Thariot Solarian. Tage des Aufbruchs

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Inhaltsangabe zu „Solarian. Tage des Aufbruchs“ von Thariot

A.D. 2232 Die Erde stirbt. Die Polkappen sind vollständig abgeschmolzen. Tiere und Pflanzen verendet. Flüsse vergiftet. Die Sonne verbrennt alles Leben. Drei Milliarden Menschen kämpfen noch. Energiekuppeln schützen die Städte für wenige, die Mehrzahl stirbt in der Ödnis. Die Hoffnung aller ist ein bewohnbarer Planet in einem benachbarten Sonnensystem. Solarian – Tage des Aufbruchs Der größte Exodus aller Zeiten. Der Wettlauf mit der Sonne beginnt. Jetzt. Ein Rennen, von dem Scott nichts wissen will. Er profitiert von der Not anderer, von denen ihn höchstens Bares interessiert. Tara, ein junger Offizier, träumt davon die Sterne zu bereisen. Ein naiver Wunsch, kurz vor Abreise des letzten Raumschiffs. Die Plätze reichen nicht für alle.

Ich fand anfangs nur schwer in die Geschichte hinein. Die teils unnötig sexistische & prollige Ausdrucksweise war so gar nicht mein Ding.

— darkchylde

Spannungsgeladen, temporeich, schmutzig, erschütternd

— Julia_Kathrin_Matos

Ein neues Buch von Thariot, wieder abgefahren, fesselnd, witzig, mit massenhaft Überraschungen und in kürzester Zeit verschlungen.

— sursulapitschi

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Die Optimierer

Eine Geschichte dich mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Mit diesem Ende hätte ich auch nicht gerechnet.

Samtha

SoulSystems 1: Finde, was du liebst

Unglaublich guter Schreibstil mit einer tollen Geschichte vereint!

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Humorvoll, erschreckend und genauso verrückt wie die Realität - definitiv lesenswert!

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  • Spannungsgeladen, temporeich, schmutzig, erschütternd

    Solarian. Tage des Aufbruchs

    Julia_Kathrin_Matos

    24. September 2017 um 18:58

    Thariot zeichnet eine mögliche Zukunft, in der die Menschheit das Leben auf der Erde zugrunde gerichtet hat. Anstatt die Erde wieder bewohnbar zu machen und möglichst alle Lebewesen zu retten, fließen alle verfügbaren Ressourcen in Schutzschilde für wenige Erdenstädte, Raumschiffe und Siedungen auf erdnahen Gestirnen sowie in die Besiedlung einer Neuen Erde im Sonnensystem Proxima Centauri, wovon nur die Reichen und Mächtigen profitieren.Warnung für sensible Gemüter: Thariot nimmt kein Blatt vor den Mund. Zum einen ist das Szenario einer möglichen Zukunft düster und schwer zu ertragen, da nicht unrealistisch. Zum anderen ist die Story gespickt mit derbem Humor und psychischen Abnormitäten. Immer im Mittelpunkt: Gewalt, schmutziger Sex ohne Gefühle, Alkohol, Macht, Kampf, Intrigen, Misstrauen ...Hauptfiguren, aus deren Sicht die sich teilweise überkreuzenden Handlungsstränge wiedergegeben werden (kapitelweise im Wechsel, in der Vergangenheitsform, ohne Ich-Perspektive):Scott: 32, ehemaliger First Lieutenant der Special Forces (Fernaufklärung), Deserteur, Schmuggler, wirkt oberflächlich, sexbesessen, gewaltbereit und profitgierig, übernimmt nur Verantwortung für sich selbst.Tara: 24, große Verbundenheit zu ihrer Schwester und ihren Eltern, hat sich aus Slum nahe Johannesburg hochgearbeitet, frisch abgeschlossen: Second Lieutenant (Kommunikationsoffizierin), Einsatzbereich Orbit des Mars.Istari: jüngere Schwester von Tara, die im Slum mit schlechten Zukunftsaussichten zurückbleibt.Auftragsmörder: wechselt Identitäten inkl. Geschlecht, sexuell aufgeschlossen, reich, wirkt skrupellos, verbindet gern den Job mit körperlichen Annehmlichkeiten.Leonie: 32, naturverbunden, Pferdenärrin, Mutter, Ehefrau des kommandierenden Offiziers der Neuen Erde, nach 11-jährigem Kälteschlaf kurz vor Ankunft auf der Neuen Erde.Es handelt sich um etwas überzeichnete, aber auch faszinierende Charaktere, die komplex durchdacht anmuten und noch spannende Entwicklungen und vielfältige Überraschungen versprechen.Es gibt auch einige geistreiche Nebenfiguren. Mein Highlight: KI Aileen.Die eingebetteten Ideen zu technischen Innovationen sind sehr interessant.Zynischer Humor kommt nicht zu kurz.Trotz der teils derben Wortwahl ist der Erzählstil anspruchsvoll. Es erfolgt keine ausführliche Einleitung zu Geografie, Politik oder wie es zur hier vorzufindenen Endzeitstimmung gekommen ist. Es gilt, sich diese Informationen im Laufe der Zeit zu erarbeiten. Man wird gleich in die Geschehnisse hineinkatapultiert. Es gibt viele Schauplätze: Erde, Neue Erde, Venus, Mars, Jupitermonde, hier jeweils unterschiedliche Städte oder Raumschiffe. Speziell die politischen Verstrickungen verlangen ein konzentriertes Lesen, wenn man die Geschichte in ihrer ganzen Komplexität mitverfolgen möchte. Da gibt es z. B. mit der Föderation, NewCom und PanAsia verschiedene Gruppierungen, wo man erstmal sortieren muss, welche Personen zu welcher Gruppierung gehören und was deren Hintergründe und Interessen sind. Die Informationen sind gut dosiert, es war nie so viel auf einmal, dass ich den Überblick verloren oder wesentliche Informationen vergessen hätte.Die Story ist reich an Tempo, Action und unerwarteten Wendungen. Selbstbewusste, starke Figuren übernehmen Verantwortung für sich selbst und andere, während andere Figuren zum Spielball ihrer Triebe, dominanten Frauen, Machtspielen oder nicht Beeinflussbarem werden.Jeder Handlungsstrang hat bei mir Neugierde auf die weitere Entwicklung ausgelöst.Ich möchte Thariot bitten, im Inhaltsverzeichnis nach den einzelnen Kapiteln zu differenzieren.Außerdem bin ich keine Freundin langer Leseproben zum Ende eines Buches. Ich war auf einen längeren Showdown eingestellt und dann perplex, bei 91 % am Ende angekommen zu sein. Eine Angabe im Inhaltsverzeichnis wäre hilfreich, sozusagen als Vorwarnung.Auch wenn ich keine klassische Science-Fiction-Leserin bin, hat diese für mich dritte Reihe von Thariot erneut Begeisterung entfacht.Wer einen komplexen Science-Fiction-Endzeitthriller mit etwas Politik und vielen coolen Charakteren sucht, ist hier gut aufgehoben.Edit: Ich konnte nicht anders, als die skurrilen Figuren nach und nach ins Herz zu schließen und mitzufiebern. Stimmige Sprach- und Gedankenmuster drücken die Unverwechselbarkeit der Charaktere aus, machen innere Kämpfe erlebbar und verdeutlichen ihre Entwicklung. So ist ein Kapitel sprachlich flapsig und mit grandiosem schwarzem Humor angereichert und in weiteren Kapiteln dominieren dann Trotz, Kampfgeist, Verletzlichkeit, Philosophie usw.. Naturwissenschaftliche Theorien werden auch mal ganz praktisch auf herrliche Weise bis an die Schmerzgrenze getrieben. Es wurde mir nie langweilig. 6 Bände mit ein bisschen Lerneffekt, vor allem aber allerbester Unterhaltung.

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  • Wieder ein Buch, das man nicht weglegen kann

    Solarian. Tage des Aufbruchs

    sursulapitschi

    20. June 2015 um 19:49

    Ein neues Buch von Thariot, wieder abgefahren, fesselnd, witzig, mit massenhaft Überraschungen und in kürzester Zeit verschlungen. 2232. Diesmal wird es dystopisch. Die Erde ist zerstört. Wer genug Geld hat wandert aus. Inzwischen gibt es einige Planeten mit menschlichen Siedlungen. Am begehrtesten ist ein Platz auf der Neuen Erde im Proxima Centauri System. Man lernt unterschiedlichste Charaktere kennen. Da ist Tara, die sich eigentlich nur von ihrer Familie verabschieden will, bevor sie zu ihrer ersten Marsmission aufbricht. Ihre Schwester Istari hatte weniger Glück und muss auf der verbrannten Erde überleben. Scott schlägt sich als Schmuggler durch, Leonie freut sich darauf, auf der neuen Erde ihren Mann wiederzutreffen und dann ist auch noch ein Auftragsmörder mit wechselnden Identitäten unterwegs. Jeder von ihnen rutscht in eine andere Katastrophe während die Welt untergeht, aber ihre Geschichten haben auch eine Verbindung, die nach und nach erkennbar wird. Manch einen verändern die schicksalhaften Ereignisse sogar. Dieses Buch ist spannend, gefährlich und actionreich von der ersten bis zur letzten Seite. Ständig passiert etwas, allerdings nie das, was man erwartet. Weltraumabenteuer mit Pionieraspekt, einem Hauch kaltem Krieg in der Zukunft, Sex and Crime, Mysteriösem und Skurrilem und einer guten Portion Humor. Wieder ein Buch, das man nicht weglegen kann und das ziemlich laut nach Fortsetzung schreit. Sehr toll!

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