Rezension zu "Everrain - Die Dunkelheit nach dem Regen: Dystopische Fantasy über Macht, Manipulation und Rebellion" von Tessa Morgenstern
Nathaly_SchusterWas habe ich mich gefreut, dass die Reise im Arandor-Universum weitergeht und das es diesmal um Keno geht. Gerade durch das Ende von "Vom Schatten verschlungen" war es einen einfach regelrecht eine qual auf die "Fortsetzung" zu warten. Da ich beide Teile der "Chroniken von Shadowville" bereits kenne, ist mir der Einstieg in die Story sehr leicht gefallen. Der Schreibtil von Tessa hat mir wieder gut gefallen und gerade der Spannungsaufbau und das man nicht weiß wie es weiter geht gefallen mir jedes mal wieder aufs neue 🥰
Keno, ja das war eine wahrhaftig anstrengend, aufregend und bizarre Reise. Man kann sich echt kaum vorstellen wie verbittert er sein muss und irgendwie war es auch sehr traurig zu sehen das er so geworden ist, wie er ist. Gerade mit dem was er alles lächelnd und mit Freude hinnimmt und verbreitet, hat einen echt erschreckt. Die Grausamkeit und Brutalität die er an den Tag legt ist einfach hart. Gerade was er alles mit Elodie gemacht hat, bzw. es befohlen hat war einfach unterirdisch. Ich war am Ende so so so froh, das es so zu Ende ging wie es eben zu Ende ging (los lest das Buch!)
Elodie hat mein Herz im Sturm erobert und sie ist einfach eine so tolle, ehrliche, liebe & aufopferungsvolle Frau & Mutter. Die Situation mit ihren Kindern war echt nicht leicht zu ertragen und trotzdem war sie so unheimlich stark und hat gekämpft, gelitten, geschrien & geweint und nie, niemals auch nur eine Sekunde ans aufgeben gedacht. Das sie mit der Zeit immer mehr Verbündete für ihren Plan gefunden hat war toll und auch das sie trotz der äußerst scheußlichen Strafen die ihr angetan wurden immer weiter gemacht hat. Auch wenn sie Verluste verzeichnen mussten, die mich als Leserin auch sehr berührt haben. Elodie ist einfach eine wahnsinnig tolle Frau.
Der Ganze Flair von Everrain und wie alles beschrieben wurde hat es einen, gerade zu dieser trüben Jahreszeit, einfach direkt in das Buch gezogen. Man hat sich selbst in jeder Situation sehen können und gerade der Fakt, dass sie Bewohner es nun nicht mehr "sehen" konnten fand ich sehr hart. Man mag sich echt nicht vorstellen wie es einem dabei geht. Ich wäre sicher keinen einzigen Schritt gegangen. Das mit den Wölfen war ein wahnsinnig cooles Feature und ich mochte es so sehr die Verbindung der beiden zu sehen und das Sie Eldoie nie im Stich gelassen hat und ihr geholfen hat wo es nur ging.
Alles in allem wieder eine wahnsinnig tolle Geschichte von Tessa, die einen mit Spannung, krassen Plot-Twist, Wölfen, Dieben und Kriesen mitnimmt und einem am Ende trotzdessen das Herz heilt, auch wenn ein Auge immer weinen wird 🥰







