Tharah Meester Der Inbegriff von Biederkeit

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Inhaltsangabe zu „Der Inbegriff von Biederkeit“ von Tharah Meester

Drystane Marshall, Ascots vorzüglichster und tollkühnster Zeitungsschreiber, lässt nichts zwischen sich und eine gute Story kommen. Als die Geliebte eines zwielichtigen Politikers ermordet wird, ist er wie stets der Erste am Tatort. Sein journalistischer Eifer stößt jedoch auf die verschränkten Arme Donatien Giancovellis, der ihn in seiner gewohnt schroffen Art an der Ausübung seiner Pflichten hindert. Damit nicht genug, vermutet Drystane hinter dessen Verhalten noch viel durchtriebenere Motive. Ist der biedere Detective Sergeant etwa mit dem Geheimbund verbandelt und wartet nur darauf, ihn im richtigen Augenblick aus dem Weg zu schaffen? Während er sich bemüht, die Wahrheit herauszufinden, muss er sich eingestehen, dass er sich der geheimnisvollen Ausstrahlung des stummen Polizisten nicht entziehen kann und es auch gar nicht will. Dieser Roman kann für sich alleine gelesen werden. Um den höchsten Lesegenuss zu erreichen, empfiehlt es sich jedoch, die Protagonisten bereits in 'Der Tischler und sein Stutzer' kennenzulernen.

wieder einmal ein gelungener Band der Reihe

— annlu

Spannend, herzergreifend und sehr einfühlsam - ich liebe die Bücher von Tharah Meester

— Meine_Magische_Buchwelt

Spannend und herzerwärmend, sodass die "Motten" im Bauch nur so fliegen!

— Lyndwyn
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  • Themen
  • klassische Hassliebe in zeitlosem Gewand

    Der Inbegriff von Biederkeit

    stormy60

    30. December 2017 um 13:06

    Ein rasender Reporter und ein verschlossener Polizist, welch eine sonderbare doch gleichzeitig wunderbare Mischung für eine Liebesgeschichte.Ich habe an dieser Stelle schon einige Bücher von Tharah Meester besprochen. Auch dieses Mal wurden meine Erwartungen wieder erfüllt, sogar übertroffen.Der Reporter Drystane ist mutig im Beruf, im Privatleben eher ein scheuer von sich selbst enttäuschter Mann, der sich nicht für wertvoll hält. Das überspielt er mit besonders lauten, hervorgehobenen Gesten. Was ihn in den Augen seiner Umweltzu einem arroganten Angeber macht.Nur wenige kennen seinen wahren Charakter.Der Polizist Donatien hält sich im Hintergrund, nicht nur aufgrund seiner Sprachlosigkeit (natürlich bekommen wir hierfür eine Erklärung im Laufe der Zeit), Er fährt dem Reporter auch aus privaten Gründen immer wieder in die Parade.Um sich nicht einzugestehen, dass er in dieses "arrogante Arschloch" rettungslos verliebt ist. Auch als dieser vermeintlich den Tod seines geliebten Hundes verschuldet, kann er seine Gefühle nicht verleugnen.Die beiden brauchen unglaublich viele Umwege, Anstöße, ausweglose Situationen, geliebte Menschen und schlimme Begegnungen bis sie sich gegenseitig Ihre Liebe gestehen. Und selbst das reicht noch nicht um sie endgültig zusammmen zubringen.Darf ich sagen das es mir körperliche Schmerzen bereitet wie die Herren aneinander vorbeilieben? In jeder  Szene möchte man rufen:Bitte achtet doch endlich auf Worte, Zeichen, Gesten des jeweils anderen. Ich mag diese Art von Liebesgeschichte wirklich unglaublich gern.Die Sprache ist so wunderschön. Wenn man das Gefühl hat, es läuft gleich Honig aus dem Buch bringt die Autorin  völlig unerwartet etwas vermeintlich Obszönes auf den Tisch. Oft stelle ich bei diesen Gelegenheiten fest, das ich zwischendurch mal wieder atmen sollte und jetzt die Möglichkeit habe.Es muss wohl so eine Art Bann sein der mich eigenartigerweise bei allen Tharah Meester Büchern befällt.Wieder ein tolles, leicht zu lesenendes aber trotzdem sehr besonderes Buch aus der Feder von Tharah Meester. In wünsche mir noch gaaaaanz viele davon!

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  • Der Polizist und sein nervender Journalist

    Der Inbegriff von Biederkeit

    annlu

    05. November 2017 um 11:15

    *Drystane war zu allem bereit, sobald der Name Giancovelli fiel.* ein Roman aus dem farefyr-Universum Drei Wochen ist es her, dass der Journalist Drystane aus den Fängen seiner Entführer befreit wurde. Und das ausgerechnet von Giancovelli, dem Polizisten, der ihn normalerweise davon abhielt, einen Tatort zu betreten. Seither steigert sich Drystane immer mehr in die Vorstellung, Giancovelli könnte mit den Kriminellen unter einer Decke stecken. Um das zu beweisen, will er sich an seine Fersen heften. Dabei deckt er Teile der Geheimnisse um Donatien Giancovelli auf und findet sich bald in der Lage wieder, diesen vor sich selbst schützen zu wollen. Um das zu erreichen erfindet er einen Kriminalfall – nur leider bringt genau der die Beiden in echte Gefahr und das nicht nur in Bezug auf die Kriminellen, schließlich merkt Drystane bald, dass er Giancovelli gar nicht so sehr hasst, sondern sich vielmehr zu ihm hingezogen fühlt. Die Geschichte ist Teil einer gay romance Reihe, kann alleinstehend gelesen werden, baut aber auf die Ereignisse aus „Der Tischler und sein Stutzer“ auf. Bereits dort lernt man Drystane kennen, wenn auch nicht so, wie es hier der Fall war. Obwohl der Fokus der Kapitel abwechselnd auf Drystane und Donatien liegt, bleiben viele Seiten ihrer Charaktere erst einmal im Dunklen und werden erst nach und nach aufgedeckt. So wurde auch dem Leser Vieles im Laufe ihres besseren Kennenlernens anvertraut, sodass ich das Gefühl hatte, diese Annäherung genauso zeitnahe mitzuerleben. Andererseits zeigte sich Drystane zu Beginn genauso oberflächlich, wie Giancovelli ihn einschätzte.Nicht nur legt er sehr viel Wert auf sein Aussehen, auch drängt er sich oft in den Vordergrund und handelt dadurch unüberlegt. Dadurch musste ich mich erst an ihn und seinen Charakter gewöhnen. Auch Donatiens Abschnitte waren zu Beginn nicht ganz so leicht zu lesen, zeigten sie doch einen recht depressiven und oft schon gemeinen Charakter. Obwohl gleich schon Andeutungen gemacht wurden, dass mehr hinter seiner Vergangenheit steckt, als angesprochen wird, dauert es so einige Zeit, bis diese gelüftet wird. Die Annäherung der Beiden erfolgte anderes, als ich mir das (durch andere Bände der Reihe inspiriert) vorgestellt hatte. Der Hass zwischen ihnen schien mir hier nicht nur aufgesetzt, wenn auch von Drystanes Seite bald schon klar wird, dass er damit nur sein eigentliches Interesse an Donatien überspielen wird. Durch die Ereignisse beeinflusst war die Abneigung auf Seiten Giancovellis allerdings länger echt, als ich mir das gedacht hatte – wenn sie auch immer wieder abgemildert wurde und manchmal auch Selbstzweifeln und Selbsthass entsprang. Als Besonderheit empfand ich die Tatsache, dass Giancovelli als einer der Hauptcharakter stumm ist. Auch nach reiflicher Überlegung fiel mir kein Buch ein, in dem dies so sehr Thema war, wie hier – auch wenn die Umstände hier etwas anders sind und er eigentlich, wenn auch mit größerem Aufwand, sprechen kann. Die Einbindung der Gebärdensprache gefiel mir gut. Besser jedoch empfand ich die Selbstverständlichkeit der Kommunikation, die die Stummheit nicht als Handikap darstellte. Wieder einmal gefiel mir die Offenheit, mit der in der Reihe Themen angesprochen werden, die zu Tabus zählen. Fazit: Die Charaktere haben mich überrascht, da sie vielschichtiger waren, als in anderen Bänden der Serie. In manchen Abschnitten stand eine Auseinandersetzung mit sich selbst und der Vergangenheit über den aufkommenden Gefühlen. Auch der Fall, der die Beiden beschäftigt nahm einen Teil der Geschichte ein. So wurde ich dadurch überrascht, dass ich hier soviel mehr bekam, als eine Liebesgeschichte.

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  • Sympathische Charaktere, fesselnde Handlung und eine herzergreifende Liebesgeschichte

    Der Inbegriff von Biederkeit

    Meine_Magische_Buchwelt

    21. June 2017 um 10:37

    Drystane Marshall, Ascots vorzüglichster und tollkühnster Zeitungsschreiber, lässt nichts zwischen sich und eine gute Story kommen. Als die Geliebte eines zwielichtigen Politikers ermordet wird, ist er wie stets der Erste am Tatort. Sein journalistischer Eifer stößt jedoch auf die verschränkten Arme Donatien Giancovellis, der ihn in seiner gewohnt schroffen Art an der Ausübung seiner Pflichten hindert. Damit nicht genug, vermutet Drystane hinter dessen Verhalten noch viel durchtriebenere Motive. Ist der biedere Detective Sergeant etwa mit dem Geheimbund verbandelt und wartet nur darauf, ihn im richtigen Augenblick aus dem Weg zu schaffen?Während er sich bemüht, die Wahrheit herauszufinden, muss er sich eingestehen, dass er sich der geheimnisvollen Ausstrahlung des stummen Polizisten nicht entziehen kann und es auch gar nicht will…Meine Meinung: Hach, es ist doch immer wieder ein großes Vergnügen, ein Buch von Tharah Meester zur Hand zu nehmen. Dies ist bereits das dritte Werk, was ich von ihr gelesen habe und schon seit dem ersten bin ich eine begeisterte Leserin ihrer großartigen Bücher. Die Autorin hat einen unverwechselbaren Schreibstil und ein wahres Talent, ganz große Emotionen perfekt zu Papier zu bringen. Ihre Charaktere sind auch hier wieder sehr liebevoll und mit viel Tiefe und Gefühl herausgearbeitet worden. Erzählt wird die Geschichte dabei abwechselnd aus der Sicht von Drystane und Donatien, wodurch man sich bestens in die Gedanken und Gefühlswelt der beiden reinversetzen konnte. Drystane war mir bereits aus dem Band „Der Tischler und sein Stutzer“ gut bekannt, in dem ich ihn allerdings als Nebencharakter als höchst hochnäsig empfand. Zudem redet er gern und viel, was ihn aber auch sehr liebenswert macht, wenn man ihm so zuhört. Doch hier lernt man ihn natürlich erst richtig kennen und entdeckt ganz andere Seiten an ihm, die ihn mir schnell sympathisch gemacht haben. Donatien war mir aus dem vorigen Band zwar auch bekannt, aber nicht so stark im Gedächtnis geblieben. Am Anfang konnte ich ihn auch noch nicht richtig einschätzen, da er sich sehr fies und grob Drystane gegenüber verhalten hat. Doch nach und nach lernt man ihn und seine schlimme Vergangenheit besser kennen und so konnte ich sein Verhalten vollkommen nachvollziehen und verstehen. Es hat mich regelrecht erschüttert, was dieser junge Mann schon alles durchmachen musste. Die Liebesgeschichte baut sich sehr langsam, aber mit einer knisternden Spannung auf, wobei ihnen ihre eigenen Unzulänglichkeiten immer wieder im Weg stehen. Es ist absolut fesselnd, ihrer vorsichtigen Annäherung zuzusehen und ich habe mit den beiden mitgefühlt und bei Zurückweisung mitgelitten. Nebenbei gibt es noch Krimielemente, die der Geschichte zusätzliche Spannung verleihen. Bei den Büchern von Tharah Meester habe ich immer das Gefühl, mittendrin statt nur dabei zu sein, was mir unheimlich gut gefällt. Fazit: Eine sehr gefühlvolle und fesselnde Liebesgeschichte, in der zwei Männer versuchen, sich ihre Gefühle füreinander einzugestehen und den Weg zueinander zu finden. Ein weiteres einfühlsames Werk der Autorin, dass mich zutiefst berührt und mir sehr gefallen hat. 

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  • Drystane & Donatien

    Der Inbegriff von Biederkeit

    Lyndwyn

    17. March 2017 um 21:01

    Kurzbeschreibung:Drystane Marshall, Ascots vorzüglichster und tollkühnster Zeitungsschreiber, lässt nichts zwischen sich und eine gute Story kommen. Als die Geliebte eines zwielichtigen Politikers ermordet wird, ist er wie stets der Erste am Tatort. Sein journalistischer Eifer stößt jedoch auf die verschränkten Arme Donatien Giancovellis, der ihn in seiner gewohnt schroffen Art an der Ausübung seiner Pflichten hindert. Damit nicht genug, vermutet Drystane hinter dessen Verhalten noch viel durchtriebenere Motive. Ist der biedere Detective Sergeant etwa mit dem Geheimbund verbandelt und wartet nur darauf, ihn im richtigen Augenblick aus dem Weg zu schaffen?Während er sich bemüht, die Wahrheit herauszufinden, muss er sich eingestehen, dass er sich der geheimnisvollen Ausstrahlung des stummen Polizisten nicht entziehen kann und es auch gar nicht will.--------------------------------------------------------------------------------Fazit:Als ich mit dem Buch startete befand ich mich in kürzester Zeit wieder Mitten in dem Trubel von der Stadt Ascot. Und nein, nicht nur als Beobachter. Die Geschichte zieht einen ab der ersten Seit so tief in den Bann, dass man die Geschehnisse förmlich mit erlebt hat. Was natürlich auch an den überaus sympathischen Charakteren lag: Drystane MarshallWer „Der Tischler und sein Stutzer“ gelesen hat, bekam bereits ein kleines Bild des exzentrisch wirkenden Mannes. Er wird oft als „Geck“ bezeichnet, und streitet es selbst auch nicht ab. Ich würde ihn sogar als Paradiesvogel bezeichnen. Er hat eine schillernde Persönlichkeit und einen noch auffälligeren Kleidungsstil. Als Zeitungsreporter nimmt er selten ein Blatt vor den Mund und auch im Alltag hat er ein sehr hohes Mitteilungsbedürfnis. Eine interessante Persönlichkeit die einem oft ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert. Aber nicht alles ist immer so wie es scheint. Mit seiner außergewöhnlichen Art macht Drystane sich nur selten Freunde. Und hier kommen wir schon zu dem zweiten Protagonisten:Donatien GiancovelliDer Stumme Detective Sergeant kam schon des Öfteren mit Marshall in Konflikt, da er sich immer dessen Informationsbeschaffung auf Tatorten entgegenstellt. Sie streiten und verfluchen sich gegenseitig, aber durch unvorhersehbare Umstände sind sie bald aufeinander angewiesen. Sie merken, wie sehr sie sich zwischen all ihrer Abneigung eigentlich brauchen und jeder auf seine Weise auf den anderen angewiesen ist. Donatiens Charakter hat mich sehr berührt. Seine Beweggründe waren nachvollziehbar konnte nicht anders als mit ihm zu fühlen.………………………………………………………………………………………………………Zwischen einem spannenden Kriminalfall entstehen langsam immer stärkere Gefühle für die Frau Meester mit wunderschönen Umschreibungen glänzt:"Es war, als hätte jemand unzählige Palpenmotten aufgescheucht, die nun mit kräftigen Flügelschlägen um eine Lichtquelle schwirrten."Schmetterlinge im Bauch mal anders :) Die Liebesgeschichte war mal wieder zum niederknien romantisch, aber auch für einiges an Drama war gesorgt. Es ist selten, dass mir bei einer Geschichte die Tränen in die Augen schießen, und hier ist es sogar zweimal passiert!Es war aber nicht nur das Anbandeln der Hauptprotogonisten das mich begeistert hat. Die spannende Handlung befördert einen schnurstracks in die dunklen Machenschaften Ascots. Die Stadt hat eine Anziehungskraft der man sich kaum entziehen kann.Die Geschichte kann alleinstehend gelesen werden, Hintergründe und Zusammenhänge werden gut erklärt, doch ich würde für einen perfekten Lesegenuss die Romane „Der Liebreiz einer Hyazinthe“ und „Der Tischler und sein Stutzer“ – bei der Drystane und Donatien zum ersten mal auftauchen – wärmstens empfehlen.Ich werde wohl nie genug von den herrlich unperfekten Charakteren bekommen, denn genau diese Makel, diese Andersartigkeit machen sie zu Handlungsträgern denen man ohne zu zögern von einem Abenteuer ins nächste folgen würde und ich hoffe, dass es noch viele solcher Abenteuer geben wird.P.S. Allein das bezaubernde Cover würde noch unzählige Sterne mehr verdienen, doch leider ist dies nicht möglich. Also fünf Sterne für "Der Inbegriff von Biederkeit" und eine absolute Leseempfehlung!

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