Thees Uhlmann

 4.1 Sterne bei 196 Bewertungen
Autor von Sophia, der Tod und ich, Wir könnten Freunde werden und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thees Uhlmann

Der deutsche Musiker und Autor Thees Uhlmann wude 1974 in Hemmor, Niedersachsen, geboren. Er ist Leadsäger der Band Tomte. Aufgrund des großen Erfolgs der Band brach er sein Lehramtstudium ab. Heute ist er auch als Solokünstler unterwegs und veröffentlichte mit "Sophia, der Tod und ich", nach den Tourtagebüchern über Tocotronic, seinen ersten Roman.

Alle Bücher von Thees Uhlmann

Sophia, der Tod und ich

Sophia, der Tod und ich

 (120)
Erschienen am 08.10.2015
Wir könnten Freunde werden

Wir könnten Freunde werden

 (42)
Erschienen am 01.02.2000
Sophia, der Tod und ich

Sophia, der Tod und ich

 (17)
Erschienen am 07.09.2017
Sophia, der Tod und Ich

Sophia, der Tod und Ich

 (17)
Erschienen am 06.11.2015

Neue Rezensionen zu Thees Uhlmann

Neu
R

Rezension zu "Sophia, der Tod und ich" von Thees Uhlmann

schönes Gerüst, aber...
Rebecca_Lukaschvor 2 Monaten

Insgesamt finde ich die Geschichte schön. Trotzdem hat mir das Buch nicht so richtig gut gefallen.

Fangen wir vorne an - die Ausgangssituation, die Grundlage des Buches find ich ausgezeichnet. Der Tod klingelt und will die Hauptperson mitnehmen, doch dann... Sehr gut, finde ich famos. Interessant ist vor allem, wie Autoren sich entscheiden solche übernatürlichen Personen darzustellen. Eher oldschool oder was Neues. Das Auftreten vom Tod war erst relativ "erwartbar", wurde dann aber doch ganz anders und ich habe mich schnell damit angefreundet. Like.
Die übrigen Charaktere fand ich nicht so geil... Ihn finde ich ein bisschen sehr klassisch loserig - ein Mark-Uwe Kling - Typ von einem Mann; das hat mich etwas gelangweilt. Und Sophia ist schon sehr leicht aufzubringen und etwas cholerisch - habe ich als eher anstrengend empfunden.
Die Mutter hat mir dann aber wieder gefallen, das fand ich gut.

Inhaltslich geschieht gar nicht so viel - der Plot ist sehr knapp bemessen und die Zeit wird eher genutzt mit Vorstellung der Charaktere und Witzen. Meinen Humor hat es leider nicht ganz getroffen, vor allem die running gags habe ich eher registriert als gefeiert. 
Der Antagonist macht sich superselten bemerkbar, deswegen nimmt man ihn auch nicht so als Gefahr wahr und ich fande es bis auf das letzte bisschen nicht sehr spannend.
Die "Lehre" der Geschichte war gut, auch das Ende fand ich zwar zunächst etwas kitschig, aber dann sehr konsequent - das war super.

Also - insgesamt habe ich es nicht bereut, das Buch gekauft zu haben; ich hätte es aber nicht gelesen, wenn es länger gewesen wäre.

Kommentieren0
0
Teilen
stachelbeermonds avatar

Rezension zu "Sophia, der Tod und ich" von Thees Uhlmann

Viel Klugheit, gut versteckt zwischen Komik, Tragik und den Kleinigkeiten des Lebens
stachelbeermondvor 5 Monaten

Die Geschichte ist abgefahren, da gibt es kein anderes Wort für. Der Tod klingelt beim Ich - Erzähler (dessen Name mir absolut nicht einfällt und den ich auch gerade beim Nachblättern nirgendwo gefunden habe - vielleicht hat er gar keinen Namen in dieser Geschichte!?) und will eigentlich nur seinen Job machen, von dem er ein wenig gelangweilt ist, als etwas Unerhörtes passiert: Es klingelt. Sophia, die Ex-Freundin des Erzählers steht vor der Tür. Wenn der Tod gerade bei der Arbeit ist, dürfte das nicht passieren, aber das tut es. Und so kommt es, dass der namenlose Ich-Erzähler (ich hoffe, er ist wirklich namenlos, sonst wäre das gerade ein bisschen peinlich), Sophia und der Tod die Gelegenheit nutzen und sich auf eine kleine Reise begeben. Oberflächlich gesehen, besuchen sie eine Kneipe, eine Mutter und einen Sohn, unter der Oberfläche reflektieren sie das bisherige Leben des Erzählers. Und das tun sie auf eine Art und Weise, die eine grandiose Mischung aus Witz, Tragik und Weisheit ist und große Lust aufs Leben macht, ganz egal, ob es gerade gut oder schlecht läuft. Belanglosigkeiten, Kleinigkeiten und abstruse Gedankengänge setzen sich perfekt ausbalanciert zum Leben eines Mittdreissigers zusammen, der allem Anschein nach gescheitert zu sein scheint. Bei näherem Hinsehen wird aber immer klarer, dass Scheitern eine Frage der Definition ist, und selbst, wenn vieles nicht optimal gelaufen ist, trotzdem noch eine Menge übrig bleibt, für die es sich zu leben lohnt.

Die Geschichte pendelt zwischen großen realistischen Teilen und kleinen magischen Abschnitten hin und her, mir gefielen am besten die Momente, in denen die verrückten, so gut nachvollziehbaren Gedankensprünge des Erzählers die Hauptrolle spielen. Ich habe mich manches Mal wiederentdeckt. Die Figuren sind ausgesprochen liebevoll und realistisch gezeichnet, selbst der Tod hat sehr menschliche Züge und wird einem im Laufe des Buches immer sympathischer, so seltsam das klingt. Auch das Ende hat mir gefallen, was ja längst nicht immer der Fall ist. Bei aller Komik und allem schwarzen Humor ist es eine kluge und zutiefst menschliche Geschichte, die von einem kleinen Leben erzählt, das im Angesicht des Todes (wörtlich gesehen!) alle Kleinheit verliert und das wird, was es sein soll: Kostbar und einzigartig.

Kommentieren0
1
Teilen
G

Rezension zu "Sophia, der Tod und ich" von Thees Uhlmann

nichts neues - nicht mein Humor
grimmelsvor 5 Monaten

Thees Uhlmann, den Namen kennt man, dachte ich mir und habe mich spontan zum Kauf entschieden.

Das sprachliche geht dann noch in Ordnung, aber der Inhalt konnte mich nicht im geringsten fesseln.

Die Idee des Plott wirkt wie 1000 mal gehört und gedacht. 
Der "Witz" ist nicht nach meinem Geschmack.
Vielleicht hatte ich beim Namen Uhlmann zu viel erwartet.

Das erste Buch, dass ich fast nicht zu Ende gelesen habe.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Thees Uhlmann wurde am 16. April 1974 in Hemmor (Deutschland) geboren.

Thees Uhlmann im Netz:

Community-Statistik

in 329 Bibliotheken

auf 50 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks