Tex Rubinowitz Rumgurken

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Inhaltsangabe zu „Rumgurken“ von Tex Rubinowitz

Paralleltourismus.

Tex Rubinowitz' Reiseberichte sind phantastisch, komisch und ganz ohne Vorbild. Und die Reisen gehen, konsequent an allen 'Sehenswürdigkeiten' vorbei, an Orte, die mal wirklich interessant sind. In Bhutan besucht er eine königliche Hochzeit, mit einer Verkehrsampel im Gepäck, denn die gibt es in dem Land auf dem Dach der Welt bisher noch nicht. In Porto geht er auf eine Ingo-Schulze-Lesung, die in der Erkenntnis gipfelt, dass Porto nicht gerade der günstigste Ort für eine Ingo-Schulze-Lesung ist. Ob in Baku, Budapest, Beppu oder Berlin, auf dem Schlager-Grand-Prix, dem Bachmann-Wettbewerb oder dem nördlichsten Filmfestival der Welt in Sodankylä: Überall kommt Rubinowitz mit den Leuten ins Gespräch; immer führen die Gespräche in Sphären, die selten ein Mensch betrat.

lustig geschrieben. Kein Reisebericht im gewöhnlichen Sinne, sondern gefiltert durch Tex Rubinowitz's persönlichen Blickewinkel.

— SandraWer

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  • „Dill, die Posaune unter den Kräutern“

    Rumgurken

    rkuehne

    19. May 2016 um 23:58

    Tex Runinowitz hat definitv Humor, seine mitunter skurrilen Reiseanekdoten enthält Weltsätze wie „Dill, die Posaune unter den Kräutern“ oder „Ich mag Paris, aber Paris soll ruhig ohne mich stattfinden“ – allein dafür lohnt sich die Lektüre und natürlich hat Rubinowitz auch das eine oder andere skurrile Erlebnis auf seiner Reise, was an Unterhaltung einiges bietet. Keine volle Bewertung gibt’s von mir, weil einige der Geschichten auch ein wenig ins schräge bis langatmige fallen und weil ich mich seit je her mit Büchern, die aus einzelnen Anekdoten bestehen, schwer tu. Trotzdem – ein lesenswerter Spaß.

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  • Kein Reisebericht im gewöhnlichen Sinne

    Rumgurken

    SandraWer

    07. November 2014 um 12:41

    Der Titel selbst "Rumgurken - Reisen ohne Plan aber mit Ziel" beschreibt in etwa den Inhalt. 15 Kapitel handeln jeweils von einer eigenen Reise, wobei manche in ganz weite Ferne einblicken lassen, wie zum Beispiel nach Bhutan, andere wiederum "nur" nach Klagenfurt zur Ingeborg-Bachmann-Preisverleihung. In den Reiseberichten werden die Erfahrungen von Tex Rubinowitz und die Begegnungen mit Menschen, die er gemacht hat auf humorvolle Art und Weise erzählt, jeweils aus seinem ganz persönlichen Blickwinkel, ohne mit klassischen Reiseberichten irgendetwas zu tun zu haben, da es nie wirklich darum geht, welche Orte wo sehenswert wären, sondern immer nur um die vom Autor gemachten Erfahrungen. Er bringt immer seine Gedanken mit ein und schweift oft auch vom Ort des Geschehens ab, um einen Exkurs in ein anderes Thema zu wagen. Alles in allem sehr gut zu lesen. Es wird nicht langweilig und man bekommt einen schönen Einblick in Themenfelder die dem Autor wichtig sind. Ein kurzer Ausschnitt aus der Aserbaidschan-Reise: „Darf nicht das gedacht werden, was gedacht werden kann? Wohnt nicht jeder schwachsinnigen Idee zuallererst eine unschuldige Idee inne? Später erst erweist sich doch, ob sie brauchbar gewesen ist. Das Rad war eine gute Idee, Teebeuteln, Windeln, Internet, das herrliche Brot natürlich, Reis, aber auch die Steine. Der Eurovision Songcontest ebenso.[…] Um herauszufinden, was Aserbaidschan hat, was andere Länder nicht haben, oder worum es andere Nationen bewundern, fahre ich nicht wie ursprünglich geplant, nach Düsseldorf, also zum Austragungsort des ganzen Irrsinns, sondern in die Hauptstadt des Landes, nach Baku. Ich habe den deutschen Erfolgsschriftsteller Joachim Lottmann überzeugen können, mich zu begleiten“

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  • Rezension zu "Rumgurken" von Tex Rubinowitz

    Rumgurken

    berka

    28. November 2012 um 07:05

    Was ich gern lese: Reiseberichte Kurioses/scheinbar unnützes Wissen Max Goldt Bücher über Belgien Dies Buch bietet von allem etwas daher ist es mein Buch des Jahres - bisher. Gegen Ende des Jahres schonmal nicht schlecht. Rubinowitz reist von Wien aus an mehr oder weniger entlegene Orte die gern etwas mit dem ESC (Eurovision Song Contest) zu tun haben dürfen oder mit dem Bachmann-Preis, im letzten Fall handelt es sich um Klagenfurt das er mehrfach aufsucht. Sein Stil ist durchaus eigenständig, er besetzt die freie Stelle im Triumvirat mit Goldt und Droste. Goldt kommt mehr von Hölzchen auf Stöckchen, Droste ist böser, Rubinowitz... anders. Er ist offenbar mit Goldt befreundet, Droste kommt seltener (oder gar nicht?) vor. Einmal musste ich sogar laut lachen und das im Wartezimmer eines Arztes, nämlich als es darum geht jemandem die Handybenutzung in der Öffentlichkeit zu verleiden. Köstlich. Aber auch die immer wieder eingestreuten kuriosen Sachverhalte sind erstaunlich, z. B. dass die CDU in Portugal kommunistisch ist, Douglas Adams mal bei Pink Floyd gespielt hat und die belgische Norseeküste mal stellenweise österreichisch war.

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  • Rezension zu "Rumgurken" von Tex Rubinowitz

    Rumgurken

    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    „Wenn ich wegfuhr, nannte ich das Wegfahren oder vom Acker machen, in den 1970er Jahren war ja alles Mobile landwirtschaftlich konnotiert – pflanz dich, verdufte, mach dich vom Acker, schwing die Hufe, lass rüberwachsen.“ Gleich zu Anfang des Buches erklärt uns der Autor, Karikaturisten, Maler und Musiker warum sein neues Buch „Rumgurken“ betitelt wurde. Eine weitere Erklärung ist natürlich auch der beigefügte Untertitel: „Reisen ohne Plan, aber mit Ziel“. Und so finden sich hier scheinbar lose zusammengefügte Berichte übers Reisen durch verschiedene Regionen dieser Welt. Die Feder führt ein wacher, analytischer, sarkastischer und hinterlistiger Geist, der gekonnt den geografischen Ausgangspunkt seiner Reisen verlässt, um sich ganz ohne Kompass in Assoziationen, Überlegungen und philosophischen Betrachtungen wiederzufinden. Dem wohnt natürlich auch immer wieder mal berechtigte Ideologie und Konsumkritik inne. „Rumgurken“ ist wahrlich kein effizienter Reiseführer, will er ja auch gar nicht sein, sondern ein amüsantes Lesevergnügen über planlose und irrwitzige Reisetouren durch Finnland, Bhutan, Usbekistan, Teneriffa; aber auch in Klagenfurt wird „herumgegurkt“. Diese eigenwilligen Reiseberichte sind launige Texte mit popkulturellem und kulturgeschichtlichem Hintergrund, mal tiefsinnig, mal kurzweilig, häufig mit selbstironischem Unterton. „Rumgurken“ verrät dabei auch wirkungsvolle Tricks eines Reisenden im Umgang mit den Widrigkeiten der Fremde und trifft dabei stets ins Schwarze. Sie sind für den Daheimgebliebenen genauso amüsant wie für den Reisenden. Natürlich haben die Texte einen ergiebigen Subjektivitätsanspruch, ersparen uns glücklicherweise dröge Landschaftsbeschreibungen und unverbindliche Allgemeinplätze und das ist gerade das, was dieses Buch auszeichnet. Ein skurriles Lesevergnügen nicht nur für Titanic- Max- Goldt- und- Helge- Timmerberg- Leser.

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    berka

    12. November 2012 um 21:24
  • Leserkommentare zu Rumgurken von Tex Rubinowitz

    Rumgurken

    Tobi

    via eBook 'Rumgurken'

    "Rumgurken. Reisen ohne Plan, aber mit Ziel" Ist kein traditioneller Reisebericht. TeX Rubinowitz macht viele Querverweise auf Unterschiedlichste Themengebiete, oft satirisch, aber keinesfalls langweilig. Leider kommt die Beschreibung von Orten in dem Buch teilweise etwas zu kurz.

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