Thea Leitner

 4.1 Sterne bei 65 Bewertungen
Autor von Skandal bei Hof, Habsburgs verkaufte Töchter und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thea Leitner

Thea Leitner, geboren in Wien, studierte Malerei, Kunstgeschichte und Sprachen und arbeitete als Journalistin. Nach zahlreichen Kinder- und Jugendbüchern gelang ihr mit »Habsburgs verkaufte Töchter« und weiteren Büchern zur österreichischen Geschichte der Sprung auf die Bestsellerlisten. Thea Leitner lebte bis zu ihrem Tod 2016 in ihrer Geburtsstadt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Thea Leitner

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Cover des Buches Skandal bei Hof (ISBN: 9783492964838)

Skandal bei Hof

 (22)
Erschienen am 01.03.2017
Cover des Buches Habsburgs verkaufte Töchter (ISBN: 9783492312493)

Habsburgs verkaufte Töchter

 (14)
Erschienen am 02.05.2017
Cover des Buches Jugendzeit damals (ISBN: 9783492238403)

Jugendzeit damals

 (5)
Erschienen am 01.03.2005
Cover des Buches Die Männer im Schatten (ISBN: 9783492223249)

Die Männer im Schatten

 (5)
Erschienen am 01.03.2006
Cover des Buches Hühnerstall und Nobelball (ISBN: 9783492245067)

Hühnerstall und Nobelball

 (3)
Erschienen am 01.01.2006
Cover des Buches Habsburgs vergessene Kinder (ISBN: 9783492218658)

Habsburgs vergessene Kinder

 (7)
Erschienen am 01.05.2007

Neue Rezensionen zu Thea Leitner

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Rezension zu "Habsburgs verkaufte Töchter" von Thea Leitner

Sehr gelungenes Buch
Rome0320vor 4 Monaten

Ich mag dieses Buch sehr, da es die "Hauptcharaktere" auch im Zusammenhang mit der Zeit beschreibt. So kann man auch gewisse Ereignisse besser miteinander verknüpfen. Was mir auch sehr gefällt ist, dass es wirklich um Personen geht, die übersehen wurden, auch wenn sie sehr wichtig waren. Ein sehr gelungenes Buch, dass ich allen Geschichte-Fans sehr empfehlen kann. 

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Rezension zu "Skandal bei Hof" von Thea Leitner

Prinzessinnen sind nicht zu beneiden
Viv29vor 2 Jahren

In "Skandal bei Hof" (den Titel finde ich persönlich zu effektheischerisch) geht es wie im Buch "Ungeliebte Königin" um unglückliche Ehen und Lebensgeschichten der europäischen Königshöfe. Ich habe beide Bücher kurz nacheinander gelesen und das war aufgrund teils unterschiedlicher Interpretationen der Autorinnen ganz interessant.

Thea Leitner berichtet hier von fünf Frauenschicksalen, die fast alle irgendwie verwandtschaftlich verbunden sind (wie in der europäischen Königswelt auch kaum anders möglich), so daß uns manche Personen durchaus öfter begegnen, was eine ganz angenehme Kontinuität in das Buch bringt. Alle Frauen wurden gegen ihren Willen oder zumindest ohne ihr Einverständnis verheiratet, alle erlebten ihre ganz persönliche Ehehölle, dies ist ein weiteres verbindendes Element der Kapitel und überhaupt der Töchter europäischer Adelshäuser jener Zeit. Abgesehen davon sind die Schicksale sehr unterschiedlich, so bekommen wir unter anderem einen Blick in die jahrzehntelange Gefangenschaft der Sophie Dorothea von Hannover; den Geschehnissen am dänischen Königshof, die einem übertriebenen Historienschinken entstammen könnten, oder dem befremdlichen Haß von George IV auf seine Ehefrau.

Dies ist meist in einem recht flotten Schreibstil berichtet und beinhaltet auch einen Blick auf die Elterngeneration oder das generelle Familienumfeld, so daß man recht umfassend informiert wird. An einigen Stellen fehlte mir die Neutralität der Autorin etwas. Oft wurde mir zu sehr in Details oder Nebensächlichkeiten verweilt, gerade das Kapitel über Wilhelmine von Preußen, welches ich auch vom Inhalt her weniger interessant fand als die anderen Kapitel, zog sich sehr - detaillierte Zitate von Wilhelmines Tagebuchaufzeichnungen und minutiöse Berichte, wer wann wohin reiste oder wer wem wann was sagte / schrieb, lasen sich mir zu zäh. Dies fiel mir auch im letzten Kapitel über Karoline von Braunschweig-Wolfenbüttel öfter auf. Obwohl die Kapitel alle in etwa gleich lang sind, kamen mir diese beiden Kapitel länger vor als die anderen.

So erhält man im Ganzen einen recht abwechslungsreichen Überblick über die verschiedenen, teilweise bedenklich verhaltensgestörten, Herrscher diverser europäischer Länder und des Leides, welches die dynastisch orientierte rücksichtslose Ehepolitik verursachte. Eine straffere Erzählweise hätte aber an mehreren Stellen nicht geschadet.

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Rezension zu "Skandal bei Hof" von Thea Leitner

Als ein wenig Freiheit alles kostete
Schneeflocke2013vor 4 Jahren

Inhalt:

Ein wahnsinniger Ehemann, lebenslanger Hausarrest oder seelische Qualen an einem intriganten Hofstaat. In diesem Buch zeigt uns die Autorin fünf Prinzessinnen aus dem Hause Windsor. Manche sind in Erinnerung geblieben, andere sind – mit Absicht – in Vergessenheit geraten.


Meine Meinung:

Ein Buch an dem ich wirklich Spaß hatte. Es geht um folgende Prinzessinnen:

Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg, genannt von Zelle

Elisabeth Charlotte von der Pfalz, genannt Liselotte

Wilhelmine von Preußen, Schwester Friedrich des Großen

Carolina Mathilda von Wales, Königin von Dänemark

Karoline von Braunschweig, Königin von England


Ich bin diesen Damen schon in einigen Büchern begegnet und habe mich um so mehr gefreut hier auf hinterlegte, handfeste Informationen zu stoßen.

Für mich kann ich nicht sagen welche von ihnen das schlimmste Schicksal getroffen hat. Sophie Dorothea wäre Königin von England geworden, wenn sie sich nicht auf einen anderen Mann eingelassen hätte – ich kann ihr das allerdings nicht verübeln. Ihr Leben endete nach 32 Jahren Gefangenschaft auf Schloss Ahlen in Celle.

Liselotte von der Pfalz, heiratete Philipp von Orleáns; den Bruder Ludwig XVI. Der wiederrum stand auf Männer und zeigte das auch offen. Wunderbare überlieferte Anekdote als die zwei sich das erste Mal trafen: „Oh Gott, mit so was soll ich schlafen?“ Zur Erklärung: Philipp war bei diesen Treffen stark geschminkt und eher weiblich gekleidet.

Wilhelmine von Preußen war die Lieblingsschwester Friedrich des Großen, hasste ihren Vater und war auch in der Ehe nicht glücklich – doch das war keine der Prinzessinnen.

Caroline Mathilda beging den Fehler sich als Königin mit dem Arzt ihres geisteskranken Mannes einzulassen, was diesen das Leben und sie ihre Freiheit kostete.

Karoline von Braunschweig machte es auch nicht besser. Sie hat mit ihrem Mann Georg IV. eine Tochter, verabscheute ihn, reiste dann als Kronprinzessin durch Europa, hatte viele Affären und wunderte sich dann, dass ihr Mann ihr den Zugang zu seiner Krönung versagte.

Genau wie Sophie Charlotte war sie nur de facto Königin. Mathilda verspielte es sich ebenfalls und die anderen zwei trafen es auch nicht besser.


Hier sind zum ersten Mal die Parallelen deutlich zu sehen und wer sich bei der Verwandtschaft nicht ganz sicher ist kann einfach in den beigefügten Stammbäumen nachschauen.


Da ich die Aufteilung des Buches gelungen finde, den Inhalt interessant fand, die Stammbäume genial finde und den Schreibstil mag gibt es von mir 4 Flocken.

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