Tharina Wagner Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F

(25)

Lovelybooks Bewertung

  • 32 Bibliotheken
  • 5 Follower
  • 1 Leser
  • 23 Rezensionen
(11)
(10)
(3)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F“ von Tharina Wagner

'Der Fuchs' ist ein schlaues Tier. Nach einem längeren Gefängnisaufenhalt beginnt unsere Geschichte mit seiner Entlassung. Wieder in Freiheit vermietet er sein neu gewonnenes Haus. Dort finden Personen unterschiedlicher Generationen und Herkunft zusammen. Humorvolle Missverständnisse sind vorprogrammiert - Vorurteile allerdings auch. „Blassrosa“ erzählt die Geschichte von jeder dieser Personen, die der Fuchs auf seine ganz spezielle, leicht paranoide Art in seinem Tagebuch wiedergibt.

führt einem mit tollen Schreibstil die skurile Gesellschaft vor Augen. humorvoll, spannend, klasse!

— kattii
kattii

Ein wirklich gelungenes Buch, was einen doch auch über das ein oder andere Vorurteil nachdenken lässt.

— Mausimau
Mausimau

Skurrile, witzige Handlung und stereotype Charaktere. Für Zwischendurch sehr nett....

— Miamou
Miamou

ein Buch, das gute Laune vermittelt, Charaktere aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Wundervoll!

— birarnol
birarnol

Sehr lesenswert und spannend !Tolles modernes Märchen das zum schmunzeln anregt und zudem noch an vielen Stellen lustig ist !Einfach top :-)

— patrickk1989
patrickk1989

Ich liebe dieses Buch! Es war spannend, witzig und einfach wahr. Und dann dieser letzte Satz...

— tschulixx
tschulixx

Ein wunderbar liebenswertes Buch, welches mich zum schmunzeln und nachdenken gebracht hat.

— AdrienneAva
AdrienneAva

Ein gelungener Debütroman! :)

— MimisBookworld
MimisBookworld

Ein Erstling mit Tiefgang, Humor und Durchschlagskraft.

— ClueWriting
ClueWriting

Humorvolle Geschichte mit super Ausgang!

— Leuchtturmwaerterin
Leuchtturmwaerterin

Stöbern in Romane

Damals

Ein fabelhafter Roman, wenn man die rauhe, englische Landschaft und seine Bewohner mag.

buecher-bea

Die goldene Stadt

Ein spannender, historischer Abenteuerroman mit tollen Schauplätzen. Hat mir sehr gut gefallen!

-nicole-

Dann schlaf auch du

Dramatisch, sozial-kritisch, lediglich das Ende lässt einen etwas hmmm zurück...

ichundelaine

Ein Haus voller Träume

Ein sehr atmosphärischer und leiser Familienroman mit kleinen Längen in der Mitte, der noch ein bisschen Potential hätte.

tinstamp

Sonntags in Trondheim

Blut dicker als Wasser!?!

classique

Der Frauenchor von Chilbury

Im Vordergrund: das Leben vieler Frauen zur Kriegszeit! Ein selbstbewusster Roman mit Emotionen und Spannung.

Bambisusuu

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • humorvoller Gesellschaftsroman

    Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F
    Leseratte87

    Leseratte87

    29. March 2017 um 18:22

    Der Fuchs erspielt sich im Gefängnis ein Haus. Nach seiner Entlassung, renoviert er es und sucht sich Mieter, denn so ganz alleine möchte er nicht darin wohnen. Und schon bald tummeln sich die unterschiedlichsten Menschen in seinem Haus, jeder mit seinen eigenen Problemen, jeder mit seinen eigenen Vorurteilen. Da ist die eine oder andere Überraschung natürlich vorprogrammiert und nicht jede davon ist positiv.Tharina Wagners Debüt "Blassrosa" liest sich toll und eingänglich. Mit einer großen Portion Humor nimmt sie unsere Gesellschaft und das eine oder andere Vorurteil auf die Schippe. Die Charaktere sind vielschichtig und aus ganz verschiedenen Milieus. Toll fand ich, dass sie immer mal wieder die Perspektive wechselt, und aus der Sicht eines jeden Protagonisten erzählt. Ich fand das Buch, einmal angefangen, so spannend, dass ich es nur schwer aus der Hand legen konnte. Nur zwei Dinge fand ich ein bisschen seltsam. Die vielen eingestreuten französischen Vokabeln, die dann in Fußnoten übersetzt wurden. Und das Ende kam für mich auch ein wenig abrupt, vor allem, weil es doch nicht alle offenen Fragen klären konnte. 

    Mehr
    • 2
  • Ungewöhnliche Geschichte...

    Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F
    Buecherheike

    Buecherheike

    31. October 2016 um 18:17

    Das Buch kam als Rezi-Buch zu mir, weil mir das Cover gefallen hat.Nach dem Klappentext habe ich etwas anderes erwartet, war aber positiv überrascht. Die Geschichte war flüssig zu lesen und hat mich bis halb zwei wachgehalten. Ich konnte es einfach nicht weglegen. Es gab allerdings zwei Sachen, die mich beim Lesen gestört haben. Die sporadischen französischen Worte. Sie wurden zwar als Fußnote erklärt, ergaben aber für mich keinen Sinn bei der Handlung. Und ich hätte mir einige Absätze mehr gewünscht. Im laufenden Text ging es aufeinmal um eine ganz andere Szene, ein Absatz hätte das besser unterstrichen. Die einzelnen Personen sind wunderbar beschrieben und ich konnte sie mir bildlich vorstellen. Die Geschichte verlief in Richtungen, die ich nicht vermutet hätte. Jede Person und jede Szene war so liebevoll beschrieben, das mich die Geschichte vom ersten bis zum letzten Wort gefesselt hat.Am Ende hat mich das Buch etwas verwirrt und ratlos zurück gelassen, weil ich die Aktionen der letzten Seiten nicht ganz nachvollziehen konnte. Ein wunderschönes Buch. Ich würde mich freuen, bald wieder etwas von ihr zu lesen.

    Mehr
    • 2
  • Verwirrend

    Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F
    Zantalia

    Zantalia

    Inhaltsangabe: Der Fuchs, ein ehemaliger Häftling, versucht in der sozialen Welt wieder Anschluss zu finden. Dadurch kauft er sich ein Haus in einer kleinen Stadt, renoviert dieses und vermietet einzelne Wohnungen aus der Sehnsucht nach Menschen um sich herum. Doch alles läuft nicht so wie geplant. Missverständnisse und Vorurteile keimen schnell auf und der Fuchs muss sehr schlau sein. Meine Meinung: Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Die Geschichte hat mich sehr verwirrt, die Zusammenhänge waren für mich nicht ersichtlich. Auch auf dem Weg der abstrakten Denkweise hatte ich leider keinen Erfolg. Der Schreibstil trug in diesem Buch auch einen Teil der Verwirrung bei. Verzwickte Sätze und Erzählungen der einzelnen Protagonisten. Die häufigen  Perspektivenwechsel verwirrten mich zudem auch noch auf ihre eigene Art. Je Kapitel fanden circa 3 bis 6 Wechsel statt, ein wenig zu viel für meinen Geschmack. Die Charaktere an sich waren mir alle sympathisch und auch lustig. Hier gibt es einen Pluspunkt. Die Idee der Geschichte an sich gefiel mir auch sehr gut, auch wenn die Umsetzung nicht ganz meinen Vorstellungen und Wünschen entsprach.Ich finde es schade, dass mir das Buch nicht zugesagt hat, da ich ja doch schon Gutes davon gehört habe. Das Cover hingegen finde ich wieder gut. Das Haus hat einen direkten Bezug zu der Geschichte. Auch so stellte ich mir durch die Beschreibungen das Objekt vor. Die Schrift des Titels ist gleich auffällig, und vor allem rosa, was ebenfalls eine Verbindung mit der Geschichte darstellt. Den Untertitel finde ich ein klein wenig zu blass, schlecht zu erkennen aus der Ferne. 

    Mehr
    • 2
  • Ein ehrenwertes rosa Haus

    Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    "Dienstag, heiter bis wolkig:" Wenn ich eins furchtbar finde, dann ist es Pink. Also nicht P!nk… wie in Sängerin Alecia Beth Moore, sondern Barbie-Rosa-Pink-Pink. Und dann wird ausgerechnet mir, Verfechterin der grünen Hautfarbe und roten Haare ‚Blassrosa‘ empfohlen. Warum ich es doch gelesen habe und weshalb blassrosa d’accord ist mit mir? Das erfahrt ihr in der Rezension.Fangen wir mit dem Cover an. Es zeigt ein Haus. Und das ist auch schon der ganze Zauber. Denn die Außenwandfarbe ist: blassrosa. Da würde ich ja niemals freiwillig einziehen wollen. Andere aber schon.Und alles beginnt mit Schweiß, Schmutz und Schmeißfliegen. Mit anderen Worten: Im Gefängnis. Ja, auch europäische Länder wie Frankreich haben Gefängnisse. Und da läuft das gar nicht so anders ab wie man es aus Hollywood kennt. Die Kerle da spielen Glücksspiele, der eine verliert, der andere gewinnt ein Haus. Und wenn der andere entlassen wird, dann steht er einsam und ungeliebt aber zurück in der Freiheit auf der Straße.Der Fuchs ist eine merkwürdige Figur. Diesem Tier wird besondere Schläue nachgesagt, allzu gewieft stellt er sich aber nicht an. Auch wenn es erst einmal gut anfängt und er das Haus laienhaft renoviert. Dann jedoch holt er sich Mieter rein. Und das Haus im Buch ist wesentlich größer als das auf dem Buch Abgebildete.Wir haben: Die Fondants (Mutter, Vater, Tochter); Jim und Tibou; die alte Madame Bontcho; und Jennifer. Später haben wir Jim nicht mehr aber dafür Layana. Weiter noch wichtig wird der Krämerladen um die Ecke an dem jede dieser Personen mal vorbei kommt. Sei es um zum Jagen zu gehen, zum Park um sich mit dem Schwarm zu treffen, auf dem Weg zur Uni, beim hinterher spionieren oder zum einkaufen an sich. "Dienstag, immer noch heiter:" Mir blieb der Verdacht nicht unbegründet, hier dieses Label: ‚französisch‘ zu vergeben. Aber was soll das heißen? Nun, es heißt es ist verzerrt anders. Charmant und ein wenig poetisch, geprägt von moralischen Ansätzen, vielleicht sogar Philosophie. So wie die fabelhafte Welt der Amelié. Absatzlos springen wir von einem Bewohner des Hauses zum anderen, was manchmal schwer nachzuvollziehen ist. Haben dadurch aber dieses Effekt, dass der allwissende Erzähler uns wirklich über jede Macke, Verschrobenheit und jeden Tic aufklärt. Ich mag das. Als Leser hat man das Gefühl Mäuschen spielen zu können und eine exklusiv Führung zu erhalten.Man möchte, wie der Vermieter, die nicht zahlenden Mieter schütteln und rügen, leidet mit der Pubertät und den Frühlingsgefühlen, der Einsamkeit der alten Dame und des Vermieters, freut sich, dass die Kriminellen sich aufrappeln wollen, ist enttäuscht.Vor allem war ich enttäuscht - nicht vom Buch - von den Charakteren. Nicht wie sie beschrieben sind, sondern weil sie sich so verhalten wie sie es tun. Sagt euch ‚Schulz von Thun‘ etwas? Nein? Dann solltet ihr das mal ändern. Layana hat das schön auf den Punkt gebracht: „Sie spricht viel, sagt aber nichts.“ Hier reden die Leute, wie immer in der guten Nachbarschaft. Die Ärzte und auch Udo Jürgens haben dazu wundervolle Lieder geschrieben: ‚Lasse reden’ & ‚Ein ehrenwertes Haus‘; die sich damit beschäftigen, was die Leute aus Gesehenem und Gehörtem anstellen und weitertratschen. Jeder der Nachbarn hat kennt das in mehr oder weniger ausgeprägter Anfeindung.So gut wie jeder Dialog geht hier hinten heraus schief. Es beginnt mit dem Fuchs, wir erinnern uns: einsam und ungeliebt, der ganz gern glauben möchte, dass irgendwann doch die Geheimpolizei wieder bei ihm vor der Tür steht. Wieso kann ich nicht recht nachvollziehen, denn er scheint ja momentan nichts anzustellen. Doch ihn plagen eben Zweifel, so ist es nicht verwunderlich: er beginnt ein Tagebuch zu schreiben in dem er die Gedanken und Vermutungen über seine Mitmenschen festhält. Auch die anderen verschrobenen Figuren bilden sich ihre Meinungen und daraus resultieren Vorurteile, Missverständnisse und Argwohn. Als Leser kann man sich sicher sein, dass das hier nicht gut gehen kann. Fazit Satte 185 Fussnoten bringt das Buch mit. Denn die Charaktere sprechen ganz gern mal, wie es sich für einen in Frankreich spielenden Roman gehört, französisch. Ich bin glücklich, ich brauchte sie kaum. Die meisten Begriffe kannte ich tatsächlich - eingerostet aber nicht vergessen.Ich bin im Nachhinein wirklich froh, dass man mir dieses Werk empfohlen hat. Da hat jemand gut aufgepasst. Es ist ja wirklich etwas für mich. Doch persönliche Empfehlungen sind ja eher selten. Was euch nun also betrifft, fragt ihr euch: ist das was für mich? Dann fragt euch: Mögt ihr Filme wie: Das Grande Budapest Hotel? Dann ja, ist das Buch eine LightVersion der dort gebotenen Raffinesse.Dieses Buch hat Stil. Die Erzählweise ist jedoch gewöhnungsbedürftig und eindeutig keine Meterware.Na lustig, ich stelle gerade fest, meine Auskünfte über das Buch, hat irgendjemand Kluges schon passend zum entsprechenden Klappentext formuliert. Was mich betrifft kann ich dadurch sagen: Das Buch hält was es verspricht: proved.Abschließend blieben ein paar Fragen offen wie zum Beispiel: Was ist aus dem Erpel im Gefrierfach geworden? Ohne Spoiler kann ich das Ende nicht kritisieren. Deshalb sage ich nur, es hat mich überrascht, leider nicht nur positiv, es erscheint mir logisch. Dennoch kommt es mir vor, als ob es zu abrupt ist. Eine perfekte Pointe, die aber nicht gut genug ausgeführt wurde. Sollte ich das Ganze lieber noch einmal lesen, diesmal mit dem Wissen über welches ich nun verfüge? Oder bleibt es geheim?Urteil: Eine reizende Lektüre.

    Mehr
    • 8
  • Tolles Debut

    Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F
    kattii

    kattii

    Beim Stöbern hier auf Lovelybooks bin ich auf dieses Buch gestoßen. Klang gut - und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Ein ehemaliger Gefängnisinsasse vermietet Wohnungen an die verschiedensten Menschen in einem Haus. Und dabei wird kein Vorurteil ausgelassen, und dies auf eine grandiose teils humorvolle aber auch ehrliche Weise.  Auch der Schreibstil dieses gesellschaftskritischen Romans hat mir sehr gut gefallen. An der Umsetzung der Thematik gibt es in meinen Augen absolut gar nichts auszusetzen. Das Einzige, was mich ein wenig genervt hat, waren die vielen französischen Worte, die im Ebook durch Fußnoten erklärt worden sind. Ja, das Buch spielt in Frankreich, in Paris und ich habe auch gar nichts dagegen, dass feststehende Begriffe in der Landessprache geschrieben werden, aber Worte, für die es eindeutig Übersetzungen gibt im französischen zu lassen und dann als Fußnote zu übersetzen lag mir einfach nicht so. Ab und an hätte es mich nicht gestört, aber so war es für meinen Geschmack einfach ein wenig viel. Daher einen Stern abzug, da es doch den Lesefluß unterbrochen hat.  Ansonsten kann ich wirklich keine Kritik üben. Lässt sich gut lesen, regt mit genau der richtigen Portion Tiefgang zum Nachdenken an, zeigt viel Humor und durch die erzeugte Spannung wollte ich immer weiter lesen. Hier kam auch die Kapitelkürze zugute - da diese sehr kurz gehalten sind, kam dieses typische "Na eins kannste noch" auf.  Auch die Charaktere sind so bildlich und reelle dargestellt, dass man sie einfach versteht und das Handeln und denken durchaus nachvollziehen kann.  Freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin. Klare Leseempfehlung! 

    Mehr
    • 4
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    14. March 2016 um 08:42
  • & welche Vorurteile hättest du?

    Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F
    Mausimau

    Mausimau

    Inhalt: 'Der Fuchs' ist ein schlaues Tier. Nach einem längeren Gefängnisaufenhalt beginnt unsere Geschichte mit seiner Entlassung. Wieder in Freiheit vermietet er sein neu gewonnenes Haus. Dort finden Personen unterschiedlicher Generationen und Herkunft zusammen. Humorvolle Missverständnisse sind vorprogrammiert - Vorurteile allerdings auch. „Blassrosa“ erzählt die Geschichte von jeder dieser Personen, die der Fuchs auf seine ganz spezielle, leicht paranoide Art in seinem Tagebuch wiedergibt. Meine Meinung: Leider hatte ich durch Prüfungen und Job ziemlich viel Stress und eine kleine Leseflaute. Um diese zu besiegen habe ich mich an dieses Buch gewagt. Und zu Beginn des Buches dachte ich wirklich erst einmal, „ohje ob das was gibt“. Der Schreibstil der Autorin war eine komplett neue Erfahrung für mich. Dier Kapitel waren sehr kurz und meist stand zu Beginn immer das Wetter.- Beispielsweise „Mittwoch, sonnig.“ Auch das Kapitel an sich war ein wenig geschrieben wie ein Gedankengang der jeweiligen Person. Doch wer mich kennt, weiß ich liebe Bücher, die auch mal einen etwas anderen Schreibstil haben. Für mich einen absolute Herausforderung. Und nachdem ich die ersten Kapitel durch hatte. Den Fuchs kennen gelernt habe und die ersten Mieter Einzug gehalten haben, merkte ich wie die Zeilen immer mehr nur so dahin flogen. Ich begann dieses Buch zu lieben! Die Handlung wurde im Laufe des Buches immer besser. Es kamen mehrere Personen hinzu und ich fieberte mit ihnen mit und lachte über das ein der andere Vorurteil. Und ich muss gestehen nicht nur einmal fragte ich mich, wenn ich nicht die Gedanken des Gegenübers wüsste, ob ich nicht genau dasselbe Vorurteil gehabt hätte. Als die ersten wieder gingen, fiel es mir doch recht schwer, Abschied zu nehmen. Die Bewohner des Hauses waren so wunderbar unperfekt und normal, dass man sich einfach perfekt mittenhinein denken konnte. Ich wäre auch gerne Eingezogen!^^ Das Ende war für mich nochmal eine wirkliche Überraschung. Damit hatte ich einfach überhaupt nicht gerechnet! Es war genial! Fazit: Für mich war dieses Buch mein erstes kleines Lesehighlight des Jahres und war perfekt um meine Leseflaute zu überwinden. Ich gebe diesem Buch 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung :)

    Mehr
    • 5
  • Der Fuchs und sein Bau....

    Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F
    Miamou

    Miamou

    „Der Fuchs“ ist ein schlaues Tier. Nach einem längeren Gefängnisaufenhalt beginnt unsere Geschichte mit seiner Entlassung. Wieder in Freiheit vermietet er sein neu gewonnenes Haus. Dort finden Personen unterschiedlicher Generationen und Herkunft zusammen. Humorvolle Missverständnisse sind vorprogrammiert - Vorurteile allerdings auch. „Blassrosa“ erzählt die Geschichte von jeder dieser Personen, die der Fuchs auf seine ganz spezielle, leicht paranoide Art in seinem Tagebuch wiedergibt. ******************************************************** Bei diesem Buch hat es mir wirklich das Cover angetan. Und der Titel...meist verstecken sich ja hinter Büchern, die ein „Oder“ dabei haben, sehr gute Geschichten, weil sie nicht einseitig beleuchtet werden. So auch in „Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F“. Ich dachte ja vorerst, dass Monsieur F „Der Fuchs“ ist, aber weit gefehlt. Mehr verrate ich dazu aber nicht. Die Autorin spielt also schon im Titel mit Erwartungshaltungen, die sich dann durch die gesamte Handlung ziehen. Denn sehr oft begegnet man in diesem Buch den klassischen Vorurteilen und wilden Missverständnissen. Wunderbar herausgearbeitet und für den Leser zum Schmunzeln einladend, weil dieser nämlich mehr weiß, als die Protagonisten selbst. Daher eine wichtige Lektion des Buches, man sollte hinter die Fassade schauen und vielleicht auch das ein oder andere Mal nachfragen, bevor man jemanden vorverurteilt. Zu Beginn des Buches hatte ich Schwierigkeiten hinein zu finden. Ich kann gar nicht recht sagen warum, der Funke ist einfach nicht richtig übergesprungen. Manchmal ist es eben einfach so. Erst mit fortlaufen der Handlung wurde es dann angenehmer. Die Figuren sind sehr stereotyp dargestellt. Von der Autorin bestimmt so beabsichtigt, aber für mich war das dann manchesmal wirklich anstrengend und hatte dann zur Folge, dass ich mit keiner so richtig warm wurde. Manche waren regelrecht unsympathisch. Die Handlung an sich, war nicht uninteressant. Verschiedene Charaktere aus verschiedenen Generationen wurden in ein Haus gesetzt und es scheint vorprogrammiert, dass da dann so einiges passieren wird. Der Spannungsbogen bleibt dabei aber eher flach, trotz der gekonnten Perspektivwechsel. Zum Ende hin, wurde es mir dann aber schon fast zu skurril und da bleibt einem dann schon auch mal das Lachen im Hals stecken. Zudem ging mir besonders am Ende dann vieles einfach viel zu schnell um die Zusammenhänge richtig zu verknüpfen. Der Schreibstil ist eher einfach, was aber okay ist, da es sich um eine Tagebuchform handelt. Was ich allerdings dann doch als eher störend empfand, waren die vielen französischen Querschießer. Wenn ganze Sätze, wie beispielsweise „Pourqoui pas?“ vorkommen, dann ist das stilistisch toll (und regt nebenbei die Gehirnzellen an, die sich in der Schule mit der französischen Sprache „quälen“ mussten), aber wenn dann mitten in einem deutschen Satz plötzlich ein französisches Wort verwendet wird, stört das den Lesefluss. Irgendwann habe ich dann aufgehört ständig in den Fußnoten die deutsche Übersetzung zu suchen und sie dann konsequent überlesen. Ich fand dann auch, dass Wörter wie „befristeter Arbeitsvertrag“ dann ruhig auch so dort stehen hätten können und man dann nicht mit französischen Abkürzungen rumjonglieren hätte müssen. Alles in Allem aber trotzdem ein Buch, das man gerne lesen kann. Eine nette, skurrile Geschichte, die an vielen Stellen witzig ist.

    Mehr
    • 3
    Cridilla

    Cridilla

    24. February 2016 um 04:43
  • Ein amüsanter Roman mit erstem Hintergrund...

    Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F
    tschulixx

    tschulixx

    Tharina Wagner hat mit mit diesem Buch wirklich witzige Momente beschert. Ihr Roman lässt den Leser in  die Welt von Monsieur F. eintauchen und mitfiebern. Interessante Charaktere und viele typische Vorurteile machen den Roman aufregend und amüsant. Kurz zum Inhalt: ‘Der Fuchs’ ist ein schlaues Tier. Nach einem längeren Gefängnisaufenthalt beginnt unsere Geschichte mit seiner Entlassung. Wieder in Freiheit vermietet der Fuchs sein neu gewonnenes Haus. Dort finden Personen unterschiedlicher Generationen und Herkunft zusammen. Humorvolle Missverständnisse sind vorprogrammiert – Vorurteile allerdings auch. „Blassrosa“ erzählt die Geschichte von jeder dieser Personen, die der Fuchs auf seine ganz spezielle, leicht paranoide Art in seinem Tagebuch wiedergibt. Die Idee der Geschichte finde ich sehr interessant und durchdacht. Die Autorin hat sich meiner Meinung nach sehr viele Gedanken gemacht, wie sie diese Idee umsetzten soll. Dadurch sind alle Ereignisse ineinander verknüpft und alles kommt irgendwann ans Licht.  Diese ganz gewissen Charaktere sind das Wichtigste für den Roman. Sie sind so unterschiedlich wie möglich ausgesucht, dass man eine jede Gesellschaftsschicht unter einem Haus vorfindet. Sei es ein Drogendealer, der wieder in die richtige Bahn kommen will, eine arrogante Studentin, die ihre Miete nicht bezahlen möchte, eine Familie die unterschiedlicher nicht sein kann und arabische Freunde hat, oder die liebe arme Arbeiterin. Das macht die Geschichte wirklich sehr besonders. Dieser Vermieter ist die Hauptperson und schreibt alle seine Beobachtungen in sein Tagebuch nieder. Man versteht, wie er sich seine Meinung gebildet hat, denkt sich aber auch, warum er so misstrauisch ist und so schnelle Schlüsse zieht. Das betrifft aber nicht nur den Fuchs, sondern auch alle anderen Personen die in der Geschichte vorkommen. Egal ob die pubertierende Marie oder die alte Frau die ihren Sohn sucht. Man bekommt immer einen Blick hinter die Kulissen = man erfährt von jedem die Gedanken und Meinungen. Das hat die Autorin auf eine sehr gewiefte Weise gemacht. Eine Aktion löst in anderen gewisse Gedanken aus, die auch wir im echten Leben haben. Es wirkt überhaupt nicht langweilig oder verwirrend, sondern macht wirklich viel Spaß!Ich habe jeden Charakter lieben gelernt, egal ob dumm oder arm oder verrückt.  Ich habe oben schon diese Vorurteile und Missverständnisse angesprochen. Beim lesen ist es ein Vergnügen sich in jedem Charakter wiederzufinden. Man hat selbst diese Vorurteile schon geäußert oder sich einfach nur im Stillen selbst gedacht. Seien es die Vorurteile über Ausländer oder Missverständnisse unter Verliebten. Das macht die Geschichte gleich viel realer, weil man selbst einmal in so einer Situation war. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut. Er zieht einem in die Geschichte hinein und macht neugierig auf die nächsten Seiten. Jedes Kapitel beginnt mit dem Wetter des heutigen Tages, was dann auch irgendwie zu den Geschehnissen passt. Es ist einfach toll, wenn man von jedem die Gedanken versteht und jedes Ereignis irgendwie mit dem nächsten verknüpft ist. Wenn das junge Mädchen mit diesem Typen spricht, sieht sie ein anderer und glaubt sie ist eine Prostituierte. Diese kleine Beobachtung kann wirklich sehr viel auslösen.... da verrate ich aber nicht mehr. ;)Die Kapitel an sich sind sehr kurz, wodurch es kein Problem ist, kurz einmal Pause zu machen. Das Ende des Buches, bzw. der letze Satz war für mich das Highlight. Ich empfehle das Buch schon alleine wegen diesem Satz zu lesen. Ich musste lauthals loslachen, weil man es einfach nicht glauben konnte! Diese Geschichte hat es mehr als deutlich gemacht, wie ich sag jetzt mal verkorkst unsere Gesellschaft eigentlich ist. Das kann doch nicht wahr sein, dass wir fast zu jeder Zeit mit diesen Vorurteilen konfrontiert sind. Aber seien wir ehrlich. Es stimmt! Und wisst ihr was?! Wir sind alle gleich.... Ein sehr witziger Roman, mit einem ersten Thema...

    Mehr
    • 10
    tschulixx

    tschulixx

    18. February 2016 um 10:33
    franzzi schreibt Noch nie von gehört, aber klingt sensationell gut.

    Ich vorher auch nicht. Ist wirklich total gut!

  • herzlich, vielschichtig - ein absoluter Gewinn

    Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F
    birarnol

    birarnol

    Da dieses Buch als Jugendbuch angepriesen wurde, hätte ich es mir mit meinen 42 Jahren wohl kaum gekauft. ABER: Das wäre wirklich ein Verlust gewesen. Unzählige Male saß ich kichernd mit dem Buch in der Hand da und habe mich über die entstandenen Situationen und Missverständnisse amüsiert. Aber erst einmal zur Geschichte: „Der Fuchs“ – nach langer Haft entlassen – hatte noch im Gefängnis ein altes Haus beim Kartenspiel gewonnen. Nachdem er alle Renovierungsarbeiten an diesem Haus mehr schlecht als recht erledigt hatte, fehlte ihm etwas, womit er seine Tage füllen könnte – sowohl eine Beschäftigung, als auch Geld. Und so kommt er auf die Idee, seine vielen leerstehenden Zimmer zu vermieten. Bald finden sich die unterschiedlichsten Charaktäre in seinem Haus ein. Jede dieser Figuren hat ihren eigenen Charm, ihre eigenen Macken, Wünsche und Ziele. Menschen, die man an jeder Ecke antreffen kann – oder auch nicht. Natürlich könnte ich hier näher auf die Personen und ihr Erleben eingehen. Aber ich bin der Meinung, dass der Leser sich völlig unvorbelastet auf diese kleine Entdeckungsreise begeben sollte. Es ergeben sich Situationen, welche aus mehreren Perspektiven erläutert werden. Wie erlebt ein Protagonist die Situation, wie kommt sie beim Beobachter an? Und hier werden so viele alltägliche Vorkommnisse aufgegriffen, welche auch im realen Leben zu Missverständnissen führen, dass oft schon eine tragische Komik entsteht, wenn man sich in diese Personen hineindenkt. Letztendlich können sich die unterschiedlichen Mieter gegenseitig sehr viel geben, auch wenn es zu Konflikten kommt. Und zu guter Letzt gehen alle ihren eigenen – ihnen vorgezeichneten Weg. Tharina Wagner hat dieses Buch mit viel Aufmerksamkeit geschrieben. Sie blickt in ihre Protagonisten hinein, so dass jede einzelne Figur dem Leser nahe kommt. Mir selbst hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Nicht gekünstelt, sondern direkt und mit viel Witz. Auch fand ich die französischen Ausdrücke erfrischend. Dadurch, dass sie verstreut eingeworfen und sofort per Fußnote erklärt wurden, verlor man nicht den Lesefluss. Es hat mir wirklich leidgetan, wenn ich irgendwann nachts das Buch aus den Händen legen musste. Ich hoffe sehr, dass es bald ein nächstes Buch dieser talentierten Autorin gibt. Es wird gewiss in unserem Bücherregal landen.

    Mehr
    • 2
    TharinaWagner

    TharinaWagner

    13. February 2016 um 22:53
  • Optimal zu lesendesBuch ^^

    Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F
    patrickk1989

    patrickk1989

    05. February 2016 um 19:39

    Sehr lesenswert und spannend !Tolles modernes Märchen das zum schmunzeln anregt und zudem noch an vielen Stellen lustig ist !Einfach top :-)

  • Keiner ist schlauer als der Fuchs

    Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F
    AdrienneAva

    AdrienneAva

    Das Buch:Auf seltsamen Wegen kommt ein skurriler Häftling an ein verlassenes Haus in einem Vorort von Paris. Doch was passiert, wenn sich dieser Häftling nach all den Jahren in einen Ex-Häftling verwandelt? Dieses Buch habe ich aufgrund einer Rezension gekauft. Das Cover wirkte auf mich eher unscheinbar und ich wusste zu Beginn nicht recht, was mich erwarten würde.  Als grosse Liebhaberin von französischen Filmen (Willkommen bei den Sch’tis oder Die Töchter von Monsieur Claude) war ich sehr gespannt auf dieses Werk.  Kurzum, ich bin begeistert. Schon lange habe ich kein Buch mehr in so kurzer Zeit verschlungen, dabei gelacht, den Kopf geschüttelt, Tränchen vergossen und bin dabei einfach nur gut unterhalten worden. Ich liebe diesen typischen französischen Humor. Die Figuren sind liebevoll und skurril geschrieben. Die französischen Wörter, welche immer wieder in die Geschichte eingeflochten sind haben dem ganzen einen speziellen Charme verliehen. Die Absätze sind kurz und einfach geschrieben, dadurch war ein flüssiges Lesen möglich.  Ich bedanke mich bei Tharina Wagner für dieses wundervolle Werk und kann hier meine absolute Leseempfehlung aussprechen für alle die dem französischen Humor angetan sind.  

    Mehr
    • 4
  • Ein Unikat. :)

    Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F
    MimisBookworld

    MimisBookworld

    Inhalt: 'Der Fuchs' ist ein schlaues Tier. Nach einem längeren Gefängnisaufenthalt beginnt unsere Geschichte mit seiner Entlassung. Wieder in Freiheit vermietet er sein neu gewonnenes Haus. Dort finden Personen unterschiedlicher Generationen und Herkunft zusammen. Humorvolle Missverständnisse sind vorprogrammiert - Vorurteile allerdings auch. „Blassrosa“ erzählt die Geschichte von jeder dieser Personen, die der Fuchs auf seine ganz spezielle, leicht paranoide Art in seinem Tagebuch wiedergibt. Meine Meinung: Das Cover sah ich zu Beginn etwas skeptisch entgegen. Doch ich muss sagen, nachdem ich das Buch gelesen habe, entdecke ich immer wieder Details aus der Geschichte. Im Nachhinein gefällt mir das Cover gut! :) Tharina's Schreibstil ist sehr emotional, humorvoll und dennoch sehr düster. Ich hatte es auch schwer mich in die Geschichte einzufinden. Doch nachdem es mir gelang öffneten sich bei mir alle Tore. Durch die Tagebucheinträge und die Wechsel der Perspektive, erhält man einen guten Einblick in den Alltag des Hauses und seine Bewohner. Vorallem seiner Bewohner. Ein Pluspunkt bekommt das Buch von mir aufgrund der Fußnoten. Ich bin nämlich eine totale Niete was Französisch angeht. Viele andere Leser empfanden dies als störend. Gut es waren schon viele, aber besser Fußnoten als gar keine. Denn wenn es keine gäbe, wäre ich mit meinem besten Freund dem Smartphone drangesessen und hätte den Google Übersetzer angeschmissen. Daher ein danke an Tharina Wagner für ihre Um- und Voraussicht! :) Ein Mann, der nur als "Der Fuchs" bekannt ist, gewann während seines Gefängnisaufenthalts ein Haus. Als er wieder in Freiheit ist, vermietet er Zimmer des Hauses und macht so einen legal etwas Geld. Die Bewohner könnten unterschiedlicher nicht sein, was natürlich bei "Der Fuchs" zu Skepsis, Paranoia und Kontrolle führt. Über die Mieter schreibt er einige skurile Dinge in sein Tagebuch. Manchmal stiegen mir Tränchen vor lauter Lachen in die Augen. Mal ehrlich, der hat schon voll die Ideen und Einfälle... Erinnert mich irgendwie ein bisschen an meinen Opa. :D Ich finde die Charaktere wurden genial ausgearbeitet. Jeder einzelne ist ein echtes Unikat. Tiefe, Ecken und Kanten findet man hier zur Genüge und das macht sie so perfekt. Doch das trifft nicht allein auf die Charaktere zu, sondern auch auf das blassrosane Haus! :)♥ Ich würde sofort einziehen! Es wurde so bildhaft beschrieben, einfach genial. Das Ende war leider ein Ende. Wenn es nach mir geht, könnte es ruhig noch einen zweiten Band geben! :) Tja was soll ich sagen... Zu erst war ich skeptisch, doch dann wurde ich einfach überzeugt. Tharina hat mir veranschaulicht, dass Abwechslung im Genre auch mal ganz gut tun kann. Man könnte schließlich über so ein Unikat, wie dieses Buch stolpern. Leseempfehlung? Warum nicht, es ist ein gelungener Debütroman. Ich vergebe für den leicht paranoiden Fuchs 4 von 5 Sternchen!

    Mehr
    • 3
  • Blassrosa macht Spass, ruht sich allerdings nicht darauf aus

    Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F
    ClueWriting

    ClueWriting

    Ich habe Tharina Wagners Erstling im Rahmen einer Interview-Recherche lesen dürfen. Dass es Tharina vom östereicherischen Graz nach Frankreich zog, sie früher erfolgreich das Tanzbein schwang und sie sich vom Flair ihrer Wahlheimat zu ihrem Erstling inspirieren liess, dürfte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein. Etwas weniger oft erwähnt, allerdings überhaupt nicht erstaunlich ist, dass die Zusammenarbeit mit Tharina und dem Verlag 3.0 durch und durch angenehm ist. Also, ihr Buchblogger und Rezensionsschreiber, wenn es da ist, dann meldet euer Interesse an.   So knapp wie möglich zusammengefasst, handelt “Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F“ vom alltäglichen Leben der Bewohner eines Blassrosa Haus in einer Pariser Vorstadt. Das klingt erst wenig spektakulär und in der Tat sucht man in dem Buch anfangs vergebens nach fantastisch anmutenden Abenteuern, findet dafür aber nicht minder fantastische Charaktere, die Geschichten erzählen, überzeichnen und durch ein gedankliches Spiegelkabinett führen.   Alles beginnt, als der Fuchs, das schlaue Tier, das Gefängnis verlassen darf. Durch Glück im Spiel steht er nicht ohne Obdach da, sondern kann sich direkt nach der Entlassung in das blassrosa Haus in einem Pariser Vorort zurückziehen. Die ersten Tage verlaufen einsam, der Fuchs repariert, werkelt und gibt sich Mühe, seinem neuen Leben in Freiheit einen hübschen Anstrich zu verleihen. Nur zwei Dinge fehlen ihm: Das liebe Geld und Gesellschaft. Ersteres wäre schwer zu bekommen, davon ist er überzeugt, wo er doch gerade erst entlassen wurde. Wer würde einem wie ihm schon eine zweite Chance geben? Das mit der Gesellschaft ist auch so eine Sache, sprechen die Nachbarn doch lieber über ihn statt mit ihm. Es dauert nicht lange und der Fuchs wird von der naheliegenden Idee überfallen, sich vom ehemaligen Knastbewohner zum Vermieter zu mausern – das Haus ist ohnehin zu gross für ihn und so kann er Geldbörse und Bekanntenkreis füllen. Sobald die ersten Mieter auftauchen, die Familie Fondant, kommt mit dem Leben auch das Misstrauen des Fuchses richtig in Fahrt. Während er Madame Fondant zu laut und breit findet, weiss er nicht so recht, ob ihr Gatte dümmlich, taub oder vielleicht doch ein Agent der Geheimpolizei ist. Dennoch bemüht er sich in bester Fuchsmanier, die neu Eingezogenen willkommen zu heissen und beginnt gleichzeitig damit, Buch über die Mieter zu führen. Nach und nach ziehen mehr Leute ein, die nicht nur Kleider, sondern zuweilen auch Ballast in ihrem Gepäck mitbringen. Eine Studentin, die den Fuchs an seine ehemalige Geliebte erinnert, buhlt vergebens um die Unterstützung ihrer Familie. Zwei junge Männer gehen ihren Geschäften nach, bis der Fuchs sie auf den richtigen Weg stupsen will. Eine ältere Dame vermisst ihren Sohn und leiht dem Fuchs ein Ohr, wenn er wieder einmal nicht ganz so schlau ist, wie er gerne denken würde. Das blassrosa Haus bleibt nicht nur für den Fuchs der Schauplatz von unzähligen Beobachtungen und Interpretationen. Auch die anderen Mieter bleiben auf ihre eigene Weise wachsam, halten ein Auge auf die Machenschaften der anderen und lassen es sich nicht nehmen, übereilte Schlüsse zu ziehen…   Tharina Wagners Schreibstil überzeugt mit (Wort-) Witz und hält den Leser mit rasanten, aber stets nachvollziehbaren, Perspektivenwechseln hellwach. Wo viele Autoren aus dem Neid einer Schwester auf das Kuchenrezept der anderen, ein Fest der Langeweile zaubern könnten, bringt Tharina ihre Leser auch mit solchen Anekdoten zum Grinsen und nachdenken. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie selten zu lange bei einem Charakter verweilt. Bevor man sich an einem Handlungsstrang überfressen hat, hüpft man schon zum nächsten skurrilen Bewohner oder unternimmt etwas mit den zahlreichen Nebencharakteren, welche die nähere Umgebung des Hauses bevölkern. Kaum je bleiben die süffisant zu lesenden Dialoge ohne die Gedanken der Protagonisten stehen. Und gerade die Einsicht in die Köpfe der Sprechenden, deckt Missverständnisse und Vorurteile auf, die mal lustig, mal traurig sind, einem zum Kopfschütteln- oder Nicken bringen. Es wurde in anderen Rezensionen schon gesagt und ja, Tharinas Schreibstil ist eigen – allerdings im besten Sinne. Die Stilistik streitet sich nicht um das Rampenlicht, sondern unterstreicht den Inhalt, die Protagonisten und Handlungsorte so stimmig, dass atmosphärische Bilder zustande kommen und man sich in der Geschichte verlieren kann. Zum besonderen Bijou wird der Text durch die vielen französischen Floskeln und Ausdrücke. Selbst jemand der Französisch spricht wird hier und da neue Phrasen entdecken und für alle anderen empfiehlt sich der Blick in die Fussnoten, die Sprachbarrieren überbrücken. Ich gehe davon aus, dass sich auch Sprachfremde nicht an Vokabellernen erinnert werden, denn Tharina streut ihre Französischkenntnisse sparsam und zielgenau. Für mich war das Flair der französischen Sprache bereichernd und hat mitunter geholfen, die Stimmung und Atmosphäre im und um das blassrosa Haus zu malen.   Am Ende des Lesevergnügens steht für mich fest, dass Tharinas Universum in erster Linie durch ihre Charaktere erzählt wird. Nicht immer sind es die expliziten Gedankengänge, welche die jeweiligen Protagonisten zum Leben erwecken, manchmal genügt eine Geste – oder ein Telefonapparat. Der Leser erlebt die Figuren aus verschiedenen Blickwinkeln und lernt sie so besser kennen, als jemand sich selbst kennen kann. Es ist das Zusammenspiel von introspektiven Betrachtungen und der Dynamik unter den Figuren, das überzeugt. Das mit den „verschiedenen Blickwinkeln“ ist im Übrigen absolut ernst gemeint. In „Blassrosa“ tummeln sich Menschen mit den verschiedensten Hintergründen, Kulturen, Ansichten oder Lebensumständen – Genauso wie wir das von einem Pariser Vorort erwarten – und sie alle zeigen ihre ganz eigenen, facettenreichen Perspektiven. Verstrickungen von Missverständnissen, Vorurteilen, Bereitschaft zum Zusammenleben und das stete, knappe aneinander Vorbeileben und –reden, geben Einblick und Überblick zugleich und zeigen die Diskrepanz zwischen dem, was wir einfach voraussetzen und was tatsächlich geschieht. Ob es nun um Madame Fondant geht, die ihrer muslimischen Bekannten zu ihren Französischkenntnissen gratuliert, obschon diese als Dolmetscherin weit sprachgewandter als die Gute Fondant ist. Ob die junge Studentin und die Tochter der Fondants gegenseitig neidisch auf die Figur der anderen sind. Oder ob der Fuchs sich über die Pünktlichkeit seiner neuen, dunkelhäutigen Mieterin wundert. Mit jedem Gedanken, Gespräch und jeder Geste schmückt Tharina ihre Figuren liebevoll aus, macht sie tiefer und ja, überspitz sie zuweilen auch.   Mit und durch die Protagonisten gelingt es Tharina, unangenehme Themen aufzugreifen, die uns alle etwas angehen. Sie spricht über Vorurteile oder Charakterschwächen, jedoch nicht mit einem erhobenen Zeigefinger, sondern mit einem Schmunzeln und zeigt auf, dass es anders ginge. Wenn der Leser über die Charaktere lacht, dann nicht, weil Tharina sich über sie lustig macht, sondern weil wir erkennen, wie lachhaft deren, und nicht zuletzt auch unsere, Voreingenommenheit ist. Der Humor, aber auch die durchgezogen neutrale Erzählweise dienen Tharina als wunderbare Mittel, Kritik zu üben und darauf hinzuweisen, dass Veränderung jederzeit möglich wäre – wenn wir denn nur wollten und einsehen, dass wir bei uns selbst beginnen müssen.   Das Cover präsentiert das berüchtigte blassrosa Haus, auf sepia-eskem Grund trohnt es zentral inmitten seines Gartens. Am Ende der Einfahrt lädt eine breite Treppe ein und im Vordergrund betrachtet ein Herr mit seinem besten Freund (ein Hund, natürlich) die Szenerie. Das Gemälde, dessen Leinwandtextur noch zu erkennen ist, strahlt eine gewisse Melancholie aus, welche vom verspielten Lettering kontrastiert wird. Zugegeben, mein erster Blick auf das Cover war schulterzuckend. Das ist ganz und gar nicht böse gemeint, ich habe aus beruflichen Gründen schlichtweg zu viele Informationen zu Farbenlehre, Komposition, Licht- und Schattenfall, Zeichen- und Maltechnik im Kopf herumschwirren, als dass ich eine Illustration einfach so, ohne all die Theorie betrachten könnte. Für mich kamen die leuchtenden Augen, beim Betrachten des Covers erst mit der Zeit – gut so, denn so blieb es nicht beim hübschen Eindruck. Das Gemälde, das im Übrigen aus dem Pinseln von Tharinas Herrn Papa stammt, passt einfach punktgenau zu den Geschichten, die sich dahinter verbergen. Alles wirkt klein, gedrungen, so wie die Charaktere nahe beieinander leben. Gleichzeitig zeigt es drei breite Wege, die der Figur offen stehen. Für mich spiegelt das Cover den Charme des Buches und gerade das Haus zieht mich in die französische Westschweiz, wo man tatsächlich sehr viele dieser Häuschen zu sehen bekommt (ja, auch in Blassrosa).   Kritikpunkte gab es für mich beim Lesen sicherlich welche – ich weiss das, weil sie in meinen Notizen stehen. Genau deshalb will ich an dieser Stelle nun auch nicht kritisieren, denn ohne mein kleines Heftchen, könnte ich mich gar nicht mehr an den einen oder anderen Schnitzer erinnern. Wer pedantisch sein mag (oder ein Interview vorbereitet), soll sich gerne eine eigene Liste von Nebensächlichkeiten anlegen, für mich steht allerdings fest: „Blassrosa“ ist ein Buch, das unterhalten und zum Denken anregen soll, kein Fachbuch, also sind Kritikpunkte, die ich mir aufschreiben muss, schlicht und einfach nicht der Rede wert.   Jetzt zu dem, was am Schluss kommen sollte, zum Fazit. Tharina Wagners Erstling ist hoffentlich bloss ihr Debüt, denn … Liebe Tharina, schreib weiter! „Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F“ ist ein liebevoll aufgebauter, vor Sarkasmus und feinem Humor strotzender Blick auf unsere Gesellschaft. Eine Charakterstudie, die durch die Augen der Charaktere nicht zuletzt den Leser zum Studieren bringt. Ich bin der Meinung, dass beinahe jeder Leser etwas für sich mitnehmen kann, seien es neue Erkenntnisse oder einfach nur wohltuendes Grinsen, die Erleichterung, dass man nicht alleine den Kopf über bestimmte Aspekte unserer Mitmenschen schüttelt. Ich habe es am Ende unseres Interviews geschrieben und widerhole es im Brustton der Überzeugung: „Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F“ mit seinen originellen Charakteren, dem Witz, Tiefgang und Charme der Weltstadt, hat absolutes Bestseller-Potential und ich finde, dass ihr dieses Werk nicht verpassen dürft. Zum Interview mit Tharina auf Clue Writing gehts hier.

    Mehr
    • 2
  • Der Fuchs lädt ein ins blassrosa Haus!

    Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F
    Leuchtturmwaerterin

    Leuchtturmwaerterin

    Inhalt: 'Der Fuchs' ist ein schlaues Tier. Nach einem längeren Gefängnisaufenthalt beginnt unsere Geschichte mit seiner Entlassung. Wieder in Freiheit vermietet er sein neu gewonnenes Haus. Dort finden Personen unterschiedlicher Generationen und Herkunft zusammen. Humorvolle Missverständnisse sind vorprogrammiert - Vorurteile allerdings auch. „Blassrosa“ erzählt die Geschichte von jeder dieser Personen, die der Fuchs auf seine ganz spezielle, leicht paranoide Art in seinem Tagebuch wiedergibt. Meine Meinung zum Buch: Ich bin mit gar keiner wirklichen Erwartung an dieses Buch herangegangen, nicht weil ich es unterschätzt hätte, sondern weil ich mir einfach nichts unter dem Titel vorstellen konnte. Umso überraschter war ich dann wirklich von der Leichtigkeit und dem feinen, teilweise fast schwarzen, Humor, der mich wirklich abgeholt hat. Die Geschichte ist toll erdacht. Die einzelnen Charaktere nehmen mich mit und ich habe Freude daran ihnen beim "Leben" und "Missverstehen" zuzusehen. Hier und da hat die Geschichte leichte Perspektivfehler eingebaut, die man aber gerne überliest, Dank der wunderbaren Story. Teilweise sind diese Fehlerchen wohl aber auch das Problem des E-Book Verarbeitens, denn klare Absätze fehlen im Text oft. Die hätten den Perspektiv- bzw. Sprachwechsel besser sichtbar gemacht. Nichtsdestotrotz sind das wirklich nur Fehlerchen, die meinen Lesefluss und meinen Spaß auf keinen Fall geschmälert haben. Trotzdem muss ich dafür ein Sternchen abziehen. Fazit: Eine super nette Unterhaltungsgeschichte mit wirklich tollem, spannungsgeladenem Ende und überraschenden Erkenntnissen! Bewertung: 4 von 5 Sterne

    Mehr
    • 5
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

    Mehr
    • 6213
  • weitere