht, so etwas geschieht nicht einfach so mir nichts dir nichts, Vertrauen zu entwickeln braucht Zeit, viel Zeit. Dies zu beobachten fand ich sehr interessant.

    Das Ende ist ein richtig fieser Cliffhanger. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf Band 2!

    Charaktere: Evan ist genau die richtige Mischung auf Vernunft und Leidenschaft und als Protagonist sympathisch. Gerne hätte ich schon in diesem ersten Band erfahren, was es genau mir seiner Vergangenheit auf sich hat, aber das hat dieser fiese Cliffhanger zu verhindern gewusst.

    Gwen hatte es bei mir etwas schwieriger, denn vor allem zu Beginn habe ich sie manchmal als unnötig grob oder zurückweisend und ja, auch für eine kleine Dramaqueen gehalten. Dieses Gefühlt ist im Verlauf der Geschichte aber abgeschwächt und bei der Auflösung (also an der Stelle wo sie ihr Geheimnis offenbart) vollständig verfolgen.



    Fazit
    Ein vielversprechender erster Band, der eindeutig Lust auf mehr entfacht!




    Bewertung
    4,5⭐/5

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    TessaMillards avatar
    Hallo zusammen und herzlich willkommen zu meiner ersten Leserunde!
    Ich verlose zehn Exemplare meines neuen Jugendromans "Windjammer" als Taschenbuch oder E-Book im Wunschformat.

    Zum Buch:

    Wenn deine Heimat dir fremd wird, kann dann die Fremde deine Heimat sein?
    Im Winter 1723 erreicht der Schiffsjunge Evan die kleine, neufranzösische Stadt St. Harbour. Doch während sich die ganze Besatzung über die letzten freien Tage vor der kräftezehrenden Heimreise freut, muss Evan ein neues Schiff finden. Denn nach Frankreich zurückzukehren, ist keine Option. Zu dunkel sind die Schatten der Vergangenheit, die dort auf ihn lauern.
    Das Schicksal ist ihm gnädig. Er wird zum Gehilfen des Hausmädchens, das Kontakte zu Seefahrern aller Nationen unterhält. Doch die verschlossene Gwen ist alles andere als erfreut über ihre neue Hilfskraft, die ihr nun jede Nacht im Badehaus auf die Nerven geht. Vor allem weil sie weiß, dass die Stadt für jemanden wie den jungen Franzosen kein sicherer Ort ist.
    Evan gelingt es trotzdem sie zu überreden, ihm zu helfen. Doch er muss feststellen, dass je näher er Gwen kennenlernt, seine Pläne immer unbedeutender werden. Erst recht als er von ihrer geheimnisvollen Gabe erfährt und ihn eine düstere Ahnung überkommt, dass in St. Harbour nicht alles ist, wie es scheint. Zu allem Überfluss bleibt das, was zwischen Gwen und Evan beginnt zu wachsen, auch vor Evans bestem Freund Lenny nicht verborgen. Und der hat schon vor sehr langer Zeit ein Auge auf Gwen geworfen.

    Wenn ihr Lust auf einen kurzen romantischen Jugend-Fantasy-Roman habt, dann bewerbt euch jetzt. Erzählt mir dazu einfach, was für euch Heimat bedeutet. Gibt es bestimmte Orte, Erlebnisse oder Menschen, die unbedingt dazugehören?
    Vergesst auch nicht mir mitzuteilen, in welcher Form ihr mein Buch gewinnen möchtet. Und natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn ihr eure Rezensionen am Ende auch auf anderen Seiten verbreitet.
    Zur Leserunde

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