Thees Uhlmann

 4.1 Sterne bei 232 Bewertungen
Autor von Sophia, der Tod und ich, Wir könnten Freunde werden und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thees Uhlmann

Der deutsche Musiker und Autor Thees Uhlmann wude 1974 in Hemmor, Niedersachsen, geboren. Er ist Leadsäger der Band Tomte. Aufgrund des großen Erfolgs der Band brach er sein Lehramtstudium ab. Heute ist er auch als Solokünstler unterwegs und veröffentlichte mit "Sophia, der Tod und ich", nach den Tourtagebüchern über Tocotronic, seinen ersten Roman.

Alle Bücher von Thees Uhlmann

Cover des Buches Sophia, der Tod und ich9783462050615

Sophia, der Tod und ich

 (157)
Erschienen am 07.09.2017
Cover des Buches Wir könnten Freunde werden9783930559794

Wir könnten Freunde werden

 (42)
Erschienen am 01.02.2000
Cover des Buches Thees Uhlmann über Die Toten Hosen9783462053692

Thees Uhlmann über Die Toten Hosen

 (12)
Erschienen am 10.10.2019
Cover des Buches Sophia, der Tod und Ich4015698002126

Sophia, der Tod und Ich

 (21)
Erschienen am 06.11.2015

Neue Rezensionen zu Thees Uhlmann

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Rezension zu "Thees Uhlmann über Die Toten Hosen" von Thees Uhlmann

Bis zum bitteren Ende
Brivor 5 Monaten

Vor ein paar Wochen gab es auf dem Blog schon einen Post zu einer neuen Reihe im Kiepenheuer & Witsch Verlag, die kleinformatige Bücher zu einzelnen Musikern oder Bands versammeln wird. Die Kiwi Musikbibliothek ist keine Sammlung von Biographien über Musiker im gewöhnlichen Sinn, sondern ein Projekt, dass den Autor*innen völlige Freiheit in der Anlage ihres Textes lässt. Einzig die Prämisse, dass die Texte eine persönliche Leidenschaft bezüglich des oder der Musiker*in / Band erkennen lassen sollten, war gegeben. Vier Bände sind bisher erschienen, drei habe ich bereits gelesen. Drei Bücher, die nicht unterschiedlicher sein könnten und dennoch den roten Faden der Leidenschaft deutlich erkennen lassen. Angefangen habe ich mit den Thees Uhlmanns Buch über die Toten Hosen.


Während ich mir von Uhlmann erzählen ließ, dass sein allererstes Konzert eben eines der Toten Hosen war, zu dessen Besuch er für ihn überraschenderweise sogar die Erlaubnis seines Vaters erhielt, überlegte ich fieberhaft, welches mein allererstes Konzert war. Ich muss gestehen, ich kann es nicht mehr sagen, aber das alleine macht ja eine Lieblingsband nicht aus. Schon gar nicht für Thees Uhlmann. Denn ihn verbinden seit Jahrzehnten viele persönlichen Erlebnisse – auch ganz direkt – mit den Toten Hosen, neben der konkreten Musikrichtung.

Punk – für mich immer ein wenig schwierig einzuordnen. Klar, die Hosen sind Punk, darüber müssen wir nicht reden, auch wenn sie mittlerweile quasi im „Mainstream“ angekommen sind. Und natürlich habe auch ich sie gehört, jedoch eben ohne über die Musikrichtung im Allgemeinen nachzudenken. Eine Zeit lang hörte man sie einfach, zumindest in meinem Dunstkreis – oder modern gesprochen, in meiner Filterblase – weil alle sie hörten. Ob das jetzt noch Punkmusik war, kann ich nicht beurteilen, doch Thees Uhlmann hat seine Beziehung zu den Toten Hosen nie verloren. Seit dem ersten Konzertbesuch bis heute gab es für ihn viele persönliche und auch direkte Begegnungen der Band, die er freimütig, locker und zuweilen auch (selbst-)ironisch zum besten gibt.

Die Leserschaft erfährt viel aus Uhlmanns eigenem Leben und dieser speziellen Verbindung. Wer sich jedoch mehr von einer Bandbiographie – was das Konzept der Musikbibliothek bei KiWi ja gerade nicht vorsieht – erhofft, der wird eher enttäuscht sein. Auch ich hatte so meine Anfangsschwierigkeiten, wusste nicht recht, was Uhlmann mir eigentlich – oder überhaupt – wirklich sagen wollte, doch zum Ende hin wurde es mir dann schlagartig klar: Hier schrieb einer, dessen Lebenseinstellung ganz stark von Punk geprägt ist. Und da gehören in Deutschland nun mal die Toten Hosen ganz eindeutig dazu. Mehrdeutigkeit und Meinungsvielfalt gehören hier genauso dazu, wie das zentrale Moment des Nonkonformismus, was für eine Band dieser Musikrichtung immer dann zum Problem wird, wenn sie große Popularität erreicht. Doch sich davon nicht beeindrucken zu lassen ist wiederum eines Markenzeichen der Hosen.

Tatsächlich findet sich in meinem Besitz auch ein Hosen-Album: Der Ballast der Republik. Ganz großartig dabei finde ich hier die Interpretationen von Liedern und Gedichten, mit denen die Band selbst viel verbindet und die sie auf „Die Geister, die wir riefen“ versammelten. Kästners Stimmen aus dem Massengrab ist hier in einer Version zu hören, die beeindruckender nicht sein könnte.

Auch wenn ich anfangs mit Stil und Inhalt von Uhlmanns Beitrag zur Kiwi Musikbibliothek gefremdelt habe, so hat er mir tatsächlich zum Schluss zu einigen Ernkenntnissen verholfen, durch die ich mehr Lockerheit in meinem Alltag und mehr Verständnis für den für mich bisher so gar nicht zu durchdringenden way of punk erreichte. Und das alleine hat die Lektüre gelohnt.

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Rezension zu "Thees Uhlmann über Die Toten Hosen" von Thees Uhlmann

Die Toten Hosen
Mattdervor 5 Monaten

In erster Linie um mich bei Thees Uhlmann zu bedanken. Bedanken für dieses wundervolle Buch, bedanken .
Und genau das vermittelt Thees Uhlmann in dieser Liebeserklärung auf eine solch wunderbare Art und Weise, dass sich im Kopf ein Szenerie bildet wie man mit ihm bei einem Bier an der Theke sitzt und seinen Anekdoten und Gedankengängen zuhört.
Jedem dem diese Band am Herzen liegt kann ich nur empfehlen dieses Buch zu lesen und sich daran zu erfreuen.
Danke dafür Thees!

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Rezension zu "Thees Uhlmann über Die Toten Hosen" von Thees Uhlmann

Die Toten Hosen
-Anett-vor 6 Monaten

Die Toten Hosen, wer kennt sie nicht. Aber ich liebe sie! Schon so viele Jahre! In meinen ganz jungen Jahren ganz leise, hinter verschlossenen Türen, denn es sollte keiner hören, damals in der DDR, was ich da höre.



Allein das Verbotene machte schon mal den Reiz aus, als hörte ich alles, was ich bekommen konnte. Was meine Schulfreunde so gar nicht verstehen konnten – aber für mich war es damals schon perfekt und passte einfach ganz genau zu mir. Mittlerweile besitze ich auch fast alle CDs, und ich liebe jede einzelne!


Aber wer ist eigentlich dieser Thees Uhlmann?

Irgendwie habe ich doch schon mal von ihm gehört – achja, er macht doch Musik, und weil ich schon immer gern mochte, was andere nicht mögen, war er mir schon bekannt und ich habe das ein oder andere Lied gehört. Ich hatte auch schon sein Buch „Sophia, der Tod und ich“ in der Hand, leider noch nie gelesen.


Aber was ich hier im Buch las, machte ihn mir immer sympathischer und seine Liebe zu den Toten Hosen konnte ich so gut nachvollziehen.

Ich fand es klasse, so viel mehr hier zu lesen, einige Episoden aus seinem Leben, aus seinen Begegnungen mit den Toten Hosen und all den anderen. Ein wirklich gelungenes Buch, welches ich regelrecht verschlungen habe. Manchmal hat man beim lesen das Gefühl, man sitzt einfach gemeinsam in der Küche (!) und trinkt gemeinsam ein Bier und erzählt sich Geschichten – herrlich!


Ich war so begeistert, ich habe mir gleich das neue Album von Thees Uhlmann gekauft, das nebenher gesagt, einfach nur genial ist!

Und das Buch? Das kann ich nur empfehlen – Die Toten Hosen verbinden Generationen und das wird auch schön im Buch erzählt. Für mich ein richtig kleines Muss im Bücherregal!

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Zusätzliche Informationen

Thees Uhlmann wurde am 16. April 1974 in Hemmor (Deutschland) geboren.

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