Thea Dorn Die Unglückseligen

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Inhaltsangabe zu „Die Unglückseligen“ von Thea Dorn

Der große Roman über die Sehnsucht nach Unsterblichkeit
In der amerikanischen Kleinstadt Dark Harbor treffen im Supermarkt aufeinander: Johanna Mawet, Molekularbiologin aus Deutschland, die darum ringt, durch genetische Manipulationen den unsterblichen Menschen zu erschaffen, und Johann Wilhelm Ritter, 1776 geborener Romantiker und Physiker, der sich danach sehnt, endlich in Frieden sterben zu dürfen.
Vor dem Hintergrund der heutigen technologischen Möglichkeiten erzählt Thea Dorn von den alten Menschheitsfragen, dem Sinn von Leben und Tod. »Die Unglückseligen« ist ein nachdenklicher Wissenschaftsroman, eine anrührende Liebesgeschichte und großes Welttheater in der langen Tradition des Fauststoffs.

All das, was ich am Hörbuch bemängelt habe, wurde im gedruckten Buch hervorragend umgesetzt!

— Gegen_den_Strom_lesen

Gott das ewige Leben und der Teufel die Hölle? Dorn kehrt das Unterste zuoberst. Fasziniert trotz Längen durch Sprachkunst und Konstruktion.

— alasca

Eine gute Geschichte,jedoch gewöhnungsbedürftiger sperriger Stil der sich erst später erschließt. Absolut lesenswert.

— Alanda_Vera

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  • INSIDER Top-3-Voting-Challenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Insider2199

    Willkommen bei der "INSIDER Top-3-Voting-Challenge, 2018"! Anmeldungen: bis Ende November 2017 (auch ganzjährig möglich!!)Beginn des Voting für 2018: 1. Dezember 2017Beginn der Challenge: 1. Jan. 2018 (endet 31. Dez. 2018)Einstieg: ist ganzjährig möglich! Es müssen lediglich 12 Lose im Jahr erworben werden, um die Challenge zu bestehen und in den Lostopf zu wandern, doch können diese Lose theoretisch auch in einem Monat erworben werden - dazu später mehr.Um was geht es bei dieser Challenge?Jeder Teilnehmer schlägt jeden Monat 3 Bücher (SuB oder Neuheit) vor, die er nächsten Monat lesen will (= Long List). Dann wird 3 Mal abgestimmt und die Bücher mit den meisten Punkten gewinnen (= Short List bzw. Top 10). Gelesen wird eines oder alle Top-3-Gewinner-Bücher und man tauscht sich darüber in kleinen Leserunden oder im Chat aus. Der Fun-Faktor dabei ist hier v.a. die geheime Abstimmung und die Spannung bis zum Monatsende, wenn die Top-3-Gewinner-Bücher bekannt gegeben werden.Was unterscheidet dieses Challenge von anderen?1. Neue Bücher entdecken: Da alle Teilnehmer Bücher vorschlagen und entscheiden, welche Bücher gelesen werden, entdeckt und liest man Bücher, die man sonst nie lesen würde!2. Gemeinsamkeit: Das Feedback der Gruppe und der Austausch untereinander erhöhen den Lesespaß und machen uns zu einer Community innerhalb der LB-Community.3. Neuheiten-Listen: Hier werden jeden Monat die Neuheiten für den Folgemonat veröffentlicht und das sogar nach Genres getrennt. Das gibt es bei LB zurzeit in keiner anderen Challenge!Wie funktioniert die Challenge? (kleiner Überblick)1. Genre-Gruppen: Es gibt 6 verschiedene Gruppen nach Genres sortiert und eine Sonder-Gruppe "Neuheiten" mit gesonderter Verlosung. Man kann in einer oder allen Gruppen teilnehmen, d.h. die 12 benötigten Lose für die Challenge können aus verschiedenen Gruppen stammen.2. Das Voting:Es wird jede Woche abgestimmt und es gibt entsprechende Deadlines, d.h. die Ergebnisse werden immer an den gleichen Tagen im Monat gepostet: am 7., 14., 21. und 28. eines Monats.Es gibt keine Voting-Pflicht, aber regelmäßiges Abstimmen wird mit grünen Zusatz-Losen belohnt.Die Abstimmung läuft in zwei Phasen ab: in der ersten Phase (1. Woche) werden in jeder Gruppe 3 Bücher vorgeschlagen, die nach Priorität sortiert werden (3 Punkte fürs 1., 2 Punkte fürs 2. und 1 Punkt fürs 3. Buch). Diese Liste wird (wie beim dt. Buchpreis) "Long List" genannt.In der zweiten Phase (Woche 2-4) wird nur noch aus der Long List ausgewählt; dabei schrumpft die Liste von Woche zu Woche, weil alle Bücher, die keine weiteren Punkte erhalten, rausfallen. Übrig bleibt die "Short List" bzw. die Top 10.Gelesen wird dann ein Buch (oder alle) der Top-3-Gewinner-Bücher.Außerdem muss ab der 2. Woche immer mind. 1 "fremdes" Buch dabei sein, also ein Buch, das man nicht selbst vorgeschlagen hatte. Sobald ein fremdes Buch in Woche 2 gewählt wurde, ist es in den nächsten Wochen nicht mehr fremd/neu, d.h. es müssen im Monat insg. mind. 3 Mal ein Buch vorgeschlagen werden, das nicht zur eigenen Auswahl der ersten Woche gehörte.3. Lose: Für jedes gelesene und v.a. auch rezensierte Buch gibt es ein Los. Für Bücher mit Überlänge (ab 700 Seiten) gibt es entsprechend mehr Lose. Außerdem gibt es grüne Zusatz-Lose als Anreiz für Vielleser (3 Lose/Monat) oder als Belohnung für regelmäßiges Voten.4. Joker: Er kann eingesetzt werden, wenn die Top 3 nicht zusagen sollte und man ein Buch aus der Top 10 (Short List) lesen möchte. Ein zweiter Joker wird ab 12 Losen erworben.5. Gewinne: Es gibt 3 Verlosungen: Gesamt-Gewinner (15 Euro), Gewinner "Zusatz-Lose" (10 Euro) und Gewinner der Gruppe S "Neuheiten" (5 Euro). Man kann immer nur einen Lostopf knacken.Noch nicht alles verstanden?Das ist nicht schlimm, also BITTE nicht in Panik ausbrechen: die Challenge ist in der Praxis leichter als sie auf den ersten Blick erscheint. Der obige Überblick sollte nur einen kurzen Eindruck vermitteln, um was es geht - wie ein Klappentext bei einem Buch.Wenn du die Idee der Challenge interessant findest und du Lust hast, mitzumachen (Ein- und Ausstieg ist ja jederzeit möglich!), dann melde dich einfach gleich an. Die Details kannst du dann später in Ruhe beim Untermenü "Regeln (im Detail)" als auch bei "Fragen & Antworten" nachschauen bzw. das "FAQ" lesen oder noch offene Fragen posten. Die Fragen werden umgehend beantwortet, entweder von mir oder einem der "alten Hasen" der Challenge. Wir freuen uns immer SEHR über Neuzugänge und werden alles tun, damit sich diese in unserer kleinen Community wohl fühlen!Du möchtest mitmachen? Super! Gehe zum Untermenü "Anmeldungen" oder klicke hier: "Anmeldung" und lies die 3 Schritte dazu! Dort gibt es auch ein Muster "Sammelbeitrag".Also nicht mehr lange überlegen, sondern gleich anmelden!2017 fand die Challenge zum ersten Mal statt. Ich freue mich SEHR, dass sie so viel Anklang fand und viele bisherige Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder dabei sein wollen. Gemeinsam haben wir die Challenge regelmäßig verbessert; dieser Testlauf hat somit alle "Kinderkrankheiten" beseitigt.Im neuen Jahr freue ich mich SEHR darauf, hoffentlich viele neue Leute begrüßen zu können und gemeinsam mit euch eine neue "Insider-Top-3-Voting-Challenge" einzuläuten.HIER GEHT ES LOS ...Seite aktualisiert: 16.12.2017 - 1:15 Uhr(✗) = Anzahl Abstimmungen pro aktuellem (!) Monat ★ = Anzahl Lose 2018;  ★ = Anzahl Zusatz-Lose 2018 ✔ = Anzahl Monatsabstimmungen (für grünes Zusatz-Los)¶  = Joker verwendetLR = Leserunden (Links bei Untermenü 17) TEILNEHMER (Sammelbeiträge):Gruppe A: Romaneban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe B: Krimi/Thrillerban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...ChattysBuecherblog  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Gruppe C: Fantasy, Jugendbücherban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Bandelo  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (00)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe D: Historische Romane, Biografienban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...ChattysBuecherblog  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe E: Liebe, Erotikban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Bandelo  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe F: Klassiker, Sci-Fi, Sachbücherban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (0✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Gruppe S: NeuheitenCaro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (00)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (000)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Summary LOSE inkl. grüne Zusatz-Lose¶1 ✔00 ban-ais A★00 - 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  • [Kurzrezension] Die Unglückseligen von Thea Dorn

    Die Unglückseligen

    ZeilenSprung

    20. August 2017 um 12:48

    Diese Rezension wurde von Saskia auf ZeilenSprung - Literatur erleben verfasstPRODUKTDETAILS:Titel: Die UnglückseligenReihe: -Autor: Thea DornGelesene Sprache: DeutschGenre: RomanHerausgeber: Knaus (ein Verlag der Verlagsgruppe Random House)Erscheinungstermin: Februar 2016ISBN: 978-3-8135-0598-6Format: HardcoverPreis: EUR 24,99PRODUKTINFORMATIONEN:Kurzbeschreibung:Johanna Mawet ist Molekularbiologin und forscht an Zebrafischen zur Unsterblichkeit von Zellen. Während eines Forschungsaufenthalts in den USA gabelt sie einen merkwürdigen, alterslosen Herrn auf. Je näher sie ihn kennenlernt, desto abstrusere Erfahrungen macht sie mit ihm. Schließlich gibt er sein Geheimnis preis. Er sei der Physiker Johann Wilhelm Ritter, geboren 1776. Starker Tobak für eine Naturwissenschaftlerin von heute. Um seiner vermeintlichen Unsterblichkeit auf die Spur zu kommen, lässt sie seine DNA sequenzieren. Als Johannas Kollegen misstrauisch werden, bleibt dem sonderbaren Paar nur eines: die Flucht, dorthin, wo das Streben nach wissenschaftlicher Erkenntnis und schwarze Romantik sich schon immer gerne ein Stelldichein geben - nach Deutschland.Der Verlag über das Buch:In ihrem ersten Roman seit "Die deutsche Seele" nimmt Thea Dorn uns mit in die Extreme moderner Biomedizin und zieht uns zugleich in die Untiefen einer romantischen Seele. „Die Unglückseligen“ ist ein großes Lese- und Erkenntnisvergnügen, in dem sich die lange Tradition des Fauststoffes zeitgemäß spiegelt.Über die Autorin:Thea Dorn, geboren 1970, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt, Wien und Berlin und arbeitete als Dozentin und Dramaturgin. Sie schrieb eine Reihe preisgekrönter Romane und Bestseller, Theaterstücke, Drehbücher und Essays und zuletzt mit Richard Wagner den Sachbuch-Bestseller „Die deutsche Seele“. Seit März 2017 ist sie festes Mitglied beim "Literarischen Quartett". Thea Dorn lebt in Berlin.DIE BEWERTUNGMeinung:Ein wagemutiger, vielschichtiger Roman, für den man allerdings Zeit und Geduld mitbringen muss!Kurzrezension:Vermutlich seitdem die ersten Menschen ihre Gehversuche auf dieser Erde unternahmen, gibt es ihn, diesen Traum von Unsterblichkeit. Denn der Tod ist schließlich unser Widersacher, nimmt all unser Leben und unsere Errungenschaften. Kann die Menschheit den Tod überwinden und unsterblich werden?Eine Wissenschaftlerin, ein über 200 Jahre alter Physiker wie Alchemist und der Teufel wandeln in Thea Dorns Roman „Die Unglückseligen“ auf den Spuren der Unsterblichkeit. Auf dem Cover befindet sich eine nackte Frau, die ein Skelett umarmt und zur Seite schaut. Hübsch anzuschauen ist es, aber nicht mitreißend.Auch der Inhalt des Buches braucht Zeit. Es geht um die Molekularbiologin Johanna Mawet, die in den USA an der Unsterblichkeit von Zellen forscht. Das Rätsel um die Unsterblichkeit will sie unbedingt lösen – und dann taucht da Johannes Ritter auf, Physiker und Alchemist aus der Goethe-Zeit. Dieser Mann lebt seit über zweihundert Jahren und muss die rational denkende Johanna erst von seinen Behauptungen und seiner Unsterblichkeit überzeugen. Als ihm dies gelingt, forschen beide an der Unsterblichkeit, erst in den USA, dann in Deutschland.Die Figuren von Dorns Roman sind gekonnt gezeichnet; problematisch ist nur, dass Ritter so antiquiert daherkommt. Auch wenn die Geschichte sicherlich nicht jeden ansprechen will, so ist es schade, dass die Figuren nicht ein bisschen alltagstauglicher sind. Sie erscheinen wie aus längst vergessener Zeit, sind mehr Darsteller als handelnde Subjekte. Aber vielleicht ist dies die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Auch der Charakter Ritter erscheint mir zu artifiziell (aber doch passenderweise sehr unlebendig), der eine verstärkte Identifikation mit dem Lesestoff erschwert.Dorn setzt in ihrem Roman die Sprache sehr vielgestaltig ein. Ritter und der Teufel sprechen altertümlich und sehr gewöhnungsbedürftig. Es braucht Zeit, sich in diese Charaktere und ihre Denk- wie Handlungsweise hineinzuversetzen. Anglizismen beherrschen Johannas Ausdrucksweise, oftmals kommen Dialekte zum Einsatz.Dies ist einerseits eine gewisse Stärke dieses Buches, andererseits aber auch seine größte Schwäche. Dieser sehr künstliche Umgang mit Sprache, der zwar sehr gekonnt, aber dennoch eigenartig ist, begrenzt den Lesefluss sehr stark und erschwert das Lesen. Ein bisschen weniger gesuchte Authentizität wäre für meinen Geschmack hier besser gewesen. Vielleicht hätte dem Buch eine unverbrauchte Alltagssprache – zumindest als Gegenstimme zu diesen komplexen Sprachstrukturen – gutgetan. So braucht es jedoch seine Zeit, bis der Leser sich an die Sprache – und damit die Denkweisen der Figuren gewöhnt und vollends in die Handlung einsteigen kann.Fazit:„Die Unglückseligen“ ist ein tiefgründiges Buch, welches Stoff zum Denken bietet. Ein bisschen schwer macht es die altertümliche und recht umständliche Sprache, auf die man sich erst einlassen muss. Doch es ist interessant und amüsant zu beobachten, wie die beiden Hauptpersonen miteinander agieren und dem Geheimnis um die Unsterblichkeit auf die Spur kommen.Ein Lesevergnügen, das 4,0/5,0 Punkten verdient.An dieser Stelle bedanke ich mich bei der Verlagsgruppe Random House, für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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  • Kühne Forschung und düstere Romantik

    Die Unglückseligen

    Lariluna

    25. March 2017 um 17:55

    Unsterbliche treffen Leser vor allem in Science-Fiction- und Fantasy-Romanen. Dass sie dort öfters mal auftauchen, hängt wohl mit unserer allgemeinen Faszination mit der Idee eines ewigen Lebens und unserer Abneigung gegenüber dem Tod zusammen. Dass sie in Gesellschafts- oder Liebesromanen eher selten einen Auftritt hinlegen, könnte damit zusammenhängen, dass es der Wissenschaft eben (noch) nicht gelungen ist, den Menschen (oder sonst irgendein Lebewesen) unsterblich zu machen oder zumindest den Alterungsprozess signifikant zu verlangsamen. Was hat also ein verrückter Physiker, der laut Wikipedia zu Beginn des 19. Jahrhunderts verstorben ist, in einem Roman zu suchen, der in der aktuellen Zeit spielt? Die Antwort ist einfach: Autorin und Philosophin Thea Dorn beschäftigt sich in ihrem aktuellen Werk eben mit der Frage nach der Unsterblichkeit und lässt dafür kurzerhand eine historische Persönlichkeit, Johann Wilhelm Ritter, der unter anderem mit Goethe und Alexander von Humboldt verkehrte, auferstehen bzw. einfach weiterleben. „Die Unglückseligen“ beleuchtet in Romanform sowohl die philosophischen als auch die rein wissenschaftlichen Aspekte des Alterns und der (Un-)Sterblichkeit. Das Setting: Eine erfolgreiche und kühne Molekularbiologin mit Namen Johanna reist zu einem Forschungsaufenthalt in die USA, wo sie ihre genmanipulierten Mäuse weiter züchten und immer älter werden lassen kann – um so hoffentlich auch auf das Geheimnis des menschlichen Verfalls zu stoßen und ihn zu stoppen. Doch etwas, besser gesagt jemand, kreuzt Johannas Weg und Pläne: Johann Wilhelm Ritter, ein Mann von unschätzbarem Alter mit schwarzer Wallemähne und weißen Brusthaaren gibt der klar denkenden und pragmatischen Johanna Rätsel auf. Erst recht, als er ihr eröffnet im 18. Jahrhundert geboren worden zu sein und ein damals berühmt-berüchtigter Physiker zu sein, der vor allem mit Galvanisierungsexperimenten am eigenen Leib von sich reden machte. Statt sich mit ihrem eigentlichen Projekt zu beschäftigen, streitet Johanna sich mit dem eigensinnigen Überbleibsel aus vergangenen Jahrhunderten herum und beginnt, sich seiner DNA statt der ihrer Mäuse zu widmen. Die Ergebnisse und all ihre Erlebnisse mit Ritter schockieren und faszinieren sie gleichermaßen. Thea Dorns „Die Unglückseligen“ ist ein spannender Wissenschaftsroman, der auf fiktiver Ebene den aktuellen Forschungsstand in der Molekularbiologie und damit die Versuche der Forscher, das Leben des Menschen zu verlängern, darstellt. Damit stellt der Roman ein umstrittenes Thema in den Mittelpunkt, das uns, so auch Thea Dorns Beweggrund, viel mehr beschäftigen sollte, weil es die gesamte Gesellschaft betrifft und viel schneller Realität werden könnte als wir meinen. Vor diesem Hintergrund präsentieren „Die Unglückseligen“ auch gleich zwei entgegengesetzte Meinungen zum Thema Genmanipulation und Unsterblichkeit: Johanna will die letzten drei Feinde des Menschen, Alter, Krankheit und Tod, abschaffen und hat überhaupt keine ethischen Skrupel. Ritter weiß, was Unsterblichkeit bedeutet – und findet in seinem ewig langen Leben keinen Sinn mehr. Doch die Entwicklungen im Laufe des Romans – sowohl auf der wissenschaftlichen als auch auf der emotionalen Ebene – lassen die erhärteten Positionen beider aufweichen und immer neue Fragestellungen auftauchen. Ich habe den Roman verschlungen, auch wenn ich sonst niemand bin, den Gentechnik großartig interessiert. Eine wirklich klare Meinung habe ich dazu auch nicht – auch (noch) nicht nach der Lektüre dieses Buches. Aber es war überaus interessant, auf diese Art und Weise einen Einblick zu bekommen, auf welcher Stufe sich die Forschung dieses Fachgebiets gerade befindet und was tatsächlich schon möglich ist. Den twist, einen Unsterblichen auftauchen zu lassen, finde ich grandios und dabei eigentlich auch die logische Lösung – wer könnte die Kontraposition besser verteidigen als Ritter? Hinzu kommt hinsichtlich Ritter natürlich noch, dass dieser auch so redet – und sich auch so benimmt – wie eben jemand der zu Goethes Zeiten gelebt hat. Die Ausdrucksweisen, die Thea Dorn meisterhaft auch in jedem wortgewandten Schlagabtausch zwischen Johanna und Ritter wechseln lässt, spiegeln das sehr genau wieder. Sie geben dem Roman neben Authentizität an einigen Stellen eine gewisse Komik, die sich auch aus den gegensätzlichen Charakteren der beiden Protagonisten und ihrer Wortgefechte speist. Ganz nebenbei sei auch noch der Faust-Stoff erwähnt, dem in „Die Unglückseligen“ ebenfalls neues Leben eingehaucht wird: Ritter selbst ist sich ohnehin nicht so sicher, ob seine Unsterblichkeit nicht etwas mit dem Teufel zu tun haben könnte – und selbst die zu Beginn so rationale Johanna ist schließlich fest davon überzeugt, ein Pakt mit Luzifer könne die einzige Erklärung für Ritters beeindruckendes Alter sein, bis hin zu einer faustischen Teufelsanrufung… Einzig und allein das Ende des Romans hat mich nicht ganz überzeugen können. Es ist mir zu offen – die Fragen nach den Gründen für Ritters langes Leben werden nicht beantwortet, genauso wenig gibt es ein genaueres Statement dazu, was denn nun von den Versuchen der Molekularbiologie zu halten ist. In der letzten Szene hauen Johanna und Ritter einfach vor ihrem Schicksal ab – und lassen den Leser mit seinem Kopf voll Denkkonstrukten und Überlegungen zurück. Auch wenn ich zugeben muss, dass gerade das so auch ein Denkanstoß ist, auf dass wir uns alle endlich mit dem Thema auseinandersetzen. Außerdem hätte die Glaubwürdigkeit des ganzen Buches wohl auch darunter gelitten, hätte die Erzählerstimme uns weismachen wollen, Ritter hätte sich tatsächlich selbst unsterblich gemacht – sei es durch radikale Galvanisierungsexperimente oder einen Bund mit dem Teufel. Also: Absolut lesenswert – unterhaltsam, aufklärend und mit einem Ende, dessen Hintergründe man zumindest nachvollziehen kann.

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  • Leserunde zu "Durch Nacht und Wind" von Stefan Lehnberg

    Goethe und Schiller ermitteln / Durch Nacht und Wind

    Klett-Cotta_Verlag

    Tropen präsentiert in diesem Frühling das scurrilste Ermittlerduo seit Sherlock Holmes und Dr. Watson! Friedrich Schiller schrieb die criminialistischen Werke seines Freundes Johann Wolfgang von Goethe nieder und ihr bekommt die Möglichkeit diese lang unentdeckt gebliebenen Aufzeichnung in dieser Leserunde zu schmökern! HIER GEHT ES ZUR LESEPROBE Der verfluchte Smaragdring Der Großherzog von N. ist zutiefst beunruhigt. Er hat einen Brief erhalten, in dem behauptet wird, dass ein Smaragdring, der sich in seinem Besitz befindet, mit einem alten Fluch beladen sey. Dieser soll unfehlbar den Tod seines Besitzers herbeiführen. Goethe und Schiller werden zur Hülfe gerufen ... Anna Amalia, die Mutter von Weimars Regenten Carl August, bittet Goethe und Schiller, den Großherzog, der mit seiner Familie im Lustschloss Belvedere bey Weimar untergebracht ist, aufzusuchen. Sie sollen ihn davon überzeugen, dass die Geschichte mit dem Fluch Unfug sey und er sich keine Sorgen machen müsse. Da der Großherzog sich als höchst unsympathisch erweist, beschließen Goethe und Schiller, ihn in seiner Angst noch zu bestärken. Doch in selbiger Nacht verstirbt der Großherzog. Die Umstände sind der Art, dass weder eine natürliche Todesursache, noch Mord oder Selbstmord in Frage kommen. Eine unmögliche Situation. Goethe und Schiller werden gebeten, die Angelegenheit discret zu untersuchen.

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  • Rezension zu "Die Unglückseligen"

    Die Unglückseligen

    lisibooks

    09. January 2017 um 19:21

    Johanna ist Molekularbiologin und forscht auf dem Gebiet der lebensverlängernden Genmanipulationen. Als sie Johann Ritter begegnet, der behauptet, unsterblich zu sein, denkt sie in ihrer logisch rationalen Art an einen üblen Scherz. Doch was sie mit eigenen Augen zu sehen bekommt, lässt sie nicht mehr los. Nach und nach taucht Johanna tiefer ein in die Geheimnisse Ritters.Dieses Buch hat mich wirklich wahnsinnig gemacht. Ich habe mindestens vier Monate gebraucht, um es durchzulesen, denn es ist echt harte Kost. Nach der Schulzeit hätte ich nicht erwartet, noch einmal "freiwillig" ein Buch zu lesen, welches in so altertümlicher Sprechweise geschrieben ist. Denn genau das ist es, was dieses Buch so einzigartig macht. Autorin Thea Dorn lässt eine Sprache wie zu Goethes Zeiten aufleben (Und nicht nur die Sprache. Wer "Faust" gelesen hat, wird seine Freude haben...). Ritter und auch der Mephisto-ähnliche Erzähler, der das Geschehen immer wieder kommentiert, sprechen in einer Sprache wie vor zweihundert Jahren. Und das gemixt mit den Passagen, die aus Johannas Sicht erzählt werden - wiederum in unserer heutigen Sprache. Ich finde es bemerkenswert und einfach toll, wie Thea Dorn es schafft, solch unterschiedliche Sprachstile konsequent zu verfolgen. EIne großartige Leistung in der heutigen Zeit, die mich sehr herausgefordert hat. Ich musste mich zwingen, das Lesen durchzuhalten, aber es lohnt sich.Nicht nur die ungewöhnliche Sprechweise zeichnet diesen Roman aus. Des weiteren bindet die Autorin immer mal wieder Textpassagen aus anderen Stilen als der Prosa ein. So finden sich Gedichte, genau wie Comics im Fluss des Buches. Und das gliedert sich wunderbar in die Geschichte, es passt einfach.Der Inhalt der Geschichte ist spannend geschrieben. Man möchte als Leser genau wie Johanna mehr über diesen einzigartigen Herrn Ritter erfahren und fiebert mit, wenn Johanna immer näher in den Kern des ganzen dringt und dabei vor eigenem Schaden nicht zurückschreckt. Natürlich alles im Dienste der Wissenschaft."Die Unglückseligen" Ist auch endlich mal wieder ein Buch, bei dem ich auch mit dem Ende voll zufrieden bin. Passend und es lässt nicht zu viele Fragen offen. Für mich eines der Highlights des letzten Jahres. 

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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  • Der Tod und das Leben

    Die Unglückseligen

    FrauJott

    09. November 2016 um 20:05

    Der Faustmythos neu erzählt. So wird dieser Roman beworben. Und tatsächlich ist dies eines des vorherrschenden Themen in diesem sprachlich anspruchsvollen Roman. Der Leser muss sich teils durchbeißen, wird dafür mit einer spannenden Geschichte belohnt. Ewiges Leben, Unsterblichkeit, Todessehnsucht und Liebe sind die Motive, um die sich alles dreht. Teils zieht sich die Handlung in Länge, aber trotzdem ist das Buch lesenswert. Nichts für Nebenbei, sondern Konzentration wird beim Lesen gefordert. Eine Inhaltsangabe spare ich mir, die kann auf der Information zum Roman gelesen werden. Wer sprachlich anspruchsvolle Romane und schwere Themen mag, der hat mit diesem Roman die richtige Wahl getroffen. Von mir gibt es aufgrund der teils zähen Handlung nur 3,5 Sterne.

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2016: Die Challenge mit Niveau

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    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Nimmst du die Herausforderung an?Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.Ich freue mich auf viele Anmeldungen!Teilnehmer:19angelika63AgnesMAmayaRoseanushkaArizonaaspecialkateban-aislingeachBarbara62BlaetterwindblauerklausbonniereadsbooksBookfantasyXYbookgirlBuchgespenstBuchinaBuchraettinCara_EleaCaroasCorsicanacrimarestricyranaczytelniczka73Deengladia78DieBertadigraEeyoreleerinrosewellFarbwirbel FederfeeFornikaFrauGonzoFrauJottfreiegedankenfrlfrohsinngefluegeltermondGela_HKGetReadyGinevraGirl56GruenenteGwendolinahannelore259hannipalanniHeldentenorIgelaInsider2199JoBerlinK2kkatrin297krimielselenikslesebiene27LesefantasieleselealesenbirgitleseratteneuLibriHollylisibooksLiteraturmaria1Marika_RomaniaMaritzelmarpijeMartina28MauelaMercadoMiamoumiss_mesmerizednaddoochNadja_KloosnaninkaNepomurksNightflowerNilNisnispardenPetrisPocciPrinzessinAuroraschokoloko29serendipity3012SikalsofiesolveigsommerleseStefanieFreigerichtsternchennagelSumsi1990suppenfeesursulapitschiTanyBeeTintenfantasieTochterAliceumbrellavielleser18wandabluewiloberwortjongleurzeki35

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    • 2951
  • Infausti Sumus

    Die Unglückseligen

    BluevanMeer

    07. September 2016 um 14:15

    Wenn eine Molekularbiologin, die auf der Suche nach Unsterblichkeit ist, einem Physiker aus der Goethezeit über den Weg läuft und vermutlich noch der Teufel seine Finger im Spiel hat, kommt ein ziemlich wilder und gleichzeitig wunderbarer Wissenschaftsroman heraus – der mich anfänglich allerdings einige Nerven gekostet hat. Johanna Mawet steht mit beiden Beinen im Leben und hauptsächlich im Labor. Sie untersucht die Zellteilung von Zebrafischen und begibt sich dabei auf die Suche nach ihrem eigenen Stein der Weisen. Ihr Ziel ist eine Formel für die Unsterblichkeit. Unverhofft läuft ihr ein verwahrlost wirkender Typ im Hawaiihemd an der amerikanischen Ostküste über den Weg, der mit vertrautem Akzent spricht. Er behauptet, Johann Wilhelm Ritter zu sein. Ein Physiker aus der Goethezeit, der 1776 in Schlesien geboren wurde, den es tatsächlich gab und der vermutlich auch die ersten Akkus erfunden haben soll. Wenn er nicht gerade mit Goethe oder Herder abhing. Laut Wikipedia starb der Frühromantiker und Philosoph zwar 1810, aber nicht in Thea Dorns Roman. Hier hat Ritter das erreicht, was Johannas Zebrafischen noch nicht gelungen ist. Quasi Unsterblichkeit. Johanna ist skeptisch, kümmert sich aber um den verwirrten Mann, der so seltsam alterslos erscheint und gleichzeitig einen Sprachduktus wie Karl Moor pflegt. Wer ist dieser Kerl? Ein hilfloser Irrer oder hat er tatsächlich Recht, mit dem, was er da von sich gibt? Als Johann sich schließlich einen Finger abschneidet, um seine Unsterblichkeit zu beweisen, hätte es eigentlich mit Johannas Geduld vorbei sein müssen. Doch wächst da nicht so etwas wie ein Knubbel nach?Johanna schickt, praktisch veranlagt wie sie ist, erst mal Ritters DNA ins Labor und lässt sie sequenzieren. Die Ergebnisse bestätigen sein Alter. Eine fulminante Entdeckung! Das könnte ein Sieg der Wissenschaft über die Natur werden. Kaum sind die Ergebnisse da, bleibt dem ungleichen Paar nur die Flucht vor den misstrauischen Kollegen. Nach Deutschland. Und Ritter kommt natürlich mit, denn zu dem Zeitpunkt ist er schon längst in die unerschrockene Kollegin verliebt. Hier  unterwirft sich Johanna gemeinsam mit dem Experten Johann, den Methoden des Galvinismus. Elektroschocks haben schließlich auch bei ihm zur Unsterblichkeit geführt. Johann ist mittlerweile zwar  nicht mehr von vielen seiner ehemaligen Forschungsansichten überzeugt, denn er glaubt, dass gewisse Grenzen  der Forschung nicht übertreten werden dürfen.  Für Johanna hingegen, die den ewigen Glauben an Fortschritt und Forschung wie eine Fahne hochhält, sind das unzumutbare Ansichten.„Infausti sumus“, beschwor er sie. „Unglückselige. Unglückbringende. Heillos verloren. – Doch wären wir’s nicht, wie dürften auf der Gnade Geschenk wir hoffen?“ Kam ihnen ein zweiter nächtlicher Zug entgegen? Oder was rauschte sonst in ihren Ohren? „Hören Sie auf!“, brüllte Johanna, als müsste sie zehn Züge übertönen. „Hören Sie auf, von Gnade zu faseln! Der Gnade Geschenk! Nie wieder will ich diesen Christenkitsch hören! Ich habe ein für alle Mal genug von dieser… dieser Trostakrobatik, die irgendwelche Wüstenzyniker in die Welt gesetzt haben, damit noch der ärmste Schlucker ‚Halleluja!‘ ruft, wenn ihm das Genick gebrochen wird!“ […] „Aus der Tatsache, das bislang alle Menschen sterben mussten, folgt nicht, dass es auch gut ist, dass alle Menschen sterben. Sie sagen, das Leben wird sinnlos, wenn es kein Ende mehr hat. Ich sage, das Leben ist sinnlos, wenn es bloß entsteht, um im nächsten Augenblick schon zugrunde zu gehen.“ (S. 210)Doch als die Experimente andauern und statt Unsterblichkeit nur Bewusstlosigkeit eintritt, gerät Johannas wissenschaftliches Weltbild ins Wanken. Kann es etwa sein, dass Johanns biblisches Alter doch mit einer viel gewaltigeren Kraft zu tun hat? Ist Johann einen Pakt mit dem Teufel eingegangen? Johanna weiß hier weniger als die Leser_innen – denn der Teufel ist schon von Anfang an als Erzähler im Text präsent und lässt kein Ereignis unkommentiert:„Verehrte Leser, ich kapituliere: Dies Kapitel ist und bleibt ein Ragout.“Faustisch also das Ganze. Trotzdem hat mich Thea Dorns Roman anfänglich einige Nerven gekostet. Der Stil ist zwar interessant und dem klassischen Vorbild nachempfunden, aber das ist auf Dauer eben doch sehr gewöhnungsbedürftig. Zudem spielt der Roman in unterschiedlichen Zeit- und Handlungsebenen. Die Erlebnisse von Johann und Johanna in der heutigen Zeit, aber auch Johanns Erinnerungen an seine ersten wissenschaftlichen Experimente und seine eigene Suche nach der Urformel und an sein Familienleben.Es wird relativ schnell deutlich, dass sich beide Forscher_innen mit ihren unorthodoxen Ideen ins soziale Abseits verfrachtet haben – Ritters Erlebnisse werden quasi von Johanna wiederholt. Zwangseinweisung inklusive. Es war unglaublich schwierig, sich auf die unterschiedlichen Erzählebenen einzulassen und gerade Ritters Sprachduktus lässt sich nicht gerade einfach lesen. Aber nachdem ich mir ein bisschen mehr Zeit für den Roman genommen habe, konnte ich ihn ab Seite 200 einfach nur genießen.Thea Dorn weiß unglaublich viel über die Diskurse des 18. Jahrhunderts und bringt immer neue Motive mit in den Text. Abtreibung, Humangenetik, Immortalist_innen – das ist eine ganze Menge Stoff, der doch sehr leicht und ziemlich abgefahren erzählt wird. Je tiefer Johann und Johanna in die Unsterblichkeitsforschung eintauchen, desto spielerischer geht Dorn mit der literarischen Form um. Da tauchen auf einmal Comicsprechblasen im Text auf, ein Kongress wird in Dramenform beschrieben und eine kleine Fledermaus hat einen ganz besonderen Auftritt. Und dann macht der Roman nach den anfänglichen Längen auch endlich wieder Spaß.Natürlich stehen sich auch Johanns und Johannas Auffassungen von Wissenschaften konträr gegenüber. Während Johann bedauert, dass er im jugendlichen Übermut ernsthaft gedacht hat, dass Unsterblichkeit ein hohes Ziel ist, verliert sich die eigentlich rationale Wissenschaftlerin Johanna in einer wahnhaften Suche nach der Unsterblichkeit. Da sind sexuelle Dienstleistungen für Kollegen nur der Weg zum Höhepunkt des Romans: dem Pakt mit dem Teufel.Denis Scheck hat die Unglückseligen im Literaturmagazin als „Glücksfall für die deutsche Gegenwartsliteratur“ bezeichnet. Der Roman ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam und ich habe bisher noch keinen vergleichbaren wunderbar wilden Wissenschaftsroman gelesen, der so viele unterschiedliche Themen unter einen ganz neuen Hut bringt.

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  • Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen

    Die Unglückseligen

    himbeerbel

    03. September 2016 um 18:13

    Ansprechend gestaltet und durch das Cover des Buches stilvoll in Szene gesetzt, führt die Umarmung einer jungen Frau und eines Skelettes bereits bildlich zu der Thematik Leben und Tod in dem Roman „Die Unglückseligen“ von Thea Dorn hin. Die deutsche Molekularbiologin Johanna Mawet will darin durch genetische Manipulationen den unsterblichen Menschen schaffen und trifft eher zufällig in Amerika auf den 1776 geborenen Physiker Johann Wilhelm Ritter. Während der 240jährige hofft, dass die Wissenschaftlerin ihn von seiner Lebensodyssee endlich erlösen kann, will Johanna mit seiner Hilfe den Code der Sterblichkeit knacken. Von schwarzer Romantik und wissenschaftlichem Streben beseelt, führt beide der Weg zurück nach Deutschland und in eine ebenso verzweifelte wie besessene Suche nach Antworten.„Die Unglückseligen“ ist ein nachdenklicher Wissenschaftsroman, der mich nebst liebevoller und ansprechender optischer Gestaltung auch durch teilweise humor- und gefühlvolle sowie gefühlsbetonte Sprache längst vergangener Zeiten zu begeistern wusste.Jedes neue Kapitel ist mittels römischer Ziffern durchnummeriert und beginnt danach mit einem schmückenden Anfangsbuchstaben (Initial), was optisch das zumeist aus der Goethezeit stammende Sprachflair dieses Buches unterstreicht. Während Ritter und eine altertümlich anmutende Erzählstimme, die zwischendurch immer wieder kommentiert und bewertet, sich eine weitschweifige Darstellungs- und Erzählweise teilen, die an die Schriften der Romantiker erinnert, drückt sich Johanna Mawet in moderner Sprache aus. Bei Dialogen in Amerika, gestalten sich die Texte zu einem Mischmasch aus Deutsch und Englisch. Auf eine Übersetzung wird hier verzichtet, was jedoch für mich den Lesefluss nicht gestört hat. Schwer getan habe ich mich hingegen mit Dialogen, die in bayrisch oder schwäbisch abgehalten wurden. Da half nur langsames lesen weiter, was dennoch Lesespaß bereitete , da dies die betreffenden Figuren lebhafter machte.Für Auflockerung sorgten auch gelegentliche Einschübe von Briefen, Auszügen aus einem Lehrbuch oder der Wahrnehmung einer kleinen Fledermaus, die sich durch unterschiedliche Schriftarten vom normalen Text abgrenzten. Auch eine Szene wie aus einem Comic und ein mitsamt Noten abgedruckter Liedtext sorgen für Abwechslung. Endlose Buchstaben-, Zahlen- und Zeichenkolonnen machen die Genomfragmente als undurchschaubar erlebbar.Insgesamt behandelt das Buch eine interessante Thematik, auch für Menschen, die weder der Molekularbiologie noch der Physik verfallen sind. Wurde es für mich persönlich zu wissenschaftlich und nicht verstehbar, tat dies dem Gesamtverständis des Buches dennoch keinen Abbruch. Wichtiger waren für mich die leidenschaftlichen Gespräche zwischen Ritter und Johanna, die die unterschiedlichen Standpunkte nachvollziehbar machten. Durch die Wechsel zwischen Realität und Erinnerung, klärte sich im Verlauf des Buches Ritters Vergangenheit zu Teilen auf. Wunderbar auch, wie nebenbei ein skuriles Gesellschaftsbild gezeichnet wurde, in dem nicht nur der Jugendwahn zweifelhaft ist.„Die Unglücksseligen“ ist für mich ein durch und durch besonderes Buch, das sich nicht so nebenher lesen lässt, da es dem Leser doch einiges an Konzentration, Flexibilität und Sprachvermögen abverlangt. Etwas Vergleichbares habe ich bislang nicht gelesen und so wird es mir sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben.

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  • Nicht ganz das, was ich erwartet hatte

    Die Unglückseligen

    Toirse

    03. September 2016 um 17:39

    Erster Eindruck:  Dieses Cover war der Grund, warum ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ist es nicht wunderbar verrückt und toll? Inhalt:  Johannas Ziel ist es Menschen unsterblich zu machen. Also für den Moment versucht sie erst einmal das Leben von Mäusen signifikant zu verlängern. John hat das Ziel „Unsterblichkeit“ bereits erreicht. Aber glücklich ist er deswegen nicht. Als Johanna davon erfährt setzt sie alles dran um zu erfahren, wie es möglich ist Unsterblichkeit zu erlangen. Und der Teufel schaut zu… Meine Meinung: Thea Dorn erzählt aus drei verschiedenen Perspektiven und je nach Perspektive ändern sich auch die Ausdrucksweise und der Schreibstil. Das ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig und verwirrend. Grade die altertümliche Sprache von John/Johann war sehr schwierig zu lesen, manchmal hätte ich mir gewünscht, dass für eine bessere Lesbarkeit einige Abstriche beim historischen Detail der Sprache gemacht worden wären. Der zunächst nicht identifizierte dritte Erzähler war was das angeht teilweise noch schlimmer als Johann. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass viele Sachen stark vereinfacht wurden. Zwar bin ich keine Mikrobiologin, aber einige der Arbeitstechniken lernen wir im Pharmazie-Studium auch und meiner Erfahrung nach ist es nun mal nie einfach. Mal abgesehen davon, dass Johann scheinbar in ihr Labor darf. Die meisten Mikrobiologen, die ich kenne, arbeiten in Reinräumen: Da kann man nicht einfach mal so rein. Die Idee an sich ist wirklich, wirklich toll. Aber irgendwie scheint sie etwas außer Kontrolle zu geraten, ich hätte mir mehr Diskussion über die Grenzen der Wissenschaft gewünscht. Mehr Ethik-Diskussionen. Und weniger „Wir machen jetzt einfach mal“. Und eine etwas befriedigendere Auflösung, ein richtiges Ende eben. Denn es wirkt für mich irgendwie wie ein Ausweg aus einem Plot, der nur mit dem Buchende zu retten ist. Ja irgendwie passt das zum Geisteszustand der Protagonisten, aber für mich als Leserin ist es trotzdem unbefriedigend. Zusammenfassen kann man alle meine Kritikpunkte denke ich mit einem Satz: Ich habe etwas anderes erwartet. Nach den Rezensionen, die ich gelesen hatte und nach dem Klappentext dachte ich, dass in „Die Unglückseligen“ wesentlich mehr Fokus auf die ethische Diskussion hinter dem Thema “Unsterblichkeit“ gelegt wird. Fazit: Leider nicht ganz was ich erwartet habe. Die Idee und die Geschichte ist aber trotzdem spannend und mal etwas anderes. Wer über die kleineren Probleme hinweg sehen kann und vielleicht auch einfach eine andere Erwartungshaltung hat, wird in „Die Unglückseligen“ sicher ein wunderbares Buch finden.

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  • (Un - ) Sterblichkeit

    Die Unglückseligen

    Miamou

    21. July 2016 um 11:02

    Puh…wo fängt man bei diesem Buch am besten an? Vielleicht mit dem Inhalt, der ist nämlich noch das „Einfachste“!Johanna ist Molekularbiologin und auf der Suche nach der Unsterblichkeit des Menschen. Sie kann nicht einsehen, dass der Mensch mit 30 bereits zu altern beginnt und früher oder später sein Leben ganz aushauchen muss. Während einer Forschungsreise in die USA trifft sie auf Johann. Ein komischer Kauz, der dann auch noch behauptet Johann Wilhelm Ritter zu sein. Ein Physiker, der 1776 geboren ist und seine Freizeit mit Goethe und Konsorten verbracht hat. Natürlich wird Ritter zu Johannas Forschungsobjekt und sie setzt alles daran herauszufinden, wie dieser Mann es geschafft hat 250 Jahre alt zu werden. Dabei treibt sie diese Suche ins Extreme und sie geht Thesen nach, an die sie selbst gar nicht glauben kann. Ein spannendes Thema, das Thea Dorn für mich sehr gut umgesetzt hat. Zugegeben hatte ich zu Beginn des Buches sehr arge Probleme in die Handlung hineinzufinden, was besonders dem (im Nachhinein betrachtet) sehr besonderen Schreibstil geschuldet ist. Schon in vielen Rezensionen, die ich vorab gelesen habe, war die Rede davon, dass „Die Unglückseligen“ ein „literarischer Hochgenuss“ oder „ein Marathon durch die deutsche Sprache ist“. Ich kann mich dem zu 100 Prozent anschließen. Und trotz der anfänglichen Schwierigkeiten war meine Parole „Durchhalten“, was sich gelohnt hat. Thea Dorn hat drei große Stimmen kreiert. Johanna ist eine Frau Ende 30 im Jahr 2016, dementsprechend ist auch ihr Sprachtonus jener, der dem heutigen Leser am geläufigsten ist, auch mit den basalen Englischkenntnissen, die man ja auch schon im deutschen Sprachraum braucht. Johann Ritter verwendet den Sprachtonus seiner Zeit. Auf Wikipedia (eine Quelle, die auch im Buch selbst zitiert wird) steht, dass er sich einer Sprache bediente, die in seiner „weitschweifigen Darstellungsweise, an die Schriften der Romantiker erinnert, mit denen er in Jena verkehrte“. Genau diesen Eindruck vermittelt er auch beim Lesen. Johann holt oft sehr weit aus, ist dann plötzlich in der Vergangenheit und erzählt einen Schwank aus seinem Leben, den er mit einem Absatz erzählen könnte, ihn aber dann so sehr ausschmückt, dass daraus gleich drei Seiten werden. Trotzdem entstehen erstaunlicherweise kaum Längen. Dann gibt es noch eine dritte Figur, die sich am Ende als der Teufel zu erkennen gibt. Er hat einen sehr gewaltigen Sprachtonus, der laut Autorin „ein sehr altes deutsches Versmaß ist, das richtig Musik wird“ – auch hier kann ich nur sagen…ist ihr absolut gelungen. Die drei Stimmen sind beim Lesen ganz klar voneinander getrennt und man weiß immer, in welcher Gedankenwelt man gerade herumgeistert. Für mich macht genau das, dieses Buch zu etwas Besonderem und zu einem kleinen großen deutschsprachigen Schatz. Für Leute, die sich mit der deutschen Sprache beschäftigen, ein Paradies. Für jene, die es nur bedingt tun (zu denen zähle ich mich auch), einfach eine einmalig tolle Erfahrung „Die Unglückseligen“ zu lesen. Auch mit der methodischen Erzählweise hat sich Thea Dorn ausgelebt: Die Handlung wird zwischenzeitlich als Theaterstück, Comic oder aus der Erzählsicht einer Fledermaus weitergesponnen. Da der Schreibstil diese drei Personen vorgibt, werden es in der gesamten Handlung auch nicht wirklich mehr. Johanna hat mir sehr gut gefallen. Sie war nicht unbedingt sympathisch, sondern die taffe Karrierefrau, die auch mal über Leichen geht, wenn es denn sein muss. Mit der Begegnung mit Johann Ritter ändert sich nicht nur für ihre Forschung, sondern auch für sie selbst Alles und sie treibt es schlussendlich wirklich ins Extreme. Johann Ritter mochte ich dagegen wirklich sehr gerne. Die beiden hatten natürlich ständig Diskussionen. Sie sucht nach der Unsterblichkeit, er nach der Sterblichkeit. Beide Seiten im Grunde verständlich. Da Johann ein Kind seiner Zeit ist, wo auch noch besonders das Religiöse in sein Alltagsleben hineingespielt hat, sind seine Argumentationen natürlich auch religiös angehaucht. Dazu kann man nun stehen, wie man will, aber trotzdem war für mich dann seine Argumentation, dass sich die Menschen nicht mehr umeinander kümmern würden, wenn sie wüssten, dass sie unsterblich sind, immer die „Bessere“ und er hatte dann auch immer Oberwasser, wenn er solche Argumente in die Diskussion mit Johanna einbrachte. Sie selber wusste dem dann nämlich auch sehr wenig entgegenzuhalten. Sehr faszinierend für mich, wie Thea Dorn ihren Teufel präsentiert hat. Er hat weder für den einen, noch für den anderen Partei ergriffen und war einfach immer nur sehr, sehr zynisch. Zum Ende war es dann auch absolut schlüssig erklärt, wie er sich selbst darstellt und wahrnimmt.Thea Dorn muss eine enorme Recherchearbeit an den Tag gelegt haben. In ihrem Buch finden wir nicht nur Aspekte der Molekularbiologie und der Physik, sondern auch der Philosophie, Religion, Geschichte und der Literatur. Also sehr facettenreich, sodass man fast sagen kann, dass für jeden etwas dabei ist. Zu guter Letzt auch der schon oftmals erwähnte Vergleich mit Goethes „Faust“. Ja…man kann ihn machen. In der Schule habe ich „Faust“ gelesen und die Erinnerung an dessen Inhalt war eher dürftig. Ich habe mir dann eine ausführliche Zusammenfassung durchgelesen (wobei ich jetzt aber schon vorhabe, mir das Buch zu gönnen) und es war dann doch sehr schnell wieder vieles da. Es gibt auch bei „Die Unglückseligen“ den Pudel und die Nachbarin :-) Tatsächlich traue ich mir fast zu behaupten, dass man es mit dem Hintergrund von „Faust“ einfacher hat, „Die Unglückseligen“ in der Handlung und Entwicklung der Figuren zu verstehen. Mein Fazit für dieses Buch ist klar. Absolute Leseempfehlung, vor allem für diejenigen, die auf der Jagd nach etwas Anspruchsvollem sind, aber auch für alle anderen, die am Thema und mal an einem „etwas anderem“ Buch interessiert sind.

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    • 7
  • Unsterblichkeit – Fluch oder Segen?

    Die Unglückseligen

    Isa1996

    11. July 2016 um 09:40

    Seitensegler- Buchblog Die Molekularbiologin Johanna Mawet forscht an der Unsterblichkeit von Zellen durch artübergreifende Genetik. Während ihrem Forschungsaufenthalt in den USA trifft sie auf einem mysteriösen, sonderbaren und verwirrt wirkenden Mann. Schon bald kommt Johanna hinter sein Geheimnis: Der Fremde ist niemand geringeres als Johann Wilhelm Ritter, ein deutscher Wissenschaftler, der 1776 geboren wurde. Ritter könnte der Schlüssel zu Johannas Forschung sein. Um zu verstehen, was Ritter unsterblich macht, lässt sie seine DNA von ihren amerikanischen Kollegen sequenzieren. Als diese anfangen misstrauisch zu werden, bleibt Johanna und Ritter nur die Flucht zurück nach Deutschland um dort das Geheimnis um Ritters Alter zu lüften. Die Thematik rund um die Forschung an der Unsterblichkeit finde ich persönlich unheimlich interessant und wünschenswert. Die biologischen Fakten, die in dem Buch angeführt werden, über die Sterblichkeit des Menschen und den Zerfall des Körpers, sind einerseits sehr spannend, aber auch beängstigend, weil sie einem in aller Deutlichkeit vor Augen führen, wie wir quasi jetzt schon anfangen zu sterben. Durch Johannas Arbeit bekommt der Leser einen Blick hinter die Kulissen der Forschung. Ein Grundverständnis von Englisch und einigen biologischen Fachwörtern wird vorausgesetzt, wenn man der Geschichte in allen Details folgen möchte. Der Schreibstil ist anspruchsvoll aber trotzdem im Einzelnen an die Charaktere angepasst. Johanna spricht modernes Akademiker-Deutsch, was wirklich gut zu verstehen ist. Ritter und auch der Teufel, der gelegentlich auftaucht und den Leser direkt über das Geschehen anspricht, sprechen veraltetes Romantik-Deutsch, mit sehr stark ausgeschmückter Sprache. Manchmal verfallen beide ins Lyrische und aus dem Gesagten lässt sich leider kaum noch eine Bedeutung ziehen. Generell ist es ab und zu schwer zu verstehen, wer gerade spricht und auf was sich bezogen wird. Ritter schweift öfter mal ab und der Leser befindet sich ohne Vorwarnung in einem Rückblick aus seinem Leben oder in einem inneren Monolog Ritters, der nur schwer mit der Handlung des Buches in Verbindung gebracht werden kann. Manchmal ergaben Abschnitte des Buches beim ersten Lesen absolut kein Sinn für den Verlauf der Geschichte, und erschlossen sich erst im Nachhinein beim Weiterlesen. Besonders interessant ist die Form und die Gestaltung, in der die Geschichte erzählt wird. Es wird öfter auf verschiedene Medien zurückgegriffen wie Lieder, Ausschnitte aus Büchern, Comicblasen, eine Art Filmskript über das Geschehen, und viele, viele andere abwechslungsreiche Methoden. Schon sehr lange bin ich auf der Suche nach einem „biologischen Sci-Fi-Roman“ und mein Wunsch wurde mir durch „Die Unglückseligen“ endlich erfüllt. Auch wenn die Sprache anfangs etwas abschreckend ist, sollte man sich auf keinen Fall davon beirren lassen. Der Roman vereint so viele spannende Bereiche der Biologie und der Forschung, die das Buch so lehrreich und interessant machen.

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  • Leserunde zu "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

    Knorke

    +++++ Dies ist keine Leserunde, sondern der Lesemarathon der Gruppe "Zukunft vs. Vergangenheit" ;) +++++ Lesen gegen die Leseflaute Da wir ja eine allgemeine Leseflaute in der Gruppe festgstellt haben, wollen wir das ganze mit diesem Marathon mal etwas bekämpfen. Und für den richtigen Ansporn landen wir dafür im Wunderland. Los geht es dafür Freitag um 18 Uhr, aber ihr könnt natürlich auch den ganzen schon lesen, wenn ihr den Zeit habt. Ende des ganzen ist Sonntag 0 Uhr. Für die Motivation könnt ihr euch gerne ein Ziel setzen. Denk daran, da wir im Wunderland sind, setzt euch am besten ein verrücktes Ziel :DFreitag - Verzauberte PilzeManche Pilze im Wunderland lassen Menschen wachsen oder schrumpfen. Hier, nehmt einen Pilz und schaut einfach mal, was passiert ;)Der Freitag steht unter dem Motto "dünne oder dicke Bücher"*, je nachdem, was ihr für einen Pilz erwischt habt. Samstag - Die SpielkartenStramm gestanden, wenn die Spielkarten-Armee vorbei kommt! Denn nichts wäre schlimmer als ein "Aaaab mit ihrem Kopf!" zu hören, weil man aus der Reihe getanzt ist. Der Samstag steht unter dem Motto "Bücher, deren Cover rot oder schwarz sind". Dabei reicht schon ein kleiner Punkt. Sonntag - Verrückte GestaltenAh seht nur, da hinten steht eine rauchende Raupe, die komische Geräusche von sich gibt (paff würg zuhilfe :DD), und hier Kaninchen mit einer Uhr und dort steht der Märzhase und wirft mit Untertassen um sich. Für Sonntag gilt das Motto "verrückte Gestalten in Bücher". *Hinweis: Das Motto dient jeweils als Anregung, wenn ihr ein Buch beendet. Es heißt nicht, dass ihr jeden Tag ein neues Buch anfangen müsst ;) Teilnehmer (und Ziel) Katha_strophe (Ziel: 680g) BlueSunset (Ziel: 4,5cm) LadySamira Wolfhound (Ziel: 2,8cm) sternchennagel watseka histeriker (Ziel: Spaß und Freude) Tatsu Snorki (Ziel: 6cm) stebec Elke (Ziel: Spaß und Freude) SchCH121 (Ziel: 6,5 cm) Vucha (Ziel: 575000 Buchstaben), fairybooks Knorke (Ziel: 718,5g)

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    • 461

    sternchennagel

    25. June 2016 um 18:16
  • Ich bin nicht richtig mit der Geschichte und ihren Personen warm geworden - schade!

    Die Unglückseligen

    PollyMaundrell

    21. June 2016 um 13:46

    KlappentextDie Molekularbiologin Johanna Mawet verfolgt kein geringeres Ziel als die Abschaffung der Sterblichkeit. Während eines Forschungsaufenthalts in den USA begegnet sie einem leicht verkommenen Herrn undefinierbaren Alters, der glaubt, in Johanna den Teufel zu erkennen. Trotz dieses heiklen Beginns kommt sich das ungleiche Paar bald näher, und Johanna muss begreifen, dass sie es mit Johann Wilhelm Ritter zu tun hat, einem Physiker aus der Goethezeit, der 1776 in Schlesien geboren wurde. Kann er ihr helfen, das Geheimnis des ewigen Lebens zu ergründen? Und wer verbirgt sich hinter der altertümlich anmutenden Erzählstimme, die Johanna und Ritter bei ihrem Kampf um letzte Wahrheiten so leidenschaftlich anfeuert? Hat am Ende doch der Teufel seine Finger im Spiel?Erster SatzDein verzweifelt Herz hat dir's verscherzt.Meinung Ach ja...was hatte ich mich so darauf gefreut. Das Cover sprang mir sofort ins Auge und auch die Geschichte versprach eine wirklich gute und interessante zu werden - doch es war leider nicht meins.Johanna Mawet, Kämpferin für die Unsterblichkeit, trifft auf Johann Wilhelm Ritter, geboren am 16.12.1776 und gestorben am 23.01.1810. So dachte man zumindest! Denn Thea Dorn schaltet die Sterblichkeit ebenfalls aus und lässt Herrn Ritter weiterleben. Seinen Tod nur vorgetäuscht überlebte Ritter seine Familie und seine Freunde, lebt verlottert und unfähig im 21. Jahrhundert.Und da ist auch direkt schon der erste Punkt, der mich stört. Ritter soll es über 200 Jahre nach seinem Tod nicht geschafft haben sich etwas anzupassen? Alleine durch seine Sprache ist er im alltäglichen Leben doch absolut auffällig :-/ Außerdem würde ich behaupten, dass ein Physiker, also ein Mann der Wissenschaft, doch wesentlich interessierter an den ganzen Neuerungen sein müsste. Doch würde er nicht ein Hawaiihemd tragen und als Tütenpacker in einem Supermarkt arbeiten, könnte man denken, dass er einfach mit einer Zeitmaschine ins Jetzt geliefert wurde und keine Ahnung hat was um ihn herum passiert.Da haben wir also nun Johanna, die "zeitgemäß" spricht und denkt, Johann, der irgendwo in seiner eigentlichen Zeit steckengeblieben ist und den Teufel, der auch ziemlich altertümlich und geschwollen daherkommt. Prinzipiell finde ich es wirklich gut, wenn ein Autor sich Mühe gibt und nicht nach Satzbausteinen und Gossensprache arbeitet, aber dieses ewige Hin und Her zwischen den Charakteren und damit verbundenen Sprachstilen hat meinen Lesefluss doch sehr gestört. Deswegen kam ich nur sehr langsam voran und habe (gefühlt) ewig an diesem Buch gelesen.Unter dem Klappentext und in anderen Rezensionen wird oft der Vergleich mit Faust gezogen. Nun muss ich zugeben, dass ich einer von den wenigen bin, die damit ihr ganzes Leben verschont geblieben ist. Ich musste NIE Faust lesen und werde es vermutlich auch nicht tun :-D Deswegen kann ich dazu nichts sagen.552 Seiten bei einem Hardcover sind schon nicht wenig - und so viele hätten es auch nicht sein müssen. Zwischendrin kamen immer wieder Szenen, die auch gut und gerne auf 10+ Seiten hätten verzichten können. Dadurch gab es einige Längen, die das Buch noch länger wirken ließen.Die Geschichte an sich war nicht uninteressant, aber für mich leider nicht so bombastisch wie ich erhofft hatte. Neben meinen "Kritikpunkten" wurde ich auch mit den Charakteren leider nicht so richtig warm. Den Epilog würde ich mir wegwünschen, da er mir das Ende (bei dem ich Pipi in den Augen hatte) etwas zerstört hat! Textstelle Ehe sie diesen vorwurfsvoll auf dem Tische ausbreiten konnte, erhaschte er einen Blick auf den angebissenen Apfel, der inmitten des silbernen Deckels prankte, und erschrak noch mehr. Immer öfter hatte er in den vergangenen Jahren dies rätselhafte Zeichen entdeckt [...] War auch Johanna Mitglied in diesem Apfelbund?(Seite 119 - es geht dabei um einen Laptop, somit um die Marke Apple)Fazit Ein Buch, dass so wunderbar hätte sein können, mich aber leider nicht vollständig überzeugen konnte. Das Thema war toll, die Umsetzung leider nicht mein Fall.Allerdings kann ich nachvollziehen, dass es anderen Lesern unglaublich gut gefällt, da die Autorin hier viel mit der deutschen Sprache spielt.Schaut gerne auch mal auf meinem Blog vorbei :-)Hier noch ein kurzes Video mit Thea Dorn über "Die Unglückseligen". Auch wenn mich das Buch nicht überzeugen konnte, ist mir die Autorin unglaublich sympathisch!

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