Theodor Fontane Frau Jenny Treibel

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Inhaltsangabe zu „Frau Jenny Treibel“ von Theodor Fontane

Diese Hardcover-Ausgabe ist Teil der TREDITION CLASSICS. Der Verlag tredition aus Hamburg veröffentlicht in der Buchreihe TREDITION CLASSICS Werke aus mehr als zwei Jahrtausenden. Diese waren zu einem Großteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich. Mit TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, tausende Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher zu verlegen und das weltweit! Die Buchreihe dient zur Bewahrung der Literatur und Förderung der Kultur. Sie trägt so dazu bei, dass viele tausend Werke nicht in Vergessenheit geraten. (Quelle:'Fester Einband/27.02.2013')

Manche Beschreibungen sind seehr lang, aber es ist super zum interpretieren und hat durchaus Witz.

— LMon

Witz und Satire hab ich vergeblich gesucht. Für mich einfach nur langatmig.

— LiberteToujours

typisch Fontane, mit viel Witz und Ironie, zeitweilig etwas langatmig

— Laralarry

Ein Buch das mit mein Lieblings Fach Deutsch LK zur Hölle machte.

— MadeleineSoe

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  • So begeistert man Jugendliche garantiert nicht für Klassik.

    Frau Jenny Treibel

    LiberteToujours

    22. August 2015 um 11:33

    Frau Jenny Treibel ist eigentlich ziemlich stolz auf ihre Familie. Die Fäden lenkt sie nach Möglichkeit selbst. Der zweite Sohn soll auch endlich heiraten - aber richtig, bitte. Die Liebe, die sich zu der Professorentochter Corinna entspinnt, kommt ihr da ein wenig in die Quere. Da wird dann sogar die Familie der ungeliebten Schwiegertochter langsam reizvoll für eine Heirat.. Vorab - eigentlich lese ich gerne Klassiker. Ich störe mich meistens nicht an der etwas hochtrabenden Sprache und kann mich auch ganz gut in die gesellschaftlichen Begebenheiten einfügen, die damals nunmal noch etwas anders waren. Bei diesem Buch verstehe ich allerdings durchaus, warum die meisten Jugendlichen ihre Schullektüren nur unter Zwang lesen. Witz und Satire wurden versprochen - gefunden habe ich davon exakt gar nichts. Für mich war "Frau Jenny Treibel" vollkommen vorhersehbar (was ich verkraften kann), absolut langatmig (was vielleicht auch noch zu verschmerzen wäre) und völlig nichtssagend (was dann nach den ersten beiden der Todesstoß war).  Wenn eine Geschichte beim Lesen schon keinen Spaß macht, sollte man danach wenigstens etwas daraus gelernt haben. Dann war die Zeit nicht komplett verschwendet. Also, so sehe ich das zumindest. Hier gab's keinen Spaß und keine "Moral an der Geschicht'" "Frau Jenny Treibel" wird  der erste Klassiker sein, den ich nach dem Lesen weitergebe. Und Fontane hat's mir jetzt auch erstmal verhagelt. Ich bleibe wohl beim nächsten mal doch wieder bei Goethe, Schiller oder Hesse.

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  • Subtiler Witz, großartiger Stil

    Frau Jenny Treibel

    sycorax

    21. August 2013 um 11:26

    Ich liebe Fontane. Ich mag seine Ironie, seinen subtilen Witz, die Eleganz seines Stils und die Liebenswürdigkeit, mit der er eigentlich eher unerfreuliche Charaktere darstellt. Die Frau Kommerzienrat Jenny Treibel ist ein solcher Charakter. Ursprünglich aus kleinen Verhältnissen, hat sie es durch Eheschließung "nach oben" geschafft und ist nun bemüht, ihre Position und die ihrer Familie durch weitere "passende" Verehelichungen zu zementieren. Da passt Corinna Schmidt, obgleich Tochter des Gymnasialprofessor Willibald Schmidt, der ein alter Verehrer von Jenny war, als potenzielle Schwiegertochter gar nicht ins Konzept und wird dementsprechend ausgetrickst. Gleichzeitig aber übt sich Jenny Treibel in Sentimentalität. Das Gedicht, das Willibad Schmidt als Jugendsünde verbrochen und ihr gewidmet hat, wird von ihr bei jeder Gelegenheit zitiert und dient ihr als Nachweis, dass sie doch immer noch vorwiegend "Gefühlsmensch" ist. Wie sehr das geheuchelt ist, zeigt sich dann aber eben darin, wie sie ihre Söhne verheiratet. Aber auch Corinna ist kein Opfer, sondern eine blitzgescheite, sehr ambitionierte junge Frau, die versucht, den einzigen in ihrer Zeit gangbaren Weg aus der Kleinbürgerlichkeit heraus zu finden. Fontane hat mit "Frau Jenny Treibel" einen echten Klassiker geschrieben, der es immer und immer wieder wert ist, gelesen zu werden.

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  • Frau Jenny Treibel von Theodor Fontane.

    Frau Jenny Treibel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. March 2013 um 03:43

    Aus dem Leben von Jenny Treibel, geborene Bürstenbinder, nun Frau von Kommerzienrat Treibel, erzählt Theodor Fontane. Jenny Treibel ist nach außen hin der Kunst zugetan, eigentlich dreht sich ihr Leben aber um Wohlstand und soziale Engagements. So versucht sie für ihren jüngsten Sohn eine möglichst gute Partie zu machen, während er doch eigentlich nur Augen für die bürgerliche Corinna hat. Gelesen habe ich dieses Buch schon letztes Jahr, mein Fontane-Jahr, war aber nicht begeistert. Denn dem Vergleich mit Effie Briest hält es nicht stand. Ich konnte wenig anfangen mit der 50-Jährigen Hauptfigur und deren Einstellung zum Leben und Lieben ihres Sohnes. Da ich literaturwissenschaftlich ein unbeschriebenes Blatt bin und zu faul war Wikipedia zu bemühen, war es mir gleichzeitig unmöglich die Handlung in einen historischen Kontext zu setzen und daher war mir das Buch irgendwie über. Beim zweiten Versuch ist es nicht viel anders. Noch immer habe ich nichts gemein mit Kommerzienrätin Treibel und ihrem Gatten, aber das Format macht in diesem Falle den Lesespaß. Während eine laue Geschichte in Buchform noch zu Qual werden kann, ist genau diese als Hörspiel eigentlich ganz angeregt und belebt. Zugegeben, aus Theodor Fontane wird nie Christopher Moore, denn Fontane erinnert mit seiner gesellschafts-kritischen Kuppelgeschichte eher an Jane Austen, aber das erwartet ja auch keiner. Fontane darf gerne Fontane bleiben, ein Mann des 19. Jahrhunderts, und das spiegelt sich natürlich in seinen Erzählungen wieder. Aber diese extra Frische, die ein solches Hörspiel bietet, ist schon nicht zu verachten. Gelungen inszeniert, leider wechselhaft in der Lautstärke der Stimmen, aber man kann ja nicht alles haben. Schade, dass es dieses Hörspiel nicht schon zu meinen Schulzeiten gab. Ich hätte es zu schätzen gewusst Eine echte Alternative für alle, die den Roman kennen möchten oder müssen, und sich nicht durch die Buch-Version quälen wollen. Und natürlich für alle die, die Fontane lieben, eine willkommene Belebung der altgedienten Geschichte um Frau Jenny Treibel.

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