Der Inbegriff von Biederkeit

von Tharah Meester 
4,8 Sterne bei14 Bewertungen
Der Inbegriff von Biederkeit
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raveneyes avatar

Zwischen Kopfschütteln und Grinsen findet man hier wieder eine sehr ansprechende Geschichte aus Ascot.

Marion_Schemels avatar

Humorvolle Geschichte mit einem Schuß Krimi gepudert mit einer Wolke Gefühlen und einem guten Schluck Tee

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Inhaltsangabe zu "Der Inbegriff von Biederkeit"

Drystane Marshall, Ascots vorzüglichster und tollkühnster Zeitungsschreiber, lässt nichts zwischen sich und eine gute Story kommen. Als die Geliebte eines zwielichtigen Politikers ermordet wird, ist er wie stets der Erste am Tatort. Sein journalistischer Eifer stößt jedoch auf die verschränkten Arme Donatien Giancovellis, der ihn in seiner gewohnt schroffen Art an der Ausübung seiner Pflichten hindert. Damit nicht genug, vermutet Drystane hinter dessen Verhalten noch viel durchtriebenere Motive. Ist der biedere Detective Sergeant etwa mit dem Geheimbund verbandelt und wartet nur darauf, ihn im richtigen Augenblick aus dem Weg zu schaffen? Während er sich bemüht, die Wahrheit herauszufinden, muss er sich eingestehen, dass er sich der geheimnisvollen Ausstrahlung des stummen Polizisten nicht entziehen kann und es auch gar nicht will. Dieser Roman kann für sich alleine gelesen werden. Um den höchsten Lesegenuss zu erreichen, empfiehlt es sich jedoch, die Protagonisten bereits in 'Der Tischler und sein Stutzer' kennenzulernen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B06XP4ZQ1Y
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:0 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:14.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    ilovemalecs avatar
    ilovemalecvor 4 Monaten
    Lustig und Humorvoll!

    "Der Inbegriff von Biederkeit" von Tarah Meester lässt sich ohne weiteres zur Liste der lustigsten Bücher zuordnen. 

    In diesem Band der Ascot-Reihe wird die Geschichte von Drystane Marshall und Donatien Giancovelli erzählt. Die beiden sind bereits aus Vorgängerromanen bekannt, spielten dort allerdings nur Nebenrollen. Man muss die anderen Bücher nicht gelesen haben, um die Handlung zu verstehen, allerdings ist es empfehlenswert, da man dann mehr über die Hintergründe der Personen weiß. 

    Donatien ist stumm, kann sich aber durch Zeichensprache mit Drystane verständigen. Die beiden hegen einen tiefen Groll gegeneinander, und können keine zwei Minuten zusammen sein, ohne sich zu streiten. Als bei einem Einsatz (Donatien ist Polizist) dann etwas unvorhersehbares passiert, wandelt sich der Groll in tiefsitzenden Hass. Werden die beiden Protagonisten es schaffen, den Hass zu überwinden, und der Liebe eine Chance zu geben? 

    Das Buch ist wie die Vorgänger auch mit viel Humor geschrieben, und bringt einen immer wieder zum lachen. Die beschriebenen Situationen kann man sich bildlich vorstellen, sodass man sich tatsächlich fühlt, als sei man ein Teil der Geschichte. Teilweise sind die Situationen auch wirklich lustig, so z.B. als Donatien einen Beschwerdebrief an Marshalls Mutter schreibt, um ihr vom Verhalten Marshalls zu erzählen...

    Außerdem gibt es ei Wiedersehen mit liebgewonnenen Protagonisten aus anderen Bänden der Ascot Reihe, die man schon zu lange vermisst hat!

     








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    winniehexs avatar
    winniehexvor 5 Monaten
    Wunderbarer Krimi mit Historischen Elementen und einer wunderbaren Geschichte

    Drytane Marshall ist sowas wie die laufende Bildzeitung, nur er bemühte sich immer alles Vorort zu recherchieren. Bei seiner aktuellen Recherche dem Mord an einer Frau, die wohl die Geliebte eines hochrangigen und zugleich durchtriebenen Politikers war, kommt dem Journalisten der biedere und zurückhaltende Donatien Giancovelli in die Quere. Denn dieser versucht natürlich Marshall von seinem Vorhaben abzubringen, was leider für ihn nach hinten losgeht. Als der Journalist entdeckt, dass es sein Fehler war will er sich natürlich bei dem Polizisten dafür entschuldigen. Aber da ist auch noch was anders, was sich Marshall nicht eingestehen kann…seine Gefühle zu dem Polizisten.

    Ein Gay – History Roman der extra Klasse, meine Meinung.

    Die Autorin hat alles so grandios beschrieben, dass man sich vorkam als wäre man immer dabei gewesen. Gerade die geschichtlichen Ereignisse finde ich sehr schön hervorgehoben und auch umgesetzt.

    Auch die Gefühlswelt der beiden Protagonisten finde ich gut dargestellt, es ist eine Mischung aus zarte Liebe und Bindung, sowie starke Liebe und Zuneigung zueinander.

    Die Handlungsorte sind großartig beschrieben, so dass man als Leser zu jederzeit sich vorstellen kann wie es dort ausgesehen haben muss.

    Mir gefällt diese Art der Geschichte wirklich gut, denn hier geht es nicht immer um den knallharten Sex und sonstigen erotischen Flair. Sondern einfach um die Beziehung Mensch!

     

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    LadySamira091062s avatar
    LadySamira091062vor 5 Monaten
    Der Inbegriff von Romantik

    Drystane Marshall ist Reporter mit Leib und Seele und ein Paradiesvogel  sondersgleichen .Passiert in Ascot etwas Aussergewöhnliches ist er als Erster zur Stelle.So auch in diesem Fall als die ermordete Leiche der Geliebten eines zwielichtigen Politikers gefunden wird.Doch dieses penetrante Auftreten stößt bei Donatien Giancovellis, seines Zeichens Polizist an seine Grenzen .Der stumme Polizist verweist  Drystane unmissverständlich  vom Tatort .Doch das läßt Drystane nicht auf sich beruhen ,dieser stumme Mann reizt  ihn mit seinem Gehabe und Drystane   ist nicht nur  wegen möglichen Informationen heiss auf den Mann. Doch Donatien läßt sich nicht so einfach erobern .

    Als bei einer  polizeilichen Action die Situation ausser Kontrolle gerät müssen sich beide Männer endlich ihren Gefühlen stellen und sich entscheiden  für oder gegen einander.Doch Drystanes  nervige Art seine gepuderterte Nase vorschnell in DInge zu stecken ,die ihn nix angehen bringt ihn und Donatien sch n ell in Teufels Küche. Und doch kann man  ihm nicht lange böse sein,denn eigentlich liebt er seinen Beruf und besonders Donatien.
    Die beiden sind  manchmal einfach zum knutschen und  manchmal da könnt ich sie schütteln aber dann kommt Drystane mit einem Spruch um die Ecke ,der mich zum lachen bringt

    Sein  von mir langersehnte Liebesgeständnis  ist einfach nur zuckersüß und die in dem Moment sowas von passend  .Ja so isser :

    Ich will für immer der Tee in deinem Döschen sein .
     Ein wundervolles Buch das einen  in seinen Bann zieht und trotz der vielen Seiten keine Minute langweilig ist ,ein Buch das mir eine schlaflose,aber schmunzelnde Nacht bescherte und Lust auf mehr macht

      

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    raveneyes avatar
    raveneyevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Zwischen Kopfschütteln und Grinsen findet man hier wieder eine sehr ansprechende Geschichte aus Ascot.
    Puder und Schweigen

    Drystane Marshall ist Journalist in Ascot und seine Arbeit wäre um einiges leichter, wenn sich ihm nicht immer der Polizeibeamte Donatien Giancovelli in den Weg stellen würde. Ständig verwehrt er ihm den Zutritt zu Tatorten. Dann passiert etwas, was die beiden dazu bringt zusammenzuarbeiten. Wenn sie sich nur besser verstehen würden.


    Die Cover der Bücher von Tharah Meester haben für mich, mit ihrer schlichten doch ansprechenden Gestaltung, mittlerweile einen hohen Wiedererkennungswert und gefallen mir sehr gut.


    Durch die Augen von Drystane und Giancovelli wird man schnell wieder in die Welt Ascots hineingezogen. Eine Welt in der Verbrechen leider zur Tagesordnung gehören und die Verbrecher nicht zimperlich sind.

    Drystane versucht dies Welt durch seine Artikel ein kleines bisschen besser zu machen, oder etwas aufzudecken. Das er dabei seine gepuderte Nase auch mal, oder oft, in Dinge steckt, die ihn nichts angehen, bleibt da gar nicht aus. Aber er ist nun mal neugierig.

    Giancovelli versucht dem Verbrechen als Polizist entgegenzutreten. Wobei er, genau wie seine Gegner, sich nicht durch falsche Zurückhaltung aufhalten lässt.

    Zusammen sind die Beiden ein Gespann, über das man auch des Öfteren mal den Kopf schüttelt kann. Oder grinsen.

    Die Charaktere sind wieder einmal herrlich gezeichnet und in Szene gesetzt. Jeder hat seinen eigenen Kopf, seine eigenen Stärken und Probleme, und seine eigene Art mit diesen umzugehen. Seien es jetzt die Haupt- oder die Nebencharaktere. Die einen mag man, andere verabscheut man und wieder andere kann man vielleicht noch nicht richtig einschätzen. Aber zusammen bilden sie ein zusammenpassendes Ganzes, welches die Geschichte voranbringt.


    Sprachlich wurde ich gewohnt schnell in den Bann geschlagen und das Zurseitelegen des Buches war nicht immer einfach. Tharah Meesters Bücher, und somit auch „Der Inbegriff des Biederkeit“, schaffen es immer wieder mich bis zum Ende zu fesseln. Wieder eine sehr gelungene Gay-Romance.

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    Yuuras avatar
    Yuuravor 5 Monaten
    Motten mögen Erdbeeren

    Eine weitere Geschichte aus der Ascots. Wer den zweiten Band „Der Tischler und sein Stutzer“ schon kennt, hat auch schon Drystane und Giancovelli kennen gelernt und darf sich nun freuen, deren Geschichte kennen zu lernen.


    Marshall Drystane macht sich wieder auf die Suche nach pikanten Berichten, die er über Ascot schreiben und veröffentlichen kann. Dabei gerät er immer wieder an den stummen Detective Donatien Giancovelli, der ihn immer wieder von seinen besten Berichten abhalten will. Drystane vermutet durch dessen Art, dass er dem Geheimbund angehört. Durch einen besonderen Fall bei dem es um den Tod der Frau eines Politikers geht, werden die beiden immer mehr miteinander zu tun haben. Mehr als ihnen lieb ist oder vielleicht auch nicht?


    Ich kannte schon den vorigen Band und konnte so schon ein bisschen die beiden kennen lernen und hab mich riesig gefreut, endlich mehr von den beiden zu lesen.

    In dem Band davor war meine Meinung über Marshall nicht ganz so gut, hier lernt man ihn endlich mal mehr kennen und er ist sympathischer als man denkt ;). Er wächst einem wirklich ans Herz und man erfährt auch mehr über seine Vergangenheit. Auch Donatien lernt man immer mehr kennen, dessen Vergangenheit und Gründe für seine Verschwiegenheit. Er ist ein sehr gefühlvoller Charakter und die Geschichte der beiden wird einem nicht so schnell aus den Kopf gehen und nicht wieder los lassen.


    Man kann das Buch auf jeden Falls auch lesen, auch wenn man den vorigen Band nicht kennt, doch ich empfehle es, den zweiten Band zu lesen, da man sich dann auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen darf und somit wird der Lesegenuss noch erhöht.

    Der Schreibstil ist bezaubernd und packend, wundervoll detailliert und lässt einen nicht mehr los, es ist spannend, fesselnd und gefühlvoll. Die Sicht springt immer wieder zwischen Drys und Don hin und her, doch das stört in keinster Weise, man erfährt so noch viel mehr und kann noch mehr ins Geschehen abtauchen, nur hin und wieder wird man dann mit einem Cliffhanger zurück gelassen, was es nur noch fesselnder macht.

    Man wird durch eine wahre Gefühlsachterbahn gejagt, man verzweifelt hin und wieder an den Charakteren ;), man verdrückt viele oder wenige Tränchen, kommt drauf an, wie nah man am Wasser gebaut ist oder man stirbt an einem Zuckerschock, weil man mit Liebe und Glück überschüttet wird. Die Autorin schafft es durch ihre Wortwahl und Schreibstil, dass man in die Gefühlswelt der Charaktere eintaucht von diesen quasi übermannt wird. Sie kostet auch kleine vielleicht unbedeutende Augenblicke aus um es noch lebendiger zu machen.

    Auch der Crime Aspekt kommt nicht zu kurz, ist aber dennoch mehr im Hintergrund gehalten, dennoch rätselt man mit und fragt sich, wer dahinter steckt, man wird am Ende sogar doch etwas überrascht.

    Wer wieder ein bisschen mehr über Ascot und seine Anwohner erfahren möchte, sollte dieses Buch auf jeden Fall zur Hand nehmen, aber auch diejenigen die Ascot noch nicht kennen, dürfen sich auf ein paar Stunden Lesespaß freuen, ich spreche definitiv eine klare Leseempfehlung aus.

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    Odenas avatar
    Odenavor 5 Monaten
    Wenn die Biederkeit dann fällt...

    In dieser Geschichte hat die Autorin ihrem Protagonisten keine Stolpersteine sondern eher Berge in den Weg gelegt. Ein etwas nerviger Journalist und ein sehr sehr ruhiger Polizist sollen zusammen finden, die Gefühle sind vorhanden nur gut getarnt und tief vergraben. Bis sich beide zusammen raufen sind einige Irrungen, Wirrungen, ein Geheimbund und ein Mord zu überwinden. Drystane versteckt sein wahres ich hinter Schminke, geckenhaften tun und seinem Versuch sich der Mode zu beugen und Donatien ist ein gebrochener Mann der wieder lernen muss zu lieben. Die beiden sind so liebenswert und über die Marotte mit den Tee habe ich sehr gelacht. Alle Nebenfiguren haben mir sehr gefallen, besonders Sperling und so sehr ich auch Howard den Reinfall gönne, war dieser doch sehr schwer aber er war auch zu verbissen, naja mal schauen im nächsten Buch wer ihm da zu Hilfe kommt??
    Es hat mir wieder sehr viel Vergnügen bereitet das Buch zu lesen, wie auch alle anderen Büchern von Tharah Meester.

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    Marion_Schemels avatar
    Marion_Schemelvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Humorvolle Geschichte mit einem Schuß Krimi gepudert mit einer Wolke Gefühlen und einem guten Schluck Tee
    Erdbeerchen und Marshallmotten

    Drystane Marshall, Ascots vorzüglichster und tollkühnster Zeitungsschreiber, lässt nichts zwischen sich und eine gute Story kommen. Als die Geliebte eines zwielichtigen Politikers ermordet wird, ist er wie stets der Erste am Tatort. Sein journalistischer Eifer stößt jedoch auf die verschränkten Arme Donatien Giancovellis, der ihn in seiner gewohnt schroffen Art an der Ausübung seiner Pflichten hindert. Damit nicht genug, vermutet Drystane hinter dessen Verhalten noch viel durchtriebenere Motive. Ist der biedere Detective Sergeant etwa mit dem Geheimbund verbandelt und wartet nur darauf, ihn im richtigen Augenblick aus dem Weg zu schaffen? Während er sich bemüht, die Wahrheit herauszufinden, muss er sich eingestehen, dass er sich der geheimnisvollen Ausstrahlung des stummen Polizisten nicht entziehen kann und es auch gar nicht will. Dieser Roman kann für sich alleine gelesen werden. Um den höchsten Lesegenuss zu erreichen, empfiehlt es sich jedoch, die Protagonisten bereits in 'Der Tischler und sein Stutzer' kennenzulernen.

    Romance trifft auf Crime und glänzt mit tollen Charakteren, mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet die Settings, bezaubernd der Schreibstil und spannend mit vielen Irrungen und Wirrungen versehen. Mit seeeeeehr viel Gefühl und diverse Ausbrüche desgleichen - ich gestehe ich bin eher die pragmatische Person und to sweet ist nicht so meine Kragenweite, aber dafür wird sich jede andere Leserin die das gerne mag dafür begeistern und darin schwelgen. Mit Action versehen kommen einige Kriminalfälle mit in s Spiel und sorgen für turbulente Szenen und reichlich Abwechslung.
    von mir eine klare Leseempfehlung

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    S
    stormy60vor 10 Monaten
    klassische Hassliebe in zeitlosem Gewand

    Ein rasender Reporter und ein verschlossener Polizist, welch eine sonderbare doch gleichzeitig wunderbare Mischung für eine Liebesgeschichte.
    Ich habe an dieser Stelle schon einige Bücher von Tharah Meester besprochen. Auch dieses Mal wurden meine Erwartungen wieder erfüllt, sogar übertroffen.

    Der Reporter Drystane ist mutig im Beruf, im Privatleben eher ein scheuer von sich selbst enttäuschter Mann, der sich nicht für wertvoll hält. Das überspielt er mit besonders lauten, hervorgehobenen Gesten. Was ihn in den Augen seiner Umweltzu einem arroganten Angeber macht.
    Nur wenige kennen seinen wahren Charakter.

    Der Polizist Donatien hält sich im Hintergrund, nicht nur aufgrund seiner Sprachlosigkeit (natürlich bekommen wir hierfür eine Erklärung im Laufe der Zeit), Er fährt dem Reporter auch aus privaten Gründen immer wieder in die Parade.
    Um sich nicht einzugestehen, dass er in dieses "arrogante Arschloch" rettungslos verliebt ist. Auch als dieser vermeintlich den Tod seines geliebten Hundes verschuldet, kann er seine Gefühle nicht verleugnen.

    Die beiden brauchen unglaublich viele Umwege, Anstöße, ausweglose Situationen, geliebte Menschen und schlimme Begegnungen bis sie sich gegenseitig Ihre Liebe gestehen. Und selbst das reicht noch nicht um sie endgültig zusammmen zubringen.

    Darf ich sagen das es mir körperliche Schmerzen bereitet wie die Herren aneinander vorbeilieben? In jeder  Szene möchte man rufen:
    Bitte achtet doch endlich auf Worte, Zeichen, Gesten des jeweils anderen. Ich mag diese Art von Liebesgeschichte wirklich unglaublich gern.
    Die Sprache ist so wunderschön. Wenn man das Gefühl hat, es läuft gleich Honig aus dem Buch bringt die Autorin  völlig unerwartet etwas vermeintlich Obszönes auf den Tisch. Oft stelle ich bei diesen Gelegenheiten fest, das ich zwischendurch mal wieder atmen sollte und jetzt die Möglichkeit habe.
    Es muss wohl so eine Art Bann sein der mich eigenartigerweise bei allen Tharah Meester Büchern befällt.

    Wieder ein tolles, leicht zu lesenendes aber trotzdem sehr besonderes Buch aus der Feder von Tharah Meester. In wünsche mir noch gaaaaanz viele davon!

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    annlus avatar
    annluvor einem Jahr
    Kurzmeinung: wieder einmal ein gelungener Band der Reihe
    Der Polizist und sein nervender Journalist

    *Drystane war zu allem bereit, sobald der Name Giancovelli fiel.*


    ein Roman aus dem farefyr-Universum


    Drei Wochen ist es her, dass der Journalist Drystane aus den Fängen seiner Entführer befreit wurde. Und das ausgerechnet von Giancovelli, dem Polizisten, der ihn normalerweise davon abhielt, einen Tatort zu betreten. Seither steigert sich Drystane immer mehr in die Vorstellung, Giancovelli könnte mit den Kriminellen unter einer Decke stecken. Um das zu beweisen, will er sich an seine Fersen heften. Dabei deckt er Teile der Geheimnisse um Donatien Giancovelli auf und findet sich bald in der Lage wieder, diesen vor sich selbst schützen zu wollen. Um das zu erreichen erfindet er einen Kriminalfall – nur leider bringt genau der die Beiden in echte Gefahr und das nicht nur in Bezug auf die Kriminellen, schließlich merkt Drystane bald, dass er Giancovelli gar nicht so sehr hasst, sondern sich vielmehr zu ihm hingezogen fühlt.



    Die Geschichte ist Teil einer gay romance Reihe, kann alleinstehend gelesen werden, baut aber auf die Ereignisse aus „Der Tischler und sein Stutzer“ auf. Bereits dort lernt man Drystane kennen, wenn auch nicht so, wie es hier der Fall war. Obwohl der Fokus der Kapitel abwechselnd auf Drystane und Donatien liegt, bleiben viele Seiten ihrer Charaktere erst einmal im Dunklen und werden erst nach und nach aufgedeckt. So wurde auch dem Leser Vieles im Laufe ihres besseren Kennenlernens anvertraut, sodass ich das Gefühl hatte, diese Annäherung genauso zeitnahe mitzuerleben.


    Andererseits zeigte sich Drystane zu Beginn genauso oberflächlich, wie Giancovelli ihn einschätzte.Nicht nur legt er sehr viel Wert auf sein Aussehen, auch drängt er sich oft in den Vordergrund und handelt dadurch unüberlegt. Dadurch musste ich mich erst an ihn und seinen Charakter gewöhnen. Auch Donatiens Abschnitte waren zu Beginn nicht ganz so leicht zu lesen, zeigten sie doch einen recht depressiven und oft schon gemeinen Charakter. Obwohl gleich schon Andeutungen gemacht wurden, dass mehr hinter seiner Vergangenheit steckt, als angesprochen wird, dauert es so einige Zeit, bis diese gelüftet wird.


    Die Annäherung der Beiden erfolgte anderes, als ich mir das (durch andere Bände der Reihe inspiriert) vorgestellt hatte. Der Hass zwischen ihnen schien mir hier nicht nur aufgesetzt, wenn auch von Drystanes Seite bald schon klar wird, dass er damit nur sein eigentliches Interesse an Donatien überspielen wird. Durch die Ereignisse beeinflusst war die Abneigung auf Seiten Giancovellis allerdings länger echt, als ich mir das gedacht hatte – wenn sie auch immer wieder abgemildert wurde und manchmal auch Selbstzweifeln und Selbsthass entsprang.


    Als Besonderheit empfand ich die Tatsache, dass Giancovelli als einer der Hauptcharakter stumm ist. Auch nach reiflicher Überlegung fiel mir kein Buch ein, in dem dies so sehr Thema war, wie hier – auch wenn die Umstände hier etwas anders sind und er eigentlich, wenn auch mit größerem Aufwand, sprechen kann. Die Einbindung der Gebärdensprache gefiel mir gut. Besser jedoch empfand ich die Selbstverständlichkeit der Kommunikation, die die Stummheit nicht als Handikap darstellte. Wieder einmal gefiel mir die Offenheit, mit der in der Reihe Themen angesprochen werden, die zu Tabus zählen.


    Fazit: Die Charaktere haben mich überrascht, da sie vielschichtiger waren, als in anderen Bänden der Serie. In manchen Abschnitten stand eine Auseinandersetzung mit sich selbst und der Vergangenheit über den aufkommenden Gefühlen. Auch der Fall, der die Beiden beschäftigt nahm einen Teil der Geschichte ein. So wurde ich dadurch überrascht, dass ich hier soviel mehr bekam, als eine Liebesgeschichte.

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    Meine_Magische_Buchwelts avatar
    Meine_Magische_Buchweltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, herzergreifend und sehr einfühlsam - ich liebe die Bücher von Tharah Meester
    Sympathische Charaktere, fesselnde Handlung und eine herzergreifende Liebesgeschichte

    Drystane Marshall, Ascots vorzüglichster und tollkühnster Zeitungsschreiber, lässt nichts zwischen sich und eine gute Story kommen. Als die Geliebte eines zwielichtigen Politikers ermordet wird, ist er wie stets der Erste am Tatort. Sein journalistischer Eifer stößt jedoch auf die verschränkten Arme Donatien Giancovellis, der ihn in seiner gewohnt schroffen Art an der Ausübung seiner Pflichten hindert. Damit nicht genug, vermutet Drystane hinter dessen Verhalten noch viel durchtriebenere Motive. Ist der biedere Detective Sergeant etwa mit dem Geheimbund verbandelt und wartet nur darauf, ihn im richtigen Augenblick aus dem Weg zu schaffen?
    Während er sich bemüht, die Wahrheit herauszufinden, muss er sich eingestehen, dass er sich der geheimnisvollen Ausstrahlung des stummen Polizisten nicht entziehen kann und es auch gar nicht will…

    Meine Meinung: 

    Hach, es ist doch immer wieder ein großes Vergnügen, ein Buch von Tharah Meester zur Hand zu nehmen. Dies ist bereits das dritte Werk, was ich von ihr gelesen habe und schon seit dem ersten bin ich eine begeisterte Leserin ihrer großartigen Bücher. 
    Die Autorin hat einen unverwechselbaren Schreibstil und ein wahres Talent, ganz große Emotionen perfekt zu Papier zu bringen. 

    Ihre Charaktere sind auch hier wieder sehr liebevoll und mit viel Tiefe und Gefühl herausgearbeitet worden. Erzählt wird die Geschichte dabei abwechselnd aus der Sicht von Drystane und Donatien, wodurch man sich bestens in die Gedanken und Gefühlswelt der beiden reinversetzen konnte. 

    Drystane war mir bereits aus dem Band „Der Tischler und sein Stutzer“ gut bekannt, in dem ich ihn allerdings als Nebencharakter als höchst hochnäsig empfand. Zudem redet er gern und viel, was ihn aber auch sehr liebenswert macht, wenn man ihm so zuhört. Doch hier lernt man ihn natürlich erst richtig kennen und entdeckt ganz andere Seiten an ihm, die ihn mir schnell sympathisch gemacht haben. 

    Donatien war mir aus dem vorigen Band zwar auch bekannt, aber nicht so stark im Gedächtnis geblieben. Am Anfang konnte ich ihn auch noch nicht richtig einschätzen, da er sich sehr fies und grob Drystane gegenüber verhalten hat. Doch nach und nach lernt man ihn und seine schlimme Vergangenheit besser kennen und so konnte ich sein Verhalten vollkommen nachvollziehen und verstehen. Es hat mich regelrecht erschüttert, was dieser junge Mann schon alles durchmachen musste. 

    Die Liebesgeschichte baut sich sehr langsam, aber mit einer knisternden Spannung auf, wobei ihnen ihre eigenen Unzulänglichkeiten immer wieder im Weg stehen. Es ist absolut fesselnd, ihrer vorsichtigen Annäherung zuzusehen und ich habe mit den beiden mitgefühlt und bei Zurückweisung mitgelitten. 
    Nebenbei gibt es noch Krimielemente, die der Geschichte zusätzliche Spannung verleihen. 

    Bei den Büchern von Tharah Meester habe ich immer das Gefühl, mittendrin statt nur dabei zu sein, was mir unheimlich gut gefällt. 

    Fazit: 

    Eine sehr gefühlvolle und fesselnde Liebesgeschichte, in der zwei Männer versuchen, sich ihre Gefühle füreinander einzugestehen und den Weg zueinander zu finden. Ein weiteres einfühlsames Werk der Autorin, dass mich zutiefst berührt und mir sehr gefallen hat. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    TharahMeesters avatar
    Hey ihr Lieben!

    Wenn ihr Lust auf eine homoerotische Liebesgeschichte mit Spannung und viktorianischem Flair habt, dann seid ihr hier genau richtig! Dieses Mal möchte ich meine 668 Seiten starke Romanze "Der Inbegriff von Biederkeit" mit euch lesen. Sie spielt in derselben fiktiven Stadt wie "Der Liebreiz einer Hyazinthe" und "Der Tischler und sein Stutzer", sollte jedoch für sich allein gelesen werden können. Neue Interessierte dürfen sich gerne melden :)


    Was euch erwartet:

    Drystane Marshall, Ascots vorzüglichster und tollkühnster Zeitungsschreiber, lässt nichts zwischen sich und eine gute Story kommen. Als die Geliebte eines zwielichtigen Politikers ermordet wird, ist er wie stets der Erste am Tatort. Sein journalistischer Eifer stößt jedoch auf die verschränkten Arme des stummen Polizisten Donatien Giancovellis, der ihn in seiner gewohnt schroffen Art an der Ausübung seiner Pflichten hindert. Damit nicht genug, vermutet Drystane hinter dessen Verhalten noch viel durchtriebenere Motive. Ist der biedere Detective Sergeant etwa mit dem Geheimbund verbandelt und wartet nur darauf, ihn im richtigen Augenblick aus dem Weg zu schaffen?
    Während er sich bemüht, die Wahrheit herauszufinden, muss er sich eingestehen, dass er sich der geheimnisvollen Ausstrahlung des stummen Polizisten nicht entziehen kann und es auch gar nicht will.



    Ich verlose 15 digitale Exemplare und freue mich auf eure Teilnahme! Es wäre mir eine Ehre, euch in der Runde begrüßen zu dürfen und euch mit nach Ascot zu nehmen.

    Beachtet bitte die Lovelybooks.de-Regeln für die Teilnahme an einer Leserunde. Auch eine Rezension auf Amazon ist sehr erwünscht. Vielen Dank!
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    Letzter Beitrag von  ilovemalecvor 4 Monaten
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