Tetsuya Honda

 3.8 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor von Blutroter Tod, Stahlblaue Nacht und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Tetsuya Honda

Tetsuya HondaBlutroter Tod
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Blutroter Tod
Blutroter Tod
 (34)
Erschienen am 24.11.2016
Tetsuya HondaStahlblaue Nacht
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Stahlblaue Nacht
Stahlblaue Nacht
 (2)
Erschienen am 23.11.2017
Tetsuya HondaStahlblaue Nacht (Reiko Himekawa ermittelt in Tokio 2)
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Stahlblaue Nacht (Reiko Himekawa ermittelt in Tokio 2)
Tetsuya HondaBlutroter Tod - Reiko Himekawa ermittelt in Tokio
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Blutroter Tod - Reiko Himekawa ermittelt in Tokio

Neue Rezensionen zu Tetsuya Honda

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ViEbners avatar

Rezension zu "Stahlblaue Nacht" von Tetsuya Honda

Stahlblaue Nacht - leider nur Durchschnitt
ViEbnervor einem Jahr

Es ist echt schade, dass in diesem zweiten Teil der Reiko Himekawa Serie, von der eigentlichen Hauptfigur Reiko und ihrem außergewöhnlichen Instinkt was ihre Arbeit in der Mordkommission angeht, über weite Teile von Stahlblaue Nacht nicht viel zu sehen und zu spüren war.

Nicht nur, dass sie von einem ihrer Kollegen ständig ausgebootet wird, sie lässt sich, für meine Begriffe, auch viel zu viel Respektlosigkeit von den ihr unterstellten Kollegen gefallen. Von den vielen sexuellen Anspielungen und dem oftmals schon obszönen Tonfall ihr gegenüber, mal gar nicht zu reden. Dabei ist Tetsuya Hondas Schreib-und Sprachstil eigentlich sehr sanft und klar. Aber in der einen oder anderen Szene geht es doch schon sehr in den vulgären Bereich. Und auch wenn Reiko ein perverses Vergnügen daran zu haben scheint, ihre Reaktionen darauf sind nicht immer verständlich oder gar logisch nachvollziehbar.

Überhaupt zeigt sie in diesem Band eine Unterwürfigkeit gegenüber ihren männlichen Kollegen, die ich von ihr aus dem ersten Band so nicht kenne.

Was den kriminalistischen Teil von Stahlblaue Nacht angeht, so bedient sich der Autor einiger überraschender Wendungen und Tricks, die aber allesamt nicht besonders auffallend sind.


Die japanische Gesellschaft und der Verhaltenskodex zwischen Mann und Frau werden hier sehr gut dargestellt und zeigt eine Welt, die sich von dem in Europa doch deutlich unterscheidet. Vieles ist fremdartig und für westliche Augen absolut ungewohnt. Entsprechend stechen dann auch die oft sehr freizügigen Ansagen der männlichen Kollegen und Untergebenen gegenüber ihrer Chefin Reiko heraus. Da werden ihre Brüste genauso zum Thema (nur dass im Roman ein anderes Wort verwendet wird), wie ihr Alter und die Tatsache, dass sie noch immer nicht verheiratet ist.

 

Von Reiko selbst bekommt man nicht viel mit. Sie gilt als tough und ehrgeizig. Ihre ungewöhnliche Kombinationsgabe und ihr herausragender Instinkt gefallen nicht jedem und werden in Stahlblaue Nacht erst extrem spät zum Einsatz gebracht. Ansonsten hält sie sich überraschend bedeckt und erscheint für den Leser blass und langweilig. Von der kämpferischen Reiko aus dem ersten Band ist nicht viel übrig.


Nach einem relativ guten Start dieser Serie legt der Autor mit Stahlblaue Nacht leider nur schwach nach. Sicher, der Mordfall selbst ist raffiniert angelegt, aber die Art und Weise wie er gelöst wird nur Durchschnitt. Schade, da habe ich mir mehr erwartet. Einfach selbst lesen und urteilen.


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Kleine8310s avatar

Rezension zu "Blutroter Tod" von Tetsuya Honda

Blutroter Tod
Kleine8310vor 2 Jahren

"Blutroter Tod" ist der erste Band einer Thrillerreihe des Autors Tetsuya Honda. In Japan ist der Autor schon sehr erfolgreich und nun wurde Band Eins ins Deutsche übersetzt. Neugierig geworden bin ich auf diesen Thriller durch die Tatsache, dass er in Tokio spielt. Ich habe bisher noch kein Buch, welches in Japan spielt gelesen und war wahnsinnig neugierig darauf, wie sich die Ermittlungsarbeiten wohl zu denen in Deutschland unterscheiden würden ...

 

In diesem Thriller geht es um die Protagonistin Reiko Himekawa. Reiko ist die beste Ermittlerin in Tokio, was es ihr nicht immer leicht macht, in ihrem Team akzeptiert zu werden. Nicht zuletzt auch, weil sie weiblich ist. Doch diese Tatsachen treten in den Hintergrund als Reiko's Team einen neuen Fall zugewiesen bekommt. Ein Mann wurde ermordet und in seinem Körper stecken unzählige Glassplitter. Als kurze Zeit später noch weitere Leichen folgen, die auf ähnliche Weise getötet worden sind, wird klar, dass die Zeit drängt und der Täter weitermorden wird. Bei ihren Ermittlungen stößt das Team um Reiko auf eine ominöse Webseite, auf der die Welt Rot erstrahlen soll, blutrot. Wird es Reiko gelingen den Täter zu finden?

 

Der Einstieg in diesen Thriller ist mir gut gelungen. Tetsuya Honda hat einen angenehmen Schreibstil und das Buch lässt sich flüssig lesen. Besonders zu Beginn hatte ich ein bisschen Probleme mich an die japanischen Namen und Bezeichnungen zu gewöhnen, was den Lesefluss ein bisschen störte. Nach einer Weile konnte ich die Namen aber zuordnen und habe mich beim Lesen wohler gefühlt. Es gibt auch ein Namensregister, in dem man nachschlagen kann, aber ich persönlich finde das eher störend immer wieder nachblättern zu müssen. 

 

Die Handlung ist gut aufgebaut und die Ermittlungen von Reiko und ihrem Team sind detailliert beschrieben. Ich fand es toll zu erleben, wie so eine Ermittlung in Tokio abläuft und war mehr als einmal verblüfft. Dieses Buch ist definitiv mal ein anderer Thriller und er hat mir auf jeden Fall Lust auf die Folgebände der Reihe gemacht.

 

Die Charaktere sind schön ausgearbeitet worden und ich mochte auch Reiko als Protagonistin. Sie stellt die starke Frau dar, die sich in einem von Männern regierten Beruf, in einem Land in dem die Rolle der Frau ganz anders definiert ist, durchzusetzen versucht. Aber auch der Kriminalfall ansich wurde gut aufgebaut. Das einzige kleine Manko war, für mich, dass die Spannung erst nach einer Weile richtig ansteigt und ich gerne noch ein bisschen mehr davon gehabt hätte. Von mir gibt es insgesamt 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4.

Positiv: 

* gut aufgebaute Handlung

* schön ausgearbeitete Charaktere

* interessanter Fall und neuartiges Setting

 

Negativ: 

* zu Beginn liess mir die Spannung ein bisschen zu lang auf sich warten

* ich hatte, besonders am Anfang, Probleme mit den vielen japanischen Namen und Bezeichnungen

 

"Blutroter Tod" ist ein solider Thriller, mit einem neuartigen Setting und interessanten Charaktere, der neugierig auf die Folgebände macht!

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chrissy-chan91s avatar

Rezension zu "Blutroter Tod" von Tetsuya Honda

Blutroter Tod
chrissy-chan91vor 2 Jahren

Als großer Japan Fan musste ich mir dieses Buch einfach kaufen.

Ich fand das Buch am Anfang, etwas schleppend und hatte das Gefühl gar nicht richtig voran zu kommen. Etwa gegen Mitte des Buchers wurde es dann zunehmend Spannender. Allerdings fand ich einige Aspekte auch sehr Interessant, zum Beispiel wird erwähnt das es einem nicht viel bringt, wenn man eine Leiche verschwinden lassen will, sie zu verbrennen.

Das Buch beginnt aus der Sicht eines Mädchens, welche von ihrem Vater, der Drogenabhängig ist, misshandelt wird. Sie hat das Gefühl die Welt wäre nur grau, bis sie ihrem Vater die Kehle durchschneidet, in diesem Moment wird ihre Welt etwas farbiger.

Reiko fand ich als Protagonistin, sehr Sympatisch, sie gibt sich nach außen sehr Stark und ist aber doch sehr verletzlich. Ihre verletzliche Seite versucht sie allerdings so gut es geht zu unterdrücken, da sie mit ihrer Vergangenheit zusammen hängt, die sie hinter sich lassen will. Reiko ist Singel sehr zum Leidwesen ihrer Eltern, da sie schon 29 Jahre ist wollen die, ihre Tochter, lieber vor dem Traualtar stehen sehen als im Polizeirevier. Von Kollegen wird sie teilweise nieder gemacht, da sie noch so jung ist aber schon Hauptkommissarin und Teamleiterin ist. Mit den Mitgliedern in ihrem Team kommt sie sehr gut zurecht.Im laufe des Falles bemerkt man immer wieder das sie sehr auf ihren Instinkt vertraut, was ihre Vorgesetzten nicht immer gut finden.

Das Buch ist hauptsächlich aus der Sicht von Reiko verfasst, wobei aber auch ein paar der anderen Ermittler ihre Sicht schildern können, wie zum Beispiel Kensaku Katsumata dessen Spitzname >der Terrier< ist, er ist wie Reiko auch Hauptkommissar und Teamleiter.

Leider hat man über die restlichen Ermittler, nicht viel erfahren. Wobei das ja auch der erste Teil einer Reihe ist, vielleicht sollen die ja zu einem späteren Zeitpunkt noch näher beleuchtet werden.

Fazit:

Der Anfang war etwas schleppend, aber im ganzen fand ich den Krimi nicht schlecht, er ist erschreckend und auf eine gewisse Art grausam.

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Gespräche aus der Community

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Marina_Nordbrezes avatar

Leseendspurt mit den FISCHER-Verlagen

Im FISCHER Leseclub wird es zum Jahresende noch einmal ganz besonders gemütlich. Gemeinsam mit euch möchten wir das vergangene Jahr Revue passieren lassen und uns bei dieser Gelegenheit nicht nur einem, sondern gleich vier Büchern im Dezember widmen! So ist für jeden Geschmack das richtige Buch dabei. 



Für "Mein wundervolles Weihnachtsfest" von Johanna Basford könnt ihr schon einmal die Buntstifte rauslegen und euch auf viele weihnachtliche Motive freuen, die in der besinnlichen Weihnachtszeit zum Ausmalen und Entspannen einladen.
>> Mehr Einblicke gibt es hier

Romantik und Liebe stehen bei "Winterzauberküsse" von Sue Moorcroft im Mittelpunkt. Wer es sich also mit einer schönen Tasse Tee und einer kuscheligen Decke auf dem Sofa bequem machen möchte, kann mit diesem Buch nichts falsch machen. 
>> Zur Leseprobe

Wen es lieber in fantastische Gefilde zieht, den entführt Charlie Human mit "Apocalypse Now Now" in die Schattenwelt von Kapstadt, die voller Magie und Ungeheuer steckt. 
>> Zur Leseprobe

Aber auch für Spannung ist gesorgt, denn in "Blutroter Tod" von Tetsuya Honda steht die toughe Ermittlerin Reiko Himekawa vor einem besonders makaberen Rätsel. Wer bringt zahlreiche Personen um, um Tokio blutrot zu färben?
>> Zur Leseprobe

Gemeinsam mit den FISCHER Verlagen vergeben wir jeweils 25 Exemplare jedes Buchtitels unter allen, die sich bis einschließlich 04. Dezember 2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben und uns verraten, welches der vier Bücher sie am liebsten lesen möchten und warum (ihr könnt auch mehrere Titel angeben). Jeder Gewinner erhält nach der Auslosung seinen Wunschtitel von uns, sodass es dieses Mal insgesamt 100 Gewinner gibt.*

In den folgenden Wochen könnt ihr euch über euer jeweiliges Buch austauschen und verschiedene Aufgaben lösen, bei denen ihr Buchlose erhalten könnt. 
(Alle Informationen zum System der Buchlose findet ihr hier)

Wer insgesamt 5 Buchlose sammelt, landet im Lostopf und hat die Chance, eines von 10 Buchpaketen der S. Fischer Verlage zu gewinnen.

Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Aktion zum Buch des Monats teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen.

Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben für das Buch des Monats Oktober endet am Sonntag, den 08.01.2017 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Buchlos-Wertung mit einfließen.
Mitglieder des FISCHER Leseclubs erhalten das Abzeichen für das jeweilige "Buch des Monats", wenn sie mindestens 5 Beiträge und eine Rezension geschrieben haben.

Ihr möchtet beim FISCHER Leseclub mitmachen? Alle Infos dazu findet ihr hier.
Ihr müsst aber kein Mitglied im FISCHER Leseclub sein, um an der "Buch des Monats"-Aktion teilzunehmen. 

Die Buchlose gelten immer nur für den jeweiligen Monat und können nicht in den nächsten Monat übertragen werden. 

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme an der Aktion und zum Schreiben einer Rezension bis spätestens 08.01.2017. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!

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