Sophia, der Tod und ich

von Thees Uhlmann 
4,0 Sterne bei17 Bewertungen
Sophia, der Tod und ich
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Positiv (13):
extremehappys avatar

Norddeutsch: Spröde, aber irgendwie auch herzlich. Und ganz viel Coole-Socke-Gefühl!

Kritisch (1):
Marion0709s avatar

Der Tod klopft an und will dich mitnehmen, aber dann kommt alles anders.....

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Inhaltsangabe zu "Sophia, der Tod und ich"

'Eine Hymne auf das Leben und die Liebe' Christine Westermann, Frau TV.
Im Debütroman des Musikers Thees Uhlmann geht es ums Ganze. Der Tod klingelt an der Tür. Aber statt den Erzähler ex und hopp ins Jenseits zu befördern, gibt es ein rasantes Nachspiel. Ein temporeicher, hochkomischer, berührender Roman über all das, was im Leben wirklich zählt.Zwischen Tod und Erzähler entspinnt sich ein hinreißendes Wortgefecht, in dem es um Liebe, Freundschaft und Glauben, um den Lakritzgeschmack von Asphalt und das depressive Jobprofil des Todes geht. Zu seiner Verwunderung gelingt es dem Tod nicht, den Erzähler sterben zu lassen. Ein spektakulärer Roadtrip beginnt. Gemeinsam mit seiner ruppigen Exfreundin Sophia und dem Tod macht sich der Erzähler auf den Weg zu seiner Mutter und zu seinem sieben Jahre alten Sohn, den er seit Ewigkeiten nicht gesehen hat, dem er aber Tag für Tag eine Postkarte schreibt.'Sophia, der Tod und ich' ist ein irrsinnig lustiger, anrührender Roman, druck- und kraftvoll in jeder Zeile.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462050615
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:07.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    katzenminzes avatar
    katzenminzevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Kleine Startschwierigkeiten aber dann ein rührender, lockerer und relativ witziger Roadtrip mit dem Tod. Und Sophia.
    Roadtrip mit dem Tod

    Roadtrip mit dem Tod

    Ich halte mich zwar selbst wirklich nie an diese Empfehlung, aber ich würde jedem raten vor dem Kauf einmal kurz in den Roman reinzulesen. Uhlmanns Humor und Schreibstil sind nämlich höchstwahrscheinlich nicht jedermanns Sache. Es ist Humor dem man anmerkt, wann es lustig sein soll. Trocken, nordisch, aber trotzdem. Und die Gespräche sind im Stil von
    Ich: „...
    “Er: „...“
    Ich: „...“
    gestaltet. Als Hörbuch wahrscheinlich der Horror, beim lesen musste man sich dran gewöhnen. Dementsprechend hatte ich auch kleine Startschwierigkeiten. Nach ein paar Seiten habe ich sogar überlegt, ob ich es einfach abbrechen soll. Ich habe dann aber doch noch gut in die Geschichte hineingefunden, die mich letztlich sehr nett unterhalten hat.

    Uhlmann hat es geschafft, ein Buch über das Sterben zu schreiben, bei dem das Sterben selbst kaum im Fokus steht. Und die Geschichte ist eigentlich sogar eine ziemlich traurige: Ein Mann, der sein Leben nicht richtig auf die Reihe bekommt, der eine tolle Frau gehen lies und seinen Sohn seit Jahren nicht mehr gesehen hat, stirbt. Nur, dass er eben nicht gleich stirbt, sondern mit dem – ziemlich sympathischen – Tod und seiner Exfreundin Sophia noch einmal in einer Art Roadtrip seinen Sohn besuchen geht.

    Gut gefallen haben mir dir drei Hauptcharaktere, deren Zusammenspiel und die vielen schönen, liebevollen, kleinen Details aus dem Leben des Ich-Erzählers. Und ja, ich fand es hier und da auch tatsächlich witzig. Dass der Roman sogar kleine Zeichnungen enthält, hat mich positiv überrascht. Nur so mittel fand ich den Ausflug zum Betrunkenenhumor, der aber zum Glück schnell vorbei ging und den verschriftlichten polnischen Dialekt von Sophias Vater. Das war etwas anstrengend zu lesen. Fast umgehauen hat mich dann das Ende. Das war so schön gemacht, dass es mich fast zu Tränen gerührt hat. Weitab von kitschig oder melodramatisch.

    Letztlich war „Sophia, der Tod und ich“ eine bodenständige Geschichte, die erstaunlich gut mit Sprache umgeht, mal witzig ist, mal etwas zu gewollt, aber in der viele hübsche Details versteckt sind und ein paar interessante Gedanken über den Tod, die letzten Minuten und das „Danach“. Nette, lockere Unterhaltung für Zwischendurch.

    3,5 von 5 Sternen

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    Marion0709s avatar
    Marion0709vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Tod klopft an und will dich mitnehmen, aber dann kommt alles anders.....
    eine große Enttäuschung

    Der Tod klingelt beim Erzähler an und teilt ihm mit das er noch drei Minuten zu leben hat und er hier sei um ihn abzuholen..... 

    Jedoch klingelt während dieser drei Minuten auch die Ex-Freundin Sophie des Erzählers an der Tür, sie möchte ihn abholen um seine Mutter und seinen Sohn zu besuchen. Nun weiß der Tod nicht so richtig was er machen soll....in solch einer Situation war er noch nie während er jemanden abholen sollte...

    Er fährt also mit Sophia und dem Erzähler zu dessen Mutter und seinem siebenjährigen Sohn. Diesem schreibt der Erzähler zwar täglich eine Postkarte, hat ihn aber seit Ewigkeiten nicht gesehen. Es folgt eine skurrile Reise, oft zwar witzig, mich haben die Dialoge aber oft genervt. Dieses ständige „er sagt“ „ich sage“ „er sagt“ „ich sage“…..hat mich ehrlich gesagt sehr gestört.

    Nach einer Stunde habe ich aufgegeben. Vielleicht wäre es noch besser geworden, aber ich hatte keine Lust mehr. Ich durfte das Hörbuch sogar bei Audible umtauschen, das fand ich natürlich klasse und überaus kulant.

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    extremehappys avatar
    extremehappyvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Norddeutsch: Spröde, aber irgendwie auch herzlich. Und ganz viel Coole-Socke-Gefühl!
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    T
    toertchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: http://www.nixzulesen.de/index.php/2017/04/14/sophia-der-tod-u…ch-thees-uhlmann/ ‎
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    Avataruss avatar
    Avatarusvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kurzweilig mit kleinen Lachern....
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    liyah40s avatar
    liyah40vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein großartiges Debüt. Danke Thees!
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    patrick2804s avatar
    patrick2804vor 7 Monaten
    Type-Os avatar
    Type-Ovor 9 Monaten
    irrelevants avatar
    irrelevantvor 10 Monaten
    S
    SchobelsJohannesvor 10 Monaten

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