Tharah Meester Die Laster seines Ehemannes

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Inhaltsangabe zu „Die Laster seines Ehemannes“ von Tharah Meester

Der junge Ambrose verspricht seiner Großmutter an ihrem Sterbebett, den Mann zu heiraten, den sie für ihn ausgewählt hat - ohne zu wissen, dass sein zukünftiger Gemahl so gar nicht seinen Vorstellungen von einem perfekten Liebhaber entspricht. Henry ist bis über beide Ohren in Ambrose verliebt und würde alles tun, um seinen Ehemann glücklich zu machen. Doch kann es ihm gelingen, sich in das Herz des attraktiven Mannes zu schleichen, mit dem er auf den ersten Blick nichts gemein hat? Und wer ist eigentlich der Lasterhaftere von ihnen beiden?

Durch die Liebe entdeckt man plötzlich auch die Schönheit eines Menschen, die einem vorher nicht auffiel.

— Meine_Magische_Buchwelt
Meine_Magische_Buchwelt

wenn die Liebe zwischen zwei Eheleuten erst entstehen muss - sehr nette Liebesgeschichte, hätte aber eine Spur mehr Handlung vertragen

— annlu
annlu

Ecken und Kanten machen die Charaktere noch liebenswerter.

— Buecher_sind
Buecher_sind
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  • Wenn zwei unterschiedliche Menschen die Liebe zueinander entdecken

    Die Laster seines Ehemannes
    Meine_Magische_Buchwelt

    Meine_Magische_Buchwelt

    23. July 2017 um 21:36

    Der junge Ambrose verspricht seiner Großmutter an ihrem Sterbebett, den Mann zu heiraten, den sie für ihn ausgewählt hat - ohne zu wissen, dass sein zukünftiger Gemahl so gar nicht seinen Vorstellungen von einem perfekten Liebhaber entspricht.Henry ist bis über beide Ohren in Ambrose verliebt und würde alles tun, um seinen Ehemann glücklich zu machen. Doch kann es ihm gelingen, sich in das Herz des attraktiven Mannes zu schleichen, mit dem er auf den ersten Blick nichts gemein hat? Und wer ist eigentlich der Lasterhaftere von ihnen beiden?Meine Meinung: Auch mit diesem Buch hat Tharah Meester wieder ein ganz wundervolles Werk geschaffen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und so herrlich gefühlvoll, dass es mir immer unheimlich schwer fällt, mich zwischendurch von den Seiten zu lösen. Was mir bei ihren Geschichten ganz besonders gefällt, ist ihre erschaffene Welt, in der gleichgeschlechtliche Liebe so selbstverständlich ist, wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Hier müssen die gleichgeschlechtlichen Paare sich keine Gedanken darum machen, ob sie von der Gesellschaft angenommen werden. Stattdessen kämpfen sie mit ihren Unzulänglichkeiten oder mit erfrischenden Missverständnissen, was ihre Bücher deutlich von anderen dieses Themas unterscheidet und genau das mag ich so an ihnen.Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Henry und Ambrose, so dass man an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben darf und sich gleichzeitig auch perfekt in die beiden reinversetzen kann.Henry ist ein durch und durch liebenswerter Charakter. Obwohl er schon fast 40 Jahre zählt, wirkt er durch seine Unberührtheit viel jünger. Er ist sehr sanft und unglaublich sympathisch, doch durch eine körperliche Beeinträchtigung fühlt er sich minderwertig und ganz und garnicht liebenswert. Wie gerne hätte ich ihn manches Mal in den Arm genommen und seine Bedenken in Luft aufgelöst.Ambrose war am Anfang sehr auf das Äußere reduziert und wirkte ziemlich eingebildet, wodurch ich mich nicht sofort mit ihm anfreunden konnte. Doch entwickelt er sich schnell weiter und erkennt seine eigene Oberflächlichkeit. Durch seine Sichtweise wird deutlich, dass er sich durchaus ausführliche Gedanken macht und man kann seine Handlungen und Beweggründe absolut verstehen und nachvollziehen. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und sanft, dabei darf der Leser an ihrer zarten Annäherung teilhaben. Auch hier hat Tharah Meester wieder ganz viel Gefühl und Tiefgang eingebracht, so dass ich regelrecht gefesselt war und mit den beiden Hauptprotagonisten mitgefühlt und mitgelitten habe. Fazit: Eine sanfte und liebevolle Liebesgeschichte, mit wundervollen Charakteren und ganz viel Gefühl. Ich bin wieder absolut begeistert und hin und weg. Die Bücher von Tharah Meester haben echtes Suchtpotenzial.

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  • Ambrose muss sich an seinen neuen Ehemann gewöhnen

    Die Laster seines Ehemannes
    annlu

    annlu

    27. March 2017 um 21:16

    Ein Dank wäre angebracht, doch Ambrose blieb stumm. Mit einem Mal war es so real. Er befand sich tatsächlich im Haus seines Ehemannes und wusste nicht, was er von alldem halten sollte. Der junge Ambrose erfährt auf ihrem Sterbebett den Wunsch seiner Großmutter: Er soll einen Unbekannten heiraten. Dass es sich bei Henry, den er nach ihrem Tod kennenlernt nicht gerade um einen attraktiven Mann handelt, der noch dazu älter ist als er, macht die Sache nicht einfacher. Henry hat zwar der Idee zur Hochzeit zugestimmt, findet sie aber selbst immer blödsinniger. Neben dem nicht zu verachtenden Vorteil, dass er als verheirateter Beamter seine Stellung festigen kann, schien es ihm die einzige Möglichkeit Ambrose, in den er sich verliebt hat, wenigstens etwas näher zu kommen. Allerdings scheint eine Zwangsehe dazu nicht wirklich geeignet. Nun stecken beide in der Situation fest und müssen lernen das Beste daraus zu machen. Die Geschichte war nicht die erste, die ich von der Autorin gelesen habe. Wie immer war sie leicht zu lesen und der Wechsel zwischen den Charakteren brachte die Gedanken beider zum Ausdruck, sodass man sich bald schon ein Bild der Situation machen kann. Im ersten Moment erschienen mir beide recht naiv. Ambrose da er sein bisheriges Leben in Luxus verbracht hat, sich dabei auf seine Großmutter verlassen hat und nicht einmal einen Gedanken daran verschwendet hat, ob das dafür nötige Geld überhaupt existiert. Sein Verhalten konnte ich noch mit seinem jungen Alter von fünfundzwanzig Jahren entschuldigen. Da schien mir Henry fast noch naiver, da er glaubt sich den attraktiven Mann kaufen zu können, in den er sich verguckt hat. Dass er für Ambrose all sein Geld geben würde und auch noch seine Stellung riskiert zeigte, wie blind die Liebe machen kann. Es gab einige Parallelen zur Geschichte, die ich von der Autorin bereits kannte. Erst habe ich schon befürchtet hier nur einen Abklatsch davon wiederzufinden. Dann aber zeigten sich die Personen als eigene Charaktere die der Geschichte ein eigenes Flair gaben – wenn auch die Grundzüge (Ehe mit einem Unbekannten und die Annäherung der Neuverheirateten) gleich waren. Wie bereits in der anderen Geschichte, die in dieser Welt spielt, fand ich sie historisch anmutend. Hier sind mir aber ein paar Mal Dinge untergekommen, die ich als zu modern für den Rest des Ambiente empfand. Allerdings waren es nur Kleinigkeiten, mit denen ich leben konnte. Wieder hat mir gut gefallen, dass sich die Ehe, Beziehungen im Allgemeinen aber auch reine sexuelle Begegnungen hier sowohl auf gleichgeschlechtliche Paare als auch auf gemischte beziehen können und dass das alle als Selbstverständlichkeit ansehen. Die Probleme, die die neue Beziehung bewältigen muss sind zum großen Teil hausgemacht. Beide zeigen sich manchmal stur. Ich war aber froh darüber, dass die Missverständnisse immer schnell zur Sprache gebracht wurden und damit nicht anwuchsen. Dennoch beherrschen sie viele Teile der Geschichte. So war diese in erster Linie ein Liebesroman, bei dem die Liebenden erst einmal ihre eigenen Zweifel überwinden mussten. Zum Schluss kam zwar noch ein Problem von außen dazu, es kam aber schnell zu einer Lösung. Fazit: Ein schöner Liebesroman, dessen Charaktere mir gefielen – ein klein wenig mehr Handlung abseits der Beziehung hätte aber nicht geschadet.

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  • wenn Toleranz und Romantik sich verbinden

    Die Laster seines Ehemannes
    stormy60

    stormy60

    24. August 2016 um 17:17

    Das Paar in diesem Buch sind Henry und Ambrose(Rosie). Wieder gelingt es Tharah Meester eine Lanze für die alles überwindende Liebe zu brechen.Henry ist gehbehindert und hält sich dadurch für nicht liebenswert.Doch gerade diese Unsicherheit bringt ihn Rosie besonders nahe. Für diesen spielt das Äußere überhaupt keine Rolle. Doch Henry kann sein Glück nicht fassen, was immer wieder zu Verwicklungen und Mißverständnissen führt.Rosie ist nicht ich-bezogen und selbstverliebt. Wenn er sein Herz hergibt dann mit aller Kraft. So wendet sich alles zum Guten.Obwohl Neider versuchen das Glück der Beiden zu zerstören.Die verwendete Sprache ist so altmodisch, enthält aber immer wieder auch heute angewendete Begriffe, was ich besonders gernmag.Ein wundervolle, poetische Geschichte die  für Toleranz in jedem Bereich wirbt und mir gefällt der Gedanke wenn "Anderssein" heute nicht akzeptiert  wäre sondern einfach nur "Normal"

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