Thekla Kraußeneck Cronos Cube

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Inhaltsangabe zu „Cronos Cube“ von Thekla Kraußeneck

Cronos Cube ist ein dystopischer Roman von gesellschaftlicher und gesellschaftskritischer Dimension, der überdies zu großen Teilen in einer schillernden Virtual Reality spielt und damit auch die Herzen einer jüngeren, digitalaffinen Lesezielgruppe höher schlagen lässt.
Die Geschichte spielt im Jahr 2030, in einer Welt, in der Drohnen die Straßen Europas überwachen, um die Gespräche der Menschen mitzuhören und so mögliche Verbrechen verhindern zu können. Handys werden überwacht, Internetverläufe überprüft, jede*r ist ortbar. Die permanente Überwachung und eine vom Staat aufoktroyierte Transparenz setzen der Gesellschaft sowohl seelisch als auch finanziell zu. Menschen ohne Perspektive vegetieren in riesigen Wohnblöcken vor sich hin. Das Virtual-Reality-Spiel Cronos Cube wird zum Ausweg für Spaßsüchtige oder Verzweifelte – als letzter Hort freier Meinungsäußerung aber auch zur Brutstätte des Widerstands.
Im autokratischen Irland dieser Zeit lebt der Milliardärssohn Lachlan Abercromby mit seinem besten Freund Zack. Während Zack viele der Überwachungsmaßnahmen als notwendig ansieht, weil er sie nicht hinreichend hinterfragt, ist Lachlan strikter Gegner dieses Systems – Cronos Cube würde er aus Prinzip nie betreten! Dies ändert sich prompt, als Lachlan entführt wird und Zack auf Geheiß des Entführers in die sagenumwobene virtuelle Welt eintauchen muss. Ein erschreckend reales Abenteuer erwartet ihn, welches nicht nur im künstlichen Raum, sondern auch im wahren Leben Spuren hinterlassen wird!

Es ist ein Debütroman mit Schwächen, aber auch viel Potenzial.

— OffenSchreiben

Spannend und ideenreich, bin schon gespannt auf die Fortsetzung(en)!

— eMSig

Leider nichts wirklich Neues und alles schon dagewesen...

— Sarah67

Lesevergnügen in naher Zukunft, dystopisch, unterhaltsam, ein wenig undurchsichtig noch.

— Buchperlenblog

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#EGOLAND

Die Bewertung fällt mir schwer, weil es auf der einen Seite krass und fesselnd, auf der anderen Seite so egoistisch und unmoralisch ist.

Tanja_Radi

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  • Rollenspiel und Entführungen

    Cronos Cube

    OffenSchreiben

    09. March 2018 um 21:30

    Die Geschichte wird in der dritten Person von Zack und Lachlan erzählt. Es ist gut zwischen den beiden aufgeteilt und man bekommt tiefe Einblicke in beide Charaktere. Was mich persönlich gestört hat, ist der Fakt, dass die Erzähler auch mitten in einem Kapitel gewechselt wurden. Man merkt es nicht sofort und ist erst einmal verwirrt. Denn die Stimmen der Beiden haben zwar ihre Eigenheit, was aber in der dritten Person auf den ersten Blick nur begrenzt heraus kommt. Man hat es versucht anzukündigen, in dem es eine Leerzeile gab. Allerdings am Ende der Seite. Also nicht offensichtlich und auch nur nach mehrmaligen Hinsehen zu bemerken. Der Schreibstil ist ausschweifend. Ich hatte öfter das Problem, dass es sich anfühlte, als würde ich nicht von der Stelle kommen. Ein bisschen als würde man mit einem Fuß in einem Sumpf feststecken und der andere wolle schon weiter. Schuld daran sind vielleicht die langen und teilweise ausufernden Kapitel. Ab und an stolperte ich beim Lesen. Einige Worte wirkten auf mich fehl am Platz. Zu schick für die Charaktere. Es waren einfach nur einzelne Worte, die Out-Of-Charakter waren. Ab und an passiert es auch, dass man dieselbe Information zweimal bekommt. Auf die gleiche Weise, was einen aus der Geschichte zieht. Der Klappentext verspricht ein episches Abenteuer in einer virtuellen Welt, während die echte um den Prota herum zerfällt. Was stimmt. Zum Teil. Der Klappentext hat mich gehypt. Ich habe mich so unglaublich auf diese Geschichte gefreut. Vielleicht fühlt sich genau deswegen dieser Roman für mich wie ein dickes „fast“ an. Das Buch heißt Cronos Cube und doch ist die eigentliche Welt in Cronos nur fast extrem wichtig. Ich wurde in Cronos eingeführt. Die Welt wird super beschrieben. Die Klassen sind toll. Als Rollenspielerin fühlte ich mich zu Hause. Auch, wenn Zack und Lachlan nicht zum Spielen da sind, habe ich einiges vom Gameplay gesehen. Und wie cool ist bitte die Szene, in der die Beiden ihre Klasse aufgedrückt bekommen? Wie toll die Kokonstadt und die Monster und einfach alles in Cronos. Trotz ausufernden Schreibstil waren das die tollsten Szenen im ganzen Buch für mich. Und dann? Dann ist es ganz plötzlich vorbei mit Cronos. Es ist nur ein Schauplatz, an dem eine Software gesucht wird. Man hätte Cronos auch durch sagen wir einmal Berlin ersetzen können. Das Spiel und sein System sind an sich nicht wirklich wichtig für die Geschichte. Gerade so als hätte die Autorin nur einen coolen Ort für ihre Schnitzeljagd gesucht. Ein dickes „fast“ eben. Es ist toll und kreativ und für einen Moment fragte ich mich, welches wohl meine Klasse wäre. Und genau in diesem Moment puff weg. Nicht mehr wichtig. Hat für den Moment, in dem es gehalten hat aber dennoch Riesenspaß gemacht. Die Beziehung von Zack und Lachlan ist toll beschrieben. Ich mochte die Darstellung ihrer Freundschaft sehr. Zack steht bei seinem Kumpel unter dem Pantoffel. Der Grund dafür ist so klasse geschildert, dass sich dieser Umstand total natürlich anfühlt. Und ich habe Lachlan auch sein Geheimnis abgekauft. Die Charaktere an sich sind rund und super umgesetzt. Zack würde gern auf eine Schule für Sicherheitspersonal gehen. Das steht nicht nur zwischen den Beiden, sondern ist auch ein großer Plotpunkt. Was ich super finde. Zacks Motivation ist so allgegenwärtig und greifbar. Großes Lob dafür. Auch sein Agentenspiel, wo er Leute in Schubladen steckt, passte perfekt. „Er schloss die Schublade mit Penner mit Sonnenbrille und fuhr damit fort die übrigen Schubladen zu prüfen.“ -Seite 32 Lachlan hingegen. Ich konnte seine Motivation sehen. Sie war da und brannte, wie ein Leuchtfeuer. Aber warum, er will, was er will, keine Ahnung. Da fehlt mir ein wenig Hintergrund. Warum sollte ausgerechnet er so sehr an einer Rebellion hängen? Er der sein Leben lang einen goldenen Löffel im Mund hatte, durch das System, das er zu stürzen sucht? Man hätte hier einen tollen Bogen zu seinem Vater spannen können. Allerdings wird gesagt, dass die Beiden nicht miteinander reden. „Die klären keine Verbrechen auf, Zack. Die sind nur hier, um uns daran zu erinnern, dass wir besser nicht aus der Reihe tanzen sollten.“ -Seite 44 Und dann möchte ich noch unbedingt Lachlans Mutter erwähnen. Sie ist so fantatisch umgesetzt, dass ich das Gefühl hatte, sie würde mir teilweise gegenüberstehen. Sie hatte für mich diesen bestimmten Grand-Dame-Charme. Keiner tritt ihr auf die Füße und wenn doch bereut er es. Aber er bereut es höflich. Der Entführer Emil hingegen wirkt auf mich komisch. Er ist ziemlich inkonsistent in seinem Verhalten. Auch, wenn versucht wird das durch seine Vergangenheit zu erklären, kann ich es doch nicht wirklich abkaufen. Es ist wieder so ein „fast“ Moment. Die Welt wird am Anfang gut in Szene gesetzt, dümpelt dann aber bis zum Ende vor sich hin. Sie blitzt ab und an einmal auf, wird aber hauptsächlich durch den Plot überschattet. Sie ist die meiste Zeit einfach da. Und dann ist da noch der Fakt, dass die Beiden vollkommen gegen den Cronos Cube sind. Keiner von ihnen hat je gespielt. Was mir zwar ermöglicht, alles von Anfang an mitzuerleben, aber auch irgendwie fehl am Platze wirkt. Cronos Cube scheint in dieser Welt überall zu sein und doch ist nicht einer von beiden mal neugierig geworden. Keiner von ihnen hat sich mal gedacht „Mensch, so viele Menschen spielen CC, was hat es damit denn auf sich?“. Vielleicht haben sie die Phase „neugieriger Teenie“ auch einfach übersprungen und waren immun gegen jede Form von „Mitläufer“. „Nur Loser spielen Cronos. Leute, die im Leben nichts mehr zu erreichen haben.“ -Rückseite Noch dazu führt CC ein Schattendasein im ersten Teil des Buches. Das Spiel ist zwar da, aber da die Protas sich keinen Deut dafür interessieren, bekommt der Leser auch nicht viel zu wissen. Außer: Es ist ein Spiel und manche sind süchtig danach. Die Technik hinter dem CC ist anschaulich. Wie empfindet es der Spieler und warum erfindet er so, ist so toll umgesetzt, dass ich mir vorgestellt habe, wie absolut cool es wäre, wenn es tatsächlich ein Spiel gäbe, dass das kann. Die Jagd nach der Software ist ebenfalls super geschrieben, auch warum es so schwer ist sie zu finden. Die Idee dahinter ist einfach nur kreativ und umwerfend. Allerdings etwas schade, dass auch das viel zu schnell vorbei war. Und dann haben wir da noch die richtige Welt im Jahre 2030. Immer wieder kommt Terrorismus, Rebellion und Überwachung zur Sprache. Große Themen. Es werden auch große Reden über selbige geführt. Das alles zwar gut nachvollziehbar, aber auch nicht so ganz authentisch. Jetzt habe ich nur noch etwas über das Ende zu sagen. Es ist ein Ende, dass ich so schon öfter las und jedes mal fand ich es langweilig. Nachdem Zack und Lachlan ihren Showdown hatten, sind noch viele Fragen offen. Was also tun? Genau, man setzt jemanden hin der alles weiß und es erzählt. Lange. Ich mag es eher, wenn ein Ende natürlich alle Fragen klärt und die richtigen offenlässt. So ein Ende fühlt sich ein bisschen nach Fange an. Der Leser ist schon ein Stück vorausgelaufen und die Geschichte versucht aufzuholen, weil sie es in diesem Moment bemerkt.Fazit: Cronos Cube war für mich eine Achterbahnfahrt. Es war alles dabei, aber nicht viel Neues. Ich war begeistert, frustriert und habe mich gefragt warum. Das alles hört sich vielleicht an, als hätte ich das Buch gehasst, aber ich hatte meinen Spaß. Die Idee ist super. Es hakelt eben nur an der ein oder anderen Stelle. Es ist ein Debütroman mit Schwächen, aber auch viel Potenzial.

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  • Gelungener SF/Fantasy-Hybrid!

    Cronos Cube

    eMSig

    28. January 2018 um 16:58

    Thekla Kraußeneck nimmt in ihrem Debut Elemente aus Science FIction und Fantasy und verwebt sie zu einer spannenden und unterhaltsamen Geschichte. Wer beim Lesen anfangs an Tad Williams' Otherland-Zyklus denken muss, hat nicht ganz unrecht, auch ein Hauch Matrix umweht das Ganze. Thekla Kraußeneck geht diesen Vergleichen aber geschickt aus dem Weg. Zum einen entspinnt sie einen ganz anderen Erzählfaden, zum anderen lässt sie sehr glaubwürdige Charaktere das Geschehen erleben, die alles andere als schablonenhaft wirken. Zudem ist die Geschichte rasant und schnörkellos erzählt. Ich bin in wenigen Tagen gebannt durch das BUch geflogen.Ich hätte zwar gerne noch mehr über die Cronos-Welt, seine unterschiedlichen Teile und seine Bewohner*innen erfahren. Aber das spricht nicht gegen das Buch. Ganz im Gegenteil, schließlich bin ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung(en)!

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  • Kein wirklicher Fantasy- oder Sci-Fi- Knüller, da alles schon dagewesen

    Cronos Cube

    Sarah67

    31. October 2017 um 17:29

    Der kleine Liesmich- Verlag produziert nur ein Buch pro Jahr, mal ganz kurz erwähnt. Man möchte eben ausgewählte Literatur präsentieren und pickt sich daher das raus, von dem man meint, es sei "neu" und gut geschrieben. Dann und wann greife ich gerne mal auf ein Buch aus einem kleinen Verlag zurück, denn da verstecken sich manchmal auch wirklich super Bücher- abseits von Bestsellern, die ich oftmals meide. Was andere für Bestseller halten, sehe ich meist anders. Aber das wäre zu weitschweifend, denn jeder liest anders und Geschmäcker sind verschieden, sonst wäre es auch langweilig an sich.Der "Cronos Cube" wurde bejubelt in diversen Rezis, zudem erwartete ich das Buch doch recht gespannt. Woran mag es liegen, daß ich mich durch 480 Seiten oftmals quälen musste? Immer in der Hoffnung, es wird noch? Vielleicht ist es meinem Alter geschuldet. Vielleicht ist das Buch eher ein Jugendbuch, denn mittlerweile halte ich es dafür mehr, als für ein Buch für Erwachsene. Es ist leicht geschrieben, zu leicht für meinen Geschmack. Und eigentlich ist da nichts Neues- es hat eben in der Story aus allem etwas- "1984" (Überwachungsstaat), eine Prise "Vaterland", die "Matrix" , "Tron" und, und, und...das wäre auch nicht tragisch, wenn da wenigstens die Handlung dann der Hammer wäre. Aber die Story spielt dann auch kaum im erwähnten "Cube", und ich finde alles sehr "flapsig". Ich möchte hier nicht spoilern, daher war es das dann auch.ABER: ich würde gerne wissen, ob das nun ein Jugendbuch sein soll, denn für die ältere Generation ab 30 plus halte ich es  nicht empfehlenswert- doch meine Nichte, sechzehn, fand es auch nicht gut und hat es nicht ausgelesen. Und dann dachte ich, wenn nun jüngere Leser diese ganzen Sci- Fi- Filme und Bücher nicht kennen- für die könnte das Buch spannend sein. Da ich das aber alles kenne- hat es mich eben nicht gefesselt.

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  • Rebellion in einer neuen Welt

    Cronos Cube

    Buchperlenblog

    28. June 2017 um 17:26

    Zack stand in der Mitte einer Halle, die so groß war, dass er sie auf den ersten Blick gar nicht als Halle wahrnahm, sondern vielleicht als einen Platz in einer Großstadt bei Nacht. Im ersten Moment tat er nichts anderes als sich ungläubig umzusehen: Vielleicht war etwas beim Einloggen schiefgelaufen und er war gar nicht in Cronos, sondern eingeschlafen, und hierbei handelte es sich um einen Traum. (S. 162) Inhalt Im Jahr 2030 ist die Welt nicht mehr so, wie wir sie kennen. Die Länder sind in Bundesstaaten aufgeteilt. Lachlan (Achtung: man spricht es Locklin aus) und Zack leben im Dublin der Zukunft, in der Luft surren Drohnen herum und ein jeder wird überwacht. Doch es gibt eine Parallelwelt, in die sich die Menschen einloggen können: Cronos - Das Gamer-Paradies schlechthin. Hier schaut man nicht auf Bildschirme, hält keine Controller in der Hand. Man ist fast physisch dabei. Doch Cronos bietet nicht nur Spielern Platz, sondern auch Rebellen, die sich der Kontrolle der Welt entziehen wollen, die hier geheime Pläne entwickeln. Lachlan Abercromby, Sohn einer reichen Familie und im Herzen ein Rebell, soll entführt werden. Er und sein Freund Zack wissen davon und schmieden einen Plan, der dies verhindern soll. Doch wird es funktionieren? Und haben es die Entführer nur auf einen Sack voll Lösegeld abgesehen? Rezension Ein Abenteuer in nicht allzu ferner Zukunft liegt vor uns. Irland ist auf dem besten Weg ein Überwachungsstaat zu werden. Eine reale Dystopie.Überwachung und Rebellion Die Geschichte bringt viele Themen auf den Tisch. Eine neue Staatsform, eine interaktive Welt und eine zwielichtige Sekte. Die Überwachung der Menschen durch Drohnen, die jeden Schritt aufzeichnen, scheint gar nicht mal so weit hergeholt. Natürlich gibt es Menschen, die sich dagegen wehren, die eine Rebellion anzetteln wollen. Doch dazu brauchen sie Hilfe. Lachlan Abercromby, ein intelligenter junger Mann mit weitreichender Hacker-Erfahrung, soll für die Rebellion gewonnen werden. Wenn auch auf gefährlichen Umwegen. Denn zuerst muss das geheime Programm Erion gefunden werden - in Cronos.Eine wundersame neue Welt Die Welt, die der Cronos Cube zu bieten hat, wird farbenfroh geschildert. Als Leser hat man das dringende Bedürfnis, selbst ein Teil dieser Welt zu werden, sich in der Mystagoge klassifizieren zu lassen und mit anderen Recken die Welt zu entdecken. Doch Lachlin und Zack sind nicht zum Spielen hier. Eigentlich. Denn obwohl der Entführer damit droht, Lachlan umzubringen, sollten sie bei ihrer Suche scheitern, verbringen sie doch recht viel Zeit damit, sich mit den Grundzügen der Welt vertraut zu machen. Das fand ich etwas seltsam. Denn natürlich ist es für uns Leser spannend, diese Welt kennenzulernen, uns mit den Klassen der Kämpfer vertraut zu machen. Doch auch wenn man die Verantwortung abgibt und andere mit der Suche beauftragt, so nahmen die beiden die Situation doch recht gelassen hin. Auch, als sich die Umstände aufzuklären beginnen, fand ich einige Stellen zu glatt geschustert. Die Jagd nach dem Entführer ist spannend und rasant, doch vergeht eine quälend lange Zeit, in der einiges mehr hätte passieren müssen.Fragen über Fragen Auch über Emil, den Entführer, wurde ich nicht so recht schlau. Die Sekte, der er angehört, wird nur kurz erwähnt, ihre Absichten und Machenschaften bleiben im Dunkeln. Was wollen sie mit Erion, dem Programm, dem Lachlan und Zack so verzweifelt auf der Spur sind? Ich weiß es ehrlich gesagt immer noch nicht. Dieses Nichtwissen hat mein Frustrationslevel auch ab einem gewissen Zeitpunkt gehoben. Seite um Seite dachte ich: Jetzt muss des Rätsels Lösung kommen! Doch das Ende ist sehr offen gehalten. Man hält viele lose Fäden in der Hand und schaut verwundert auf die letzte Seite. Zu Ende? Aber was ist mit .. ? Und wieso ist..? Ein kurzer Plausch mit der lieben Thekla Kraußeneck jedoch verspricht: Es wird einen zweiten Teil geben. So lehne ich mich also wieder ermutigt zurück und erwarte voll Spannung die weiteren Abenteuer. Hoffentlich werden die aufgeworfenen Fragen geklärt. Fazit Ein rasantes Abenteuer in naher Zukunft, dass viele spannende Themen behandelt. Hier und da noch etwas undurchsichtig, manche Handlungen nicht ganz nachvollziehbar, doch alles in allem recht rund. Die Sprache ist klar verständlich, auch ohne tieferes technisches Verständnis erhält der Leser einen tollen Einstieg in die Welt der Zukunft. Und besonders die Welt des Cronos Cube ist toll bebildert und lädt zum verweilen ein - und sicherlich nicht nur für hartgesottene Gaming-Freunde interessant.  

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