Tessa de Loo Der gemalte Himmel

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Inhaltsangabe zu „Der gemalte Himmel“ von Tessa de Loo

Als Kata und Stefan sich kennenlernen, deutet nichts darauf hin, dass ihre Beziehung mehr sein könnte als eine Studentenliebelei. Die beiden finden Gefallen aneinander und erkunden gemeinsam ihre jeweiligen Wissensgebiete. Kata flaniert mit Stefan durch die Welt der Kunst und Musik und bemalt die Decke seiner Studentenbude mit freskoähnlichen Motiven in italienischem Stil. Stefan revanchiert sich mit Beiträgen aus der theoretischen Physik und der Philosophie. Auch sexuell fühlen die beiden sich zueinander hingezogen, doch schrecken sie vor dem letzten Schritt zurück.Immer wieder erzählen sie sich von ihren Familien, denn beide leiden darunter, fast nichts von ihren Vätern zu wissen. Kata wurde 1947 in den Niederlanden geboren. Von ihren ungarischen Vorfahren, einer jüdischen Musikerfamilie, erzählt ihr Vater Jenö nichts. Nur ihr Onkel Miksa, der während des Ungarnaufstandes 1956 seinem Bruder in die Niederlande folgte, durchbricht gelegentlich das familiäre Schweigegebot. St efan hat seinen Vater, den Wehrmachtssoldaten Helmut Schwabing, gar nicht gekannt. Er fiel, noch bevor Stefan im August 1945 geboren wurde, an der Ostfront. Als Stefan Jenö kennenlernt, beschleicht ihn der Verdacht, dass dies der Mann sein könnte, den seine Mutter während der deutschen Besatzung versteckt hatte. Auch Jenö ist betroffen von der Begegnung mit dem jungen Mann. Vielleicht ist Stefan sein Sohn. Doch erst dreißig Jahre später, nach Jenös Tod, klären sich die Beziehungen. Jenö war als junger Mann den strengen Regeln und dem lastenden Erbe seiner musischen Familie entflohen. Ihn langweilte die klassische Musikausbildung. In Berlin verdiente er als Straßenmusikant sein Geld, floh nach der Pogromnacht 1938 nach Holland und tauchte in Amsterdam unter. Mit der Frau, die ihn versteckte, entspann sich ein Liebesverhältnis, als deren Mann Helmut Schwabing in den Krieg zog: Kata und Stefan sind Schwester und Bruder. Tessa de Loo rollt die Geschichte der beiden im Rückblick aus de m Jahr 1995 auf, als Kata und Stefan ihren Vater auf dem jüdischen Friedhof von Budapest beerdigen. Unter den Überschriften 'Erde', 'Himmel' und 'Bett' verwebt sie die verschiedenen Zeitstränge. Am Ende liegen Kata und Stefan wie vor dreißig Jahren in einem Bett; gelöst sind sie als Bruder und Schwester endlich zu Hause angekommen, nachdem sie die Mauern des Schweigens um ihre Herkunft durchbrechen konnten. An ihren Eltern haben sie gesehen, wie sehr die Denkverbote der Nachkriegszeit Menschen belastet und gezeichnet haben. Sie mussten mit den Gefühlen des Versagens und der Schuld leben, ohne sich ihnen stellen zu können. Erst als Kata und Stefan die Geschichte ihrer Eltern und ihrer eigenen Kindheit kennengelernt haben, können sie sich selbst besser verstehen und mit ihrer Herkunft Frieden schließen.

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