Tessy Haslauer Nebel über dem Bayernwald

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Inhaltsangabe zu „Nebel über dem Bayernwald“ von Tessy Haslauer

Ein Totenkopf im Wald, eine Leiche am Donauufer: Der Straubinger Kommissar Zinnari kann sich über Arbeitsmangel nicht beklagen. Dann soll er auch noch in einem bereits dreißig Jahre alten Mordfall ermitteln. Hinweise ergeben, dass die beiden Mordfälle zusammenhängen könnten. Bald muss Zinnari erkennen, dass ein Mord seinen Anfang nicht mit dem Tod nimmt, sondern schon lange Zeit zuvor...

Spannend, humorvoll, regional und original!

— Schroeflandi

Langatmig und jeder der Kriminalisten macht sein eigenes Ding. Unrealistisch und unprofessionell.

— Archer

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  • Hier passt alles – ein echter Regionalkrimi

    Nebel über dem Bayernwald

    Schroeflandi

    12. June 2016 um 18:39

    Tessy Haslauer präsentiert uns einen authentischen und richtig spannenden Regionalkrimi aus Straubing und Umgebung. Die Geschichte hätte wohl wirklich so passieren können. Genauso hält es die Autorin mit ihren Charakteren. Echte Originale aus der Region. Herauszuheben ist natürlich Hauptdarsteller Kommissar Mike Zinnari, der versucht, Beruf, seine Aufgabe als alleinerziehender Vater und seine neue Freundin Isabel irgendwie unter einen Hut zu bringen. Dieser Ermittler muss einem sympathisch sein. Untermalt wird die Geschichte durch die bayerische Sprache und viel Humor. Der Klassiker ist die Zinnaris Verfolgung eines Verdächtigen in der Staubinger Innenstadt mit einem Segway… Ich freue mich auf einen Fortsetzung und bin gespannt, wie es mit Isabel weitergeht!

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  • Das Motiv liegt in der Vergangenheit

    Nebel über dem Bayernwald

    Archer

    24. April 2016 um 23:35

    Eine Truppe Kinder findet während einer Bergwanderung einen menschlichen Schädel. Die Polizei wird gerufen, doch nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass der Schädel schon über 100 Jahre alt ist. Trotzdem gibt es Verwicklungen um diesen Schädel. Zur selben Zeit stolpert ausgerechnet der Staatsanwalt über eine menschliche Leiche, die keineswegs 100 Jahre alt ist, auch wenn der Tote nicht mehr der Jüngste war. Und dann ist da noch der Fall der alten Frau, von der eine Bekannte glaubt, sie sei umgebracht worden. All diese Fälle landen auf den Tischen von Kommissar Mike Zinnari und seinem Team, wobei das sich zu Anfang gleich selbst dezimiert: Seine Kollegin Jutta stöckelt mit Pumps einen Berg hinauf, woraufhin sie natürlich prompt umknickt und sich verletzt. Der Anfang hat mir eigentlich gefallen. Es gab einen Prolog, der einem so ein bisschen Gänsehaut bereitet hat, und als die Kinder den Schädel finden, ist es auch noch okay. Aber spätestens als Jutta das Klischeeweibchen gibt und als gestandene Ermittlerin offenbar zu blöd ist, sich festes Schuhwerk auf einen Berg mitzunehmen, geht's bergab. Ein anderer Kollege, Richard, möchte gern ein richtiger Kommissar sein, stellt sich aber an wie ein Dreizehnjähriger, der sich nicht traut, seine Angebetete anzusprechen. Dabei geht's nicht mal um eine Frau, sondern nur um seine Höhenangst. Und Mike selbst? Der macht erst mal ein paar Alleingänge, die so völlig unprofessionell sind, dass man geradezu mit offenen Mund dasitzen möchte, und er, als gestandener Mann, stellt sich tatsächlich ziemlich blöd mit seiner neuen Freundin an. Alles in allem hat mich der Krimi mit seiner Langatmigkeit und den eigenen Touren der Polizisten eher enttäuscht als unterhalten.

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  • Lange im Nebel getrappt

    Nebel über dem Bayernwald

    Antek

    Es geht schon mit dem Prolog super spannend los.  Hanni will ein Wettschwimmen veranstalten und überredet ihre Freundin, die nicht besonders gut schwimmen kann,  auch mit zu schwimmen. Wie zu befürchten, ertrinkt das andere Mädchen. 40 Jahre später startet das Ferienprogramm mit einer Gruppe Kinder zu einer Bergwanderung und findet dabei einen Totenkopf. Aber relativ schnell ist schon klar, dass der Kopf nimmer frisch, sondern schon gut 100 Jahre tot ist. Weitere Leichenteile werden nicht gefunden, dafür stolpert der Staatsanwalt höchstpersönlich bei seiner Joggingrunde über eine männliche Leiche. Das passt dem Straubinger Kommissar Mike Zinnari gerade überhaupt nicht in den Kram, schließlich hat er doch versprochen, sich um das Geständnis einer Sterbenden zu kümmern. Haben sie und deren Tochter vor 30 Jahren tatsächlich den Familienvater ermordet? Ein Totenkopf, eine mordende Tochter und ein toter Mann, so ahnungslos war Mike schon lange nicht mehr, hängt alles zusammen oder haben die Vorfälle gar nichts miteinander zu tun? Nebel über dem Bayerwald hat mir super gut gefallen, ich hatte wirklich tolle, spannende Unterhaltung, die mich auch immer wieder einmal zum Schmunzeln gebracht hat. Mike Zinnari war mir von Anfang an sympathisch. Er versteht sein Handwerk und ist auch privat ein toller Mensch. Mit sehr viel Umsicht kümmert er sich um seine Familie und sein Team leitet er wirklich hervorragend. Jungspund Richard versucht er mehr Verantwortung zu übertragen und auf Willy kann er immer zählen, zumindest wenn er nicht gerade mit vier Stück Kuchen beschäftigt ist. Anja Schuhmann fällt für diesen Fall aus. Wenn man von den Bergen so viel Ahnung wie die Kuh vom Sockenstricken hat, ist es ja auch kein Wunder, wenn man sich in hohen Pumps beim ersten Einsatz schon das Bein vertrappt. Sehr gut hat mir der Umgangston gefallen, da darf schon mal auch ein Späßchen sein, aber trotzdem wird jeder respektiert. Ausnahmslos alle Charaktere werden super gut dargestellt, ich hatte von jedem ein ganz deutliches Bild im Kopf, total süß fand ich auch Lukas, Mikes Sohn.   Begeistert bin ich vom Lokalkolorit. Die Umgebung wird toll beschrieben und auch der Dialekt kommt nicht zu kurz, was mir ausgesprochen gut gefällt. Und auch, wenn hier wirklich einmal erfreulich viel „dialektelt“ wird, hat man mit dem Verständnis keinerlei Probleme. Der Fall an sich ist super spannend. Ich war ständig am Grübeln, wie die Fälle denn zusammenhängen könnten und vor allem wer denn als Täter überhaupt infrage kommen könnte. Relativ lange war ich wirklich komplett ahnungslos. Erst im letzten Drittel kam etwas Licht ins Dunkel und ab da wurde es so spannend, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Richard läuft noch einmal zur Hochform auf, was man ihm vorab nicht wirklich zugetraut hat und auch Mike hat noch einen nervenzehrenden Einsatz. Alles in allem ein Rundumperfekt- Paket, das mich grandios unterhalten hat und wirklich gute 5 Sterne verdient.

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