Thüring von Ringoltingen Melusine

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Inhaltsangabe zu „Melusine“ von Thüring von Ringoltingen

Thüring von Ringoltingens 'Melusine', die 1456 in Bern entstanden ist, zählt zu den frühesten und vom Stofflichen her interessantesten Beispielen der damals sich bildenden Gattung des Prosaromans. Die Historie von der schönen Melusine, die sich des Samstags stets in eine Meerfrau zurückzuverwandeln pflegt, gehört in den großen Komplex jener Geschichten, die von der Verbindung eines Menschen mit einem übernatürlichen Wesen erzählen.

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  • "Historia und Geschicht von Melusina"

    Melusine
    Mayylinn

    Mayylinn

    04. June 2013 um 09:57

    Thürings von Ringoltingen Prosaroman in frühneuhochdeutscher Sprache handelt von dem Ritter Raimund, der bei der Jagd versehentlich seinen Onkel tötet und kurze Zeit später auf die schöne Melusine trifft. Sie bietet ihm einen Ausweg, denn obwohl sie Raimund vollkommen unbekannt ist, weiß sie alles über ihn. Ohne lange zu zögern willigt Raimund in alle Bedingungen der schönen Unbekannten ein: er heiratet sie unter der Bedingungen, dass Raimund Melusine Samstags nie im Bad sehen darf. Nach vielen Jahren, 10 Söhnen und zahlreichen gebauten Schlössern und Klöstern, bricht Raimund - angestiftet von einem Verwandten - sein Versprechen gegenüber seiner Frau und entdeckt, dass Melusine ein Mischwesen ist: sie verwandelt sich Samstags in eine Schlange.  "Melusine" geht auf zwei verschiedene französische Vorlagen aus dem Mittelalter zurück, die die Gründungsgeschichte des Adelshauses der Lusignans zu dokumentieren, welche auf die sagenumwogende Schlangenfrau zurückgehen wollen.  Im Fokus der Erzählung stehen neben Melusine und Raimund auch die Schicksale ihrer 10 Söhne, die, durch ritterliche Taten, mehrere Länder für sich gewinnen. An diesen Schilderungen, die hauptsächlich eine Aneinanderreihung von Tatsachen sind, erkennt der Leser die Nähe zur Familienchronik. Der Leseeindruck, der sich stark an der Ästhetik des Textes ausrichtet, wird dadurch stark geschmälert. Trotz allem ist "Melusine" ein lesenswerter Klassiker; in die frühneuhochdeutsche Sprache muss man sich zugegebenermaßen erst einlesen, was jedoch nach einigen Seiten leicht gelingt.

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