Auf das Buch von Thea Fischer wurde ich durch den Titel aufmerksam, sodass ich sogleich den Klappentext lesen musste. Dieser hat mich wahnsinnig neugierig gemacht: Ein Büro das anderen Menschen hilft aus ihrem bisherigen Leben zu verschwinden. Hm. Anfangs konnte ich mir aber nicht so recht etwas darunter vorstellen und wäre nicht die tote Michelle und Lena Meisters Vergangenheit erwähnt worden, wäre ich an diesem Buch wohl vorüber gegangen. Deshalb bin ich auch mit nicht allzu hoher Erwartung an diesen Kriminalroman herangegangen. Es ging dannn auch ganz entspannt los, man lernt zunächst die beiden Privatermittler Lena Meister und Bernd Niemann kennen, die beide ehemals dem Polizeidienst angehörten. Ihre Agentur für alle Fälle und deren Arbeitsweise wird vorgestellt Doch dann zieht die Spannung unglaublich an, als Michelle die Hilfe in der Agentur sucht. Es war mir schlicht und einfach unmöglich, das Buch noch einmal aus der Hand zu legen. Der Schreibstil, die Erzählweise, die Charaktere, das Thema Stalking und abgelehnte Liebe, der Spannungsbogen, alles hat mich total gefesselt und eingenommen: Ich fühlte mit Lena mit, wie für Lena war für mich auch Michelle ein Rätsel. Dann all die Männer, die die Frauen und ihre Stalker nicht ernst nahmen. Die verdrehten Wahrheiten! Und wie bitte ist es möglich, dass ausgerechnet Lena, eine Ex-Polizistin sich nicht in der Lage sieht, sich zu wehren! Eine Frau mit Ausbildung im Schießen und Selbstverteidigung!Man konnte das wunderbar nachempfinden und das ein und andere Mal dachte ich, wie nah das doch an der Realität ist. Für mich stand Lena mit ihrer Geschichte herorragend im Mittelpunkt. Ihre Unruhe, diese Angst und Zweifel, wenn man beginnt auch den einzigen Menschen zu hinterfragen, dem man bisher noch vertraut hat. Was hat er zu verbergen, warum verhält er sich auf einmal so seltsam? Ich habe mich total gut in Lena hineinversetzen können und mit ihr mitgelitten. Auch wenn ich mir so gerne ein anderes Ende gewünscht hätte, so war es realistisch und sehr packend und verdient fünf Sterne.
Thea Fischer
Lebenslauf
Alle Bücher von Thea Fischer
Der Tod kennt deinen Namen
Lang taucht ab
Bürgermeister Hirsch geht baden
Bürgermeister Hirsch geht baden
Neue Rezensionen zu Thea Fischer
Ich fand die Grundidee des Buches sehr spannend: Eine Agentur, die Menschen spurlos verschwinden lässt. Der eigentliche Fall ging mir nahe: Die Angst der Frau und ihre Zweifel waren spürbar und ich habe mit gefiebert, dass es für sie ein Happy End gibt. Auch der Schreibstil hat mir sehr zugesagt! Ich empfehle es gern weiter!
Der Tod kennt deinen Namen
Ich fand Der Tod kennt deinen Namen insgesamt ganz gut, aber es hat mich nicht komplett überzeugt. Die Idee hinter der Geschichte fand ich von Anfang an interessant und ich wollte unbedingt wissen, wie alles am Ende zusammenhängt. Vor allem die Geheimnisse. Die düstere Atmosphäre hat gut zu der Geschichte gepasst und an manchen Stellen war es wirklich spannend. Es gab einige Kapitel, bei denen ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.
In dem Buch geht es um Lena Meister, eine Privatermittlerin, die Menschen dabei hilft, spurlos zu verschwinden. Als eine junge Frau namens Michelle sie wegen eines Stalkers um Hilfe bittet, entscheidet sich Lena entgegen ihrer sonstigen Vorsicht, ihr zu helfen. Kurz darauf wird Michelle ermordet, und am Tatort findet sich eine Botschaft, die eindeutig an Lena gerichtet ist. Plötzlich gerät sie selbst ins Visier und muss nicht nur um ihr Leben kämpfen, sondern sich auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen.
Ab der Mitte war es für mich an manchen Stellen vorhersehbar und mir hat der Antrieb etwas gefehlt weiter zu lesen.
Das Ende fand ich zwar überraschend und insgesamt gelungen, aber ich hatte mir noch etwas mehr Spannung oder einen größeren Wow-Effekt erhofft.
Insgesamt ist das Buch trotzdem nicht schlecht, es war ein guter Thriller mit einer guten Idee. Doch wäre er noch etwas spannender und unvorhersehbar gewesen wäre es noch besser gewesen.
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