Tetsuya Honda Blutroter Tod

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Inhaltsangabe zu „Blutroter Tod“ von Tetsuya Honda

Reiko Himekawa:Sie ist cool - Sie ist tough - Sie ist sehr clever - Sie ist die beste Ermittlerin der Mordkommission Tokio!

Jetzt endlich auch in Deutschland: Der sensationelle Millionen-Bestseller-Erfolg aus Japan von Tetsuya Honda und der Start einer neuen Serie!

Sie hat das, was die anderen nicht haben: Mut, Durchsetzungskraft und vor allem Intuition. Deshalb hat sie nicht nur Freunde im Team. Weil sie aber die beste Ermittlerin in Tokio ist, wird ihr Team auf diesen Fall angesetzt: Ein Toter, in dessen Körper unzählige Glassplitter stecken. Der Mann muss in einer wahren Orgie aus Blut ums Leben gekommen sein. Weitere Leichen folgen. Alle auf ähnliche Weise getötet. Da stoßen Reiko und ihr Team auf eine ominöse Website im Internet, über die in dunklen Foren nur geflüstert wird. Dort soll die Welt in einem leuchtenden Rot erstrahlen – blutrot.

nice, so nice

— Pashtun Valley Leader Commander

Ein fantastisches Buch: spannend, kurzweilig und tolle Charaktere. Ich freue mich jetzt schon auf ein weiteres Buch dieses Autors

— hans-bubi

dieses Buch war fantastisch. Ich konnte es gar nicht weg legen und war zum schluss total traurig das es zu ende war.

— GinaFelisha87

Interessant, erschreckend und auf eine gewisse Art grausam.

— chrissy-chan91

Grausam, erschreckend, traurig, mitreißend und spannend!

— Nelebooks

verwirrende Namen, aber eine coole Mordstory, die leider erst am Ende spannend wird

— Fiordilatte

Ein spannender Thriller aus Japan. Alle Freunde von Dektektiv Conan wären von dieser Ermittlerin begeistert - Alle anderen: Traut euch !!!

— Tom_Read4u

Ein guter, spannender Krimi für Japan-Fans

— Mienchen77

Sehr spannender Thriller

— anna720

Anfangs ein sehr langatmiger Krimi mit größeren Schwächen, ab der Hälfte ein spannender Thriller

— Nachtschattenpflanze

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  • Blutroter Tod

    Blutroter Tod

    Kleine8310

    28. February 2017 um 00:10

    "Blutroter Tod" ist der erste Band einer Thrillerreihe des Autors Tetsuya Honda. In Japan ist der Autor schon sehr erfolgreich und nun wurde Band Eins ins Deutsche übersetzt. Neugierig geworden bin ich auf diesen Thriller durch die Tatsache, dass er in Tokio spielt. Ich habe bisher noch kein Buch, welches in Japan spielt gelesen und war wahnsinnig neugierig darauf, wie sich die Ermittlungsarbeiten wohl zu denen in Deutschland unterscheiden würden ...   In diesem Thriller geht es um die Protagonistin Reiko Himekawa. Reiko ist die beste Ermittlerin in Tokio, was es ihr nicht immer leicht macht, in ihrem Team akzeptiert zu werden. Nicht zuletzt auch, weil sie weiblich ist. Doch diese Tatsachen treten in den Hintergrund als Reiko's Team einen neuen Fall zugewiesen bekommt. Ein Mann wurde ermordet und in seinem Körper stecken unzählige Glassplitter. Als kurze Zeit später noch weitere Leichen folgen, die auf ähnliche Weise getötet worden sind, wird klar, dass die Zeit drängt und der Täter weitermorden wird. Bei ihren Ermittlungen stößt das Team um Reiko auf eine ominöse Webseite, auf der die Welt Rot erstrahlen soll, blutrot. Wird es Reiko gelingen den Täter zu finden?   Der Einstieg in diesen Thriller ist mir gut gelungen. Tetsuya Honda hat einen angenehmen Schreibstil und das Buch lässt sich flüssig lesen. Besonders zu Beginn hatte ich ein bisschen Probleme mich an die japanischen Namen und Bezeichnungen zu gewöhnen, was den Lesefluss ein bisschen störte. Nach einer Weile konnte ich die Namen aber zuordnen und habe mich beim Lesen wohler gefühlt. Es gibt auch ein Namensregister, in dem man nachschlagen kann, aber ich persönlich finde das eher störend immer wieder nachblättern zu müssen.    Die Handlung ist gut aufgebaut und die Ermittlungen von Reiko und ihrem Team sind detailliert beschrieben. Ich fand es toll zu erleben, wie so eine Ermittlung in Tokio abläuft und war mehr als einmal verblüfft. Dieses Buch ist definitiv mal ein anderer Thriller und er hat mir auf jeden Fall Lust auf die Folgebände der Reihe gemacht.   Die Charaktere sind schön ausgearbeitet worden und ich mochte auch Reiko als Protagonistin. Sie stellt die starke Frau dar, die sich in einem von Männern regierten Beruf, in einem Land in dem die Rolle der Frau ganz anders definiert ist, durchzusetzen versucht. Aber auch der Kriminalfall ansich wurde gut aufgebaut. Das einzige kleine Manko war, für mich, dass die Spannung erst nach einer Weile richtig ansteigt und ich gerne noch ein bisschen mehr davon gehabt hätte. Von mir gibt es insgesamt 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4. Positiv:  * gut aufgebaute Handlung * schön ausgearbeitete Charaktere * interessanter Fall und neuartiges Setting   Negativ:  * zu Beginn liess mir die Spannung ein bisschen zu lang auf sich warten * ich hatte, besonders am Anfang, Probleme mit den vielen japanischen Namen und Bezeichnungen   "Blutroter Tod" ist ein solider Thriller, mit einem neuartigen Setting und interessanten Charaktere, der neugierig auf die Folgebände macht!

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  • Blutroter Tod

    Blutroter Tod

    chrissy-chan91

    18. January 2017 um 22:05

    Als großer Japan Fan musste ich mir dieses Buch einfach kaufen.Ich fand das Buch am Anfang, etwas schleppend und hatte das Gefühl gar nicht richtig voran zu kommen. Etwa gegen Mitte des Buchers wurde es dann zunehmend Spannender. Allerdings fand ich einige Aspekte auch sehr Interessant, zum Beispiel wird erwähnt das es einem nicht viel bringt, wenn man eine Leiche verschwinden lassen will, sie zu verbrennen.Das Buch beginnt aus der Sicht eines Mädchens, welche von ihrem Vater, der Drogenabhängig ist, misshandelt wird. Sie hat das Gefühl die Welt wäre nur grau, bis sie ihrem Vater die Kehle durchschneidet, in diesem Moment wird ihre Welt etwas farbiger.Reiko fand ich als Protagonistin, sehr Sympatisch, sie gibt sich nach außen sehr Stark und ist aber doch sehr verletzlich. Ihre verletzliche Seite versucht sie allerdings so gut es geht zu unterdrücken, da sie mit ihrer Vergangenheit zusammen hängt, die sie hinter sich lassen will. Reiko ist Singel sehr zum Leidwesen ihrer Eltern, da sie schon 29 Jahre ist wollen die, ihre Tochter, lieber vor dem Traualtar stehen sehen als im Polizeirevier. Von Kollegen wird sie teilweise nieder gemacht, da sie noch so jung ist aber schon Hauptkommissarin und Teamleiterin ist. Mit den Mitgliedern in ihrem Team kommt sie sehr gut zurecht.Im laufe des Falles bemerkt man immer wieder das sie sehr auf ihren Instinkt vertraut, was ihre Vorgesetzten nicht immer gut finden.Das Buch ist hauptsächlich aus der Sicht von Reiko verfasst, wobei aber auch ein paar der anderen Ermittler ihre Sicht schildern können, wie zum Beispiel Kensaku Katsumata dessen Spitzname >der Terrier< ist, er ist wie Reiko auch Hauptkommissar und Teamleiter.Leider hat man über die restlichen Ermittler, nicht viel erfahren. Wobei das ja auch der erste Teil einer Reihe ist, vielleicht sollen die ja zu einem späteren Zeitpunkt noch näher beleuchtet werden.Fazit:Der Anfang war etwas schleppend, aber im ganzen fand ich den Krimi nicht schlecht, er ist erschreckend und auf eine gewisse Art grausam.

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  • Ein Soziopath fordert Inspektor Yuka Sato heraus!

    Shinigami Games

    danielamariaursula

    Dies ist der 3. Fall von Inspektorin Yuka Sato von der Tokyo Metropolitain Police. Inspektor Sato ist morgens mit eine befreundeten Kollegen Masaru Iwaki joggen und fast schon wieder zurück im Präsidium, als Iwaki von einem Schuß aus einem Scharfschützengewehr tödlich getroffen wird. Zurück an ihrem Schreibtisch erhält Yuka Sato auf ihrem Dienstrechner die Mitteilung, daß dieser Mord erst der Auftakt zu einem Spiel über 7 Runden sei. Jeden Tag solle eine neue Runde beginnen und er, der Todesdämon Shinigami bestimme die Regeln. Yuka Sato nimmt dies persönlich, wie es wohl auch gemeint ist. Es beginnt eine tödliche Jagd und einige Runden kann sie von vornherein nicht gewinnen. Immer mehr wird sie die Aufrechte und Unbestechliche in die Enge getrieben, an die Grenze dessen, was sie bereit ist zu tun, in Ausübung ihres Amtes. Das kühl graue Cover ist von bestechender Schönheit, Schlichtheit und Klarheit. Es passt sehr gut zu der klaren japanischen Aufgeräumtheit und wer das Buch liest, wird spätestens gegen Ende den inhaltlichen Bezug herstellen. Die Klappbroschur wird zudem in der Innenklappe mit vielen kleinen schwarzen Schmetterlingen geziert, wirklich hübsch. Praktischerweise beginnt das Buch mit einem Personenverzeichnis. Da mir die japanischen Namen einfach nur fremd sind, war es für mich auch bitter nötig. Selbst gegen Ende der Geschichte habe ich gelegentlich wie auf einen Spickzettel schnell noch einen Blick darauf geworfen. Auch die japanischen Bräuche, Riten und Verhaltensweisen waren mir fremd. Es kamen öfters Dinge oder Wörter vor, die mich nur ratlos zurückließen. Da ich das Buch im Rahmen einer Leserunde las, dachte ich, hach, da frage ich doch mal den Autor. Der war aber schon so schlau darauf hinzuweisen, daß dieses Buch ab S. 310 über ein Glossar verfügt. Diesem Glossar folgt noch eine Yuka Sato Kurzgeschichte: Bescherung in Kabukicho. Das ist zwar ein schönes Bonbon zum Schluß, macht es aber quasi unmöglich das Glossar zu finden, da auf dieses an keiner Stelle sonst hingewiesen wird. Wer kein Japankenner ist, wird aber gerade das Glossar als große Bereicherung empfinden. Japan ist doch viel exotischer als ich dachte. Um sich in Inspektor Yuka Sato hineinzudenken empfiehlt es sich wohl dringend mit Band 1 zu beginnen, um besser in ihre Welt eintauchen zu können. So wird auch oft Yuka’s Freundin, Nachbarin Sam erwähnt, die zur Zeit in ihrer Heimat Australien weilt und ich hatte echt den Eindruck, ich habe was verpasst, weil ich sie nicht kenne. Vor diesem Buch, war es mir auch nicht bewußt, daß Frauen in vielen Berufen in Japan eine Seltenheit sind, so auch bei der Polizei und als Sushi-Meister. Die Begründungen hierzu sind super! Welcome to the 30’s! Aber auch wenn Yuka in einer Männerwelt arbeitet, hat sie einige sehr sympathische Kollegen und Informanten, wobei ich besonders Ex-Partner Shun Nakashima der mittlerweile Inspektor in einem anderen Revier ist und Hacktivist und Informant Kentaro Sakamoto erwähnen möchte. Durch die Kurzform Ken habe ich den jungen Hacker besonders schnell wiedererkannt und konnte somit schneller eine Verbindung zu ihm aufbauen. Durch den Mord an Kollege Iwaki begann der Krimi bereits sehr rasant und zog mich sofort in einen Bann, auch wenn ich anfangs meine liebe Not hatte die einzelnen Personen zu ordnen. In der Mitte ließ für mich der Spannungsbogen etwas nach. Die vielen Riten, Formalien und Regeln überforderten mich ein wenig. Diese wurden für den normalen Deutschen Leser zwar erläutert, es nimmt aber bisweilen das Tempo heraus, nur um gegen Ende wahnwitzig anzuziehen. Das Ende hat es in sich und ist nichts für zarte Nerven und schwache Mägen. Einen kuscheligen Cosy braucht man hier nicht zu erwarten. Trotz allen Sadismus des Täters, schafft es der Autor ein Ende zu konzipieren, daß mich überzeugt und auf die Fortsetzung hoffen läßt. Da ich bisweilen zu Yuka Sato eine zu große emotionale Distanz hatte, habe ich nicht ganz so mitgefiebert, wie es das Buch verdient hätte. Dafür hätte ich aber wohl die zwei Vorgängerbände lesen sollen. Das Buch ist aber auch jeden Fall sehr interessant, insbesondere für Japan-Banausen wie mich (die aber bereit sind, hinzuzulernen), da es tolle Einblicke in die japanische Gesellschaft eröffnet, denn der Autor weiß wovon er spricht. Schließlich lebt er selbst mit seiner japanischen Frau und dem Kind in Tokyo, so kann er sich gut an das für uns Unbekannte dieser Welt hineinversetzen. Vorsicht, daß Ende muß man in einem weglesen, denn es ist wirklich wahnsinnig spannend. Wer Lust auf einen wirklich guten Krimi hat, der auch das Hirn fordert und bei dem man noch was lernt, der liegt hier wirklich richtig und sollte zugreifen. Gerne vergebe ich 4 von 5 Sternen mit Leseempfehlung!  

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  • Das Buch des Monats Dezember im FISCHER Leseclub: Leseendspurt mit den FISCHER-Verlagen

    Mein wundervolles Weihnachtsfest

    Marina_Nordbreze

    Leseendspurt mit den FISCHER-Verlagen Im FISCHER Leseclub wird es zum Jahresende noch einmal ganz besonders gemütlich. Gemeinsam mit euch möchten wir das vergangene Jahr Revue passieren lassen und uns bei dieser Gelegenheit nicht nur einem, sondern gleich vier Büchern im Dezember widmen! So ist für jeden Geschmack das richtige Buch dabei.  Für "Mein wundervolles Weihnachtsfest" von Johanna Basford könnt ihr schon einmal die Buntstifte rauslegen und euch auf viele weihnachtliche Motive freuen, die in der besinnlichen Weihnachtszeit zum Ausmalen und Entspannen einladen.>> Mehr Einblicke gibt es hierRomantik und Liebe stehen bei "Winterzauberküsse" von Sue Moorcroft im Mittelpunkt. Wer es sich also mit einer schönen Tasse Tee und einer kuscheligen Decke auf dem Sofa bequem machen möchte, kann mit diesem Buch nichts falsch machen. >> Zur LeseprobeWen es lieber in fantastische Gefilde zieht, den entführt Charlie Human mit "Apocalypse Now Now" in die Schattenwelt von Kapstadt, die voller Magie und Ungeheuer steckt. >> Zur LeseprobeAber auch für Spannung ist gesorgt, denn in "Blutroter Tod" von Tetsuya Honda steht die toughe Ermittlerin Reiko Himekawa vor einem besonders makaberen Rätsel. Wer bringt zahlreiche Personen um, um Tokio blutrot zu färben?>> Zur LeseprobeGemeinsam mit den FISCHER Verlagen vergeben wir jeweils 25 Exemplare jedes Buchtitels unter allen, die sich bis einschließlich 04. Dezember 2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben und uns verraten, welches der vier Bücher sie am liebsten lesen möchten und warum (ihr könnt auch mehrere Titel angeben). Jeder Gewinner erhält nach der Auslosung seinen Wunschtitel von uns, sodass es dieses Mal insgesamt 100 Gewinner gibt.*In den folgenden Wochen könnt ihr euch über euer jeweiliges Buch austauschen und verschiedene Aufgaben lösen, bei denen ihr Buchlose erhalten könnt. (Alle Informationen zum System der Buchlose findet ihr hier)Wer insgesamt 5 Buchlose sammelt, landet im Lostopf und hat die Chance, eines von 10 Buchpaketen der S. Fischer Verlage zu gewinnen.Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Aktion zum Buch des Monats teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen.Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben für das Buch des Monats Oktober endet am Sonntag, den 08.01.2017 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Buchlos-Wertung mit einfließen.Mitglieder des FISCHER Leseclubs erhalten das Abzeichen für das jeweilige "Buch des Monats", wenn sie mindestens 5 Beiträge und eine Rezension geschrieben haben.Ihr möchtet beim FISCHER Leseclub mitmachen? Alle Infos dazu findet ihr hier.Ihr müsst aber kein Mitglied im FISCHER Leseclub sein, um an der "Buch des Monats"-Aktion teilzunehmen. Die Buchlose gelten immer nur für den jeweiligen Monat und können nicht in den nächsten Monat übertragen werden. * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme an der Aktion und zum Schreiben einer Rezension bis spätestens 08.01.2017. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!Ein allgemeiner Hinweis: Bitte markiert eure Beiträge nur dann als Spoiler, wenn es sich wirklich um Spoiler handelt und beispielsweise nicht eure Beiträge für die einzelnen Aufgaben!

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    • 2179
  • Reikos erster Fall

    Blutroter Tod

    Nelebooks

    08. January 2017 um 15:40

    Inhalt: "Sie hat das, was die anderen nicht haben: Mut, Durchsetzungskraft und vor allem Intuition. Deshalb hat sie nicht nur Freunde im Team. Weil sie aber die beste Ermittlerin in Tokio ist, wird ihr Team auf diesen Fall angesetzt: Ein Toter, in dessen Körper unzählige Glassplitter stecken. Der Mann muss in einer wahren Orgie aus Blut ums Leben gekommen sein. Weitere Leichen folgen. Alle auf ähnliche Weise getötet. Da stoßen Reiko und ihr Team auf eine ominöse Website im Internet, über die in dunklen Foren nur geflüstert wird. Dort soll die Welt in einem leuchtenden Rot erstrahlen – blutrot."Cover: Das Cover ist farbenfroh und dadurch auffällig. Ich finde es auch ansprechend. Der Titel passt sehr gut zum Inhalt des Buches und wie auch die abgebildete Frau.Meinung: Der Schreibstil ist sehr gut und ich hatte einen guten Lesefluss. Der Anfang ist schon sehr erschreckend, traurig, beklemmend und grausam. Es gibt zwei Erzählstränge, wobei der eine viel weniger Umfang hat. Die Kommissarin Reiko fand ich relativ sympathisch - sie kam mir doch teilweise etwas überheblich vor. Jedoch finde ich es gut, dass sie nicht als perfekt dargestellt wird, was sie menschlicher macht. Ihr Konkurrent ist mir absolut unsympathisch. Ich habe nicht wirklich verstanden, warum er Reiko so verletzen muss! Generell habe ich viele Charaktere eher nur oberflächlich kennengelernt. Auch ihre Kollegen lernt man weniger gut kennen. Einer ist wohl in sie verliebt und traut sich nicht, etwas zu sagen, was ich etwas nervig fand, wie auch ihre Reaktionen und Gedanken dazu. Es ist erschreckend, traurig, unverständlich, überraschend, emotional und fesselnd. Ich wollte unbedingt wissen wie alles weitergeht und habe mir auch etliche Fragen gestellt. Somit war der Spannungsbogen recht gut ausgearbeitet.Fazit: Eine grausame, beklemmende, erschreckende und fesselnde Geschichte, die meiner Meinung nach einige Schwächen bei den Charakteren hat.(c) Nelebooks

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  • Spannende Mordserie mit Mängeln

    Blutroter Tod

    Fiordilatte

    07. January 2017 um 18:14

    Tetsuya Honda hat mit "Blutroter Tod" den ersten Band einer Reihe von Fällen geschrieben, in denen die Kommissarin Reiko Himekawa ermittelt. Sowohl der Thriller als auch der Autor feierten in Japan große Erfolge, sodass das Buch nun auch ins Deutsche übersetzt wurde. Reiko ist eine junge Ermittlerin in der Mordkommission in Tokyo und noch dazu eine Frau - in der Männerdomäne der Polizei hat sie es nicht immer leicht. Dazu kommt ein traumatisches Ereignis in ihrer Vergangenheit, das auch die Gegenwart überschattet. Mit Ehrgeiz und ihrer präzisen Intuition ist sie trotz allem sehr erfolgreich. In "Blutroter Tod" hat sie es mit einem Serienmörder und einer besonders spektakulären Todesserie zu tun. Ich bin der Meinung, dass man Bücher - wenn möglich - immer in der Originalsprache lesen sollte. Wenn man kein Japanisch kann, muss man auf diese an manchen Stellen recht holprige Übersetzung zurückgreifen. Bereits zu Beginn wartet auf den Leser die erste Herausforderung: ein langes Register mit verwirrenden japanischen Namen. Beim Lesen des Romans kann dies eine Hilfe sein, wenn man die Geduld hat, immer wieder nachzuschlagen. Ansonsten sind die Vielzahl der Charaktere und die für Europäer fremdklingenden Namen sehr verwirrend. Die Handlung wirkt sehr konstruiert und die Figuren typisiert: Das zerbrechliche Mädchen muss ihre Stärke beweisen und natürlich ein schreckliches Ereignis aus ihrer Vergangenheit überwinden. Selbstverständlich sieht sie total sexy aus. Dagegen steht der männliche Widersacher, der ihr weder den Erfolg, noch ihre Position als weibliche Polizistin zugesteht. Das ist nicht so spannend und gerade der Anfang des Buchs zieht sich. Interessanter hingegen ist die Seite des Mörders, über den man lange nichts Konkretes erfährt, auch wenn er bereits in einzelnen Kapiteln in Ansätzen vorgestellt wird. Der Autor legt dem Thriller die Frage zugrunde, warum wir - Menschen allgemein, aber auch der Leser selbst - es unterhaltend finden, Tod und Leid mit anzusehen, bzw. darüber zu lesen. Daraus entwickelt sich eine wirklich spannende Mordserie und die angedeutete Metaebene ist sehr interessant. Alles in allem wird die spannende Handlung leider durch einen langsamen Einstieg, die verwirrenden Namen und den konstruierten Inhalten geschmälert. Das Buch ist einem entschlossenen Leser zu empfehlen, der sich davon nicht abschrecken lässt.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931

    kubine

    07. January 2017 um 18:11
  • Guter Krimi, mit schwer auseinanderhaltbaren Namen

    Blutroter Tod

    Petersilie

    07. January 2017 um 16:18

    Reiko ist jung und sie ist eine Frau und sie ist eine hochrangige Kriminalpolizistin. Sehr zum Unwillen ihrer Kollegen. Doch mit ihren außergewöhnlichen Gedankengängen kommt sie allen Tätern auf die Spur.In ihrem aktuellen Mordfall werden in Plastikbeutel eingewickelte Leichen gefunden. Erst nach und nach kann Reiko die Leichen in Zusammenhang mit einer geheimnisvollen website und damit verbundenen Folterevents bringen.Der Leser kennt von Anfang an den Täter ohne ihn direkt mit den momentanen Verbrechen in Verbindung zu bringen.Es entsteht ein spannendes Verwicklungsspiel bei dem der Leser alle Puzzleteile hat und diese erst nach und nach zu einem vollständigen Bild zusammensetzten kann. Mir hat das Buch gut gefallen, die Ideen waren kreativ. Die Brutalität der Verbrechen auf einem Level, dass die Spannung eher gesteigert wird als abzuschrecken. (Jedenfalls nach meiner subjektiven Meinung nach)Reiko als Hauptperson war tiefsinnig ausgearbeitet und neben der taffen Polizistin wurde durch ihre schreckliche Vergangenheit ein emotionales Bild von ihr gezeichnet. Einige Dinge waren aufgrund des Unterschieds zu europäischen Krimis anfangs etwas verwirrend. So ohrfeigt Reiko oft ihre Kollegen, was anscheinend japanischer Slapstick Humor ist. Auch die Sache mit den Namen, hat etwas an der Spannung gezehrt immer nachzugucken wer wer ist, ist auf Dauer doch etwas anstrengend. Jedoch schmälert das nicht die Leistung des Autors. (Schuldeigene, wenn ich mir die japanischen Namen nicht merken kann)Zum Schluss fehlten mir noch einige Informationen, aber letztendlich handelt es sich bei „Blutroter Tod“ um einen guten Krimi, der eine gewisse Andersartigkeit besitzt. 

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  • Ein spannender Auftakt einer neuen Krimi-/Thrillerreihe

    Blutroter Tod

    Tom_Read4u

    07. January 2017 um 00:09

    Reiko Himekawa  ist die beste Ermittlerin der Mordkommission Tokio. Sie hat das, was die anderen nicht haben: Mut, Durchsetzungskraft und vor allem Intuition. Deshalb hat sie nicht nur Freunde im Team. Weil sie aber die beste Ermittlerin in Tokio ist, wird ihr Team auf diesen Fall angesetzt: Ein Toter, in dessen Körper unzählige Glassplitter stecken. Der Mann muss in einer wahren Orgie aus Blut ums Leben gekommen sein. Weitere Leichen folgen. Alle auf ähnliche Weise getötet. Da stoßen Reiko und ihr Team auf eine ominöse Website im Internet, über die in dunklen Foren nur geflüstert wird.  Ist das Realität oder doch nur Fiktion? Wer steckt dahinter und wie funktioniert das Ganze? Gerade als Reiko und ihr Team einer heißen Spur nachgehen, rutschen sie immer tiefer in die Sache hinein und ehe sie sich versehen, sind sie mitten drin und werden fast selbst Opfer dieses brutalen, grausamen und perversen Spiels. Mit „Blutroter Tod“ erscheint der erste Band der Reihe um die jüngste Ermittlerin der Tokioter Mordkommission Reiko Himekawa  vom japanischen Erfolgsautor Tetsuya Hondas nun auch endlich hier bei uns in Deutschland. Freunde von japanischen Autoren, wie Keigo Higashino (Böse Absichten) oder den überausbekannten Mangaka Gosho Aoyama (Detektiv Conan)werden sich gleich nach den ersten Seiten überaus wohl und heimisch fühlen.  Alle anderen, die bisher die europäischen und amerikanischen Schriftsteller gelesen haben, werden anfangs etwas verwirrt, vielleicht enttäuscht sein.  Das mag vor allem an der ungewohnten Kultur Japans mitsamt dem stark hierarchischen Denken im Polizeiwesen und auch dem überausgroßen Respektzeigens gegenüber anderen Personen liegen. Beides kommt nämlich in den ersten Seiten überaus häufig vor und wirkt recht fremd. Ebenso die anfangs vielen für uns Europäer recht gleichklingenden Namen der Akteure.  Aber wer sich davon nicht einschüchtern lässt und sich einfach mal auf das Abenteuer japanischer Autor/Buch einlässt, wird ein gut geschriebenen, spannenden Thriller mit ein paar gelungenen Wendungen vorfinden, der nicht nur begeistert, sondern auch noch Lust und Laune auf weitere Abenteuer/Krimifälle mit der überaus sympathischen Reiko macht.  Aus diesem Grund geben ich 4 Sterne!!!! Ich freue mich schon auf Band 2, der dann ab Dezember 2017 in den Läden stehen wird und kann nur abschließend sagen, traut euch liebe Krimi/Thriller-Fans!!!!

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  • Japanischer Horror

    Blutroter Tod

    Mienchen77

    06. January 2017 um 13:16

    „Blutroter Tod“ von Tetsuya Honda ist der erste Band einer japanischen Krimireihe mit der Ermittlerin Reiko Himekawa. Die Geschichte spielt in Tokio und Reiko ist Hauptkommissarin und Teamleiterin bei der Mordkommission in Tokio. Reiko ist durch eisernen Willen und Durchsetzungskraft mit 27 Jahren bereits Leiterin der Mordkommission geworden. Als sie mit der Ermittlung in einem grausigen Mordfall betraut wird, stürzt sie sich voller Eifer in die Arbeit. Eine Leiche, in eine blaue Plastikplane gehüllt und mit Plastikkabel verschnürt, wird gefunden. Das Opfer ist mit unzähligen Schnitten übersät und wurde offensichtlich grausam hingerichtet. Reiko und ihre Mitarbeiter nehmen die Ermittlungen auf und suchen in mühseliger Kleinarbeit nach Hinweisen. Zum Glück kann das Opfer bald identifiziert werden. Der Fundort und die Verletzungen des Opfers sind für Reiko ungewöhnlich. Sie verlässt sich auf ihre Intuition und kommt mit Unterstützung ihres Vorgesetzten bei den Ermittlungen einen großen Schritt weiter. Sie finden eine weitere Leiche mit denselben Verletzungen. Zunächst scheint es keine Gemeinsamkeiten der beiden Opfer zu geben, bis Reiko eine Verbindung zu einem früheren Fall herstellen kann. Das unkollegiale und feindselige Verhalten von Hauptkommissar Katsumata, mit dem Reiko zusammenarbeiten muss, macht ihr schwer zu schaffen. Dieser versucht ständig, ihr bei den Ermittlungen zuvor zu kommen. Zum Glück steht das Team von Reiko bedingungslos hinter ihr. Es werden weitere Leichen mit denselben Verletzungen gefunden und die Ermittlungen scheinen nun in eine Richtung zu führen, nämlich ins Dark Net. Nun wird die Sache richtig gefährlich, vor allem für Otsuka, der in Reiko's Team ist und auf eigene Faust Nachforschungen anstellt. Bis fast zum Schluss weiß man nicht, wer der eigentliche Drahtzieher ist. Die Auflösung war für mich überraschend. Das Buch war zumindest ab der zweiten Hälfte sehr spannend und die Schilderung der Morde nichts für Zartbesaitete. Was mich gestört hat, waren die japanischen Namen, die für mich alle gleich klingen. Auch ist für mich die japanische Mentalität, die Lebensweise und der Umgang mit anderen sehr ungewöhnlich. Die Reiko-Himekawa-Reihe besteht bereits aus acht Bänden, in Deutschland wird der zweite Band im Dezember 2017 erscheinen. Für Japan-Krimi-Fans absolut empfehlenswert.

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    • 2
  • Spannend, mit brillianter Auflösung

    Blutroter Tod

    anna720

    06. January 2017 um 00:43

    Obwohl mich die vielen japanischen Namen anfangs etwas verwirrt haben (so geht es Japanern aber vermutlich auch mit deutschen Namen), ist der Thriller spannend und so flüssig geschrieben, dass man ihn auf ein Mal durchlesen kann.Die Spannung wird langsam immer weiter aufgebaut, was dazu führt, dass man das Buch ab der Hälfte praktisch nicht mehr weglegen kann.  Davor wirkt es aber teilweise etwas langatmig, was unter anderem einigen überaus nervtötenden Figuren zu verdanken ist. Das Ganze endet dann fulminant, mit einer überraschenden und gleichzeitig plausiblen Auflösung. Ganz großes Kino!

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    • 2
  • Spannend und intensiv, allerdings erst nach der ersten Hälfte des Buches

    Blutroter Tod

    Nachtschattenpflanze

    05. January 2017 um 21:26

    Spannend und intensiv, allerdings erst nach der ersten Hälfte des Buches Ein Kind wird von seinen Eltern massiv misshandelt und tötet sie schließlich - so beginnt das Buch, und dieser brutale Einstieg hat mir gut gefallen. Leider ist der Prolog nur kurz, und danach offenbart sich schon die in meinen Augen große Schwäche des Werkes: Es zieht sich sehr in die Länge. Polizistin Reiko wird in Tokio zusammen mit ihrem Team zu einem Mordfall gerufen. Das Opfer wurde, in einer Mülltüte verpackt, an einem See aufgefunden, offen sichtbar für Anwohner und Fußgänger. Vor seinem Tod wurde das Opfer scheinbar schwer gefoltert: Man hatte ihm eine Glasscheibe auf den Körper gelegt und diese dann zertrümmert, so dass sich die Scherben in seine Haut bohrten. Reiko wird ein Polizist an die Seite gestellt, der mehrfach versucht, mit ihr anzubändeln, ob ernsthaft oder nicht, erschloss sich mir beim Lesen nicht. Auf jeden Fall bezieht er ständig Schläge deswegen von ihr, was bei mir für Unverständnis sorgte und übertrieben wirkte. Die Ermittlungsarbeit ist sicherlich gut recherchiert, der Autor scheint genau zu wissen, was die Polizei genau wann zu tun hat. Für mich als Leser waren es jedoch zu viele langatmige Einzelheiten, während die Beziehungen zwischen den Figuren eher an der Oberfläche blieben. Insgesamt hatte ich immense Probleme damit, die handelnden Menschen kennenzulernen und mir zu merken, was sicher auch den japanischen Namen geschuldet ist. Möglicherweise liegt es auch sonst an meiner Unkenntnis der japanischen Kultur, dass ich mir Handlungsweisen und Motive nicht erschließen konnte. Im Verlaufe der Geschichte werden weitere Leichen gefunden, die alle auf irgendeine Art und Weise vor ihrem Tod gequält wurden, doch lange Zeit tappt die Polizei im Dunklen. Reiko besticht immer wieder durch gute Ideen zur Täterfindung, bekommt jedoch auch gerne mal Steine zwischen die Füße gelegt. Hier hat der Autor schon eine Figur erschaffen, die Ecken und Kanten hat und trotzdem auf ihrem Gebiet brilliert, generell also eine gelungene Heldin. Trotzdem konnte ich lange keinen Zugang zu ihr finden, und bis zum Schluss war sie mir nicht wirklich sympathisch. Kurz habe ich überlegt, das Buch gar nicht zu beenden, als jedoch der zweite Teil an den Prolog anknüpfte, war die erhoffte Spannung wieder da. Allerdings auch in diesem Fall nur kurz, nämlich genau so lange, wie die Sequenz dauerte, die aus Tätersicht erzählte. Danach war alles wieder beim Alten, das Lesen war schlichtweg langweilig. Bis hierhin hätte das Buch eine komplett schlechte Bewertung von mir bekommen, auch wenn ich dies nur sehr ungern schreibe. Doch ziemlich genau ab der Hälfte (also nach 200 Seiten) wendete sich das Blatt. Der Leser erfährt endlich mehr über den Täter, dieser ist wirklich sehr anschaulich vom Autor dargestellt, und auch die anderen Figuren bekommen mehr Tiefe. Die Idee hinter der Geschichte zeigt sich und offenbart endlich einen spannenden Plot mit Innovationen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich das Buch regelrecht verschlungen, wollte wissen, wie sich das Ende gestaltet und war mit diesem dann auch rundum zufrieden. Insgesamt hätte die Geschichte sehr viel Potential gehabt, auch der Schreibstil war im zweiten Teil sehr angenehm und überzeugend. Und auch wenn ich die japanischen Gepflogenheiten immer noch nicht genau kannte, war es mir nun möglich, die Motive der Protagonisten zu verstehen. Zusammenfassend lässt sich dieses Buch demnach nur schwer in eine Schublade stecken. Ein Thriller ist es gewiss, und zum Schluss hat es diese Bezeichnung wirklich sehr verdient. Die ersten 200 Seiten waren jedoch eher ein sehr langatmiger Kriminalroman, so dass ich dieses Buch leider nicht uneingeschränkt empfehlen möchte Wer bereit ist, sich auf unbekanntes Terrain zu begeben und es auch aushalten kann, genaustens in die Ermittlungsarbeit involviert zu werden, der mag es mit diesem Buch versuchen, am Ende wird die Belohnung erfolgen. Ich würde jedoch von diesem Autor wahrscheinlich kein weiteres Werk lesen.

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  • Spannend und gleichzeitig ungewohnt

    Blutroter Tod

    Azalee

    04. January 2017 um 20:50

    "Blutroter Tod" war das erste Buch aus Japan, das ich gelesen habe, und man hat meiner Meinung nach schon einige kulturelle Unterschiede feststellen können. Nichtsdestotrotz hat Tetsuya Honda eine spannende Geschichte geschrieben. SCHREIBSTIL:Der Schreibstil ist sehr sachlich nüchtern, wodurch immer eine gewisse Distanz zum Geschehen bleibt. Das Buch ist aus der Er-Perspektive, hauptsächlich aus der von Reiko Himekawa verfasst. Zwischendrin gibt es immer wieder einzelne Kapitel, die einen der anderen Ermittler zum Mittelpunkt gewählt haben sowie einige Einschübe aus der Ich-Perspektive von einer anfangs unbekannten Person. Verwirrt haben mich allerdings die vielen Namen, die für mich einfach fremd waren. Glücklicherweise gab es vorne im Buch eine Übersicht der wichtigsten Ermittler, sodass ich immer wieder zurückblättern konnte. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran. HANDLUNG:Reiko ist Kommissarin bei der Mordkommission in Tokio. Eines Tages wird eine Leiche in einem blauen Plastiksack gefunden. Der Tote bleibt nicht der einzige Tote und die Mordkommission ermittelt schon bald in einer Mordserie, die sie auf Spuren fernab des bekannten führt. Der Täter kam für mich dann relativ überraschend.Interessant fand ich vor allem die Ermittlungsart: Jeder Ermittler der Mordkommission bekommt einen Polizist aus dem jeweiligen Bezirk zur Seite gestellt mit dem zusammen er ermitteln muss. FIGUREN: Reiko war eine recht sympathische Person, mitsamt der für viele Ermittler typischen "dunklen Vergangenheit" ausgestattet. Diese Vergangenheit belastet sie noch bis heute. Ihr Verhältnis zu den meisten anderen Personen ist sehr distanziert. Die anderen Personen blieben relativ blass, lediglich Ioka und Katsumata wurden etwas näher beleuchtet. Beide waren mir nicht sonderlich sympathisch, vor allem mit Katsumata wurde ich überhaupt nicht warm. FAZIT: Der Thriller spielt in einer - zumindest für mich - völlig fremden Welt, deren Eigenheiten mir auch nicht immer ganz klar waren und teilweise gewöhnungsbedürftig erschienen (dazu zählt etwa der offensichtliche Sexismus, der sich mehr oder weniger durch das ganze Buch zieht). Die Geschichte war jedoch spannend, vor allem durch die Einschübe aus der Ich-Perspektive. Gefallen hat mir auch, dass man mehrere Ermittler bei wichtigen Erkenntnissen begleitet. Der Täter kam für mich überraschend, das Ende war schlüssig. Der Thriller ist für alle geeignet, die auch mal über den eigenen Tellerrand hinaussschauen und einen Einblick in eine andere Kultur bekommen wollen. Wirklich spannend wird die Geschichte aber erst gegen Ende, auch weil der Schreibstil eine starke Distanz zum Geschehen gelassen hat.

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    • 2
  • Interessanter Krimi mitten in japanischer Kulisse

    Blutroter Tod

    Bookchecker

    04. January 2017 um 10:02

    Mitten in Tokio wird eine Leiche gefunden, die Rätsel aufgibt. In eine blaue Folie verpackt, direkt neben einem Gewässer liegt eine gefolterte Leiche. Ermittlerin Reiko Himekawa und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf. Es werden weitere Leichen gefunden und Reiko gerät in Gefahr..Weder Namen, noch Orte konnten trotz ihrer Ungewöhnlichkeit aus europäischer Sicht, echte Probleme für mich darstellen. Gewöhnungsbedürftig waren jedoch die starren, fast schon militärischen Strukturen bei den Ermittlungsbehörden, jedoch forderten die auch nicht über alle Maße. Besonders sind auch die Normen, die sich teils von unseren deutlich unterscheiden und ihr so nebenbei vermittelt werden. Da mochte ich persönlich sehr. Unter dem Strich verlieh die japanische Kulisse dem Geschehen noch einen zusätzlichen Kick. Der Schreistil ist ansprechend, sodass man das Buch förmlich fliegt, jedoch hält sich die Spannung teilweise etwas in Grenzen. In der zweiten Hälfte überschlagen sich dann die Ereignisse gekonnt, sodass echter Lesespaß entsteht. Das gilt aber nur für Leser, die auch etwas "härtere" Bücher lesen. Für Zartbesaitete könnte das Geschehen etwas heftig sein...Ich würde eher von einem Krimi, als von einem Thriller reden, da die Spannung sich doch über weite Strecken eher etwas zurückhielt, aber trotzdem würde ich das Buch bzw. die Reihe empfehlen.  

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    • 2
  • Nichts für schwache Nerve

    Blutroter Tod

    MurphyS91

    02. January 2017 um 18:43

    Tetsuya Honda hat es geschafft, ein Roman zu schreiben, der seinen Lesern schlaflose Nächte bereitet. Die Mischung aus Brutalität, Spannung und Cleverness lassen den Leser zurück mit einem Gefühl aus Faszination und Schock. Plot: Der Plot scheint auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Krimi zu sein. Die Untersuchungen und Befragungen dauern vielleicht länger als in einem gewöhnlichen Krimi, steigern jedoch die Spannung und ermöglichen einen Einblick in die Charaktere. Außerdem kriegt der Leser somit eine Chance ebenfalls mitzuraten. Es ist definitiv nicht sehr offensichtlich. Anfangs war es etwas verwirrend die verschiedenen Stränge auseinanderzuhalten. Am Ende jedoch kommt alles zusammen und es ergibt alles ein ganzes Bild. Also - falls es am Anfang etwas verwirrend wird, nicht aufgeben. Bis zum Ende durchhalten! Es lohnt sich auf jeden Fall!Charaktere: Ich find es toll dass die Geschichte anfangs aus der Sicht von zwei Charakteren erzählt wird, und während dem Verlauf der Geschichte kommen dann noch zwei weitere hinzu, die auch zur Mordkomission gehören. Ein weiterer Pluspunkt: Als Leser hat man einen Einblick in 3 verschiedene Untersuchungsstränge: Einmal von der Protagonistin Reiko, einmal von Katsumata, ihrem Gegenspieler und einmal von Otsuka. Auch dass die Hauptermittlerin eine Frau ist find ich toll. Sonst hatte ich immer Krimis aus der Sicht eines männlichen Ermittlers gelesen. Alles in allem kann man sich nicht über die Charaktere beschweren. Es gibt genügend, vor allem so viele unterschiedliche. Die Namen bereiten einem anfangs auch etwas Probleme, aber man kommt besser damit zurecht je weiter man liest. Fazit: Unbedingt lesen wenn man einen Krimi anderer Art sucht. 

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