Tharah Meester Der Inbegriff von Biederkeit

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Inhaltsangabe zu „Der Inbegriff von Biederkeit“ von Tharah Meester

Drystane Marshall, Ascots vorzüglichster und tollkühnster Zeitungsschreiber, lässt nichts zwischen sich und eine gute Story kommen. Als die Geliebte eines zwielichtigen Politikers ermordet wird, ist er wie stets der Erste am Tatort. Sein journalistischer Eifer stößt jedoch auf die verschränkten Arme Donatien Giancovellis, der ihn in seiner gewohnt schroffen Art an der Ausübung seiner Pflichten hindert. Damit nicht genug, vermutet Drystane hinter dessen Verhalten noch viel durchtriebenere Motive. Ist der biedere Detective Sergeant etwa mit dem Geheimbund verbandelt und wartet nur darauf, ihn im richtigen Augenblick aus dem Weg zu schaffen? Während er sich bemüht, die Wahrheit herauszufinden, muss er sich eingestehen, dass er sich der geheimnisvollen Ausstrahlung des stummen Polizisten nicht entziehen kann und es auch gar nicht will. Dieser Roman kann für sich alleine gelesen werden. Um den höchsten Lesegenuss zu erreichen, empfiehlt es sich jedoch, die Protagonisten bereits in 'Der Tischler und sein Stutzer' kennenzulernen.

Spannend, herzergreifend und sehr einfühlsam - ich liebe die Bücher von Tharah Meester

— Meine_Magische_Buchwelt
Meine_Magische_Buchwelt

Spannend und herzerwärmend, sodass die "Motten" im Bauch nur so fliegen!

— Lyndwyn
Lyndwyn
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  • Sympathische Charaktere, fesselnde Handlung und eine herzergreifende Liebesgeschichte

    Der Inbegriff von Biederkeit
    Meine_Magische_Buchwelt

    Meine_Magische_Buchwelt

    21. June 2017 um 10:37

    Drystane Marshall, Ascots vorzüglichster und tollkühnster Zeitungsschreiber, lässt nichts zwischen sich und eine gute Story kommen. Als die Geliebte eines zwielichtigen Politikers ermordet wird, ist er wie stets der Erste am Tatort. Sein journalistischer Eifer stößt jedoch auf die verschränkten Arme Donatien Giancovellis, der ihn in seiner gewohnt schroffen Art an der Ausübung seiner Pflichten hindert. Damit nicht genug, vermutet Drystane hinter dessen Verhalten noch viel durchtriebenere Motive. Ist der biedere Detective Sergeant etwa mit dem Geheimbund verbandelt und wartet nur darauf, ihn im richtigen Augenblick aus dem Weg zu schaffen?Während er sich bemüht, die Wahrheit herauszufinden, muss er sich eingestehen, dass er sich der geheimnisvollen Ausstrahlung des stummen Polizisten nicht entziehen kann und es auch gar nicht will…Meine Meinung: Hach, es ist doch immer wieder ein großes Vergnügen, ein Buch von Tharah Meester zur Hand zu nehmen. Dies ist bereits das dritte Werk, was ich von ihr gelesen habe und schon seit dem ersten bin ich eine begeisterte Leserin ihrer großartigen Bücher. Die Autorin hat einen unverwechselbaren Schreibstil und ein wahres Talent, ganz große Emotionen perfekt zu Papier zu bringen. Ihre Charaktere sind auch hier wieder sehr liebevoll und mit viel Tiefe und Gefühl herausgearbeitet worden. Erzählt wird die Geschichte dabei abwechselnd aus der Sicht von Drystane und Donatien, wodurch man sich bestens in die Gedanken und Gefühlswelt der beiden reinversetzen konnte. Drystane war mir bereits aus dem Band „Der Tischler und sein Stutzer“ gut bekannt, in dem ich ihn allerdings als Nebencharakter als höchst hochnäsig empfand. Zudem redet er gern und viel, was ihn aber auch sehr liebenswert macht, wenn man ihm so zuhört. Doch hier lernt man ihn natürlich erst richtig kennen und entdeckt ganz andere Seiten an ihm, die ihn mir schnell sympathisch gemacht haben. Donatien war mir aus dem vorigen Band zwar auch bekannt, aber nicht so stark im Gedächtnis geblieben. Am Anfang konnte ich ihn auch noch nicht richtig einschätzen, da er sich sehr fies und grob Drystane gegenüber verhalten hat. Doch nach und nach lernt man ihn und seine schlimme Vergangenheit besser kennen und so konnte ich sein Verhalten vollkommen nachvollziehen und verstehen. Es hat mich regelrecht erschüttert, was dieser junge Mann schon alles durchmachen musste. Die Liebesgeschichte baut sich sehr langsam, aber mit einer knisternden Spannung auf, wobei ihnen ihre eigenen Unzulänglichkeiten immer wieder im Weg stehen. Es ist absolut fesselnd, ihrer vorsichtigen Annäherung zuzusehen und ich habe mit den beiden mitgefühlt und bei Zurückweisung mitgelitten. Nebenbei gibt es noch Krimielemente, die der Geschichte zusätzliche Spannung verleihen. Bei den Büchern von Tharah Meester habe ich immer das Gefühl, mittendrin statt nur dabei zu sein, was mir unheimlich gut gefällt. Fazit: Eine sehr gefühlvolle und fesselnde Liebesgeschichte, in der zwei Männer versuchen, sich ihre Gefühle füreinander einzugestehen und den Weg zueinander zu finden. Ein weiteres einfühlsames Werk der Autorin, dass mich zutiefst berührt und mir sehr gefallen hat. 

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  • Drystane & Donatien

    Der Inbegriff von Biederkeit
    Lyndwyn

    Lyndwyn

    17. March 2017 um 21:01

    Kurzbeschreibung:Drystane Marshall, Ascots vorzüglichster und tollkühnster Zeitungsschreiber, lässt nichts zwischen sich und eine gute Story kommen. Als die Geliebte eines zwielichtigen Politikers ermordet wird, ist er wie stets der Erste am Tatort. Sein journalistischer Eifer stößt jedoch auf die verschränkten Arme Donatien Giancovellis, der ihn in seiner gewohnt schroffen Art an der Ausübung seiner Pflichten hindert. Damit nicht genug, vermutet Drystane hinter dessen Verhalten noch viel durchtriebenere Motive. Ist der biedere Detective Sergeant etwa mit dem Geheimbund verbandelt und wartet nur darauf, ihn im richtigen Augenblick aus dem Weg zu schaffen?Während er sich bemüht, die Wahrheit herauszufinden, muss er sich eingestehen, dass er sich der geheimnisvollen Ausstrahlung des stummen Polizisten nicht entziehen kann und es auch gar nicht will.--------------------------------------------------------------------------------Fazit:Als ich mit dem Buch startete befand ich mich in kürzester Zeit wieder Mitten in dem Trubel von der Stadt Ascot. Und nein, nicht nur als Beobachter. Die Geschichte zieht einen ab der ersten Seit so tief in den Bann, dass man die Geschehnisse förmlich mit erlebt hat. Was natürlich auch an den überaus sympathischen Charakteren lag: Drystane MarshallWer „Der Tischler und sein Stutzer“ gelesen hat, bekam bereits ein kleines Bild des exzentrisch wirkenden Mannes. Er wird oft als „Geck“ bezeichnet, und streitet es selbst auch nicht ab. Ich würde ihn sogar als Paradiesvogel bezeichnen. Er hat eine schillernde Persönlichkeit und einen noch auffälligeren Kleidungsstil. Als Zeitungsreporter nimmt er selten ein Blatt vor den Mund und auch im Alltag hat er ein sehr hohes Mitteilungsbedürfnis. Eine interessante Persönlichkeit die einem oft ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert. Aber nicht alles ist immer so wie es scheint. Mit seiner außergewöhnlichen Art macht Drystane sich nur selten Freunde. Und hier kommen wir schon zu dem zweiten Protagonisten:Donatien GiancovelliDer Stumme Detective Sergeant kam schon des Öfteren mit Marshall in Konflikt, da er sich immer dessen Informationsbeschaffung auf Tatorten entgegenstellt. Sie streiten und verfluchen sich gegenseitig, aber durch unvorhersehbare Umstände sind sie bald aufeinander angewiesen. Sie merken, wie sehr sie sich zwischen all ihrer Abneigung eigentlich brauchen und jeder auf seine Weise auf den anderen angewiesen ist. Donatiens Charakter hat mich sehr berührt. Seine Beweggründe waren nachvollziehbar konnte nicht anders als mit ihm zu fühlen.………………………………………………………………………………………………………Zwischen einem spannenden Kriminalfall entstehen langsam immer stärkere Gefühle für die Frau Meester mit wunderschönen Umschreibungen glänzt:"Es war, als hätte jemand unzählige Palpenmotten aufgescheucht, die nun mit kräftigen Flügelschlägen um eine Lichtquelle schwirrten."Schmetterlinge im Bauch mal anders :) Die Liebesgeschichte war mal wieder zum niederknien romantisch, aber auch für einiges an Drama war gesorgt. Es ist selten, dass mir bei einer Geschichte die Tränen in die Augen schießen, und hier ist es sogar zweimal passiert!Es war aber nicht nur das Anbandeln der Hauptprotogonisten das mich begeistert hat. Die spannende Handlung befördert einen schnurstracks in die dunklen Machenschaften Ascots. Die Stadt hat eine Anziehungskraft der man sich kaum entziehen kann.Die Geschichte kann alleinstehend gelesen werden, Hintergründe und Zusammenhänge werden gut erklärt, doch ich würde für einen perfekten Lesegenuss die Romane „Der Liebreiz einer Hyazinthe“ und „Der Tischler und sein Stutzer“ – bei der Drystane und Donatien zum ersten mal auftauchen – wärmstens empfehlen.Ich werde wohl nie genug von den herrlich unperfekten Charakteren bekommen, denn genau diese Makel, diese Andersartigkeit machen sie zu Handlungsträgern denen man ohne zu zögern von einem Abenteuer ins nächste folgen würde und ich hoffe, dass es noch viele solcher Abenteuer geben wird.P.S. Allein das bezaubernde Cover würde noch unzählige Sterne mehr verdienen, doch leider ist dies nicht möglich. Also fünf Sterne für "Der Inbegriff von Biederkeit" und eine absolute Leseempfehlung!

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