Theodor Fontane Der Stechlin

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Inhaltsangabe zu „Der Stechlin“ von Theodor Fontane

Der sagenumwobene märkische Stechlinsee ist der große Mitakteur in Fontanes letztem Roman, einem der schönsten Bekenntnisbücher der deutschen Literatur. Erneuerung durch Weltoffenheit ist seine Botschaft, die von denen vernommen wird, die sich in dem alten reizvollen Herrenhaus zu amüsanten Plauderstunden zusammenfinden. (Quelle:'Flexibler Einband/01.01.1998')

Die Romanfiguren reden eigentlich nur und es passiert wenig, aber man liest voller Genuss weiter, immer weiter

— DiagramLajard

Eines der schönsten Bücher, das ich je gelesen habe. Fontanes Sprache und die Verbundenheit mit der Mark Brandenburg sind ein Genuss.

— Ninja9933

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    Der Stechlin

    Ninja9933

    22. April 2015 um 14:06


  • Rezension zu "Der Stechlin" von Theodor Fontane

    Der Stechlin

    sabisteb

    24. March 2011 um 22:58

    Das alte Adelsgeschlecht von Stechlin, hat seinen Sitz das am Stechlinsee im Ruppiner Land. Es gibt derer nur noch zwei Stechlins, den verwitweten Vater (Dubslav) und den Sohn (Woldemar), Gardeoffizier in Berlin, 32 Jahre alt. Vater und Tante liegen Woldemar in den Ohren, doch endlich zu heiraten, damit die Stechlins nicht aussterben. Fontane selbst beschrieb die Handlung des Romans "Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich; - das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht." Leider muss ich dem Autor da voll und ganz zustimmen, mehr passiert wirklich nicht, außer gepflegter Konversation in trauter Runde und bei Festessen. Es ist wie in einem Familienalbum. Man schlägt die Bilder der Jubiläen und Feste auf und die Bilder gleichen sich: Leute beim essen und Spazieren gehen. Der Stechlin entstand 1895 bis 1897 und ist Fontanes letzter Roman und spielt in der Zeit seiner Entstehung. Er ist gepflegte, seichte Lektüre der Dame von Stand der Jahrhundertwende. Seicht, teils ein wenig pikant und vorhersehbar gespickt mit Referenzen und Querverweisen auf damalige B-Promis, die heute kaum noch einer kennt. So karikiert sich der Autor in Kapitel 34 sogar selbst "Es gibt eine Normalnovelle. Etwa so: tiefverschuldeter adeliger Assessor und "Sommerleutnant" liebt Gouvernante von stupender Tugend, so stupende, daß sie, wenn geprüft, selbst auf diesem schwierigsten Gebiete bestehen würde. Plötzlich aber ist ein alter Onkel da, der den halb entgleisten Neffen an eine reiche Cousine standesgemäß zu verheiraten wünscht. Höhe der Situation! Drohendster Konflikt. Aber in diesem bedrängten Moment entsagt die Cousine nicht nur, sondern vermacht ihrer Rivalin auch ihr Gesamtvermögen. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie heute noch ..." Nur leider, leider passiert nicht einmal so viel in diese Roman, auch wenn diese oben zitierte Wahrheit auch heute noch auf einen Großteil der Literatur zutrifft. Und falls noch jemand nicht aufgefallen sein sollte, dass Fontanes eigentliche Stärke in der Karikatur liegt und seine Personen durchweg überspitzt dargestellt sind in Kapitel 34 der Wink mit dem Zaunpfahl: "Nur die scharfe Zeichnung, die schon die Karikatur streift, macht eine Wirkung." Ein wirklich uneleganter und platter Hinweis wie man das auch heute in den Massenromanen findet. Ich kann die zeitgenössische Kritik an Fontane absolut nachvollziehen. Zudem hat der Autor ein echtes Problem damit wie und als zu unterscheiden, z. Bsp. Kapitel 43 "sowohl der alte Graf wie Melusine oder Kapitel 13 "anders ist wie andere". Highlight sind Woldemar Stechlins Freunde Rex und Czako, die mich mit ihrer gelungenen Lästerei an die beiden alten aus der Muppet Show erinnerten.

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  • Rezension zu "Der Stechlin" von Theodor Fontane

    Der Stechlin

    Moni 3007

    11. November 2010 um 10:58

    "Der Stechlin" ist Fontanes letzter großer Roman. Die Handlung rankt sich um das uralte märkische Adelsgeschlecht derer von Stechlin, die am gleichnamigen Stechlinsee im Ruppiner Land ihren Sitz haben. Auf dem altmodischen märkischen Gut, andererseits in einem neumodischen gräflichen Hause in Berlin treffen sich verschiedene Leute und sprechen da Gott und die Welt durch. Für mich ist es mit sein bester Roman. Beim Lesen habe ich ich den guten alten Stechlin gleich ins Herz geschlossen. Er beschreibt die damalige Zeit sehr gut und ist somit ein erstklassiger Zeitroman. Es ist ebenfalls eine wunderbare Lebensgeschichte des alten Stechlin. Ein sehr empfehlenswerter Klassiker und Gesellschaftsroman von dem guten alten Fontane.

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  • Rezension zu "Der Stechlin" von Theodor Fontane

    Der Stechlin

    Affenbrotwald

    21. September 2010 um 23:37

    Ein heiterer Roman über eine Familie, die während des 19. Jahrhunderts an Bedeutung verliert. Der Roman umfasst zwei Generationen.
    Wenn man ein wenig mehr über die Politik von damals wüsste, wäre der Roman bestimmt noch amüsanter. Aber auch ohne Hintergrundwissen kann man ihn gut lesen.

  • Rezension zu "Der Stechlin" von Theodor Fontane

    Der Stechlin

    Gospelsinger

    10. December 2008 um 17:55

    Mein Lieblings-Fontane.

  • Rezension zu "Der Stechlin" von Theodor Fontane

    Der Stechlin

    Lesebienchen

    25. June 2008 um 18:36

    Der Roman "Der Stechlin" entstand in den Jahren 1895 - 1897 und ist Fontanes letzter Roman. Die Handlung des Roman rankt sich um das uralte märkische Adelsgeschlecht derer von Stechlin, die am gleichnamigen Stechlinsee im Ruppiner Land ihren Sitz haben. Die Protagonisten des Romans sind der alte Dubslav von Stechlin sowie dessen Sohn Woldemar von Stechlin. Die Handlung des Romans beschränkt sich auf wenige Ereignisse wie der Besuch Woldemars bei seinem Vater, der Wahlkampf Dubslavs, die Besuche Woldemars in Berlin und schließlich eine Hochzeit. Die Dialoge stehe in diesem Roman im Vordergrund und zeichnen sich, wie generell bei Fontane, durch eine hohe Kunstfertigkeit auf. Über die Dialoge werden zum einen die Personen charakterisiert, aber auch das zentrale Thema des Romans, der Gegensatz von alt und neu, diskutiert. Für das Alte stehen die vielfältigen Anspielungen auf die scheinbar lang vergangene, doch heimlich immer noch präsente heidnisch-elbslawische Geschichte der Mark, weiterhin die Tradition, die Adelsherkunft sowie die Provinz. Das Neue wird durch die aufkommende Sozialdemokratie, die Großstadtthematik sowie den ökonomischen Zeitgeist repräsentiert. Doch nicht nur in den Dialogen, sondern auch anand der Figuren werden die Positionen präsentiert. So steht Dubzlav besipielsweise für das Alte, während sein Sohn eher das Neue vertritt. Der Roman diskutiert zwar diese Grundproblematik, gibt jedoch auf der Textebene keine Wertung. Die Maxime lautet vielmehr: „Nicht so ganz unbedingt mit dem Neuen. Lieber mit dem Alten, soweit es geht, und mit dem neuen nur, soweit es muß.“ "Der Stechlin" ist zwar ein einzigartiger Dialogroman, der kunstvoll das gesellschaftliche Leben in Berlin und in der Mark Brandenburg illustriert, aber durch die äußerste Handlungsarmut sowie die teilweise sehr ausschweifenden Dialoge wird das Lesen oftmals erschwert.

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  • Rezension zu "Der Stechlin" von Theodor Fontane

    Der Stechlin

    JeunesseDoree

    14. March 2008 um 11:07

    Ein Portrait des Brandenburgischen Provinzadels zum Ende des 19.Jahrhunderts, das von der Stimmung her an ein Stilleben erinnert. Der letzte Roman Fontanes dreht sich um die dahinsterbende altadelige Familie der Stechlins, die am gleichnamigen See in Brandenburg residiert, wobei der Roman keine nennenswerte Handlung besitzt und sich auf Dialoge beschränkt, in denen über Meschen, Politik und das aktuelle Zeitgeschehen sinniert wird. Wer sich mit dem endlosen Palaver der ersten Kapitel nicht anfreunden kann, der kann das Buch getrost beiseite legen, denn in der Folge geht es im gleichen Tenor weiter. Anders als z.B. beim "Mann ohne Eigenschaften" von Musil konnte ich den Gesprächen nicht sonderlich viel interessantes abgewinnen, so daß kein rechtes Lesevergnügen aufkommen wollte. Fontane selbst war sich darüber bewusst, das er mit diesem anspruchsvollen und politische Roman, am Massengeschmack vorbeizielte.

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  • Rezension zu "Der Stechlin" von Theodor Fontane

    Der Stechlin

    ChiefC

    12. October 2007 um 12:53

    Ach, ein wunderbares Buch, obwohl kaum etwas geschieht, zumindest nicht, wenn man in der Kategorie von "action", äußerlichem Aktionismus denkt. Das Buch ist so ruhig und gleichzeitig so tief und unergründlich wie der See, der ihm und dem Protagonisten den Namen gibt. Gründlicher hat kaum je ein Autor in Romanform das Zweite Deutsche Kaiserreich und die sozialen Strömungen und Veränderungen, die es prägten, beschrieben als Fontane. Er ist ein guter Beobachter, doch er hat nicht jene wissenschaftliche Kühlheit, die jede Empathie mit ihren "Studienobjekten" verbietet. Der alte Dubslav von Stechlin, den Fontane so liebenswürdig mit all seinen Eigenheiten und Schwächen zeichnet, gehört zu meinen liebsten literarischen Figuren.

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