Theodor B. Pagel

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Rezension zu "111 Dinge über Elefanten, die man wissen muss" von Theodor B. Pagel

lest das Buch, verliebt euch in Elefanten und kämpft zusammen um das Überleben dieser Tiere
ban-aislingeachvor 4 Monaten

„Elefanten gehören zu den charismatischen Tieren. Sie sind die größten Landtiere der Erde und mit den Menschen durch eine jahrhundertelange Tradition der Elefantenhaltung verbunden. Mit diesem Buch wollen wir diese wunderbaren Geschöpfe in das Bewusstsein möglichst vieler bringen, stehen Elefanten doch durch illegale Jagd und Lebensraumschwund am Rande des Aussterbens, ein Vorgang, den nur wir Menschen stoppen können, nein müssen!“ (Vorwort)

 

Das Sachbuch „111 Dinge über Elefanten die man wissen muss“ wurde von Theodor B. Pagel und Brian Batstone geschrieben. Das Buch ist am 15.03.2018 auf Deutsch im Emons Verlag erschienen und umfasst 240 Seiten.

 

Theo B. Pagel ist vielen sicherlich als Direktor des Kölner Zoos bekannt. Er erblickte im Jahr 1961 in Duisburg das Licht der Welt und studierte nach seinem Schulabschluss Biologie, Geografie und Pädagogik. Seit 2001 ist er im Kölner Zoo angestellt. Bevor er sechs Jahr später Zoodirektor wurde, arbeitete er als Kurator im Elefantenbereich. Seit seiner Ernennung zum Direktor sitzt er unter anderem im Coucil der WAZA (Weltzooverband) und in der Artenkommission für das Erhaltungszuchtprogramm asiatischer Elefanten in Europa. Durch regelmäßige Reisen nach Afrika und Asien, in die Ursprungsgebiete der Elefanten erweitert er stets sein Wissen über diese Tiere.

 

Brian Batstone wurde 1949 in Colombo, Sri Lanka geboren. 41 Jahre lang arbeitete er als Tierpfleger im Kölner Zoo. Erst bei den Menschenaffen, sehr schnell wechselte er dann zu den Elefanten, welchen er bis heute die Treue hält. In seinem Berufsleben war er zudem Reviertierpfleger im Kölner Zoo, natürlich bei Elefanten. Der ehemalige Tierpfleger ist international für sein Wissen über Elefanten und deren Haltung bekannt. In Sri Lanka, wohin er oft reist und wo er ein gefragter Fachmann ist, hilft er dem Kölner Zoo maßgeblich bei deren Tier- und Artenschutzbemühungen auf der asiatischen Insel.

 

Die einzelnen Kapiteln sind sehr knapp geschrieben, aber enthalten zu jedem Thema genug Informationen und da es zudem in einen wunderbaren Schreibstil geschrieben ist, macht es Spaß das Buch zu lesen. Außerdem habe ich mich sehr über die sehr vielen Fotos gefreut, welche mir diese wundervollen Tiere noch näherbrachten.

 

Bei dem Themenwissen welches ich durch das Buch sammeln dürfte, ziehe ich vor den Autoren meinen Hut. Ich hatte an das Buch hohe Erwartungen und diese wurden noch übertroffen. Sicher gibt es immer noch sehr viel was ich Neues über Elefanten lernen kann, aber für einen Start in diesen Bereich ist das Buch Gold wert. Es fängt ganz langsam an indem der Unterschied zwischen afrikanischen und asiatischen Elefanten erklärt wird und deren nahe Verwandte beschrieben werden. Am Ende des Buches fand ich auch die Tiere, welche nach Elefanten genannt sind sehr interessant und nun weiß ich auch wieso diese Tiere diese Namen tragen. Was ich jedoch am Beginn des Buches sehr faszinierend fand, war die Tatsache, dass es mal einen Hybriden, also eine Kreuzung zwischen asiatischen und afrikanischen Elefanten gab, welche jedoch nicht lange überlebte. Davor hatte man jedoch gedacht, dass so ein Hybrid gar nicht entstehen könnte.

 

Dann habe ich sehr viel über Elefanten gelernt, über Nahrung, Schlafen, Tauchen, Rennen, Rüssel, Leben, etc. Zum Beispiel fand ich sehr interessant, dass Elefanten nicht am Boden schlafen können, weil sie dies umbringen könnte und man deshalb darauf achtet, dass diese Tiere auch während einer Operation stehen bleiben. Auch das Leben in Zoos wurde thematisiert und spannend fand ich zu lesen wie dort neue Elefanten gezüchtet werden und welche unterschiedliche Wege Zoos gehen. Es wurden auch berühmte Elefanten genannt, welche oftmals ein tragisches Leben oder Ende hatten.

 

Dann wurde natürlich Elefanten als Arbeitselefanten, Armeeelfanten (wurden sogar von den Khmern noch genutzt) und als Tempelelfanten genannt. Der Gott Ganesha dürfte natürlich auch nicht fehlen und ich fand es klasse, dass die Autoren auch etwas zum Schutz und zur Jagd geschrieben haben. Man muss darüber Bescheid wissen, wenn man diese wunderbaren Tiere schützen möchte. Interessant fand ich übrigens wie der Elefant in der Werbung und in den Medien verwendet wird.

 

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und lege das Buch Tierschützern, Elefantenliebhabern, nach Afrika oder Asien Reisenden ans Herz und auch Jägern, in der Hoffnung, dass diese nach diesem Buch keine von diesen wunderbaren Tiere mehr erschießen wollen.

 

 

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