Thees Uhlmann Sophia, der Tod und ich

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Inhaltsangabe zu „Sophia, der Tod und ich“ von Thees Uhlmann

Wie kaputt muss man sein, um bei jemandem an der Tür zu klingeln und zu behaupten, man sei der Tod? Was wie ein schlechter Scherz beginnt, ist der Auf-takt zu einem hinreißenden, nicht enden wollenden Wortgefecht zwischen dem Tod und dem Erzähler, in dem es um Liebe, Freundschaft und Glauben, um den Lakritzgeschmack von Asphalt und das depressive Jobprofil des Todes geht. Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg zur Mutter und zu Johnny, dem kleinen Sohn des Erzählers, den er seit Ewigkeiten nicht gesehen hat. Mit dabei: Sophia, die ruppig-souveräne und weise Exfreundin. Es ist eine Reise zwischen Himmel und Hölle, die geprägt ist von der Tollpatschigkeit, mit der sich der Tod begeistert durch die Welt der Lebenden bewegt, und Fragen aufwirft wie: Muss der Tod eigentlich pinkeln? Und wenn ja, wie macht er das? Und es geht um die große Frage, was denn besser ist, 'to burn out or to fade away'? 'Sophia, der Tod und ich' ist eine irrsinnig lustige, berührende Suada, druck- und kraftvoll in jeder Zeile. Die ganze Herrlichkeit des Lebens gefeiert in einem Buch.

Alltagsbeobachtung, liebevoller Blick, Humor, Abschließen im Guten, das Buch hat alles, Alles, was es für ein gutes Buch braucht.

— Briggs
Briggs

So unfassbar sympathisch, bodenständig, weise und unterhaltsam, dass ich das Buch gleich noch einmal lesen möchte: Danke Thees Uhlmann!

— leolas
leolas

Der Titele beschreibt den Inhalt schon ganz gut. Erzählt wird die lustige Reise, der 3 Protagonisten.

— Anne_M
Anne_M

Irgendwie komisch, irgendwie spannend, irgendwie tiefsinnig, irgendwie rund,irgendwie schwer in Worte zu fassen, wie ich dieses Buch finde.

— Lissy
Lissy

sehr unterhaltsam aber auch zum nachdenken!

— BettinaForstinger
BettinaForstinger

Ein Roadtrip, so unterhaltsam, absurd und wunderbar geschrieben, dass man es direkt noch einmal lesen möchte.

— soahC
soahC

Da wäre noch mehr drin

— HansPeterVertacnik
HansPeterVertacnik

Eine Hommage an das Leben. Bringt einen mit einem Schmunzeln dazu, seine eigene Einstellung zu überdenken.

— -Leselust-
-Leselust-

Unterhaltsamer Roman ohne tiefergehende Handlung

— schnaeppchenjaegerin
schnaeppchenjaegerin

Gelächelt, geschmunzelt, zum Nachdenken gebracht: die kleinen, wichtigen Dinge des Leben rücken in den MIttelpunkt; Gerne wieder!

— valentina_gruber
valentina_gruber

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  • Lakonisch erzählter Tiefsinn

    Sophia, der Tod und ich
    Briggs

    Briggs

    15. August 2017 um 22:28

    Wer seinem eigenen Tod begegnet, kann auch mit ihm Kaffetrinken. Klingt profan, ist aber echte Philosophie. Wie sich Thees Uhlmann dem Tod schreibend nähert, ist grandios. Das Sterben, obwohl es die ganze Zeit genau darum geht, ist an keiner Stelle des Buchs das bestimmende Thema.Nein: Der liebevolle Blick auf die Menschen, dieser Schalk im Nacken beim Schreiben, der spröde nordische Humor, diese unglaubliche Beobachtungsgabe für Alltagsituationen und  die Fähigkeit, solche ungekünstelt und ohne Übertreibung einfach hinzuschreiben, ohne je einen Menschen bloßzustellen, sondern im Gegenteil als liebens_würdig, diese Lebensfreude, Menschenliebe und die Bereitschaft, nicht nur das Ende anzunehmen, sondern auch, es am Ende gut hinzukriegen - - und das tatsächlich ganz ohne Schwere und gleichzeitig ganz ohne Oberflächlichkeit - - Ok, über die Szenen mit den blauen Flammen kann man geteilter Meinung sein. Meine dazu ist: Tat nicht Not, kann aber dieses wundervolle Buch nicht ruinieren. Denn inmitten der Flammen geht es um ein ganz bestimmtes Festhalten...lest selbst.Es lohnt, das ist eins der schönsten Bücher, die ich zuletzt lachend gelesen habe.Alltagsbeobachtung, liebevoller Blick, Humor, Abschließen im Guten, das Buch hat alles, Alles, was es für ein gutes Buch braucht. 

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  • Humorvoll, witzig, tiefsinnig

    Sophia, der Tod und ich
    Anne_M

    Anne_M

    13. July 2017 um 15:25

    Zunächst skeptisch vom Klappentext und der Frage, wie man den Charakter des Todes darstellen will, ohne ihn von vornherein ins Lächerliche zu ziehen, hat sich das Buch nach den ersten doch zäheren 50 Seiten, schnell in mein Herz katapultiert. Humorvolle Hauptfiguren gepaart mit wortwitzigen Dialogen und doch auch jeder Menge Tiefgang. Einzig die Kampfszenen waren für mich zu abgedroschen. Ich würde dieses Buch definitv verschenken und weiterempfehlen.

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  • Tri-tra-trullala, der Tod ist da

    Sophia, der Tod und ich
    dominona

    dominona

    08. August 2016 um 11:43

    Anfangs konnte ich über die Erzählweise noch lachen,aber obwohl mir der Protagonist syphatisch war, hat mich das Buch irgendwann genervt. Die norddeutsche "Trantütigkeit" zieht sich durch das Buch und die Idee, den Tod auftreten zu lassen und ihn menschlich wirken zu lassen, hätte besser umgesetzt werden können, schade eigentlich, das Buch hatte Potential.

  • Der Tod - Ein großes Thema

    Sophia, der Tod und ich
    HansPeterVertacnik

    HansPeterVertacnik

    24. May 2016 um 14:29

    Es klingelt und der Tod ist da. Und er ist auch noch sympathisch. Ein Roman , der das Thema "Der Tod und unser Leben" aufgreift und durchaus heiter und optimistisch abhandelt. Allein: Da wäre noch mehr drin gewesen, meine ich. 

  • Unterhaltsamer Roman ohne tiefergehende Handlung

    Sophia, der Tod und ich
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    Es klingelt und vor der Tür steht der Tod. Nichtsahnend öffnet Altenpfleger, Fußballfan und passionierter Biertrinker aus dem Norden, der dem Leser nur als "Ich" vorgestellt wird, seine Haustür. Der Tod ist gekommen, um ihn zu holen, gibt "Ich" aber noch drei Minuten Zeit für einen Wunsch, bevor sein letztes Stündlein geschlagen hat. Unterbrochen wird die absurde Szene, als es erneut an der Tür des Ich-Erzählers klingelt und seine Exfreundin Sophia vor der Tür steht. Der Tod selbst ist irritiert, schließlich wurde er noch nie so einfach bei seiner Arbeit unterbrochen. "Ich" bleibt zunächst am Leben und es beginnt ein Roadtrip nach Süddeutschland, da es der Herzenswunsch des Ich-Erzählers ist, seinen 7-jährigen Sohn, der bei der Ex-Exfreundin lebt, zu sehen. Ein Besuchsrecht hatte er Zeit seines Lebens nämlich nicht. Ihm war es bisher lediglich vergönnt, täglich selbst gestaltete Postkarten an sein einziges Kind zu schicken. Auf dem Weg dorthin wird noch die überraschte Mutter von "Ich" eingesammelt, der sich der Tod zunächst als "Morten de Sarg" aus den Niederlanden vorstellt. Solokünstler und Sänger der Band "Tomte", Thees Uhlmann ist ein Geschichtenerzähler, der es schafft eine phantastische Geschichte durch Wortwitz und trockenem Humor sehr unterhaltsam zu gestalten. Auch wenn die Geschichte selbst banal anmutet und das Ende von Beginn an vorhersehbar ist und durch science-fictionartige Endszenarien und übertriebene Monologe des Tod etwas abdriftet, geht es um den Abschluss eines (zu kurzen) Lebens und der Versöhnung mit allen Menschen, die "Ich" wichtig waren. Trotz der morbiden Story wird "Sophia, der Tod und ich" zu einer vergnüglichem Leseerlebnis, das weniger von der Handlung, sondern vielmehr vom Erzählstil von Thees Uhlmann getragen wird.

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    • 2
  • Eine Hommage an das Leben

    Sophia, der Tod und ich
    -Leselust-

    -Leselust-

    09. May 2016 um 17:04

    Kurzmeinung: Das Buch wird mich so schnell nicht wieder loslassen. Es ist eine Hommage an das Leben und bringt einen mit einem Schmunzeln dazu, seine eigene Einstellung neu zu überdenken. Und wer hätte schon gedacht, dass einen ein Buch über den Tod mehr als einmal laut zum Lachen bringen kann? Klappentext: Wie kaputt muss man sein, um bei jemandem an der Tür zu klingeln und zu behaupten, man sei der Tod? Was wie ein schlechter Scherz beginnt, ist der Auftakt zu einem hinreißenden, nicht enden wollenden Wortgefecht zwischen dem Tod und dem Erzähler, in dem es um Liebe, Freundschaft und Glauben, um den Lakritzgeschmack von Asphalt und das depressive Jobprofil des Todes geht. Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg zur Mutter und zu Johnny, dem kleinen Sohn des Erzählers, den er seit Ewigkeiten nicht gesehen hat. Mit dabei: Sophia, die ruppig-souveräne und weise Exfreundin. Es ist eine Reise zwischen Himmel und Hölle, die geprägt ist von der Tollpatschigkeit, mit der sich der Tod begeistert durch die Welt der Lebenden bewegt, und Fragen aufwirft wie: Muss der Tod eigentlich pinkeln? Und wenn ja, wie macht er das? Und es geht um die große Frage, was denn besser ist, »to burn out or to fade away«? Zum Buch: Zu Beginn des Buches klingelt wie gesagt der Tod bei unserem namenlosen Protagonisten und eigentlich sollte dieser dann nur noch 3 Minuten zu leben haben. Doch dann passiert etwas im großen Leben-Tod-Gefüge und der Protagonist darf noch eine Weile auf der Erde wandeln, allerdings nur mit dem Tod zusammen. Denn anscheinend gibt es einen neuen Bewerber für den Job des Todes und der aktuelle Tod muss den Bewerber im Kampf besiegen. Aber dazu später mehr. In dem Moment, in dem der Protagonist eigentlich sterben sollte, klingelt dann auch noch seine Ex- Freundin Sophia an der Tür und das bringt dann erst recht alles durcheinander. Und weil der Tod nun mal der Tod ist, muss Sophia jetzt mit ihrem sterbenden Ex-Freund und dem Sensenmann zusammenbleiben, ob sie will oder nicht. Dieses ungleiche Trio tritt nun eine Reise zur Mutter des Protagonisten an, um dann mit ihr zusammen bis in den Süden Deutschlands zu fahren, um den Sohn des Protagonisten vor dem neuen Tod zu retten, und damit der Protagonist seinen Johnny noch ein letztes Mal sehen kann. Und auf dieser Reise passiert unglaublich viel. Erzählt werden liebevoll einzelne Episoden, schöne Anekdoten, die sich aber mühelos in den Gesamtverlauf der Geschichte zusammenfügen. Der Protagonist realisiert erst jetzt, da er mit dem Tod konfrontiert ist, dass die letzten Jahre seines Lebens eigentlich nur so an ihm vorübergezogen sind. Er kam mir etwas "lebensmüde" vor, war nicht mehr begeistert vom Leben. Ganz anders der Tod. Dieser darf sonst immer nur 3 Minuten auf der Erde sein, bis er seinen Kandidaten auf "die andere Seite" bringen muss. Und nun ist er plötzlich mehrere Tag auf der Erde und kann sich für alles begeistern. Er erlebt viele erste Male, so zum Beispiel seine ersten Nudeln, seinen ersten Rausch, die erste Bahnfahrt und vieles mehr. Und alles kann ihn in Staunen versetzt und bringt ihm Freude. Und es ist unter anderem das Beobachten dieser Freude, die den Protagonisten aus seiner Lethargie erwachen lässt. Und das Gefühl, alles zum letzen Mal zu machen, verleiht den Situationen eine besondere Bedeutung und Tiefe. Es bringt ihn dazu, seine Entscheidungen, seine Beziehung zu ihm wichtigen Menschen zu überdenken und zu ändern. Und diese Entwicklung und Erkenntnis des Protagonisten mitzuverfolgen ist einerseits wunderschön und andererseits so traurig, weil es ja eigentlich zu spät ist. Aber ist es für solche Gedanken eigentlich je zu spät? Meinung: Wow, was für ein Buch. Es ist jetzt schon mein Monatshighlight. Ich muss sagen, es hat ein kleines bisschen gedauert, bis wir warm miteinander geworden sind, aber dann war es eine große Liebe. Wie Thees Uhlmann es schafft, die großen Fragen um Leben, Liebe und Tod mit einfachen Worten und Metaphern wie aus dem Alltag zu beschreiben, ist einfach großartig. Oft ist es vorgekommen, dass ich einen Satz das erste mal gelesen habe und es klang, wie ein ganz normaler Satz. Und wenn man ihn dann noch mal liest, merkt man, wie viel eigentlich dahinter steckt und wie Uhlmann es schafft, dass einem diese schlichten Sätze den ganzen Tag im Kopf bleiben und einen beschäftigen. Und das war es auch, was mir an dem Buch am besten gefallen hat und mich am meisten bewegt hat. Das hier die ganz großen Fragen behandelt werden. Was macht das Leben lebenswert? Wie verbringe ich die Zeit, die mir auf dieser Erde bleibt? Welche Menschen möchte ich in dieser Zeit um mich haben und wie behandele ich sie? Und um uns darüber nachdenken zu lassen braucht Thees Uhrmann keine hochtrabende, philosophische, schwere Sprache. Er schreibt im klaren, direkten norddeutschen Schnack und ist ganz nah am Alltag. Er hat in seinen Beschreibungen ein gutes Auge fürs Detail und lässt so Szenen vor dem inneren Auge entstehen, die so, oder so ähnlich wohl jeder kennt. Für mich ist "Sophia, der Tod und ich" ein Buch, dass ich auf jeden Fall noch mehrere Male lesen werde, und wahrscheinlich immer wieder neue Perlen entdecken kann. Und am Liebsten würde ich gleich eine ganze Liste von Zitaten rausschreiben, über die ich dann erstmal eine ganze Weile nachdenken müsste. Lieblingszitat: Er: „Warum lieben die Menschen eine Blumenwiese?“ Ich: „Weil sie so schön bunt ist.“ Er: „Nein, weil sie nur vier Wochen lang so schön bunt ist. Und dann wird sie gelb, und dann ist sie tot. Ohne mich wäre es einfach nur eine Fläche mit bunten Punkten. Ich mache den ganzen Kram hier zu dem, was er ist. Ich bin der Grund, warum ihr morgens aufsteht. Ich bin die Angst, die euch lieben lässt. Ich bin das Ticken in eurem Kopf. Alles, was ihr am Leben liebt, bekommt durch mich erst seine Form. Die Angst, etwas zu verpassen. Was willst du verpassen, wenn du es immer nachholen kannst?“ (S. 248)

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  • "Schuster, bleib bei deinen Leisten"

    Sophia, der Tod und ich
    detlef_knut

    detlef_knut

    Dieses Buch ist eine unglaubhafte Geschichte, in welcher der Ich-Erzähler eines Tages an der Wohnungstür von einem Mann überrascht wird. Es ist der Tod, gekommen, um ihn zu holen.Denn schließlich sei er jetzt an der Reihe und stehe im Auftragsbuch des Todes. Doch der Ich-Erzähler nötigt de Tod noch einige Stunden ab, weil er ein letztes Mal seinen Sohn sehen möchte. Den hat ihm seine Ex-Frau mit der Scheidung gerichtlich entzogen. Mit von der Partie auf dieser Reise zum Sohn ist Sophie, Ex-Freundin von "ich", und später auch dessen Mutter. Thees Uhlmann als Musiker zu hören ist die eine Seite, seinen Roman zu lesen eine andere. Einzelne Passagen und Dialoge auf dem Roadtrip durchs Leben sind witzig und machen Spaß. Stellenweise kann der Leser lachen. Doch in der Gänze ist die Geschichte, falls es überhaupt eine gibt, zu dünn und unglaubhaft. Allein durch die Figur des Todes driftet sie ab in die Welt der Fanasy und des Science Fiction. Der Rahmen wirkt aufgesetzt auf eine Sammlung von Beobachtungen und Kurzgeschichten, wie sie dem Musiker Thees Uhlmann und seinem Umfeld tasächlich pssiert sein können. Diese Begebenheiten allerdings mit einer konstruierten Handlung zu verknüfen, lassen sie deshalb nicht interessanter werden. Schade, dass dadurch das Pulver der einzelnen Geschichten verschossen wurde. In einem Buch mit mehreren Erzählungen wären sie besser aufgehoben gewesen und hätten den Lesern mehr Freude bereitet. So aber bleibtr nur ein fader Beigeschmack, der manchen Leser kein zweites Mal zu eibnem Buch von Thees Uhlmann greifen lässt. Getreu dem Motto: "Schuster, bleib bei deinen Leisten" oder "In der Kürze liegt die Würze", greife ich lieber nach einer CD von Thees Uhlmann. Da hat er bewiesen, wie gut er mit kurzen Texten umgehen kann. © Detlef Knut, Düsseldorf 2016

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    • 2
  • Wortgewandt

    Sophia, der Tod und ich
    apfelkirsch

    apfelkirsch

    26. April 2016 um 13:39

    In "Sophia, der Tod und ich" geht es um den Tod, der den Protagonisten eigentlich schon lange mitnehmen sollte und um die Ex-Freundin unseres namenlosen Protagonistens, die dies vorerst verhindert hat. Das Buch war witzig und gut geschrieben. Ich bin immer wieder begeistert, was man mit der deutschen Sprache alles machen kann (wenn man will). Trotz Witz und Charme fehlte es mir leider an einer essenziellen Sache: Plot. Die Story war so ziemlich ok. Nicht gut, nicht schlecht, aber ganz unterhaltsam. In meiner Gesamtbewertung liegt das Buch wahrscheinlich irgendwo zwischen drei und vier Sternen. Ich bin gespannt, was der Thees uns in der Zukunft noch zu lesen geben wird. Kann eigentlich nur gut werden. 

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  • Der etwas andere Roadtrip...

    Sophia, der Tod und ich
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    21. February 2016 um 18:54

    Zugegeben, anfangs war ich skeptisch - wie eigentlich bei allen Debüt-Autoren. Aber schon mit der ziemlich originellen und außergewöhnlichen Idee, die hinter seinem Roman steckt, hat Thees Uhlmann mich überzeugt. Auf eine recht skurrile und auf jeden Fall amüsante Art und Weise nähert er sich einem sensiblen Thema, vor das es uns allen ja irgendwie graut: Dem Tod. In Gestalt eines Menschen sucht der nämlich den namenlosen Erzähler heim und eröffnet ihm, dass er nur noch drei Minuten zu leben und anschließend mit ihm zu gehen hat. Durch das banalste aller Geschehnisse kommt es allerdings nicht dazu - es klingelt an der Tür und das bringt den eigentlich mit allen Wassern gewaschenen Sensenmann ganz schön aus dem Konzept. Damit schafft Uhlmann eine skurrile Ausgangssituation, auf die eine Reihe von noch skurrileren Geschehnissen folgt. All das ist so absurd und gleichzeitig dermaßen banal und glaubwürdig erzählt, dass man einfach nicht daran zweifeln kann. Lässt sich der Tod eben von einer Exfreundin aus dem Konzept bringen und geht anschließend mit eben dieser und seinem Opfer ein paar Bierchen zu viel trinken: Wieso nicht? Mich jedenfalls hat die abstruse Story absolut in ihren Bann gezogen und mit einer ordentlichen Portion morbiden Humors auch köstlich unterhalten.  Ein besonderer Kniff ist dabei, dass Uhlmann seinen Ich-Erzähler sich zwar recht genau beschreiben lässt, ihm aber keinen Namen gibt. So bleibt die Figur allgemeingültig und man hat das Gefühl, als würde man die Geschehnisse direkt durch die Augen des Erzählers sehen. Er könnte schlicht und ergreifend jeder sein, ein Durchschnittstyp, der aufgrund eines Herzleidens versterben soll und plötzlich dem Tod buchstäblich ins Auge sieht. Das, was anschließend passiert, zeigt, wie unvorhersehbar Leben und Tod sind und wie wenig Einfluss wir darauf haben. Der Aufschub gibt dem namenlosen Erzähler Gelegenheit, sich damit auseinanderzusetzen, wer er wirklich ist, sein Leben zu rekapitulieren und in letzter Sekunde zumindest noch manches ins Lot zu bringen. Zum Beispiel mit seiner herzensguten Mutter, seiner störrischen, aber liebenswerten Exfreundin Sophia und seinem Sohn, den er seit dessen Geburt nicht gesehen hat. Uhlmanns Protagonist ist eine gleichermaßen witzige, durchschnittliche, aber auch tragische Figur. Manchmal, vor allem wenn er sich mit dem Tod unterhalten hat, fand ich ihn urkomisch. Wenn die Sprache allerdings auf seinen Sohn kam, dem er seit seiner Geburt an jedem einzelnen Tag eine Postkarte schreibt, hatte ich Mitleid mit ihm und er machte mich ziemlich traurig. Seltsamerweise war ich allerdings nicht traurig, weil ich wusste, dass der Erzähler am Ende höchstwahrscheinlich sterben muss. Und das ist doch irgendwie bemerkenswert. Uhlmanns Geschichte macht auf wirklich geschickte Weise deutlich, dass der Tod eben doch ein Teil unseres Lebens ist. Und nicht immer ein besonders unangenehmer. Die Geschichte vom Tod, seinem Opfer und dessen Exfreundin Sophiaerzählt Uhlmann in einem recht unkonventionellen Stil, an den ich mich anfangs erst einmal gewöhnen musste. So werden zum Beispiel die Dialoge stellenweise im Dramen-Stil abgebildet (Ich: ... Er: ... Sophia: ...) und skurrile Wortneuschöpfungen sowie To-Do-Listen und die vom Protagonisten gezeichneten Postkarten eingebunden. Nach den ersten 50 Seiten bin ich aber schließlich gut in die Handlung reingekommen und fand die ungewöhnlichen, witzigen und manchmal etwas abstrusen Dialoge unheimlich komisch. Dass Uhlmann außerdem auf Umgangssprache und Dialekte zurückgreift, um seine Figuren zu charakterisieren, verleiht ihnen eine gewisse Authentizität und macht noch einmal deutlich, wie sehr aus dem Leben gegriffen die Geschichte sein könnte, wäre sie nicht so verdammt abstrus. Und das ist eben das Schöne daran. Ab und an hat mir der Protagonist zwar ein bisschen zu sehr geschwafelt und mich damit schon auch mal genervt, insgesamt aber war Uhlmanns ziemlich spezielle Art von Humor allerdings ein echter Hochgenuss - das hatte ich absolut nicht erwartet und war positiv überrascht. Mein Fazit: Thees Uhlmanns Sophia, der Tod und ich ist ein völlig verrückter Roadtrip mit etwas abgedrehten, aber liebenswerten Charakteren, voller Sarkasmus, Abstrusität und einer ordentlichen Portion Humor. Überzeugt haben mich vor allem der unkonventionelle Erzählstil und die zum Brüllen komischen Dialoge, obwohl mir Uhlmanns Protagonist das ein oder andere Mal einen Ticken zu viel monologisiert. Bei allem Witz und Charme ist Sophia, der Tod und ich aber vor allem eines: Ein Roman, der uns zeigt, wie nah Leben und Tod beieinanderliegen und dass man ruhig mit dem zufrieden sein kann, was man erreicht hat.

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  • Ein Text wie gute Musik

    Sophia, der Tod und ich
    KatrinSchoen

    KatrinSchoen

    03. February 2016 um 15:29

    Bisher kannte man Thees Uhlmann bereits als Musiker, der seine eingängigen Melodien mit einzigartigen Texten versieht und damit seine Fans begeistert. Und er ist wieder einmal ein gutes Beispiel dafür, dass man Künstler nicht in eine Schublade stecken sollte - meiner Meinung nach ist er als Schriftsteller genauso begabt wie als Musiker. Genau wie in seinen Liedern verpasst er "Sophia, der Tod und ich" seine ganz eigene Handschrift: Der Tanz auf dem Vulkan zwischen Lachen und Weinen, Melancholie und Augenzwinkern, Tiefgang und totalem Quatsch gelingt ihm in diesem Roman meisterhaft. Die Story: Der Tod kommt vorbei und will den Ich-Erzähler mitnehmen, da seine Zeit gekommen ist. Da klingelt es an der Tür - was so nicht im Plan vorgesehen ist. Sophia, seine Ex-Freundin, steht vor der Tür und das Roadmovie beginnt, denn es gilt, noch etwas, für alle Protagonisten weltbewegendes, zu erledigen. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen - es ist lustig, melancholisch (aber nicht kitschig), ein bisschen skurill und doch ganz bei den elementaren Dingen des Lebens. Ich freue mich schon auf das nächste Werk - sei es musikalisch oder in Schriftform.

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  • Sophia, der Tod und ich

    Sophia, der Tod und ich
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    14. December 2015 um 20:51

    Stell dir vor, morgens klingelt es an der Tür – du öffnest in der Hoffnung Kaffeeduft aus dem Treppenhaus aufzuschnappen – und vor dir steht der Tod und sagt dir, dass er eben der Tod ist und du mitkommen musst. Da guckste erst mal nicht schlecht, denn damit rechnet ja keiner, dass da der Tod vor der Tür steht, um dich abzuholen. Dem Mann vor der Tür zu glauben, dass er der Tod ist, ist nicht leicht, aber schnell stellt der namenlos bleibende Protagonist, der aus der Ich-Perspektive erzählt, fest, dass es sich bei dem Typen, der ihm ziemlich ähnlich sieht, nicht um einen Komiker handelt, sondern tatsächlich um den Tod. Und dann passiert noch mehr unglaubliches. Etwas, was selbst der Tod nicht glauben kann – die Ex-Freundin steht vor der Tür und durch irgendwelche unerklärlichen Fügungen wird das Sterben nun verschoben. Dafür fahren der Protagonist, Ex-Freundin Sophia und der Tod zur Mutter des Protagonisten. Ein Roadtrip der ganz besonderen Art. „Wie schlecht gelaunte Kometen auf ihren elliptischen Bahnen hatten wir uns eine kurze Zeit glühend begleitet, nur um dann durch die jeweils wirkenden Anziehungskräfte wieder auseinandergetrieben zu werden. Wir waren in unserer Skepsis, mit der wir durchs Leben gingen, zu deckungsgleich. Wir hoben uns nicht auf in unserer konstant schlechten Laune, wir verstärkten sie ins Unermessliche.“ Ich bin schon ganz lange Fan von Thees Uhlmann. Schon seit ich Tomte höre, spätestens aber seit ich ihn das erste Mal live gesehen habe. Er schreibt großartige Texte, ist sympathisch und – wie man bei uns auf dem Land sagt – einfach ein Echter! So locker, wie er auf der Bühne rüber kommt, scheint ihm auch das schreiben von der Hand zu gehen. Sein Roman liest sich flüssig, trotz wörtlicher Rede wie in einem Theaterstück, sobald die Dialoge länger werden oder vielleicht auch gerade deswegen. Der Leser ist sofort drin in der Geschichte. Uhlmanns unkonventioneller, von einer eigenen Leichtigkeit geprägter Erzählton ist so wundervoll besonders. Sein Humor großartig. Von trockener, lässiger Art, obwohl sein Protagonist eher einen Stock im Allerwertesten hat und der Tod versucht alle jemals gehörten flachen Witze auf den Tisch zu bringen. So ein Roadtrip ist aber immer auch da, um sich weiterzuentwickeln und so schafft es sogar der Tod seine Fähigkeiten als Komiker auszubauen. So ein Komiker ist Uhlmann trotz allem angewandten und wirklich witzigen Humors nicht. Er ist ein guter Erzähler, jemand, der unterhalten kann, ohne den Ernst außen vor zulassen oder besser gesagt, ihn geschickt zu verpacken. „ 'Da hat sie recht. Du versuchst durchs Leben zu kommen wie ein Hydrant aus Gummi! Unbeweglich, aber elastisch', pflichtete der Tod ihr bei.“ Wie gut er Ernst und Humor verknüpfen kann beweist er schon viele Jahre in seinen Songtext. Völlig problemlos transportiert er diese Fähigkeit in „Sophia, der Tod und ich“. Der Tod ist schon eine ernste Sache. Vor allem für diejenigen, die zurückbleiben. Und doch ist er allgegenwärtig. Etwas, das uns alle irgendwann betrifft. Aber vorher bietet uns das Leben so viele Möglichkeiten es in vollen Zügen zu genießen. Und genau das ist es, was Thees Uhlmann in seinem starken, lesenswerten Debüt vermittelt. Einem Roman, der vor Leben nur so strotzt. Ich hoffe sehr, dass des bei diesem einen Ausflug des Wortkünstlers in die Sparte der Schriftstellerei bleibt.

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  • Der Tod klingelt...

    Sophia, der Tod und ich
    PrinceXL

    PrinceXL

    04. December 2015 um 18:49

    Der Tod steht vor der Tür. Allerdings nicht in schwarzer Kutte und mit Sense, er wirkt eher wie ein Vertreter. Er erklärt unserem Helden, dessen Name interessanterweise im ganzen Buch nicht genannt wird, dass er noch drei Minuten Zeit hätte, dann wäre sein Leben vorbei. Eben während dieser Zeitspanne klingelt Sophia und durchkreuzt mit ihrem Erscheinen das Ableben, das so jetzt nicht mehr durchführbar ist. Der Erzähler hatte seine Exfreundin gebeten, ihn zu seiner Mutter zu begleiten, und so machen sie sich kurzerhand zu dritt auf den Weg. Der Tod hat dabei mächtig Spaß, denn Urlaub hatte er noch nie. Und sich jetzt wie ein Mensch frei zu bewegen macht ihm richtig gute Laune. Dass der Protagonist nicht ganz so fröhlich ist mit dem im doppelten Sinne Tod vor seinen Augen, ist nachvollziehbar. Das ergibt einiges an Diskussionsstoff. Die Dialoge zwischen den beiden sind immer wieder amüsant und voller trockenem Humor. Es gelingt dem Autor das düstere Thema Tod leicht und unbeschwert zu behandeln. Gleichzeitig hält er unserem Spießbürgertum den Spiegel vor. Der Text ist leicht und flüssig lesbar, ich war recht schnell durch. Auch wenn das Buch nicht mit viel Tiefe daherkommt, drängt sich die eine oder andere Frage zum Thema Tod auf. Geht es den meisten von uns nicht immer wieder auch so wie dem Helden, dass man im Alltag feststeckt? Statt leben reicht uns überleben, damit den täglichen Herausforderungen genüge getan wird? Da drängt sich das Konzept „Lebe so, als wäre heute der letzte Tag deines Lebens“ auf. Wenn es nur so einfach wäre. Aber die kleinen täglichen Dinge mehr schätzen, die Gesellschaft derer, die wir mögen, mehr genießen, oder natürlich sich über ein gutes Buch freuen, hilft doch Frust und Ärger nicht so hoch zu hängen. Mein Fazit: Locker und leicht lässt Thees Uhlmann in seinem Debütroman seinen Protagonisten mit dem personifizierten Tod diskutieren. Die Dialoge sind zumeist amüsant und der Humor nordisch-trocken. Etwas mehr Tiefe hätte ich zwar erwartet, aber dafür ist das Buch für mich zu einem kurzweiligen Lesespaß geworden. © Marcus, buecherkaffee.de 

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

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    Daniliesing

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    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) Buchhandlung_am_Schaefersee (36/30) Buchrättin (31 / 30)  Buecherschmaus (0/40) Buecherwurm1973 (16/40) Cadiya (20/20) Caillean79 (30 / 30) Calypso49 (17/20) Caroas (16/30) Ceciliasophie (7/20) Chiara-Suki (7/20) ChrischiD (29 / 20) Coconelle (6/20) Code-between-lines (36/30) creativeartless (11/20) crimarestri (3/20) Cuchilla_Pitimini  Cuileuni (1/20) CupcakeCat (18/30) Curin (4/30) czytelniczka73 (34 / 30) daneegold (27/40) DaniB83 (14/40) Daniliesing (21/40) Danni89 (24/20) danzlmoidl (2/20) darigla (5/20) DarkChocolateCookie (12/20) Darkshine (3/20) DaschaKakascha  Deengla (25/40) Deli (21/40) dieFlo (4/40) digra (30 / 30) disadeli (20 / 20) divergent (36 / 30)  Donata (24/20) Donauland (5/20) DonnaVivi (23 / 20) Dorina0409 (12/20) Dreamworx (40 / 40) Dunkelblau (15/40) eifels  eldora151 (10/40) Elektronikerin (14/20) Elke (21/20) el_lorene (32/40) EmilyThorne (0/40) EmmaBlake (4/30) Eternity (30/30) Evan (20 / 20) fairybooks (20/20) Finesty22 (4/20) Fornika (40/30) Fraenzi (0/20) franzzi (21/20) fredhel (33 / 30) FritzTheCat (1/20) Gela_HK (1/30) Ginevra (40 / 40) glanzente (34 / 30) Glanzleistung (31 / 30) Gloeckchen_15 (29/20) gra (10/20) GrOtEsQuE (31/30) Gruenente (31 / 30) gst (40 / 40) Gulan (23/30) gusaca (30 / 30) Gwendolina (34/40) hannelore259 (25/40) hexe2408 (20/20) hexepanki (30 / 30) Hikari (27/40) histeriker (24 / 20) Honeygirl96 (0/20) Icelegs (40 / 40) Igela (32/30) Igelmanu66 (39/40) ImYours (15/20) Insider2199 (32 / 30) IraWira (31 / 30) jacky2801 (5/20) Jadra (20 / 20) jala68 (20 / 20) Jamii (7/40) janaka (31 / 30) Jarima (34 / 30) jasbr (40 / 40) Jeami (15/20) Jecke (39/20) joel1 (0/20) JulesWhethether (9/20) JuliB (40 / 40) Kaiaiai (7/20) Karin_Kehrer (27 / 20) katha_strophe (38 / 30) kathiduck (20/30) kattii (34/40) Kerstin-Scheuer  Ketty (20 / 20) Kidakatash (21/30) Kiki2707 (6/20) kingofmusic (20 / 20) KirschLilli (5/20) KitKat88 (5/40) Kiwi_93 (10/20) Kleine1984 (31/30) kleinechaotin (3/40) Klene123 (36/40) Knorke (21/20) 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  • Ein toller und unterhaltsamer Debütroman von Thees Uhlmann

    Sophia, der Tod und ich
    Lucretia

    Lucretia

    09. November 2015 um 16:23

    Meine Meinung: “Sophia, der Tod und ich” ist der Debütroman des Tomte-Sängers Thees Uhlmann. Vorab möchte ich sagen, dass ich kein Fan der Band bin und ich das Buch nicht wegen dem Bekanntheitsgrad des Autors gelesen habe, sondern der Inhalt des Buches mich einfach gereizt hat. Und darum geht es in den Roman: Es klingelt an der Tür und vor dem Erzähler steht ein Mann, der ihm ähnlich sieht und behauptet er wäre der Tod. Der Tod ist gerade dabei seinen Job auszuführen, da klingelt es erneut und Sophia, die Exfreundin des Erzählers steht vor der Tür und bringt das ganze Gleichgewicht des Sterbens durcheinander. Gemeinsam mit dem Tod und seiner Exfreundin Sophia, macht sich der Erzähler auf den Weg zu seiner Mutter und seinem siebenjährigen Sohn, den er seit einer sehr langen Zeit nicht mehr gesehen hat, ihm aber tagtäglich eine Postkarte schreibt. Eine besondere Reise beginnt und Ziel der Reise ist das Sterben des Erzählers, der in den letzten Tagen seines Daseins, die Liebe in seinem Leben wiederfindet. Was ich darüber denke: Ich mag schräge Geschichten, die originell und anders sind und”Sophia, der Tod und ich” ist genau solch eine Geschichte, die meinen Geschmack trifft. Ich fühlte mich beim lesen des Buches bestens unterhalten und auch öfters gelacht, da mich die ein oder andere Situation oder “Lebensweisheit” dazu animiert haben. Besonders die Figuren und deren Ausarbeitung mochte ich sehr, denn keine Figur war perfekt, sondern alle hatten ihre Ecken und Kanten und dies wirkte sehr natürlich auf mich. Die Figur des Todes mochte ich vor allen Dingen, den der Tod wird hier nicht als allmächtiger Vollstrecker dargestellt, sondern wirkt sehr menschlich und ist eher der freakige Kumpel von nebenan, der in seiner Art zwar eigen und ein wenig seltsam ist, man ihn aber trotzdem auf eine gewisse Art und Weise mag und gerne mit ihm abhängt. Wer stellt sich den Tod schon in der Kneipe vor, wo er genüsslich das ein oder andere Bier trinkt? Die Dialoge, der Figuren untereinander, waren kurzlebig und in Alltagssprache gehalten. Auch der ein oder andere Wortwitz durfte hier nicht fehlen und hat die Geschichte rund und lebendig gemacht. Der Schreibstil des Autors war für mich sehr melodisch, ein wenig frech und von einer Prise Melancholie durchzogen, was mir sehr gut gefallen hat und mich ungemein unterhalten hat. Ein Buch über den Tod, mit dem Tod, aber eigentlich ein Plädoyer für das Leben!

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