Thea Leitner

 4,1 Sterne bei 68 Bewertungen
Autor von Skandal bei Hof, Habsburgs verkaufte Töchter und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thea Leitner

Thea Leitner, geboren in Wien, studierte Malerei, Kunstgeschichte und Sprachen und arbeitete als Journalistin. Nach zahlreichen Kinder- und Jugendbüchern gelang ihr mit »Habsburgs verkaufte Töchter« und weiteren Büchern zur österreichischen Geschichte der Sprung auf die Bestsellerlisten. Thea Leitner lebte bis zu ihrem Tod 2016 in ihrer Geburtsstadt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Thea Leitner

Cover des Buches Skandal bei Hof (ISBN: 9783492964838)

Skandal bei Hof

 (24)
Erschienen am 01.03.2017
Cover des Buches Habsburgs verkaufte Töchter (ISBN: 9783492312493)

Habsburgs verkaufte Töchter

 (14)
Erschienen am 02.05.2017
Cover des Buches Jugendzeit damals (ISBN: 9783492238403)

Jugendzeit damals

 (5)
Erschienen am 01.03.2005
Cover des Buches Die Männer im Schatten (ISBN: 9783492223249)

Die Männer im Schatten

 (5)
Erschienen am 01.03.2006
Cover des Buches Hühnerstall und Nobelball (ISBN: 9783492245067)

Hühnerstall und Nobelball

 (3)
Erschienen am 01.01.2006
Cover des Buches Habsburgs vergessene Kinder (ISBN: 9783492218658)

Habsburgs vergessene Kinder

 (8)
Erschienen am 01.05.2007

Neue Rezensionen zu Thea Leitner

Cover des Buches Skandal bei Hof (ISBN: 9783492964838)MademoiselleMeows avatar

Rezension zu "Skandal bei Hof" von Thea Leitner

So macht Geschichte Spaß!
MademoiselleMeowvor 6 Monaten

Endlich! Endlich ein Buch über historische Persönlichkeiten, dass nicht langweilig und trocken, sondern interessant, locker und sogar ein bisschen humorvoll geschrieben ist. Ich interessiere mich sehr für Geschichte, fühle mich bei Literatur über diese jedoch oft erschlagen von Daten, ellenlangen Sätzen und allerlei Fachbegriffen. Meine Devise: Warum schwer, wenn es auch einfach geht? Geschichte kann und soll auch Spaß machen, diese Buch ist der beste Beweis. „Skandal bei Hof“ klingt ja schon etwas reißerisch und vielversprechend, aber dennoch machte ich mir kaum Hoffnungen. Schließlich hatte mich erst kurz zuvor „Hinter den Fassaden von Versailles“ eines besseren belehrt. Auch hinter interessanten Titeln können sich staubtrockene Bücher verstecken. Trotzdem wollte ich diesen Buch eine Chance geben. Und tatsächlich, hat man aber erst einmal angefangen, kann man es kaum noch aus der Hand legen. Präsentiert werden uns fünf Prinzessinnen deren Leben dramatisch wie ereignisreich waren und man sich fragt, warum gibt es bei der Lebensgeschichte noch keinen Film davon oder wenn doch, warum kenne ich ihn nicht? Kurzer Überblick: Über fast zwei Jahrhunderte lernen wir der Reihe nach Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg, Elisabeth Charlotte von der Pfalz, Wilhelime von Preußen, Caroline Mathilde von Hannover und Karoline von Braunschweig-Wolfenbüttel kennen, die allesamt mehr oder weniger miteinander verwandt waren. Wie das damals so üblich war, wiederholen sich viele Namen, sodass man schnell den Überblick verliert, wer denn jetzt welcher Vorfahre von wem war. Aber abgedruckte Stammbäume helfen sich zurechtzufinden und auch schwarz-weiß Aufnahmen von Gemälden der auftauchenden Personen veranschaulichen das geschriebene sehr gut. Selbst wenn man von den Prinzessinnen vorher noch nie etwas gehört hat, ich selbst kannte nur Liselotte von der Pfalz, ziehen einen deren Schicksale sofort in den Bann und man fängt sogleich an im Internet zu recherchieren, ob es nicht vielleicht eine tolle Doku über diese oder jene gibt. Das Buch ist sehr unterhaltsam, nicht eine Sekunde langweilig und ich kann mir sehr gut vorstellen, es wieder zu lesen. Zu schade, dass es von der Autorin nur noch ein weiteres Buch dieser Art zu geben scheint. Diese Frau verstand etwas davon Geschichte interessant wie amüsant zu verpacken. Alle 5 Sterne von mir.

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Cover des Buches Habsburgs verkaufte Töchter (ISBN: 9783492312493)R

Rezension zu "Habsburgs verkaufte Töchter" von Thea Leitner

Sehr gelungenes Buch
Rome0320vor 2 Jahren

Ich mag dieses Buch sehr, da es die "Hauptcharaktere" auch im Zusammenhang mit der Zeit beschreibt. So kann man auch gewisse Ereignisse besser miteinander verknüpfen. Was mir auch sehr gefällt ist, dass es wirklich um Personen geht, die übersehen wurden, auch wenn sie sehr wichtig waren. Ein sehr gelungenes Buch, dass ich allen Geschichte-Fans sehr empfehlen kann. 

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Cover des Buches Skandal bei Hof (ISBN: 9783492220095)Viv29s avatar

Rezension zu "Skandal bei Hof" von Thea Leitner

Prinzessinnen sind nicht zu beneiden
Viv29vor 3 Jahren

In "Skandal bei Hof" (den Titel finde ich persönlich zu effektheischerisch) geht es wie im Buch "Ungeliebte Königin" um unglückliche Ehen und Lebensgeschichten der europäischen Königshöfe. Ich habe beide Bücher kurz nacheinander gelesen und das war aufgrund teils unterschiedlicher Interpretationen der Autorinnen ganz interessant.

Thea Leitner berichtet hier von fünf Frauenschicksalen, die fast alle irgendwie verwandtschaftlich verbunden sind (wie in der europäischen Königswelt auch kaum anders möglich), so daß uns manche Personen durchaus öfter begegnen, was eine ganz angenehme Kontinuität in das Buch bringt. Alle Frauen wurden gegen ihren Willen oder zumindest ohne ihr Einverständnis verheiratet, alle erlebten ihre ganz persönliche Ehehölle, dies ist ein weiteres verbindendes Element der Kapitel und überhaupt der Töchter europäischer Adelshäuser jener Zeit. Abgesehen davon sind die Schicksale sehr unterschiedlich, so bekommen wir unter anderem einen Blick in die jahrzehntelange Gefangenschaft der Sophie Dorothea von Hannover; den Geschehnissen am dänischen Königshof, die einem übertriebenen Historienschinken entstammen könnten, oder dem befremdlichen Haß von George IV auf seine Ehefrau.

Dies ist meist in einem recht flotten Schreibstil berichtet und beinhaltet auch einen Blick auf die Elterngeneration oder das generelle Familienumfeld, so daß man recht umfassend informiert wird. An einigen Stellen fehlte mir die Neutralität der Autorin etwas. Oft wurde mir zu sehr in Details oder Nebensächlichkeiten verweilt, gerade das Kapitel über Wilhelmine von Preußen, welches ich auch vom Inhalt her weniger interessant fand als die anderen Kapitel, zog sich sehr - detaillierte Zitate von Wilhelmines Tagebuchaufzeichnungen und minutiöse Berichte, wer wann wohin reiste oder wer wem wann was sagte / schrieb, lasen sich mir zu zäh. Dies fiel mir auch im letzten Kapitel über Karoline von Braunschweig-Wolfenbüttel öfter auf. Obwohl die Kapitel alle in etwa gleich lang sind, kamen mir diese beiden Kapitel länger vor als die anderen.

So erhält man im Ganzen einen recht abwechslungsreichen Überblick über die verschiedenen, teilweise bedenklich verhaltensgestörten, Herrscher diverser europäischer Länder und des Leides, welches die dynastisch orientierte rücksichtslose Ehepolitik verursachte. Eine straffere Erzählweise hätte aber an mehreren Stellen nicht geschadet.

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