Theodor Fontane Die Poggenpuhls

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Inhaltsangabe zu „Die Poggenpuhls“ von Theodor Fontane

Sie sind eine aristokratische Offiziersfamilie, aber sie sind nicht mit Reichtümern gesegnet. Die ehemals bürgerliche Majorswitwe von Poggenpuhl und ihre fünf erwachsenen Kinder leben von einer kargen Pension, mit der sich kaum ein »standesgemäßer« Lebensstil pflegen lässt. Am ehesten gelingt dies noch den beiden Söhnen in einem Regiment in Westpreußen. Die Töchter, alle drei unverheiratet, versuchen jede auf ihre Weise mit den Gegebenheiten in Berlin zurechtzukommen: das standesbewußte Fräulein Therese, die praktische Sophie und die allseits beliebte Manon … Theodor Fontane schrieb einst an Georg Friedländer: »An den Poggenpuhls habe ich, über Erwarten, viel Freude. Daß man dies Nichts, das es ist, um seiner Form willen so liebenswürdig anerkennt, erfüllt mich mit großen Hoffnungen, nicht für mich, aber für unsere literarische Zukunft.«

Unaufregender Roman, aber scharf beobachtet was menschliche Natur angeht. Ansonsten gut gegen Heimweh

— VictoriaBenner

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  • Rezension zu "Die Poggenpuhls" von Theodor Fontane

    Die Poggenpuhls

    Sokrates

    12. March 2011 um 20:56

    Der sehr kurze und relativ unbekannte Roman Fontanes, um 1880 verfasst, erzählt die Geschichte der alten Adelsfamilie der Poggenpuhls, die mittlerweile in bescheidenen - fast bürgerlichen - Verhältnissen lebt und sich in Berlin nur eine Mietswohnung leisten kann. Die verwitwete Majorin Poggenpuhl lebt dort mit ihren erwachsenen Töchtern; von den beiden Söhnen ist der älteste verheiratet, der jüngere lebt ein amüsables Leben beim Militär. - Der Roman hat wenig bis gar keine Dramatik - dies vorweg. Er brilliert auch weniger durch gelungene, amüsierliche und charakterlich bunte Dialoge wie in der "Jenny Treibel". Statt dessen handelt es sich um eine gelungene gesellschaftlich-soziale Bestandsaufnahme des mittlerweile erodierten deutschen Adels, der um 1880 nicht mehr dort steht, wo er 100 Jahre vorher noch stand. Man muss sich nun bei Familientreffen mit dem zu servierenden Essen zurücknehmen, die Töchter müssen sich ein Zimmer teilen, die Gäste müssen mit ungemütlichen, provisorischen Liegen vorlieb nehmen. Die Witwe Poggenpuhl träumt der vergangenen Zeit hinterher, denkt noch immer, dass wenigstens der Titel noch einen Wert habe. Die realen Verhältnisse sehen anders aus, denn die Gründerzeit und das aufstrebende Bürgertum haben die Gewichtungen verlagert: es zählt nunmehr weniger der gesellschaftliche Titel, als das Geld auf dem Konto, dass einen teilhaben lässt am gesellschaftlichen Leben, dass einem Wohlstand, eine angemessene Wohnung oder was halbwegs respektables auf den Tisch zaubern lässt. Einzig der leichtlebigere Sohn Leo scheint dies ernsthaft begriffen zu haben; der Rest der Familie träumt den alten Zeiten hinterher und scheint die aktuelle Situation irgendwie nicht wirklich verinnerlicht zu haben. - Sprachlich gut zu lesen, als Sitten- und Charakterstudie des zerfallenden Adels knappe 20 Jahre vor der Jahrhundertwende eine interessante Lektüre. Qualitativ nicht an "Mathilde Möhring" oder an die fantastische "Jenny Treibel" heranreichend.

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  • Rezension zu "Das erzählerische Werk. Grosse Brandenburger Ausgabe / Die Poggenpuhls" von Theodor Fontane

    Die Poggenpuhls

    MareikeHerzpotenzial

    22. February 2010 um 21:25

    Eine kurze Novelle über eine verarmte Adelsfamilie. Eine Mutter mit drei Töchtern in einer kleinen Berliner Wohnung versuchen mit Würde den ärmlichen Alltag zu meistern.
    Irgendwie hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass nichts passiert. War aber trotzdem wirklich nett.

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