Thea Verano

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Thea VeranoSex, Kids und Rock'n'Roll: Amanda rockt das Haus
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Sex, Kids und Rock'n'Roll: Amanda rockt das Haus

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Natalie77s avatar

Rezension zu "Sex, Kids und Rock'n'Roll: Amanda rockt das Haus" von Thea Verano

Witzig und unterhaltsam
Natalie77vor 4 Jahren

Inhalt:
Amanda ist Mutter von Zwillingen. liebt den Rock´n´Roll und ist durch einen Unfall leider schon früh Witwe geworden. Nun zieht sie nach Mergensruh ein kleiner Ort in der Nähe von Köln in dem Das Kartell herrscht und ihr das Leben nicht leicht macht. Wird sie in der kleinen Idylle bleiben können und vielleicht sogar eine neue Liebe finden oder wird sie Mergensruh schneller verlassen müssen als ihr lieb ist?

Meine Meinung:
Sex, Kids und Rock´nRoll versprach durch den Titel und die Beschreibung schon Lesefreude und hat mich beim Lesen auch nicht enttäuscht.

Es beginnt damit das Amanda aus einer Selbsthilfegruppe austritt. Ein sehr witziges Kapitel, das direkt Lust auf mehr hat. Sie erzählt ihre Geschichte der letzten Monate und die hat es in sich. Es geht um Liebe, Intrigen und Freundschaft. Es gibt traurige Stellen und viele lustige Begebenheiten. Es ist alles vorhanden was das Frauenherz bei einem Frauenroman begehrt.

Amanda steht hier natürlich im Mittelpunkt, sie kämpft sich Alleinerziehende Witwe von Kindergarten-Zwillingen durchs leben und versucht nach dem Tod von Konrad wieder Fuß zu fassen und das auf allen Ebenen. ich finde sie schlägt sich sehr gut dabei, vor allem da ihr so einige Steine in den Weg gelegt werden (Sonst wäre so eine Geschichte ja auch langweilig, oder?)
Begleitet wird sie neben den Zwillingen von ihrer neuen Freundin Audrey, eine weise aber auch verrückte ältere Dame. Sie fiel mir durch ihre Offenheit auf. Sie geht auf Amanda zu und bringt sie auf neue Ideen. Sie weist ihr ein wenig den Weg.

Der Schreibstil ist locker und flüssig. Wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat das Amanda in der 3. Person erzählt kommt man ruck zuck durch und mag dieses Buch kaum zur Seite legen.

Etwas zu plötzlich kam mir dann allerdings der Schluss. Irgendwie hätte ich mir hier mehr gewünscht als diese Szene die, wenn man vom Anfang ausgeht, logisch ist. Vielleicht liegt es aber auch daran das ich Amanda gerne weiter begleitet hätte.

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kleeblatt2012s avatar

Rezension zu "Sex, Kids und Rock'n'Roll: Amanda rockt das Haus" von Thea Verano

frech, tough und witzig
kleeblatt2012vor 4 Jahren

Lassen sich 2jährige Zwillinge, die Leidenschaft für Rock'n'Roll und der Start in ein neues (Liebes)Leben unter einen Hut bringen? Und dann auch noch in einem kleinen Ort namens Mergensruh, wo sie Fuchs und Hase Gute Nacht sagen? Amanda startet dieses Projekt, auch aus der Vernunft heraus, ihren beiden Zwillingsmädchen ein besseres zu Hause zu bieten, als sie den Gefahren der Großstadt auszusetzen.
Und so beginnt ein wilder Tanz zwischen Kindergarten, Gigs in Kneipen, Kleinstadtidylle und zwischenmenschlichen Beziehungen. Und dann ist da noch das Mergensruher-Kartell, dass Amanda das Leben schwer macht. Doch Amanda gibt nicht auf. Denn da ist ja auch noch Martin...

Gleich zu Anfang wird man in Amandas Welt gerissen. Idyllisch, zusammen mit ihrem geliebten Mann, zwei frischgeborenen Kindern und den Blick auf eine glückliche Zukunft gerichtet. Doch dann kommt alles ganz anders.
Amanda muss ein neues Leben starten. Ohne Mann, in einem kleinen Ort namens Mergensruh. Und sie ist gewillt, diese neue Herausforderung anzunehmen, sich über Wasser zu halten und ihren Kindern ein schönes Leben zu bieten und selbst wieder einen Blick in Richtung Zukunft zu werfen.

Amanda ist sehr schlagfertig, hat eine große Klappe, die sie in einige Fettnäpfchen treten lässt und arrangiert sich bestens mit der neuen Situation. Sie nutzt die Steine, die ihr in den Weg gelegt werden und baut sich eine eigene Straße damit. Doch auch ihre Fähigkeiten sind erschöpft.

Der Schreibstil der Autorin ist frech, witzig und strotzt vor Energie. Dies zieht sich auch bis zum Ende durch. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Autorin ebenfalls solch ein Wirbelwind ist.

Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt, konnte mich in manche Szenen sehr hineinversetzen und auch nachvollziehen, wie es mit Kindern so „abgeht“.

Natürlich kommt die Liebe auch nicht zu kurz, obwohl ich zugeben muss, dass mir der männliche Part, Martin, sehr blass geschildert wurde. Er hatte für mich keinen Tiefgang und wirkte sogar teilweise nicht sehr sympathisch auf mich. Es gab zu wenig Informationen über ihn, so dass er irgendwie ein bisschen fehl am Platz wirkte.

Sehr gut dagegen gefiel mir Audrey, eine robuste ältere Dame, die schon einiges in ihrem Leben erlebt hat. Sie gibt damit nicht an, hat aber immer wieder einen guten Rat für Amanda und wird ihr auch zu einer engen und liebevollen Freundin.

Kurzum: Die Geschichte macht Spaß, ist mit klugen und auch toughen Sprüchen versehen und gibt einem nach Lesen das Gefühl, man wäre mittendrin dabei gewesen.

Fazit:
Amanda tritt gerne in Fettnäpfen, weiß aber auch geschickt, wie man da wieder rauskommt.

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Katakats avatar

Rezension zu "Sex, Kids und Rock'n'Roll: Amanda rockt das Haus" von Thea Verano

Amanda rockt nicht nur das Haus
Katakatvor 4 Jahren

Amanda ist allein erziehende Mutter der Zwillinge Holly und Yuma. Nach einem tragischen Schicksalsschlag zieht sie in ein kleines Dorf, das auch am Ende der Welt sein könnte. Um sich dort einzuleben, nimmt Amanda sich vor, sich den dortigen Gepflogenheiten anpassen zu wollen, muss aber schon bald feststellen, dass das mehr Schwierigkeiten nach sich zieht als je gedacht. So sieht sie sich plötzlich nicht nur einer sehr garstigen Kindergärtnerin gegenüber, sondern auch "Helmchen", Vater desjenigen, in den sie sich verliebt hat, und Chef des Mergensruh-Kartells. Beide drohen, ihr Leben zu zerstören. Was hat Amanda ihnen schon entgegenzusetzen? Wie kann sie sich wehren? Aber wer eine Freundin wie Audrey zur Seite stehen hat, der kann doch nur gewinnen, oder? (Audrey: "I became the law, and the law wins")

Eigentlich ist diese Art Geschichte so gar nicht mein Genre. EIGENTLICH! Uneigentlich hat mich dieses Buch mit viel Witz und Charme und geballter Schlagfertigkeit mitzittern lassen, was mit Amanda und ihren kleinen "Ablegern" passieren wird.

Ich danke daher der Autorin Thea Verano, dass sie mir ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat!!! Es hat sich definitiv gelohnt!

Das Buch ist mit sehr viel Humor, auch teilweise bösem, gespickt. Allerdings versteht es Thea Verano, von einem Moment auf den anderen von witzig auf einfühlsam umzuschalten, ohne dass es konstruiert wikt. Tatsächlich schafft sie es, dass der Leser sich super in Amanda hineinfühlen kann. Die Geschichte ist aus Amandas Sicht geschrieben, und zwar in einem sehr speziellen Stil - einerseits schreibt sie genau das nieder, was und wie sie denkt, andererseits ist es aber auch nicht durchgängig in der Umgangssprache geschrieben. Sie gibt zwar öfter auch mal regionalbedingte Ausdrucksweisen von sich, aber dies ist doch immer gepaart mit hochdeutsch. Auf diese Weise weiß der Leser immer genau, wie es ihr gerade geht, was in ihrem Kopf vorgeht. Ich konnte richtig nachempfinden, wenn Amanda vor Wut wie eine Löwenmutter auf die Kindergärtnerin losgehen wollte, um ihre Töchter zu beschützen, aber andererseits ihr Verstand versuchte einzuflüstern "Lass es lieber bleiben, so kommst du nicht weiter". Herrlich fand ich auch so einige eigene Wortkreationen wie "verwinkschieden". Die vielen Bindestriche zwischen den Wörtern, die Eigenwortkreationen - all das macht Amanda selbst aus.

Amanda hat den Hang sämtliche Personen sofort mit anderen fiktiven Figuren zu vergleichen und diese dann auch so zu bezeichnen. Da gibt es also u. a. einen Oberstufenschlumpf oder einen Policen-Hotzenplotz. Durch diese Vergleiche gelingt es Thea, die Figuren ohne noch viel Worte drumherum sehr gut zu zeichnen. Der Leser kann sich sofort ein Bild über die Personen und auch über die Umgebung machen. Selbst Personen, die nur einen Nebenauftritt im Buch haben, bleiben nicht blass.

Am Anfang hatte ich ein bisschen Probleme gehabt mit den etwas abrupten Rückblicken in die Vergangenheit oder ihren Tagträumereien". Allerdings gewöhnt man sich schnell daran. Im Laufe des Buches kommen die abrupten Szenenwechsel auch nicht mehr so häufig vor, jedenfalls habe ich das dann nicht mehr so empfunden.

Die Geschichte selbst nimmt sehr schnell an Fahrt auf. Man kann den Spannungsbogen nicht mit etwaigen Spannungsbögen aus der Fantasy & Co. vergleichen, weil wir hier nicht über ein Fantasy-buch "reden". Deshalb ist dieser Spannungsbogen einfach einmalig und einzigartig. Unbedingt wollte ich wissen, was das Schicksal für die Löwenmama bereit hält und wie sie damit umgeht.

Was mich ab und an ein kleines bisschen gestört hat, war, dass die Sätze teilweise etwas sehr lang waren. Das Buch lässt sich zwar recht flüssig lesen, aber bei Bandwurmsätzen musste ich öfter mal innehalten und zweimal hinschauen, weil ich teilweise Satzabschnitte beim Lesen so betont habe, dass der Satz zunächst keinen Sinn ergab. Daher vielleicht lieber die Sätze kürzer halten und öfter mal ruhig einen Punkt setzen oder ein Ausrufezeichen. Auch gab es ab und an einen Satz, bei dem ein Wort nicht so ganz hineingepasst hat, z. B. heißt es an einer Stelle "Ach Unsinn, der hatte es sich einfach gefragt". Das sollte bestimmt "gemacht" heißen

Zudem springt die Autorin plötzlich zum Ende des Buches hin über ein/ zwei Seiten ins Präsenz, um dann wieder in der Vergangenheit zu schreiben. Ich weiß nicht so genau, ob das Absicht war, um einfach den Stress, den Amanda gerade hatte, besonders hervorzuheben. Auf jeden Fall habe ich mich während des Lesens gefragt, warum auf einmal Präsens.

ABER: Dies hat meiner Lesefreude nicht im mindesten geschadet. Es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Und ich möchte unbedingt wissen, ob und wie es mit Amanda weitergeht. Die eine oder andere Frage ist für mich offen geblieben: z. B. warum Marlies so völlig ausgetickt ist und nicht mehr auf Holly und Yuma aufpassen will (war das wirklich nur wegen des kaputten Wohnzimmertischs?) und wie sie sich in Zukunft gegen Helmchen wappnet, denn ich glaube nicht, dass der einfach so klein beigibt! "Es ist nicht vorbei, bevor es vorbei ist."

Allen, die keine Chic-Lit mögen, sei dieses Buch empfohlen. Denn es ist kein Chic-Lit, ganz im Gegenteil. Ich vergebe also ganz tolle 4/5 Sternchen.

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